Rezension LG KG800 Black Chocolate


Nicht ganz zwei Mona­te ist es her, dass ich mein neu­es Han­dy, ein LG KG800, bekom­men habe. Bes­ser bekannt ist das Gerät unter dem Namen Chocolate.

Anfangs habe ich mich ein­fach nur gefreut, wenn ich das Gerät ange­schaut habe. Es ist näm­lich wirk­lich bild­schön. Design­tech­nisch ist das Gerät eine Per­le. Aber wie sieht es mit den inne­ren, eigent­lich viel wich­ti­ge­ren, Wer­ten aus?

Bedie­nung: Das Bedien­kon­zept des Geräts ist sehr ein­fach und über­sicht­lich. Ich muss­te nicht einen Blick ins Hand­buch wer­fen und kam trotz­dem mit allen von mir benö­tig­ten Funk­tio­nen des Geräts klar. Die Kon­takt­ver­wal­tung hat die bereits erwähn­ten Macken, eini­ge Namen mei­ner Kon­tak­te kann ich nicht voll aus­schrei­ben. Das zuwei­sen meh­re­rer Num­mern zu einem Kon­takt ist lei­der auch nicht möglich.

Die Bedie­nung des Geräts erfolgt über eine Art Touch­pad, es sind also kei­ne sem­i­me­cha­ni­schen Tas­ten ver­baut wor­den. Die Ober­flä­che ist berüh­rungs­sen­si­tiv, reagiert aber auch ent­ge­gen ande­rer Mel­dun­gen her­vor­ra­gend, wenn man leicht fet­ti­ge oder nas­se Hän­de hat. Trotz­dem ist es gewöh­nungs­be­dürf­tig damit zu arbei­ten, da man kein hap­ti­sches Feed­back vom Gerät bekommt. Manch­mal drückt man außer­dem dane­ben, beson­ders ner­vig ist das beim Schrei­ben von SMS.

Apro­pos SMS: Das T9-Wör­ter­buch ist erstaun­lich umfang­reich, lernt aber lei­der nicht dazu. Man­che Wor­te sind natür­lich noch nicht vor­han­den. Wenn man die­se manu­ell ein­gibt, spei­chert das Wör­ter­buch die­se lei­der nicht. Außer­dem ist die Ein­ga­be­mo­dus­rei­hen­fol­ge etwas unlo­gisch. Mit Groß­buch­sta­ben begin­nen­de Wor­te kom­men in der Rei­hen­fol­ge vor denen, die mit klei­nen Buch­sta­ben begin­nen. Um die­sen Ein­ga­be­mo­dus zu akti­vie­ren, muss man sich aber vor­her durch alle ande­ren Modi (Zah­len, kom­plett manu­el­le Ein­ga­be ohne T9) kli­cken, was dafür sorgt, dass ich mei­ne SMS mitt­ler­wei­le kom­plett in Klein­buch­sta­ben verfasse.

Hard­ware: Zum Design sag­te ich ja bereits, dass es mehr als gelun­gen ist. Das Gerät ist ein­fach bild­schön. Der Sli­de­me­cha­nis­mus funk­tio­niert tadel­los und ist sehr leicht­gän­gig. Also auch hier kei­ne Abzü­ge in der B‑Note. Was Abzü­ge bringt, ist die krat­z­emp­find­li­che Ober­flä­che. Die Vor­der­sei­te mit dem Touch­pad ist recht kratz­un­emp­find­lich. Lei­der gilt das aber nicht für die Rück­sei­te. Die ist mitt­ler­wei­le total zer­kratzt. Ich tra­ge das Gerät zumeist in Hosen- oder Hemd­ta­sche mit mir rum.

Die Akku­lauf­zeit ist, gera­de bei stän­dig ein­ge­schal­te­tem Blue­tooth auch eher mau. Nach spä­tes­tens drei Tagen mode­ra­ter Han­dy­nut­zung muss das Gerät wie­der ans Strom­netz. Außer­dem ist die Akku­an­zei­ge recht unzu­ver­läs­sig. Manch­mal hält die Rest­la­dung von zwei (von maxi­mal vier) Bal­ken noch 1,5 Tage, manch­mal aber auch nur einen hal­ben Tag. Gera­de nach der Nut­zung der Kame­ra zeigt der Akku häu­fig nur noch einen Bal­ken an, lässt man das Gerät eini­ge Minu­ten in Ruhe wer­den wie­der zwei bis drei Bal­ken angezeigt.

Alles in Allem bin ich recht zufrie­den mit dem Gerät, die genann­ten Män­gel wie­gen nicht so schwer. Ob ich mir das Gerät aber noch mal kau­fen wür­de, kann ich nicht sagen. Hof­fent­lich wird mein nächs­tes Tele­fon das iPhone… :-D


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