Oschersleben, mal wieder

Am 07.08. war ich, mit Ver­stär­kung, wie­der in Oschers­le­ben. Jetzt zum ers­ten Mal mit mei­nem neu­en Fahr­zeug, einem Renault Méga­ne R.S.. Was für ein Unter­schied. Gar kein Ver­gleich zu mei­nem mäßig sport­li­chen Opel Astra, den ich vor­her gefah­ren bin. Mei­ne Beglei­tung kam im Seat Leon und VW Golf GTD ange­rückt. Auch wenn die Stre­cke echt kurz ist, macht sie doch unheim­lich Spaß. Die­sen Monat wer­de ich wohl gleich noch mal hin­fah­ren, im Okto­ber wird es noch einen Ter­min geben. Schnell noch alles mit­neh­men, bevor die Win­ter­pau­se beginnt. Genug der Wor­te, hier eini­ge Bil­der vom 07.08.:

Von FYVE zu Congstar

Da ich in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit immer wie­der viel Zeit an Orten ver­bracht habe, an denen Voda­fone nur schlech­ten bis kei­nen Emp­fang hat­te, woll­te ich einen Netzwech­sel voll­zie­hen. Ich war bis­her mit FYVE immer sehr zufrie­den, der Ser­vice stimm­te meist. Aber die Netz­ab­de­ckung von Voda­fone war eben ein Pro­blem für mich.

Daher auch der Wech­sel zu Cong­star, die Dienst­leis­tun­gen im Netz der Deut­schen Tele­kom anbie­ten. Und das Netz ist tat­säch­lich auch deut­lich bes­ser. Das war es dann aber auch schon. Fol­gen­de Din­ge ner­ven ein­fach mas­siv:

  • Ant­wor­ten des Ser­vice las­sen teil­wei­se bis zu drei Tage auf sich war­ten
  • Es gibt kein Netz­be­trei­ber­lo­go (gut, das ist nichts gra­vie­ren­des, unschön fin­de ich es trotz­dem)
  • Visu­al Voice­mail wird nicht ange­bo­ten
  • 500 MB Cong­star-Traf­fic hal­ten ca. zwei Wochen, 500 MB FYVE-Traf­fic habe ich in einem Abrech­nungs­mo­nat nie auf­brau­chen kön­nen
  • Kün­di­gungs­fris­ten von Pre­paid-Optio­nen (so was gab es bei FYVE nicht, die Kün­di­gung wur­de immer zum Ende des Abrech­nungs­mo­nats gül­tig, auch, wenn ich einen Tag vor­her gekün­digt habe)
  • Das Netz scheint schlech­ter zu sein als bei Ver­trags­kun­den, die direkt bei der Tele­kom sind

Ich habe bei mei­ner Erst­be­stel­lung einen Feh­ler gemacht: ich woll­te mei­ne Ruf­num­mer über­neh­men, habe aber nicht lan­ge genug gewar­tet, bis FYVE sie frei­ge­ge­ben hat. Anstatt, dass Cong­star mir das mit­teilt und mich fragt, was ich nun tun möch­te, wur­de mir ein­fach eine SIM-Kar­te mit einer neu­en Num­mer zuge­schickt. Ich leg­te sofort bei Ver­sandan­kün­di­gung Veto ein, was auch als Ticket regis­triert wur­de. Eine per­sön­li­che Ant­wort blieb aus. Beim zwei­ten Ver­such hat­te ich die fal­sche Opti­on (sofort anstel­le Ende des Ver­trags­ver­hält­nis­ses) gewählt, wie­der das glei­che Spiel. Auch hier, Ticket ging auf, kei­ne Rück­mel­dung. Ein paar Tage spä­ter lagen mir dann zwei SIM-Kar­ten vor, die ich gar nicht haben woll­te. Als ich dann den Ser­vice kon­tak­tier­te und frag­te, wie­so ich trotz Inge­brauch­nah­me des Rück­tritts­rechts, den­noch die Kar­ten bekom­men habe, hieß es, dass kei­ne Mails von mir ein­ge­gan­gen sei­en. Ich ant­wor­te­te mit den Ticket­num­mern. Zwei Tage spä­ter teil­te man mir dann mit, dass die Auf­trä­ge natür­lich stor­niert sei­en und ich die jeweils 9,99 € nicht zu zah­len brau­che. Eine Ent­schul­di­gung für den Feh­ler gab es aber nicht. Die Über­nah­me der Ruf­num­mer hat dann aber glück­li­cher­wei­se noch funk­tio­niert.

Nach den ers­ten zwei Wochen bekam ich eine SMS, dass mein Inklu­siv-Traf­fic ver­braucht sei. Bei FYVE bin ich nie an die Gren­ze mei­nes 500 MB gro­ßen Volu­mens gera­ten, bei Cong­star schon nach zwei Wochen? Über den Data­pass buch­te ich sofort 200 MB nach, die­se sind neun Tage spä­ter eben­falls ver­braucht gewe­sen. Es scheint mir, als bräuch­te ich jetzt 1 GB, obwohl ich an mei­nem Nut­zungs­ver­hal­ten oder den Apps, die im Hin­ter­grund lau­fen, nichts ver­än­dert habe. Im Gegen­teil: um Akku zu spa­ren, habe ich das Abho­len mei­ner E‑Mails auf einen ein­stün­di­gen Inter­vall redu­ziert, zuvor wur­de alle 15 Minu­ten abge­holt. Ich wer­de wohl mal mei­nen Traf­fic­zäh­ler nach Beginn des kom­men­den Abrech­nungs­zeit­raums bemü­hen und schau­en, wie viel ich tat­säch­lich ver­brau­che. Der­zeit kann ich mir höchs­tens vor­stel­len, dass Cong­star kun­den­un­freund­li­cher tak­tet, als das FYVE der Fall gewe­sen ist.

Nun woll­te ich die 500-MB-Opti­on buchen, sie wür­de am 05.09. neu gebucht wer­den. Da Cong­star aber selbst bei Pre­paid-Optio­nen eine sie­ben­tä­gi­ge Kün­di­gungs­frist hat, wird mein Tarif jetzt erst zum 03.10. gekün­digt.

Es mag an mei­nem iPho­ne lie­gen, aber der Emp­fang im Cong­star-Netz ist deut­lich schlech­ter als der, den ich mit mei­nem Black­ber­ry Z10 und einer Ver­trags­kar­te von der Tele­kom habe. Lege ich bei­de Tele­fo­ne neben­ein­an­der, hat das Z10 in der Regel deut­lich bes­se­ren Emp­fang als das iPho­ne. Lei­der han­delt es sich bei der SIM im Z10 um kei­ne Nano-SIM, sonst hät­te ich schon mal getauscht, so bleibt mir nur die Ver­mu­tung, wor­an das lie­gen kann.

In nicht mal zwei Mona­ten Kon­takt mit der Fir­ma Cong­star haben sich jetzt so vie­le Ärger­nis­se erge­ben, dass ich kurz davor bin, den Anbie­ter erneut zu wech­seln. Mit dem Netz bin ich wei­test­ge­hend zufrie­den, aber Kun­den­freund­lich­keit scheint bei die­ser Fir­ma wirk­lich klein geschrie­ben zu wer­den. Kün­di­gungs­fris­ten sind bei einem Pre­paid-Tarif ein­fach nicht ange­bracht.

Logitech Rechargeable Touchpad T650

Ich habe mir von mei­nem Arbeit­ge­ber ein Touch­pad, das Logi­tech Rech­ar­ge­ab­le Touch­pad T650, für mei­nen Arbeits­platz kau­fen las­sen, da ich zuhau­se an mei­nem iMac schon seit Jah­ren nur noch mit dem Touch­pad arbei­te. Win­dows 8 soll ja auf die Bedie­nung mit Touch-Devices opti­miert sein, also woll­te ich so ein Ding haben. Auf mei­nem Arbeits­platz-Rech­ner, einem leno­vo Think­Pad T530 läuft näm­lich Win­dows 8.1. Ich hoff­te, durch die ver­meint­lich vor­han­de­ne Ges­ten­steue­rung die Arbeit mit Win­dows etwas kom­for­ta­bler gestal­ten zu kön­nen.

Die Rea­li­tät ent­spricht ja sel­ten den Wün­schen und Träu­men, so soll­te es auch die­ses Mal sein. Instal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on des Touch­pads waren recht sim­pel und intui­tiv, die Logi­tech-Soft­ware befand sich nach weni­gen Minu­ten auf der SSD mei­nes Note­books. Das Gerät selbst macht einen sehr hoch­wer­ti­gen Ein­druck, von der Fer­ti­gungs­qua­li­tät her ist es durch­aus mit dem Pen­dant von Apple ver­gleich­bar.

Hier ende­te der posi­ti­ve Erstein­druck aber auch schon. Gut funk­tio­nie­ren die Ges­ten für das Vor­wärts und Rück­wärts im Brow­ser (swi­pen mit drei Fin­gern) und das Scrol­len (hoch/runter bzw. links/rechts mit zwei Fin­gern). Manch­mal habe ich aber das Gefühl, dass das Touch­pad nicht so ganz ver­steht, was ich will. Sol­che Aus­set­zer ken­ne ich von Apple-Touch­pads nicht.

Der flie­ßen­de Bild­lauf, also qua­si das Nach­scrol­len, wie man es von iOS- und ande­ren Mobil­ge­rä­ten kennt, funk­tio­niert zwar, agiert aber nicht intel­li­gent. Schließt man näm­lich im Brow­ser (bei mir Chro­me) einen Tab, wäh­rend das Nach­scrol­len noch im Gan­ge ist, über­trägt er die­sen Rest­mo­ment auf den nächs­ten Tab. Da ich Tabs mit­tels Strg‑W schlie­ße, habe ich dadurch natür­lich noch die Strg-Tas­te gedrückt, was in Ver­bin­dung mit der Scroll­be­we­gung im nächs­ten Tab eine Ver­grö­ße­rung bzw. Ver­klei­ne­rung des Inhalts bewirkt. Sehr läs­tig.

Logi­tech hat außer­dem Ges­ten vor­ge­se­hen, die erfor­dern, dass man mit dem Fin­ger vom abso­lu­ten Rand des Touch­pads aus streicht. Die­se funk­tio­nie­ren weder intui­tiv noch zuver­läs­sig, sind aus mei­ner Sicht also voll­stän­dig über­flüs­sig. Nach eini­gen Tagen des Ver­su­chens habe ich sie frus­triert deak­ti­viert, denn manch­mal habe ich sie ver­se­hent­lich akti­viert, ohne dies zu wol­len. Woll­te ich es, funk­tio­nier­te es aber so gut wie nie.

Der Akku hält im Regel­fall gera­de mal zwei Wochen und wird per USB-Kabel auf­ge­la­den, was das Pro­blem etwas ent­schärft. Ver­bun­den wird das Touch­pad im Übri­gen über die von Logi­tech mitt­ler­wei­le sicher­lich bekann­ten Uni­fied-Emp­fän­ger, die ange­nehm klein sind und somit fast gar nicht mehr aus dem USB-Anschluss her­aus­schau­en.

Das mir ver­blei­ben­de Fazit ist, dass die­ses Touch­pad lei­der nicht mehr als ein net­tes Spiel­zeug ist. Es erschwert die Arbeit zwar nicht unbe­dingt, ver­hält sich aber von Zeit zu Zeit so, dass man es am liebs­ten gegen die Wand pfef­fern wür­de. Dafür sieht es schi­cker aus als eine Maus ;-).

Fünf Jahre Opel Astra GTC

Am 13.05.2009 wur­de er zuge­las­sen, mein der­zeit zum Ver­kauf ste­hen­der Opel Astra GTC 1.8 Sport. Es war ein Neu­wa­gen mit ordent­lich Son­der­aus­stat­tung. Fahr­leis­tung etwa 12.000 km pro Jahr. Ich schrei­be die­sen Arti­kel, weil ich hof­fe, dass ihn viel­leicht eini­ge Men­schen lesen, die noch immer der Mei­nung sind, dass gute Autos nur von Volks­wa­gen, Audi, BMW oder Mer­ce­des kom­men kön­nen, und dass alle ande­ren Her­stel­ler nichts tau­gen.

Fol­gen­de Män­gel wur­den im Ver­lau­fe der letz­ten fünf Jah­re fest­ge­stellt:

  • Defek­te Bat­te­rie, ver­lor Flüs­sig­keit. Wur­de nach ca. einem Jahr fest­ge­stellt und von Opel kos­ten­frei beho­ben.
  • Kühl­mit­tel­stand­sen­sor defekt. Habe ich auf eige­ne Kos­ten (ca. 55 €) nach etwa vier Jah­ren behe­ben las­sen. Defekt ist nach ca. drei Jah­ren auf­ge­tre­ten, trat aber nur spo­ra­disch auf, wur­de aber lei­der nicht mehr von der Garan­tie gede­ckelt.

Mehr war nicht. An Ver­schleiß­tei­len kamen noch die vor­de­ren Brem­sen (ca. 500 €) hin­zu, was aber mut­maß­lich mei­nem Fahr­stil geschul­det ist, da ich die Brem­sen ger­ne benutzt habe.

Wei­te­re Ver­schleiß­erschei­nun­gen hat das Fahr­zeug eigent­lich kei­ne. Das Fens­ter auf der Fah­rer­sei­te quietscht manch­mal beim Öff­nen oder Schlie­ßen, aber auch nur bei feuch­tem Wet­ter. Könn­te man ver­mut­lich behe­ben, indem man die Füh­rung schmie­ren lässt. Da ich ein Frisch­luft­fa­na­ti­ker bin und die Fens­ter sehr häu­fig öff­ne und schlie­ße, auch nicht wei­ter ver­wun­der­lich.

Die Sit­ze (von Reca­ro) sind noch ein­wand­frei, nur an der lin­ken Außen­wan­ge der Leh­ne des Fah­rer­sit­zes sind ers­te Abnut­zungs­er­schei­nun­gen sicht­bar.

An eini­gen weni­gen Stel­len knarzt die Innen­ver­klei­dung des Autos, wenn ich über Boden­wel­len, Schlag­lö­cher und ähn­li­ches fah­re. Sport­fahr­werk sei dank, ver­mu­te ich. Das ist nicht toll, aber nach fünf Jah­ren und rund 60.000 km auch nor­mal, schät­ze ich.

Weder die regel­mä­ßig erfolg­ten Inspek­tio­nen, noch der TÜV konn­ten wei­te­re Män­gel fest­stel­len.

Ich habe also in die­sen fünf Jah­ren sage und schrei­be 55 € für die Behe­bung von Män­geln aus­ge­ben müs­sen. Dazu kamen rund 500 € für Ver­schleiß­tei­le. Und jetzt erzäh­le mir bit­te noch mal einer, dass Opel qua­li­ta­tiv min­der­wer­ti­ge Autos baue. Klar, dass eini­ge Tei­le des Innen­raums manch­mal knar­zen ist nicht schön, das wird aber bei ande­ren Fabri­ka­ten nach die­ser Zeit und Lauf­leis­tung auch nicht anders sein.

Frei nach Opels letz­ter Wer­be­kam­pa­gne: Umpar­ken im Kopf. Opel (und ande­re) kön­nen sehr gute Autos bau­en. Und zum Abschluss noch ein Ver­weis auf die letz­te Zufrie­den­heits­um­fra­ge des Online-Maga­zins MOTOR-TALK, in der VW eini­ge Plät­ze hin­ter Opel liegt.

Opel Astra GTC Sport 1.8 zu verkaufen

Bei dem Fahr­zeug han­delt es sich um ein Gara­gen­fahr­zeug. Es ist Scheck­heft­ge­pflegt und wur­de immer ordent­lich behan­delt und sorg­fäl­tig gefah­ren. HU und AU sind nagel­neu (wer­den im Mai 2014 erfol­gen), Inspek­ti­on mit Flüs­sig­keits­wech­sel eben­so (auch für Mai 2014 geplant).

Erwäh­nens­wer­te Aus­stat­tungs­merk­ma­le:

- elek­trisch anklapp­ba­re Außen­spie­gel
— beheiz­ba­re Vor­der­sit­ze, Sport­sit­ze von Reca­ro, aus­zieh­ba­re Bein­ver­län­ge­rung, höhen­ver­stell­bar, ver­stell­ba­re Len­den­wir­bel­stüt­ze
OPC Line Paket 2 (Dach­spoi­ler, Front- und Heck­schür­ze, Sei­ten­schwel­ler, OPC-Schrift­zug)
— 17″-Felgen von Opel
— Licht- und Regen­sen­sor
— Kli­ma­au­to­ma­tik
— Blue­tooth-Frei­sprech­ein­rich­tung (werks­sei­tig ver­baut)
— Ein­park­hil­fe hin­ten
— Mul­ti­funk­ti­ons­lenk­rad zur Bedie­nung von Tele­fon und Radio, Sport­lenk­rad, Leder, mit Nop­pie­rung und Dau­men­auf­la­ge
— Bord­com­pu­ter mit Fahrt­zei­ten­stopp­uhr und Ver­brauchs­an­zei­ge
— MP3-fähi­ges CD-Radio mit AUX-Anschluss
— Sport­fahr­werk und ‑getrie­be
— Peda­le in Alu-Optik
— Brem­sen vor­ne (Klöt­ze und Schei­ben) wur­den im Janu­ar 2014 in einer Opel-Ver­trags­werk­statt kom­plett erneu­ert
— Som­mer­rei­fen wur­den im März 2014 erneu­ert (225 45 R17)
— Win­ter­rei­fen auf 15″-Leichtmetallfelgen (195 60 R15), vier Win­ter gefah­ren (weni­ger als 20.000 km), wer­den mit­ver­kauft, die Rei­fen waren immer sach­ge­mäß beim Händ­ler ein­ge­la­gert
— Schei­ben­wi­scher vor­ne und hin­ten wur­den Anfang 2014 aus­ge­tauscht

Die Höchst­ge­schwin­dig­keit beträgt laut Tacho rund 225 km/h. Für einen sport­li­chen Klang ist dank des Spor­taus­puffs (Ori­gi­nal Opel) eben­falls gesorgt. Mit dem Auto fällt man auf jeden Fall auf, nicht zuletzt auf­grund der kna­cki­gen roten Far­be.

Pro­be­fahrt in mei­ner Gegen­wart mög­lich, vor­zugs­wei­se am Wochen­en­de. Ver­kauf nur gegen Bar­zah­lung mit Kauf­ver­trag. Händ­ler­an­fra­gen wer­den igno­riert.

Das Fahr­zeug kann ab sofort begut­ach­tet wer­den, Ver­kauf dann ab Ende Mai, da ich erst dann mein neu­es Auto bekom­me.

VB: 9.900 €

Und, zu guter Letzt, eine paar Fotos des guten Stücks. Wer mehr wis­sen will, soll mich ein­fach kon­tak­tie­ren.

Eigenes GitHub für 4,49 € monatlich

OK, es ist natür­lich kein rich­tig Git­Hub, son­dern der Open-Source-Klon Git­Lab, den man kos­ten­frei auf eige­ner Hard­ware betrei­ben kann. Sofern man einen Ent­wick­lungs­ser­ver für ein klei­nes Team von Ent­wick­lern sucht, kann man sich mit wenig Auf­wand eine eige­ne Maschi­ne dafür her­rich­ten. Die Restrik­tio­nen, die Git­Hub bei den kos­ten­pflich­ti­gen Accounts auf­er­legt, gel­ten hier natür­lich nicht. Ein­zig und allein die ver­füg­ba­re Hard­ware, bzw. hier die vir­tua­li­sier­te Hard­ware, bil­det die Gren­ze nach oben. Wer aber mit einem klei­nen Team von sagen wir 10 Mann an Pro­jek­ten arbei­tet, dürf­te mit der von mir vor­ge­schla­ge­nen Lösung gut zurecht kom­men.

Wenn als das ange­spro­che­ne Team mit fünf pri­va­ten Repo­sito­rys aus­kommt, zahlt nur 7 US-$ monat­lich, also etwas über 5 € beim der­zei­ti­gen Wech­sel­kurs, für 10 Repo­sito­rys blät­ter man dann etwa 8,50 € hin, und so wei­ter. Arbei­tet man mit unter­schied­li­chen Teams an unter­schied­li­chen Pro­jek­ten, auf die unter­schied­li­che Zugriffs­rech­te ver­ge­ben wer­den sol­len, wird es aber schnell teu­er. Dafür bie­tet Git­Hub die Orga­ni­za­ti­on Plans an. Die star­ten bei 25 $ im Monat, also etwa 18 €. Brau­chen die­se Teams mehr als 10 Repo­sito­rys, lan­det man schon bei 50 $. Außer­dem lie­gen die Daten in den USA, was viel­leicht auch nicht immer erwünscht ist.  Ich möch­te Git­Hub jetzt aber auch nicht schlecht machen, die Platt­form selbst ist geni­al. Aber eben nicht für jeden geeig­net.

Zurück zu mei­nem Pro­jekt: ich habe ein Pro­dukt der Fir­ma net­cup GmbH ver­wen­det, um mei­nen eige­nen Ser­ver auf­zu­set­zen. Die bie­ten eine klei­ne Instanz für gera­de mal 4,49 € monat­lich an. Dabei han­delt es sich um einen auf KVM basie­ren­den vSer­ver, der zwar nur einen Atom-Kern und 1 GB RAM hat, dafür aber immer­hin 60 GB Fest­plat­ten­platz anbie­tet. Für eine nicht sehr inten­siv genutz­te Instanz von Git­Lab aus­rei­chend. Git­Lab selbst emp­fiehlt min­des­tens 768 MB RAM, wir lie­gen mit die­ser Maschi­ne also ober­halb der emp­foh­le­nen Min­dest­men­ge.

Bei mir hat es nur weni­ge Stun­den gedau­ert, bis ich Zugriff auf mei­nen vir­tu­el­len Ser­ver hat­te. Ach­tung: die Instanz wird jähr­lich im Vor­aus berech­net, es fal­len also rund 60 € auf einen Schlag an. Man kann trotz­dem monat­lich kün­di­gen und bekommt dann sein über­be­zahl­tes Geld zurück. Wer nach spä­tes­tens einem Monat sagt, dass er unzu­frie­den ist, bekommt sein Geld voll­stän­dig erstat­tet. Eine fai­re Sache, wie ich fin­de.

Mit den erhal­te­nen Zugangs­da­ten mel­det man sich nun im VCP-Web­in­ter­face an und instal­liert sei­ne nagel­neue VM am Bes­ten gleich frisch neu. Die vor­in­stal­lier­te Ver­si­on beinhal­tet vie­les, das wir gar nicht benö­ti­gen, also weg damit. Ich emp­feh­le, ein Debi­an 7.0 Whee­zy zu instal­lie­ren. Das Sys­tem ist sta­bil und rela­tiv schlank. Danach geht es an die Instal­la­ti­on.

Die Anlei­tung, die das Git­Lab-Pro­jekt geschrie­ben hat, ist sehr ein­fach und ver­ständ­lich, wenn man schon das eine oder ande­re Mal mit der Kon­so­le zu tun gehabt hat. Die Anlei­tung befin­det sich hier:

https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab-ce/blob/master/doc/install/installation.md

Nach der Instal­la­ti­on kann man sich bereits mit dem ange­leg­ten Stan­dard-Admin anmel­den, des­sen Daten man natür­lich umge­hend ändern soll­te. Stan­dard­be­nut­zer­na­men und natür­lich erst recht ‑kenn­wör­ter soll­te nie­mals unver­än­dert blei­ben.

Dann ist die Git­Lab-Instanz bereits ein­satz­be­reit. Die Bedie­nung der Web-GUI ist intui­tiv, jeder Schritt wird recht gut erklärt. Updates erle­digt man am Bes­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Upgrade-Scripts. Sofern man die Stan­dard­in­stal­la­ti­on durch­führt und kei­ne Varia­blen anpasst, dürf­te das stress­frei durch­lau­fen.

Für Fra­gen dürft ihr natür­lich ger­ne die Kom­men­tar­funk­ti­on ver­wen­den.

Ihr wollt nichts verkaufen, oder?

Die­se Fra­ge stel­le ich mir mitt­ler­wei­le bei vie­len Auto­her­stel­lern und ‑händ­lern. Nach­dem die Fra­ge, wel­ches Fahr­zeug ich mir als nächs­tes kau­fen wer­de ziem­lich defi­ni­tiv beant­wor­tet ist, geht die Suche jetzt für mei­ne Freun­din wei­ter.

Es soll ein Klein­wa­gen wer­den und er soll Auto­ma­tik haben. Der Rest ist erst Mal rela­tiv egal. Also habe ich eine Rei­he von Pro­spek­ten ange­for­dert und sie aus­wäh­len las­sen. Die End­aus­wahl bestand aus die­sen Model­len:

  • Kia Rio
  • Renault Clio
  • Seat Ibi­za
  • Ford Fies­ta

Der Rück­ruf bei allen Her­stel­lern bzgl. der Pro­be­fahrt erfolg­te bin­nen weni­ger Tage. Soweit also alles pri­ma. Als ich dann aber die Son­der­an­for­de­rung bzgl. des Getrie­bes nann­te, stie­gen Kia, Seat und Ford gleich wie­der aus. Man kön­ne mir da nicht wei­ter­hel­fen. Seat erklär­te sich aber immer­hin bereit, sei­nen Händ­ler zu fra­gen, ob er ein ent­spre­chend aus­ge­stat­te­tes Modell zum Pro­be­fah­ren ein­satz­be­reit habe. Hat­te er sogar. Nun soll­te ein Rück­ruf vom Auto­haus erfol­gen. Der kam aber nicht. Seit drei Wochen nicht. In die­ser Zeit rief Seat Deutsch­land mich zwei Mal an und erkun­dig­te sich danach, wie mei­ne Pro­be­fahrt denn gelau­fen sei. Auch der Mit­ar­bei­ter war über­rascht, dass ich noch immer kei­nen Anruf erhal­ten habe. Man sei nicht wei­sungs­be­fugt, hieß es. Beim zwei­ten Anruf sag­te ich dem freund­li­chen Mit­ar­bei­ter dann aber auch, dass ich jetzt selbst anru­fen wol­len. Gesagt, getan und … es steht sogar ein Auto mit DSG-Getrie­be zur Pro­be­fahrt bereit. Pri­ma. Ein Mit­ar­bei­ter wol­le sich am kom­men­den Vor­mit­tag mit mir in Ver­bin­dung set­zen. Das war am Mitt­woch. Der Frei­tag ist nun rum und noch immer kein Anruf.

An Renault bin ich, nach mei­nen posi­ti­ven Erfah­run­gen, direkt her­an­ge­tre­ten. Die Pro­be­fahrt hat zwar noch nicht statt­ge­fun­den, das ist aber mei­ne Schuld, weil ich sie noch nicht orga­ni­siert habe.

Ford sag­te mir das Glei­che wie Seat: „kei­ne Ahnung, ob Ihr Händ­ler so was hat“. Also wer­de ich auch dort selbst anru­fen müs­sen. Nach mei­nen erfolg­lo­sen Anfra­gen bzgl. des Focus ST aber habe ich dar­auf wenig bis gar kei­ne Lust. Egal, ich wer­de es wohl trotz­dem machen. Ich bin gespannt, ob es die­ses Mal bes­ser läuft.

Nach­dem ich Dürkop in Braun­schweig sag­te, wie ent­täuscht ich von Opel bin, dass die nicht dafür sor­gen, dass aus­rei­chend Exem­pla­re des Astra GTC OPC zur Ver­fü­gung ste­hen, habe ich nie wie­der etwas von denen gehört. Auch nicht, nach­dem ich mei­nem Ansprech­part­ner schon zwei E‑Mails geschickt habe mit der Fra­ge nach einem DSG-getrie­be­nen Kia Rio. Ob ich bei einem sol­chen Ver­hal­ten mei­ner Freun­din emp­feh­len soll­te, dort ein Fahr­zeug zu kau­fen?

Fazit: Ich erwar­te nicht, dass die Auto­her­stel­ler immer voll­stän­dig über den Bestand an Pro­be­fahrt-Fahr­zeu­gen bei all ihren Händ­lern Bescheid wis­sen. Was ich aber erwar­ten wür­de wäre, wenn eine Anfra­ge über den Stan­dard hin­aus­geht, dass die Hot­lines der Her­stel­ler sich wenigs­tens mit den Händ­lern in Ver­bin­dung set­zen und dort für den Kun­den nach­fra­gen und dann mit die­ser Infor­ma­ti­on wie­der­um zum Anfra­gen­den zurück­keh­ren. Das scheint aber zu viel ver­langt zu sein. Sobald eine Anfra­ge nicht irgend­ei­ne Aus­stat­tung eines Modells angeht, stei­gen die meis­ten Hot­lines, bis auf die von Renault, aus. Der Ser­vice endet da. Scha­de, sehr scha­de …

Motorsport Arena Oschersleben

Ich war da. Und es war toll. Von eini­gen Pla­nungs­män­geln mal abge­se­hen war ich mit dem Geleis­te­ten sehr zufrie­den. Etwas mehr Erklä­rungs­ar­beit hät­te ich mir aller­dings gewünscht. Um 9 Uhr mor­gens ist die so genann­te Fah­rer­vor­be­spre­chung, zu der jeder Teil­neh­mer muss. Wäh­rend die­ser Bespre­chung wird kurz erklärt, an wel­che Regeln man sich zu hal­ten hat, was das rote Licht bedeu­tet, etc. Danach wird man auch schon wie­der allein gelas­sen und kann sich vor­be­rei­ten. Wo man den Leih­helm her­be­kommt, wo man sich ein­rei­hen muss, um auf die Renn­stre­cke zu kom­men, wo es die Auf­kle­ber für das Fahr­zeug gibt, etc. war lei­der kein The­ma. So muss­te ich mir mit­hil­fe ande­rer Teil­neh­mer all die­se Infor­ma­tio­nen selbst zusam­men­su­chen. Die­ser Punkt ist defi­ni­tiv ver­bes­se­rungs­wür­dig. Ansons­ten hat alles geklappt und ich wer­de nächs­tes Jahr sicher­lich wie­der hin. Dann viel­leicht auch schon mit dem Méga­ne R.S..

Die Probefahrt-Odyssee

Nächs­tes Jahr möch­te ich mir even­tu­ell ein neu­es Auto kau­fen. Dann wird mein jet­zi­ges Fahr­zeug fünf Jah­re alt. Kein Alter für ein Auto, aber trotz­dem wür­de ich ganz ger­ne so lang­sam ein neu­es Auto haben.

Der­zeit fah­re ich einen Opel Astra GTC Sport H, also die Genera­ti­on, die seit 2005 gebaut wird. Die Maschi­ne leis­tet mit 1,8 Liter Hub­raum rund 140 PS. Ganz nett, aber auch kein Renn­wa­gen. Der nächs­te soll min­des­tens 200 PS haben. Attrak­tiv fin­de ich ja die Sport­mo­del­le der Nicht-Pre­mi­um-Her­stel­ler. Also habe ich Pro­be­fahr­ten für ins­ge­samt vier Fahr­zeu­ge bean­tra­gen wol­len:

  • Opel Astra GTC OPC
  • Ford Focus ST
  • Renault Méga­ne Cou­pé R.S.
  • VW Golf bzw. Sci­roc­co R

Opel und Ford teil­ten mir mit, dass sie mir bei dem jewei­li­gen Modell nicht hel­fen kön­nen, da sie kei­nen Über­blick dar­über haben, wel­ches Modell wo steht. Ich sol­le doch selbst im Inter­net schau­en, ob ich einen Händ­ler fin­de, der so ein Fahr­zeug als Neu­wa­gen rum­ste­hen hat. Pri­ma Ser­vice.

Volks­wa­gen hielt es nicht mal für nötig mich zurück­zu­ru­fen. Hier­zu soll­te man sich ins Gedächt­nis rufen, dass VW für die R‑Modelle rund 37.000 € abruft. Ist viel­leicht zu bil­lig, sonst fällt mir kein Grund ein, wie­so VW einen hier mit Igno­ranz straft. Ich muss zuge­ben, dass ich VW noch nie moch­te. Weder deren Autos noch die Fir­ma selbst. Die­ses über­heb­li­che Ver­hal­ten passt lei­der ganz her­vor­ra­gend in mein Bild die­ses Unter­neh­mens.

Renault mach­te alles rich­tig: gleich am Fol­ge­tag nach mei­ner Anfra­ge erhielt ich einen Anruf von Renault Deutsch­land. Der Herr am ande­ren Ende der Lei­tung frag­te mich ein paar Sachen und ver­ein­bar­te mit mir dann sofort einen Ter­min für eine Pro­be­fahrt mit mei­nem Wunsch­fahr­zeug. Eine Stun­de nach unse­rem Tele­fo­nat hat­te ich dann schon eine schrift­li­che Bestä­ti­gung in mei­nem Post­fach mit allen Details zu mei­nem Ter­min. Ges­tern war es dann so weit und ich konn­te das Fahr­zeug fah­ren. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: die Pro­be­fahrt war beglei­tet. Laut Renault liegt das dar­an, dass in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der Fahr­zeu­ge von Pro­be­fahr­ten mit zer­kratz­ten Fel­gen und glü­hen­den Brems­schei­ben zurück kamen. Aber der Ver­käu­fer war ein ange­neh­mer Bei­fah­rer, ich konn­te dem Auto auch mal die Spo­ren geben, ohne dass er gleich geschimpft hat.

Alle mei­ne bis­he­ri­gen Fahr­zeu­ge, immer­hin schon vier Stück, waren von Opel. Nach den posi­ti­ven Erfah­run­gen könn­te es viel­leicht beim nächs­ten Mal ein Renault wer­den. Zumal hier auch der Preis stimmt, die Kon­kur­renz ist um eini­ges teu­rer … Also, Hut ab für Renault und deren tadel­lo­sen Ser­vice. Davon kann sich die Kon­kur­renz ein gro­ßes Scheib­chen abschnei­den.

Ach ja, hier ist noch ein Foto mei­nes pro­be­ge­fah­re­nen Autos. Lei­der nur ein iPho­ne-Foto gegen die Son­ne, aber es soll­te erkenn­bar sein ;-).

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Und weg war’s

Am Don­ners­tag geschah es, mein Mac­Book Air wur­de aus mei­nem Büro an mei­nem Arbeits­platz in der Ost­fa­lia Hoch­schu­le ent­wen­det. Gegen 16 Uhr am 06.12.12 stahl jemand bis­her uner­kann­tes mein Pri­vat­ge­rät, wel­ches ich auch für die Arbeit an mei­nem Arbeits­platz in der Hoch­schu­le ver­wen­de. Ich habe natür­lich sofort eine Anzei­ge bei der Poli­zei erstat­tet, wo eine Anzei­ge gegen Unbe­kannt auf­ge­nom­men wur­de. Eine Sach­fahn­dung für das Gerät ist eben­falls auf­ge­nom­men wor­den.

Ich publi­zie­re die­sen Vor­fall des­we­gen, weil ich hof­fe, dass dem Dieb durch die Ver­öf­fent­li­chung der Seri­en­num­mer der Ver­kauf des Geräts so schwer wie mög­lich gemacht wird.

Seri­en­num­mer gestoh­le­nes Mac­Book Air 11″ Mit­te 2012: C02HX1Q5DRV9 Dieb­stahl­da­tum: 06.12.2012

Soll­te jemand per Zufall über ein sol­ches Gerät stol­pern, möge er bit­te umge­hend die Poli­zei und mich infor­mie­ren. Es han­delt sich, wie erwähnt, um ein Mac­Book Air 11″ Modell Mit­te 2012 mit 128 GB SSD und 8 GB RAM. An dem Gerät sind kei­ne Krat­zer oder sons­ti­gen Beschä­di­gun­gen zu sehen.

Die ver­bau­te SSD ist kom­plett ver­schlüs­selt, mit dem instal­lier­ten Sys­tem kann der Dieb also nichts anfan­gen. Das Netz­teil hat der Dieb zurück­ge­las­sen. Ins­be­son­de­re also dann, wenn jemand ein Mac­Book Air 11″ ohne sämt­li­ches Zube­hör ange­bo­ten bekommt, ist Vor­sicht gebo­ten.

Die Poli­zei und ich inter­es­sie­ren uns für jeg­li­che Hin­wei­se. Wenn also jemand was gese­hen oder gehört hat, mel­de er sich bit­te umge­hend bei mir oder, sofern hand­fes­te Hin­wei­se vor­lie­gen, auch direkt bei der Poli­zei. Die Fall­num­mer der bei der Poli­zei ange­leg­ten Akte gebe ich ger­ne auf Nach­fra­ge raus.