Die Probefahrt-Odyssee

Nächs­tes Jahr möch­te ich mir even­tu­ell ein neu­es Auto kau­fen. Dann wird mein jet­zi­ges Fahr­zeug fünf Jah­re alt. Kein Alter für ein Auto, aber trotz­dem wür­de ich ganz ger­ne so lang­sam ein neu­es Auto haben.

Der­zeit fah­re ich einen Opel Astra GTC Sport H, also die Genera­ti­on, die seit 2005 gebaut wird. Die Maschi­ne leis­tet mit 1,8 Liter Hub­raum rund 140 PS. Ganz nett, aber auch kein Renn­wa­gen. Der nächs­te soll min­des­tens 200 PS haben. Attrak­tiv fin­de ich ja die Sport­mo­del­le der Nicht-Pre­mi­um-Her­stel­ler. Also habe ich Pro­be­fahr­ten für ins­ge­samt vier Fahr­zeu­ge bean­tra­gen wol­len:

  • Opel Astra GTC OPC
  • Ford Focus ST
  • Renault Méga­ne Cou­pé R.S.
  • VW Golf bzw. Sci­roc­co R

Opel und Ford teil­ten mir mit, dass sie mir bei dem jewei­li­gen Modell nicht hel­fen kön­nen, da sie kei­nen Über­blick dar­über haben, wel­ches Modell wo steht. Ich sol­le doch selbst im Inter­net schau­en, ob ich einen Händ­ler fin­de, der so ein Fahr­zeug als Neu­wa­gen rum­ste­hen hat. Pri­ma Ser­vice.

Volks­wa­gen hielt es nicht mal für nötig mich zurück­zu­ru­fen. Hier­zu soll­te man sich ins Gedächt­nis rufen, dass VW für die R‑Modelle rund 37.000 € abruft. Ist viel­leicht zu bil­lig, sonst fällt mir kein Grund ein, wie­so VW einen hier mit Igno­ranz straft. Ich muss zuge­ben, dass ich VW noch nie moch­te. Weder deren Autos noch die Fir­ma selbst. Die­ses über­heb­li­che Ver­hal­ten passt lei­der ganz her­vor­ra­gend in mein Bild die­ses Unter­neh­mens.

Renault mach­te alles rich­tig: gleich am Fol­ge­tag nach mei­ner Anfra­ge erhielt ich einen Anruf von Renault Deutsch­land. Der Herr am ande­ren Ende der Lei­tung frag­te mich ein paar Sachen und ver­ein­bar­te mit mir dann sofort einen Ter­min für eine Pro­be­fahrt mit mei­nem Wunsch­fahr­zeug. Eine Stun­de nach unse­rem Tele­fo­nat hat­te ich dann schon eine schrift­li­che Bestä­ti­gung in mei­nem Post­fach mit allen Details zu mei­nem Ter­min. Ges­tern war es dann so weit und ich konn­te das Fahr­zeug fah­ren. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: die Pro­be­fahrt war beglei­tet. Laut Renault liegt das dar­an, dass in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der Fahr­zeu­ge von Pro­be­fahr­ten mit zer­kratz­ten Fel­gen und glü­hen­den Brems­schei­ben zurück kamen. Aber der Ver­käu­fer war ein ange­neh­mer Bei­fah­rer, ich konn­te dem Auto auch mal die Spo­ren geben, ohne dass er gleich geschimpft hat.

Alle mei­ne bis­he­ri­gen Fahr­zeu­ge, immer­hin schon vier Stück, waren von Opel. Nach den posi­ti­ven Erfah­run­gen könn­te es viel­leicht beim nächs­ten Mal ein Renault wer­den. Zumal hier auch der Preis stimmt, die Kon­kur­renz ist um eini­ges teu­rer … Also, Hut ab für Renault und deren tadel­lo­sen Ser­vice. Davon kann sich die Kon­kur­renz ein gro­ßes Scheib­chen abschnei­den.

Ach ja, hier ist noch ein Foto mei­nes pro­be­ge­fah­re­nen Autos. Lei­der nur ein iPho­ne-Foto gegen die Son­ne, aber es soll­te erkenn­bar sein ;-).

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5 Kommentare

  1. Habe ich auch durch. VW hat ein schlech­ten Kun­den­ser­vice.
    Da ich als Gra­fi­ker bin baru­che ich vor allem ein Auto da ich oft unter­wegs bin.
    Habe mir ein Mega­ne gekauft aller­dings auf­grund der Kilo­me­ter ein Die­sel.
    Zieht ganz gut.
    Hast du das Fahr­zeug schon erwor­ben?

    Gruß

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