VNC out-of-the-box


Gut, bei UNIX-Sys­te­men eigent­lich gang und gäbe, trotz­dem will ich es an die­ser Stel­le kurz erwähnt haben.

Mitt­ler­wei­le ste­hen ja drei Macs bei uns in der Gegend rum: mein Power­Book G4 15″ 1,67 GHz, das Mac­Book Core­Duo 13″ 2 GHz mei­ner Freun­din und der neu hin­zu­ge­kom­me­ne iMac DV+ G3 450 MHz. Auf allen (!) läuft ein­wand­frei Mac OS X Tiger 10.4.9. Gut, dem G3 sind die gan­zen Gra­fik­ef­fek­te wie bspw. der Trich­ter­ef­fekt beim Mini­mie­ren von Fens­tern oder Expo­sé ein wenig zu viel. Es läuft aber noch akzep­ta­bel, man kriegt also kei­nen Krampf, wenn man sich das anschaut. Das Power­Book ver­fügt über 2 GB RAM, im Mac­Book steckt 1 GB drin und im iMac 384 MB. Und selbst mit die­ser Spei­cher­aus­stat­tung kann man recht pro­blem­frei arbei­ten, 256 MB (waren beim Kauf drin) waren doch ein biss­chen zu wenig. Wenn ich irgend­wo noch güns­tig einen 256 MB Bau­stein auf­trei­ben kann, wird das Ding noch auf 512 MB auf­ge­rüs­tet, was dann aber wirk­lich genügt. Immer­hin soll das Gerät nur als bes­se­re Juke­box und als Surf­sta­ti­on dienen.

Nun aber zum eigent­li­chen Grund mei­nes Arti­kels: in jeder OS X Tiger-Instal­la­ti­on steckt bereits ein Apple Remo­te Desk­top-Ser­ver drin. Lei­der will Apple für den Cli­ent Geld sehen, und davon nicht gera­de wenig. 299,- EUR kos­tet eine Lizenz für 10 Cli­en­t­rech­ner, 499,- EUR muss man für eine unli­mi­tier­te Lizenz hin­blät­tern. Es geht aber auch güns­ti­ger: mit einem stink­nor­ma­len VNC-Cli­ent wie Chi­cken of the VNC kann man sich pro­blem­frei mit einem ent­fern­ten Apple-Rech­ner ver­bin­den, sofern in der ent­spre­chen­den Frei­ga­be (zu fin­den in den Sys­tem­ein­stel­lun­gen unter Sharing, dort dann Apple Remo­te Desk­top) die Ein­stel­lung gesetzt ist, dass VNC-Benut­zer den Bild­schirm fern­steu­ern dür­fen. Danach steht der Fern­war­tung nichts mehr im Wege. Zuge­ge­ben, der Bild­auf­bau ist selbst über eine loka­le WLAN-Ver­bin­dung recht lahm, um kurz Hil­fe­stel­lung zu leis­ten oder iTu­nes zu star­ten, bevor ich mich von mei­nem Arbeits­zim­mer in die Küche bewe­ge, reicht es allemal.

Wer gern von sei­nem Win­dows-Rech­ner aus einen Mac fern­war­ten möch­te, soll­te die­se eng­lisch­spra­chi­ge Anlei­tung lesen.


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