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Google Technik

Speicherplatz satt

Mei­ne Goog­le Mail-Adres­se habe ich nun schon seit einer hal­ben Ewig­keit. Auf­grund eines eige­nen Root-Ser­vers sehe ich kei­ne Not­wen­dig­keit dar­in, die­se Adres­se auch zu ver­wen­den, aber als ich vor weni­gen Tagen mal aus gege­be­nem Anlass mal wie­der einen Blick warf, blick­ten mir ins­ge­samt 6.320 MB Spei­cher­platz ent­ge­gen. Das Gan­ze sogar mit IMAP-SSL-Unter­stüt­zung. Und der Spam-Fil­ter arbei­tet auch recht zuver­läs­sig. Einen Viren­scan­ner gibt’s auch.

Wollt ihr auch haben? Gern: http://mail.google.com/mail/signup Mitt­ler­wei­le ist nicht mal mehr eine Ein­la­dung erfor­der­lich.

Aber auch die recht neu­en Funk­tio­nen Goog­le Kalen­der und Goog­le Docs sind einen Blick wert. Ob der Pica­sa-Dienst jemals gegen Flickr anstin­ken kön­nen wird, bleibt abzu­war­ten. Bis­her gebe ich doch noch Flickr den Vor­zug, da Pica­sa den Gesamt­ver­brauch für Fotos auf 1 GiB (1.024 MB) beschränkt. Da fin­de ich die monat­li­che Upload-Gren­ze von 100 MB bei Flickr erträg­li­cher.

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Mac Technik

Debug-Menü im Safari freischalten

Der auf Web­Kit basie­ren­de und unter Mac OS X stan­dard­mä­ßig vor­in­stal­lier­te Web­brow­ser ver­fügt auch über ein Debug-Menü, das man aber erst mal frei­schal­ten muss.

Unter Mac OS X geschieht dies am Ein­fachs­ten über einen Ter­mi­nal-Befehl:

defaults wri­te com.apple.Safari Inclu­de­De­bug­Me­nu 1

Unter Win­dows muss man etwas kom­pli­zier­ter die Datei Preferences.plist im Ver­zeich­nis %APPDATA%\Apple Computer\Safari edi­tie­ren und in die­ser fol­gen­de Ein­trä­ge ein­fü­gen:

[key]IncludeDebugMenu[/key]
[true/]

Der zusätz­lich ver­füg­ba­re Web Inspec­tor ist ein mäch­ti­ges Werk­zeug zum Dar­stel­len von Doku­men­ten­bäu­men. Die­sen kann man frei­schal­ten, indem man fol­gen­den Befehl unter Mac OS X im Ter­mi­nal ein­gibt:

defaults wri­te com.apple.Safari Web­Kit­De­ve­lo­per­Ex­tras ‑bool true

Unter Win­dows müs­sen, eben­falls in der Preferences.plist, fol­gen­de Ein­trä­ge hin­zu­ge­fügt wer­den:

[key]WebKitDeveloperExtras[/key]
[true/]

Die Klam­mern ([ und ]) bei den Win­dows-Ver­sio­nen müs­sen jeweils durch spit­ze Klam­mern (Größer‑, Klei­ner-als-Zei­chen) ersetzt wer­den. Seren­di­pi­ty ver­schluckt die Anga­ben lei­der sonst, da er die für HTML-Tags hält ;-)

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Technik

Ich will ne PSP ^^

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Technik

Nachtrag zu: Erfahrungsbericht RaidSonic IcyBox IB-NAS4220‑B

Da mitt­ler­wei­le ziem­lich vie­le Suchen­de über den Begriff IB-NAS4220‑B in Kom­bi­na­ti­on auf mei­ne Sei­te kom­men, habe ich mich selbst auf die Suche gemacht, um mal zu sehen, wor­an das liegt, dass unter ande­rem auch Such­be­grif­fe wie “ib-nas4220‑b pro­blem” ver­wen­det wer­den.

Fol­gen­de Links möch­te ich des­we­gen an die­ser Stel­le pos­ten:

NAS-4220.org Forum

Lan­ger Thread im “Pla­net 3DNow! Forum”

Nach all den Berich­ten, die ich dort gele­sen habe, bin ich kurz davor, mein Gerät wie­der ein­zu­schi­cken. Bis­her habe ich ja nur die für Giga­bit etwas dol­le maue Netz­werk­per­for­mance zu bekla­gen, womit ich durch­aus leben könn­te, aber was dort an Man­kos zuta­ge kommt ist mehr als nur ner­vig. RAIDs, die nach einem Neu­start der Box ver­schwun­den sind, Daten­ver­lus­te, Hän­ger, etc.

Ach ja, klei­ner Hin­weis: das Tau­rus LAN von Mac­Power ist bau­gleich mit dem IB-NAS4220‑B, selbst die Firm­ware scheint die glei­che zu sein, wenigs­tens sehen die Screen­shots der Firm­ware äußerst bekannt aus. Nur das Gehäu­se hat eine ande­re Far­be spen­diert bekom­men.

Nach die­sen Nega­tiv­erfah­run­gen ande­rer wer­de ich mich wohl doch auf die Suche nach einer Alter­na­ti­ve machen müs­sen. Ergeb­nis­se mei­ner Suche wer­de ich natür­lich an die­ser Stel­le zur Ver­fü­gung stel­len.

Ach ja, wie es scheint, ist der ver­bau­te ARM9-Pro­zes­sor mit 400 MHz getak­tet und macht 230,19 MIPS. Der Arbeits­spei­cher­aus­bau scheint ent­ge­gen der Her­stel­ler­an­ga­ben aber bei etwas über 122 MB (125.296 KB) zu lie­gen. Raid­So­nic sagt hier 64 MB.

Mei­ne Fest­plat­te Sea­gate ST3500630NS hat laut SMART-Sta­tus eine Tem­pe­ra­tur von 41 Grad, wenn das Gerät schon eine Wei­le läuft und Zugriff auf die Fest­plat­te besteht.

Der Bit­Tor­rent-Cli­ent macht gut Dampf, ein Test­down­load von Ubun­tu 7.10 32-Bit ergab bei mir 1,5 MB pro Sekun­de und mehr (bei einer 16 MBit-Lei­tung).

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Technik

Woohoo

Wie geil ist denn das bit­te?

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Technik Windows

Erfahrungsbericht RaidSonic IcyBox IB-NAS4220‑B

Ich woll­te mei­nem strom­fres­sen­den und viel zu lau­ten File­ser­ver end­lich einen Tritt ver­pas­sen und ihn aus­ran­gie­ren. Also mache ich mich auf die Suche nach einer bes­se­ren Lösung, wie bei­spiels­wei­se einem NAS. Da ich das Ding unter ande­rem als Back­up­sys­tem nut­zen woll­te, soll­te es natür­lich zuver­läs­sig und auf den Dau­er­be­trieb aus­ge­legt sein. Nach eini­ger Recher­che und einem klei­nen Schock, was selbst klei­ne Sys­te­me so kos­ten kön­nen, bin ich auf die Icy­Box IB-NAS4220‑B von Raid­so­nic gestos­sen. Der Preis von gera­de mal 129,- € macht klar: es han­delt sich um eine Con­sum­er­lö­sung. Da mein Bud­get aber für eine pro­fes­sio­nel­le Lösung ein­fach nicht genügt, muss­te ich mich wohl damit abfin­den, dass ich ein Lowend-Gerät kau­fen muss.

Erst mal zu den posi­ti­ven Sei­ten des Geräts:

Es ver­fügt hard­ware­sei­tig über die Mög­lich­keit, bis zu zwei (SATAI/II-)Festplatten ein­zu­bau­en und die­se in diver­sen RAID-Modi lau­fen zu las­sen (RAID0, RAID1, JBOD), funk­tio­niert aber auch mit nur einer Fest­plat­te. Außer­dem besitzt es eine Giga­bit-Schnitt­stel­le. Der klei­ne, tem­pe­ra­tur­ge­steu­er­te 40 mm-Lüf­ter ist ange­nehm lei­se.

Es bringt eine Men­ge wich­ti­ger und sinn­vol­ler Ser­ver­diens­te bereits von Haus aus mit. Da wäre ein­mal natür­lich das all­ge­gen­wär­ti­ge und bei­na­he unver­zicht­ba­re SMB-Pro­to­koll, über das man zumin­dest die Win­dows-Cli­ents mit dem NAS kom­mu­ni­zie­ren lässt. Für unixoide Sys­te­me bie­tet sich NFS an, dazu aber spä­ter mehr. Wer gern von außer­halb sei­nes eige­nen Netz­werks auf sei­ne Daten zugrei­fen kann, kann hier­für FTP ver­wen­den, lei­der aber unver­schlüs­selt. Soll­te ich einen Kniff fin­den, wie sich der ver­wen­de­te ProFT­PD doch noch absi­chern lässt, wer­de ich das in die­sem oder einem ande­ren Arti­kel an die­ser Stel­le nach­rei­chen. Fer­ner kann man über eine vor­han­de­ne USB-Schnitt­stel­le auch einen Dru­cker anschlies­sen und das NAS als Druck­ser­ver fun­gie­ren las­sen. Wer noch kei­nen hat, kann das NAS sogar als DHCP-Ser­ver im Netz­werk fun­gie­ren las­sen.

Dar­über hin­aus bot mir die Box gleich von Anfang an einen Zugriff via Tel­net auf das instal­lier­te Linux an. Es han­delt sich hier­bei um eine recht stark abge­speck­te Dis­tri­bu­ti­on, ein Auf­ruf von “una­me ‑a” sagt mir, dass sich ein ARM-Pro­zes­sor in der Box befin­det und ein Ker­nel 2.6.15 dar­auf läuft.

Außer­dem befin­det sich auf der Box noch ein Bit­Tor­rent-Cli­ent, den man über das Web­in­ter­face mit den Tor­rents füt­tern kann. Wer möch­te, kann sein NAS auch als Media­ser­ver für Micro­soft-Sys­te­me (somit auch die Xbox 360) ver­wen­den, wofür eine Lizenz­ge­bühr in Höhe von 29,95 US-$ fäl­lig wird. Eine 30-Tage-Test­ver­si­on der ver­wen­de­ten Soft­ware Twon­ky­Me­dia befin­det sich aber im Lie­fer­um­fang. Für mich als Mac-User ganz toll: das Gerät kann Bon­jour und bie­tet sogar einen iTu­nes-Ser­ver an. Zur Nut­zung müs­sen die Musik­da­tei­en in der Frei­ga­be “public” im Ord­ner “music” lie­gen. Funk­tio­niert tadel­los.

Die Inbe­trieb­nah­me gestal­te­te sich recht ein­fach: Gehäu­se auf­schrau­ben, Fest­plat­te ein­bau­en (bei mir kommt eine Sea­gate Enter­pri­se Series mit SATAII-Inter­face und 500 GB Kapa­zi­tät zum Ein­satz), Gehäu­se zuschrau­ben, Netz­werk­ka­bel auf­ste­cken, fer­tig. Stan­dard­mä­ßig ver­sucht das Gerät, per DHCP eine IP-Adres­se im loka­len Netz­werk zu bekom­men und ist danach sofort via SMB sicht­bar. Ein tel­net auf die IP-Adres­se gewährt einem Zugriff über die Kon­so­le auf das Gerät. Jetzt muss nur noch über das (kom­for­ta­ble, aber recht ein­ge­schränk­te und rela­tiv trä­ge) Web­in­ter­face die Festplatte(n) for­ma­tiert wer­den. Zur Aus­wahl ste­hen hier ext2 (mit Ver­schlüs­se­lung AES 128 Bit, je nach RAID-Modus), ext3 und fat32. Die initia­le For­ma­tie­rung mei­ner 500 GB gro­ßen Fest­plat­te mit ext3 dau­er­te rund 20 Minu­ten. Wer Strom spa­ren möch­te, kann eine Spin­down-Time für sei­ne Festplatte(n) vor­ge­ben. Ich habe mei­ne auf 15 Minu­ten ein­ge­stellt.

Ich habe direkt im Anschluss an die Grund­in­stal­la­ti­on das aktu­el­le Firm­ware­up­date von der Her­stel­l­er­home­page ein­ge­spielt und die neu­en Anwen­dun­gen SSH-Ser­ver und Stream­rip­per instal­liert. Der Stream­rip­per schnei­det Inter­net­ra­dio­sen­dun­gen mit. Prä­di­kat: nütz­lich. Die Instal­la­ti­on gestal­te­te sich recht ein­fach: ein­fach über die Netz­werk­frei­ga­be “public”, wel­che stan­dard­mä­ßig ein­ge­rich­tet ist, die vom Her­stel­ler her­un­ter­ge­la­de­nen .tar.gz-Dateien in den app­li­ca­ti­ons-Ord­ner kopiert, NAS neu gestar­tet, fer­tig. Nach­dem ich dem Ding jetzt noch eine sta­ti­sche IP ver­passt habe, ent­spricht alles mei­nen Vor­stel­lun­gen.

Über das Web­front­end las­sen sich Benut­zer, Grup­pen und Frei­ga­ben ein­rich­ten. Für die Frei­ga­ben kann man dann ganz genau fest­le­gen, wel­che Benut­zer und/oder wel­che Grup­pen auf die Frei­ga­ben zugrei­fen dür­fen und ob die­se einen Benut­zer­na­men und ein Pass­wort benö­ti­gen. Wer es ganz genau haben möch­te, kann sogar nur ein­zel­ne IP-Adres­sen oder Adress­räu­me zulas­sen.

Sehr cle­ver: das Gerät hat an der Vor­der­sei­te einen wei­te­ren USB-Anschluss, an den man einen belie­bi­gen USB-Mas­sen­spei­cher (mit einem vom Sys­tem erkann­ten Datei­sys­tem) anschlie­ßen kann. Drückt man dann auf die “OneTouch-Backup”-Taste an der Vor­der­sei­te, wird ein gepack­tes Back­up des Daten­trä­ger­in­halts auf dem NAS gespei­chert.

Nun zu den nega­ti­ven Punk­ten:

Die Per­for­mance ist nicht mal ansatz­wei­se das, was man von einem Gerät mit Giga­bit-Netz­werk­schnitt­stel­le erwar­tet. Wenn ich von mei­nem Mac aus Daten vom NAS lese oder schrei­be, kom­me ich nicht über 20 MB pro Sekun­de hin­aus. Rein rech­ne­risch mög­lich wären 125 MB pro Sekun­de. Ver­mut­lich ist hier der klei­ne Pro­zes­sor ein Fla­schen­hals. Aber viel­leicht kann Raid­So­nic noch ein wenig tunen, indem sie die Firm­ware und somit auch das instal­lier­te Linux opti­mie­ren. Das Pro­dukt ist erst seit rund zwei Mona­ten erhält­lich, es kann (!) sich also noch um Kin­der­krank­hei­ten han­deln. Natür­lich schafft auch die Fest­plat­te bei sequen­ti­el­lem Zugriff die­se Traum­da­ten­ra­ten nicht. Ein Trans­fer­test von mei­nem Mac zu mei­nem Win­dows­rech­ner brach­te 50 — 60 MB pro Sekun­de, was ja auch gera­de mal in etwa der Hälf­te des­sen ent­spricht, was sich über Giga­bit-LAN über­tra­gen lies­se.

Wenn viel Daten­trans­fer statt­fin­det, reagiert das NAS weder über die Web­ober­flä­che noch über eine SSH-Ver­bin­dung in adäqua­tem Maße. Man kann es zwar noch bedie­nen, war­tet aber mit­un­ter schon mal 10 Sekun­den oder län­ger auf eine Reak­ti­on. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Web­ober­flä­che.

Was mir auch noch auf­ge­fal­len ist: die Anga­ben der Web­ober­flä­che dif­fe­rie­ren hef­tigst von denen des Betriebs­sys­tems. Die Web­ober­flä­che sagt mir, dass ich noch etwas über 31 GB an frei­em Spei­cher auf dem Daten­trä­ger habe, ein Auf­ruf von df an der bash bezeugt mir aber gera­de noch 8 GB an frei­em Spei­cher­platz. Kei­ne Ahnung, wel­che der bei­den Anga­ben zutrifft. Mac OS X zeigt mir für die­se Frei­ga­be aber auch nur rund 8 GB an, wobei die­se Daten wohl vom Sys­tem selbst stam­men.

Anzu­mer­ken bleibt mir noch, dass, laut Recher­chen im Inter­net, gera­de Sam­sung-Fest­plat­ten nicht unbe­dingt son­der­lich gut mit die­sem Sys­tem zusam­men­ar­bei­ten. Die von mir ver­wen­de­te Sea­gate läuft tadel­los, mit Wes­tern Digi­tal-Fest­plat­ten habe ich auch schon posi­ti­ves im Inter­net gele­sen.

Fazit:

In der der­zei­ti­gen Fas­sung hat das Gerät lei­der noch eini­ge Män­gel, die aber der Her­stel­ler hof­fent­lich noch aus­mer­zen kann. Für das Geld bekommt man sehr viel und wenn die Daten­trans­fer­ra­te nicht das aus­schlag­ge­ben­de Kri­te­ri­um für den Kauf ist, kann man sicher­lich mit dem Gerät glück­lich wer­den. Im Betrieb (läuft bei mir seit rund 72 Stun­den im Dau­er­be­trieb) schlägt sich das Gerät recht wacker, Insta­bi­li­tä­ten, wie ich andern­orts gele­sen habe, hat sich das Gerät bis­her nicht erlaubt. Die ange­bo­te­nen Ser­ver­diens­te lau­fen aus­nahms­los anstän­dig, wobei ich fai­rer­wei­se sagen muss, dass ich den DHCP- und den Print­ser­ver bis­her nicht getes­tet habe, da in mei­ner Umge­bung kei­ne Not­wen­dig­keit dafür besteht.

Zum Abschluss noch zum ver­spro­che­nen Kom­men­tar zu NFS: wer unter Mac OS X einen NFS-Mount auf das NAS machen möch­te, muss zwin­gend den Schal­ter ‑P anhän­gen, da die Ver­bin­dung ansons­ten fehl­schlägt. Ein kom­plet­ter Befehl zum Moun­ten einer NFS-Frei­ga­be könn­te also bei­spiels­wei­se wie folgt lau­ten:

sudo mount_nfs ‑P NAS-IP-ADRESSE:/mnt/ide1/FREIGABENAME /Volumes/NFS_MOUNTPOINT

wobei NFS_MOUNTPOINT vor­her hän­disch anzu­le­gen ist. Erle­di­gen kann man das mit dem Befehl

sudo mkdir /Volumes/NFS_MOUNTPOINT

im Ter­mi­nal. Über die Anwen­dung “Ver­zeich­nis­diens­te” (zu fin­den im Fin­der unter Programme/Dienstprogramme) kann man eine sol­che NFS-Frei­ga­be bei jedem Sys­tem­start sehr bequem moun­ten las­sen. Auch hier ist der Schal­ter ‑P nicht zu ver­ges­sen. Zu beach­ten bei NFS-Mounts via Mac OS X ist auch, dass UNIX-Sys­te­me (wie Mac OS X eines ist), nicht mit Benut­zer- und Grup­pen­na­men son­dern deren IDs arbei­ten. Ein Benut­zer ulf auf dem Mac ent­spricht also mit­nich­ten dem Benut­zer ulf auf dem Linux-Sys­tem (in die­sem Fal­le dem NAS), was natür­lich zu Pro­ble­men füh­ren kann. Wäh­rend für eine Datei auf dem Mac alle Rech­te bei mir lie­gen, habe ich auf dem NAS kei­ner­lei Rech­te mehr, da die Benut­zer- und Grup­pen-ID auf dem NAS voll­kom­men unbe­kannt sind. Hier hel­fen nur Work­arounds, wie das anpas­sen der Benut­zer- und Grup­pen-IDs auf einem der bei­den Sys­te­me. Eine klei­ne Anlei­tung zu die­sem The­ma gibt es hier.

Eine sehr schö­ne Sei­te zu die­sem NAS fin­det ihr hier.

Und jetzt noch ein aller­letz­ter Hin­weis für die­je­ni­gen, die so wie ich Leo­pard ein­set­zen und gern das NAS als Back­up­vo­lu­me für Time­Ma­chi­ne ein­set­zen wür­den: stan­dard­mä­ßig erlaubt Time­Ma­chi­ne kei­ne Spei­che­rung von Back­ups auf Netz­lauf­wer­ken, das gilt natür­lich auch für das NAS. Grund dafür ist ein Pro­blem mit Air­Port Extre­me-Access Points, das zu Daten­ver­lust füh­ren kann. Vor­sichts­hal­ber hat Apple des­halb die Siche­rung über das Netz­werk deak­ti­viert. Hof­fent­lich reak­ti­vie­ren die Jungs das bei einem der nächs­ten Updates wie­der. Wer das jetzt schon tun möch­te, kann ein­fach fol­gen­den Befehl im Ter­mi­nal ein­ha­cken:

defaults wri­te com.apple.systempreferences TMShowUn­sup­por­ted­Net­work­Vo­lu­mes 1

Ein

defaults wri­te com.apple.systempreferences TMShowUn­sup­por­ted­Net­work­Vo­lu­mes 0

macht die Ein­stel­lung wie­der rück­gän­gig. Nach Ein­ga­be die­ses Befehls soll­te eine Netz­frei­ga­be (egal, ob über SMB oder NFS) nun auch in Time­Ma­chi­ne ange­zeigt wer­den. Bei mir hat die­ser Kniff tadel­los funk­tio­niert, gefun­den hab ich ihn bei apfel­quak.

Fra­gen oder Anre­gun­gen bit­te als Kom­men­tar hin­ter­las­sen. Dan­ke :-)

[UPDATE]

Da gera­de vor weni­gen Tagen eine Anfra­ge per E‑Mail kam, möch­te ich an die­ser Stel­le dar­auf hin­wei­sen, dass Apple mit einem der letz­ten Updates von Leo­pard die hier beschrie­be­nen Mög­lich­kei­ten eli­mi­niert hat. Eine Siche­rung per Time­Ma­chi­ne ist der­zeit wirk­lich nur mit einer Time­Cap­su­le oder eben einer lokal ange­schlos­se­nen exter­nen Fest­plat­te mög­lich.

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Mac Open Source Technik Windows

Processing

Pro­ces­sing ist eine Pro­gram­mier­spra­che, mit deren Hil­fe man recht ein­fach kom­ple­xe Ani­ma­tio­nen und Bil­der erstel­len kann. Die Syn­tax basiert auf der von Java, auf des­sen Basis das Sys­tem auch ent­stan­den ist. Jeder, der die Java-Syn­tax beherrscht, kann auch in Pro­ces­sing pro­gram­mie­ren. Die Soft­ware hat bin­nen kür­zes­ter Zeit einen ziem­lich hohen Popu­la­ri­täts­grad in der Indus­trie und Leh­re erreicht und ist defi­ni­tiv einen genaue­ren Blick wert.

Die Soft­ware benö­tigt eine lauf­fä­hi­ge JRE (Java Run­ti­me Envi­ron­ment) und läuft unter Mac OS X, Linux und Win­dows. Ich stel­le euch hier die ver­schie­de­nen Ver­sio­nen zum Down­load zur Ver­fü­gung:

Mac OS X Ver­si­on 0135 BETA (18 MB)
Linux Ver­si­on 0135 BETA (46 MB)
Win­dows Ver­si­on 0135 BETA (18 MB)
Win­dows mit JRE Ver­si­on 0135 BETA (35 MB)

Anlei­tun­gen und Refe­ren­zen fin­det man auf der Home­page des Pro­jekts.

So, und nu viel Spaß damit :-)

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Technik

Samsung S85

Es wur­de Zeit, ich brauch­te unbe­dingt wie­der eine Digi­tal­ka­me­ra. Güns­tig soll­te sie sein, eine aus­rei­chend hohe Auf­lö­sung bie­ten und mit Stan­dard-Akkus und ‑Spei­cher­kar­ten zurecht kom­men. Bei amazon.de bin ich dann auf die Sam­sung S85 gestos­sen, die trotz des güns­ti­gen Prei­ses von 119,95 € mit 8 Mega­pi­xel daher kommt, Ver­wa­cke­lungs­schutz sowie Gesichts­er­ken­nung bie­tet, ein fünf­fa­ches Optik­zoom­ob­jek­tiv besitzt und nor­ma­le SD-Kar­ten sowie AA-Bat­te­ri­en akzep­tiert. Also wirk­lich ein Schnäpp­chen, soll­te man mei­nen.

Das ers­te Gerät, was ich erhal­ten habe, muss­te an amazon.de zurück­ge­hen, da ich einen Pixel­feh­ler auf dem Dis­play hat­te. Typisch für amazon.de war der Tausch gar kein Pro­blem, das neue Gerät hielt ich nach drei Tagen in der Hand.

Mit die­sem Gerät bin ich übers Wochen­en­de nach Ams­ter­dam gefah­ren. Eigent­lich woll­te ich ja hun­der­te von Bil­dern machen, lei­der woll­te die Kame­ra anders. Ich habe zwei bis Anschlag gela­de­ne Sät­ze von jeweils zwei 2.700 mAh-Akkus von GP mit­ge­nom­men. Der ers­te Satz war nach viel­leicht 10 Bil­dern leer, der zwei­te hat nach ca. 70 Bil­dern das ers­te mal ernst­haft geme­ckert. Merk­wür­dig war auch, dass die Akkus nach einer hal­ben Stun­de Ruhe­pau­se auf ein­mal wie­der einen vol­len Lade­zu­stand ver­mel­de­ten.

Das nächs­te Pro­blem war die lan­ge Fokus­sier­zeit. Das Teil bie­tet einen Mecha­nis­mus gegen rote Augen, Ver­wa­cke­lungs­schutz, Gesichts­er­ken­nung… aber wenn die Kame­ra­lo­gik teil­wei­se bis zu drei Sekun­den fürs Fokus­sie­ren braucht, ists natür­lich essig mit Schnapp­schüs­sen. Zudem braucht der Blitz teil­wei­se bis zu fünf Sekun­den, um wie­der ein­satz­be­reit zu sein.

Die Bild­qua­li­tät hin­ge­gen und die Spei­cher­zei­ten (trotz 8 Mega­pi­xel) auf einer stink­nor­ma­len SD-Kar­te sind wirk­lich pri­ma. Ein paar Bei­spiel­fo­tos gibt’s in mei­nem Flickr Pho­to­stream zu sehen.

Trotz alle­dem wird die Kame­ra zurück­ge­hen. Die Man­kos sind ein­fach zu schwer­wie­gend. Ich wer­de wohl doch wie­der zu Canon grei­fen, die beim glei­chen Preis aber “nur” 7 Mega­pi­xel und einen vier­fa­chen opti­schen Zoom bie­tet. Mal gucken, ob ich damit zufrie­den sein wer­de.

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Eigenes Technik

Medion Akoya

Fol­gen­des Zitat darf man der Wer­be­sei­te die­ses Rech­ners ent­neh­men:

Der Aldi-PC Medi­on MD 8828 Akoya war beim Arbei­ten und Spie­len sehr schnell und über­zeug­te mit einer umfang­rei­chen Aus­stat­tung. Zukunfts­si­cher: Der DVD-Bren­ner spielt auch Blu-ray- und HD-Schei­ben ab. Dafür gab’s ein “gutes” Test­ergeb­nis und den Test-Sieg. Mit 899 Euro bot er zudem das bes­te Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis.“

Ja, die Aus­stat­tung ist echt nicht schlecht. Allein das Blue-Ray-/HD-DVD-Lauf­werk ist nett, das Gehäu­se sieht auch ganz ordent­lich aus. Aber beim Spie­len sehr schnell? Mit einer GeForce 8600 GS (!!!)? Was für Spie­le haben die gespielt? Half Life 2? Na ja, wenn ich jetzt noch schrei­be, wer sich zu die­sem Zitat hat hin­reis­sen las­sen, dürf­te alles klar sein. Rich­tig, gut gera­ten, es war die Com­pu­ter­Blöd, äh, sor­ry, ver­schrie­ben, Com­pu­ter­Bild :-D Da war das Gerät natür­lich Test­sie­ger. Wie eigent­lich jeder Medi­on-PC zuvor auch schon. Zufall?

PS: Es war kein Ver­se­hen, die­ses Klatsch­blatt nicht zu ver­lin­ken…

[UPDATE]

Einen viel­leicht etwas objek­ti­ve­ren Test gibt es beim Hei­se Ver­lag.