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Da ist es: Ubuntu 11.04

Ubun­tu 11.04, das schein­bar umstrit­tens­te Release seit lan­gem ist nun da. Umstrit­ten, weil nicht mehr Gno­me, son­dern Unity der neue Desk­top-Mana­ger ist. Ich per­sön­lich mag ihn eigent­lich. Liegt aber viel­leicht dar­an, dass ich gene­rell Ver­än­de­run­gen ger­ne mag.

Was sich aber nicht ändert ist die Tat­sa­che, dass ich mal wie­der einen Mir­ror für alle ver­füg­ba­ren Ver­sio­nen von Ubun­tu anbie­te:

ubuntu-11.04-desktop-amd64.iso

ubuntu-11.04-desktop-i386.iso

ubuntu-11.04-server-amd64.iso

ubuntu-11.04-server-i386.iso

ubuntu-11.04-alternate-amd64.iso

ubuntu-11.04-alternate-i386.iso

Die letz­te Beta habe ich schon ein wenig ange­tes­tet und ich mag Unity. Nur scha­de, dass es ohne 3D-Hard­ware nicht läuft. Dafür gibt es aber einen Fork namens Unity2D. Eine klei­ne Goog­le-Suche dürf­te euch bei der Instal­la­ti­on behilf­lich sein. Und nun, fro­hes Sau­gen.

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Fehlende Autovervollständigung in OpenVZ-Containern

Aus einem mir nicht so wirk­lich ersicht­li­chen Grun­de ist in den OpenVZ-Tem­pla­tes von Debi­an und Ubun­tu (die ande­ren habe ich noch nicht getes­tet) die bash-auto­com­ple­ti­on deak­ti­viert. Gera­de wer viel mit apti­tu­de oder des­sen Bru­der apt-get arbei­tet, wird die­se Auto­ver­voll­stän­di­gung aber schmerz­lich ver­mis­sen.
Akti­viert wird sie wie folgt:
In der Datei /etc/bash.bashrc müs­sen die fol­gen­den Zei­len ohne die Kom­men­tar­zei­chen (aus­ge­nom­men von der ers­ten Zei­le, die ist näm­lich tat­säch­lich ein Kom­men­tar) ste­hen:

# enable bash completion in interactive shellsif [ -f /etc/bash_completion ]; then    . /etc/bash_completionfi

Das Paket bash-autocompletion muss instal­liert sein:

sudo aptitude install bash-autocompletion

Beim nächs­ten Anmel­den soll­ten die Auto­ver­voll­stän­di­gun­gen nun funk­tio­nie­ren. In mei­nen Tests hat das sowohl bei Debi­an 5.0 als auch Ubun­tu 10.04 funk­tio­niert.

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Drei PPAs für den modernen Mann

Um die Vor­tei­le eines LTS-Release von Ubun­tu (aktu­ell 10.04.2) wei­ter­hin genie­ßen zu kön­nen, ohne auf aktu­el­le Soft­ware ver­zich­ten zu müs­sen, gibt es unter Ubun­tu die so genann­ten PPAs, Per­so­nal Packa­ge Archi­ves. Das sind sepa­ra­te Repo­sito­rys, mit denen man sein Ubun­tu füt­tern kann um Pake­te über die Paket­ver­wal­tung zu instal­lie­ren, die aus irgend­ei­nem Grun­de noch kei­nen Weg in die offi­zi­el­len Repo­sito­rys der Dis­tri­bu­ti­on gefun­den haben. Cano­ni­cal ver­folgt die Phi­lo­so­phie, inner­halb eines Release kei­ne Ver­si­ons­sprün­ge der ursprüng­lich aus­ge­lie­fer­ten Soft­ware mit­zu­ma­chen. Was sehr scha­de ist, hängt man doch so auf Post­greS­QL 8.4, Git 1.7 und Nginx 0.7 fest. Dank eini­ger fleis­si­ger Paket­schnü­rer gibt es aber PPAs, die genau die­se Pro­ble­me behe­ben. Da ich alle drei zuvor genann­ten Anwendungen/Dienste regel­mä­ßig und auf ver­schie­de­nen Ser­vern nut­ze, habe ich mir dafür ent­spre­chen­de PPAs raus­ge­sucht.

Um PPAs zum Sys­tem hin­zu­zu­fü­gen, bie­tet sich das Kom­man­do add-apt-repository an. Soll­te das Kom­man­do nicht gefun­den wer­den kön­nen, leis­tet fol­gen­der Befehl Abhil­fe:

sudo aptitude install python-software-properties

Die­ses Kom­man­do fügt das Repo­sito­ry zur Apt-Sources-Lis­te hin­zu und impor­tiert gleich den pas­sen­den GPG-Schlüs­sel.

Fügen wir nun nach­ein­an­der die drei zuvor erwähn­ten PPAs hin­zu:

sudo add-apt-repository ppa:nginx/stablesudo add-apt-repository ppa:git-core/ppasudo add-apt-repository ppa:pitti/postgresql

Ein abschlie­ßen­des sudo aptitude update nicht ver­ges­sen und schon sind die aktu­el­len Ver­sio­nen von Nginx, Git und Post­greS­QL via apt/aptitude ver­füg­bar.

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Ruby on Rails

Rails-Anwendung auf https umleiten

Immer wie­der ste­he ich vor dem glei­chen Pro­blem, der Blog­bei­trag soll also auch gleich­zei­tig als Gedächt­nis­stüt­ze für mich die­nen.
Für mein Stan­dard­set­up ver­wen­de ich als Web­ser­ver nginx (Anzahl Worker = Anzahl Cores), als Rails-App­li­ca­ti­on­ser­ver kommt thin mit zwei Workern zum Ein­satz. Eine Stan­dard­kon­fi­gu­ra­ti­on könn­te nun bei­spiels­wei­se so aus­se­hen:

# /etc/nginx/sites-available/my-site.deupstream my-site {  server   unix:/tmp/thin.my-site.0.sock;  server   unix:/tmp/thin.my-site.1.sock;}server {  listen   80;  server_name my-site.de www.my-site.de;  access_log /var/www/my-site.de/www/logs/access.log;  error_log /var/www/my-site.de/www/logs/error.log;  root   /var/www/my-site.de/www/htdocs/public/;  index  index.html;  location / {    proxy_set_header  X-Real-IP  $remote_addr;    proxy_set_header  X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;    proxy_set_header  Host $http_host;    proxy_redirect    off;    if (-f $request_filename/index.html) {      rewrite (.*) $1/index.html break;    }    if (-f $request_filename.html) {      rewrite (.*) $1.html break;    }    if (!-f $request_filename) {      proxy_pass http://my-site;      break;    }  }}

In Ver­bin­dung mit die­ser /etc/thin/my-site.yml funk­tio­niert eine Rails-Anwen­dung auch ein­wand­frei:

---pid: tmp/pids/thin.pidwait: 30timeout: 30log: log/thin.logmax_conns: 1024require: []environment: productionmax_persistent_conns: 512servers: 2daemonize: truechdir: /var/www/my-site.de/www/htdocssocket: /tmp/thin.sock

Sämt­li­cher Traf­fic läuft bei die­sem Set­up unver­schlüs­selt über Port 80, also Stan­dard-http. Wenn man nun aber ein Log­in, bspw. für ein CMS wie Radi­ant, rea­li­sie­ren möch­te, wäre es natür­lich wün­schens­wert, den Traf­fic ver­schlüs­selt über Port 443, also https, lau­fen zu las­sen. Not­wen­dig ist das aber aus mei­ner Sicht nur bei Zugrif­fen auf das Admin-Backend. Im nach­fol­gen­den Set­up wer­den sämt­li­che Anfra­gen auf http://www.my-site.de/admin/{IRGENDWAS} auf https://www.my-site.de/admin/{IRGENDWAS} umge­lei­tet. Requests auf die Web­site selbst blei­ben von der Umlei­tung also unbe­rührt.

# /etc/nginx/sites-available/my-site.deupstream my-site {  server   unix:/tmp/thin.my-site.0.sock;  server   unix:/tmp/thin.my-site.1.sock;}server {  listen   80;  server_name my-site.de www.my-site.de;  access_log /var/www/my-site.de/www/logs/access.log;  error_log /var/www/my-site.de/www/logs/error.log;  root   /var/www/my-site.de/www/htdocs/public/;  index  index.html;  rewrite ^/admin/(.*) https://www.my-site.de/admin/$1 permanent; # Rewrite-Regel für die Umleitung aller Anfragen auf /admin  location / {    proxy_set_header  X-Real-IP  $remote_addr;    proxy_set_header  X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;    proxy_set_header  Host $http_host;    proxy_redirect    off;    if (-f $request_filename/index.html) {      rewrite (.*) $1/index.html break;    }    if (-f $request_filename.html) {      rewrite (.*) $1.html break;    }    if (!-f $request_filename) {      proxy_pass http://my-site;      break;    }  }}server {  listen 443;  server_name my-site.de www.my-site.de;  ssl                 on;  ssl_certificate     /etc/ssl/certs/startssl.crt;  ssl_certificate_key /etc/ssl/private/startssl.key;  ssl_ciphers         ALL:!ADH:!EXPORT:!SSLv2:RC4+RSA:+HIGH:+MEDIUM;  ssl_protocols       SSLv3 TLSv1;  access_log /var/www/my-site.de/www/logs/access.log;  error_log /var/www/my-site.de/www/logs/error.log;  root   /var/www/my-site.de/www/htdocs/public/;  index  index.html;  location / {    proxy_set_header  X-FORWARDED_PROTO https;    proxy_set_header  X-Real-IP  $remote_addr;    proxy_set_header  X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;    proxy_set_header  Host $http_host;    proxy_redirect    off;    if (-f $request_filename/index.html) {      rewrite (.*) $1/index.html break;    }    if (-f $request_filename.html) {      rewrite (.*) $1.html break;    }    if (!-f $request_filename) {      proxy_pass http://my-site;      break;    }  }}

Mei­ne Zer­ti­fi­ka­te bezie­he ich übri­gens zumeist von StartS­SL. Die Zer­ti­fi­ka­te kos­ten nichts und wer­den trotz­dem von allen aktu­el­len Brow­sern akzep­tiert. Nur den grü­nen Hin­ter­grund bekommt man mit die­sem Zer­ti­fi­kat nicht, was ich per­sön­lich aber als unkri­tisch ein­stu­fe. Goo­g­les Chro­me wird der­zeit aber lei­der nicht für die Erstel­lung der Zer­ti­fi­ka­te unter­stützt, mit der aktu­el­len Ver­si­on von App­les Safa­ri geht’s aber ein­wand­frei.
Kurz noch zur Erklä­rung, wie­so nginx und thin:

  • nginx zie­he ich Apa­che vor, weil er deut­lich schlan­ker und per­for­man­ter ist. Für PHP-Set­ups ver­wen­de ich zumeist wei­ter­hin den Apa­che, weil die­ser sich deut­lich ein­fa­cher mit PHP auf­set­zen lässt, als dies mit nginx der Fall ist.
  • thin ist extrem ein­fach auf­zu­set­zen, ein­fa­cher als Uni­corn oder mongrel_cluster, die im End­ef­fekt genau das Glei­che tun. Und dank der Fähig­keit von thin, auch als UNIX-Socket zu lau­fen, ist er auch extrem schnell.

Von Fall zu Fall mag die Eig­nung der Alter­na­ti­ven eher gege­ben sein, ich habe aber ziem­lich gute Erfah­run­gen mit die­sem Set­up gemacht. Es ist ein­fach zu admi­nis­trie­ren und äußerst per­for­mant.
Ein klei­ner Tipp noch zum Schluss. Um sowohl thin als auch nginx in den aktu­el­len Ver­sio­nen zu fah­ren, benut­ze ich fol­gen­de Wege der Instal­la­ti­on:
nginx instal­lie­re ich über das eigens dafür bereit­ge­stell­te PPA, wel­ches wie folgt in Ubun­tu 10.04 LTS oder neu­er ein­ge­bun­den wer­den kann:

nginx=stable # use nginx=development for latest development versionsudo su -add-apt-repository ppa:nginx/$nginxapt-get update apt-get install nginx

thin instal­lie­re ich aus den Ruby-Gems her­aus und nut­ze dann den kom­for­ta­blen Instal­ler, den die Jungs mit­lie­fern:

sudo gem install thinsudo thin installsudo /usr/sbin/update-rc.d -f thin defaults

Um die Anwen­dungs­um­ge­bun­gen nicht hän­disch erstel­len zu müs­sen, kann man das thin-Kom­man­do benut­zen:

sudo thin config -C /etc/thin/my-site.yml -c /var/www/my-site.de/www/htdocs --servers 2 -socket /tmp/thin.my-site.sock -e production

Die­ser Befehl erstellt eine Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei für thin, wie sie wei­ter oben zu sehen ist.

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Ubuntu auf dem Desktop

Teaser

In die­sem Arti­kel möch­te ich kurz beschrei­ben, wie es aus mei­ner Sicht um den Ubun­tu-Desk­top bestellt ist und ob er in der Lage ist, kom­mer­zi­el­le Betriebs­sys­te­me zu erset­zen. Dies soll kei­ne reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die wer­den, nur ein per­sön­li­cher Ein­druck des aktu­el­len Stands, auf dem sich Ubun­tu befin­det, im mehr oder min­der direk­ten Ver­gleich mit der kom­mer­zi­el­len Kon­kur­renz.

1. Instal­la­ti­on

Die Instal­la­ti­on eines Ubun­tu auf einer lee­ren Fest­plat­te könn­te nicht ein­fa­cher sein. Der Benut­zer muss kaum eine Ent­schei­dung tref­fen, bis auf die obli­ga­to­ri­sche Kom­bi­na­ti­on aus Benut­zer­na­men und Kenn­wort. Wäh­rend der Instal­la­ti­on ist es rat­sam, den Rech­ner an einer akti­ven Inter­net­ver­bin­dung zu betrei­ben, damit so eini­ge Updates schon wäh­rend der Instal­la­ti­on ein­ge­spielt wer­den kön­nen. Nichts­des­to­trotz folgt direkt nach dem ers­ten Neu­start erst mal eine Updateor­gie. Die­se hält sich im direk­ten Ver­gleich zu Win­dows oder gar Mac OS X aber erfreu­lich in Gren­zen. Nach einem Schub bestehend aus Down­load und Instal­la­ti­on sind alle Updates ein­ge­spielt. Befand sich ein Ker­ne­l­up­date unter den Down­loads, muss der Rech­ner zum Abschluss neu gestar­tet wer­den. Instal­liert man ein Mac OS X Snow Leo­pard, müs­sen die Updates in zwei „Schich­ten“ ein­ge­spielt wer­den, ein Neu­start ist auch hier auf jeden Fall erfor­der­lich. Bei Win­dows 7 sind es gar drei Durch­läu­fe gepaart mit zwei recht zeit­fres­sen­den Neu­starts. Zugu­te­hal­ten muss man hier natür­lich Win­dows 7 und Snow Leo­pard, dass sie schon ein Weil­chen län­ger auf dem Markt sind und so natur­ge­mäß mehr Updates ange­fal­len sind. Auf der ande­ren Sei­te aktua­li­siert Ubun­tu nicht nur sich, son­dern auch gleich noch jede Anwen­dung, die vor­in­stal­liert ist. Die Instal­la­ti­ons­as­sis­ten­ten von OS X und Win­dows 7 ver­lan­gen dem Benut­zer aber auch kaum noch Fach­kennt­nis­se ab, sodass sich Ubun­tu hier auf einer Stu­fe mit OS X befin­det, Win­dows aber nur knapp abge­schla­gen auf Platz 2 lan­det. Ein necki­sches Fea­ture des OS-X-Instal­lers: mit­tels der ein­ge­bau­ten Web­cam eines jeden Mac wird ein Fotos des Benut­zers gemacht und des­sen Benut­zer­pro­fil zuge­wie­sen. Braucht kei­ner, nett ist es trotz­dem.

2. Vor­in­stal­la­ti­on

Die stan­dard­mä­ßig vor­in­stal­lier­te Aus­wahl an Anwen­dun­gen ist nahe­zu vor­bild­lich. Bei­na­he jeder Anwen­der­typ kann sofort mit der Arbeit begin­nen und muss sich nicht erst müh­sam bei­spiels­wei­se ein Office-Paket orga­ni­sie­ren. Vor­in­stal­liert sind Stan­dard­an­wen­dun­gen wie ein Office-Paket (nament­lich OpenOffice.org), ein Per­so­nal-Infor­ma­ti­on-Man­an­ger à la Out­look (Evo­lu­ti­on), ein Brow­ser (Fire­fox), ein Instant-Mes­sen­ger (Empa­thy, kom­pa­ti­bel mit ICQ, MSN, Yahoo, GTalk, etc.), eine Bild­ver­wal­tung, eini­ge Spie­le, ein Text­edi­tor, ein Ter­mi­nal, eine Anwen­dung für Win­dows-RDP-Ver­bin­dun­gen und so wei­ter. Für den Nor­mal­an­wen­der blei­ben hier, wenigs­tens was die Aus­stat­tung angeht, kei­ner­lei Wün­sche offen. Der Ubun­tu-Desk­top sieht nach der Instal­la­ti­on sehr auf­ge­räumt aus, kei­ner­lei Icons auf dem Schreib­tisch blo­ckie­ren die Sicht, alle Anwen­dun­gen befin­den sich fein säu­ber­lich sor­tiert im Anwen­dun­gen-Menü oben links auf dem Bild­schirm. Hier müs­sen sich Mac OS X und Win­dows ein­deu­tig hin­ten anstel­len, mit deren Vor­in­stal­la­ti­on kann man nur bedingt arbei­ten. Unter Win­dows ist nicht mal ein zeit­ge­mä­ßer Brow­ser vor­in­stal­liert (was ulki­ger­wei­se auch für das neue Win­dows Pho­ne 7 gilt), eine brauch­ba­re E‑Mail-Anwen­dung fin­det man auch nicht vor. Unter OS X ist die Lage etwas bes­ser, aber Prei­se kann Apple hier­mit auch nicht gewin­nen. Etwas ver­bes­sern kann man die Lage, indem man das iLi­fe-Paket, wel­ches sich im Lie­fer­um­fang eines jeden Macs befin­det, instal­liert. Jetzt sind wenigs­tens Anwen­dun­gen für die Bild­ver­wal­tung, Audio­schnitt, Web­siteer­stel­lung, etc. instal­liert. Außer­dem muss man den ein­ge­bau­ten Tools von OS X im Schnitt einen deut­lich höhe­ren Funk­ti­ons­um­fang beschei­ni­gen. So kann der OS-X-Nut­zer (wie sein Ubun­tu-nut­zen­der Kol­le­ge auch) sofort nach der Instal­la­ti­on PDF-Datei­en öff­nen, Doku­men­te in PDF-Datei­en umwan­deln, Fotos rudi­men­tär nach­be­ar­bei­ten (beschnei­den, Sättigung/Helligkeit ver­än­dern, etc.), außer­dem ist der vor­in­stal­lier­te Brow­ser einer der moderns­ten der­zeit erhält­li­chen, hier kann der unter Ubun­tu instal­lier­te Fire­fox nicht mit­hal­ten. Win­dows steht hier mal wie­der ganz hin­ten an, die genann­ten Funk­tio­nen sucht man dort ver­ge­bens.

3. Soft­ware­su­che, ‑instal­la­ti­on und ‑pfle­ge

Hier schei­den sich die Geis­ter. Seit Ubun­tu 10.04 gibt es unter Ubun­tu das Soft­ware Cen­ter, seit ges­tern, also dem 06.01.2011, gibt es unter OS X den Mac App Store. Bei­de ver­fol­gen den glei­chen Ansatz: eine zen­tra­le Anlauf­stel­le für den Benut­zer zu schaf­fen, wo er sich sei­ne Soft­ware aus­su­chen, ggf. bezah­len und gleich instal­lie­ren kann, ohne stun­den­lang Goog­le quä­len zu müs­sen. Ich per­sön­lich fin­de die­sen Ansatz sehr gut, ande­re wie­der­um befürch­te, ins­be­son­de­re im Fal­le von OS X, dass die­ser Weg dazu führt, dass ande­re Wege der Soft­ware­instal­la­ti­on bald nicht mehr exis­tie­ren wer­den. Unter Win­dows gibt es (mei­nem Kennt­nis­stand nach) nichts ver­gleich­ba­res. Der Win­dows-User muss sich also nach wie vor als Jäger und Samm­ler betä­ti­gen und sich sei­ne Soft­ware müh­sam aus den Wei­ten des Inter­nets zusammenklau(b)en (sor­ry, das Wort­spiel konn­te ich mir nicht ver­knei­fen). Wäh­rend Ubun­tu- und Mac-User jetzt also eine zen­tra­le Anlauf­stel­le für ihre Soft­ware haben, sind Win­dows-Benut­zer wei­ter­hin auf dubio­se Heft-CDs oder, sofern vor­han­den, ihre Fähig­kei­ten in der Bedie­nung von Such­ma­schi­nen ange­wie­sen. Wäh­rend unter Ubun­tu der Gedan­ke kon­se­quent fort­ge­setzt wur­de und über das Soft­ware-Cen­ter instal­lier­te Soft­ware auch deinstal­liert wer­den kann, muss der Mac-User hier selbst Hand anle­gen. Nach wie vor aber gestal­tet sich die Instal­la­ti­on und Pfle­ge von Soft­ware unter Win­dows am schwie­rigs­ten: setup.exe suchen, her­un­ter­la­den, auf Viren prü­fen, Wei­ter, Lizenz­be­din­gun­gen akzep­tie­ren, Wei­ter, Wei­ter, Fer­tig­stel­len, Ver­knüp­fun­gen vom Desk­top löschen… umständ­lich. Unter OS X war es bis­her so, dass eine Instal­la­ti­on dar­in bestand, das DMG mit der Anwen­dung her­un­ter­zu­la­den und das Icon in den Anwen­dun­gen-Ord­ner zu zie­hen. Geni­al ein­fach, ein­fach geni­al. Aber suchen muss­te man die Soft­ware, bis ges­tern, noch selbst. Unter Linux hin­ge­gen ist die­ses zen­tra­le Soft­ware­ver­wal­tungs­sys­tem schon lan­ge Zeit gang und gäbe. Auch die Updates kom­men auf die­sem Wege. Am war­tungs­freund­lichs­ten ist somit der Ubun­tu-Desk­top, mehr oder min­der dicht gefolgt von OS X, Schluss­licht bil­det Win­dows. Wie ich ein­gangs schon erwähn­te, hier schei­den sich die Geis­ter. Man­che bevor­zu­gen den Win­dows-Weg, wie­so auch immer… objek­tiv betrach­tet ist es der schwie­rigs­te und feh­ler­an­fäl­ligs­te.

4. Inno­va­tio­nen

Tja, die sucht man unter Win­dows ver­ge­bens, machen wir uns nix vor. Damit möch­te ich jetzt nicht sagen, dass OS X und Ubun­tu vor Inno­va­tio­nen nur so strot­zen, Win­dows kann hier trotz­dem nicht Schritt hal­ten. In den letz­ten Jah­ren ist der Trend von „ gibt’s nur für Win­dows“ ein­deu­tig gekippt und vie­ler­orts in das Gegen­teil umge­schla­gen: „Gibt’s nur für OS X“. Vie­le klei­ne Hel­fer­lein, die es unter OS X schon län­ge­re Zeit gibt, schei­nen ihren Weg, auch in Form einer Kopie, nicht auf die Win­dows-Platt­form zu fin­den. Ich den­ke hier­bei kon­kret an Pro­jek­te wie Alfred App, CloudApp, Grab­Box, Litt­leS­nap­per, Growl, Drop­zo­ne und so wei­ter. Vom Poli­shing, also der opti­schen Fines­se der meis­ten Mac-Appli­ka­tio­nen, abge­se­hen, haben vie­le die­ser Ide­en mitt­ler­wei­le in Form von Open-Source-Pro­jek­ten ihren Weg zur Linux-Platt­form gefun­den, Alfred und Growl bei­spiels­wei­se wer­den mitt­ler­wei­le sehr ordent­lich unter Ubun­tu nach­emp­fun­den. Auch die ein­ge­bau­ten inno­va­ti­ven Hel­fer von OS X wie das Dock, der Datei­schnell­be­trach­ter Quick Look oder die äußerst prak­ti­sche Funk­ti­on Expo­sé haben mitt­ler­wei­le Pen­dants unter Linux. Wobei man zum Dock sagen muss, dass Micro­soft hier fast das bes­se­re Dock geschaf­fen hat. Das Grund­kon­zept von Dock und Tas­kleis­te unter­schei­det sich kaum noch, aber die ein­ge­bau­te Fens­ter­vor­schau unter Win­dows 7 ist ein Schritt, den man bei Apple schein­bar nicht gehen woll­te. Was ich bei sehr vie­len Fens­tern aber sogar ver­ste­hen kann. Unprak­tisch ist es trotz­dem nicht.

5. Gerä­te­trei­ber

Noch immer eines der größ­ten Pro­ble­me, wenn man auf das freie Betriebs­sys­tem set­zen möch­te. Wer kann, soll­te sich noch vor dem Kauf eines Neu­ge­räts, egal ob Desk­top-PC oder Note­book, erkun­di­gen, ob eine voll­stän­di­ge Kom­pa­ti­bi­li­tät zu Ubun­tu gewähr­leis­tet ist. Es ist lei­der auch heu­te noch nicht selbst­ver­ständ­lich, dass sofort alles Out-of-the-Box läuft und es kann durch­aus pas­sie­ren, dass man Trei­ber per Hand kom­pi­lie­ren oder wenigs­tens auf­wän­dig kon­fi­gu­rie­ren muss. Mei­ner Erfah­rung nach sind die Jungs beim Ubun­tu-Pro­jekt aber wirk­lich schnell. Kauft man kein nagel­neu­es Gerät, wel­ches erst seit Wochen auf dem Markt ist, ist die Wahr­schein­lich­keit recht groß, dass funk­tio­nie­ren­de Trei­ber für die Wunsch­hard­ware vor­lie­gen. Mac OS und Win­dows geht es hier deut­lich bes­ser, selbst für Mac OS lie­fert mitt­ler­wei­le nahe­zu jeder Her­stel­ler pas­sen­de Trei­ber mit. Eine Aus­nah­me bil­det hier die Situa­ti­on der Dru­cker­trei­ber: ich habe es gera­de in letz­ter Zeit immer häu­fi­ger erlebt, dass ich Dru­cker unter Ubun­tu mit weni­ger Auf­wand als unter Win­dows und sogar mit weni­ger Auf­wand als unter OS X instal­lie­ren konn­te, da gera­de der Bereich der Laser­dru­cker mitt­ler­wei­le schein­bar fast voll­stän­dig Linux-kom­pa­ti­bel ist. Der Assis­tent iden­ti­fi­ziert das Gerät, holt den Trei­ber aus dem Repo­sito­ry, instal­liert ihn und man kann dru­cken.

6. Zukunft

Wie ich sie sehe. Ubun­tu wird immer mehr zu einem OS-X-Clon, was nicht zwin­gend etwas schlech­tes ist. So kom­men auch die, die sich bis­her nichts von Apple leis­ten konn­ten oder woll­ten in den Genuss einer her­vor­ra­gen­den Usa­bi­li­ty und User Expe­ri­ence (Buz­zwords, jaja…). Mark Shut­tle­worth selbst war es schließ­lich, der sei­ne Ent­wick­ler offen dazu ansta­chel­te, bei Apple abzu­gu­cken. Was Micro­soft zwar auch tut, aber eben unter der Hand. Unbe­streit­bar ist der Fakt, dass sehr vie­le der Apple-Fea­tures der­zeit von der Kon­kur­renz imi­tiert wer­den, was aber wie gesagt nicht unbe­dingt was schlech­tes ist. Micro­soft soll­te aus mei­ner Sicht end­lich mal den not­wen­di­gen Schritt tun und die Basis des Sys­tems aus­tau­schen, um die gan­zen Alt­las­ten los­zu­wer­den. So, wie Apple es vor rund 10 Jah­ren getan hat. Zum Abschluss möch­te ich noch sagen, dass ich Win­dows nicht per se als schlecht bezeich­ne, bei­lei­be nicht, es ist nur ein­fach schlech­ter als die Kon­kur­renz. Dies allein aber macht es noch nicht zu einem schlech­ten Betriebs­sys­tem.

7. Fazit

Wer mit sei­nem Com­pu­ter nur Brie­fe und E‑Mails schreibt, dem kann es herz­lich egal sein, wel­ches OS er benutzt, glück­lich dürf­te er mit allen wer­den. Ubun­tu hat hier ganz klar den Kos­ten­vor­teil auf sei­ner Sei­te, Win­dows den Vor­teil des gewohn­ten. Wer ger­ne Com­pu­ter­spie­le spielt, soll­te nach wie vor zu Win­dows grei­fen, auch wenn sich in die­sem Bereich das Blatt bereits zu wen­den begon­nen hat. Immer mehr auch kom­mer­zi­el­le Titel fin­den ihren Weg auf den Mac oder in Ubun­tu (Linux im All­ge­mei­nen). Wer krea­tiv ist, mit vie­len Daten zu arbei­ten hat und gern inno­va­ti­ve Soft­ware-Ide­en vor­fin­den möch­te, soll­te der­zeit zum Mac grei­fen, der Work­flow ist auf dem Mac der­zeit ein­fach am flüs­sigs­ten. Ubun­tu holt aber stark auf und Win­dows hat seit Ver­si­on 7 auch wie­der an Tem­po zuge­legt, bil­det den­noch das Schluss­licht die­ses Tri­os. Die Arbeits­ge­schwin­dig­keit (Wech­sel von Anwen­dun­gen, Auf­fin­den von Daten, Star­ten von Pro­gram­men, zur Ver­fü­gung stel­len von Daten wie Screen­shots, etc.) die ich unter OS X errei­che, ken­ne ich der­zeit von kei­nem ande­ren Betriebs­sys­tem, was natür­lich eine gewis­se Pha­se der Ein­ge­wöh­nung vor­aus­setzt. In grö­ße­ren Betrie­ben ist Win­dows natür­lich nach wie vor nicht weg­zu­den­ken, zu vie­le Anwen­dun­gen, die es nur für Win­dows gibt und deren Por­tie­rung wahn­sin­nig teu­er wäre, ist dort instal­liert und im Ein­satz. Das ist hier aber eher weni­ger eine Fra­ge des Betriebs­sys­tems und des­sen Kom­fort oder Leis­tungs­fä­hig­keit, wie gern in den bekann­ten Fla­me-Wars ins Fel­de geführt wird, son­dern eher eine Geld­fra­ge.

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Versuch macht kluch, oder: Geht’s auch ohne Apple?

Ich habe vor eini­ger Zeit eine Art Selbst­ver­such gestar­tet: mein iMac und mein Mac­Book waren jeweils drei Jah­re alt, das Bedürf­nis nach neu­er Hard­ware war geweckt. Also wan­der­ten bei­de Gerä­te zur eBucht und fan­den dort auch für recht ordent­li­ches Geld einen neu­en Besit­zer.

Einen Nach­fol­ger für den iMac hat­te ich zu dem Zeit­punkt schon: ein iMac 27″. Ein tol­les Gerät, jeder Cent war wohl­in­ves­tiert.

Beim Mac­Book woll­te ich mir aber nicht so recht ent­schei­den. Ich habe das Mac­Book nicht son­der­lich inten­siv genutzt, stre­cken­wei­se lag es wochen­lang unge­nutzt in sei­ner Hül­le auf mei­nem Schreib­tisch rum. Per­len vor die Säue also, immer­hin kos­te­te das Gerät etwas über 800 €. Zum Rum­lie­gen­las­sen eigent­lich zu viel Geld. Das Mac­Book Air 11″ lacht mich seit sei­ner Ver­öf­fent­li­chung an, weil es eigent­lich genau auf mein Nut­zungs­pro­fil zuge­schnit­ten ist. Wäre da nicht der recht hap­pi­ge Preis von fast 1.000 €. Auch hier wie­der, zum Rum­lie­gen­las­sen viel zu viel Geld. Der Form­fak­tor reizt mich aber mas­siv, die Bild­schirm­auf­lö­sung genau so.

Ich schau­te mich also ein wenig bei der Kon­kur­renz um und wur­de auf das Leno­vo Think­Pad Edge auf­merk­sam, das es auch als Ver­si­on mit 11″-Display gibt. Und das schon für recht schlan­ke 330 € ohne Betriebs­sys­tem. In der jetzt bei mir ste­hen­den Ver­si­on mit Dual-Core-AMD-CPU und 4 GB RAM hat mich das gute Stück gera­de mal 380 Flo­cken gekos­tet, rund 500 € weni­ger, als ich im Apple-on-Cam­pus-Store für das Mac­Book Air hät­te zah­len müs­sen. Natür­lich, es fehlt die SSD, die Laut­lo­sig­keit, Mac OS X und ver­mut­lich auch ein wenig Rechen­power, bis auf die Laut­lo­sig­keit und Mac OS X aber durch­aus Din­ge, die mich nicht son­der­lich stö­ren, so sel­ten, wie ich das Gerät ein­set­ze. Wit­zi­ge Anek­do­te am Ran­de: die Dual-Core-Ver­si­on ist deut­lich lei­ser als die Ver­si­on mit der Sin­gle-Core-CPU. Wer also mit dem Gedan­ken spielt, sich die klei­ne Vari­an­te zu kau­fen, soll­te zum Dual-Core-AMD grei­fen. Das Feh­len von Mac OS X zu Ver­schmer­zen wiegt schon deut­lich schwe­rer, aber Mark Shut­tle­worth sei Dank gibt es eigent­lich ein Sys­tem, das ähn­lich toll funk­tio­niert und auch fast so toll aus­sieht wie das OS aus Cup­er­ti­no: Ubun­tu.

Aber eben auch nur fast. Auf der ver­bau­ten 320 GB gro­ßen Fest­plat­te befin­den sich nun Win­dows 7 Pro­fes­sio­nal und Ubun­tu 10.10. Auf­grund der recht hohen DPI-Zahl und der damit ver­bun­de­nen Auf­lö­sung von 1.366x768 Pixel lässt sich mit bei­den Sys­te­men sogar arbei­ten, im Gegen­satz zu Net­books, die auf­grund ihrer 1024x600 voll­stän­dig aus­fal­len. Bei­de Sys­te­me lau­fen halb­wegs annehm­bar flott auf der Maschi­ne, wobei Win­dows 7 deut­lich trä­ger zugan­ge ist als dies bei Ubun­tu der Fall ist. Aber arbei­ten lässt sich damit trotz­dem halb­wegs. Die Akku­lauf­zeit nimmt sich unter bei­den Sys­te­men nichts, je nach Anwen­dungs­art hält der Akku zwi­schen drei und vier Stun­den. Für den Preis des Note­books ein durch­aus akzep­ta­bler Wert.

Nun aber zu den Punk­ten, die mich das Gerät schon fast wie­der zurück­schi­cken und ein Mac­Book Air bestel­len las­sen:

1. Win­dows. Es ist und bleibt unbe­nutz­bar. Die zuge­kauf­te Blue­tooth-Maus funk­tio­niert nicht zuver­läs­sig. Nach dem Anmel­den bekom­me ich eine Feh­ler­mel­dung, die mit einer feh­len­den DLL zu tun hat, die zum Blue­tooth-Stack zu gehö­ren scheint. Ich muss also nach jeder Anmel­dung die Maus erneut ver­bin­den. Feh­ler­be­he­bung schei­ter­te bis­her. Der Feh­ler tritt aber auch erst ein, seit Win­dows ein Update für den Think­Pad-Blue­tooth-Stack ein­ge­spielt hat. Wohl­ge­merkt über das auto­ma­ti­sche Update, ich hab das Trei­ber­up­date nicht selbst von Leno­vo geholt, lief ja alles vor­her. Es scheint nach wie vor zu viel ver­langt zu sein, dass Stan­dard­hard­ware ein­fach funk­tio­niert. Von Nicht-Vor­han­den­sein mei­ner gan­zen gelieb­ten und erfor­der­li­chen CLI-Tools mal abge­se­hen, bleibt Win­dows für mich ein rotes Tuch.

2. Ubun­tu. Eigent­lich toll. Wirk­lich. Mit ein wenig Hand­ar­beit kann ich den von mir so gelieb­ten Work­flow, den ich unter OS X hab fast nach­bau­en. Expo­sé, Quick­look, Ter­mi­nal (samt scp, curl, wget, tail, grep, cat und ssh), alle mei­ne Freun­de sind da, die ich tag­täg­lich für die Arbeit nut­ze. Von dem gan­zen Schatz an frei­er Soft­ware mal abge­se­hen, die teil­wei­se wirk­lich phä­no­me­nal ist. Und alles bleibt so schön ein­fach Up-To-Date, der inte­grier­ten Paket­ver­wal­tung sei Dank. Aber lei­der hat die­se hei­le Welt in mei­nem Fal­le auch Schat­ten­sei­ten: Sus­pend to RAM und Mul­ti­touch funk­tio­nie­ren nicht. Das Gerät geht zwar schla­fen, wacht dann aber nicht wie­der auf. Und Mul­ti­touch funk­tio­niert ein­fach gar nicht. Für mich, als dies­bzgl. wirk­lich ver­wöhn­ten Mac-User ein abso­lu­tes No-Go.

Und nun ste­he ich da. Ich habe 500 € gespart, muss mich aber mit zwei Betriebs­sys­te­men rumär­gern, die zwar bei­de nicht wirk­lich schlecht sind, das eine aber für mei­ne nor­ma­len Ein­satz­zwe­cke nicht zu gebrau­chen ist und das zwei­te die Kom­fort­fea­tures, an die ich mich so gewöhnt hab, nament­lich Mul­ti­touch und Sus­pend-to-RAM, auf mei­ner Hard­ware nicht bie­tet. Win­dows so umzu­bau­en, dass es mei­nen Ansprü­chen genügt wür­de den Rah­men ein­deu­tig spren­gen, bei Ubun­tu bleibt mir noch zu hof­fen, dass die Ent­wick­ler ent­spre­chen­de Patches zeit­nah ver­öf­fent­li­chen wer­den. Aber ob all der Ärger 500 € wert ist, fra­ge ich mitt­ler­wei­le wirk­lich…

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WLAN mit einem Lenovo ThinkPad Edge 11″ und Ubuntu 10.10 (Update am 24.04.2011)

Lenovo-thinkpad-edge-11-notebook

Die Think­Pad-Edge-Rei­he aus dem Hau­se Leno­vo ist eine optisch recht attrak­ti­ve und güns­ti­ge Mög­lich­keit, an ein Sub­note­book zu kom­men. Wun­der in Sachen Akku­lauf­zeit dür­fen hier natür­lich nicht erwar­tet wer­den. Aber das Note­book ist trotz des Sin­gle-Core-Pro­zes­sors von AMD, der in mei­nem Modell ver­baut ist recht zügig unter­wegs und deut­lich schnel­ler als jedes Atom-basie­ren­de Net­book. Das Dis­play ist auch als durch­aus ver­nünf­tig zu bezeich­nen, glei­ches gilt für die rest­li­che qua­li­ta­ti­ve Anmu­tung des Geräts. Ins­ge­samt für rund 330,- € ein wirk­lich schö­nes Gerät.

Unter Ubun­tu 10.10 haben sich aber zwei Pro­ble­me erge­ben:

  1. Der vom Sys­tem vor­ge­schla­ge­ne Trei­ber für den ver­bau­ten Gra­fik­chip (ATI Mobi­li­ty Rade­on HD 4225) scheint defekt zu sein. Sobald die­ser instal­liert ist, gibt es nur Gra­fik­feh­ler. Lasst also die Fin­ger von die­sem Trei­ber, nicht instal­lie­ren!
  2. WLAN geht nicht out-of-the-box. Das Pro­blem zu behe­ben ist aber kein The­ma, genau dar­um soll es hier gehen.

Als ers­tes benö­ti­gen wir den pas­sen­den Trei­ber. Lei­der scheint es für die­sen noch kein Paket in den Ubun­tu-Repo­sito­rys zu geben. Lässt man mit­tels des Befehls lsp­ci alle PCI-Gerä­te in dem Note­book aus­wer­fen, stösst man auf ein Gerät RTL8176, es han­delt sich also um einen Real­Tek-Chip. Nur scheint es kei­ne Trei­ber direkt für die­sen Chip zu geben. Wel­cher Trei­ber aber funk­tio­niert ist der für den RTL8192CE. Die­sen wie­der­um bie­tet Real­Tek auf sei­ner Home­page auch für Linux zum Down­load an.

UPDATE

Es gibt schein­bar mitt­ler­wei­le einen vor­kom­pi­lier­ten Trei­ber, den man mit­tels eines PPA auf ein­fa­che Art und Wei­se instal­lie­ren kann. Quel­le: https://answers.launchpad.net/ubuntu/+source/gnome-nettool/+question/132667

Gebt dazu ein­fach fol­gen­des in eure Ter­mi­nal ein:

sudo add-apt-repository ppa:lexical/hwe-wirelesssudo aptitude updatesudo aptitude install rtl8192ce-dkms

Ladet nun mit­tels wget den Trei­ber her­un­ter. Im Ter­mi­nal ist fol­gen­des ein­zu­ge­ben:

wget ftp://WebUser:[email protected]/cn/wlan/rtl8192ce_linux_2.6.0005.1116.2010.tar.gz

Ent­packt dann den Trei­ber:

tar xvfz rtl8192ce_linux_2.6.0005.1116.2010.tar.gz

Sofern noch nicht gesche­hen, soll­te jetzt das Ubun­tu-Paket build-essen­ti­al instal­liert wer­den.

sudo apt-get install build-essential

Jetzt muss der Trei­ber noch mit­tels

cd rtl8192ce_linux_2.6.0005.1116.2010/; sudo -s; make; make install

instal­liert wer­den. Nach einem Neu­start soll­te der WLAN-Chip aktiv und funk­ti­ons­tüch­tig sein. Wenn nicht, hin­ter­lasst bit­te einen Kom­men­tar.

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Ein paar Worte zur Downtime von gestern, 24.10.10

Aus den geplan­ten zwei Stun­den sind bei­na­he vier Stun­den gewor­den, in denen kei­ner der Diens­te auf unse­rem Ser­ver erreich­bar gewe­sen ist.

Der Grund hier­für war eine voll­stän­di­ge Umstel­lung der Vir­tua­li­sie­rungs­platt­form. Bis­her kam auf der Maschi­ne der VMware Ser­ver zum Ein­satz, der sich auf Dau­er lei­der als Res­sour­cen­ver­schwen­der her­aus­ge­stellt hat. Obwohl ich zwi­schen­zeit­lich schon auf zwei vir­tu­el­le Maschi­nen redu­ziert hat­te und in die­sen vir­tu­el­len Maschi­nen ver­hält­nis­mä­ßig weni­ge Diens­te lau­fen, war der Ser­ver häu­fig unter Voll­last, Log­ins auf den Maschi­nen haben viel zu lan­ge gedau­ert, manch­mal reagier­ten die vir­tu­el­len Maschi­nen kaum noch. Es wur­de also drin­gend Zeit nach einer Alter­na­ti­ve Aus­schau zu hal­ten.

Durch mei­ne Arbeit an der Ost­fa­lia Hoch­schu­le bin ich auf die Vir­tua­li­sie­rungs­lö­sung OpenVZ gestos­sen. OpenVZ ist kein Voll­vir­tua­li­sie­rer wie es VMware Ser­ver, Par­al­lels oder Vir­tu­al­Box sind, son­dern eine con­tai­ner­ba­sier­te Vir­tua­li­sie­rungs­lö­sung. Dank die­ser ande­ren Her­an­ge­hens­wei­se, die einem chroot-Ver­fah­ren ziem­lich ähnelt, ist der Res­sour­cen­be­darf bei ähn­li­chen Betriebs­sys­te­men ziem­lich gering. Als Nach­teil erkauft man sich die feh­len­de Mög­lich­keit, Fremd­sys­te­me, wie bspw. Win­dows, auf einem Linux-Ser­ver zu instal­lie­ren. OpenVZ eig­net sich also nur dann, wenn ohne­hin nur Linux-Vari­an­ten zum Ein­satz kom­men sol­len. Da dies in mei­nem Fal­le zutrifft, habe ich aber die per­fek­te Lösung für mei­ne Zwe­cke gefun­den. Wer neben Linu­xen noch Win­dows-Instal­la­tio­nen benö­tigt, soll­te einen Blick auf Pro­xmox Vir­tu­al Envi­ron­ment wer­fen, ein Pro­dukt aus deut­schen Lan­den, wel­ches OpenVZ und eine KVM-Vir­tua­li­sie­rung mit libvirt unter einen Hut bringt und das gan­ze Sys­tem sogar recht kom­for­ta­bel über eine web­ba­sier­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ober­flä­che admi­nis­trie­ren lässt. Die­se Lösung exis­tiert sowohl als freie als auch als kom­mer­zi­el­le Vari­an­te.

Zurück zu OpenVZ. Um OpenVZ zu instal­lie­ren braucht es nicht son­der­lich viel Fach­wis­sen. Auf einem Debi­an-Etch-basie­ren­den Host genügt es, den pas­sen­den OpenVZ-Ker­nel ein­zu­spie­len. Die Kon­troll­werk­zeu­ge wer­den durch ent­spre­chen­de Abhän­gig­kei­ten auto­ma­tisch instal­liert. Der Instal­la­ti­ons­pro­zess soll­te auch dafür sor­gen, dass der Ker­nel beim nächs­ten Start des Host-Sys­tems auto­ma­tisch gela­den wird.

Das grund­le­gen­de Set­up ist damit auch schon abge­schlos­sen. Eine vir­tu­el­le Maschi­ne anzu­le­gen ist ziem­lich sim­pel:

vzctl create VM_ID --ostemplate TEMPLATE_NAME --ipadd IPADRESSE --hostname HOSTNAME (-- config CONFIG_NAME)

erzeugt eine neue VM mit der ID VM_ID (ein rei­ner Zah­len­wert), mit dem Betriebs­sys­tem aus TEMPLATE_NAME (dazu gleich mehr), mit der IP-adres­se IPADRESSE, dem Host­na­men HOSTNAME und optio­nal den Vor­ein­stel­lun­gen aus der Datei CONFIG_NAME.

Erklä­rungs­be­dürf­tig sind an die­ser Stel­le die Wer­te für die Para­me­ter —ostem­pla­te und —con­fig.

Um ein Betriebs­sys­tem in einen OpenVZ-Con­tai­ner zu instal­lie­ren wird nicht wie man es von einer KVM-Lösung gewöhnt ist mit­tels eines ISOs das Sys­tem ein­ge­spielt, es wird eine Art Tem­pla­te, also Vor­la­ge ver­wen­det. Die­se Tem­pla­tes gibt es zuhauf auf den Unter­sei­ten von OpenVZ, auch die Jungs von Pro­xmox VE hal­ten eini­ge Tem­pla­tes bereit. Die TAR-GZ-Archi­ve müs­sen nicht ent­packt wer­den, sie wer­den ein­fach in das Tem­pla­te-Ver­zeich­nis von OpenVZ gespei­chert und ste­hen dann dort über den oben genann­ten Para­me­ter zur Ver­fü­gung. Zu beach­ten ist eigent­lich nur, dass der Tem­pla­tena­me ohne .tar.gz zu schrei­ben ist. Auf mei­nem Debi­an-Host ist es der Pfad

/var/lib/vz/template/cache

Der Para­me­ter —con­fig dient der Ver­wen­dung einer Stan­dard­vor­la­ge für einen neu­en Con­tai­ner. Da die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en von OpenVZ recht schwer ver­ständ­lich sind, bie­tet sich das Tool

vzsplit

an. Nach dem Auf­ruf des Tools wird man nach der Anzahl der auf dem Ser­ver gewünsch­ten VMs gefragt. Die­se Aus­ga­be kopiert man dann ein­fach in eine Datei, wel­che wie­der­um im Ver­zeich­nis

/etc/vz/conf

gespei­chert wird. Der Datei­na­me muss mit ve begin­nen und mit .conf-sam­ple enden, damit er als Vor­la­ge die­nen darf. Die Zei­chen zwi­schen die­sen Zei­chen wie­der­um wer­den dem Para­me­ter —con­fig über­ge­ben. Heißt die Datei also ve-16ve.conf-sample muss der Schal­ter —con­fig 16ve hei­ßen. Am Ende eines sol­chen Tem­pla­tes ist das Ein­fü­gen einer Zei­le mit dem Inhalt ONBOOT=“yes” emp­feh­lens­wert, damit die VM beim Neu­start des Hosts gleich mit gestar­tet wird.

Nach der in weni­gen Sekun­den erle­dig­ten Erstel­lung eines neu­en Con­tai­ners müs­sen noch eini­ge Grund­ein­stel­lun­gen gesetzt wer­den:

vzctl set VM_ID --nameserver NAMESERVER_IP --userpasswd root:ROOTPW --diskspace nG:mG --save

Der Para­me­ter —diskspace wird mit einem Soft- und einem Hard-Limit ange­ge­ben. n und m sind jeweils durch Zah­len­wer­te zu erset­zen, die auch phy­si­ka­lisch auf der Fest­plat­te des Hosts statt­fin­den.

Mit einem beherz­ten

vzctl start VM_ID

soll­te die neu ange­leg­te VM star­ten und ein paar Mel­dun­gen auf dem Bild­schirm aus­ge­ben. Mit

vzctl enter VM_ID

mel­det man sich direkt in der VM an und kann auch ohne funk­tio­nie­ren­des Netz­werk oder SSH in der Maschi­ne arbei­ten. Als aller­ers­tes soll­te man, unab­hän­gig vom ver­wen­de­ten Tem­pla­te alle Paket­lis­ten und Pake­te aktua­li­sie­ren. Danach kann man wie gewohnt arbei­ten, Pake­te instal­lie­ren, etc. Soll die VM ange­hal­ten wer­den, wird auf dem Host der Befehl

vzctl stop VM_ID

auf­ge­ru­fen. Die VM wird nun sau­ber her­un­ter­ge­fah­ren.

Wie mein Freund und Kol­le­ge Arne her­aus­ge­fun­den hat, muss man Ubun­tu 10.04.1 nach einem Sys­tem­up­date noch Manie­ren bei­brin­gen, da sonst das Netz­werk nicht funk­tio­niert. Damit Ubun­tu im Con­tai­ner wie­der kom­mu­ni­zie­ren kann, muss fol­gen­de Datei samt Inhalt ange­legt wer­den:

/etc/init/openvz.conf# OpenVZ - Fix init sequence to have OpenVZ working with upstartdescription "OpenVZ"start on startuptaskpre-start script  # mount -t devpts devpts /dev/pts  # mount -t tmpfs varrun /var/run  # mount -t tmpfs varlock /var/lock  mkdir -p /var/run/network  # if [ ! -e /etc/mtab ]; then    # cat /proc/mounts > /etc/mtab  # fi  # touch /var/run/utmp  # chmod 664 /var/run/utmp  # chown root.utmp /var/run/utmp  # if [ "$(find /etc/network/ -name upstart -type f)" ]; then  #   chmod -x /etc/network/*/upstart || true  # fiend scriptscript  start networking  # initctl emit filesystem --no-wait  # initctl emit local-filesystems --no-wait  # initctl emit virtual-filesystems --no-wait  # init 2end script

Nach einem Neu­start der VM soll­te das Netz­werk wie­der funk­tio­nie­ren.

Auf­ge­fal­len ist mir auch, dass in vie­len Tem­pla­tes als Zeit­zo­ne Mos­kau gesetzt ist, was natür­lich auch ent­spre­chend des Stand­orts eures Ser­vers geän­dert wer­den soll­te.

OpenVZ ist eine unheim­lich fle­xi­ble Lösung, wenn nur Linux-OSe ein­ge­setzt wer­den sol­len. Das Anle­gen einer neu­en VM ist in weni­gen Sekun­den gesche­hen, der Start einer sol­chen dau­ert nicht län­ger. Ein Freund ver­riet mir, dass auf gro­ßen Ser­vern, die im pro­fes­sio­nel­len Web­hos­ting ein­ge­setzt wer­den, durch­aus bis zu 200 sol­cher vir­tu­el­len Con­tai­ner unter­ge­bracht wer­den kön­ne, ohne Per­for­mance­ein­bu­ßen fest­zu­stel­len. Aber auch für klei­ne Unter­neh­men bie­tet sich eine sol­che Lösung
a
n. Mein Ser­ver steht im Übri­gen bei Hetz­ner und stemmt jetzt immer­hin vier vir­tu­el­le Maschi­nen, in denen schon ein wenig Leben herrscht.

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Ubuntu 10.10 wurde veröffentlicht

Ubun­tu 10.10, Code­na­me Mave­rick Meer­kat, ist heu­te ver­öf­fent­licht wor­den.

Am 10.10.10 kam Ver­si­on 10.10 her­aus. Na wenn das mal kein gutes Omen ist.

Nach­fol­gend mei­ne Mir­ror-Links, um etwas Last von den ande­ren Ser­vern zu neh­men, bedient euch:

ubuntu-10.10-alternate-amd64.iso

ubuntu-10.10-alternate-i386.iso

ubuntu-10.10-desktop-amd64.iso

ubuntu-10.10-desktop-i386.iso

ubuntu-10.10-netbook-i386.iso

ubuntu-10.10-server-amd64.iso

ubuntu-10.10-server-i386.iso

Wie ich schon an die­ser Stel­le vor eini­gen Wochen berich­te­te, bin ich vom neu­en Ubun­tu wirk­lich begeis­tert. Ins­be­son­de­re die cle­ve­re Instal­la­ti­ons­rou­ti­ne hat es mir ange­tan, die schon wäh­rend des Ein­rich­tungs­pro­zes­ses beginnt, die Daten zu kopie­ren. Optisch macht die neue Ver­si­on auch mehr her als ihr Vor­gän­ger. Also, schmeisst euren Vir­tua­li­sie­rer oder am Bes­ten gleich euren PC an und ersetzt Win­dows mit die­sem schi­cken, schnel­len Sys­tem.

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Kurzreview Ubuntu 10.10 Beta

In etwas über zwei Wochen, am 10.10., wird es so weit sein, die fina­le Ver­si­on von Ubun­tu 10.10, Code­na­me Mave­rick Meer­kat, wird das Licht der Welt erbli­cken.

Ich habe mir die aktu­el­le Beta-Ver­si­on vom 2. Sep­tem­ber mal ange­schaut.

Auf­ge­fal­len ist mir gleich der neue Instal­ler. Die­ser agiert recht cle­ver, da er noch beim Abfra­gen der Benut­zer­da­ten im Hin­ter­grund mit der Instal­la­ti­on beginnt und damit weni­ger Zeit ver­schwen­det. Außer­dem fragt einen der Assis­tent gleich wäh­rend der Instal­la­ti­on, ob man nicht-freie Soft­ware zur Unter­stüt­zung für For­ma­te wie MP3 oder nicht-freie WLAN-Trei­ber hin­zu­fü­gen möch­te. Bis­her muss­te man dies per Hand machen, gera­de für Ein­stei­ger eine unnehm­ba­re Hür­de. Der Rest des Instal­lers ähnelt bis auf opti­sche Ände­run­gen dem der vor­he­ri­gen LTS-Ver­si­on 10.04.

Nach der fer­ti­gen Instal­la­ti­on fal­len nur Detail­än­de­run­gen gegen­über dem Vor­gän­ger auf. Die drei Sym­bo­le für das Mini­mie­ren, Maxi­mie­ren und Schlies­sen der Fens­ter befin­den sich wei­ter­hin oben links (wie bei Mac OS), wur­den aber mit schö­ne­ren Sym­bo­len ver­se­hen. Anstel­le von F‑Spot wird jetzt Shot­well als Foto­ver­wal­tungs­tool ein­ge­setzt. Wei­te­re Neue­run­gen in der Soft­ware­aus­stat­tung sind mir bis­her nicht auf­ge­fal­len.

In ca. einer Woche wird es den Release Can­di­da­te geben, die­ser ist für den 30. Sep­tem­ber vor­ge­se­hen. Revo­lu­tio­nä­res scheint von die­ser Ver­si­on nicht zu erwar­ten zu sein, aber der neue Instal­ler gefällt mir und die klei­nen opti­schen Modi­fi­ka­tio­nen wie die neu­en Titel­leis­ten­sym­bo­le gefal­len mir schon mal. War­ten wir also gemein­sam auf den 10.10.

Bildschirmfoto