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Gebrauchtpreise — ein weiterer Grund pro Apple

Wert­er­halt, sicher­lich ein Fak­tor, den vie­le bei einem Com­pu­ter­kauf außer Acht las­sen. Wer aber so wie ich spä­tes­tens nach drei Jah­ren einen Rech­ner aus­ran­giert, soll­te sich dar­über schon ein paar Gedan­ken machen.

Im Novem­ber 2007 kauf­te ich mei­nen letz­ten iMac, ein 24″-Modell mit Core2Duo 2,4 GHz für rund 1.400 €. Nach­träg­li­che Inves­ti­tio­nen waren eine Spei­cher­er­wei­te­rung von 2 auf 4 GB, die mich sei­ner­zeit um die 50 € gekos­tet haben, wenn ich mich nicht täu­sche und vor rund neun Mona­ten eine grö­ße­re Fest­plat­te zum Preis von 75 €. Ach ja, ein Upgrade auf Snow Leo­pard für 29 € habe ich auch noch gekauft. Rund 150 € habe ich als nach dem Kauf noch mal in das Gerät und sei­ne Soft­ware­aus­stat­tung gesteckt. Nun, das Gerät ging vori­ge Woche bei eBay für fast 800 € über die The­ke. Nach drei Jah­ren Nut­zung habe ich also kei­ne 50 % des Anschaf­fungs­prei­ses ein­ge­büsst. Gemit­telt auf die drei Nut­zungs­jah­re habe ich nun also 250 € pro Jahr für das Gerät aus­ge­ge­ben, oder umge­rech­net ca. 20 € monat­lich.

Im Febru­ar 2008 kam dann ein Mac­Book 13″ white nach. Auch hier rüs­te­te ich den Arbeits­spei­cher auf 4 GB auf, Kos­ten­punkt eben­falls um die 50 €, und kauf­te das Upgrade auf Snow Leo­pard für 29 €. Bezahlt habe ich ursprüng­lich mal 820 € für das Note­book. Ver­kauft habe ich es jetzt für knapp 550 €. Von den rund 900 €, die ich ursprüng­lich mal in das Gerät gesteckt habe, sind also 550 € übrig geblie­ben. Das Gerät hat mich in den drei Jah­ren also 350 € gekos­tet, pro Jahr sind das rund 120 € oder monat­lich 10 €.

Mein fünf Jah­re altes Cine­ma Dis­play habe ich auch ver­kauft. Hier ist der Ver­lust dezent höher, aber auch noch im akzep­ta­blen Rah­men, rech­net man es pro­zen­tu­al aus. Bezahlt habe ich sei­ner­zeit fast 1.200 € (ja, für einen 23″-Bildschirm, das war aber auch 2005 ;-)), ver­kauft habe ich das Dis­play für rund 375 €. 30 % also nach fünf Jah­ren Nut­zung. Durch­aus akzep­ta­bel mei­ner Mei­nung nach. 900 € gemit­telt auf fünf Jah­re macht 180 € pro Jahr, 15 € im Monat.

Die­se alle­samt recht erfreu­li­chen Wer­te sind einer der Grün­de, wie­so ich wei­ter­hin bei Apple ein­kau­fen wer­de. 

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Kaleidoscope 1.1 führt Changesets ein

Sieht wirk­lich nütz­lich aus. Wer die App noch nicht kennt, soll­te sie sich schnellst­mög­lich run­ter laden und sei­nen Mac damit füt­tern.

[vimeo 17363481 w=400 h=300]<p>Kalei­do­scope Chan­ge­set Inter­face from Sofa on Vimeo.</p>

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Wii- und PC-Spiele für Erwachsene zu veräußern

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Ich mis­te gera­de aus und möch­te mir das Weih­nachts­ge­schäft nicht durch die Lap­pen gehen las­sen ;-). Unter den zu ver­kau­fen­den Gegen­stän­den befin­den sich aber auch ein paar Din­ge, die erst ab 18 in deut­schen Lan­den frei­ge­ge­ben sind und des­we­gen nicht via eBay ver­äu­ßert wer­den kön­nen. Des­we­gen ver­such ich es auf die­sem Wege.

Die acht Titel, um die es sich dreht sind auf dem Foto zu sehen. Und ja, Unre­al Tour­na­ment III ist tat­säch­lich noch ver­schweisst ;-). Falls jemand Pro­ble­me beim Lesen der Titel haben soll­te, hier noch mal im Klar­text:

  • Rid­dick — Escape from But­cher Bay
  • Lynch & Kane — Dead Men
  • Max Pay­ne
  • Max Pay­ne 2
  • FarCry
  • Unre­al Tour­na­ment III (2x)
  • Mad­World (Wii)

Alle Titel haben eine Alters­frei­ga­be von 18 Jah­ren. Ich wer­de sie also nur ver­schi­cken, wenn ich euch ent­we­der gut genug ken­ne um sicher zu sein, dass ihr voll­jäh­rig seid oder gegen „Vor­la­ge“ eines Scans eures Per­so­nal­aus­wei­ses oder Füh­rer­scheins. Das muss ich machen, da ich sonst in Teu­fels Küche kom­men kann.

An Ver­sand­kos­ten fal­len genau die Kos­ten an, die die jeweils von euch gewähl­te Ver­sand­me­tho­de kos­tet. Preis­vor­schlä­ge per E‑Mail ([email protected]) oder über die Kom­men­ta­re an mich. Dan­ke schon mal.

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Alles neu in Windows 7 und keiner nutzt es

Win­dows 7 ist nun nicht erst seit ges­tern auf dem Markt und trotz­dem, wenn ich mir die Benut­zer des Sys­tems anschaue, behan­deln sie es zumeist wie ein Win­dows XP oder 2000. Vie­le stel­len gleich als ers­tes die Aero-Ober­flä­che ab (häu­fig mit der ziem­lich frag­wür­di­gen Begrün­dung, sie sei zu bunt), wol­len die­se „furcht­ba­re neue Tas­kleis­te“ aus­schal­ten und ver­su­chen, ihr Start­me­nü wie­der ein­spal­tig zu bekom­men. Es grenzt schon fast an Iro­nie, wie die Kun­den Micro­softs sämt­li­che Bemü­hun­gen das Sys­tem benut­zer­freund­li­cher zu machen tor­pe­die­ren, indem sie alles deak­ti­vie­ren, was man nur deak­ti­vie­ren kann. Linux-Benut­zern wird ja häu­fig vor­ge­wor­fen, sie sei­en Frick­ler. Aus mei­ner Sicht trifft das eher auf den „fort­ge­schrit­te­nen“ Win­dows-Nut­zer zu. Die­se bie­gen sich näm­lich alles so zurecht, wie sie es vor 15 Jah­ren vor­ge­fun­den haben.

Was mir nach der ers­ten Instal­la­ti­on eines Win­dows 7 posi­tiv auf­fiel war, neben der im Ver­gleich zu Vis­ta deut­lich erhöh­ten Arbeits­ge­schwin­dig­keit, die neue Tas­kleis­te. Das zugrun­de­lie­gen­de Kon­zept, jede Anwen­dung bekommt genau ein Icon, kennt man schon län­ger, näm­lich aus der Apple-Welt, aber Micro­soft hat hier noch einen Schritt wei­ter gedacht: hovert man das Icon, sieht man eine Minia­tur­an­sicht sämt­li­cher Fens­ter, die zu dem Icon gehö­ren. Vor­bei sind die Zei­ten, in denen man dank der Tas­kleis­te nicht sinn­voll mit mehr als 10 Fens­tern hat arbei­ten kön­nen. Aber was pas­siert? Die alt­ein­ge­ses­se­nen Win­dows-Nut­zer beschwe­ren sich, weil sich etas geän­dert hat. Ich, als Unbe­tei­lig­ter, freue mich, dass sich end­lich mal was tut. Aber selbst die Nut­zer, die sich nicht beschwe­ren, zie­hen kei­nen Nut­zen aus die­ser tol­len Neue­rung, sie arbei­ten wei­ter wie gehabt. Aber wor­an liegt’s? Ver­mut­lich dar­an, dass Micro­soft nie­man­den auf die Mög­lich­kei­ten auf­merk­sam macht, die sich durch die­se neue Tas­kleis­te bie­ten. Wel­che das sein sol­len?

1. Ent­las­tung des Desk­tops

1.1 Und da soll man noch was fin­den?

Vie­le Win­dows-Nut­zer legen (aus Bequem­lich­keit?) ein­fach alles auf dem Desk­top ab, was ihnen gera­de so über den Weg läuft: Down­loads, neu erstell­te Doku­men­te, von Pro­gramm­in­stal­la­tio­nen ange­leg­te Ver­knüp­fun­gen, tem­po­rä­re Datei­en und so wei­ter. Bei sehr vie­len Anwen­dern ist wirk­lich kaum oder gar kein frei­er Platz mehr auf dem Desk­top aus­zu­ma­chen. Ähn­lich wie bei einem rea­len Schreib­tisch, des­sen Meta­pher der vir­tu­el­le Desk­top ja nun mal sein soll, fin­det man aber ob der vie­len Sym­bo­le rein gar nichts mehr wie­der. For­dert man sol­che Benut­zer aber zum Auf­räu­men auf, sind sie steif und fest der Mei­nung, das alles noch zu brau­chen. Und natür­lich genau dort, auf dem Desk­top, weil man es da ja am schnells­ten wie­der fin­det. Was natür­lich nicht der Fall ist, aber wenn man sich das erst mal in den Kopf gesetzt hat… Der Desk­top wird bei den meis­ten Win­dows-Nut­zern nach dem Start der ers­ten Anwen­dung voll­stän­dig über­deckt. Um jetzt an des­sen Inhalt zu kom­men, muss man also erst mal auf irgend­ei­ne Art und Wei­se für eine Mini­mie­rung der Fens­ter sor­gen. Das kos­tet Zeit und Mühe. Sind alle Fens­ter mini­miert, geht das gro­ße Gesu­che los. Ist es eines der weni­gen Sym­bo­le, das man wirk­lich stän­dig benö­tigt, geht das natür­lich schnell, ansons­ten braucht es eben eine Wei­le.

1.2 Der Schnell­start­be­reich ist obso­let

Auf­grund der Tat­sa­che, dass jedes Pro­gramm ohne­hin genau einen Platz­hal­ter in der Tas­kleis­te nach dem Start belegt, braucht die Schnell­start­leis­te mitt­ler­wei­le wirk­lich kein Mensch mehr. Denn auch hier habe ich Aus­wüch­se gese­hen, die mir mei­ne Nacken­haa­re haben zu Ber­ge ste­hen las­sen. 20 und mehr Icons in der Schnell­start­leis­te bei einer Sym­bolgrö­ße von 16x16(?) sind wohl reich­lich nutz­los. Auch hier wird man eini­ge weni­ge Icons sofort zuord­nen kön­nen, bei allen wei­te­ren muss wie­der gesucht wer­den. Der Zeit­vor­teil ist dahin. Aber man braucht all die­se Sym­bo­le ja stän­dig…

1.3 Mit der Maus star­ten ist out

Und mitt­ler­wei­le auch voll­stän­dig über­flüs­sig. Unter Win­dows 7 ist der Desk­top opti­ma­ler­wei­se voll­stän­dig leer, bis eben auf den Papier­korb und die Objek­te, mit denen man gera­de brand­ak­tu­ell arbei­tet. Pro­gram­me wer­den nicht über Ver­knüp­fun­gen auf dem Desk­top gestar­tet, son­dern über den Such­be­reich im Start­me­nü oder aber eben über Sym­bo­le in der Tas­kleis­te, die ohne­hin nach dem Pro­gramm­start auf­tau­chen wür­den. Das hal­be Dut­zend bis Dut­zend Pro­gram­me, wel­ches man am häu­figs­ten ver­wen­det, kann man mit einem Rechtsklick gefolgt von „An Tas­kleis­te anhef­ten“ dau­er­haft in die Tas­kleis­te ver­frach­ten, wo man es dann sofort star­ten kann, auch wenn schon 20 wei­te­re Fens­ter offen sind und den Blick auf den Desk­top ver­sper­ren. Soll­te man nun spon­tan ein Pro­gramm star­ten müs­sen, das sich nicht in der Tas­kleis­te befin­det, genügt ein Druck auf die Win­dows-Tas­te und der fol­gen­den Ein­ga­be der Anfangs­buch­sta­ben des gesuch­ten Objekts. Gera­de beim durch­schnitt­li­chen Benut­zer befin­den sich nicht so vie­le Objek­te auf der Fest­plat­te, dass ver­mut­lich schon der ers­te Tref­fer, kor­rek­te Ein­ga­be des Such­be­griffs vor­aus­ge­setzt, zum Erfolg führt. Ein Druck auf die Enter­tas­te, schon wird das Pro­gramm gestar­tet bzw. die Datei gela­den.

Die neue Tas­kleis­te ist ja nicht das ein­zig neue Fea­ture von Win­dows 7, des­we­gen soll­te auch über die fol­gen­den The­men mal nach­ge­dacht wer­den:

2. „Natür­li­chi­fi­zie­rung“ des Sys­tems

Durch die sanft ein- und aus­blen­den­den Fens­ter gewinnt das gesam­te Sys­tem einen deut­lich „natür­li­che­ren“ Ein­druck. Wir ken­nen sol­che Ansät­ze auch aus ande­ren Indus­trie­zwei­gen. Die Auto­in­dus­trie bei­spiels­wei­se ver­baut sol­che Tech­ni­ken in Innen­raum­be­leuch­tun­gen. In aktu­el­len Fahr­zeu­gen ist die­se nicht plötz­lich an und wie­der aus, son­dern wird lang­sam hel­ler bzw. dunk­ler. Auch der Ener­gie­spar­mo­dus mei­nes iMacs schal­tet das Dis­play nicht schlag­ar­tig dun­kel, son­dern ver­dun­kelt es vor­her lang­sam. Die Son­ne ist ja auch nicht plötz­lich da und weg. Genug der Bei­spie­le, die Poin­te soll­te klar gewor­den sein.

Auch die teil­trans­pa­ren­ten Titel­leis­ten der Fens­ter tra­gen ihren Teil dazu bei, da durch die­se der Unter­schied zwi­schen akti­ven und inak­ti­ven Fens­tern deut­lich ver­stärkt wird. Dies wie­der­um führt zu einer grö­ße­ren Über­sicht­lich­keit. Von den Fens­ter­schat­ten ganz zu schwei­gen, die­se kann ich gar nicht mehr weg­den­ken, sie erhö­hen mas­siv die Plas­ti­zi­tät der Sys­tem­op­tik. In ande­ren Berei­chen will auch nie­mand mehr fla­che, 2D-arti­ge Objek­te haben.

Die Welt ist nun mal drei­di­men­sio­nal, wie­so soll­ten Betriebs­sys­tem­ober­flä­chen nicht auch etwas mehr in Rich­tung Drei­di­men­sio­na­li­tät wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den?

3. Bes­se­re Nut­zung von Res­sour­cen

Ja, so para­dox es klingt, ohne Bench­marks ange­stellt zu haben, habe ich das Gefühl, dass die Akti­vie­rung der Aero-Ober­flä­che einen Geschwin­dig­keits­zu­wachs bringt. Das wäre auch nahe­lie­gend, immer­hin soll­te nach der Akti­vie­rung der 3D-Chip die Zeich­nung der Fens­ter über­neh­men und nicht mehr die CPU. Der Pro­zes­sor und auch der Arbeits­spei­cher soll­ten durch die Akti­vie­rung von Aero also ent­las­tet wer­den. Tat­säch­lich kommt mir Win­dows 7 ab einem bestimm­ten Leis­tungs­ni­veau auf glei­cher Hard­ware schnel­ler vor als Win­dows XP.

4. Ver­bes­ser­tes Fens­ter-Hand­ling

Micro­soft hat Win­dows 7 außer­dem eine sehr prak­ti­sche Fea­ture-Grup­pe zum ver­bes­ser­ten Hand­ling von Fens­tern spen­diert. Zieht man näm­lich ein belie­bi­ges Fens­ter gegen den obe­ren Bild­schirm­rand, mini­miert sich die­ses. Löst man es wie­der vom Bild­schirm­rand, nimmt es sei­ne ursprüng­li­che Grö­ße an. Glei­ches gilt, wenn man ein Fens­ter gegen den lin­ken
re
spek­ti­ve rech­ten Bild­schirm­rand zieht. Nur wird das Fens­ter so nicht maxi­miert, son­dern in der hori­zon­ta­len geteilt, nimmt also genau die hal­be Bild­schirm­brei­te ein. Zu guter letzt gibt es noch das Schüt­teln, mit dem der Benut­zer dafür sorgt, dass alle Fens­ter außer dem geschüt­tel­ten mini­miert wer­den. Ein erneu­tes Schüt­teln stellt alle Fens­ter wie­der her.

Viel­leicht liest die­sen Arti­kel ja der eine oder ande­re Win­dows-7-Benut­zer und über­denkt sei­ne Arbeits­wei­se anhand der Denk­an­stös­se noch mal. Win­dows 7 macht das Arbei­ten deut­lich effi­zi­en­ter, wenn man es denn nur zulässt.

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Austeilen? Ja, bitte. Einstecken? Nein, danke.

Die­ses Ver­hal­ten fällt mir im Web, aber auch außer­halb, immer häu­fi­ger auf. Aus­tei­len kön­nen die meis­ten sehr gut, wenn dann aber mal jemand zurück­feu­ert, geht gleich das gro­ße Geh­eu­le los.

Man schaue sich nur mal in diver­sen Foren, den App-Store-Bewer­tun­gen oder auch bei Twit­ter um. Vie­le sind äußerst schell mit Belei­di­gun­gen, ver­nich­ten­den Kri­ti­ken und unfreund­li­chen Wor­ten aller Art dabei. Klar, Kri­tik wird viel lie­ber geäu­ßert als Lob, da man sei­nem Ärger irgend­wie Luft machen muss. Kann ich ja auch ver­ste­hen und ken­ne das auch von mir selbst. Aber wenn ich mir mal anschaue, was die­se Analpha­be­ten (sor­ry) im App Store von sich geben und einer Soft­ware 1 von 5 Ster­nen geben, weil ihnen ein Detail nicht passt, da hört die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ein­fach auf. Oder Anbie­ter von Soft- oder Hard­ware als unfä­hig hin­zu­stel­len, nur, weil deren neu­es­tes Pro­dukt einen ner­vi­gen Bug auf­weist. Bei einem Groß­teil der Kri­ti­ker bin ich mir sicher, dass die nicht mal eine for-Schlei­fe kor­rekt auf­bau­en oder ihre Schnür­sen­kel rich­tig zuma­chen kön­nen, ohne, dass Mami hilft. Ent­schul­digt die Pole­mik, aber das geht stre­cken­wei­se gar nicht.

Der Grund für die­sen Arti­kel ist unter ande­rem, dass ich mich, vie­le wis­sen das von mir, häu­fig nicht zurück­hal­ten kann, wenn jemand am lau­fen­den Ban­de Recht­schreib­feh­ler pro­du­ziert oder gro­ben Unfug von sich gibt. Recht­schreib­feh­ler kor­ri­gie­re ich gern mit einem klei­nen Kom­men­tar. Als Reak­ti­on gibt es eigent­lich nur zwei Gat­tun­gen: Ableh­nung (Klug­scheis­ser, was willst du von mir?, ist doch egal, wir sind hier im Inter­net) oder Dank. Ich per­sön­lich freue mich über jede Kor­rek­tur und neh­me es als das, was es ist: eine neu­tra­le Kor­rek­tur eines Feh­lers, den ich gemacht habe. Die­se Kor­rek­tur mer­ke ich mir dann hof­fent­lich und mache den Feh­ler nie wie­der. Aber vie­le Leu­te füh­len sich gleich per­sön­lich ange­grif­fen und sind ein­ge­schnappt oder bele­di­gen mich. Ande­re wie­der­um sehen den Feh­ler zwar ein, erklä­ren ihn aber als unwich­tig und ver­ste­hen nicht, wie­so sie etwas dage­gen tun soll­ten. Und dafür fehlt mir wirk­lich jeg­li­ches Ver­ständ­nis. Wenn jemand ein so gro­ßes Ego hat, dass er kei­ne Kri­tik an sich zulässt, haben die Eltern bei der Erzie­hung halt was falsch gemacht aber wie­so um alles in der Welt behaup­tet jemand von einem Feh­ler, den er leicht abstel­len könn­te, dass er egal sei. Oder, noch schö­ner, dass es im Inter­net ja egal sei, wie man schreibt.

Ich stel­le mal die The­se auf, dass man, wenn man sich erst dar­an gewöhnt hat, dass man im Inter­net kreuz und quer, ohne Punkt und Kom­ma und ohne jeg­li­che Feh­ler­kor­rek­tur schrei­ben kann, dies irgend­wann unbe­wusst auch in Schrift­stü­cken macht, in denen es viel­leicht nicht ganz so unwich­tig ist. So erstaunt es mich immer wie­der, wie vie­le Hoch­schul­ab­sol­ven­ten kein kor­rek­tes Deutsch schrei­ben kön­nen. Ich mei­ne, die haben eine Bache­lor- oder Diplom­ar­beit abge­ben, ein schrift­li­ches Exam able­gen oder gar eine Dis­ser­ta­ti­on anfer­ti­gen müs­sen. Haben die bei deren Kor­rek­tur die Arbeit an jemand Drit­ten abge­ge­ben? Wenn ich mich mal an mei­ne Vor­le­sungs­zeit zurück erin­ne­re, gab es die­ses Phä­no­men auch bei Pro­fes­so­ren und Ange­stell­ten. Die Pro­fes­so­ren hat­ten, bis auf eine oder zwei Aus­nah­men, eine tadel­lo­se Recht­schrei­bung. Die Ange­stell­ten, die „nur“ ein Diplom an ihrer Wand hän­gen haben aber hat­ten häu­fig eine voll­stän­dig kata­stro­pha­le Recht­schrei­bung. Nicht alle, aber doch recht vie­le.

Ich schwei­fe ab. Ich habe das Gefühl, dass in unse­ren Schu­len viel zu wenig auf Recht­schrei­bung geach­tet wird. Wenn ich mir anschaue, wie vie­le Recht­schreib­feh­ler die Genera­ti­on so macht, die aktu­ell um die 15 Jah­re alt ist, stel­len sich mir alle Nacken­haa­re auf. Von Punk­tua­ti­on scheint die­se Genera­ti­on auch noch nie etwas gehört zu haben. Da wer­den 20 Sät­ze ohne Punkt und Kom­ma anein­an­der gereiht und erwar­tet, dass das jeder ver­steht. Sagen die Leh­rer denn nichts, wenn die­ses kata­stro­pha­le Schrift­bild in Klau­su­ren auf­taucht? Wäre ich Leh­rer, wür­den die­se Schü­ler die­se Schrift­stü­cke mit einer dicken roten 6 dar­un­ter zurück erhal­ten. 

All mei­ner Lie­be zum Inter­net zum Trotz gebe ich dem Inter­net wenigs­tens eine Teil­schuld an die­sem Phä­no­men. Der Chat (via ICQ oder sons­ti­gem) sorgt bei vie­len dafür, dass sie sämt­li­che Schrift­re­geln ver­ges­sen, ihr Gehirn abschal­ten und ein­fach drauf los­schrei­ben.

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Liebe DVD-Publisher, Geiz ist verflucht noch mal nicht geil

Ich geste­he, ich bin lei­den­schaft­li­cher DVD-Samm­ler. Der­zeit befin­den sich weit über 700 Exem­pla­re in mei­ner Pri­vat­samm­lung. Auch wenn ich mei­ne aktivs­ten Zei­ten, es sind wei­te­re Hob­bys hin­zu­ge­kom­men ;-), schon lan­ge hin­ter mir hab, so gibt es immer noch Fil­me und Seri­en, die ich unbe­dingt auf DVD oder Blu-ray haben muss. Ins­be­son­de­re die Kult-Seri­en Simp­sons und Fami­ly Guy haben es mir ange­tan. Simp­sons schon seit dem Erschei­nen der 1. Staf­fel auf DVD (das dürf­te unge­fähr im Jahr 2000 gewe­sen sein), Fami­ly Guy kam spä­ter hin­zu.

Wenn ich mir nun mei­ne Kol­lek­ti­on mal anschaue, zeich­net sich ein Trend deut­lich ab: die Publis­her wer­den immer gei­zi­ger bei der Ver­pa­ckung. Ich leh­ne mich mal aus dem Fens­ter und stel­le die The­se auf, dass der Groß­teil der Simp­sons-DVD-Käu­fer Fans und Samm­ler sind. Wie abwe­gig. Nein, im Ernst, gera­de die­se Ziel­grup­pe möch­te ihre Samm­lung pfleg­lich behan­deln. Bei den Ver­pa­ckun­gen, die uns die Publis­her vor den Latz knal­len, wird das aber immer schwie­ri­ger. Die 11. und 12. Staf­fel der Simp­sons kommt in einer Frech­heit von einer Ver­pa­ckung daher. Hier sind die DVDs ein­fach in Papp­schu­ber gesteckt, Krat­zer beim Raus­neh­men und Zurück­ste­cken sind vor­pro­gram­miert. Vom Häss­lich­keits­fak­tor mal ganz abge­se­hen. Und Fami­ly Guy? Die ers­ten bei­den Staf­feln waren noch zwei DVDs lang, ent­spre­chend steck­te jede DVD auf einer eige­nen Hal­te­rung in einer Dop­pel­hül­le. Die drit­te und vier­te Staf­fel, die sich seit eini­gen weni­gen Tagen in mei­nem Besitz befin­det, schlägt aber echt den Boden aus dem Fass. Alle drei DVDs ste­cken auf einer Hal­te­rung. Und zwar so fest, dass ich wirk­lich Angst hat­te, die ers­te DVD vom Sta­pel zu holen. All­zu oft soll­te man das auch nicht machen, wenigs­tens klang es so, als wür­de die DVD spä­tes­tens beim drit­ten Mal ein­fach bers­ten.

Bei amazon.de häu­fen sich die Beschwer­den in den Kom­men­ta­ren und mei­ner Mei­nung nach auch durch­aus zurecht. Was bit­te soll das? Wenn eine neue Staf­fel Simp­sons ver­öf­fent­licht wird, kos­tet sie bei amazon.de rund 45 €. Ist es nicht mög­lich in die­sen Preis, den ech­te Fans auf jeden Fall sofort inves­tie­ren wer­den, eine ver­nünf­ti­ge Ver­pa­ckung mit ein­zu­rech­nen? Eine, die dem Anspruch von Samm­lern gerecht wird?

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Hässlich wie die Nacht

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Ist die Win­dows-Welt. Sind wir mal ehr­lich.

Wenn ich mir die (infor­ma­ti­ve und ansons­ten wirk­lich nicht schlech­te) Web­site pctipps.info mal anschaue, dann ist sie typisch Win­dows. Unüber­sicht­lich, mit Inhal­ten und Funk­tio­nen über­la­den, häss­lich.

Um es noch mal klar­zu­stel­len, ich möch­te nicht so klin­gen, als wür­de ich die Arbeit des Man­nes nicht wert­schät­zen, das stimmt nicht. Ich bemän­ge­le ein­fach nur die Prä­sen­ta­ti­on. Glei­ches gilt für das auf sei­ner Sei­te vor­ge­stell­te Pro­gramm. Es ist funk­tio­nell gese­hen sicher­lich super, aber es sieht abso­lut scheis­se aus.

Wie­so geben sich Win­dows-Ent­wick­ler kei­ner­lei Mühe mit der Optik? Wie­so sehen Win­dows-bezo­ge­ne Web­sites (immer) aus wie hin­ge­rotzt und ohne Lie­be gestal­tet? Und wie­so ste­hen gera­de ein­ge­fleisch­te, ver­sier­te Win­dows-Benut­zer auf die Stein­al­t­op­tik (auch genannt Klas­si­sches Lay­out) und ver­dam­men alle Ansät­ze von Micro­soft, wenigs­tens ein biss­chen Schön­heit in die­ses Betriebs­sys­tem zu bekom­men?

Wer­fen wir doch mal einen Blick in die Lager der Kon­kur­renz: Mac OS X und sei­ne Anwen­dun­gen sehen seit jeher zum Nie­der­knien aus. Und auch in der Open-Source-Linux-Welt tut sich eini­ges, die Anwen­dun­gen und gra­fi­schen Ober­flä­chen wer­den immer hüb­scher und auf­wän­di­ger. Schaut man sich mal das aktu­el­le Ubun­tu 10.10 an merkt man, wohin die Ent­wick­lung geht. Das Sys­tem ist schick, mini­ma­lis­tisch, über­sicht­lich. Eben das genaue Gegen­teil von Win­dows, wel­ches zwar mitt­ler­wei­le auch halb­wegs schick ist, von Über­sicht­lich­keit oder gar Mini­ma­lis­mus fehlt hin­ge­gen jede Spur. Wobei, doch, Win­dows Pho­ne 7 wür­de ich sogar letz­te­res unter­stel­len. Das Dash­board-Update der Xbox 360 von vor weni­gen Tagen zeigt, dass auch Micro­soft schein­bar halb­wegs neue Pfa­de bege­hen möch­te. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Win­dows 8…

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Ein paar Worte zur Downtime von gestern, 24.10.10

Aus den geplan­ten zwei Stun­den sind bei­na­he vier Stun­den gewor­den, in denen kei­ner der Diens­te auf unse­rem Ser­ver erreich­bar gewe­sen ist.

Der Grund hier­für war eine voll­stän­di­ge Umstel­lung der Vir­tua­li­sie­rungs­platt­form. Bis­her kam auf der Maschi­ne der VMware Ser­ver zum Ein­satz, der sich auf Dau­er lei­der als Res­sour­cen­ver­schwen­der her­aus­ge­stellt hat. Obwohl ich zwi­schen­zeit­lich schon auf zwei vir­tu­el­le Maschi­nen redu­ziert hat­te und in die­sen vir­tu­el­len Maschi­nen ver­hält­nis­mä­ßig weni­ge Diens­te lau­fen, war der Ser­ver häu­fig unter Voll­last, Log­ins auf den Maschi­nen haben viel zu lan­ge gedau­ert, manch­mal reagier­ten die vir­tu­el­len Maschi­nen kaum noch. Es wur­de also drin­gend Zeit nach einer Alter­na­ti­ve Aus­schau zu hal­ten.

Durch mei­ne Arbeit an der Ost­fa­lia Hoch­schu­le bin ich auf die Vir­tua­li­sie­rungs­lö­sung OpenVZ gestos­sen. OpenVZ ist kein Voll­vir­tua­li­sie­rer wie es VMware Ser­ver, Par­al­lels oder Vir­tu­al­Box sind, son­dern eine con­tai­ner­ba­sier­te Vir­tua­li­sie­rungs­lö­sung. Dank die­ser ande­ren Her­an­ge­hens­wei­se, die einem chroot-Ver­fah­ren ziem­lich ähnelt, ist der Res­sour­cen­be­darf bei ähn­li­chen Betriebs­sys­te­men ziem­lich gering. Als Nach­teil erkauft man sich die feh­len­de Mög­lich­keit, Fremd­sys­te­me, wie bspw. Win­dows, auf einem Linux-Ser­ver zu instal­lie­ren. OpenVZ eig­net sich also nur dann, wenn ohne­hin nur Linux-Vari­an­ten zum Ein­satz kom­men sol­len. Da dies in mei­nem Fal­le zutrifft, habe ich aber die per­fek­te Lösung für mei­ne Zwe­cke gefun­den. Wer neben Linu­xen noch Win­dows-Instal­la­tio­nen benö­tigt, soll­te einen Blick auf Prox­mox Vir­tu­al Envi­ron­ment wer­fen, ein Pro­dukt aus deut­schen Lan­den, wel­ches OpenVZ und eine KVM-Vir­tua­li­sie­rung mit lib­virt unter einen Hut bringt und das gan­ze Sys­tem sogar recht kom­for­ta­bel über eine web­ba­sier­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ober­flä­che admi­nis­trie­ren lässt. Die­se Lösung exis­tiert sowohl als freie als auch als kom­mer­zi­el­le Vari­an­te.

Zurück zu OpenVZ. Um OpenVZ zu instal­lie­ren braucht es nicht son­der­lich viel Fach­wis­sen. Auf einem Debi­an-Etch-basie­ren­den Host genügt es, den pas­sen­den OpenVZ-Ker­nel ein­zu­spie­len. Die Kon­troll­werk­zeu­ge wer­den durch ent­spre­chen­de Abhän­gig­kei­ten auto­ma­tisch instal­liert. Der Instal­la­ti­ons­pro­zess soll­te auch dafür sor­gen, dass der Ker­nel beim nächs­ten Start des Host-Sys­tems auto­ma­tisch gela­den wird.

Das grund­le­gen­de Set­up ist damit auch schon abge­schlos­sen. Eine vir­tu­el­le Maschi­ne anzu­le­gen ist ziem­lich sim­pel:

vzctl create VM_ID --ostemplate TEMPLATE_NAME --ipadd IPADRESSE --hostname HOSTNAME (-- config CONFIG_NAME)

erzeugt eine neue VM mit der ID VM_ID (ein rei­ner Zah­len­wert), mit dem Betriebs­sys­tem aus TEMPLATE_NAME (dazu gleich mehr), mit der IP-adres­se IPADRESSE, dem Host­na­men HOSTNAME und optio­nal den Vor­ein­stel­lun­gen aus der Datei CONFIG_NAME.

Erklä­rungs­be­dürf­tig sind an die­ser Stel­le die Wer­te für die Para­me­ter —ostem­pla­te und —con­fig.

Um ein Betriebs­sys­tem in einen OpenVZ-Con­tai­ner zu instal­lie­ren wird nicht wie man es von einer KVM-Lösung gewöhnt ist mit­tels eines ISOs das Sys­tem ein­ge­spielt, es wird eine Art Tem­pla­te, also Vor­la­ge ver­wen­det. Die­se Tem­pla­tes gibt es zuhauf auf den Unter­sei­ten von OpenVZ, auch die Jungs von Prox­mox VE hal­ten eini­ge Tem­pla­tes bereit. Die TAR-GZ-Archi­ve müs­sen nicht ent­packt wer­den, sie wer­den ein­fach in das Tem­pla­te-Ver­zeich­nis von OpenVZ gespei­chert und ste­hen dann dort über den oben genann­ten Para­me­ter zur Ver­fü­gung. Zu beach­ten ist eigent­lich nur, dass der Tem­pla­tena­me ohne .tar.gz zu schrei­ben ist. Auf mei­nem Debi­an-Host ist es der Pfad

/var/lib/vz/template/cache

Der Para­me­ter —con­fig dient der Ver­wen­dung einer Stan­dard­vor­la­ge für einen neu­en Con­tai­ner. Da die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en von OpenVZ recht schwer ver­ständ­lich sind, bie­tet sich das Tool

vzsplit

an. Nach dem Auf­ruf des Tools wird man nach der Anzahl der auf dem Ser­ver gewünsch­ten VMs gefragt. Die­se Aus­ga­be kopiert man dann ein­fach in eine Datei, wel­che wie­der­um im Ver­zeich­nis

/etc/vz/conf

gespei­chert wird. Der Datei­na­me muss mit ve begin­nen und mit .conf-sam­ple enden, damit er als Vor­la­ge die­nen darf. Die Zei­chen zwi­schen die­sen Zei­chen wie­der­um wer­den dem Para­me­ter —con­fig über­ge­ben. Heißt die Datei also ve-16ve.conf-sample muss der Schal­ter —con­fig 16ve hei­ßen. Am Ende eines sol­chen Tem­pla­tes ist das Ein­fü­gen einer Zei­le mit dem Inhalt ONBOOT=“yes” emp­feh­lens­wert, damit die VM beim Neu­start des Hosts gleich mit gestar­tet wird.

Nach der in weni­gen Sekun­den erle­dig­ten Erstel­lung eines neu­en Con­tai­ners müs­sen noch eini­ge Grund­ein­stel­lun­gen gesetzt wer­den:

vzctl set VM_ID --nameserver NAMESERVER_IP --userpasswd root:ROOTPW --diskspace nG:mG --save

Der Para­me­ter —disks­pace wird mit einem Soft- und einem Hard-Limit ange­ge­ben. n und m sind jeweils durch Zah­len­wer­te zu erset­zen, die auch phy­si­ka­lisch auf der Fest­plat­te des Hosts statt­fin­den.

Mit einem beherz­ten

vzctl start VM_ID

soll­te die neu ange­leg­te VM star­ten und ein paar Mel­dun­gen auf dem Bild­schirm aus­ge­ben. Mit

vzctl enter VM_ID

mel­det man sich direkt in der VM an und kann auch ohne funk­tio­nie­ren­des Netz­werk oder SSH in der Maschi­ne arbei­ten. Als aller­ers­tes soll­te man, unab­hän­gig vom ver­wen­de­ten Tem­pla­te alle Paket­lis­ten und Pake­te aktua­li­sie­ren. Danach kann man wie gewohnt arbei­ten, Pake­te instal­lie­ren, etc. Soll die VM ange­hal­ten wer­den, wird auf dem Host der Befehl

vzctl stop VM_ID

auf­ge­ru­fen. Die VM wird nun sau­ber her­un­ter­ge­fah­ren.

Wie mein Freund und Kol­le­ge Arne her­aus­ge­fun­den hat, muss man Ubun­tu 10.04.1 nach einem Sys­tem­up­date noch Manie­ren bei­brin­gen, da sonst das Netz­werk nicht funk­tio­niert. Damit Ubun­tu im Con­tai­ner wie­der kom­mu­ni­zie­ren kann, muss fol­gen­de Datei samt Inhalt ange­legt wer­den:

/etc/init/openvz.conf# OpenVZ - Fix init sequence to have OpenVZ working with upstartdescription "OpenVZ"start on startuptaskpre-start script  # mount -t devpts devpts /dev/pts  # mount -t tmpfs varrun /var/run  # mount -t tmpfs varlock /var/lock  mkdir -p /var/run/network  # if [ ! -e /etc/mtab ]; then    # cat /proc/mounts > /etc/mtab  # fi  # touch /var/run/utmp  # chmod 664 /var/run/utmp  # chown root.utmp /var/run/utmp  # if [ "$(find /etc/network/ -name upstart -type f)" ]; then  #   chmod -x /etc/network/*/upstart || true  # fiend scriptscript  start networking  # initctl emit filesystem --no-wait  # initctl emit local-filesystems --no-wait  # initctl emit virtual-filesystems --no-wait  # init 2end script

Nach einem Neu­start der VM soll­te das Netz­werk wie­der funk­tio­nie­ren.

Auf­ge­fal­len ist mir auch, dass in vie­len Tem­pla­tes als Zeit­zo­ne Mos­kau gesetzt ist, was natür­lich auch ent­spre­chend des Stand­orts eures Ser­vers geän­dert wer­den soll­te.

OpenVZ ist eine unheim­lich fle­xi­ble Lösung, wenn nur Linux-OSe ein­ge­setzt wer­den sol­len. Das Anle­gen einer neu­en VM ist in weni­gen Sekun­den gesche­hen, der Start einer sol­chen dau­ert nicht län­ger. Ein Freund ver­riet mir, dass auf gro­ßen Ser­vern, die im pro­fes­sio­nel­len Web­hos­ting ein­ge­setzt wer­den, durch­aus bis zu 200 sol­cher vir­tu­el­len Con­tai­ner unter­ge­bracht wer­den kön­ne, ohne Per­for­mance­ein­bu­ßen fest­zu­stel­len. Aber auch für klei­ne Unter­neh­men bie­tet sich eine sol­che Lösung
a
n. Mein Ser­ver steht im Übri­gen bei Hetz­ner und stemmt jetzt immer­hin vier vir­tu­el­le Maschi­nen, in denen schon ein wenig Leben herrscht.

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MacBook 13,3″ (Februar 2008) zu verkaufen

Bevor ich das Ding bei eBay rein stel­le ver­su­che ich es erst mal so.

Ich ver­kau­fe ein wei­ßes Mac­Book 13,3″ Febru­ar 2008. In dem Gerät tak­tet ein Intel Core2Duo 2,1 GHz, die Daten lan­den auf einer 120 GB gro­ßen Fest­plat­te und die Grö­ße des Arbeits­spei­chers beträgt 4 GB.

Die kom­plet­te Innen­plat­te mit Tas­ta­tur und Touch­pad wur­de erst vor ca. sechs Wochen aus­ge­tauscht, da der von die­ser Modell­rei­he bekann­te Seri­en­feh­ler zuge­schla­gen hat, was Apple aber auf Kulanz repa­riert hat. Wie gesagt, Tas­ta­tur und Touch­pad sind des­we­gen nagel­neu. Auch sonst weist das Gerät recht wenig Gebrauchs­spu­ren auf, bis auf klei­ne­re, unver­meid­li­che Krat­zer im Außen­ge­häu­se sieht es qua­si aus wie neu.

Der Akku befin­det sich in einem sehr guten Zustand und hält aktu­ell zwi­schen fünf und sechs Stun­den bei nor­ma­lem Betrieb mit akti­vier­tem WLAN. Das Netz­teil funk­tio­niert tadel­los und hat die übli­chen Gebrauchs­spu­ren.

Das Gerät habe ich im Febru­ar 2008 qua­si am Tag der Ver­öf­fent­li­chung gekauft und seit­dem nicht son­der­lich oft benutzt, da es nur als Zweit­ge­rät dient. Trotz­dem war es mir ein treu­er Beglei­ter und ist in der gan­zen Zeit nie abge­schmiert oder hat ande­re Macken gezeigt.

Alle Ori­gi­nal­un­ter­la­gen und ‑kar­tons sind noch vor­han­den und wer­den mit dem Gerät aus­ge­lie­fert, für einen siche­ren Trans­port ist also auch gesorgt. Dar­über hin­aus lege ich dem Gerät Mac OS X 10.6 Snow Leo­pard bei, die Ori­gi­nal­da­ten­trä­ger mit Mac OS X 10.5 Leo­pard und iLi­fe ’08 befin­den sich aber auch im Lie­fer­um­fang.

Laut der Gebraucht­preis­lis­te von macnews.de hat das Gerät einen aktu­el­len Rest­wert von 565,- €. Da sich Mac OS X 10.6 Snow Leo­pard im Lie­fer­um­fang befin­det und anstel­le von 2 GB 4 GB RAM ver­baut sind, liegt mei­ne Ver­hand­lungs­ba­sis bei 615,- €. In gewis­sen Gren­zen las­se ich natür­lich mit mir reden. Die Ver­sand­kos­ten belau­fen sich per DHL Paket auf 5,90 €.

Hat jemand von euch Inter­es­se an die­sem Gerät oder kennt jeman­den, der Inter­es­se an einem gebrauch­ten Mac­Book haben könn­te? Bei Bedarf stel­le ich hier gern auch noch ein paar Fotos von dem Gerät online. Kon­takt­auf­nah­me gern per Twit­ter oder über das Kon­takt­for­mu­lar hier. Zah­lung erfolgt wahl­wei­se gegen Vor­kas­se per Über­wei­sung oder PayPal (gegen Über­nah­me der PayPal-Gebüh­ren).

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Meine Gedanken zum Apple-Event vom 20.10.2010

Back-to-the-mac

Mit viel Span­nung habe ich es erwar­tet, das gest­ri­ge Apple Event. Ent­täuscht wur­de ich nicht wirk­lich, über­rascht aber auch nicht.

Das neue iLi­fe, wel­ches sich mitt­ler­wei­le auf dem pos­ta­li­schen Wege zu mir befin­det, macht einen guten, aber auch nicht son­der­lich auf­re­gen­den Ein­druck. Die Neue­run­gen gefal­len mir gut, ob ich 50 € dafür aus­ge­ben wür­de, weiß ich aber nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich Aper­tu­re für die Ver­wal­tung mei­ner Fotos nut­ze, kei­ne Vide­os schnei­de und Gara­ge Band bis­her auch nicht nut­ze. Da ich mir erst vor drei Wochen einen neu­en iMac gekauft habe, hat­te ich glück­li­cher­wei­se Anspruch auf das Upgrade für 7,95 €, was ich natür­lich ange­nom­men habe. Die 25 € im Edu­ca­ti­on Store hät­te ich viel­leicht auch noch gezahlt.

Mac OS X Lion. Natür­lich freue ich mich auf die neue Ver­si­on, wie ich mich über jede neue Ver­si­on eines Betriebs­sys­tems freue. Die Idee mit dem Mac App Store fin­de ich gut, wenn auch ich die Kon­di­tio­nen, die für den Mobi­le App Store gel­ten, nicht pas­send sind für den Desk­top-Markt, emp­fin­de ich wenigs­tens so. Aber sonst eine gute Idee, wel­che sich mitt­ler­wei­le auch in Ubun­tu (seit Ver­si­on 10.10) fin­det, hier war also die Kon­kur­renz tat­säch­lich etwas schnel­ler ;-). Die Zen­trie­rung auf den neu­en Full­screen-Mode fin­de ich zwar ver­ständ­lich, aber auch nicht son­der­lich span­nend. Einen rand­lo­sen Full­screen-Mode kön­nen schon jetzt vie­le Anwen­dun­gen, bei ande­ren wie­der­um ist der Modus auch kom­plet­ter Quatsch. Ich wüss­te bspw. nicht, wie­so ich Safa­ri auf mei­nem 27″-Bildschirm im Voll­bild-Modus betrei­ben soll­te. Aber dar­um geht es Apple ja auch gar nicht, wenn ich mir die Prä­sen­ta­ti­on mal so anschaue. Wie sich die neue Schalt­zen­tra­le nach­her in der Pra­xis bewäh­ren wird, muss sich erst noch zei­gen. Die Idee ist nicht blöd, glei­ches gilt für die Ges­ten für den Wech­sel zwi­schen den Full­screen-Anwen­dun­gen. Wie ich Apple ken­ne, wird es tadel­los funk­tio­nie­ren, vor­her bil­de ich mir kei­ne Mei­nung dazu.

Das neue Mac­Book Air. Kein Kra­cher, aber eine kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung. Die Anti-Apple-Men­schen unken natür­lich gleich, dass es sich ein­fach nur um ein teu­res Net­book han­delt. Wenn die­se Men­schen sich aber mal die Mühe machen und sich die Aus­stat­tungs­merk­ma­le anschau­en wür­den, wür­den sie wohl fest­stel­len müs­sen, dass sie hier kom­plett falsch lie­gen. Net­books haben (man schaue sich nur den aktu­el­len Markt an) per Defi­ni­ti­on ein Dis­play mit 7 bis 10″ Dia­go­na­le, eine Auf­lö­sung von max. 1.024x600 (?) Pixeln, 1 GB RAM und eine stink­nor­ma­le Fest­plat­te. Das Mac­Book Air hat wahl­wei­se ein Dis­play mit 11,6″ oder 13,3″ Dia­go­na­le, 2 bis 4 GB RAM und eine SSD. Es gehört also ganz klar in die Klas­se der Sub­note­books, wel­che nach wie vor mit den Net­books rein gar nichts zu tun hat. Davon abge­se­hen fin­de ich das Gerät ziem­lich attrak­tiv. Das Gewicht von min­des­tens 1 kg ist sehr attrak­tiv, die Dis­play­grö­ße ist mit 11,6″ genau das, was ich haben woll­te und dank SSD ist das Gerät wirk­lich laut­los und sto­ßun­emp­find­lich. Ins­ge­samt ein gelun­ge­ner Wurf für Apple aus mei­ner Sicht. Der Ein­stiegs­preis von rund 1.000 € ist ange­mes­sen (Sub­note­books waren noch nie wirk­lich bil­lig). Ja, ich weiß, es gab eini­ge weni­ge Net­book­her­stel­ler, die der Mei­nung waren, mit eini­gen Aus­stat­tungs­merk­ma­len in den Bereich der Sub­note­books vor­drin­gen zu müs­sen, was aus ihnen aber kei­ne Sub­note­books macht. Genau so wenig aber macht dies aus dem Mac­Book Air auf ein­mal ein Net­book. Oder hät­te jemand das Power­Book G4 12″ als Net­book bezeich­net? Es gibt von kei­nem ande­ren Her­stel­ler exakt ver­gleich­ba­re Gerä­te (wenigs­tens habe ich kei­ne fin­den kön­nen), aber auch Acer wil­dert im Sub­note­book-Bereich, ver­baut aber in die­sen Gerä­ten dann kei­ne Schnarch-CPUs wie den Atom mehr son­dern nimmt gleich Core-i-CPUs, ver­langt dafür dann aber auch 800 € auf­wärts. Die SSD fehlt wei­ter­hin. Mal wie­der also Äpfel und Bir­nen.

Ins­ge­samt hat Apple eine schö­ne Vor­stel­lung abge­lie­fert, Revo­lu­tio­nen blie­ben aber aus. Evo­lu­ti­on ist aber auch was tol­les.