wie sollte eine windows-installation aussehen?


dieser artikel bedarf noch einer überarbeitung. bitte habt ein wenig geduld.

tja, nu schreib ich also doch mal was über das betriebs­sys­tem von micro­soft. ich per­sön­lich nut­ze das sys­tem zwar nur noch auf mei­nem spie­le-rech­ner, habe aber aus beruf­li­chen und auch aus pri­va­ten grün­den immer wie­der damit zu tun. da ich sehr häu­fig die haar­sträu­bends­ten instal­la­tio­nen sehe, dach­te ich mir, mal einen klei­nen füh­rer durch die instal­la­ti­on von win­dows xp zu schrei­ben. die­ser lässt sich aller­dings auch bei­na­he ohne groß­ar­ti­ge ände­run­gen auf win­dows 2000 anwen­den. soll­te bei euch noch eine älte­re ver­si­on im betrieb sein, tauscht sie schleu­nigst aus…

zu aller­erst möch­te ich bemer­ken, dass die par­ti­tio­nie­rung einer fest­plat­te irgend­wo natür­lich auch geschmacks­sa­che ist, im ver­lau­fe der letz­ten jah­re hat sich aber eine art und wei­se der par­ti­tio­nie­rung in der pra­xis als am sinn­volls­ten her­aus­ge­stellt. das spie­gelt mei­ne mei­nung wie­der, jeder kann dar­über natür­lich anders denken.

aber fan­gen wir von vor­ne an:

soll­te sich bereits ein ande­res betriebs­sys­tem inklu­si­ve nut­zer­da­ten auf der fest­plat­te befin­den, soll­ten die­se natür­lich zuerst gesi­chert wer­den. pro­gramm­ver­zeich­nis­se zu sichern macht nur in den aller­we­nigs­ten fäl­len sinn, denn im nor­mal­fall müs­sen anwen­dun­gen unter win­dows mit­hil­fe einer instal­la­ti­ons­rou­ti­ne instal­liert wer­den. ein ein­fa­ches kopie­ren der pro­gramm­da­ten reicht in den meis­ten fäl­len ein­fach nicht aus.

bei halb­wegs aktu­el­len win­dows-ver­sio­nen und halb­wegs aktu­el­ler anwen­dungs­soft­ware lan­den die nut­zer­da­ten auto­ma­tisch im ord­ner ‘eige­ne datei­en’. bei den nt-sys­te­men win­dows 2000 pro­fes­sio­nal und win­dows xp home edi­ti­on respek­ti­ve pro­fes­sio­nal liegt die­ser ord­ner stan­dard­mä­ßig in einem unter­ord­ner auf dem sys­tem­lauf­werk, also zumeist lauf­werk c:. dort gibt es einen ord­ner mit dem namen ‘doku­men­te und ein­stel­lun­gen’. in die­sem wie­der­um befin­den sich ord­ner, die als bezeich­nung benut­zer­na­men tra­gen. dort soll­te sich am bei­spiel win­dows xp pro­fes­sio­nal also zumin­dest ein ord­ner ‘all users’ befin­den. fer­ner gibt es dann noch einen, oder meh­re­re, ord­ner mit dem/den benut­zer­na­men. in die­sem befin­det sich auch der ord­ner ‘eige­ne datei­en’. wie wir den dort raus­be­kom­men, erklä­re ich spä­ter. im nor­mal­fall (win­dows 2000 und unter umstän­den auch xp) befin­det sich aber auch ein sys­tem­sym­bol, das direkt auf die­sen ord­ner ver­weist, auf dem desk­top. zu aller­erst soll­te also der kom­plet­te inhalt die­ses ord­ners gesi­chert wer­den. ob das nun auf cd, dvd oder eine wei­te­re fest­plat­te geschieht, ist dabei uner­heb­lich. bei­na­he wenigs­tens… dazu spä­ter mehr.

in dem ver­zeich­nis ‘doku­men­te und einstellungen\benutzername’ befin­den sich noch sehr vie­le wei­te­re ord­ner, die eben­falls wich­ti­ge daten beinhal­ten kön­nen. hier legen näm­lich vie­le pro­gram­me ihre nut­zer­ab­hän­gi­gen daten ab. dazu kön­nen zum bei­spiel vor­la­gen des micro­soft office gehö­ren, aber auch e‑mails aus out­look, out­look express, thun­der­bird, etc. die­se soll­ten natür­lich auch gesi­chert werden.

anbei ein klei­ner aus­zug von daten und deren ord­nern, die sich dort befin­den kön­nen. natür­lich ohne anspruch auf ansatz­wei­se vollständigkeit:

|desktop|inhalt des desk­tops|
|favoriten|internet-favoriten des micro­soft inter­net explo­rer|
|anwendungsdaten\thunderbird|profil-daten von mozil­la thun­der­bird|
|anwendungsdaten\mozilla\firefox|profil-daten von mozil­la fire­fox|
|anwendungsdaten\fritz!|alle daten der fritz!-anwendungen von avm|
|anwendungsdaten\microsoft\address book|windows-adressbuch|
|anwendungsdaten\microsoft\vorlagen|vorlagen von micro­soft word|
|loka­le einstellungen\anwendungsdaten\microsoft\outlook|datendateien (.pst) von micro­soft out­look|
|loka­le einstellungen\anwendungsdaten\fritz!|weitere daten von avm fritz!|
|loka­le einstellungen\anwendungsdaten\identities\code\microsoft\outlook express|daten von micro­soft out­look express|

soll­tet ihr den ord­ner ‘loka­le ein­stel­lun­gen’ und auch eini­ge unter­ord­ner von ‘anwen­dungs­da­ten’ nicht sehen kön­nen, müsst ihr zuerst win­dows sagen, dass ver­steck­te ord­ner und datei­en ange­zeigt wer­den dür­fen. das geht wie folgt:

extras -> ord­ner­op­tio­nen — > ansicht

hier nun den radio­but­ton bei “ver­steck­te datei­en und ord­ner” auf die obe­re opti­on “alle datei­en und ord­ner anzei­gen” set­zen. nach einem klick auf ok soll­ten nun alle ord­ner und datei­en ange­zeigt werden.

vie­le wei­te­re anwen­dun­gen (und auch spie­le) spei­chern ihre daten in den genann­ten ord­nern ‘anwen­dungs­da­ten’ und ‘loka­le einstellungen\anwendungsdaten’. schaut euch mal ein wenig um, bestimmt fin­det ihr die nut­zer­da­ten (und ein­stel­lun­gen) eurer anwen­dun­gen hier wie­der. soll­ten sie hier nicht lie­gen, wer­den sie ver­mut­lich eben­falls unter ‘eige­ne datei­en’ oder direkt im pro­gramm­ver­zeich­nis abge­legt wer­den. soet­was soll­te dann aber im hand­buch der soft­ware ver­merkt sein.

nach dem ihr auch die­se daten auf einem ande­ren daten­trä­ger gesi­chert habt, seid ihr zur neu­in­stal­la­ti­on von win­dows bereit. veri­fi­ziert am bes­ten noch mal, ob auch wirk­lich alle daten, die ihr noch braucht, gesi­chert sind. die­se nach einer neu­in­stal­la­ti­on wie­der­her­zu­stel­len ist näm­lich alles ande­re als trivial.

neu­in­stal­la­ti­on

zual­ler­erst müsst ihr zuse­hen, dass euer rech­ner von eurem cd-/dvd-lauf­werk auch star­ten kann. dazu müsst ihr ins bios gehen und dort die ent­spre­chen­de ein­stel­lung suchen. da das immer unter­schied­lich ist, kann ich euch nur anhalts­punk­te geben. sucht mal nach stich­wör­tern wie “boot sequen­cy”, “boot prio­ri­ty” und ähn­li­chem. zur not dürf­te ein blick ins hand­buch eures pcs respek­ti­ve main­boards weiterhelfen.

nach­dem ihr die­se ein­stel­lung vor­ge­nom­men habt, könnt ihr von eurer win­dows-cd den rech­ner star­ten. win­dows 2000 und xp bemer­ken, dass bereits ein betriebs­sys­tem auf der fest­plat­te vor­han­den ist und bit­ten um einen tas­ten­druck, falls ihr das set­up wirk­lich star­ten wollt. da das euer wunsch ist, drückt ein­fach eine belie­bi­ge tas­te auf eurer tas­ta­tur. das win­dows-set­up soll­te nun gela­den werden.

gleich zuerst soll­tet ihr, sofern ihr über einen raid- und/oder sata-con­trol­ler ver­fügt, über einen druck auf die tas­te f6 auf eurer tas­ta­tur dafür sor­gen, dass das win­dows-set­up des­sen trei­ber in die instal­la­ti­on ein­bin­det. sonst seht ihr nach­her eure fest­plat­te nicht. dum­mer­wei­se muss der trei­ber auf einer dis­ket­te vor­lie­gen. soll­tet ihr also kei­nen trei­ber auf dis­ket­te haben, star­tet euren rech­ner neu und ladet euch den trei­ber von der her­stel­l­er­home­page run­ter, kopiert ihn auf eine dis­ket­te und wie­der­holt die bis­her getä­tig­ten schritte.

nun lau­fen erst mal eini­ge sys­tem­mel­dun­gen durch und es wird ein wenig was von der win­dows-cd kopiert, was uns aber in die­sem kon­text herz­lich wenig inter­es­siert. soll­tet ihr einen trei­ber ein­bin­den wol­len, wird die­ser noch im text-teil der instal­la­ti­on abgefragt.

inner­halb die­ses text-teils müsst ihr unter ande­rem die lizenz­be­din­gun­gen mit einem druck auf die tas­te f8 abni­cken. soll­tet ihr das nicht tun, kann win­dows nicht instal­liert wer­den. nach der bestä­ti­gung der bedin­gun­gen wird das win­dows-set­up ver­su­chen, die im sys­tem instal­lier­ten fest­plat­ten zu fin­den. soll­te alles glatt gehen, müss­te das set­up nun eine vor­han­de­ne win­dows-instal­la­ti­on bemer­ken und möch­te die­se repa­rie­ren. da das nicht gewünscht ist, könnt ihr hier mit esc abbre­chen, die instal­la­ti­on wird fort­ge­setzt und euch wird eine über­sicht über die im sys­tem vor­han­de­nen fest­plat­ten prä­sen­tiert. nun soll­tet ihr alle vor­han­de­nen par­ti­tio­nen auf der fest­plat­te ent­fer­nen. dies macht ihr, indem ihr mit den pfeil­tas­ten auf eurer tas­ta­tur die jewei­li­ge par­ti­ti­on mar­kiert und sie dann mit einem druck auf die tas­te l löscht. ach­tung!!! dies löscht alle daten unwi­der­ruf­lich. das set­up fragt natür­lich noch mal, bevor es wirk­lich löscht. bestä­tigt die abfra­gen ein­fach. nun sind wirk­lich alle daten weg!

nun könnt ihr eure fest­plat­te neu par­ti­tio­nie­ren. wie gesagt, dies ist ein the­ma, bei dem sich die geis­ter strei­ten. ich schrei­be hier die metho­de nie­der, mit der ich die bes­ten erfah­run­gen gemacht habe und die mei­ner mei­nung nach am prak­tischs­ten ist.

bei fest­plat­ten klei­ner 40 gb:

50 % für die sys­tem­par­ti­ti­on c:
50 % für die daten­par­ti­ti­on d:

bei fest­plat­ten grö­ßer 40 gb:

33 % für die sys­tem­par­ti­ti­on
67 % für die datenpartition

bei fest­plat­ten grö­ßer 200 gb:

20 % für die sys­tem­par­ti­ti­on
80 % für die datenpartition

bei fest­plat­ten grö­ßer 400 gb

10 % für die sys­tem­par­ti­ti­on
90 % für die datenpartition

war­um über­haupt meh­re­re par­ti­tio­nen? und war­um aus­ge­rech­net zwei und war­um vor allem aus­ge­rech­net die­se größenverhältnisse?

die begrün­dung ist recht ein­fach und logisch: auf lauf­werk c: wer­den alle anwen­dun­gen, spie­le, was auch immer instal­liert. auf lauf­werk d: wan­dert das ver­zeich­nis ‘eige­ne datei­en’ (dazu spä­ter mehr) und somit alle nut­zer­da­ten. da die­se zumeist deut­lich mehr platz in anspruch neh­men als die instal­lier­ten anwen­dun­gen, wäh­le ich bei der par­ti­tio­nie­rung die­se größenverhältnisse. 

und war­um nicht mehr als zwei partitionen? 

auch das ist schnell begrün­det: wenn man mit meh­re­ren par­ti­tio­nen arbei­tet, ist der ver­schwen­de­te spei­cher­platz noch grö­ßer als schon mit zwei par­ti­tio­nen. möch­te man näm­lich die sys­tem- von den benut­zer­da­ten tren­nen, bleibt mit ziem­li­cher sicher­heit platz auf einer der bei­den par­ti­tio­nen unbe­nutzt. nun kann man natür­lich pro­gram­me auf der daten­par­ti­ti­on instal­lie­ren oder daten auf der sys­tem­par­ti­ti­on able­gen, das wür­de aber das gesam­te kon­zept wie­der durch­ein­an­der wür­feln, ist also nicht emp­feh­lens­wert. dazu gleich mehr…

ich habe tat­säch­lich schon leu­te gese­hen, die ihre 80 gb fest­plat­te in sechs par­ti­tio­nen unter­teilt haben. eine par­ti­ti­on für das sys­tem (mit 8 gb viel zu klein), eine für musik, eine für vide­os, eine für pro­gram­me, eine für spie­le… was soll das? eini­ge par­ti­tio­nen waren total über­füllt (20 mb frei und sol­che geschich­ten), auf ande­ren war wie­der­um noch eine men­ge platz. ergo: kam nun bei­spiels­wei­se neue musik hin­zu, auf der ent­spre­chen­den par­ti­ti­on waren nur noch 20 mb frei, muss­te man ent­we­der was löschen oder das selbst “erdach­te” kon­zept bre­chen. mei­ner mei­nung nach total untaug­lich, eine so kom­pli­zier­te par­ti­tio­nie­rung zu nut­zen. eklig wird es näm­lich spä­tes­tens dann, wenn eine wei­te­re fest­plat­te hin­zu kommt. dann hat man jede men­ge freie par­ti­tio­nen, die viel­leicht für den neu­en anwen­dungs­zweck unbrauch­ba­re grö­ßen haben…

eine par­ti­ti­on hin­ge­gen ist des­we­gen unprak­tisch, da sich somit alle daten auf einer par­ti­ti­on befin­den. soll­te nun win­dows mal den abgang machen (was ja lei­der rela­tiv häu­fig vor­kommt), darf man ohne lau­fen­des win­dows ver­su­chen, eine daten­si­che­rung zu machen. kramp­fig. lie­gen die nut­zer­da­ten nun auf einer ande­ren par­ti­ti­on, wird das alles viel ein­fa­cher. ers­tens ist der platz ohne­hin reser­viert und zwei­tens muss man die daten nicht mal mehr ver­schie­ben. anders sieht es natür­lich mit den daten aus ‘doku­men­te und ein­stel­lun­gen’ aus. aber immer­hin ist der rie­sen­bat­zen an daten aus ‘eige­ne datei­en’ in “sicher­heit”. so kann man näm­lich rela­tiv bequem ein­fach die ers­te par­ti­ti­on kom­plett löschen, ohne dabei die “eige­nen datei­en” zu kompromittieren.

soll­tet ihr über zwei fest­plat­ten ver­fü­gen, hat sich das pro­blem von allein erschlagen…

nach­dem ihr nun eure par­ti­tio­nie­rung abge­schlos­sen habt, muss zumin­dest die ers­te par­ti­ti­on for­ma­tiert wer­den. wählt also die zu for­ma­tie­ren­de par­ti­ti­on aus und ent­schei­det, ob ihr mit ntfs oder fat arbei­ten wollt. gene­rell ist es emp­feh­lens­wert, ntfs anstel­le von fat zu wäh­len. die zuord­nungs­ein­hei­ten bei ntfs sind deut­lich klei­ner, außer­dem beherrscht ntfs eini­ge sicher­heits­tech­ni­sche fea­tures, die fat unbe­kannt sind. zur not lässt sich die kon­ver­tie­rung aber auch noch spä­ter durch­füh­ren. zu beach­ten ist bei fat nur die gren­ze von 32 gb pro par­ti­ti­on. mehr ver­mag das datei­sys­tem nicht zu ver­wal­ten. ob ihr die fest­plat­te nun schnell oder lang­sam for­ma­tiert, ist kom­plett euch über­las­sen. die lang­sa­me for­ma­tie­rung hat eigent­lich nur den vor­teil, dass sie gründ­li­cher vor­geht und außer­dem gleich even­tu­ell vor­han­de­ne defek­te sek­to­ren auf­spürt. die nor­ma­le for­ma­tie­rung kann bei sehr gro­ßen fest­plat­ten aber eini­ge zeit in anspruch nehmen…

nach abge­schlos­se­ner for­ma­tie­rung wer­den nun die für die instal­la­ti­on erfor­der­li­chen daten auf eure fest­plat­te kopiert. die­ser vor­gang dau­ert eini­ge minu­ten, danach wird das gra­fi­sche set­up gestar­tet. die­ses läuft mehr oder weni­ger voll auto­ma­tisch ab. grob zusam­men­ge­fasst, müsst ihr nur euren namen, euren lizenz­schlüs­sel ein­ge­ben, eure netz­werk­kon­fi­gu­ra­ti­on (sofern ein netz­werk vor­han­den ist) vor­neh­men und noch eure lan­des­einstel­lun­gen bestä­ti­gen. der rest läuft auto­ma­tisch ab.

nach erfolg­ter instal­la­ti­on wer­det ihr (sofern das ser­vice pack 2 für win­dows xp in die set­up-cd inte­griert ist) gefragt, ob ihr die auto­ma­ti­schen updates instal­lie­ren wollt und ob euer sys­tem gleich akti­viert und auch noch regis­triert wer­den soll. akti­vie­ren müsst ihr win­dows xp in jedem fal­le, eine regis­trie­rung hin­ge­gen ist aus tech­ni­scher sicht kei­nes­falls erfor­der­lich. also lasst es ;-) die akti­vie­rung kann übri­gens nur bei einer akti­ven inter­net­ver­bin­dung erfol­gen. soll­te euch die­se opti­on also gera­de nicht ange­bo­ten wer­den, ver­fügt ihr über kei­ne akti­ve inter­net­ver­bin­dung oder win­dows-set­up erkennt die­se nicht (bspw. bei einer wlan-ver­bin­dung). dann müsst ihr die akti­vie­rung (wpa = win­dows pro­duct acti­va­ti­on) nachholen.

nun, nach dem die win­dows-instal­la­ti­on abge­schlos­sen ist, soll­ten noch eini­ge opti­mie­ren­de ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men werden.

opti­mie­rung

soll­tet ihr euch an mei­ne “par­ti­tio­nie­rungs­kon­ven­tio­nen” gehal­ten haben, soll­tet ihr nun zu aller­erst eure aus­la­ge­rungs­da­ten auf die daten­par­ti­ti­on ver­schie­ben und die­ser eine fes­te grö­ße geben. in die aus­la­ge­rungs­da­tei wer­den all die daten geschrie­ben, die nicht in den arbeits­spei­cher pas­sen, ent­spre­chen­de geschwin­dig­keits­ein­bus­sen ver­ste­hen sich dabei von selbst. die aus­la­ge­rungs­da­tei ver­schiebt ihr wie folgt:

start -> rech­te maus­tas­te auf ‘arbeits­platz’ -> eigen­schaf­ten -> erwei­tert -> ’sys­tem­leis­tung’ ein­stel­lun­gen -> erwei­tert -> ändern

lauf­werk c: soll­te hier mar­kiert sein. setzt hier den radio­but­ton auf “kei­ne aus­la­ge­rungs­da­tei” und klickt auf fest­le­gen. nun mar­kiert ihr lauf­werk d: und akti­viert den radio­but­ton “benut­zer­de­fi­nier­te grö­ße”. bei “anfangs­grö­ße” und “maxi­ma­le grö­ße” soll­te nun jeweils der glei­che wert ein­ge­ge­ben wer­den, damit win­dows die datei nicht im betrieb dyna­misch ver­grö­ßert oder ver­klei­nert. das kos­tet näm­lich jedes mal zeit und aktu­el­le fest­plat­ten sind so groß, dass man locker ein paar giga­byte ver­schmer­zen kann. die aus­la­ge­rungs­da­tei soll­te immer vier mal so groß sein, wie der phy­si­ka­lisch vor­han­de­ne arbeits­spei­cher. im fal­le von 512 mb tat­säch­lich vor­han­de­nem ram soll­tet ihr die datei also auf 2.048 mb set­zen. gebt die­sen wert in bei­den fel­dern ein und klickt auf “fest­le­gen”. ein abschlie­ßen­der klick auf “ok” sorgt dafür, dass win­dows einen neu­start vor­schlägt. gebt die­sem vor­schlag ruhig statt, star­tet euer sys­tem also neu.

nach dem neu­start ver­schie­ben wir nun den ord­ner ‘eige­ne datei­en’ auf lauf­werk d:. das ist einfach:

start -> rech­te maus­tas­te auf ‘eige­ne datei­en’ — > eigenschaften

im nun auf­tau­chen­den dia­log gebt ihr ein­fach fol­gen­des ein:

d:\eigene datei­en (groß- und klein­schrei­bung bit­te anpas­sen ;-))

ein klick auf ok sorgt dafür, dass win­dows, nach einer abfra­ge, den kom­plet­ten ord­ner ‘eige­ne datei­en’ nach lauf­werk d: ver­schiebt. wenn ihr nun also auf ‘eige­ne datei­en’ auf dem desk­top oder im start­me­nü klickt, lan­det ihr auf eurem lauf­werk d:. schmiert euch euer win­dows nun also irgend­wann mal kom­plett ab, müsst ihr euch wenigs­tens um die­se daten kei­ne sor­gen mehr machen.

apro­pos sym­bo­le auf dem desk­top: stan­dard­mä­ßig sind bei einem frisch instal­lier­ten win­dows xp kei­ner­lei sym­bo­le, bis auf den papier­korb, auf dem desk­top zu sehen. rich­tig so, mei­ner mei­nung nach. wer aber nun unbe­dingt den arbeits­platz, eige­ne datei­en und viel­leicht sogar den inter­net explo­rer (bib­ber) auf dem desk­top haben will, kann dafür sor­gen indem er auf dem desk­top einen rechtsklick macht und hier den punkt “eigen­schaf­ten” anwählt. dann gehen wir auf “desk­top” und hier auf den punkt “desk­top anpas­sen”. hier kann man nun fröh­lich aus­wäh­len, wel­che sys­tem­sym­bo­le auf dem desk­top ange­zeigt wer­den sol­len und wel­che nicht…

eben­falls im “anzei­ge von eigenschaften”-dialog fin­den wir die regis­ter­kar­te “dar­stel­lung”. nach der aus­wahl die­ses punk­tes soll­ten wir einen punkt namens “effek­te” sehen. die­ser ist für besit­zer eines flach­bild­schirms inter­es­sant, kann man doch hier ‘clear­ty­pe’ als kan­ten­glät­tungs­me­tho­de aus­wäh­len, was die les­bar­keit und das aus­se­hen von tex­ten deut­lich ver­bes­sert. aber wirk­lich nur auf flachbildschirmen…

soll­te einen das bun­te aus­se­hen von win­dows xp stö­ren, kann man unter dem punkt “designs” unter ande­rem ein design aus­wäh­len, das win­dows xp in etwas so wie sei­nen direk­ten vor­gän­ger win­dows 2000 aus­se­hen lässt. “win­dows — klas­sisch” ist die gesuch­te einstellung…

zu guter­letzt möch­te ich noch die mei­ner mei­nung nach über­flüs­si­gen anwen­dun­gen inter­net explo­rer, out­look express, msn explo­rer und den mes­sen­ger ent­fer­nen. dazu gehen wir in die systemsteuerung:

start -> systemsteuerung

und wäh­len hier den punkt “soft­ware”. im rech­ten bereich des sich nun öff­nen­den fens­ters befin­det sich ein punkt namens “win­dows-kom­po­nen­ten hinzufügen/entfernen”. den wäh­len wir an und ent­fer­nen nun die haken vor den uner­wünsch­ten pro­gram­men bezie­hungs­wei­se set­zen ihn, soll­te eine wei­te­re kom­po­nen­ten nach­in­stal­liert wer­den müs­sen. ein klick auf “wei­ter >” über­nimmt die gewünsch­ten änderungen.

fer­tig!

trei­ber­in­stal­la­ti­on

zunächst soll­tet ihr nun die trei­ber für die in eurem sys­tem vor­han­de­nen gerä­te instal­lie­ren. dabei emp­fiehlt es sich, fol­gen­de rei­hen­fol­ge einzuhalten:

1. sys­tem-/chip­satz­trei­ber
2. gra­fik­kar­ten­trei­ber
3. der rest

nach mög­lich­keit soll­te man immer die aktu­ells­ten trei­ber von der her­stel­l­er­home­page ver­wen­den. die­se sind zumeist sta­bi­ler, schnel­ler oder was auch immer als die, die dem gerät bei­la­gen. eine recht voll­stän­di­ge über­sicht über die trei­ber-sei­ten sehr vie­ler her­stel­ler fin­det ihr auf den sei­ten des hei­se ver­lags, han­no­ver.

vor allem bei usb-gerä­ten kann es sein, dass ihr die­se vor der instal­la­ti­on vom com­pu­ter tren­nen müsst, damit die instal­la­ti­ons­rou­ti­ne durch­lau­fen kann. noch bes­ser ist es sogar, wenn man das noch vor der neu­in­stal­la­ti­on des sys­tems macht.

daten­rück­si­che­rung

im end­ef­fekt müsst ihr nun nur noch eure gesi­cher­ten daten wie­der in die ver­zeich­nis­se zurück kopie­ren, aus denen sie ursprüng­lich mal kamen. bei win­dows 2000 ist aber bei einer daten­si­che­rung auf cd respek­ti­ve dvd zu beach­ten, dass hier auto­ma­tisch, auch nach dem kopie­ren auf die fest­plat­te, das attri­but “schreib­ge­schützt” gesetzt ist. die­ses muss unbe­dingt ent­fernt wer­den, sonst kön­nen die pro­gram­me nach­her nicht in ihre eige­nen datei­en schrei­ben, was fatal wäre. das attri­but ent­fernt man, indem man den ent­spre­chen­den ordner/die ent­spre­chen­de datei rechts anklickt und dann über eigen­schaf­ten einen dia­log auf­ruft, in dem man nun den haken bei “schreib­ge­schützt” ent­fer­nen muss. soll­ten sich unter­ver­zeich­nis­se unter­halb des gewähl­ten ord­ners befin­den, fragt win­dows nach, ob die­se glei­cher­ma­ßen behan­delt wer­den sol­len. dies soll­te natür­lich bestä­tigt werden…

bei den meis­ten anwen­dun­gen, wie zum bei­spiel out­look, out­look express, thun­der­bird, fire­fox und dem micro­soft office ist es erfor­der­lich, die anwen­dung zumin­dest 1 x zu star­ten, damit die anwen­dung die erfor­der­li­chen ord­ner an der rich­ti­gen stel­le selbst anlegt. die­se könnt ihr nun aber zumeist stress­frei mit euren eige­nen daten über­schrei­ben. beach­tet dabei aber auf jeden fall, dass die ent­spre­chen­de anwen­dung geschlos­sen ist. wenn nicht, gibts fehlermeldungen…

anwen­dungs­soft­ware

nun, da ihr euer sys­tem frisch auf­ge­setzt habt, könnt ihr damit begin­nen, eure pro­gram­me (und spie­le) zu instal­lie­ren. den einen oder ande­ren tipp könnt ihr euch viel­leicht aus mei­nem arti­kel über kos­ten­lo­se soft­ware für win­dows-sys­te­me zie­hen. auch ein kos­ten­lo­ses spiel hab ich im ange­bot ;-).

anti­vi­ren-soft­ware/­fire­wall

soll­tet ihr eure inter­net­ver­bin­dung nicht über einen dsl-/ka­bel-rou­ter her­stel­len, son­dern über eine netz­werk­ver­bin­dung zu einem dsl-modem oder gar über isdn/analoges modem, soll­tet ihr vor dem ers­ten ver­bin­dungs­auf­bau auf jeden fall dafür sor­gen, dass euer sys­tem gegen schäd­lin­ge aus dem netz geschützt ist. in win­dows xp ist bereits eine fire­wall inte­griert, die zumin­dest angrif­fe aus dem netz abhält. win­dows 2000 ver­fügt lei­der nicht dar­über. auch hier­zu habe ich ein paar tipps zu kos­ten­lo­sen vari­an­ten in mei­nem ent­spre­chen­den arti­kel. freie anti­vi­ren-soft­ware wird in die­sem arti­kel eben­falls genannt.

nun wün­sche ich euch viel spaß bei der arbeit mit eurem frisch instal­lier­ten win­dows-sys­tem ;-).

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