web.de smartsurfer vs. oleco netlcr classic

eigent­lich hal­te ich mich aus sol­chen sachen ja raus, aber das, was web.de hier gera­de abzieht, regt mich ein­fach auf. bis heu­te habe ich bei jedem kunden/bekannten/freund, der sich via modem oder isdn ins netz ein­wählt, den web.de smart­sur­fer instal­liert. die anwen­dung ist benut­zer­freund­lich und läuft sta­bil, außer­dem wer­den die tarif­da­ten zuver­läs­sig aktua­li­siert

wie ich nun zwei pres­se­mit­tei­lun­gen ent­neh­men muss­te, ver­langt web.de , oder bes­ser gesagt die united inter­net ag von den pro­vi­dern, die mehr als eine mil­lio­nen minu­ten im monat umset­zen eine umsatz­be­tei­li­gung von 0,15 cent pro minu­te. bei den der­zei­ti­gen inter­net-by-call-prei­sen scheint es mir selbst­ver­ständ­lich, dass die pro­vi­der die­se 0,15 cent nicht ein­fach von ihren minu­ten­prei­sen “abzwa­cken” kön­nen. die­se betei­li­gung wird sich nega­tiv auf die prei­se aus­wir­ken, das ist rela­tiv sicher.

als alter­na­ti­ve schla­ge ich vor, den net­lcr clas­sic von ole­co zu instal­lie­ren. die clas­sic-vari­an­te ist kos­ten­frei und exis­tiert, im gegen­satz zum smart­sur­fer, auch in einer ver­si­on für mac os x und linux. die­se hei­ßen dann aller­dings slyl­cr. den smart­sur­fer gibt es nur für win­dows. da es sich bei den mac os x- bzw. linux-ver­sio­nen anschei­nend um java-anwen­dun­gen han­delt, ist vor der nut­zung noch die instal­la­ti­on der aktu­el­len swt-libra­ries erfor­der­lich. mehr infos dazu gibt’s auf der down­load­sei­te von slyl­cr.

wer möch­te, kann sich die ver­si­on für sein betriebs­sys­tem auch bei mir run­ter­la­den (datei­en mitt­ler­wei­le ent­fernt):

mac os x

linux-i686

win­dows

ich habe kei­ne der anwen­dun­gen getes­tet, kann also nichts zu ihrer funk­ti­on sagen. soll­te ich dem­nächst mal zeit zu einem test haben, wer­de ich die ergeb­nis­se natür­lich hier nie­der­schrei­ben. die aus­zeich­nun­gen für die soft­ware spre­chen aber ansich für das pro­gramm.

F.E.A.R.

die ers­te gro­ße über­schrift auf die­ser sei­te… für ein nicht ganz so gro­ßes spiel. woll­te halt den ori­gi­nal­na­men des spiels nicht ver­än­dern.

obwohl ich ja eigent­lich bes­se­res zu tun habe, habe ich mir F.E.A.R anfang der aktu­el­len woche aus der video­thek aus­ge­lie­hen. ich spiel­te schon mit dem gedan­ken, mir die unge­schnit­te­ne fas­sung bei cd wow zu bestel­len, woll­te es dann aber doch vor­her noch pro­be­spie­len. ich also in die video­thek und das spiel aus­ge­lie­hen, den damals aktu­el­len patch auf ver­si­on 1.01 instal­liert und gleich noch den uncut-patch für die deut­sche ver­si­on drauf­ge­hau­en. die­ser stellt zwar die text­spra­che auf eng­lisch, die sprach­aus­ga­be bleibt aber deutsch. also letzt­lich egal. jetzt kann das anspruchs­vol­le hor­ror-gemet­zel also los­ge­hen.

als ers­tes möch­te ich anmer­ken, dass mich die k.i. der geg­ner wirk­lich beein­druckt hat. sie agie­ren zwar noch immer nicht so intel­li­gent wie men­schen, ver­hal­ten sich aber doch recht cle­ver. selbst far cry kann da nicht mit­hal­ten. und die effek­te… der abso­lu­te ham­mer. ich spie­le auf einem amd ath­lon xp 2.800+ mit einem fronts­ide­bus von 333 mhz. main­board ist ein asus a7n8x-xe, bestückt mit 3 x 512 mb infi­ne­on-ram. als gra­fik­kar­te kommt eine pas­siv gekühl­te nvi­dia geforce 6800 kar­te mit 128 mb von giga­byte zum ein­satz. der ton kommt von einer crea­ti­ve labs sound blas­ter audi­gy 2 zs. das spiel habe ich auf fast vol­len details in einer auf­lö­sung von 1.024 * 768 spie­len kön­nen. wie ich fin­de, voll­kom­men in ord­nung. die sound­ku­lis­se war, beson­ders bei dun­kel­heit und auf­ge­dreh­tem sound­sys­tem (bei mir kommt ein teu­fel con­cept e zum ein­satz) ziem­lich beein­dru­ckend. beson­ders bei den, lei­der viel zu sel­ten vor­kom­men­den, schock­mo­men­ten, ging es einem durch mark und bein. die effek­te im spiel gehö­ren zum bes­ten, was ich bis­her zu sehen bekom­men habe. das feu­er sieht mehr als gut aus, für die explo­sio­nen gilt ähn­li­ches. die zeit­lu­pen­ef­fek­te (eini­ge kämp­fe sind ohne zeit­lu­pe nicht zu bestehen) sind eben­falls sehr gelun­gen, auch wenn man sie schon aus ande­ren spie­len kennt. nur sehen sie in F.E.A.R. ein­fach bes­ser aus…

nun zu den nega­ti­ven punk­ten des spiels: das level­de­sign ist sehr trist gera­ten, die tex­tu­ren wir­ken sehr ste­ril und sowie­so sieht fast jedes level gleich aus. scha­de eigent­lich, wo das spiel doch sonst optisch so viel zu bie­ten hat. auch ist die recht linea­re level­füh­rung mei­ner mei­nung nach etwas ver­wir­rend. mir ist es doch zwei oder drei mal pas­siert, dass ich nicht wuss­te, wo lang ich noch gehen soll. und: das spiel ist kurz, nach 15 stun­den flim­mer­ten schon die credits über mei­nen bild­schirm. aber das ist ja mitt­ler­wei­le nor­mal gewor­den, lei­der… aller­dings sind die­se 15 stun­den wirk­lich span­nungs­ge­la­den.

zur sto­ry: ihr seid mit­glied von F.E.A.R., dem first encoun­ter ass­ault recon, einer spe­zi­al­ein­heit des u.s. mili­tärs zur auf­klä­rung para­nor­ma­ler fäl­le. eure auf­ga­be: fin­det und eli­mi­niert paxt­on fet­tel: einen außer rand und band gera­te­nen tele­pa­thisch begab­ten sol­da­ten, der eine gan­ze armee aus klon­sol­da­ten unter sich hat und unter den ange­stell­ten der for­schungs­ein­rich­tung, in die ihr nun ein­drin­gen sollt, ein blut­bad ange­rich­tet hat. wäh­rend ihr euch nun durch die ins­ge­samt 11 abschnit­te des spiels bal­lert und gru­selt, wird euch anhand der visio­nen und der sich häu­fen­den begeg­nun­gen mit einem klei­nen mäd­chen in einem roten kleid immer kla­rer, dass ihr tie­fer in der gan­zen geschich­te drin steckt, als ihr denkt. das soll rei­chen, die sto­ry soll­te man selbst erfah­ren, will hier nicht alles vor­grei­fen. das klei­ne mädel in dem roten kleid kann einem auf jeden fall ganz schön angst ein­ja­gen. der geschick­te ein­satz von dun­kel­heit in F.E.A.R. erzeugt teil­wei­se eine ziem­lich beklem­men­de atmo­sphä­re. und hier noch mal der tipp: dreht die anla­ge auf und macht das licht aus ;-)

noch ein paar wor­te zum the­ma zen­sur: die unge­schnit­te­ne fas­sung, die man in deutsch­land wie üblich nicht zu kau­fen kriegt, ist um eini­ges bru­ta­ler als die deut­sche fas­sung. in der ori­gi­nal­ver­si­on könnt ihr feind­li­che sol­da­ten mit einer art bol­zen­schuß­ge­rät an die wand nageln und mit explo­siv­an­grif­fen (gra­na­ten, rake­ten, etc.) kör­per zum zer­plat­zen brin­gen und dafür sor­gen, dass die sol­da­ten ihre arme und/oder bei­ne ver­lie­ren. für spie­ler unter 18 jah­ren defi­ni­tiv nicht geeig­net.

zum muli­ti­play­er-teil des spiels kann ich nicht viel sagen, da ich nur die mul­ti­play­er-demo im netz gespielt habe. das hat zwar spaß gemacht, vom hocker gehau­en hat es mich trotz­dem nicht. vor allem fin­de ich den ein­satz von zeit­lu­pen­tech­nik in einem mul­ti­play­er-match etwas merk­wür­dig. im solo­play­er-modus habt ihr durch die­se funk­ti­on einen gewal­ti­gen vor­teil, im mul­ti­play­er gilt zeit­lu­pe für alle teil­neh­mer eines matches. was soll das brin­gen? wenn es jemand weiß, schreibt es in den kom­men­ta­ren ;-) dan­ke!

fazit: das spiel macht spaß. und angst. F.E.A.R. bzw. fear halt. aber lei­der ist die­ser spaß bzw. die­ses gru­seln nach rund 15 stun­den vor­bei. scha­de eigent­lich. da es kei­ne alter­na­ti­ven enden oder ähn­li­che anrei­ze gibt, das spiel erneut durch­zu­spie­len, ste­hen die­se 45 ? danach wohl unge­nutzt im schrank rum. bei ebay ver­kau­fen ist nicht, da das spiel eine frei­ga­be ab 18 jah­ren erhal­ten hat und somit ein ver­kauf via ebay nicht mög­lich ist. und der mul­ti­play­er-modus ist nicht so über­ra­gend. da gibt es deut­lich bes­se­re spie­le. unre­al tour­na­ment 2004 ist hier noch immer mein favo­rit.

openoffice.org 2.0 unter ubuntu linux

wer das sehr gute und kos­ten­freie office-paket openoffice.org 2.0 unter sei­nem ubun­tu linux nut­zen möch­te, wird sicher­lich auf das eine oder ande­re pro­blem sto­ßen. da ich fest­ge­stellt habe, dass vie­le besu­cher mei­ner sei­te über goog­le genau mit die­sen such­be­grif­fen her­kom­men, möch­te ich zu arnes sei­te ver­lin­ken, wo sich ein ent­spre­chen­der arti­kel befin­det. die­ser klärt hof­fent­lich alle fra­gen dies­be­züg­lich.

thunderbird und firefox 1.5 rc1 [update]

nun sind von bei­den pro­gram­men bereits die rc1-ver­sio­nen zu haben. habe die ent­spre­chen­den ver­sio­nen sowohl auf mei­nem mac, als auch auf mei­nem win­dows-pc bereits instal­liert. ver­bes­se­run­gen habe ich noch nicht bemerkt, den neu­en update-mana­ger, der seit ver­si­on 1.5 bei thun­der­bird und fire­fox zum ein­satz kommt hin­ge­gen habe ich bereits zu gesicht bekom­men. nur dadurch bin ich auch auf die ver­öf­fent­li­chung des rc1 von thun­der­bird 1.5 auf­merk­sam gewor­den.

der rc1 ist aber ein hin­weis dar­auf, dass die final nicht mehr lan­ge auf sich war­ten las­sen. dar­auf weist auch die road­map der mozil­la foun­da­ti­on hin.

ach­tung!!! wie auch schon bei der beta2 wer­den erwei­te­run­gen aller wahr­schein­lich­keit nach nicht mehr funk­tio­nie­ren, wenn man auf die betas bzw. rcs umge­stie­gen ist. hier des­halb noch ein link zu den night­ly-builds von enig­mail. frü­her oder spä­ter soll­te hier eine ver­si­on ver­füg­bar sein, die auch unter dem rc1 von thun­der­bird lauf­fä­hig ist. viel spaß ;-)

wie auch immer, hier, der voll­stän­dig­keit hal­ber, mal wie­der die down­load-links zu den aktu­el­len ver­sio­nen für die wich­tigs­ten betriebs­sys­te­me:

thun­der­bird 1.5 rc1 mac os x

thun­der­bird 1.5 rc1 linux-i686

thun­der­bird 1.5 rc1 win­dows

fire­fox 1.5 rc1 mac os x

fire­fox 1.5 rc1 linux-i686

fire­fox 1.5 rc1 win­dows

[update]

den rc1 vom fire­fox habe ich mitt­ler­wei­le vom ser­ver gelöscht, da die final bereits erhält­lich ist. dazu bit­te fol­gen­den arti­kel von mir lesen. dort gibts auch die aktu­el­le ver­si­on zum down­load.

apple aktualisiert komplette produktpalette

es ist noch gar nicht lan­ge her, dass apple den neu­en ipod nano vor­ge­stellt hat. kurz dar­auf folg­te dann der neue ipod der sich durch sein 2,5″ gro­ßes farb­dis­play aus­zeich­net und die fähig­keit, vide­os abzu­spie­len. in ver­bin­dung damit hat apple gleich noch die neue ver­si­on 6 der eige­nen media­soft­ware itu­nes vor­ge­stellt, die es sowohl für mac os x als auch für win­dows kos­ten­frei zum down­load gibt. über den neu­en itu­nes music store las­sen sich mitt­ler­wei­le auch musik­vi­de­os für 2,49 ? bezie­hen.

damit aber noch nicht genug. am glei­chen tag wie den neu­en ipod sowie itu­nes 6 stell­te apple den neu­en imac vor. die­ser sieht auf den ers­ten blick so aus, wie sein vor­gän­ger. die ände­run­gen ste­cken jedoch im detail. es gibt wie­der, wie beim vor­gän­ger auch, zwei model­le in denen ent­we­der ein 17″ oder ein 20″ tft-dis­play steckt. als pro­zes­so­ren ste­hen in die­ser genera­ti­on ent­we­der ein mit 1,9 oder mit 2,1 ghz getak­te­ter power­pc g5 pro­zes­sor zur ver­fü­gung. mit dem neu­en imac setzt apple nun auch im ein­stei­ger­be­reich auf pci-express. der gra­fik­chip x600 kommt von ati und hat 128 mb spei­cher zur ver­fü­gung.

die mei­ner mei­nung nach cools­te neue­rung hin­ge­gen ist die im rah­men inte­grier­te isight-web­cam. apple bie­tet die­ses gerät auch sepa­rat für “schlap­pe” 150 ? an. das teil stellt zwar alles in den schat­ten, was ich im bereich web­cams bis­her gese­hen habe, trotz­dem sind 150 ? ne men­ge geld für die­se gerä­te­gat­tung. erstaun­lich bleibt den­noch, dass apple das gerät fla­cher als die vor­gän­ger­ge­nera­ti­on bekom­men hat, trotz der inte­grier­ten web­cam.

mit­hil­fe des bereits in os x inte­grier­ten ichat av kann man so schnell mit ande­ren mac-besit­zern video­te­le­fo­nie betrei­ben. auch die mit­ge­lie­fer­te soft­ware pho­to booth macht einen sehr wit­zi­gen ein­druck.

eine wei­te­re sehr coo­le neue­rung ist front row. mit­hil­fe der mit­ge­lie­fer­ten fern­be­die­nung kann man sei­nen imac aus der fer­ne bedie­nen und so zum bei­spiel dvds anschau­en, selbst­ge­dreh­te vide­os oder eine digi­ta­le dia­show star­ten. auch itu­nes lässt sich mit der fern­be­die­nung steu­ern.

nein, der arti­kel ist noch nicht zu ende… apple hat noch drei wei­te­re neue­run­gen raus­ge­bracht:

zual­ler­erst soll hier die neue genera­ti­on der apple power­books erwähnt sein. die neue genera­ti­on zeich­net sich einer­seits durch höher­auf­lö­sen­de dis­plays aus. die 15″ vari­an­te stellt nun­mehr 1.440*960 bild­punk­te dar, die 17″ vari­an­te sogar 1.680*1.050 pixel. auf der ande­ren sei­te bie­tet apple nun auch schnell­dre­hen­de fest­plat­ten mit 7.200 umdre­hun­gen in der minu­te mit einer kapa­zi­tät von 100 gb an. in der 17″-variante fin­den mitt­ler­wei­le sogar 120 gb, aller­dings “nur” mit 5.400 umdre­hun­gen in der minu­te platz. zugu­ter­letzt hat apple die akku­ka­pa­zi­tät gestei­gert. bin kurz davor, mir ein neu­es zu kau­fen… ;-)

und, für die etwas betuch­te­ren unter uns, gibt es nun ein neu­es “spiel­zeug” von apple: den power mac g5 quad. die­ses mons­ter bringt zwei power­pc g5-cpus mit jeweils zwei pro­zes­sor­ker­nen mit. laut apple sol­len dadurch leis­tungs­stei­ge­run­gen von bis zu 69 % gegen­über dem vor­he­ri­gen spit­zen­mo­dell mit zwei power­pc g5 cpus mit jeweils 2,7 ghz mög­lich sein. rein theo­re­tisch hat der käu­fer die­ses rech­ners einen pc mit 10 ghz auf dem schreib­tisch ste­hen. im apple store kann man die­ses gerät mit bis zu 16 gb ram aus­stat­ten las­sen. bis zu 1 tb fest­plat­ten­platz sind mög­lich, als größ­te gra­fik­kar­te steht eine nvi­dia qua­dro fx 4500 mit 512 mb spei­cher zur ver­fü­gung. ein maxi­mal aus­ge­stat­te­ter quad g5 kos­tet aber auch locker rund 25.000 ?. für pri­vat­per­so­nen also eher uner­schwing­lich. selbst in der basis-aus­stat­tung belas­tet das gerät mit knapp 3.300 ? die por­to­kas­se.

am glei­chen tag stellt apple auch noch eine beschäf­ti­gung für das neue rechen­mons­ter vor: apple aper­tu­re wenn man sich mal die zuge­hö­ri­gen vide­os anschaut, bekommt man schon fast lust, selbst foto­graf zu wer­den. ich ver­mu­te nur, dass in die­sen vide­os genau die­se 25.000 ? kon­fi­gu­ra­ti­on des neu­en g5 ver­wen­det wird, in wel­cher geschwin­dig­keit die dort mit raw-daten arbei­ten ist unglaub­lich. ein nor­ma­ler g5 wird dazu nicht in der lage sein, ver­mu­te ich. wer sich also ger­ne selbst quält, soll­te sich die vide­os ruhig mal anschau­en ;-)

alles in allem hat apple in den letz­ten zwei mona­ten also qua­si die gesam­te pro­dukt­pa­let­te erneu­ert. selbst der mac mini hat ein klei­nes update erfah­ren. nur von dem eigent­lich erwar­te­ten ipod video ist noch immer nichts zu sehen. aber wenigs­tens kann die neue ver­si­on des ipod vide­os abspie­len. ob das auf einem 2,5″ dis­play aber so der spaß ist, wage ich zu bezwei­feln…

flight plan

letz­ten diens­tag habe ich den film flight plan im kino gese­hen. der neue film vom deut­schen regis­seur robert schwent­ke mit oscar-preis­trä­ge­rin jodie fos­ter läuft nun seit dem 20.10.2005 in den deut­schen kinos.

jodie fos­ter spielt in die­sem film eine trieb­werks­in­ge­nieu­rin. der film beginnt in ber­lin, was wir ver­mut­lich dem deut­schen regis­seur zu ver­dan­ken haben. vor beginn der hand­lung starb ihr mann an einer kopf­ver­let­zung, er stürz­te vom dach ihres ber­li­ner hau­ses. der film beginnt qua­si damit, dass kyle ihren mann im lei­chen­schau­haus iden­ti­fi­zie­ren muss.

jodie fos­ter möch­te nun zusam­men mit ihrer film-toch­ter julia, dar­ge­stellt von der bis­her unbe­kann­ten mar­le­ne laws­ton wie­der zurück in die hei­mat, nach ame­ri­ka. dass das mit dem flie­ger am schnells­ten geht, steht ja wohl außer fra­ge. der flie­ger, den die bei­den nut­zen wol­len hat kyle ali­as jodie fos­ter mit gebaut. kyle scheint über den ver­lust ihres man­nes noch nicht hin­weg­ge­kom­men zu sein, in den ers­ten paar film­mi­nu­ten sieht man, wie sie mit ihrem mann in ihrem gemein­sa­men haus in ber­lin spricht und mit ihm auf den hof geht. aber er ist tot…

kyle und julia bestei­gen das flug­zeug als ers­te pas­sa­gie­re. und das merk­wür­di­ger­wei­se mit deut­li­chem zeit­ab­stand zu den nächs­ten pas­sa­gie­ren. ich per­sön­lich habe es noch nie erlebt, dass sich flug­zeug­pas­sa­gie­re so viel zeit zum ein­stei­gen nach auf­ruf der maschi­ne las­sen. kurz nach dem start der maschi­ne bemerkt kyle, dass hin­ter ihnen eini­ge rei­hen frei sind. die bei­den legen sich auf die frei­en plät­ze um ein wenig zu schla­fen. als jodie fos­ter auf­wacht, ist ihre toch­ter weg…

sie macht sich auf die suche nach ihrer toch­ter, kann sie aber nir­gends fin­den. erst mobi­li­siert sie die gesam­te crew, bis sie sich an den cap­tain wen­det. der ers­te ver­such schei­tert aber am sky­mar­shall car­son (dar­ge­stellt von peter sars­gaard), der sie vor der kapi­täns­ka­bi­ne abfängt. als er dann ent­war­nung gibt, lässt cap­tain rich (gespielt von sean bean) sie her­ein. nach ein­dring­li­chen bit­ten und dro­hun­gen von kyle lässt er die crew das gesam­te flug­zeug durch­fors­ten. ohne erfolg…

der kapi­tän setzt alle hebel in bewe­gung. dabei stellt sich her­aus, dass nach aus­kunft eines ber­li­ner kran­ken­hau­ses, julia… tot ist. auch sie ist vom haus­dach in ber­lin gestürzt und hat den sturz nicht über­lebt. hat kyle sich die anwe­sen­heit ihrer toch­ter nur ein­ge­bil­det? es gibt kei­ne bewei­se dafür, dass sie je mit an board gekom­men ist. kei­ne board­kar­te, kein ruck­sack, nichts…

fazit: der film ist auf jeden fall sehens­wert. der thril­ler ist nach nicht mal 100 minu­ten vor­bei und hat sei­ne län­gen. wenn man die­se aber über­stan­den hat, lohnt sich der film auf jeden fall. das ende kam mei­ner mei­nung nach sehr über­ra­schend und wur­de gut dar­ge­stellt. den man­gel an bekann­ten dar­stel­lern kann man durch­aus ver­schmer­zen.

thunderbird und firefox 1.5 beta 2 [update]

da ich mit der per­for­mance bei­der anwen­dun­gen in den aktu­el­len final-ver­sio­nen unter mac os x ziem­lich unzu­frie­den war, war ich schon kurz davor, zu apple mail und safa­ri zu wech­seln. bis mir jemand in einer news­group mit­teil­te, dass die betas der 1.5 deut­lich bes­ser lau­fen wür­den, vor allem unter mac os x.

ich such­te also nach deutsch­spra­chi­gen ver­sio­nen der betas und wur­de auch fün­dig. da die thun­der­bird-beta auf deutsch noch nicht offi­zi­ell auf den sei­ten mozil­la foun­da­ti­on ver­linkt ist, stel­le ich auch hier­für einen mir­ror. die links ste­hen wei­ter unten.
ich habe die betas ein­fach über die vor­han­de­nen instal­la­ti­on der finals (bei­de in 1.0.7) instal­liert, ging alles stress­frei von stat­ten. mails, ein­stel­lun­gen, kon­ten, alles war noch vor­han­den. die soft­ware star­te­te sofort tadel­los, nur das instal­lier­te enig­mail-plugin will nicht mit der beta zusam­men arbei­ten. ein night­ly-build soll laut arne abhil­fe schaf­fen. bei sei­ner linux-ver­si­on hat’s wenigs­tens gehol­fen.

jedem, der mit der per­for­mance der 1.0.7er releases der pro­gram­me unzu­frie­den ist, kann ich die betas nur ans herz legen. sie lau­fen nach mei­ner erfah­rung (ca. 4 — 5 h nut­zung) ziem­lich sta­bil und machen auch sonst einen guten ein­druck. die finals dürf­ten nicht mehr lan­ge auf sich war­ten las­sen.

thun­der­bird 1.5 beta 2 mac os x deutsch
thun­der­bird 1.5 beta 2 linux deutsch
thun­der­bird 1.5 beta 2 win­dows deutsch

der voll­stän­dig­keit hal­ber hier noch die links zur deutsch­spra­chi­gen beta 2 des fire­fox:

fire­fox 1.5 beta 2 mac os x deutsch
fire­fox 1.5 beta 2 linux deutsch
fire­fox 1.5 beta 2 win­dows deutsch

auch für die­se links gilt: bit­te nicht jedem mit­tei­len, ich muss den traf­fic auch bezah­len. die besu­cher mei­ner sei­te sind aber natür­lich ger­ne ein­ge­la­den, sich die betas hier zu zie­hen.

viel spaß beim tes­ten und flin­ke­ren arbei­ten ;-)

[update]

da die beta2-ver­sio­nen von fire­fox und thun­der­bird nicht mehr aktu­ell sind, habe ich die­se vom ser­ver gelöscht. die jeweils aktu­el­len ver­sio­nen fin­det ihr aber noch auf mei­nem ser­ver. in fol­gen­den arti­keln fin­det ihr den thun­der­bird und den fire­fox in der jeweils aktu­el­len ver­si­on.

openoffice.org 2.0 final ist da [2. update]

end­lich ist es so weit. die neue ver­si­on des office-pakets, die laut aus­sa­ge der c’t-redaktion dem micro­soft office in fast allen belan­gen das was­ser rei­chen kann und in eini­gen tei­len sogar bes­ser ist, ist ab sofort ver­füg­bar. die rede ist natür­lich von openoffice.org 2.0.

für die­je­ni­gen, die nicht auf die völ­lig über­las­te­ten down­load­ser­ver zugrei­fen wol­len, habe ich einen mir­ror ein­ge­rich­tet. bit­te nicht zu sehr ver­brei­ten, ich krieg den traf­fic auch nicht geschenkt ;-)

die linux-ver­si­on gibts hier
die win­dows-ver­si­on hier

so wie es scheint, hat sich seit dem rc3 nichts mehr geän­dert. die datei­en sind exakt gleich groß. scheint fast so, als wäre der grund für den rc3 erfun­den wor­den. es war von einem bug die rede, der einen rc3 not­wen­dig gemacht haben soll.

win­dows- und linux-nut­zer kön­nen sich aber ab sofort über ein kos­ten­lo­ses office-paket freu­en, das für qua­si jeden ein­satz­zweck geeig­net ist. das bes­te ist: es kos­tet nichts.

viel spaß beim down­load und absturz­frei­en arbei­ten ;-)

[update]

natür­lich hat arne recht, der feh­ler steck­te im rc2 und wur­de mit dem rc3 beho­ben. da dann nichts mehr zu behe­ben war, wur­de aus dem rc3 ein­fach die final. das ver­steht doch jeder depp ;-) nur ich anschei­nend nicht. ich rede mich ein­fach mit der freu­de über das fer­ti­ge pro­dukt raus :-D trotz­dem dan­ke an arne für den hin­weis

[2. update]

hier noch ein paar screen­shots der win­dows-ver­si­on

[3. update]

da mitt­ler­wei­le die ver­si­on 2.0.1 vor­liegt, wur­den die down­load-links in die­sem arti­kel ent­fernt.

google…

ist ja bekannt­lich schon lan­ge nicht mehr nur die such­ma­schi­ne, die für uns (fast) das gesam­te inter­net durch­fors­tet. goog­le bie­tet mitt­ler­wei­le einen hau­fen an zusatz­diens­ten. so wird zum bei­spiel eine bil­der­su­che ange­bo­ten, ein durch­su­chen von news­groups ist mög­lich, genau so wie eine so genann­te news-suche. rela­tiv frisch hin­zu­ge­kom­men ist froog­le, eine pro­dukt­su­che.

war­um ich das alles schrei­be? soll das wer­bung für goog­le wer­den? natür­lich nicht. ich bin nur immer wie­der auf’s neue fas­zi­niert, wie groß und mäch­tig goog­le mitt­ler­wei­le gewor­den ist. vor weni­gen mona­ten habe ich in der zeit­schrift tech­no­lo­gy review aus dem hei­se-ver­lag einen recht umfang­rei­chen arti­kel gele­sen, in dem es um goog­le und sei­ne markt­stel­lung sowie des­sen kon­kur­ren­ten geht. zu die­sen kon­kur­ren­ten gehört natür­lich auch, wie soll­te es anders sein, micro­soft.

nun habe ich vor zwei tagen bei einer mei­ner lern­ses­si­ons den msn mes­sen­ger auf mei­nem win­dows-rech­ner instal­lie­ren müs­sen. einer mei­ner kom­mo­li­to­nen benutzt die­ses pro­gramm als pri­mä­res mes­sen­ging­pro­gramm und woll­te das so genann­te white­board nut­zen, um mir eine zeich­nung zukom­men zu las­sen. der msn mes­sen­ger liegt mitt­ler­wei­le in der ver­si­on 7.5 vor. in die­ser ver­si­on ver­sucht das pro­gramm einem wäh­rend der instal­la­ti­on eine desk­top suche unter­zu­schie­ben. der auf­merk­sa­me leser soll­te jetzt fest­stel­len: moment, das hat goog­le doch auch, oder? rich­tig, goog­le hat. micro­soft scheint mitt­ler­wei­le wirk­lich muf­fen­sausen zu krie­gen. so wie bill gates damals den start ins inter­net­busi­ness ver­schla­fen hat, scheint er die­ses mal die wich­tig­keit von such­ma­schi­nen mas­siv unter­schätzt zu haben.

ich schwei­fe ab. goog­le bie­tet, wie bereits erwähnt, eben­falls eine desk­top-suche an. die­se liegt der­zeit in deut­scher spra­che in der ver­si­on 2.0 beta vor. es ist also bald mit einer final zu rech­nen. die desk­top-suchen (ob nun die von goog­le oder von msn oder die eines ande­ren her­stel­lers) indi­zie­ren den gesam­ten fest­plat­ten­in­halt des com­pu­ters, auf dem man sie instal­liert. sie funk­tio­nie­ren also wie die “rich­ti­gen” such­ma­schi­nen im inter­net. so gese­hen also gar kei­ne schlech­te sache, braucht die in win­dows inte­grier­te datei­su­che doch ewig­kei­ten. mein heiß­ge­lieb­ter mac hat dan­ke mac os x 10.4 tiger solch eine funk­ti­on bereits fest im betriebs­sy­tem ver­an­kert. es ist davon aus­zu­ge­hen, dass micro­soft eben­falls eine sol­che funk­ti­on in win­dows vis­ta unter­brin­gen wird. wie immer halt… ich schwei­fe schon wie­der ab.

die goog­le desk­top­su­che bringt eine side­bar mit, in der sich diver­se infor­ma­tio­nen tum­meln. anpass­bar ist das teil natür­lich auch noch. stan­dard­mä­ßig wird hier der inhalt eines even­tu­ell vor­han­de­nen goog­le­mail-kon­tos ange­zeigt. des wei­te­ren fin­det man hier news, “web clips” (scheint mir eine ansamm­lung von blog-bei­trä­gen zu sein), das “scratch-pad” (ein notiz­zet­tel), eine dia­show von fotos (sowohl loka­ler als auch wel­cher aus dem inter­net), eine art histo­ry, einen auf­ga­ben­be­reich sowie ein feld, in das man direkt einen such­be­griff ein­ge­ben kann.

zu den daten­schutz­recht­li­chen aus­wir­kun­gen einer sol­chen desk­top-suche wie von goog­le und micro­soft ange­bo­ten, will ich mich hier nicht äußern. zu häu­fig wur­de schon über die­se the­men dis­ku­tiert. das eigent­li­che the­ma die­ses arti­kels soll ja goog­le sein.

also wei­ter im text: wenn man auf der goog­le-start­sei­te ein­fach mal auf mehr » klickt, bekommt man eine idee von dem, was goog­le alles macht. ich habe mir, nach dem ich die desk­top-suche instal­liert und aus­pro­biert habe, ein­fach noch schnell pica­sa her­un­ter­ge­la­den und auch die­ses instal­liert. mein ein­druck der ers­ten 15 minu­ten: durch­weg posi­tiv. die soft­ware sieht schick aus, scheint recht durch­dacht zu sein und ist eben­falls kos­ten­los, so wie die desk­top-suche auch. sie fängt gleich nach dem ers­ten start an, nach bil­dern zu scan­nen und stellt die­se dann recht über­sicht­lich und ansehn­lich dar. als ers­te akti­on habe ich aus ein paar screen­shots aus battle­field 2 eine col­la­ge erstellt. das ergeb­nis kann sich sehen las­sen, oder? pica­sa lässt einen außer­dem sei­ne bil­der dru­cken, per e-mail ver­schi­cken (ent­we­der über goog­le­mail oder über das stan­dard­mail­pro­gramm), man kann direkt aus dem pro­gramm her­aus abzü­ge bestel­len (hab ich nicht getes­tet), man kann eine web­site dar­aus gene­rie­ren las­sen, eine “geschenk-cd” bren­nen und eine dia­schau mit über­blend­ef­fek­ten anzei­gen las­sen. das war aber noch nicht alles…

goog­le bie­tet auch einen blog­dienst an. blog­ging wird ja immer moder­ner und nicht jeder hat die zeit oder das tech­ni­sche ver­ständ­nis, sich ein eige­nes blog­ging­sys­tem auf­zu­set­zen. goog­le will hier anschei­nend abhil­fe schaf­fen. genaue zah­len, wie vie­le mit­glie­der die­ser dienst hat, habe ich lei­der nicht. aber es wer­den eine gan­ze men­ge sein. das sys­tem ist über­sicht­lich auf­ge­baut, die anmel­dung ist schnell voll­zo­gen. schon kann das geblog­ge los­ge­hen. die adres­se des jewei­li­gen blogs sieht so aus: http://.blogspot.com. mei­ner, den ich test­hal­ber ange­legt habe, ist zu fin­den unter ulfk.blogspot.com. wer sich dort umschaut, wird die bereits wei­ter oben erwähn­ten screen­shots bemerkt haben. die­se habe ich direkt aus pica­sa in das blog geschrie­ben. inklu­si­ve der zuge­hö­ri­gen tex­te. abso­lut klas­se, wie ich fin­de. man sagt dem pro­gramm also, dass man die­ses bild “blog­gen” möch­te. pica­sa wird dann die benut­zer­da­ten für das blog abfra­gen und fängt dann schon, nach ein­ga­be eines beglei­ten­den tex­tes zu dem bild, damit an, die daten in das blog des benut­zers zu schrei­ben. fin­de ich abso­lut klas­se gelöst. ins­ge­samt erin­nert mich das pro­gramm sehr an ipho­to. hier wird goog­le sich wohl die eine oder ande­re inspi­ra­ti­on geholt haben…

um die­se unter­stel­lung gleich noch mal auf­zu­grei­fen: ich habe vor kur­zem einen arti­kel zum .mac-ser­vice von apple ver­fasst. dar­in schrieb ich auch über die home­page, die sich mehr oder weni­ger auto­ma­tisch mit fotos oder gan­zen gale­ri­en aus ipho­to füt­tern lässt. etwas groß­ar­tig ande­res ist die inte­gra­ti­on des goog­le-eige­nen blogs in das goog­le-eige­ne bild­ver­wal­tungs­pro­gramm ja nicht. die .mac-home­pages sind zwar nicht gezwun­ge­ner­ma­ßen blogs, aber die meis­ten von ihnen haben doch wenigs­tens einen blog-ähn­li­chen cha­rak­ter.

mit­hil­fe der bis­her bespro­che­nen goog­le-tools kann man sein win­dows also qua­si ein stück­chen näher an mac os x her­an­brin­gen. wenigs­tens wer­den somit eini­ge sehr nütz­li­che sowie prak­ti­sche funk­tio­nen und pro­gram­me nach­ge­rüs­tet, die bei apple bereits ins betriebs­sys­tem inte­griert sind. aber natür­lich ist auch dann ein win­dows kein mac os x. nur um das mal klar­zu­stel­len ;-)

fehlt noch die goog­le-tool­bar, die es mitt­ler­wei­le auch für den mozil­la fire­fox gibt. wozu fire­fox-nut­zer die brau­chen, ist mir zwar schlei­er­haft, bringt der brow­ser doch bereits ein goog­le-such­feld mit, aber was soll’s. die tool­bar rüs­tet auch im fire­fox, genau wie im inter­net explo­rer, eini­ge funk­tio­nen wie bspw. das “page­ran­king” nach. man kann außer­dem eine der­zeit besuch­te sei­te als basis für ein neu­es blog-pos­ting auf­neh­men, die wei­te­ren optio­nen möch­te ich jetzt hier nicht geson­dert auf­zäh­len.

der msn mes­sen­ger ist ja mitt­ler­wei­le schon etwas älter. neu hin­ge­gen ist goog­le talk, also auch im bereich des instant mes­sen­ging stellt goog­le eige­ne lösun­gen vor und bie­tet micro­soft hier­mit die stirn. wenn auch micro­soft deut­lich mehr mit­glie­der vor­wei­sen kann als goog­le. aber auch das kann sich schnell ändern.

der krieg zwi­schen goog­le und micro­soft hat sich mitt­ler­wei­le also auch auf den desk­top des benut­zers aus­ge­wei­tet. goog­le bricht in das hei­li­ge revier micro­softs, näm­lich das des win­dows-desk­tops, ein. die zukunft wird zei­gen, was uns als anwen­der das noch brin­gen wird. ich fin­de es auf jeden fall span­nend, zu beob­ach­ten, was hier noch pas­sie­ren wird.

apple .mac

ich bin nun seit dem 25.09.2005 tes­ter von .mac, einem ser­vice von apple spe­zi­ell für mac­in­tosh-nut­zer.

ich per­sön­lich besit­ze ein power­book g4 und bin mehr als zufrie­den mit die­sem gerät und sei­nem betriebs­sys­tem. das net­te ist, dass sich der .mac-dienst direkt ins betriebs­sys­tem inte­griert. anders wäre man es ja auch nicht von apple gewöhnt.

im lie­fer­um­fang von .mac befin­det sich neben einer email-adres­se und fünf ali­as­sen mit 1 gb spei­cher­platz noch eini­ges an bei­werk. .mac kom­mu­ni­ziert direkt mit den anwen­dun­gen apple mail, safa­ri und ical. es syn­chro­ni­siert die daten die­ser pro­gram­me (mails, adress­buch, favo­ri­ten, ter­mi­ne, auf­ga­ben) mit den .mac-ser­vern und ermög­licht einem somit den zugriff auf die­se daten von über­all dort aus, wo ein inter­net­zu­gang zur ver­fü­gung steht. der zugriff auf die­se daten erfolgt hier­bei über eine kom­for­ta­ble und schi­cke web­ober­flä­che, die in ihrer optik stark an die pro­gram­me ange­lehnt ist, die hier syn­chro­ni­siert wer­den.

man kann sich für eine 60tägige kos­ten­lo­se test­pe­ri­ode regis­trie­ren. hier hat man zwar anstel­le von 1 gb nur 100 mb spei­cher­platz zur ver­fü­gung, kann ansons­ten aber alle ser­vices qua­si ohne ein­schrän­kung nut­zen.

apple stellt .mac-nut­zern eini­ge nütz­li­che tools zum down­load zur ver­fü­gung. eines davon ist back­up. mit­hil­fe die­ser anwen­dung kann man sei­ne per­sön­li­chen ein­stel­lun­gen und wei­te­re daten auto­ma­tisch auf die .mac-ser­ver auf die so genann­te idisk trans­fe­rie­ren las­sen. fer­ner unter­stützt die soft­ware auch back­ups auf cds, dvds, wech­sel­plat­ten und wei­te­re exter­ne spei­cher­me­di­en. stan­dard­mä­ßig wer­den die daten der ili­fe ’05-sui­te gesi­chert. natür­lich kann man die daten­si­che­rung aber auch noch aus­wei­ten. eini­ge soft­ware­her­stel­ler bie­ten mitt­ler­wei­le auch plugins für back­up an, damit ein­stel­lun­gen und ande­re daten der eige­nen soft­ware direkt gesi­chert wer­den kön­nen, ohne dass der benut­zer vor­her gucken muss, wel­che daten wo lie­gen.

neben die­sen funk­tio­nen kriegt man auch eine pri­va­te home­page, die man bspw. mit bil­der­ga­le­ri­en, die man direkt aus ipho­to bestü­cken kann. der export aus ipho­to erfolgt hier­bei direkt über die syn­chro­ni­sa­ti­on, das .mac-kon­to muss hier­zu nur in mac os x ein­ge­rich­tet sein. blei­ben nur noch die grup­pen zu erwäh­nen. hier­bei han­delt es sich qua­si um mai­ling­lis­ten, die aber direkt auf das adress­buch zugrei­fen kann. das müh­sa­me ein­tip­pen ein­zel­ner mail­adres­sen bleibt einem also erspart.

mein bis­he­ri­ges fazit ist durch­aus posi­tiv, was funk­ti­ons­um­fang und -qua­li­tät angeht. lei­der hat das gan­ze auch sei­nen preis: 99 ? will apple jähr­lich für die­se dienst­leis­tun­gen sehen. anhand des gebo­te­nen doch ein recht saf­ti­ger preis. wür­de man den spei­cher­platz auf 5 gb (von der­zeit 1 gb) erhö­hen, das traf­fi­cli­mit auf 50 gb (der­zeit 10 gb) anhe­ben und eine .de-domain drauf­le­gen, wäre das ange­bot sehr attrak­tiv.

wenn apple dem­nächst mei­ne vor­schlä­ge mit ein­brin­gen soll­te, wäre ich ger­ne bereit, ein fes­tes mit­glied der .mac-com­mu­ni­ty zu wer­den…