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Reisebericht: Zypern

Unser ers­ter Urlaub in die­sem Jahr hat­te Zypern als Ziel. Zypern liegt im öst­li­chen Mit­tel­meer, unweit der Küs­te Syri­ens und Liba­nons. Geo­gra­fisch gehört Zypern damit zu Asi­en, poli­tisch aller­dings gehört der Süden, wo wir waren, zur EU, der Nor­den zur Tür­kei. Schwie­rig ist dabei, dass die „Tür­ki­sche Repu­blik Nord-Zypern“ nur von der Tür­kei völ­ker­recht­lich aner­kannt wird.

Anreise und Unterkunft

Wir buch­ten unse­re Rei­se mal wie­der über Bucher Rei­sen, mit denen wir in der Ver­gan­gen­heit auch gute Erfah­run­gen mach­ten. Geflo­gen wur­den wir von Con­dor, Han­no­ver — Larna­ka in rund vier Stun­den. Der Flug­ha­fen von Larna­ka ist groß und modern.

Da wir die Insel auf eige­ne Faust erkun­den woll­ten, ent­schie­den wir uns für einen Miet­wa­gen. Lei­der war ich bei der Buchung etwas unauf­merk­sam, wir buch­ten den Wagen über Car­Del­Mar bei Gold­car, einem spa­ni­schen Anbie­ter.  Dazu aber spä­ter mehr.

Unser Hotel war ein Vier-Ster­ne-Hotel, das Napa Pla­za, in der Par­ty­me­tro­po­le Agia Napa im Süd­os­ten der Insel. Zwei­ter Punkt in Sachen Unauf­merk­sam­keit. Ich hät­te damit rech­nen kön­nen, dass es in einer Par­ty­stadt laut wird. Außer­dem befin­den sich in die­ser Ecke der Insel nur weni­ge Sehens­wür­dig­kei­ten. Da wir nicht zum Fei­ern nach Zypern flo­gen, eine denk­bar blö­de Orts­wahl.

Das Hotel an und für sich war aber sehr gepflegt, modern und schön. Die vier Ster­ne hat­te es in jedem Fal­le ver­dient. Wir buch­ten Halb­pen­si­on, es gab also Früh­stück und Abend­essen. Das Früh­stück nah­men wir eigent­lich immer wahr, das Abend­essen lies­sen wir zuguns­ten ande­rer Restau­rants auch mal aus­fal­len. Das Abend­essen war the­men­be­zo­gen, also nicht-zyprisch, von einer Aus­nah­me mal abge­se­hen. Lecker war es den­noch, die Küche war wirk­lich gut.

Nachts war es lei­der so laut, dass wir in den ers­ten bei­den Näch­ten kaum ein Augen zuge­tan haben. Da nach der zwei­ten Nacht unse­re Geduld ein Ende fand, beschwer­ten wir uns und erhiel­ten dann auch recht unkom­pli­ziert ein ande­res Zim­mer. Der Schall­pe­gel, den die benach­bar­te 360-Bar emit­tier­te, gelan­ge dort nicht in dem Maße hin, sodass ein halb­wegs erhol­sa­mer Schlaf wie­der mög­lich war. Lei­der lie­ßen sich aber bei­de Zim­mer nur schlecht abdun­keln, trotz Schlaf­mas­ke und Ohren­stöp­sel war eine durch­ge­schla­fe­ne Nacht also lei­der die Aus­nah­me.

Der Mietwagen

Mit dem Fahr­zeug an sich war alles in Ord­nung. Wir hat­ten einen Maz­da Denio oder, wie er hier­zu­lan­de heißt, 2. Dan­kens­wer­ter­wei­se beka­men wir ein Auto­ma­tik­fahr­zeug, denn auf Zypern gilt als ehe­ma­li­ge bri­ti­sche Kolo­nie Links­ver­kehr. Anfangs doch sehr gewöh­nungs­be­dürf­tig, gewöhnt man sich nach eini­gen Tagen dar­an, auf der rech­ten Sei­te ein­zu­stei­gen und auf der lin­ken Sei­te zu fah­ren.

Über­rum­pelt wur­den wir aber bei der Unter­zeich­nung des Ver­trags. Wir wur­den vor die Wahl gestellt, für rund 150 € (und damit dem 2,5‑fachen des Miet­prei­ses) eine Zusatz­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen, oder aber eine Sicher­heits­zah­lung (Depo­sit) in Höhe von 1.100 € zu hin­ter­le­gen. Ich hat­te über mei­nen Anbie­ter bereits eine Zusatz­ver­si­che­rung abge­schlos­sen, benö­tig­te also kei­ne. Zäh­ne­knir­schend akzep­tier­te ich den Depo­sit, der auf mei­ner Kre­dit­kar­te nur blo­ckiert wer­den soll­te. Zwei Tage spä­ter aber fand ich eine Abbu­chung über 1.100 € auf mei­nem Kon­to vor.

Die nächs­te unschö­ne Über­ra­schung kam dann beim Aus­fül­len des Scha­dens­be­richts. Der war leer, obwohl das Fahr­zeug vie­le Schram­men und eini­ge Beu­len hat­te. Hier wur­den also bereits vor­han­de­ne Schä­den ein­fach unter­schla­gen. Ich bin dann mit der freund­li­chen Mit­ar­bei­te­rin und Taschen­lam­pe um das Fahr­zeug und habe jede Macke minu­ti­ös auf­schrei­ben las­sen.

Nie wieder Goldcar

Als ich dann weni­ge Tage spä­ter die Miet­wa­gen­sta­ti­on goo­gel­te, kamen lei­der vie­le sol­cher Berich­te zuta­ge. Die Masche mit dem Depo­sit wird wohl immer durch­ge­zo­gen. In mei­nem Ver­trag las ich dann, dass das Geld bis zu 45 Tage ein­be­hal­ten wer­den kön­ne. Gold­car holt sich also auf die­sem Wege einen kos­ten­frei­en Kre­dit in Höhe von 1.100 € von jedem Kun­den. Bei bri­ti­schen Kun­den sind es wohl sogar 1.100 £, wie ich den Bewer­tun­gen ent­nahm. Eine Rezen­si­on ver­laut­bar­te, dass das Geld nach über 45 Tagen noch immer nicht zurück­ge­bucht wor­den sei.

Ent­spre­chend habe ich direkt nach mei­ner Rück­kehr sowohl beim Ver­mitt­ler als auch bei der Online­platt­form, die ich für die Buchung ver­wen­de­te Beschwer­de ein­ge­reicht. Die Rück­ga­be gestal­te­te sich glück­li­cher­wei­se kom­pli­ka­ti­ons­frei, ver­mut­lich aber nur, weil ich mich beim Ver­leih bereits erfah­ren zeig­te und alle noch so klei­nen Schä­den notie­ren liess.

Also, bloß nicht bei Gold­car am Flug­ha­fen Larna­ka einen Wagen buchen.

Mein Geld bekam ich übri­gens zwei Tage vor Ablauf der Frist wie­der. Also frist­ge­recht, rein recht­lich also voll­kom­men in Ord­nung. Kun­den­freund­lich? Eher nicht.

Zypern

Zypern selbst ist wirk­lich schön. Sie ver­sprüht den tro­cke­nen Charme der meis­ten Mit­tel­meer­in­seln. Schon im Mai ist sie ziem­lich tro­cken, wenn auch man noch die Res­te der Früh­lings­blü­te erken­nen kann. Wir sind ins Lan­des­in­ne­re, ins Gebir­ge gefah­ren, wo sich dann, auch wie­der recht typisch für Mit­tel­meer­in­seln, ein ganz ande­res Bild bot, als es an der Küs­te bzw. im Flach­land der Fall war.

In den Küs­ten­ge­bie­ten ist es warm, meist weht eine Bri­se und es ist rela­tiv tro­cken. Hier und da wach­sen noch far­ben­fro­he Blu­men. Fährt man ins Lan­des­in­ne­re, bie­tet sich ein ähn­li­ches Bild, aber bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren. Wir fuh­ren in die letz­te geteil­te Haupt­stadt der Welt, Nico­sia, die zu einem Teil im Süden liegt und zum ande­ren im Nor­den. Als EU-Bür­ger kann man die Grenz­pos­ten und die zwi­schen den Stadt­tei­len lie­gen­de UNO-Schutz­zo­ne pro­blem­frei mit Per­so­nal­aus­weis pas­sie­ren.

Die geteilte Hauptstadt

Der Kon­trast zwi­schen die­sen bei­den Stadt­tei­len ist fas­zi­nie­rend. Im Nor­den fühlt man sich auch gleich wie in der Tür­kei. Mit­tags fing der Muez­zin an, die Gläu­bi­gen zum Gebet auf­zu­ru­fen, die Stra­ßen sind ver­win­kelt und eng. Und es ist heiß. Über­all Basa­re und Markt­hal­len.

Der Süden ist deut­lich geräu­mi­ger und küh­ler, der Wind kann hier unge­hin­der­ter wehen. Das war wenigs­tens der Ein­druck, der sich uns offen­bar­te, als wir die Gren­ze jeweils über­quer­ten.

Der Zufall woll­te es, dass sich ein Bekann­ter von mir in Nord­zy­pern auf­hielt. Er woll­te dort stu­die­ren, muss­te dann aber lei­der fest­stel­len, dass der dort erwor­be­ne Abschluss aus­schließ­lich in Nord­zy­pern und der Tür­kei aner­kannt wird. Aber da ich ohne­hin schon mal da war, stat­te­te ich ihm einen Besuch ab. Wir tra­fen uns also im Nor­den, den er nicht ver­las­sen konn­te, und ver­brach­ten eini­ge Stun­den zusam­men. Er ist ambi­tio­nier­ter Hob­by­fo­to­graf, da kam auch der Kon­takt her. Wir foto­gra­fier­ten also eine Wei­le gemein­sam in der Haupt­stadt, bevor wir uns wie­der in Rich­tung Süden auf den Heim­weg mach­ten.

Das Gebirge

Ich den­ke, dass ich nicht lüge, wenn ich sage, dass mein liebs­te Aus­flug der ins Gebir­ge gewe­sen ist. Dort gibt es eini­ge sehens­wer­te Was­ser­fäl­le, von denen wir auch drei ansteu­er­ten. Das Kli­ma ist dort deut­lich gemä­ßig­ter, alles ist grün und feucht. Wer auch nur ein wenig für mehr oder weni­ger unbe­rühr­te Natur und uri­ge Berg­dör­fer übrig hat, soll­te unbe­dingt dort hin fah­ren. Von Ayia Napa aus lei­der zwei Auto­stun­den ent­fernt, war es den Auf­wand aber den­noch mehr als wert.

Wir wan­der­ten vom obe­ren Aus­sichts­punkt zum Myl­lo­me­ri-Was­ser­fall, was rund 30 Minu­ten dau­er­te und stre­cken­wei­se auch mit ordent­li­chen Gefäl­le ein­her­ging. Aber den Auf­wand war es wert. Lei­der konn­te ich mei­ne Droh­ne nicht stei­gen las­sen, ohne Angst haben zu müs­sen, in einem Baum hän­gen zu blei­ben, Luft­auf­nah­men gibt es hier also kei­ne. Der Rück­weg war dann noch etwas anstren­gen­der, weil wir die Stei­gung ja schließ­lich wie­der hoch muss­ten. Aber alles in allem, eine sehr loh­nens­wer­te Wan­de­rung.

Weni­ger emp­feh­lens­wert sind hin­ge­gen die Green Val­ley Water Falls, die recht offen­siv am Stra­ßen­rand aus­ge­schil­dert wer­den, wes­we­gen wir uns auch zu einem Besuch hin­reis­sen lies­sen. 5 € Ein­tritt kos­tet der Spaß. Der Weg zu den Was­ser­fäl­len ist nett gemacht, man gibt sich hier schon Mühe. Aber er ist kurz und 5 € pro Per­son aus mei­ner Sicht nicht wert.

Fazit

Zypern ist auf jeden Fall eine Rei­se wert. Alles in allem emp­fan­den wir die Insel als recht sau­ber und gepflegt, die Infra­struk­tur ist in einem guten Zustand. Das Preis­ni­veau ist der Regi­on ange­mes­sen, in den Tou­ris­ten­re­gio­nen zahlt man natür­lich deut­lich mehr als außer­halb die­ser.

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Reisebericht: Boa Vista

Ange­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren und Son­nen­ga­ran­tie Ende November/Anfang Dezem­ber? Gibt es, auf Boa Vis­ta, einer Insel in Kap Ver­de im Atlan­tik vor der Küs­te Sene­gals. Da ging es die­ses Jahr hin.

Auf nach Boa Vista

Nach eini­gen Recher­chen hat­ten wir uns auf Kap Ver­de ein­ge­schos­sen, da sich die­ses Archi­pel vul­ka­ni­schen Ursprungs durch ganz­jäh­rig hohe Tem­pe­ra­tu­ren aus­zeich­net, was noch mal um eini­ges höher ist, als es auf den kana­ri­schen Inseln der Fall ist, wo es im Früh­jahr die­sen Jah­res hin ging. Käl­ter als 24 Grad wird es dort eigent­lich nie, auch nachts sin­ken die Tem­pe­ra­tu­ren nicht unter 20 Grad und selbst die Was­ser­tem­pe­ra­tu­ren lie­gen immer bei min­des­tens 22 Grad, und das mit­ten im Atlan­tik.

Gut, man ist rund zwei Flug­stun­den von den Kana­ren ent­fernt und zwar direkt in Rich­tung Süden. Noch mal zwei Stun­den wei­ter und man steht auf dem Äqua­tor. Das merkt man auch der Län­ge der Tage. Um die­se Jah­res­zeit sind die Tage rund 13 Stun­den lang.

Unse­re Ent­schei­dung für Boa Vis­ta und damit gegen Sal ist nach dem Lesen eini­ger Arti­kel über die Inseln gefal­len, da uns die Hotels dort ein­fach bes­ser gefal­len haben. Denn außer den Hotels gibt es gera­de auf Boa Vis­ta nicht viel.

Das Hotel: Riu Touareg

Das Riu Toua­reg ist ein moder­nes und erst kürz­lich deut­lich erwei­ter­tes Hotel. Es liegt total abge­schie­den an der Süd­küs­te der Insel und ver­fügt über einen wirk­lich gro­ßen und schö­nen Pri­vat­strand. Es han­delt sich bei die­sem Hotel um ein Fünf-Ster­ne-All-Inclu­si­ve-Hotel. Die fünf Ster­ne dürf­ten aller­dings Lan­des­ka­te­go­rie sein.

Die Anla­ge ist ziem­lich groß und sehr gepflegt. Es gibt wirk­lich viel Per­so­nal, das sich um alle Aspek­te des Betriebs küm­mert. Die einen geben Hand­tü­cher aus, ande­re schen­ken Geträn­ke aus, ande­re kochen, rei­ni­gen die Anla­ge und so wei­ter.

WLAN war zwar im Rei­se­preis inklu­si­ve, in 2016 auch mehr als ange­mes­sen, aber nur auf den öffent­li­chen Plät­zen ver­füg­bar. Die Geschwin­dig­keit war erwar­tungs­ge­mäß eher nied­rig. Lei­der han­del­te es sich um ein offe­nes WLAN, Daten­ver­kehr mit unver­schlüs­sel­ten Web­sites und Diens­ten wur­de also im Klar­text über­tra­gen. Ich habe mir das Spio­nie­ren aber ver­knif­fen ;-).

Essen

Die Qua­li­tät des Essens war durch die Bank weg hoch bis sehr hoch. Es gab eine rie­si­ge Viel­falt an Spei­sen, die mir per­sön­lich aber nach rund einer Woche trotz­dem irgend­wie lang­wei­lig wur­de.

Aus­ge­ge­ben wur­de das Essen haupt­säch­lich in einem gro­ßen Restau­rant, in dem alle Gäs­te essen konn­ten. Dane­ben gab es noch so genann­te The­men­re­stau­rants, in denen u.a. auch afri­ka­ni­sche bzw. kap­ver­di­sche Küche ange­bo­ten wur­de. Die­se Restau­rants waren reser­vie­rungs­pflich­tig, was aber nie ein Pro­blem dar­ge­stellt hat. So wur­de noch ein wenig Varia­ti­on in den Spei­se­plan gebracht. Wer woll­te, konn­te auch ita­lie­nisch oder japa­nisch essen.

Schlafen

Die Zim­mer waren groß und geräu­mig. Ein wenig hel­ler hät­ten sie sein kön­nen, aber auf der ande­ren Sei­te war man wäh­rend der hel­len Stun­den eh meist am Pool oder im Restau­rant. Das Rei­ni­gungs­per­so­nal arbei­te­te sehr gewis­sen­haft. Der Safe war im Rei­se­preis inbe­grif­fen. Lei­der gab es kein WLAN auf den Zim­mern.

Die Zim­mer lies­sen sich recht gut ver­dun­keln. Die Gän­ge vor den Zim­mern hall­ten stark, was die Laut­stär­ke von selbst lei­sen Din­gen wie der Betä­ti­gung eines Wisch­mops so ver­stärk­te, dass ich davon wach wur­de.

Unterhaltung und Entspannung

Den gan­zen Tag über gab es ver­schie­de­ne Sport­an­ge­bo­te, wie bspw. Was­ser­gym­nas­tik, an denen man anmel­de­frei teil­neh­men konn­te. Einen Spa gab es auch, den wir aber nicht genutzt haben. In regel­mä­ßi­gen Abstän­den gab es außer­dem ein Ani­ma­ti­ons­pro­gramm, eini­ge der Lie­der haben sich als regel­rech­te Ohr­wür­mer mani­fes­tiert, ich bin sie zwei Wochen spä­ter immer noch nicht los ;-). Das Abend­pro­gramm war ähn­lich, Gesang und Tanz stan­den auf dem Pro­gramm. Nicht mein Ding, aber sonst gut gemacht.

Die Pool­an­la­ge ist wun­der­schön und besteht aus meh­re­ren unter­schied­lich gro­ßen Pools, die Größ­ten­teils mit Salz­was­ser gefüllt sind. Im größ­ten Pool gibt es außer­dem eine Pool­bar, an der man sich, All-Inclu­si­ve halt, nach Her­zens­lust bedie­nen las­sen kann.

Die Lage

Das Hotel liegt mit­ten im Nir­gend­wo. Da das erwähn­te Abend­pro­gramm nicht unse­rem Geschmack ent­sprach, blieb uns aber nicht viel ande­res übrig, als die­sem bei­zu­woh­nen, wenn wir nicht auf das Zim­mer gehen woll­ten. Einen Hafen oder einen klei­nen Ort in der Nähe gab es ein­fach nicht. Ohne Auto kam man von dort auch nicht weg.

Die Insel

Boa Vis­ta ist ein tro­cke­ner Fels im Atlan­tik. Die Luft­feuch­tig­keit ist das gan­ze Jahr über mit über 70 % recht hoch, die Tem­pe­ra­tu­ren mit 24 — 30 Grad Cel­si­us sind es auch. Es fegt ganz­jäh­rig ein Wind über die Insel, der mal stär­ker, mal weni­ger stark aus­fällt. Wir hat­ten Pech, es war durch­ge­hend so win­dig, dass mein DJI Phan­tom 3 Stan­dard nur mit Mühe und Not in der Luft blieb. Wackel­freie Vide­os bei die­sem Wind zu machen war lei­der nur begrenzt mög­lich. In der Anla­ge selbst merk­te man davon aber am Boden nicht so viel.

Der Pri­vat­strand des Hotels ist zwar schön, war aber wegen des per­ma­nent star­ken See­gangs kaum nutz­bar. Der Wind blies einem den Sand nur so um die Bei­ne, was aber typisch für die Jah­res­zeit ist. Der Atlan­tik ist nun mal kei­ne Bade­wan­ne, wie eine TUI-Mit­ar­bei­te­rin ganz treff­lich for­mu­lier­te, außer­dem liegt Boa Vis­ta rund 500 km vor der Küs­te Afri­kas, also weit drau­ßen im Meer. Die rote Flag­ge war jeden Tag drau­ßen, die Wel­len waren teil­wei­se mehr als manns­hoch und der eine oder ande­re Baden­de krümm­te sich auch vor Schmer­zen, nach­dem er von solch einem Bre­cher getrof­fen wur­de. Also nichts für Schwimm­an­fän­ger.

Es gibt nur weni­ge Orte auf der Boa Vis­ta. Wer sich die­se aus der Luft anschaut wird sehen, was ich mei­ne. Der Tou­ris­mus dürf­te die größ­te Ein­nah­me­quel­le der gesam­ten Insel sein.

Grö­ße­re Tie­re gibt es auf der Insel kaum, von Nutz­tie­ren wie Zie­gen und Kühen ein­mal abge­se­hen. Aber dafür gibt es vie­le gro­ße Spin­nen­ar­ten, sehr zur Freu­de mei­ner Freun­din ;-).

Argiope lobata
Argio­pe loba­ta

Ausflüge

Aus­flü­ge wur­den reich­lich von der TUI ange­bo­ten. Ich stell­te aber fest, dass es über Dritt­an­bie­ter deut­lich güns­ti­ger geht. So buch­ten wir für gera­de mal 80 € eine Quad­tour für zwei Per­so­nen auf einem Quad, die vier Stun­den lang war. Wir buch­ten die Nord­tour, alle ande­ren die Süd­tour. Das führ­te dazu, dass wir die ein­zi­gen auf der Tour waren, wir beka­men also eine Pri­vat­tour.

Wir wur­den vom Anbie­ter vor der Hotel­tür abge­holt und dann zum Start­ort, rund 30 Minu­ten ent­fernt in der Nähe des Flug­ha­fens von Boa Vis­ta, gefah­ren. Dort ging es nach einer kur­zen Ein­füh­rung auf den Quads auch schon los. Ich fuhr unse­rem Gui­de hin­ter­her, der teil­wei­se ein ordent­li­ches Tem­po an den Tag leg­te. Alle 30 — 45 Minu­ten gab es eine Pau­se, die wir zum Bei­ne­ver­tre­ten, Foto­gra­fie­ren und Fil­men nutz­ten.

Wäh­rend der Stopps kamen natür­lich sofort Händ­ler her­bei­ge­strömt, die einem ihre Sou­ve­nirs andre­hen woll­ten. Ich hat­te lei­der nicht an so etwas gedacht und zu wenig Geld ein­ge­steckt. Fas­zi­nie­rend fand ich, dass selbst bei unse­rem Stop mit­ten in der Wüs­te kei­ne fünf Minu­ten spä­ter ein Händ­ler auf­tauch­te.

Wir fuh­ren auf unse­rem Weg auch an den Armen­vier­teln der Insel vor­bei, was einem einen ganz schö­nen Dämp­fer ver­passt hat. Längst nicht alle pro­fi­tie­ren von den rei­chen Euro­pä­ern, die dort ihren Urlaub ver­brin­gen. Es wird emp­foh­len, Schul­sa­chen zu spen­den, wenn man die­se Inseln besucht, was wir natür­lich auch getan haben.

Nach etwa 4,5 Stun­den waren wir wie­der am Aus­gangs­ort. Laut mei­ner Apple Watch habe ich in die­ser Zeit fast 1.000 kcal ver­brannt …

Fazit

Es war eine schö­ne Woche auf Boa Vis­ta, ich war aber auch froh, als sie vor­bei war. Den gan­zen Tag nur zwi­schen Bett, Pool und Restau­rant zu pen­deln ist nicht mei­ne Form des Urlaubs.

Die Orga­ni­sa­ti­on und das gan­ze Drum­her­um waren toll, nur vom Flug waren wir ent­täuscht. Wir haben fast 2.600 € für die­se Rei­se bezahlt und hät­ten bei die­sem Preis ein­fach erwar­tet, dass wenigs­tens Was­ser auf dem Flug inbe­grif­fen ist. War es aber nicht. Und das bei einer Flug­dau­er von rund sie­ben bzw. acht Stun­den (auf dem Rück­weg mach­ten wir Stopp auf Sal). Außer­dem sind die Sit­ze in den TUI-Flie­gern lei­der ziem­lich eng und bie­ten kaum Bein­frei­heit. Der Flug stand also im kras­sen Gegen­satz zum Hotel, was mei­ner Ansicht nach ein­fach nicht zusam­men­passt.

Dies war mei­ne ers­te Rei­se, auf der ich aus­schließ­lich mit dem iPho­ne foto­gra­fiert habe. Außer­dem habe ich den Groß­teil des Film­ma­te­ri­als eben­falls mit mei­nem iPho­ne erstellt. Und ich muss sagen, dass das sehr gut funk­tio­niert hat. Die Kame­ra des iPho­ne 7 Plus ist her­vor­ra­gend und dank des kurz zuvor erwor­be­nen DJI Osmo Mobi­le konn­te ich auch äußerst sta­bi­le und but­ter­wei­che Vide­os mit dem Smart­pho­ne dre­hen. Ich sich­te und schnei­de das Mate­ri­al aktu­ell noch und wer­de dann zu gege­be­ner Zeit einen Zusam­men­schnitt des Urlaubs bei You­Tube und natür­lich auch hier ver­öf­fent­li­chen.

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Reisebericht Gran Canaria

Unser ers­ter Urlaub die­ses Jahr fand zu viert statt und hat­te als Ziel die kana­ri­sche Insel Gran Cana­ria. Unse­re Freun­de waren schon ein­mal dort, mei­ne Freun­din auch, bei ihr ist es aber schon eini­ge Jah­re her gewe­sen. Bei mei­ner Kana­ren­kreuz­fahrt im ver­gan­ge­nen Jahr habe ich Gran Cana­ria auch schon mal kurz betre­ten, aus dem Bus­fens­ter aber nur die öst­li­che Küs­te gese­hen, die sich vor allem durch viel Müll und trost­lo­se Fel­sen aus­zeich­net. Egal, der Preis stimm­te und das Kli­ma wohl auch, also wur­de im Janu­ar für den April gebucht.

Geht ja gut los …

Die ers­te Hiobs­bot­schaft, allen Ver­ständ­nis­ses zum Trot­ze, erreich­te uns, als wir erfuh­ren, dass genau am Tag unse­rer Abrei­se das Boden­per­so­nal am Flug­ha­fen in Han­no­ver zu strei­ken begin­nen woll­te. Wir wur­den von der Rei­se­ge­sell­schaft dar­um gebe­ten, vier Stun­den vor Abflug am Flug­ha­fen ein­zu­tref­fen. Also mit­ten in der Nacht. Und vier Stun­den am Flug­ha­fen tot­zu­schla­gen macht echt kei­nen Spaß. Aber trotz allem star­te­te unser Flie­ger pünkt­lich und setz­te uns eben­so pünkt­lich auf Gran Cana­ria wie­der ab. Von dort aus ging es mit dem bereits reser­vier­ten Miet­wa­gen direkt zum Hotel.

Günstig ist nicht unbedingt schlecht

Unser Hotel war ein­fach, das WLAN furcht­bar lang­sam und die Park­platz­si­tua­ti­on vor Ort liess auch zu wün­schen übrig. Dafür ent­schä­dig­te das äußerst freund­li­che Per­so­nal, die Strand­nä­he und zu guter letzt auch die erstaun­lich gute Küche, mit der ich bei dem Preis nicht gerech­net hat­te. Das Essen war echt lecker.

Die Bet­ten waren ok, die Vor­hän­ge genüg­ten, um das Zim­mer wenigs­tens halb­wegs abzu­dun­keln und wir hat­ten einen schön gro­ßen Bal­kon. Lei­der waren die Bewoh­ner des benach­bar­ten Zim­mers ziem­lich laut, aber auch damit arran­giert man sich ja irgend­wann.

Gran Canaria — ein trockener Fels im Atlantik

Gran Cana­ria ist vor allem eins: tro­cken. Im Nor­den, wie auf den kana­ri­schen Inseln üblich, fällt rela­tiv viel Regen. Im Lan­des­in­ne­ren, in den Ber­gen, noch deut­lich mehr. Dafür gibt es im Süden gar kei­nen Regen. Wo der Mensch nicht bewäs­sert, wächst bis auf eini­ge genüg­sa­me Boden­de­cker rein gar nichts.

Was dort aber wächst sind Bet­ten­bur­gen. Mas­sen­wei­se. Der Groß­teil scheint in den ‘70ern und ‘80ern gebaut wor­den zu sein. Und wur­de schein­bar seit­dem auch nicht mehr ange­fasst. Es gibt eini­ge schö­ne­re Hotels und damit auch Gegen­den, aber der Groß­teil ist ein­fach unsäg­lich häss­lich.

Unsäg­lich häss­lich ist auch die Ost­küs­te, wie schon erwähnt, wo hau­fen­wei­se Müll am Stra­ßen­rand liegt. Der Nor­den besteht eigent­lich nur aus Indus­trie und die West­küs­te besteht aus schrof­fen Fels­wän­den.

Die Schönheit liegt in der Mitte

Im Lan­des­in­ne­ren hin­ge­gen bie­tet sich, auch dank der höhe­ren Nie­der­schlä­ge, ein ganz ande­res Bild. Ken­nen­ge­lernt haben wir die­sen Teil der Insel wäh­rend eines orga­ni­sier­ten Aus­flugs, der „Gran Cana­ria High­lights“ genann­ten Tour. Und die kann ich jedem Gran-Cana­ria-Urlau­ber wärms­tens emp­feh­len.

Wir wur­den mor­gens von einem Klein­bus vor der Hotel­tü­re abge­holt. Nach­dem sich alle Bus­se an einem Sam­mel­punkt getrof­fen hat­ten, ging es in die Ber­ge. Unser Fahr­zeug war das ers­te in der Kolon­ne und unser Fah­rer war neben­bei auch noch der Kame­ra­mann. Das wie­der­um sorg­te dafür, dass er immer wie­der sei­ne Posi­ti­on in der Kolon­ne gewech­selt hat und das mit teil­wei­se ziem­lich wag­hal­si­gen Fahr­ma­nö­vern. Ich hat­te mei­nen Spaß, der eine oder ande­re wur­de aber leicht grün um die Nase.

Unser Rei­se­lei­ter war gebür­ti­ger Düs­sel­dor­fer, der seit eini­gen Jah­ren auf Gran Cana­ria leb­te und sei­nen Lebens­un­ter­halt schein­bar im Tou­ris­mus ver­dient. Sei­ne Art und Wei­se das Gese­he­ne und Gesche­he­ne zu kom­men­tie­ren war wirk­lich ziem­lich unter­halt­sam.

Im Lan­des­in­ne­ren bie­tet sich ein ziem­lich abwechs­lungs­rei­ches Bild. Vor eini­gen Jah­ren gab es einen ver­hee­ren­den Wald­brand, der das Bild ziem­lich umge­stal­tet hat. Es gibt Stau­se­en, Farn­wäl­der, klei­ne Berg­städ­te und noch eini­ges mehr, was man ent­de­cken kann. Wäh­rend der Tour wur­den aus­rei­chend vie­le Pau­sen gemacht, zur Stär­kung, zum Foto­gra­fie­ren oder ein­fach nur zum Sight­see­ing.

Die­se Tour kriegt eine kla­re Emp­feh­lung von mir und ist jeden Cent wert.

Stargazing mit Gautier

Mein abso­lu­tes High­light ist aber die Star­ga­zing-Tour mit Gau­tier gewe­sen. Auch er bot uns den vol­len Ser­vice und hol­te uns mit sei­nem Trans­por­ter direkt vor der Tür unse­res Hotels ab. Nach­dem wir noch ein wei­te­res Pär­chen ein­ge­sam­melt hat­ten, ging es wie­der in die Ber­ge.

Dort pack­ten wir auf einer Lich­tung sein Refrak­tor­te­le­skop aus und began­nen, uns Ster­ne, Stern­hau­fen aber auch nahe Pla­ne­ten genau­er anzu­schau­en. Ich nutz­te die Gele­gen­heit außer­dem, eini­ge Nacht­fo­tos zu machen. Irgend­wann zog der Him­mel dann zu. Gau­tier pack­te uns und sein Tele­skop kur­zer­hand noch mal in sein Auto und fuhr noch mal eini­ge Höhen­me­ter wei­ter, wo wir erneut mit dem Tele­skop den Ster­nen­him­mel inspi­zier­ten.

Noch kla­re­re Emp­feh­lung: machen!

Delfine!!!

Wer schon immer mal die Mög­lich­keit wahr­neh­men woll­te, Del­fi­ne in ihrer natür­li­chen Umge­bung zu beob­ach­ten, kann das auf Gran Cana­ria machen. Wir sind zu dritt los­ge­zo­gen und wur­den wie­der mit dem Bus abge­holt. Der fuhr uns direkt zum Hafen, wo wir auf ein Boot wech­sel­ten, das uns aufs Meer raus­brin­gen soll­te.

Auf dem offe­nen Meer gin­gen dann die „Del­fin­jä­ger“ an die Arbeit und such­ten nach Spu­ren der Tie­re. Wir steu­er­ten auf ein Del­fin­ru­del zu und beka­men vie­le Tie­re zu Gesicht. Das ging so eine gan­ze Wei­le, bis wir die Tie­re wie­der in Ruhe lies­sen. Auf dem Rück­weg beka­men wir dann noch einen Buckel­wal zu Gesicht, der Ver­wen­dung sei­nes Blas­lochs mach­te. Ein tol­les Schau­spiel.

Auf dem Rück­weg zur Insel mach­ten wir dann noch einen klei­nen Bade­s­top, wo alle ins Was­ser hüp­fen durf­ten, deren Magen noch nicht rebel­lier­te und die die Käl­te igno­rier­ten. Im April darf man noch kei­ne 22 Grad im Atlan­tik erwar­ten …

Parque de los Cocodrilos

Mei­ne Freun­din liebt Kro­ko­di­le, also muss­ten wir natür­lich dem Par­que de los Cocodri­los einen Besuch abstat­ten. Dort gibt es nicht nur Kro­ko­di­le, son­dern auch vie­le ande­re Tie­re. Der Rund­gang dau­er­te rund vier Stun­den, wenn mich mein Erin­ne­rungs­ver­mö­gen nicht trügt. Es gab neben den übli­chen Tier­ge­he­gen auch noch die eine oder ande­re Show und auch die Mög­lich­keit, einen Wüs­ten­fuchs und ein Baby­kro­ko­dil aus nächs­ter Nähe zu begut­ach­ten und auch zu strei­cheln.

Der Park hat sich den Tier­schutz auf die Fah­nen geschrie­ben und wohl für die eine oder ande­re Repo­pu­la­ti­on gesorgt. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber trotz­dem hat­ten wir eine Men­ge Spaß.

Las Dunas de Maspalomas

Eines der Wahr­zei­chen der Insel sind sicher­lich die Dünen von Maspa­lo­mas. Schaut man nur in Rich­tung Meer, bekommt man den Ein­druck, mit­ten in einer Wüs­te zu sein. Direkt am Meer befin­det sich auch ein unheim­lich lan­ger und recht wenig besuch­ter Strand. In Rich­tung des Lan­des­in­ne­ren sieht man eini­ge schi­cke Hotels, die sich erfreu­li­cher­wei­se von den rest­li­chen Bet­ten­bur­gen ein wenig abhe­ben.

Kulinarisches

An der Tou­ris­ten­pro­me­na­de fin­det man in der Regel lecke­res Essen zu einem guten Kurs. Man wird also nicht mit dem Müll für Tou­ris­ten abge­speist. Bes­ser, aber auch teu­rer, wird das Essen aber natür­lich abseits die­ser Berei­che. Wir sind zu zweit ein paar Kilo­me­ter gefah­ren und haben uns dort in ein lau­schi­ges Restau­rant direkt an einer Bucht gesetzt und eine Pael­la bestellt. Man, war die lecker. Aber wie gesagt, auch das Essen in den Tou­ris­ten­be­rei­chen ist mehr als nur ess­bar und preis­lich auch wirk­lich attrak­tiv.

Schön war’s, aber ein zweites Mal wird es trotzdem nicht geben

So viel sehens­wer­tes gibt es auf der Insel ein­fach nicht, als dass ich ein zwei­tes Mal dort hin flie­gen wür­de. Es war ein schö­ner Urlaub, aber Tene­rif­fa oder La Pal­ma sind die schö­ne­ren kana­ri­schen Inseln. Baden kann man auf Tene­rif­fa auch her­vor­ra­gend, auf La Pal­ma ist das nicht ganz so ein­fach, aber natür­lich auch mög­lich. Gran Cana­ria ist aktu­ell das schein­bar güns­tigs­te Ziel, wenn man zur kal­ten Jah­res­zeit in Deutsch­land in wär­me­re Gefil­de möch­te und auch das güns­tigs­te Ziel unter den Kana­ren. Wer also auf’s Geld ach­ten muss, kann Gran Cana­ria getrost in die enge­re Aus­wahl zie­hen. Wenn ein paar Euro mehr in der Urlaubs­kas­se lie­gen, emp­feh­le ich aber Tene­rif­fa oder La Pal­ma.