Tut endlich was, ihr Social Networks


In Deutsch­land geht er wei­ter, der gna­den­lo­se Krieg zwi­schen den füh­ren­den Social Net­works, der VZ-Platt­form und Face­book. Ver­lo­ren haben ihn aus mei­ner Sicht aber bereits beide.

Face­book, weil sie immer unver­schäm­ter und rück­sichts­lo­ser wer­den, was die Daten ihrer Kun­den, ihres Kapi­tals angeht. VZ, weil sie den Anschluss nicht schaf­fen und tech­nisch auf dem Niveau ihres Grün­dungs­jah­res herumdümpeln.

2006 mel­de­te ich mich bei Stu­diVZ an, Face­book war damals kaum bekannt in Deutsch­land. Ich frag­te mich aber schon, wozu ich ein Netz­werk wie Stu­diVZ brau­chen wür­de. Nach ein paar Mona­ten hat­te ich mein ers­tes Dut­zend an Freun­den zusam­men, da begann der Spaß dann so lang­sam. Über ein Jahr spä­ter sah das Stu­diVZ noch immer genau so aus, wie an mei­nem Anmel­de­tag (ich reka­pi­tu­lie­re hier aus dem Gedächt­nis, Detail­feh­ler mögen mir ver­zie­hen wer­den). 2008 muss es dann gewe­sen sein, dass ich mei­nen Face­book-Account ange­legt habe. Im VZ hat sich bis dahin noch immer nichts getan, die tech­ni­sche Alte­rung schritt vor­an. Face­book hin­ge­gen war auf dem aktu­el­len Stand der Tech­nik, es gab einen inte­grier­ten Chat, Live­up­dates (was heu­te im VZ der Busch­funk ist) und noch vie­les mehr. Da ich unge­fähr zeit­gleich auch Twit­ter-Nut­zer wur­de, war Face­book für mich ein­fach per­fekt, weil ich mei­ne Twit­ter-Updates auch gleich mei­nen Freun­den bei Face­book zukom­men las­sen konnte.

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Dann kam eine “gro­ße Offen­si­ve” bei den VZ-Netz­wer­ken. Sie führ­ten den Busch­funk als Kon­kur­renz zu Twit­ter und den Face­book-Live­up­dates ein. Im Gegen­satz zu Face­book wur­de hier­für aber nicht die Ober­flä­che über­ar­bei­tet, was drin­gend not­wen­dig gewe­sen wäre. Ent­spre­chend ist der Busch­funk de fac­to nicht nutz­bar. Mitt­ler­wei­le kann man zwar mehr als nur die sechs letz­ten Updates sehen, eine öffent­li­che Reak­ti­ons­mög­lich­keit ist aber wei­ter­hin nicht vor­ge­se­hen. Die sog. @-Replies, die dank Twit­ter zum Qua­si-Stan­dard gewor­den sind, scheint im VZ-Netz­werk noch kei­ner ver­stan­den zu haben. Spä­ter kam dann sogar die ers­te Öff­nung der VZ-Netz­wer­ke nach außen: sie lies­sen eine Anbin­dung von Twit­ter zu. Doof nur, dass nicht wirk­lich ersicht­lich ist, ob die Nach­richt nun von Twit­ter oder direkt aus dem Busch­funk abge­schickt wur­de. Wenigs­tens scheint mir das so bei den vie­len Rück­fra­gen, die mich zu dem The­ma erreich­ten. Der Plau­der­kas­ten, der eini­ge Zeit nach der Ein­füh­rung des Livechats bei Face­book ein­ge­führt wur­de, war anfangs auch nicht wirk­lich nutz­bar. Hier zeig­te sich wie­der, dass die Ent­schei­der der VZ-Grup­pe bemerkt haben, dass sie tech­no­lo­gisch ins Hin­ter­tref­fen gera­ten und schnell reagie­ren müs­sen, den nöti­gen Mumm aber nicht in der Hose hat­ten, die Ober­flä­che der Sei­te dafür anzu­pas­sen. Ich habe den Plau­der­kas­ten gehasst, weil er unkom­for­ta­bel war und ich in 95 % aller Fäl­le gar nicht mit­be­kom­men habe, dass mich jemand kon­tak­tiert. Der neue Plau­der­kas­ten sieht zwar deut­lich bes­ser aus (der Ein­fach­heit hal­ber wur­de er ein­fach aus dem Sei­ten­kon­text her­aus­ge­trennt, öff­net sich also in einem neu­en Fens­ter), auf sich auf­merk­sam macht er aber lei­der immer noch nicht. Ein wei­te­rer Nach­teil ist der, dass ich, um den Plau­der­kas­ten nut­zen zu kön­nen, non-stop im VZ ein­ge­loggt blei­ben muss, was ich nun mal ein­fach nicht tue. Ein API zur Anbin­dung von Chat­cli­ents, oder noch bes­ser: die Ein­rich­tung eines Jab­ber-Ser­vers, ist schon längst über­fäl­lig. Und dann ist da noch die Wer­bung. Natür­lich muss eine so gro­ße Platt­form wie die VZ-Netz­wer­ke Geld ver­die­nen. Da die Benut­zer nicht bereit sind, etwas zu bezah­len muss eben Wer­bung geschal­tet wer­den. Aber doch nicht so, wie die VZ-Netz­wer­ke das machen. Rie­sen­groß, bunt, blin­kend und zu allem Über­fluss auch noch hin­ter­grund­far­ben­ver­än­dernd (dafür lie­be ich die deut­sche Spra­che). Wäre ich Desi­gner der Platt­form, wür­de mir der stän­di­ge Aus­tausch der Hin­ter­grund­far­be zuguns­ten von Wer­bung ja tie­risch auf den Puf­fer gehen. Aber auch als Nut­zer nervt mich die­ses per­ma­nen­te Geblin­ke, ich füh­le mich wie auf einer Wer­be­ver­an­stal­tung. Wei­ter geht es mit vie­len inkon­sis­ten­ten Benen­nun­gen, der Benut­zer wird hier häu­fig in die Irre gelei­tet, auch wenn er sich natür­lich mitt­ler­wei­le dar­an gewöhnt hat. Ein Mensch, der wenig mit Com­pu­tern am Hut hat, dürf­te hier aber sei­ne Schwie­rig­kei­ten bekom­men. So fra­ge ich mich bspw., wie­so der Link “Mei­ne Fotos” heißt, wenn ich dort nicht nur mei­ne Fotos, son­dern auch noch die ande­rer Nut­zer sehe. Wäre “Fotos” hier nicht sinn­vol­ler und rich­ti­ger? Apro­pos Fotos: die Foto­al­ben­funk­ti­on des VZ ist für jeden, der sei­ne Bil­der wirk­lich prä­sen­tie­ren möch­te, nicht nutz­bar. Abge­se­hen von der brief­mar­ken­gro­ßen Auf­lö­sung, wird jedes Bild beim Upload auf die VZ-Ser­ver kaputt­kom­pri­miert. Mir als ambi­tio­nier­ten Hob­by­fo­to­gra­fen wür­de es ent­spre­chend nicht ein­fal­len, mei­ne Bil­der tat­säch­lich zur Prä­sen­ta­ti­on den VZ-Ser­vern zu über­las­sen. Schließ­lich fragt man sich schon, was den tol­len Bil­dern, die mit der meh­re­ren Hun­dert Euro teu­ren Aus­stat­tung gemacht wur­den, pas­siert ist.

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Face­book war um mein Anmel­de­da­tum her­um tech­nisch deut­lich wei­ter als die VZ-Netz­wer­ke. Außer­dem hat es damals, aus mei­ner Sicht, einen Sym­pa­thie­bo­nus bekom­men, weil die doo­fen VZ-Netz­wer­ke ja im End­ef­fekt nur Pla­gia­te von Face­book sind. Wie sich damals in der brei­ten Öffent­lich­keit her­aus­ge­stellt hat, haben die VZ-Grün­der ein­fach das Lay­out UND das Kon­zept von Face­book kopiert. Ein Skan­dal in mei­nen Augen, Face­book war damals image­tech­nisch der kla­re Sie­ger. Dazu kam noch, dass das VZ, wenn mich mei­ne Erin­ne­rung nicht täuscht, mas­si­ve Daten­schutz­pro­ble­me hat­te und die pas­sen­den Ein­stel­lun­gen ziem­lich unfreund­lich ver­steckt hat. Ein wei­te­rer Plus­punkt von Face­book. Ja, so ändern sich die Zei­ten. Mitt­ler­wei­le hat Face­book die däm­lichs­ten Daten­schutz­vor­ein­stel­lun­gen, die man sich über­haupt vor­stel­len kann, ver­steckt die­se noch wei­ter unten im Sys­tem als VZ sei­ner­zeit und macht den Dia­log so unver­ständ­lich, dass man sich nach Abschluss der Ein­stel­lun­gen nie sicher sein kann, ob die Daten nun für irgend­wen sicht­bar sind oder nicht. Wie ich von einer Farm­vil­le-Spie­le­rin hör­te, muss man sei­ne Mit­spie­ler zu sei­ner Freun­des­lis­te hin­zu­fü­gen. Wo hier der Sinn liegt fra­ge ich mich immer noch. Ich gebe doch Daten für mei­ne Freun­de frei, wie E‑Mail-Adres­se, Han­dy­num­mer, etc., die wild­frem­de, mit denen ich zocke, rein gar nichts angehen.

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Die Über­sichts­sei­te, die sich einem direkt nach dem Log­in prä­sen­tiert ist eher eine Unüber­sicht­lich­keits­sei­te. Ich bin mitt­ler­wei­le wirk­lich über­for­dert, da ich kei­ner­lei Struk­tur mehr in die­ser Sei­te erken­nen kann. Wer­bung und Livechat sind hier deut­lich sinn­vol­ler unter­ge­bracht. Die Wer­bung nervt nicht und der Livechat macht aus­rei­chend auf sich auf­merk­sam. Außer­dem waren die Jungs bei Face­book so freund­lich, eine ein­fa­che Mög­lich­keit anzu­bie­ten, mit der man sei­nen Face­book-Account zum Chat­ten auch in Mes­sen­gern wie Adi­um, Pidgin oder Empa­thy ver­wen­den kann. Trotz­dem bleibt die unüber­sicht­li­che Lan­ding­pa­ge, der äußerst frag­wür­di­ge Umgang mit den Kun­den­da­ten und die Unsi­cher­heit, was als nächs­tes ohne Rück­spra­che mit der Kund­schaft gesche­hen wird. Zum Daten­schutz: wie­so müs­sen mei­ne Freun­de aus­zug­wei­se in den Such­ergeb­nis­sen bei Goog­le auf­tau­chen? Wie­so wird mein Pro­fil­bild indi­ziert? Wie­so erhal­ten “Apps” Zugriff auf all mei­ne Daten und nicht nur auf den Namen? Wie­so ist es so kom­pli­ziert, einen Face­book-Account zu löschen?

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Mit Erschei­nen die­ses Arti­kels wer­de ich mei­ne Akti­vi­tä­ten in bei­den Netz­wer­ken mas­siv zurück­fah­ren. Auf­grund der unsag­bar häss­li­chen Ober­flä­che nut­ze ich das VZ ohne­hin schon eine Wei­le nur noch pas­siv, pushe aber fröh­lich mei­ne Twit­ter-Updates in den Busch­funk. Das hat gleich ein Ende. Auf der Face­book-Sei­te log­ge ich mich aber auch schon eine gan­ze Wei­le kaum noch ein, weil sie mich ein­fach nur noch nervt. Auch hier wer­de ich gleich Tabu­la rasa machen und alle nicht wirk­lich nöti­gen Ver­bin­dun­gen und Daten löschen. Ich wer­de mei­ne Pro­fi­le in bei­den Netz­wer­ken nicht voll­stän­dig löschen, mei­ne Akti­vi­tä­ten aber deut­lich ein­schrän­ken. Viel­leicht gebe ich ja dem einen oder ande­ren Leser die­ses Arti­kels noch einen Denk­an­stoss. Umso mehr Leu­te den “Netz­wer­ken” zei­gen, dass es so nicht wei­ter geht, des­to eher pas­siert viel­leicht was und die Lei­tung der Netz­wer­ke erin­nert sich dar­an, für wen sie die­ses Netz­werk eigent­lich mal gebaut haben. Bei­de Netz­wer­ke machen aus mei­nen Augen das Inter­net kaputt. Damit mei­ne ich nicht tech­nisch, son­dern mora­lisch. Und ich pro­phe­zeie dass, soll­te es so wei­ter gehen, bei­de Netz­wer­ke in weni­gen Jah­ren in der Unbe­deut­sam­keit ver­schwun­den sind. Der Wider­stand regt sich, immer lau­ter lese ich Fra­gen bei Twit­ter, wie man den Face­book-Account löscht oder sei­nen VZ-Account los wer­den kann. Alter­na­ti­ven zu bei­den Netz­wer­ken sind mir aber lei­der auch nicht bekannt. Na gut, dann eben ein Leben ohne Social Net­work, muss auch gehen ;-).


11 Antworten zu “Tut endlich was, ihr Social Networks”

  1. ich stel­le immer wie­der fest, dass ich face­book und auch meinvz nur noch dazu nut­ze, ehe­ma­li­gen kol­le­gen oder irgend­wel­chen bekann­ten zum geburts­tag zu gratulieren.ansonsten ist bei­des über­flüs­sig, da meinvz ein­fach nur schlecht zu bedie­nen und unüber­sicht­lich ist und face­book mit der blö­den wer­bung und die­sen über­flüs­si­gen mini-spiel­chen und vor allem mit dem tre­ten des daten­schut­zes ein­fach nur lang­wei­lig ist.

  2. Du hast mit dem Grund­te­nor sicher­lich recht, der Daten­schutz ist bei die­sen Netz­wer­ken der aller­größ­te Mist. Aber Du soll­test, bevor Du über so etwas schreibst, bes­ser recher­chie­ren. Die Sache mit der Daten­frei­ga­be gegen­über unbe­kann­ten bei Face­book ist zum Bei­spiel sehr, sehr falsch. Zum Bei­spiel: Ja, Du kannst bei Farm­vil­le und sol­chen Spie­len nur Leu­te als “Nach­barn” hin­zu­fü­gen, die Du kennst. Wenn Du also schum­meln willst um mehr Nach­barn zu krie­gen, dann musst Du Frem­de als Freun­de bezeich­nen und sie dem­entspre­chend in die Freun­des­lis­te auf­neh­men. Inner­halb die­ser kannst Du aber “Benut­zer­grup­pen” erstel­len und z.B. der Benut­zer­grup­pe “Farm­vil­le-Friends” (die man dann selbst anlegt) die Daten nicht offenlegen.Und man soll­te auch nicht uner­wähnt las­sen, dass nur dadurch, dass die Netz­wer­ke die Mög­lich­keit bie­ten Daten ein­zu­tra­gen, nie­mand dazu gezwun­gen ist… bis auf den Real­na­men viel­leicht. Zu wei­ten Tei­len sind die­se Netz­wer­ke hier näm­lich nicht ein­mal dreist im Sin­ne von “die Leu­te wer­den verarscht/ausgenutzt”, son­dern eher nur im Sin­ne von “sie pro­fi­tie­ren von denen, die nicht wis­sen mit ihren Daten umzu­ge­hen oder die Pri­va­cy Set­tings zu bedie­nen”. Klar ist auch das grenz­wer­tig, aber ganz ehr­lich: Wer nicht weiß, wie er sich im Web zu ver­hal­ten hat, kann nur ver­lie­ren bei sowas. Und dass das dum­me Volk noch mehr Geld bringt als das nicht dum­me, nun­ja, das kennt man ja ;-)Dem­entspre­chend wür­de ich mir wün­schen, dass Du die­sen Arti­kel noch ein­mal über­ar­bei­test, damit das Schwarz­weiss ein wenig dif­fe­ren­zier­ter wird. So wie er hier steht sind ein paar weni­ge Sachen ein­fach nur unwahr und zu sehr auf Argu­men­ta­ti­ons­fin­dung bzw. fast schon Bashing ausgelegt.

  3. Gut, das mit Farm­vil­le klingt aus dei­nem “Mun­de” halb so schlimm, aber da ist es eben wie­der, dass für “unmün­di­ge” Nut­zer alles zu undurch­sich­tig ist und sie ent­spre­chend mut­maß­lich gar nicht in der Lage sind, die rich­ti­gen Ein­stel­lun­gen zu nut­zen. Ich wür­de mir den ent­spre­chen­den Dia­log zur Frei­ga­be der Daten etwas ein­fa­cher auf­ge­baut und weni­ger klick­auf­wän­dig wün­schen. Eine Schwarz-Weiß-Ein­stel­lung kann ich bei mei­nem Arti­kel beim bes­ten Wil­len nicht erken­nen. Ich habe ja wei­ter­hin prin­zi­pi­ell nichts gegen Social Net­works, aber bei­de Platt­for­men müs­sen sich end­lich mal wie­der dar­auf besin­nen, für wen sie die­se Platt­form eigent­lich gebaut haben. Natür­lich lockt hier das Geld, aber man kann es auch über­trei­ben. Ich ver­ste­he ein­fach nicht, wie­so Face­book in der Stan­dard­ein­stel­lung per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten an die App-Betrei­ber wei­ter­ge­ben muss. Lässt sich das auch ver­hin­dern? Ich nut­ze kei­ne Apps, ent­spre­chend kann ich das nicht nach­voll­zie­hen, ich muss mich hier lei­der an gele­se­nes halten.

  4. Dann soll­test Du viel­leicht mal test­wei­se eine nut­zen. Du wirst zual­ler­erst wenn Du eine App nut­zen möch­test gefragt “Möch­ten Sie wirk­lich Ihren Namen, Ihre Freun­des­lis­te […] für die App Sound­so frei­ge­ben? Sie erhält damit kom­plet­ten Zugriff dar­auf” (sinn­ge­mäß). Du weißt also, bevor Du Dein Okay gibst, defi­ni­tiv Bescheid, was pas­sie­ren kann. Wer dann den­noch ein­fach nur abhakt… nuja.

  5. <html><head></head><body style=“word-wrap: break-word; ‑web­kit-nbsp-mode: space; ‑web­kit-line-break: after-white-space; “>Ja, aber kann man die App nut­zen, ohne das zu tun? Wenn nicht, ist die Fra­ge ja reich­lich scheinheilig.<br><div> <span class=“Apple-style-span” style=“border-collapse: sepa­ra­te; color: rgb(0, 0, 0); font-fami­ly: Hel­ve­ti­ca; font-size: medi­um; font-style: nor­mal; font-vari­ant: nor­mal; font-weight: nor­mal; let­ter-spa­cing: nor­mal; line-height: nor­mal; orphans: 2; text-align: auto; text-indent: 0px; text-trans­form: none; white-space: nor­mal; widows: 2; word-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-hori­zon­tal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-ver­ti­cal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-text-deco­ra­ti­ons-in-effect: none; ‑web­kit-text-size-adjust: auto; ‑web­kit-text-stro­ke-width: 0px; “><span class=“Apple-style-span” style=“border-collapse: sepa­ra­te; color: rgb(0, 0, 0); font-fami­ly: Hel­ve­ti­ca; font-size: medi­um; font-style: nor­mal; font-vari­ant: nor­mal; font-weight: nor­mal; let­ter-spa­cing: nor­mal; line-height: nor­mal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-trans­form: none; white-space: nor­mal; widows: 2; word-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-hori­zon­tal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-ver­ti­cal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-text-deco­ra­ti­ons-in-effect: none; ‑web­kit-text-size-adjust: auto; ‑web­kit-text-stro­ke-width: 0px; “><div style=“word-wrap: break-word; ‑web­kit-nbsp-mode: space; ‑web­kit-line-break: after-white-space; “><span class=“Apple-style-span” style=“border-collapse: sepa­ra­te; color: rgb(0, 0, 0); font-fami­ly: Hel­ve­ti­ca; font-size: medi­um; font-style: nor­mal; font-vari­ant: nor­mal; font-weight: nor­mal; let­ter-spa­cing: nor­mal; line-height: nor­mal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-trans­form: none; white-space: nor­mal; widows: 2; word-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-hori­zon­tal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-ver­ti­cal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-text-deco­ra­ti­ons-in-effect: none; ‑web­kit-text-size-adjust: auto; ‑web­kit-text-stro­ke-width: 0px; “><div><br class=“Apple-interchange-newline”></div></span></div></span></span></div><div><blockquote type=“cite”> <div style=“width: 600px; font-size: 12px; font-fami­ly: Ari­al, Hel­ve­ti­ca, sans-serif; line-height: 18px;” class=“PosterousEmail”></div></div></body></html>

  6. Das geht glau­be ich dann nicht. Aber mal ehr­lich: Face­book-Apps basie­ren auf Face­book. Es geht genau dar­um, irgend­was mit Dei­nen Face­book-Freun­den zu machen. Wie sinn­frei wäre es denn, wenn die­se dann nicht auf Dei­ne Freun­des­lis­te zugrei­fen könn­ten? Das ist doch wie über­all im Netz: Ent­we­der ich weiß, dass ich dem Anbie­ter ver­trau­en kann, oder ich tue es nicht und lass die­se Appli­ka­ti­on des­halb sein. Wo ist der Unter­schied zwi­schen “Ich nut­ze Goog­le nicht, weil es mir zu sehr Daten­kra­ke ist und ich nicht weiß was es tut” und “Ich nut­ze Farm­vil­le nicht […]”? Die Fra­ge ist dem­entspre­chend nicht schein­hei­lig, son­dern stellt Dich vor genau die­se Ent­schei­dung. Und das ist doch rich­tig so, oder nicht? Der “Ich erlau­be Goog­le nicht mei­ne IP zu ken­nen, will es aber trotz­dem nutzen”-Button ist auch nicht wirk­lich vor­han­den, da ist es auch nutz-es-oder-lass-es. Genau wie bei den Facebook-Apps.Ich habe gera­de mal test­wei­se einen neu­en Account bei Face­book ange­legt und geschaut, wie “offen” es wirk­lich anfangs ist. Und sie­he da: Direkt nach der Anmel­dung krie­ge ich in 6 Schrit­ten die Kon­fi­gu­ra­ti­on mei­nes Pro­fils auf­ge­drückt und soll in Schritt 6 auch die Pri­va­cy Set­tings anpas­sen. Wo ist also das Pro­blem? Dass 3 Minu­ten zwi­schen Schritt 3 und Schritt 6 lie­gen und viel­leicht Schritt 6 an den Anfang gehört? Mei­net­we­gen, unglück­lich gelöst, aber nichts­des­to­trotz ist jeder Benut­zer direkt nach der Anmel­dung auf­ge­for­dert, sei­ne eige­nen Frei­ga­ben fest­zu­set­zen. Wer das nicht tut, obwohl es in dem Assis­ten­ten pro­mi­nent mit auf­taucht… nee Du, da kann ich nicht (mehr, war ja frü­her mal anders) Face­book die Schuld geben.Also ja, es gibt eine Men­ge Pro­ble­me. Aber genau die­se eben schlicht nicht.

  7. Sor­ry, abge­se­hen von der Rei­hen­fol­ge wäre natür­lich manu­el­les Öff­nen statt manu­el­lem Schlie­ßen auch nicht schlecht. Aber ich den­ke mal, das wür­de zu vie­le Sup­port-Requests zuta­ge för­dern 😉 Wit­zig ist doch: Die­je­ni­gen, die sich dar­über auf­re­gen, regen sich für das dum­me Volk auf. Das dum­me Volk hin­ge­gen jedoch wür­de sich doch viel eher beim Sup­port beschwe­ren, wenn Sie das manu­el­le Frei­ge­ben nicht hin­krie­gen 😀 Irgend­wie beißt sich doch da der Sonst­was in den Sonst­was. Du selbst wärst in der Lage es zu bedie­nen, bist also dem­entspre­chend nicht betrof­fen, aber meckerst. Die­je­ni­gen die aber betrof­fen sind, die wol­len es so. Wtf?

  8. <html><head></head><body style=“word-wrap: break-word; ‑web­kit-nbsp-mode: space; ‑web­kit-line-break: after-white-space; “>Na gut, dann rela­ti­vie­re ich mei­ne Aus­sa­ge in die­ser Rich­tung. Mein Account ist ja schon etwas älter. Blöd fin­de ich aber trotz­dem, dass vor­han­de­ne Nut­zer nicht wirk­lich auf­ge­klärt wer­den, wenn es neue Daten­schutz­be­stim­mun­gen gibt. Schön aber, dass Face­book auf die Kri­tik reagiert hat und neu­en Nut­zern ent­spre­chen­de Optio­nen zur Ver­fü­gung stellt :-). Dank dei­ner Auf­klä­rung sehe ich die Daten­schutz­ar­gu­men­ta­ti­on in mei­nem Arti­kel nicht mehr als so kri­tisch an. Dan­ke dafür. Bleibt dann noch die man­geln­de Über­sicht, aber viel­leicht schrau­ben die Inge­nieu­re bei Face­book ja bereits daran.<br><div> <span class=“Apple-style-span” style=“border-collapse: sepa­ra­te; color: rgb(0, 0, 0); font-fami­ly: Hel­ve­ti­ca; font-size: medi­um; font-style: nor­mal; font-vari­ant: nor­mal; font-weight: nor­mal; let­ter-spa­cing: nor­mal; line-height: nor­mal; orphans: 2; text-align: auto; text-indent: 0px; text-trans­form: none; white-space: nor­mal; widows: 2; word-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-hori­zon­tal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-ver­ti­cal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-text-deco­ra­ti­ons-in-effect: none; ‑web­kit-text-size-adjust: auto; ‑web­kit-text-stro­ke-width: 0px; “><span class=“Apple-style-span” style=“border-collapse: sepa­ra­te; color: rgb(0, 0, 0); font-fami­ly: Hel­ve­ti­ca; font-size: medi­um; font-style: nor­mal; font-vari­ant: nor­mal; font-weight: nor­mal; let­ter-spa­cing: nor­mal; line-height: nor­mal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-trans­form: none; white-space: nor­mal; widows: 2; word-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-hori­zon­tal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-ver­ti­cal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-text-deco­ra­ti­ons-in-effect: none; ‑web­kit-text-size-adjust: auto; ‑web­kit-text-stro­ke-width: 0px; “><div style=“word-wrap: break-word; ‑web­kit-nbsp-mode: space; ‑web­kit-line-break: after-white-space; “><span class=“Apple-style-span” style=“border-collapse: sepa­ra­te; color: rgb(0, 0, 0); font-fami­ly: Hel­ve­ti­ca; font-size: medi­um; font-style: nor­mal; font-vari­ant: nor­mal; font-weight: nor­mal; let­ter-spa­cing: nor­mal; line-height: nor­mal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-trans­form: none; white-space: nor­mal; widows: 2; word-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-hori­zon­tal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-bor­der-ver­ti­cal-spa­cing: 0px; ‑web­kit-text-deco­ra­ti­ons-in-effect: none; ‑web­kit-text-size-adjust: auto; ‑web­kit-text-stro­ke-width: 0px; “><div><br class=“Apple-interchange-newline”></div></span></div></span></span></div><div><blockquote type=“cite”> <div style=“width: 600px; font-size: 12px; font-fami­ly: Ari­al, Hel­ve­ti­ca, sans-serif; line-height: 18px;” class=“PosterousEmail”></div></div></body></html>

  9. Ja, die Über­sicht ist bei Face­book wirk­lich ein Graus. Ich habe mir zum Bei­spiel neu­lich einen Wolf gesucht, als ich “Block this App­li­ca­ti­on” brauch­te 😉 Irgend­wann fiel’s mir dann wie Schup­pen von den Augen, aber trotz­dem ver­irrt man sich erst­mal. Die Tren­nung von Pro­fil und Account zum Beispiel…Darüber hin­aus för­dert es die Über­sicht­lich­keit auch nicht gera­de, dass Appli­ka­tio­nen und die “nor­ma­len” Wall-Bei­trä­ge gleich­be­rech­tigt sind. Vom Modul-Fak­tor her sicher­lich kor­rekt, aber zumin­dest eine Fil­te­rung der Bei­trä­ge wür­de schon eine MENGE bringen.Ob die neu­en Sicher­heits­sa­chen für Bestandsu­ser pro­mi­nent plat­ziert wer­den, weiß ich gar nicht mehr… also habe ich sie ent­we­der nicht ange­kün­digt bekom­men oder hab’s nur ohne gro­ßes Brim­bo­ri­um zur Kennt­nis genom­men. Wenn sie NICHT pro­mi­nent ange­kün­digt wer­den soll­ten wäre das natür­lich pein­lich. Immer­hin ist das mit das Wich­tigs­te, was mit dem eige­nen Account pas­sie­ren kann.Zu *VZ und den Bil­dern oben noch­mal kurz: Du darfst das nicht mit Foto­com­mu­nities ver­glei­chen. Klar, wenn man Foto­funk­tio­na­li­tät anbie­tet, dann soll­te es auch ver­nünf­tig gemacht sein. Aber der Anspruch die­ser Com­mu­nities ist ja dann doch eher ein ande­rer. Die Benut­zer wol­len da ihre Penis­se, Autos und den Suff von letz­ter Nacht zei­gen… und die­je­ni­gen, die wirk­lich foto­gra­fie­ren, die nut­zen dafür eh ganz ande­re Plattformen.

  10. Mei­ner Mei­nung nach hat Stu­diVZ längst ver­lo­ren. Die Abwan­de­rung der Leu­te zu Face­book ist nicht mehr auf­zu­hal­ten und wird sich durch einen vira­len Effekt noch verstärken.Facebook mag man für den Umgang mit den Daten ver­ur­tei­len kön­nen, auf­hal­ten wird man sie defi­ni­tiv nicht. Mit den Nut­zer­da­ten, die sie schon jetzt haben, wer­den sie ver­mut­lich zu einer ähn­lich gro­ßen Num­mer wie Goog­le auf­stei­gen. Ob uns das gefällt oder nicht… 

  11. <html><head></head><body style=“word-wrap: break-word; ‑web­kit-nbsp-mode: space; ‑web­kit-line-break: after-white-space; “>Das sehe ich nicht groß­ar­tig anders als du. Face­book ist wei­ter­hin auf dem Sie­ges­zug und wenn man sich mal anschaut, in wie vie­len Anwen­dun­gen mal Face­book direkt nut­zen kann… Nur gut für die VZ-Grup­pe, dass die Deut­schen so kon­ser­va­tiv sind und häu­fig gar kei­ne Anwen­dun­gen nut­zen, die direkt an sozia­le Netz­wer­ke anknüpfen.<div><div><div><br></div><blockquote type=“cite”> <div style=“width: 600px; font-size: 12px; font-fami­ly: Ari­al, Hel­ve­ti­ca, sans-serif; line-height: 18px;” class=“PosterousEmail”></div></div></div></body></html>

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