CeBIT 2007


Am letz­ten Tag der noch immer größ­ten IT-Mes­se welt­weit, der CeBIT, haben ein paar Kom­mi­li­to­nen und ich es doch noch geschafft, nach Han­no­ver zu fah­ren. Bei der Ent­schei­dung etwas gehol­fen haben die die­ses Jahr anschei­nend sehr groß­zü­gig ver­teil­ten Frei­kar­ten. Allein an mei­ner FH wur­den die Din­ger einem qua­si hin­ter­her gewor­fen. Da ande­re Ter­mi­ne eine frü­he­re Fahrt ver­hin­dert haben, sind wir heu­te end­lich hin­ge­fah­ren. Heu­te mor­gen um 9 Uhr ging’s los… na gut, es war 10.30 Uhr, immer­hin sind wir auch nur Stu­den­ten :p

Gegen 12 Uhr haben wir end­lich die ers­te Hal­le betre­ten. Nach­ein­an­der haben wir die unse­rem Geschmack nach wich­tigs­ten Hal­len abge­klap­pert. Eini­ge Aus­stel­ler began­nen aber schon gegen 15 Uhr mit dem Abbau, sodass wir eini­ge Stän­de gar nicht mehr begut­ach­ten konn­ten. Bei eini­gen, wie bei­spiels­wei­se Casio, war das recht schade.

Zwei mei­ner geschätz­ten Mit­stu­den­ten haben sich ver­hal­ten, wie man es eben von Stu­den­ten auch erwar­tet: sie haben alles mit­ge­nom­men, an dem kein Preis stand. Na gut, natür­lich nicht alles. Aber wenn es irgend­wo Wer­be­ge­schen­ke gab, sind die in deren Taschen gelan­det. Einer der bei­den hat zum Schluß sage und schrei­be 15 Kugel­schrei­ber in der Tasche gehabt. Außer­dem war kein Keks oder Bon­bon vor ihm sicher. Aber gut, ich wäre auch fast soweit gegan­gen, als ich mir dann doch etwas gegen den Hun­ger holen woll­te. 3,50 € sind für ein beleg­tes Bröt­chen nicht ganz ohne… aber ich hab’s dann doch bis abends durch­ge­hal­ten. Wirk­lich infor­miert habe ich mich eigent­lich nur bei Navi­gon, da ich mit dem Gedan­ken spie­le, mir ein Navi­ga­ti­ons­sys­tem die­ses Her­stel­lers zu kau­fen. Die Stand­mit­ar­bei­ter waren alle­samt äußerst freund­lich und konn­ten mir auch ein wenig was erzäh­len. Dau­men hoch also für die­sen Stand. Rela­tiv inter­es­sant war auch der Stand von Zal­man, die eine neue 3D-Tech­nik für Fil­me und Spie­le vor­ge­stellt haben. Lei­der ist auch hier wie­der ein Hilfs­mit­tel, eine Bril­le, erfor­der­lich gewe­sen. Ohne Bril­le war das Bild total ver­wa­schen. Trotz­dem war der plas­ti­sche Ein­druck ziem­lich gut, wenn auch mei­ne Wahr­neh­mung fünf Minu­ten nach Abneh­men der Bril­le noch immer gestört war. Ob das so gut ist? Außer­dem gab es bei jedem grö­ße­ren Her­stel­ler wie Sam­sung, Sony, Pana­so­nic, NEC und noch eini­gen wei­te­ren natür­lich rie­sen­gro­ße TFT- und Plas­ma-Fern­se­her zu sehen. Am Sony-Stand wur­de natür­lich auch ein­drucks­voll die neue Blu­er­ay-Tech­nik prä­sen­tiert. Wor­auf ich aber lei­der ver­geb­lich war­ten muss­te, waren beweg­te Bil­der der Play­sta­ti­on 3. Apple ließ sich ja lei­der erneut nicht bli­cken :-( Auch ent­täuscht war ich von den Stän­den eini­ger Unter­hal­tungs­elek­tronik­her­stel­ler wie bei­spiels­wei­se Logi­tech. Auf allen Stän­den war nichts spek­ta­ku­lä­res zu entdecken.

Dafür hat­ten die gro­ßen vier der mobi­len Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che die­ses Jahr anschei­nend die Spen­dier­ho­sen an. Ins­be­son­de­re o2 trumpf­te mit einem ein­fach gewal­ti­gen Stand auf. Aber auch T‑Mobile und E‑Plus lie­ßen sich nicht lum­pen. Erstaunt war ich auch über die Grö­ße des Stan­des von Free­n­et. Den Unter­neh­men scheint es äußerst gut zu gehen.

Zum krö­nen­den Abschluss habe ich mir noch die PGP-Schlüs­sel für zwei mei­ner E‑Mail-Adres­sen zer­ti­fi­zie­ren las­sen. Das war kos­ten­los am Stand des Hei­se Zeit­schrif­ten­ver­la­ges aus Han­no­ver mög­lich. Vie­len Dank noch mal nach Han­no­ver dafür.

Mein Res­u­mée die­ses CeBIT-Besu­ches sieht aber doch lei­der so aus, dass ich mir das Paar durch­ge­lau­fe­ne Schu­he sowie das Sprit­geld durch­aus hät­te spa­ren kön­nen. Die drei, vier Klei­nig­kei­ten, die mich nun wirk­lich ange­spro­chen haben, haben den Auf­wand nicht gerecht­fer­tigt. Und Mes­se­ba­bes gab es auch nicht wirk­lich vie­le zu sehen… den Groß­teil davon hat sich Free­n­et die­ses Jahr geholt.

Eini­ge Fotos des dies­jäh­ri­gen Besu­ches gibts in mei­nem Pho­to­stream zu sehen.


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