Den Gutschein können wir nicht verlängern, sorry.

Das war die Ant­wort, die ich von Paint­ball Expe­ri­ence in Han­no­ver bekom­men habe. Ich habe vor eini­ger Zeit einen Gut­schein via Dai­l­y­De­al für Paint­ball Expe­ri­ence gekauft, woll­te aber nicht allein hin und habe den Besuch so Ewig­kei­ten vor mir her­ge­scho­ben. Jetzt ist Jah­res­en­de und natür­lich abso­lut kei­ne Zeit mehr, um jetzt Paint­ball spie­len zu gehen.

Vor eini­gen Tagen schrieb ich also Paint­ball Expe­ri­ence an und frag­te freund­lich nach, ob es denn nicht mög­lich sei, dass ich den Gut­schein noch im Janu­ar oder Febru­ar in Anspruch neh­me. Der Prak­ti­kan­t/A­zu­bi/­was-auch-immer mit mit­tel­mä­ßi­gen Recht­schreib­fä­hig­kei­ten („end­täu­schen“) sag­te mir, dass das nicht gin­ge. Als ich dann anwor­te­te, dass ich mit einem wei­te­ren voll-zah­len­den Freund käme, bot er an, die Geschäfts­lei­tung zu fra­gen, ob man da nicht was machen kön­ne. Erst auf erneu­te Rück­fra­ge bekam ich ges­tern die Ant­wort, dass das nicht mög­lich sei.

In mei­ner letz­ten Mail erwähn­te ich auch, dass es sehr unwahr­schein­lich sei, dass die jemals Geld von mir sehen wer­den, das von mei­nem Beglei­ter natür­lich erst recht nicht. Scha­de auch, Paint­ball Expe­ri­ence, zwei poten­ti­el­le Kun­den weni­ger. Nötig scheint ihr es ja nicht zu haben.

Es mag ja durch­aus sein, dass man einen Gut­schein bis zum Ablauf­da­tum gegen­über Dai­l­y­De­al ein­ge­löst haben muss, aber wie­so hat mir Paint­ball Expe­ri­ence nicht einen Aus­tausch ange­bo­ten? Dai­l­y­De­al-Gut­schein gegen eige­nen Gut­schein? Damit wäre auch die­ses Pro­blem, so es denn exis­tier­te, gelöst. Aber schein­bar hat die Fir­ma kein Inter­es­se an wei­te­ren Kun­den. Für mich jeden­falls seid ihr gestor­ben, lie­be Leu­te.

Versuch macht kluch, oder: Geht’s auch ohne Apple?

Ich habe vor eini­ger Zeit eine Art Selbst­ver­such gestar­tet: mein iMac und mein Mac­Book waren jeweils drei Jah­re alt, das Bedürf­nis nach neu­er Hard­ware war geweckt. Also wan­der­ten bei­de Gerä­te zur eBucht und fan­den dort auch für recht ordent­li­ches Geld einen neu­en Besit­zer.

Einen Nach­fol­ger für den iMac hat­te ich zu dem Zeit­punkt schon: ein iMac 27″. Ein tol­les Gerät, jeder Cent war wohl­in­ves­tiert.

Beim Mac­Book woll­te ich mir aber nicht so recht ent­schei­den. Ich habe das Mac­Book nicht son­der­lich inten­siv genutzt, stre­cken­wei­se lag es wochen­lang unge­nutzt in sei­ner Hül­le auf mei­nem Schreib­tisch rum. Per­len vor die Säue also, immer­hin kos­te­te das Gerät etwas über 800 €. Zum Rum­lie­gen­las­sen eigent­lich zu viel Geld. Das Mac­Book Air 11″ lacht mich seit sei­ner Ver­öf­fent­li­chung an, weil es eigent­lich genau auf mein Nut­zungs­pro­fil zuge­schnit­ten ist. Wäre da nicht der recht hap­pi­ge Preis von fast 1.000 €. Auch hier wie­der, zum Rum­lie­gen­las­sen viel zu viel Geld. Der Form­fak­tor reizt mich aber mas­siv, die Bild­schirm­auf­lö­sung genau so.

Ich schau­te mich also ein wenig bei der Kon­kur­renz um und wur­de auf das Leno­vo Think­Pad Edge auf­merk­sam, das es auch als Ver­si­on mit 11″-Display gibt. Und das schon für recht schlan­ke 330 € ohne Betriebs­sys­tem. In der jetzt bei mir ste­hen­den Ver­si­on mit Dual-Core-AMD-CPU und 4 GB RAM hat mich das gute Stück gera­de mal 380 Flo­cken gekos­tet, rund 500 € weni­ger, als ich im Apple-on-Cam­pus-Store für das Mac­Book Air hät­te zah­len müs­sen. Natür­lich, es fehlt die SSD, die Laut­lo­sig­keit, Mac OS X und ver­mut­lich auch ein wenig Rechen­power, bis auf die Laut­lo­sig­keit und Mac OS X aber durch­aus Din­ge, die mich nicht son­der­lich stö­ren, so sel­ten, wie ich das Gerät ein­set­ze. Wit­zi­ge Anek­do­te am Ran­de: die Dual-Core-Ver­si­on ist deut­lich lei­ser als die Ver­si­on mit der Sin­gle-Core-CPU. Wer also mit dem Gedan­ken spielt, sich die klei­ne Vari­an­te zu kau­fen, soll­te zum Dual-Core-AMD grei­fen. Das Feh­len von Mac OS X zu Ver­schmer­zen wiegt schon deut­lich schwe­rer, aber Mark Shut­tle­worth sei Dank gibt es eigent­lich ein Sys­tem, das ähn­lich toll funk­tio­niert und auch fast so toll aus­sieht wie das OS aus Cup­er­ti­no: Ubun­tu.

Aber eben auch nur fast. Auf der ver­bau­ten 320 GB gro­ßen Fest­plat­te befin­den sich nun Win­dows 7 Pro­fes­sio­nal und Ubun­tu 10.10. Auf­grund der recht hohen DPI-Zahl und der damit ver­bun­de­nen Auf­lö­sung von 1.366x768 Pixel lässt sich mit bei­den Sys­te­men sogar arbei­ten, im Gegen­satz zu Net­books, die auf­grund ihrer 1024x600 voll­stän­dig aus­fal­len. Bei­de Sys­te­me lau­fen halb­wegs annehm­bar flott auf der Maschi­ne, wobei Win­dows 7 deut­lich trä­ger zugan­ge ist als dies bei Ubun­tu der Fall ist. Aber arbei­ten lässt sich damit trotz­dem halb­wegs. Die Akku­lauf­zeit nimmt sich unter bei­den Sys­te­men nichts, je nach Anwen­dungs­art hält der Akku zwi­schen drei und vier Stun­den. Für den Preis des Note­books ein durch­aus akzep­ta­bler Wert.

Nun aber zu den Punk­ten, die mich das Gerät schon fast wie­der zurück­schi­cken und ein Mac­Book Air bestel­len las­sen:

1. Win­dows. Es ist und bleibt unbe­nutz­bar. Die zuge­kauf­te Blue­tooth-Maus funk­tio­niert nicht zuver­läs­sig. Nach dem Anmel­den bekom­me ich eine Feh­ler­mel­dung, die mit einer feh­len­den DLL zu tun hat, die zum Blue­tooth-Stack zu gehö­ren scheint. Ich muss also nach jeder Anmel­dung die Maus erneut ver­bin­den. Feh­ler­be­he­bung schei­ter­te bis­her. Der Feh­ler tritt aber auch erst ein, seit Win­dows ein Update für den Think­Pad-Blue­tooth-Stack ein­ge­spielt hat. Wohl­ge­merkt über das auto­ma­ti­sche Update, ich hab das Trei­ber­up­date nicht selbst von Leno­vo geholt, lief ja alles vor­her. Es scheint nach wie vor zu viel ver­langt zu sein, dass Stan­dard­hard­ware ein­fach funk­tio­niert. Von Nicht-Vor­han­den­sein mei­ner gan­zen gelieb­ten und erfor­der­li­chen CLI-Tools mal abge­se­hen, bleibt Win­dows für mich ein rotes Tuch.

2. Ubun­tu. Eigent­lich toll. Wirk­lich. Mit ein wenig Hand­ar­beit kann ich den von mir so gelieb­ten Work­flow, den ich unter OS X hab fast nach­bau­en. Expo­sé, Quick­look, Ter­mi­nal (samt scp, curl, wget, tail, grep, cat und ssh), alle mei­ne Freun­de sind da, die ich tag­täg­lich für die Arbeit nut­ze. Von dem gan­zen Schatz an frei­er Soft­ware mal abge­se­hen, die teil­wei­se wirk­lich phä­no­me­nal ist. Und alles bleibt so schön ein­fach Up-To-Date, der inte­grier­ten Paket­ver­wal­tung sei Dank. Aber lei­der hat die­se hei­le Welt in mei­nem Fal­le auch Schat­ten­sei­ten: Sus­pend to RAM und Mul­ti­touch funk­tio­nie­ren nicht. Das Gerät geht zwar schla­fen, wacht dann aber nicht wie­der auf. Und Mul­ti­touch funk­tio­niert ein­fach gar nicht. Für mich, als dies­bzgl. wirk­lich ver­wöhn­ten Mac-User ein abso­lu­tes No-Go.

Und nun ste­he ich da. Ich habe 500 € gespart, muss mich aber mit zwei Betriebs­sys­te­men rumär­gern, die zwar bei­de nicht wirk­lich schlecht sind, das eine aber für mei­ne nor­ma­len Ein­satz­zwe­cke nicht zu gebrau­chen ist und das zwei­te die Kom­fort­fea­tures, an die ich mich so gewöhnt hab, nament­lich Mul­ti­touch und Sus­pend-to-RAM, auf mei­ner Hard­ware nicht bie­tet. Win­dows so umzu­bau­en, dass es mei­nen Ansprü­chen genügt wür­de den Rah­men ein­deu­tig spren­gen, bei Ubun­tu bleibt mir noch zu hof­fen, dass die Ent­wick­ler ent­spre­chen­de Patches zeit­nah ver­öf­fent­li­chen wer­den. Aber ob all der Ärger 500 € wert ist, fra­ge ich mitt­ler­wei­le wirk­lich…

Gebrauchtpreise — ein weiterer Grund pro Apple

Wert­erhalt, sicher­lich ein Fak­tor, den vie­le bei einem Com­pu­ter­kauf außer Acht las­sen. Wer aber so wie ich spä­tes­tens nach drei Jah­ren einen Rech­ner aus­ran­giert, soll­te sich dar­über schon ein paar Gedan­ken machen.

Im Novem­ber 2007 kauf­te ich mei­nen letz­ten iMac, ein 24″-Modell mit Core2Duo 2,4 GHz für rund 1.400 €. Nach­träg­li­che Inves­ti­tio­nen waren eine Spei­cher­er­wei­te­rung von 2 auf 4 GB, die mich sei­ner­zeit um die 50 € gekos­tet haben, wenn ich mich nicht täu­sche und vor rund neun Mona­ten eine grö­ße­re Fest­plat­te zum Preis von 75 €. Ach ja, ein Upgrade auf Snow Leo­pard für 29 € habe ich auch noch gekauft. Rund 150 € habe ich als nach dem Kauf noch mal in das Gerät und sei­ne Soft­ware­aus­stat­tung gesteckt. Nun, das Gerät ging vori­ge Woche bei eBay für fast 800 € über die The­ke. Nach drei Jah­ren Nut­zung habe ich also kei­ne 50 % des Anschaf­fungs­prei­ses ein­ge­büsst. Gemit­telt auf die drei Nut­zungs­jah­re habe ich nun also 250 € pro Jahr für das Gerät aus­ge­ge­ben, oder umge­rech­net ca. 20 € monat­lich.

Im Febru­ar 2008 kam dann ein Mac­Book 13″ white nach. Auch hier rüs­te­te ich den Arbeits­spei­cher auf 4 GB auf, Kos­ten­punkt eben­falls um die 50 €, und kauf­te das Upgrade auf Snow Leo­pard für 29 €. Bezahlt habe ich ursprüng­lich mal 820 € für das Note­book. Ver­kauft habe ich es jetzt für knapp 550 €. Von den rund 900 €, die ich ursprüng­lich mal in das Gerät gesteckt habe, sind also 550 € übrig geblie­ben. Das Gerät hat mich in den drei Jah­ren also 350 € gekos­tet, pro Jahr sind das rund 120 € oder monat­lich 10 €.

Mein fünf Jah­re altes Cine­ma Dis­play habe ich auch ver­kauft. Hier ist der Ver­lust dezent höher, aber auch noch im akzep­ta­blen Rah­men, rech­net man es pro­zen­tu­al aus. Bezahlt habe ich sei­ner­zeit fast 1.200 € (ja, für einen 23″-Bildschirm, das war aber auch 2005 ;-)), ver­kauft habe ich das Dis­play für rund 375 €. 30 % also nach fünf Jah­ren Nut­zung. Durch­aus akzep­ta­bel mei­ner Mei­nung nach. 900 € gemit­telt auf fünf Jah­re macht 180 € pro Jahr, 15 € im Monat.

Die­se alle­samt recht erfreu­li­chen Wer­te sind einer der Grün­de, wie­so ich wei­ter­hin bei Apple ein­kau­fen wer­de. 

Wii- und PC-Spiele für Erwachsene zu veräußern

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Ich mis­te gera­de aus und möch­te mir das Weih­nachts­ge­schäft nicht durch die Lap­pen gehen las­sen ;-). Unter den zu ver­kau­fen­den Gegen­stän­den befin­den sich aber auch ein paar Din­ge, die erst ab 18 in deut­schen Lan­den frei­ge­ge­ben sind und des­we­gen nicht via eBay ver­äu­ßert wer­den kön­nen. Des­we­gen ver­such ich es auf die­sem Wege.

Die acht Titel, um die es sich dreht sind auf dem Foto zu sehen. Und ja, Unre­al Tour­na­ment III ist tat­säch­lich noch ver­schweisst ;-). Falls jemand Pro­ble­me beim Lesen der Titel haben soll­te, hier noch mal im Klar­text:

  • Rid­dick — Escape from But­cher Bay
  • Lynch & Kane — Dead Men
  • Max Pay­ne
  • Max Pay­ne 2
  • FarCry
  • Unre­al Tour­na­ment III (2x)
  • Mad­World (Wii)

Alle Titel haben eine Alters­frei­ga­be von 18 Jah­ren. Ich wer­de sie also nur ver­schi­cken, wenn ich euch ent­we­der gut genug ken­ne um sicher zu sein, dass ihr voll­jäh­rig seid oder gegen „Vor­la­ge“ eines Scans eures Per­so­nal­aus­wei­ses oder Füh­rer­scheins. Das muss ich machen, da ich sonst in Teu­fels Küche kom­men kann.

An Ver­sand­kos­ten fal­len genau die Kos­ten an, die die jeweils von euch gewähl­te Ver­sand­me­tho­de kos­tet. Preis­vor­schlä­ge per E‑Mail (ulf.klose@gmail.com) oder über die Kom­men­ta­re an mich. Dan­ke schon mal.

Austeilen? Ja, bitte. Einstecken? Nein, danke.

Die­ses Ver­hal­ten fällt mir im Web, aber auch außer­halb, immer häu­fi­ger auf. Aus­tei­len kön­nen die meis­ten sehr gut, wenn dann aber mal jemand zurück­feu­ert, geht gleich das gro­ße Geheu­le los.

Man schaue sich nur mal in diver­sen Foren, den App-Store-Bewer­tun­gen oder auch bei Twit­ter um. Vie­le sind äußerst schell mit Belei­di­gun­gen, ver­nich­ten­den Kri­ti­ken und unfreund­li­chen Wor­ten aller Art dabei. Klar, Kri­tik wird viel lie­ber geäu­ßert als Lob, da man sei­nem Ärger irgend­wie Luft machen muss. Kann ich ja auch ver­ste­hen und ken­ne das auch von mir selbst. Aber wenn ich mir mal anschaue, was die­se Analpha­be­ten (sor­ry) im App Store von sich geben und einer Soft­ware 1 von 5 Ster­nen geben, weil ihnen ein Detail nicht passt, da hört die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ein­fach auf. Oder Anbie­ter von Soft- oder Hard­ware als unfä­hig hin­zu­stel­len, nur, weil deren neu­es­tes Pro­dukt einen ner­vi­gen Bug auf­weist. Bei einem Groß­teil der Kri­ti­ker bin ich mir sicher, dass die nicht mal eine for-Schlei­fe kor­rekt auf­bau­en oder ihre Schnür­sen­kel rich­tig zuma­chen kön­nen, ohne, dass Mami hilft. Ent­schul­digt die Pole­mik, aber das geht stre­cken­wei­se gar nicht.

Der Grund für die­sen Arti­kel ist unter ande­rem, dass ich mich, vie­le wis­sen das von mir, häu­fig nicht zurück­hal­ten kann, wenn jemand am lau­fen­den Ban­de Recht­schreib­feh­ler pro­du­ziert oder gro­ben Unfug von sich gibt. Recht­schreib­feh­ler kor­ri­gie­re ich gern mit einem klei­nen Kom­men­tar. Als Reak­ti­on gibt es eigent­lich nur zwei Gat­tun­gen: Ableh­nung (Klug­scheis­ser, was willst du von mir?, ist doch egal, wir sind hier im Inter­net) oder Dank. Ich per­sön­lich freue mich über jede Kor­rek­tur und neh­me es als das, was es ist: eine neu­tra­le Kor­rek­tur eines Feh­lers, den ich gemacht habe. Die­se Kor­rek­tur mer­ke ich mir dann hof­fent­lich und mache den Feh­ler nie wie­der. Aber vie­le Leu­te füh­len sich gleich per­sön­lich ange­grif­fen und sind ein­ge­schnappt oder bele­di­gen mich. Ande­re wie­der­um sehen den Feh­ler zwar ein, erklä­ren ihn aber als unwich­tig und ver­ste­hen nicht, wie­so sie etwas dage­gen tun soll­ten. Und dafür fehlt mir wirk­lich jeg­li­ches Ver­ständ­nis. Wenn jemand ein so gro­ßes Ego hat, dass er kei­ne Kri­tik an sich zulässt, haben die Eltern bei der Erzie­hung halt was falsch gemacht aber wie­so um alles in der Welt behaup­tet jemand von einem Feh­ler, den er leicht abstel­len könn­te, dass er egal sei. Oder, noch schö­ner, dass es im Inter­net ja egal sei, wie man schreibt.

Ich stel­le mal die The­se auf, dass man, wenn man sich erst dar­an gewöhnt hat, dass man im Inter­net kreuz und quer, ohne Punkt und Kom­ma und ohne jeg­li­che Feh­ler­kor­rek­tur schrei­ben kann, dies irgend­wann unbe­wusst auch in Schrift­stü­cken macht, in denen es viel­leicht nicht ganz so unwich­tig ist. So erstaunt es mich immer wie­der, wie vie­le Hoch­schul­ab­sol­ven­ten kein kor­rek­tes Deutsch schrei­ben kön­nen. Ich mei­ne, die haben eine Bache­lor- oder Diplom­ar­beit abge­ben, ein schrift­li­ches Exam able­gen oder gar eine Dis­ser­ta­ti­on anfer­ti­gen müs­sen. Haben die bei deren Kor­rek­tur die Arbeit an jemand Drit­ten abge­ge­ben? Wenn ich mich mal an mei­ne Vor­le­sungs­zeit zurück erin­ne­re, gab es die­ses Phä­no­men auch bei Pro­fes­so­ren und Ange­stell­ten. Die Pro­fes­so­ren hat­ten, bis auf eine oder zwei Aus­nah­men, eine tadel­lo­se Recht­schrei­bung. Die Ange­stell­ten, die „nur“ ein Diplom an ihrer Wand hän­gen haben aber hat­ten häu­fig eine voll­stän­dig kata­stro­pha­le Recht­schrei­bung. Nicht alle, aber doch recht vie­le.

Ich schwei­fe ab. Ich habe das Gefühl, dass in unse­ren Schu­len viel zu wenig auf Recht­schrei­bung geach­tet wird. Wenn ich mir anschaue, wie vie­le Recht­schreib­feh­ler die Genera­ti­on so macht, die aktu­ell um die 15 Jah­re alt ist, stel­len sich mir alle Nacken­haa­re auf. Von Punk­tua­ti­on scheint die­se Genera­ti­on auch noch nie etwas gehört zu haben. Da wer­den 20 Sät­ze ohne Punkt und Kom­ma anein­an­der gereiht und erwar­tet, dass das jeder ver­steht. Sagen die Leh­rer denn nichts, wenn die­ses kata­stro­pha­le Schrift­bild in Klau­su­ren auf­taucht? Wäre ich Leh­rer, wür­den die­se Schü­ler die­se Schrift­stü­cke mit einer dicken roten 6 dar­un­ter zurück erhal­ten. 

All mei­ner Lie­be zum Inter­net zum Trotz gebe ich dem Inter­net wenigs­tens eine Teil­schuld an die­sem Phä­no­men. Der Chat (via ICQ oder sons­ti­gem) sorgt bei vie­len dafür, dass sie sämt­li­che Schrift­re­geln ver­ges­sen, ihr Gehirn abschal­ten und ein­fach drauf los­schrei­ben.

Liebe DVD-Publisher, Geiz ist verflucht noch mal nicht geil

Ich geste­he, ich bin lei­den­schaft­li­cher DVD-Samm­ler. Der­zeit befin­den sich weit über 700 Exem­pla­re in mei­ner Pri­vat­samm­lung. Auch wenn ich mei­ne aktivs­ten Zei­ten, es sind wei­te­re Hob­bys hin­zu­ge­kom­men ;-), schon lan­ge hin­ter mir hab, so gibt es immer noch Fil­me und Seri­en, die ich unbe­dingt auf DVD oder Blu-ray haben muss. Ins­be­son­de­re die Kult-Seri­en Simp­sons und Fami­ly Guy haben es mir ange­tan. Simp­sons schon seit dem Erschei­nen der 1. Staf­fel auf DVD (das dürf­te unge­fähr im Jahr 2000 gewe­sen sein), Fami­ly Guy kam spä­ter hin­zu.

Wenn ich mir nun mei­ne Kol­lek­ti­on mal anschaue, zeich­net sich ein Trend deut­lich ab: die Publisher wer­den immer gei­zi­ger bei der Ver­pa­ckung. Ich leh­ne mich mal aus dem Fens­ter und stel­le die The­se auf, dass der Groß­teil der Simp­sons-DVD-Käu­fer Fans und Samm­ler sind. Wie abwe­gig. Nein, im Ernst, gera­de die­se Ziel­grup­pe möch­te ihre Samm­lung pfleg­lich behan­deln. Bei den Ver­pa­ckun­gen, die uns die Publisher vor den Latz knal­len, wird das aber immer schwie­ri­ger. Die 11. und 12. Staf­fel der Simp­sons kommt in einer Frech­heit von einer Ver­pa­ckung daher. Hier sind die DVDs ein­fach in Papp­schu­ber gesteckt, Krat­zer beim Raus­neh­men und Zurück­ste­cken sind vor­pro­gram­miert. Vom Häss­lich­keits­fak­tor mal ganz abge­se­hen. Und Fami­ly Guy? Die ers­ten bei­den Staf­feln waren noch zwei DVDs lang, ent­spre­chend steck­te jede DVD auf einer eige­nen Hal­te­rung in einer Dop­pel­hül­le. Die drit­te und vier­te Staf­fel, die sich seit eini­gen weni­gen Tagen in mei­nem Besitz befin­det, schlägt aber echt den Boden aus dem Fass. Alle drei DVDs ste­cken auf einer Hal­te­rung. Und zwar so fest, dass ich wirk­lich Angst hat­te, die ers­te DVD vom Sta­pel zu holen. All­zu oft soll­te man das auch nicht machen, wenigs­tens klang es so, als wür­de die DVD spä­tes­tens beim drit­ten Mal ein­fach bers­ten.

Bei amazon.de häu­fen sich die Beschwer­den in den Kom­men­ta­ren und mei­ner Mei­nung nach auch durch­aus zurecht. Was bit­te soll das? Wenn eine neue Staf­fel Simp­sons ver­öf­fent­licht wird, kos­tet sie bei amazon.de rund 45 €. Ist es nicht mög­lich in die­sen Preis, den ech­te Fans auf jeden Fall sofort inves­tie­ren wer­den, eine ver­nünf­ti­ge Ver­pa­ckung mit ein­zu­rech­nen? Eine, die dem Anspruch von Samm­lern gerecht wird?

Hässlich wie die Nacht

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Ist die Win­dows-Welt. Sind wir mal ehr­lich.

Wenn ich mir die (infor­ma­ti­ve und ansons­ten wirk­lich nicht schlech­te) Web­site pctipps.info mal anschaue, dann ist sie typisch Win­dows. Unüber­sicht­lich, mit Inhal­ten und Funk­tio­nen über­la­den, häss­lich.

Um es noch mal klar­zu­stel­len, ich möch­te nicht so klin­gen, als wür­de ich die Arbeit des Man­nes nicht wert­schät­zen, das stimmt nicht. Ich bemän­ge­le ein­fach nur die Prä­sen­ta­ti­on. Glei­ches gilt für das auf sei­ner Sei­te vor­ge­stell­te Pro­gramm. Es ist funk­tio­nell gese­hen sicher­lich super, aber es sieht abso­lut scheis­se aus.

Wie­so geben sich Win­dows-Ent­wick­ler kei­ner­lei Mühe mit der Optik? Wie­so sehen Win­dows-bezo­ge­ne Web­sites (immer) aus wie hin­ge­rotzt und ohne Lie­be gestal­tet? Und wie­so ste­hen gera­de ein­ge­fleisch­te, ver­sier­te Win­dows-Benut­zer auf die Stein­al­t­op­tik (auch genannt Klas­si­sches Lay­out) und ver­dam­men alle Ansät­ze von Micro­soft, wenigs­tens ein biss­chen Schön­heit in die­ses Betriebs­sys­tem zu bekom­men?

Wer­fen wir doch mal einen Blick in die Lager der Kon­kur­renz: Mac OS X und sei­ne Anwen­dun­gen sehen seit jeher zum Nie­der­kni­en aus. Und auch in der Open-Source-Linux-Welt tut sich eini­ges, die Anwen­dun­gen und gra­fi­schen Ober­flä­chen wer­den immer hüb­scher und auf­wän­di­ger. Schaut man sich mal das aktu­el­le Ubun­tu 10.10 an merkt man, wohin die Ent­wick­lung geht. Das Sys­tem ist schick, mini­ma­lis­tisch, über­sicht­lich. Eben das genaue Gegen­teil von Win­dows, wel­ches zwar mitt­ler­wei­le auch halb­wegs schick ist, von Über­sicht­lich­keit oder gar Mini­ma­lis­mus fehlt hin­ge­gen jede Spur. Wobei, doch, Win­dows Pho­ne 7 wür­de ich sogar letz­te­res unter­stel­len. Das Dash­board-Update der Xbox 360 von vor weni­gen Tagen zeigt, dass auch Micro­soft schein­bar halb­wegs neue Pfa­de bege­hen möch­te. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Win­dows 8…

MacBook 13,3″ (Februar 2008) zu verkaufen

Bevor ich das Ding bei eBay rein stel­le ver­su­che ich es erst mal so.

Ich ver­kau­fe ein wei­ßes Mac­Book 13,3″ Febru­ar 2008. In dem Gerät tak­tet ein Intel Core2Duo 2,1 GHz, die Daten lan­den auf einer 120 GB gro­ßen Fest­plat­te und die Grö­ße des Arbeits­spei­chers beträgt 4 GB.

Die kom­plet­te Innen­plat­te mit Tas­ta­tur und Touch­pad wur­de erst vor ca. sechs Wochen aus­ge­tauscht, da der von die­ser Modell­rei­he bekann­te Seri­en­feh­ler zuge­schla­gen hat, was Apple aber auf Kulanz repa­riert hat. Wie gesagt, Tas­ta­tur und Touch­pad sind des­we­gen nagel­neu. Auch sonst weist das Gerät recht wenig Gebrauchs­spu­ren auf, bis auf klei­ne­re, unver­meid­li­che Krat­zer im Außen­ge­häu­se sieht es qua­si aus wie neu.

Der Akku befin­det sich in einem sehr guten Zustand und hält aktu­ell zwi­schen fünf und sechs Stun­den bei nor­ma­lem Betrieb mit akti­vier­tem WLAN. Das Netz­teil funk­tio­niert tadel­los und hat die übli­chen Gebrauchs­spu­ren.

Das Gerät habe ich im Febru­ar 2008 qua­si am Tag der Ver­öf­fent­li­chung gekauft und seit­dem nicht son­der­lich oft benutzt, da es nur als Zweit­ge­rät dient. Trotz­dem war es mir ein treu­er Beglei­ter und ist in der gan­zen Zeit nie abge­schmiert oder hat ande­re Macken gezeigt.

Alle Ori­gi­nal­un­ter­la­gen und ‑kar­tons sind noch vor­han­den und wer­den mit dem Gerät aus­ge­lie­fert, für einen siche­ren Trans­port ist also auch gesorgt. Dar­über hin­aus lege ich dem Gerät Mac OS X 10.6 Snow Leo­pard bei, die Ori­gi­nal­da­ten­trä­ger mit Mac OS X 10.5 Leo­pard und iLi­fe ’08 befin­den sich aber auch im Lie­fer­um­fang.

Laut der Gebraucht­preis­lis­te von macnews.de hat das Gerät einen aktu­el­len Rest­wert von 565,- €. Da sich Mac OS X 10.6 Snow Leo­pard im Lie­fer­um­fang befin­det und anstel­le von 2 GB 4 GB RAM ver­baut sind, liegt mei­ne Ver­hand­lungs­ba­sis bei 615,- €. In gewis­sen Gren­zen las­se ich natür­lich mit mir reden. Die Ver­sand­kos­ten belau­fen sich per DHL Paket auf 5,90 €.

Hat jemand von euch Inter­es­se an die­sem Gerät oder kennt jeman­den, der Inter­es­se an einem gebrauch­ten Mac­Book haben könn­te? Bei Bedarf stel­le ich hier gern auch noch ein paar Fotos von dem Gerät online. Kon­takt­auf­nah­me gern per Twit­ter oder über das Kon­takt­for­mu­lar hier. Zah­lung erfolgt wahl­wei­se gegen Vor­kas­se per Über­wei­sung oder Pay­Pal (gegen Über­nah­me der Pay­Pal-Gebüh­ren).

Meine Gedanken zum Apple-Event vom 20.10.2010

Back-to-the-mac

Mit viel Span­nung habe ich es erwar­tet, das gest­ri­ge Apple Event. Ent­täuscht wur­de ich nicht wirk­lich, über­rascht aber auch nicht.

Das neue iLi­fe, wel­ches sich mitt­ler­wei­le auf dem pos­ta­li­schen Wege zu mir befin­det, macht einen guten, aber auch nicht son­der­lich auf­re­gen­den Ein­druck. Die Neue­run­gen gefal­len mir gut, ob ich 50 € dafür aus­ge­ben wür­de, weiß ich aber nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich Aper­tu­re für die Ver­wal­tung mei­ner Fotos nut­ze, kei­ne Vide­os schnei­de und Gara­ge Band bis­her auch nicht nut­ze. Da ich mir erst vor drei Wochen einen neu­en iMac gekauft habe, hat­te ich glück­li­cher­wei­se Anspruch auf das Upgrade für 7,95 €, was ich natür­lich ange­nom­men habe. Die 25 € im Edu­ca­ti­on Store hät­te ich viel­leicht auch noch gezahlt.

Mac OS X Lion. Natür­lich freue ich mich auf die neue Ver­si­on, wie ich mich über jede neue Ver­si­on eines Betriebs­sys­tems freue. Die Idee mit dem Mac App Store fin­de ich gut, wenn auch ich die Kon­di­tio­nen, die für den Mobi­le App Store gel­ten, nicht pas­send sind für den Desk­top-Markt, emp­fin­de ich wenigs­tens so. Aber sonst eine gute Idee, wel­che sich mitt­ler­wei­le auch in Ubun­tu (seit Ver­si­on 10.10) fin­det, hier war also die Kon­kur­renz tat­säch­lich etwas schnel­ler ;-). Die Zen­trie­rung auf den neu­en Full­screen-Mode fin­de ich zwar ver­ständ­lich, aber auch nicht son­der­lich span­nend. Einen rand­lo­sen Full­screen-Mode kön­nen schon jetzt vie­le Anwen­dun­gen, bei ande­ren wie­der­um ist der Modus auch kom­plet­ter Quatsch. Ich wüss­te bspw. nicht, wie­so ich Safa­ri auf mei­nem 27″-Bildschirm im Voll­bild-Modus betrei­ben soll­te. Aber dar­um geht es Apple ja auch gar nicht, wenn ich mir die Prä­sen­ta­ti­on mal so anschaue. Wie sich die neue Schalt­zen­tra­le nach­her in der Pra­xis bewäh­ren wird, muss sich erst noch zei­gen. Die Idee ist nicht blöd, glei­ches gilt für die Ges­ten für den Wech­sel zwi­schen den Full­screen-Anwen­dun­gen. Wie ich Apple ken­ne, wird es tadel­los funk­tio­nie­ren, vor­her bil­de ich mir kei­ne Mei­nung dazu.

Das neue Mac­Book Air. Kein Kra­cher, aber eine kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung. Die Anti-Apple-Men­schen unken natür­lich gleich, dass es sich ein­fach nur um ein teu­res Net­book han­delt. Wenn die­se Men­schen sich aber mal die Mühe machen und sich die Aus­stat­tungs­merk­ma­le anschau­en wür­den, wür­den sie wohl fest­stel­len müs­sen, dass sie hier kom­plett falsch lie­gen. Net­books haben (man schaue sich nur den aktu­el­len Markt an) per Defi­ni­ti­on ein Dis­play mit 7 bis 10″ Dia­go­na­le, eine Auf­lö­sung von max. 1.024x600 (?) Pixeln, 1 GB RAM und eine stink­nor­ma­le Fest­plat­te. Das Mac­Book Air hat wahl­wei­se ein Dis­play mit 11,6″ oder 13,3″ Dia­go­na­le, 2 bis 4 GB RAM und eine SSD. Es gehört also ganz klar in die Klas­se der Sub­note­books, wel­che nach wie vor mit den Net­books rein gar nichts zu tun hat. Davon abge­se­hen fin­de ich das Gerät ziem­lich attrak­tiv. Das Gewicht von min­des­tens 1 kg ist sehr attrak­tiv, die Dis­play­grö­ße ist mit 11,6″ genau das, was ich haben woll­te und dank SSD ist das Gerät wirk­lich laut­los und sto­ßun­emp­find­lich. Ins­ge­samt ein gelun­ge­ner Wurf für Apple aus mei­ner Sicht. Der Ein­stiegs­preis von rund 1.000 € ist ange­mes­sen (Sub­note­books waren noch nie wirk­lich bil­lig). Ja, ich weiß, es gab eini­ge weni­ge Net­book­her­stel­ler, die der Mei­nung waren, mit eini­gen Aus­stat­tungs­merk­ma­len in den Bereich der Sub­note­books vor­drin­gen zu müs­sen, was aus ihnen aber kei­ne Sub­note­books macht. Genau so wenig aber macht dies aus dem Mac­Book Air auf ein­mal ein Net­book. Oder hät­te jemand das Power­Book G4 12″ als Net­book bezeich­net? Es gibt von kei­nem ande­ren Her­stel­ler exakt ver­gleich­ba­re Gerä­te (wenigs­tens habe ich kei­ne fin­den kön­nen), aber auch Acer wil­dert im Sub­note­book-Bereich, ver­baut aber in die­sen Gerä­ten dann kei­ne Schnarch-CPUs wie den Atom mehr son­dern nimmt gleich Core-i-CPUs, ver­langt dafür dann aber auch 800 € auf­wärts. Die SSD fehlt wei­ter­hin. Mal wie­der also Äpfel und Bir­nen.

Ins­ge­samt hat Apple eine schö­ne Vor­stel­lung abge­lie­fert, Revo­lu­tio­nen blie­ben aber aus. Evo­lu­ti­on ist aber auch was tol­les.

 

Jetzt weiß ich wieder, wieso ich keine PCs mehr kaufe

Ich habe in der letz­ten Woche zwei Note­books im Fami­li­en­kreis bespa­ßen dür­fen. Das eine Gerät ist ein Toshi­ba Qos­mio X500-121 Gamer, ein Mons­ter von einem Note­book mit 18,9″-Display und zwei Fest­plat­ten für rund 1.600 €. Das zwei­te Gerät ist ein Leno­vo G560 für schlap­pe 500 €. Ein Büro-Note­book mit 15″-Display, 4 GB RAM und einem Core i5, also auch ver­hält­nis­mä­ßig viel Power.

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Im direk­ten Ver­gleich mit mei­nem bevor­zug­ten Her­stel­ler Apple bekommt man hier sowohl von Leno­vo als auch Toshi­ba ziem­lich viel Power, Dis­play­dia­go­na­le und Plat­ten­platz gebo­ten, gar kei­ne Fra­ge. Im direk­ten Bare-Metal-Ver­gleich wür­de Apple mit der Pro­dukt­pa­let­te ganz klar ver­lie­ren. Aber jetzt kom­men wir dazu, wie ich auf die Über­schrift die­ses Arti­kels gekom­men bin.

Das Toshi­ba war auf­grund der mise­ra­blen Vor­in­stal­la­ti­on von Toshi­ba qua­si nicht nutz­bar. Win­dows 7 brauch­te etwas über zwei Minu­ten zum Hoch­fah­ren. Zwei Minu­ten. In die­sem Mons­trum von einem Note­book ste­cken 8 GB DDR3-Spei­cher und ein Core i7 720QM von Intel. Das Ding hat vier Ker­ne und Hyper­threa­ding, macht also theo­re­tisch acht Pro­zes­se par­al­lel. Das Öff­nen der Sys­tem­steue­rung dau­er­te etwas über 30 Sekun­den, bis das Sys­tem nach der Anmel­dung end­lich auf­ge­hört hat, auf der Fest­plat­te rum­zu­rö­deln ver­gin­gen nach der Anmel­dung rund fünf Minu­ten. Muss ich noch mehr erzäh­len? Das Betriebs­sys­tem muss­te also drin­gend neu instal­liert wer­den. Und wie das nun mal so ist, lie­fert Toshi­ba bei einem Gerät für 1.600 € kei­ne phy­si­ka­li­schen Daten­trä­ger mit, nein, man muss sich sei­ne Reco­very-Daten­trä­ger selbst erstel­len. Und das sind dann natür­lich kei­ne regu­lä­ren Instal­la­ti­ons-Daten­trä­ger, mit denen man ein nack­tes Win­dows instal­lie­ren kann. Nein, das sind rei­ne Reco­very-Geschich­ten, ich hät­te damit also nur die ver­hunz­te Vor­in­stal­la­ti­on wie­der­ho­len kön­nen. Also muss­te ich mir noch eine DVD mit Win­dows 7 Home Pre­mi­um 64 Bit orga­ni­sie­ren. Nach der recht auf­wän­di­gen (vie­le Trei­ber, ein­zeln unter teil­wei­se merk­wür­di­gen Namen auf der Home­page von Toshi­ba her­un­ter­lad­bar) Instal­la­ti­on schnurrt das Baby wie ein Kätz­chen. Bis auf eine Sache, die Blue­tooth-Maus will noch nicht. Mor­gen werd ich ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, wor­an das lie­gen mag.

Das Leno­vo kam wohl­weis­lich gleich ohne Betriebs­sys­tem, es soll­te ohne­hin ein Ubun­tu auf die Maschi­ne. Der neue Besit­zer ist Com­pu­ter­neu­ling, hat vor­her noch nie was mit der Mate­rie am Hut gehabt und ist ent­spre­chend unvor­be­las­tet, wird also mit Ubun­tu her­vor­ra­gend zurecht kom­men. Ubun­tu läuft auch ein­wand­frei auf der Maschi­ne, wenn man vom ziem­lich wacke­lig erschei­nen­den Sup­port des Ener­gie­ma­nage­ments mal absieht, das Sus­pend to RAM dau­ert mir etwas zu lan­ge mit ca. 30 Sekun­den. Aber gut, es funk­tio­niert prin­zi­pi­ell. Eigent­lich bin ich von dem Gerät wirk­lich ange­tan, den schlech­ten Ein­blick­win­kel des Dis­plays blen­de ich jetzt mal aus. Aber wie­so klap­pern die Tas­ten des Touch­pads? Das Gerät ist nagel­neu und die Tas­ten schep­pern regel­recht. Ich habe den Händ­ler nun kon­tak­tiert und ihn gefragt, ob das so gedacht ist oder nicht. Ich hof­fe ja nicht, sonst geht das ansons­ten recht schö­ne Gerät zurück. Denn selbst von einem Gerät in der 500-€-Klasse kann man hof­fent­lich eine ein­wand­freie Ver­ar­bei­tung erwar­ten.

Das waren die bei­den Fäl­le, die mich schon wie­der deut­lich dar­an erin­nert haben, wie­so ich sonst bei Apple kau­fe. Ich habe ein­fach kei­ne Lust, ein nagel­neu­es Sys­tem erst mal von Grund auf neu auf­set­zen zu müs­sen, Reco­very-Daten­trä­ger zu bren­nen und mir Fremd-DVDs lei­hen zu müs­sen, um über­haupt ein Betriebs­sys­tem auf mei­ne Kis­te zu bekom­men. Mit klap­pern­den Tas­ten ärge­re ich mich noch weni­ger gern rum. Und dafür zah­le ich auch gern ein paar Euro mehr, wenn es denn nötig ist.

Mei­nen neu­en iMac, den ich letz­te Woche käuf­lich erwarb, konn­te ich sofort nut­zen, ohne ihn neu instal­lie­ren zu müs­sen. Ich habe das Gerät ange­schlos­sen, ein­ge­schal­tet, mein Benut­zer­kon­to ange­legt und ange­fan­gen, mei­ne Daten zu migrie­ren. Kei­ne Neu­in­stal­la­ti­on, kein Bren­nen komi­scher Daten­trä­ger. Des­we­gen Apple, des­we­gen nichts ande­res mehr.