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Kino

flight plan

letz­ten diens­tag habe ich den film flight plan im kino gese­hen. der neue film vom deut­schen regis­seur robert schwent­ke mit oscar-preis­trä­ge­rin jodie fos­ter läuft nun seit dem 20.10.2005 in den deut­schen kinos.

jodie fos­ter spielt in die­sem film eine trieb­werks­in­ge­nieu­rin. der film beginnt in ber­lin, was wir ver­mut­lich dem deut­schen regis­seur zu ver­dan­ken haben. vor beginn der hand­lung starb ihr mann an einer kopf­ver­let­zung, er stürz­te vom dach ihres ber­li­ner hau­ses. der film beginnt qua­si damit, dass kyle ihren mann im lei­chen­schau­haus iden­ti­fi­zie­ren muss.

jodie fos­ter möch­te nun zusam­men mit ihrer film-toch­ter julia, dar­ge­stellt von der bis­her unbe­kann­ten mar­le­ne laws­ton wie­der zurück in die hei­mat, nach ame­ri­ka. dass das mit dem flie­ger am schnells­ten geht, steht ja wohl außer fra­ge. der flie­ger, den die bei­den nut­zen wol­len hat kyle ali­as jodie fos­ter mit gebaut. kyle scheint über den ver­lust ihres man­nes noch nicht hin­weg­ge­kom­men zu sein, in den ers­ten paar film­mi­nu­ten sieht man, wie sie mit ihrem mann in ihrem gemein­sa­men haus in ber­lin spricht und mit ihm auf den hof geht. aber er ist tot…

kyle und julia bestei­gen das flug­zeug als ers­te pas­sa­gie­re. und das merk­wür­di­ger­wei­se mit deut­li­chem zeit­ab­stand zu den nächs­ten pas­sa­gie­ren. ich per­sön­lich habe es noch nie erlebt, dass sich flug­zeug­pas­sa­gie­re so viel zeit zum ein­stei­gen nach auf­ruf der maschi­ne las­sen. kurz nach dem start der maschi­ne bemerkt kyle, dass hin­ter ihnen eini­ge rei­hen frei sind. die bei­den legen sich auf die frei­en plät­ze um ein wenig zu schla­fen. als jodie fos­ter auf­wacht, ist ihre toch­ter weg…

sie macht sich auf die suche nach ihrer toch­ter, kann sie aber nir­gends fin­den. erst mobi­li­siert sie die gesam­te crew, bis sie sich an den cap­tain wen­det. der ers­te ver­such schei­tert aber am sky­mar­shall car­son (dar­ge­stellt von peter sars­gaard), der sie vor der kapi­täns­ka­bi­ne abfängt. als er dann ent­war­nung gibt, lässt cap­tain rich (gespielt von sean bean) sie her­ein. nach ein­dring­li­chen bit­ten und dro­hun­gen von kyle lässt er die crew das gesam­te flug­zeug durch­fors­ten. ohne erfolg…

der kapi­tän setzt alle hebel in bewe­gung. dabei stellt sich her­aus, dass nach aus­kunft eines ber­li­ner kran­ken­hau­ses, julia… tot ist. auch sie ist vom haus­dach in ber­lin gestürzt und hat den sturz nicht über­lebt. hat kyle sich die anwe­sen­heit ihrer toch­ter nur ein­ge­bil­det? es gibt kei­ne bewei­se dafür, dass sie je mit an board gekom­men ist. kei­ne board­kar­te, kein ruck­sack, nichts…

fazit: der film ist auf jeden fall sehens­wert. der thril­ler ist nach nicht mal 100 minu­ten vor­bei und hat sei­ne län­gen. wenn man die­se aber über­stan­den hat, lohnt sich der film auf jeden fall. das ende kam mei­ner mei­nung nach sehr über­ra­schend und wur­de gut dar­ge­stellt. den man­gel an bekann­ten dar­stel­lern kann man durch­aus ver­schmer­zen.

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Mac Open Source

thunderbird und firefox 1.5 beta 2 [update]

da ich mit der per­for­mance bei­der anwen­dun­gen in den aktu­el­len final-ver­sio­nen unter mac os x ziem­lich unzu­frie­den war, war ich schon kurz davor, zu apple mail und safa­ri zu wech­seln. bis mir jemand in einer news­group mit­teil­te, dass die betas der 1.5 deut­lich bes­ser lau­fen wür­den, vor allem unter mac os x.

ich such­te also nach deutsch­spra­chi­gen ver­sio­nen der betas und wur­de auch fün­dig. da die thun­der­bird-beta auf deutsch noch nicht offi­zi­ell auf den sei­ten mozil­la foun­da­ti­on ver­linkt ist, stel­le ich auch hier­für einen mir­ror. die links ste­hen wei­ter unten.
ich habe die betas ein­fach über die vor­han­de­nen instal­la­ti­on der finals (bei­de in 1.0.7) instal­liert, ging alles stress­frei von stat­ten. mails, ein­stel­lun­gen, kon­ten, alles war noch vor­han­den. die soft­ware star­te­te sofort tadel­los, nur das instal­lier­te enig­mail-plugin will nicht mit der beta zusam­men arbei­ten. ein night­ly-build soll laut arne abhil­fe schaf­fen. bei sei­ner linux-ver­si­on hat’s wenigs­tens gehol­fen.

jedem, der mit der per­for­mance der 1.0.7er releases der pro­gram­me unzu­frie­den ist, kann ich die betas nur ans herz legen. sie lau­fen nach mei­ner erfah­rung (ca. 4 — 5 h nut­zung) ziem­lich sta­bil und machen auch sonst einen guten ein­druck. die finals dürf­ten nicht mehr lan­ge auf sich war­ten las­sen.

thun­der­bird 1.5 beta 2 mac os x deutsch
thun­der­bird 1.5 beta 2 linux deutsch
thun­der­bird 1.5 beta 2 win­dows deutsch

der voll­stän­dig­keit hal­ber hier noch die links zur deutsch­spra­chi­gen beta 2 des fire­fox:

fire­fox 1.5 beta 2 mac os x deutsch
fire­fox 1.5 beta 2 linux deutsch
fire­fox 1.5 beta 2 win­dows deutsch

auch für die­se links gilt: bit­te nicht jedem mit­tei­len, ich muss den traf­fic auch bezah­len. die besu­cher mei­ner sei­te sind aber natür­lich ger­ne ein­ge­la­den, sich die betas hier zu zie­hen.

viel spaß beim tes­ten und flin­ke­ren arbei­ten ;-)

[update]

da die beta2-ver­sio­nen von fire­fox und thun­der­bird nicht mehr aktu­ell sind, habe ich die­se vom ser­ver gelöscht. die jeweils aktu­el­len ver­sio­nen fin­det ihr aber noch auf mei­nem ser­ver. in fol­gen­den arti­keln fin­det ihr den thun­der­bird und den fire­fox in der jeweils aktu­el­len ver­si­on.

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Open Source

openoffice.org 2.0 final ist da [2. update]

end­lich ist es so weit. die neue ver­si­on des office-pakets, die laut aus­sa­ge der c’t-redak­ti­on dem micro­soft office in fast allen belan­gen das was­ser rei­chen kann und in eini­gen tei­len sogar bes­ser ist, ist ab sofort ver­füg­bar. die rede ist natür­lich von openoffice.org 2.0.

für die­je­ni­gen, die nicht auf die völ­lig über­las­te­ten down­load­ser­ver zugrei­fen wol­len, habe ich einen mir­ror ein­ge­rich­tet. bit­te nicht zu sehr ver­brei­ten, ich krieg den traf­fic auch nicht geschenkt ;-)

die linux-ver­si­on gibts hier
die win­dows-ver­si­on hier

so wie es scheint, hat sich seit dem rc3 nichts mehr geän­dert. die datei­en sind exakt gleich groß. scheint fast so, als wäre der grund für den rc3 erfun­den wor­den. es war von einem bug die rede, der einen rc3 not­wen­dig gemacht haben soll.

win­dows- und linux-nut­zer kön­nen sich aber ab sofort über ein kos­ten­lo­ses office-paket freu­en, das für qua­si jeden ein­satz­zweck geeig­net ist. das bes­te ist: es kos­tet nichts.

viel spaß beim down­load und absturz­frei­en arbei­ten ;-)

[update]

natür­lich hat arne recht, der feh­ler steck­te im rc2 und wur­de mit dem rc3 beho­ben. da dann nichts mehr zu behe­ben war, wur­de aus dem rc3 ein­fach die final. das ver­steht doch jeder depp ;-) nur ich anschei­nend nicht. ich rede mich ein­fach mit der freu­de über das fer­ti­ge pro­dukt raus :-D trotz­dem dan­ke an arne für den hin­weis

[2. update]

hier noch ein paar screen­shots der win­dows-ver­si­on

[3. update]

da mitt­ler­wei­le die ver­si­on 2.0.1 vor­liegt, wur­den die down­load-links in die­sem arti­kel ent­fernt.

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Mac

google…

ist ja bekannt­lich schon lan­ge nicht mehr nur die such­ma­schi­ne, die für uns (fast) das gesam­te inter­net durch­fors­tet. goog­le bie­tet mitt­ler­wei­le einen hau­fen an zusatz­diens­ten. so wird zum bei­spiel eine bil­der­su­che ange­bo­ten, ein durch­su­chen von news­groups ist mög­lich, genau so wie eine so genann­te news-suche. rela­tiv frisch hin­zu­ge­kom­men ist froog­le, eine pro­dukt­su­che.

war­um ich das alles schrei­be? soll das wer­bung für goog­le wer­den? natür­lich nicht. ich bin nur immer wie­der auf’s neue fas­zi­niert, wie groß und mäch­tig goog­le mitt­ler­wei­le gewor­den ist. vor weni­gen mona­ten habe ich in der zeit­schrift tech­no­lo­gy review aus dem hei­se-ver­lag einen recht umfang­rei­chen arti­kel gele­sen, in dem es um goog­le und sei­ne markt­stel­lung sowie des­sen kon­kur­ren­ten geht. zu die­sen kon­kur­ren­ten gehört natür­lich auch, wie soll­te es anders sein, micro­soft.

nun habe ich vor zwei tagen bei einer mei­ner lern­ses­si­ons den msn mes­sen­ger auf mei­nem win­dows-rech­ner instal­lie­ren müs­sen. einer mei­ner kom­mo­li­to­nen benutzt die­ses pro­gramm als pri­mä­res mes­sen­ging­pro­gramm und woll­te das so genann­te white­board nut­zen, um mir eine zeich­nung zukom­men zu las­sen. der msn mes­sen­ger liegt mitt­ler­wei­le in der ver­si­on 7.5 vor. in die­ser ver­si­on ver­sucht das pro­gramm einem wäh­rend der instal­la­ti­on eine desk­top suche unter­zu­schie­ben. der auf­merk­sa­me leser soll­te jetzt fest­stel­len: moment, das hat goog­le doch auch, oder? rich­tig, goog­le hat. micro­soft scheint mitt­ler­wei­le wirk­lich muf­fen­sausen zu krie­gen. so wie bill gates damals den start ins inter­net­busi­ness ver­schla­fen hat, scheint er die­ses mal die wich­tig­keit von such­ma­schi­nen mas­siv unter­schätzt zu haben.

ich schwei­fe ab. goog­le bie­tet, wie bereits erwähnt, eben­falls eine desk­top-suche an. die­se liegt der­zeit in deut­scher spra­che in der ver­si­on 2.0 beta vor. es ist also bald mit einer final zu rech­nen. die desk­top-suchen (ob nun die von goog­le oder von msn oder die eines ande­ren her­stel­lers) indi­zie­ren den gesam­ten fest­plat­ten­in­halt des com­pu­ters, auf dem man sie instal­liert. sie funk­tio­nie­ren also wie die “rich­ti­gen” such­ma­schi­nen im inter­net. so gese­hen also gar kei­ne schlech­te sache, braucht die in win­dows inte­grier­te datei­su­che doch ewig­kei­ten. mein heiß­ge­lieb­ter mac hat dan­ke mac os x 10.4 tiger solch eine funk­ti­on bereits fest im betriebs­sy­tem ver­an­kert. es ist davon aus­zu­ge­hen, dass micro­soft eben­falls eine sol­che funk­ti­on in win­dows vis­ta unter­brin­gen wird. wie immer halt… ich schwei­fe schon wie­der ab.

die goog­le desk­top­su­che bringt eine side­bar mit, in der sich diver­se infor­ma­tio­nen tum­meln. anpass­bar ist das teil natür­lich auch noch. stan­dard­mä­ßig wird hier der inhalt eines even­tu­ell vor­han­de­nen goog­le­mail-kon­tos ange­zeigt. des wei­te­ren fin­det man hier news, “web clips” (scheint mir eine ansamm­lung von blog-bei­trä­gen zu sein), das “scratch-pad” (ein notiz­zet­tel), eine dia­show von fotos (sowohl loka­ler als auch wel­cher aus dem inter­net), eine art histo­ry, einen auf­ga­ben­be­reich sowie ein feld, in das man direkt einen such­be­griff ein­ge­ben kann.

zu den daten­schutz­recht­li­chen aus­wir­kun­gen einer sol­chen desk­top-suche wie von goog­le und micro­soft ange­bo­ten, will ich mich hier nicht äußern. zu häu­fig wur­de schon über die­se the­men dis­ku­tiert. das eigent­li­che the­ma die­ses arti­kels soll ja goog­le sein.

also wei­ter im text: wenn man auf der goog­le-start­sei­te ein­fach mal auf mehr » klickt, bekommt man eine idee von dem, was goog­le alles macht. ich habe mir, nach dem ich die desk­top-suche instal­liert und aus­pro­biert habe, ein­fach noch schnell pica­sa her­un­ter­ge­la­den und auch die­ses instal­liert. mein ein­druck der ers­ten 15 minu­ten: durch­weg posi­tiv. die soft­ware sieht schick aus, scheint recht durch­dacht zu sein und ist eben­falls kos­ten­los, so wie die desk­top-suche auch. sie fängt gleich nach dem ers­ten start an, nach bil­dern zu scan­nen und stellt die­se dann recht über­sicht­lich und ansehn­lich dar. als ers­te akti­on habe ich aus ein paar screen­shots aus battle­field 2 eine col­la­ge erstellt. das ergeb­nis kann sich sehen las­sen, oder? pica­sa lässt einen außer­dem sei­ne bil­der dru­cken, per e‑mail ver­schi­cken (ent­we­der über goog­le­mail oder über das stan­dard­mail­pro­gramm), man kann direkt aus dem pro­gramm her­aus abzü­ge bestel­len (hab ich nicht getes­tet), man kann eine web­site dar­aus gene­rie­ren las­sen, eine “geschenk-cd” bren­nen und eine dia­schau mit über­blend­ef­fek­ten anzei­gen las­sen. das war aber noch nicht alles…

goog­le bie­tet auch einen blog­dienst an. blog­ging wird ja immer moder­ner und nicht jeder hat die zeit oder das tech­ni­sche ver­ständ­nis, sich ein eige­nes blog­ging­sys­tem auf­zu­set­zen. goog­le will hier anschei­nend abhil­fe schaf­fen. genaue zah­len, wie vie­le mit­glie­der die­ser dienst hat, habe ich lei­der nicht. aber es wer­den eine gan­ze men­ge sein. das sys­tem ist über­sicht­lich auf­ge­baut, die anmel­dung ist schnell voll­zo­gen. schon kann das geblog­ge los­ge­hen. die adres­se des jewei­li­gen blogs sieht so aus: http://.blogspot.com. mei­ner, den ich test­hal­ber ange­legt habe, ist zu fin­den unter ulfk.blogspot.com. wer sich dort umschaut, wird die bereits wei­ter oben erwähn­ten screen­shots bemerkt haben. die­se habe ich direkt aus pica­sa in das blog geschrie­ben. inklu­si­ve der zuge­hö­ri­gen tex­te. abso­lut klas­se, wie ich fin­de. man sagt dem pro­gramm also, dass man die­ses bild “blog­gen” möch­te. pica­sa wird dann die benut­zer­da­ten für das blog abfra­gen und fängt dann schon, nach ein­ga­be eines beglei­ten­den tex­tes zu dem bild, damit an, die daten in das blog des benut­zers zu schrei­ben. fin­de ich abso­lut klas­se gelöst. ins­ge­samt erin­nert mich das pro­gramm sehr an ipho­to. hier wird goog­le sich wohl die eine oder ande­re inspi­ra­ti­on geholt haben…

um die­se unter­stel­lung gleich noch mal auf­zu­grei­fen: ich habe vor kur­zem einen arti­kel zum .mac-ser­vice von apple ver­fasst. dar­in schrieb ich auch über die home­page, die sich mehr oder weni­ger auto­ma­tisch mit fotos oder gan­zen gale­ri­en aus ipho­to füt­tern lässt. etwas groß­ar­tig ande­res ist die inte­gra­ti­on des goog­le-eige­nen blogs in das goog­le-eige­ne bild­ver­wal­tungs­pro­gramm ja nicht. die .mac-home­pages sind zwar nicht gezwun­ge­ner­ma­ßen blogs, aber die meis­ten von ihnen haben doch wenigs­tens einen blog-ähn­li­chen cha­rak­ter.

mit­hil­fe der bis­her bespro­che­nen goog­le-tools kann man sein win­dows also qua­si ein stück­chen näher an mac os x her­an­brin­gen. wenigs­tens wer­den somit eini­ge sehr nütz­li­che sowie prak­ti­sche funk­tio­nen und pro­gram­me nach­ge­rüs­tet, die bei apple bereits ins betriebs­sys­tem inte­griert sind. aber natür­lich ist auch dann ein win­dows kein mac os x. nur um das mal klar­zu­stel­len ;-)

fehlt noch die goog­le-tool­bar, die es mitt­ler­wei­le auch für den mozil­la fire­fox gibt. wozu fire­fox-nut­zer die brau­chen, ist mir zwar schlei­er­haft, bringt der brow­ser doch bereits ein goog­le-such­feld mit, aber was soll’s. die tool­bar rüs­tet auch im fire­fox, genau wie im inter­net explo­rer, eini­ge funk­tio­nen wie bspw. das “page­ran­king” nach. man kann außer­dem eine der­zeit besuch­te sei­te als basis für ein neu­es blog-pos­ting auf­neh­men, die wei­te­ren optio­nen möch­te ich jetzt hier nicht geson­dert auf­zäh­len.

der msn mes­sen­ger ist ja mitt­ler­wei­le schon etwas älter. neu hin­ge­gen ist goog­le talk, also auch im bereich des instant mes­sen­ging stellt goog­le eige­ne lösun­gen vor und bie­tet micro­soft hier­mit die stirn. wenn auch micro­soft deut­lich mehr mit­glie­der vor­wei­sen kann als goog­le. aber auch das kann sich schnell ändern.

der krieg zwi­schen goog­le und micro­soft hat sich mitt­ler­wei­le also auch auf den desk­top des benut­zers aus­ge­wei­tet. goog­le bricht in das hei­li­ge revier micro­softs, näm­lich das des win­dows-desk­tops, ein. die zukunft wird zei­gen, was uns als anwen­der das noch brin­gen wird. ich fin­de es auf jeden fall span­nend, zu beob­ach­ten, was hier noch pas­sie­ren wird.

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Mac

apple .mac

ich bin nun seit dem 25.09.2005 tes­ter von .mac, einem ser­vice von apple spe­zi­ell für mac­in­tosh-nut­zer.

ich per­sön­lich besit­ze ein power­book g4 und bin mehr als zufrie­den mit die­sem gerät und sei­nem betriebs­sys­tem. das net­te ist, dass sich der .mac-dienst direkt ins betriebs­sys­tem inte­griert. anders wäre man es ja auch nicht von apple gewöhnt.

im lie­fer­um­fang von .mac befin­det sich neben einer email-adres­se und fünf ali­as­sen mit 1 gb spei­cher­platz noch eini­ges an bei­werk. .mac kom­mu­ni­ziert direkt mit den anwen­dun­gen apple mail, safa­ri und ical. es syn­chro­ni­siert die daten die­ser pro­gram­me (mails, adress­buch, favo­ri­ten, ter­mi­ne, auf­ga­ben) mit den .mac-ser­vern und ermög­licht einem somit den zugriff auf die­se daten von über­all dort aus, wo ein inter­net­zu­gang zur ver­fü­gung steht. der zugriff auf die­se daten erfolgt hier­bei über eine kom­for­ta­ble und schi­cke web­ober­flä­che, die in ihrer optik stark an die pro­gram­me ange­lehnt ist, die hier syn­chro­ni­siert wer­den.

man kann sich für eine 60tägige kos­ten­lo­se test­pe­ri­ode regis­trie­ren. hier hat man zwar anstel­le von 1 gb nur 100 mb spei­cher­platz zur ver­fü­gung, kann ansons­ten aber alle ser­vices qua­si ohne ein­schrän­kung nut­zen.

apple stellt .mac-nut­zern eini­ge nütz­li­che tools zum down­load zur ver­fü­gung. eines davon ist back­up. mit­hil­fe die­ser anwen­dung kann man sei­ne per­sön­li­chen ein­stel­lun­gen und wei­te­re daten auto­ma­tisch auf die .mac-ser­ver auf die so genann­te idisk trans­fe­rie­ren las­sen. fer­ner unter­stützt die soft­ware auch back­ups auf cds, dvds, wech­sel­plat­ten und wei­te­re exter­ne spei­cher­me­di­en. stan­dard­mä­ßig wer­den die daten der ili­fe ’05-sui­te gesi­chert. natür­lich kann man die daten­si­che­rung aber auch noch aus­wei­ten. eini­ge soft­ware­her­stel­ler bie­ten mitt­ler­wei­le auch plugins für back­up an, damit ein­stel­lun­gen und ande­re daten der eige­nen soft­ware direkt gesi­chert wer­den kön­nen, ohne dass der benut­zer vor­her gucken muss, wel­che daten wo lie­gen.

neben die­sen funk­tio­nen kriegt man auch eine pri­va­te home­page, die man bspw. mit bil­der­ga­le­ri­en, die man direkt aus ipho­to bestü­cken kann. der export aus ipho­to erfolgt hier­bei direkt über die syn­chro­ni­sa­ti­on, das .mac-kon­to muss hier­zu nur in mac os x ein­ge­rich­tet sein. blei­ben nur noch die grup­pen zu erwäh­nen. hier­bei han­delt es sich qua­si um mai­ling­lis­ten, die aber direkt auf das adress­buch zugrei­fen kann. das müh­sa­me ein­tip­pen ein­zel­ner mail­adres­sen bleibt einem also erspart.

mein bis­he­ri­ges fazit ist durch­aus posi­tiv, was funk­ti­ons­um­fang und ‑qua­li­tät angeht. lei­der hat das gan­ze auch sei­nen preis: 99 ? will apple jähr­lich für die­se dienst­leis­tun­gen sehen. anhand des gebo­te­nen doch ein recht saf­ti­ger preis. wür­de man den spei­cher­platz auf 5 gb (von der­zeit 1 gb) erhö­hen, das traf­fi­cli­mit auf 50 gb (der­zeit 10 gb) anhe­ben und eine .de-domain drauf­le­gen, wäre das ange­bot sehr attrak­tiv.

wenn apple dem­nächst mei­ne vor­schlä­ge mit ein­brin­gen soll­te, wäre ich ger­ne bereit, ein fes­tes mit­glied der .mac-com­mu­ni­ty zu wer­den…

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Kino

into the blue

ich hab mir am ver­gan­ge­nen frei­tag den film into the blue im kino ange­schaut. der trai­ler sprach mich schon an und ich muss sagen: der film konn­te mich wirk­lich über­zeu­gen. anspruchs­voll sind ande­re fil­me, aber für’s auge wur­de eine men­ge gebo­ten. jes­si­ca alba gehört ohne­hin zu mei­nen lieb­lings­schau­spie­le­rin­nen. spä­tes­tens seit dark angel hat sich jes­si­ca zu einem neu­en sex­sym­bol hoch­ge­ar­bei­tet. aber sie sieht nicht nur gut aus, auch schau­spie­lern kann sie.

der film han­delt von einem päär­chen (jes­si­ca alba und paul wal­ker). jared (paul wal­ker) ist ambi­tio­nier­ter, aber lei­der erfolg­lo­ser, schatz­su­cher. jareds kum­pel bryce (scott caan) taucht eines tages mehr oder weni­ger über­ra­schend mit sei­ner neu­es­ten erobe­rung aman­da (ash­ley scott) auf. die vier fah­ren mit dem luxus­boot eines kli­en­ten des staats­an­walts bryce raus und ent­de­cken per zufall ein abge­stürz­tes flug­zeug im meer. sie ent­de­cken dort meh­re­re hun­dert kilo­gramm koka­in. wenn es nach bryce und aman­da gin­ge, wür­den die vier anfan­gen, das zeug zu ver­kau­fen. jared und sam sind aber dage­gen.

jared hat ein vor lan­ger zeit gesun­ke­nes schiff gefun­den, auf dem sich gold im wert von meh­re­ren mil­lio­nen befin­det. dum­mer­wei­se sto­ßen die vier auf den dro­gen­dea­ler, dem das abge­stürz­te flug­zeug gehört. und schon beginnt der ärger…

der film lohnt sich auf jeden fall, nicht nur wg. der vie­len gut aus­se­hen­den dar­stel­ler, son­dern auch wg. der rasan­ten und durch­weg span­nen­den action, die man gebo­ten bekommt.

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Open Source

openoffice.org 2.0 rc3 erschienen

seit eini­gen tagen steht der rc3 des openoffice.org 2.0 zum down­load für linux und win­dows bereit. lei­der lässt eine mac os x ver­si­on wei­ter­hin auf sich war­ten.

trotz­dem kann ich jedem linux- bzw. win­dows-benut­zer nur emp­feh­len, sich die­ses office-paket mal näher anzu­schau­en. in der c’t, die ab mor­gen im han­del liegt, ist ein aus­führ­li­cher ver­gleichs­test zwi­schen dem openoffice.org 2.0 und dem ms office 2003 abge­druckt.

das ergeb­nis kurz zusam­men­ge­fasst: das openoffice.org 2.0 kann dem kon­kur­ren­ten aus red­mond mitt­ler­wei­le fast über­all das was­ser rei­chen. nur die seit der ver­si­on 2.0 inte­grier­te daten­bank kommt bei wei­tem nicht an access ran. auch wer häu­fig die pivot-funk­tio­nen von excel benö­tigt, ist mit dem ms office wei­ter­hin bes­ser bera­ten. für alle gele­gen­heits­an­wen­der und brie­fe­schrei­ber ist das kos­ten­lo­se openoffice.org 2.0 aber deut­lich bes­ser geeig­net. und das liegt nicht nur allein am preis (kos­ten­los gegen rund 500 ?), auch die funk­tio­na­li­tät kann in fast jedem punkt mitt­ler­wei­le dem ms office 2003 das was­ser rei­chen. die c’t-redak­ti­on emp­fiehlt sogar schrei­bern von sehr lan­gen, kom­ple­xen doku­men­ten die ver­wen­dung des open­of­fice, da das ms office ger­ne abstürzt. dies gilt bspw. für die erstel­lung von diplom­ar­bei­ten, etc.

den deutsch­spra­chi­gen down­load fin­det ihr hier:

openoffice.org 2.0 down­load

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Eigenes

aloha

nicht, dass ich dem blog­ging-wahn ver­fal­len bin, aber mei­ne alte site bedurf­te mitt­ler­wei­le doch eines updates, da sie vom inhalt her ein­fach nicht mehr aktu­ell war.

bis­her habe ich die­se sei­te als bewer­bungs­me­di­um genutzt, was mitt­ler­wei­le auf­grund mei­nes stu­di­ums obso­let gewor­den ist. ich stu­die­re seit märz die­sen jah­res das fach prak­ti­sche infor­ma­tik an der fach­hoch­schu­le in wol­fen­büt­tel.

an inhal­ten erwar­tet euch neben gele­gent­li­chen anek­do­ten aus mei­nem pri­vat­le­ben sicher­lich auch die eine oder ande­re foto­stre­cke, wenn ich der mei­nung bin, dass die fotos der öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wer­den soll­ten.

da ich begeis­ter­ter mac-nut­zer bin, wer­de ich sicher­lich ab und zu auch zu die­sem the­ma den einen oder ande­ren bei­trag zusteu­ern. ich ver­su­che außer­dem, kom­plett (bis auf das betriebs­sys­tem) auf open­so­ur­ce umzu­stei­gen. die alter­na­ti­ven in die­sem bereich zu kom­mer­zi­el­ler soft­ware sind mitt­ler­wei­le so zahl­reich vor­han­den, dass sich eigent­lich nie­mand mehr mit der aus­re­de “ich fin­de nichts brauch­ba­res bei open source-soft­ware” aus der affä­re zie­hen kann. soll­te ich der mei­nung sein, eine soft­ware sei beson­ders erwäh­nens­wert, wer­det ihr es hier zuerst lesen ;-)