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Ich wollte Android mal wirklich ausprobieren

Und das tat ich dann auch. Mir stand als Fir­men­te­le­fon ein Black­ber­ry Z10 zur Ver­fü­gung. Das Gerät ging mir eigent­lich den gan­zen Tag nur auf die Ner­ven. Die, aus mei­ner Sicht, umständ­li­che Bedie­nung war die Haupt­schul­di­ge Ursa­che. Tech­nisch war an dem Gerät sonst nichts aus­zu­set­zen, aber ich woll­te mit der Bedie­nung ein­fach nicht zurecht kom­men. Ich habe es rund neun Mona­te lang wirk­lich pro­biert, man kann mir also nicht vor­wer­fen, sofort die Flin­te ins Korn gewor­fen zu haben.

Da ich mich pri­vat mit der Andro­id-Ent­wick­lung befas­sen und sowie­so mal inten­siv ein Andro­id-Gerät aus­pro­bie­ren woll­te, kauf­te ich mir auf eige­ne Kap­pe einen Androi­den. Mei­ne Anfor­de­run­gen an das Gerät waren ein gerin­ger Preis, immer­hin ist das ja immer eines der Haupt­ar­gu­men­te pro Andro­id, und ein mög­lichst unver­än­der­tes Andro­id-Betriebs­sys­tem. Moto­ro­la bot mir bei­des in Kom­bi­na­ti­on in Form des Moto­ro­la Moto E an. Für gera­de mal 99 € soll­te ich ein aktu­el­les Smart­pho­ne mit 4,3″-Display und Andro­id 4.4.4 bekom­men. Gese­hen, bestellt. Auf den ers­ten Blick war ich mehr als posi­tiv über­rascht dar­über, was mir hier für 99 € gebo­ten wird. Im Ver­lau­fe der kom­men­den Wochen stell­te sich dann aber lei­der her­aus, dass 4 GB Mas­sen­spei­cher und 1 GB RAM für die täg­li­che Arbeit doch etwas knapp bemes­sen sind. Nach nicht mal einem Dut­zend instal­lier­ter Apps war der inter­ne Spei­cher voll, und dank der Anwen­dun­gen, die ich für den Fir­men­be­trieb brau­che, genüg­te auch der Arbeits­spei­cher (schein­bar) nicht. Das Sys­tem ruckel­te und zuckel­te an allen Ecken und Enden. Das frü­her viel gerühm­te Fea­ture von Andro­id, dass man Apps und Daten ein­fach auf eine güns­tig dazu gekauf­te Micro-SD kopie­ren konn­te, wur­de mei­nen Recher­chen nach mit Andro­id 4.0 ent­fernt. Nur mit ger­oo­te­ten, also „geknack­ten“ Tele­fo­nen ist dies nach wie vor mög­lich. Scha­de, so blieb mei­ne 16 GB gro­ße Micro-SD fast voll­stän­dig leer. Den­noch, für Ein­stei­ger hal­te ich das Tele­fon für sehr geeig­net, zumal Moto­ro­la auch ein Update auf Andro­id 5 Lol­li­pop ver­spro­chen hat. Das Release scheint aller­dings auf sich war­ten zu las­sen, vor über zwei Mona­ten hat Goog­le Ver­si­on 5.0 nun ver­öf­fent­licht. Auf dem Moto E ist lei­der nach wie vor kein Update in Sicht. Gebt mal bit­te Gas, Moto­ro­la ;-).

Da das Moto E also für mei­ne Ansprü­che etwas unter­di­men­sio­niert war, muss­te etwas grö­ße­res her. Hier bot sich das Moto­ro­la Moto G zwei­te Genera­ti­on an. Aus­ge­stat­tet mit einem 5″-Display, 8 GB inter­nem Spei­cher, aber lei­der eben­falls nur 1 GB RAM, erschien mir das schon eher nach dem Gerät, das ich such­te. Und für einen Kampf­preis von gera­de ein­mal 171 € über­leg­te ich nicht lan­ge. Der Ein­druck, den ich auf dem Moto E hat­te, dass 1 GB RAM nicht genügt, erwies sich als unwahr. Ich ver­mu­te mitt­ler­wei­le, dass die CPU in dem Moto E ein­fach zu schwach­brüs­tig war. Das Moto G kommt zwar gele­gent­lich auch mal ins Schwit­zen, ist aber ins­ge­samt deut­lich per­for­man­ter. Nur sel­ten bin ich von dem Gerät genervt, weil es mich meh­re­re Sekun­den war­ten lässt. Der inter­ne Spei­cher von 8 GB genügt eben­falls. Ein net­tes Zusatz­fea­ture: das Tele­fon ist Dual-SIM-fähig. Ich habe also neben mei­ner Fir­men­kar­te noch die Mög­lich­keit, eine wei­te­re SIM-Kar­te in das Gerät zu ste­cken. Ich per­sön­lich brau­che das bis­her nicht, aber viel­leicht kommt das ja noch … Auch für die­ses Gerät hat Moto­ro­la ein „zeit­na­hes“ Update auf Lol­li­pop ver­spro­chen. Angeb­lich wird der­zeit in Polen getes­tet, in Deutsch­land gibt es das Update lei­der immer noch nicht.

Die Akku­lauf­zeit bei­der Gerä­te war übri­gens über­ra­schend gut, in der Regel hat­te ich am Ende eines nor­ma­len Tages noch 40 % oder mehr Akku­la­dung übrig.

Nun zur Soft­ware: die viel­ge­rühm­ten Anpas­sungs­fä­hig­kei­ten von Andro­id schau­te ich mir zuerst an. Ich tes­te­te also diver­se Laun­cher, instal­lier­te Icon-Packs, Noti­fier, Lock­screens und wie sie nicht alle hei­ßen. Eine net­te Mög­lich­keit, sei­ne Frei­zeit zu ver­brin­gen. Nach geschätz­ten vier Stun­den hat­te ich mich dann auf eine Kom­bi­na­ti­on ein­ge­schos­sen: Yahoo Avia­te, die Moons­hi­ne-Icons, AcDis­play als Lock­screen (ein Deri­va­te von Moto­ro­las Moto-X-exklu­si­vem Active­Dis­play) sowie Heads-up noti­fi­ca­ti­ons. Als alter­na­ti­ve Tas­ta­tur hol­te ich mir die ziem­lich bekann­te Swift­Key-Tas­ta­tur. So macht die Bedie­nung von Andro­id tat­säch­lich Spaß, was ich vom Werks-Andro­id nur begrenzt behaup­ten konn­te. Der Goog­le-eige­ne Laun­cher war zwar auch nicht schlecht, der von Yahoo gefällt mir aber deut­lich bes­ser. Das voll­stän­di­ge Feh­len eines ver­nünf­ti­gen Lock-Screens und das Noti­fi­ca­ti­on-Ver­hal­ten von Andro­id 4.4 mach­ten auf mich als iOS-8-User einen ziem­lich merk­wür­di­gen Ein­druck. Auch die Goog­le-eige­ne Tas­ta­tur ist nicht son­der­lich kom­for­ta­bel. Aber so geht es. Ich bin trotz­dem schon unheim­lich auf Andro­id 5.0 gespannt, da ich eigent­lich lie­ber mit Bord­mit­teln von Betriebs­sys­te­men arbei­te, da „Mods“ erfah­rungs­ge­mäß auch Pro­ble­me mit sich brin­gen. Viel­leicht schafft Goog­le es ja, dass man auch im Aus­lie­fe­rungs­zu­stand ver­nünf­tig damit arbei­ten kann.

Es gibt trotz­dem noch eini­ge Din­ge, die mich echt stö­ren. Die für den Fir­men­be­trieb ein­ge­setz­te PIM-Lösung kann zwar Noti­fi­ca­ti­ons ver­sen­den, scheint aber kei­ne Bad­ges zu unter­stüt­zen. Ich sehe also an der E‑Mail-Kom­po­nen­te nie, wie vie­le unge­le­se­ne E‑Mails ich habe. Sel­bi­ges gilt für die Kalen­der­kom­po­nen­te. Viel­leicht nicht direkt die Schuld von Andro­id, ner­vig ist es trotz­dem. Auf iOS-Gerä­ten lässt sich die von uns ver­wen­de­te Lösung direkt in die nati­ven Apps (Mail, Kon­tak­te, etc.) inte­grie­ren. Das scheint mit dem ach-so-offe­nen Andro­id aus irgend­ei­nem Grun­de nicht zu gehen, ver­mu­te ich mal.

Dann ist es so, dass ich eini­ge Apps tat­säch­lich auf die SD-Kar­te ver­schie­ben konn­te. Ich glau­be, dass es aus­schließ­lich Apps aus dem Ama­zon-App-Store waren, kann es aber auch nicht beschwö­ren. Es geht aber defi­ni­tiv nicht mit allen Apps von Ama­zon. Die Logik dahin­ter erschließt sich mir nicht. Und das mir als IT-Pro­fi, der seit rund 16 Jah­ren in dem Bereich tätig ist. Ich fra­ge mich, was ein Laie davon hal­ten wür­de …

Als ich über die Unter­schie­de zwi­schen ART und Dal­vik las und erfuhr, wie man umschal­tet, woll­te ich das doch gleich mal aus­pro­bie­ren. Das funk­tio­nier­te auch pro­blem­frei. Läs­tig ist aber, dass das Opti­mie­ren der Apps jetzt bei jedem Neu­start erfolgt. Den Sinn dahin­ter ver­ste­he ich nicht.

Mei­ne Ver­su­che, Cal­DAV-Kalen­der und Card­DAV-Adress­bü­cher anzu­bin­den, schei­ter­ten. Dafür ist eine Zusatz­soft­ware erfor­der­lich. Das ach-so-offe­ne Andro­id erschwert einem hier den Weg, offe­ne Pro­to­kol­le für die­se Din­ge zu ver­wen­den. Mut­maß­lich, um die Goog­le-eige­nen Diens­te zu pushen. So muss­ten mei­ne own­Cloud-Anbin­dun­gen über Zusatz­soft­ware erle­digt wer­den.

Immer wie­der nach dem Ent­sper­ren oder auch einem Neu­start habe ich Absturz­mel­dun­gen auf dem Bild­schirm, bei denen ich mich fra­ge, wie­so mir die über­haupt ein­ge­blen­det wer­den. Wenn im Hin­ter­grund Diens­te lau­fen, die abstür­zen, wäh­rend ich das Tele­fon nicht ver­wen­de, dann sol­len die doch ein­fach neu­ge­star­tet wer­den. Das inter­es­siert mich nach dem Ent­sper­ren doch kein Stück.

Fazit: Andro­id ist nicht schlecht, aber das War­ten auf ein Update, das mitt­ler­wei­le zwei Mona­te am Markt ist, nervt mich jetzt schon. Ob ich 5.1 bekom­men wer­de, weiß ich jetzt noch nicht. Die Absturz­mel­dun­gen erge­ben kei­nen Sinn und das Ver­hal­ten bzgl. der SD-Kar­te ist ein­fach nur inkon­sis­tent. Ich wer­de die­ses Tele­fon nun noch eini­ge Mona­te im Ein­satz las­sen. Im Gro­ben und Gan­zen kann ich recht gut damit arbei­ten. Den­noch ver­ste­he ich nicht, wie sich eine so gro­ße Fan­ge­mein­de um das Betriebs­sys­tem her­um hat auf­bau­en kön­nen.

iOS mag zwar recht geschlos­sen sein, dafür aber funk­tio­niert es (in der Regel) ein­fach. Die Inkon­sis­ten­zen, die ich auf mei­nem Andro­id-Gerät erle­ben muss, habe ich auf mei­nem iPho­ne nicht. Wer ger­ne bas­telt, ist mit Andro­id recht gut bera­ten. Bei mir ebb­te der Bas­tel­trieb aber nach weni­gen Tagen ab. Ich habe jetzt eine Kom­bi­na­ti­on, mit der ich pro­duk­tiv arbei­ten kann. Bevor ich an die­ser wie­der etwas ändern wer­de, wer­den sicher­lich eini­ge Mona­te ins Land gehen. Ob das nötig ist, mag man sich jetzt fra­gen. Mei­ne Ant­wort dar­auf ist ein bestimm­tes Jein. Man kann es, also wird man es ver­mut­lich auch tun, aber ich wäre auch nicht böse, wenn es nicht gin­ge …

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Technik

Von FYVE zu Congstar

Da ich in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit immer wie­der viel Zeit an Orten ver­bracht habe, an denen Voda­fone nur schlech­ten bis kei­nen Emp­fang hat­te, woll­te ich einen Netzwech­sel voll­zie­hen. Ich war bis­her mit FYVE immer sehr zufrie­den, der Ser­vice stimm­te meist. Aber die Netz­ab­de­ckung von Voda­fone war eben ein Pro­blem für mich.

Daher auch der Wech­sel zu Cong­star, die Dienst­leis­tun­gen im Netz der Deut­schen Tele­kom anbie­ten. Und das Netz ist tat­säch­lich auch deut­lich bes­ser. Das war es dann aber auch schon. Fol­gen­de Din­ge ner­ven ein­fach mas­siv:

  • Ant­wor­ten des Ser­vice las­sen teil­wei­se bis zu drei Tage auf sich war­ten
  • Es gibt kein Netz­be­trei­ber­lo­go (gut, das ist nichts gra­vie­ren­des, unschön fin­de ich es trotz­dem)
  • Visu­al Voice­mail wird nicht ange­bo­ten
  • 500 MB Cong­star-Traf­fic hal­ten ca. zwei Wochen, 500 MB FYVE-Traf­fic habe ich in einem Abrech­nungs­mo­nat nie auf­brau­chen kön­nen
  • Kün­di­gungs­fris­ten von Pre­paid-Optio­nen (so was gab es bei FYVE nicht, die Kün­di­gung wur­de immer zum Ende des Abrech­nungs­mo­nats gül­tig, auch, wenn ich einen Tag vor­her gekün­digt habe)
  • Das Netz scheint schlech­ter zu sein als bei Ver­trags­kun­den, die direkt bei der Tele­kom sind

Ich habe bei mei­ner Erst­be­stel­lung einen Feh­ler gemacht: ich woll­te mei­ne Ruf­num­mer über­neh­men, habe aber nicht lan­ge genug gewar­tet, bis FYVE sie frei­ge­ge­ben hat. Anstatt, dass Cong­star mir das mit­teilt und mich fragt, was ich nun tun möch­te, wur­de mir ein­fach eine SIM-Kar­te mit einer neu­en Num­mer zuge­schickt. Ich leg­te sofort bei Ver­sandan­kün­di­gung Veto ein, was auch als Ticket regis­triert wur­de. Eine per­sön­li­che Ant­wort blieb aus. Beim zwei­ten Ver­such hat­te ich die fal­sche Opti­on (sofort anstel­le Ende des Ver­trags­ver­hält­nis­ses) gewählt, wie­der das glei­che Spiel. Auch hier, Ticket ging auf, kei­ne Rück­mel­dung. Ein paar Tage spä­ter lagen mir dann zwei SIM-Kar­ten vor, die ich gar nicht haben woll­te. Als ich dann den Ser­vice kon­tak­tier­te und frag­te, wie­so ich trotz Inge­brauch­nah­me des Rück­tritts­rechts, den­noch die Kar­ten bekom­men habe, hieß es, dass kei­ne Mails von mir ein­ge­gan­gen sei­en. Ich ant­wor­te­te mit den Ticket­num­mern. Zwei Tage spä­ter teil­te man mir dann mit, dass die Auf­trä­ge natür­lich stor­niert sei­en und ich die jeweils 9,99 € nicht zu zah­len brau­che. Eine Ent­schul­di­gung für den Feh­ler gab es aber nicht. Die Über­nah­me der Ruf­num­mer hat dann aber glück­li­cher­wei­se noch funk­tio­niert.

Nach den ers­ten zwei Wochen bekam ich eine SMS, dass mein Inklu­siv-Traf­fic ver­braucht sei. Bei FYVE bin ich nie an die Gren­ze mei­nes 500 MB gro­ßen Volu­mens gera­ten, bei Cong­star schon nach zwei Wochen? Über den Data­pass buch­te ich sofort 200 MB nach, die­se sind neun Tage spä­ter eben­falls ver­braucht gewe­sen. Es scheint mir, als bräuch­te ich jetzt 1 GB, obwohl ich an mei­nem Nut­zungs­ver­hal­ten oder den Apps, die im Hin­ter­grund lau­fen, nichts ver­än­dert habe. Im Gegen­teil: um Akku zu spa­ren, habe ich das Abho­len mei­ner E‑Mails auf einen ein­stün­di­gen Inter­vall redu­ziert, zuvor wur­de alle 15 Minu­ten abge­holt. Ich wer­de wohl mal mei­nen Traf­fic­zäh­ler nach Beginn des kom­men­den Abrech­nungs­zeit­raums bemü­hen und schau­en, wie viel ich tat­säch­lich ver­brau­che. Der­zeit kann ich mir höchs­tens vor­stel­len, dass Cong­star kun­den­un­freund­li­cher tak­tet, als das FYVE der Fall gewe­sen ist.

Nun woll­te ich die 500-MB-Opti­on buchen, sie wür­de am 05.09. neu gebucht wer­den. Da Cong­star aber selbst bei Pre­paid-Optio­nen eine sie­ben­tä­gi­ge Kün­di­gungs­frist hat, wird mein Tarif jetzt erst zum 03.10. gekün­digt.

Es mag an mei­nem iPho­ne lie­gen, aber der Emp­fang im Cong­star-Netz ist deut­lich schlech­ter als der, den ich mit mei­nem Black­ber­ry Z10 und einer Ver­trags­kar­te von der Tele­kom habe. Lege ich bei­de Tele­fo­ne neben­ein­an­der, hat das Z10 in der Regel deut­lich bes­se­ren Emp­fang als das iPho­ne. Lei­der han­delt es sich bei der SIM im Z10 um kei­ne Nano-SIM, sonst hät­te ich schon mal getauscht, so bleibt mir nur die Ver­mu­tung, wor­an das lie­gen kann.

In nicht mal zwei Mona­ten Kon­takt mit der Fir­ma Cong­star haben sich jetzt so vie­le Ärger­nis­se erge­ben, dass ich kurz davor bin, den Anbie­ter erneut zu wech­seln. Mit dem Netz bin ich wei­test­ge­hend zufrie­den, aber Kun­den­freund­lich­keit scheint bei die­ser Fir­ma wirk­lich klein geschrie­ben zu wer­den. Kün­di­gungs­fris­ten sind bei einem Pre­paid-Tarif ein­fach nicht ange­bracht.

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Logitech Rechargeable Touchpad T650

Ich habe mir von mei­nem Arbeit­ge­ber ein Touch­pad, das Logi­tech Rech­ar­ge­ab­le Touch­pad T650, für mei­nen Arbeits­platz kau­fen las­sen, da ich zuhau­se an mei­nem iMac schon seit Jah­ren nur noch mit dem Touch­pad arbei­te. Win­dows 8 soll ja auf die Bedie­nung mit Touch-Devices opti­miert sein, also woll­te ich so ein Ding haben. Auf mei­nem Arbeits­platz-Rech­ner, einem leno­vo Think­Pad T530 läuft näm­lich Win­dows 8.1. Ich hoff­te, durch die ver­meint­lich vor­han­de­ne Ges­ten­steue­rung die Arbeit mit Win­dows etwas kom­for­ta­bler gestal­ten zu kön­nen.

Die Rea­li­tät ent­spricht ja sel­ten den Wün­schen und Träu­men, so soll­te es auch die­ses Mal sein. Instal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on des Touch­pads waren recht sim­pel und intui­tiv, die Logi­tech-Soft­ware befand sich nach weni­gen Minu­ten auf der SSD mei­nes Note­books. Das Gerät selbst macht einen sehr hoch­wer­ti­gen Ein­druck, von der Fer­ti­gungs­qua­li­tät her ist es durch­aus mit dem Pen­dant von Apple ver­gleich­bar.

Hier ende­te der posi­ti­ve Erstein­druck aber auch schon. Gut funk­tio­nie­ren die Ges­ten für das Vor­wärts und Rück­wärts im Brow­ser (swi­pen mit drei Fin­gern) und das Scrol­len (hoch/runter bzw. links/rechts mit zwei Fin­gern). Manch­mal habe ich aber das Gefühl, dass das Touch­pad nicht so ganz ver­steht, was ich will. Sol­che Aus­set­zer ken­ne ich von Apple-Touch­pads nicht.

Der flie­ßen­de Bild­lauf, also qua­si das Nach­scrol­len, wie man es von iOS- und ande­ren Mobil­ge­rä­ten kennt, funk­tio­niert zwar, agiert aber nicht intel­li­gent. Schließt man näm­lich im Brow­ser (bei mir Chro­me) einen Tab, wäh­rend das Nach­scrol­len noch im Gan­ge ist, über­trägt er die­sen Rest­mo­ment auf den nächs­ten Tab. Da ich Tabs mit­tels Strg‑W schlie­ße, habe ich dadurch natür­lich noch die Strg-Tas­te gedrückt, was in Ver­bin­dung mit der Scroll­be­we­gung im nächs­ten Tab eine Ver­grö­ße­rung bzw. Ver­klei­ne­rung des Inhalts bewirkt. Sehr läs­tig.

Logi­tech hat außer­dem Ges­ten vor­ge­se­hen, die erfor­dern, dass man mit dem Fin­ger vom abso­lu­ten Rand des Touch­pads aus streicht. Die­se funk­tio­nie­ren weder intui­tiv noch zuver­läs­sig, sind aus mei­ner Sicht also voll­stän­dig über­flüs­sig. Nach eini­gen Tagen des Ver­su­chens habe ich sie frus­triert deak­ti­viert, denn manch­mal habe ich sie ver­se­hent­lich akti­viert, ohne dies zu wol­len. Woll­te ich es, funk­tio­nier­te es aber so gut wie nie.

Der Akku hält im Regel­fall gera­de mal zwei Wochen und wird per USB-Kabel auf­ge­la­den, was das Pro­blem etwas ent­schärft. Ver­bun­den wird das Touch­pad im Übri­gen über die von Logi­tech mitt­ler­wei­le sicher­lich bekann­ten Uni­fied-Emp­fän­ger, die ange­nehm klein sind und somit fast gar nicht mehr aus dem USB-Anschluss her­aus­schau­en.

Das mir ver­blei­ben­de Fazit ist, dass die­ses Touch­pad lei­der nicht mehr als ein net­tes Spiel­zeug ist. Es erschwert die Arbeit zwar nicht unbe­dingt, ver­hält sich aber von Zeit zu Zeit so, dass man es am liebs­ten gegen die Wand pfef­fern wür­de. Dafür sieht es schi­cker aus als eine Maus ;-).

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Onlinefestplatte und Filesharing

Zufäl­lig bin ich durch eine kur­ze Erwäh­nung im, ich glau­be wenigs­tens, Linux Maga­zin dar­auf gestos­sen: Drop­box, ein wei­te­rer Online­fest­plat­ten­dienst. Also eigent­lich nix beson­de­res.

Toll fin­de ich aber an Drop­box die gesam­te Imple­men­tie­rung. Das Cli­ent­tool exis­tiert sowohl für Mac OS X, als auch für Linux und Win­dows. Für Ubun­tu gibt es sogar ein Repo­sito­ry, man muss das Paket also nicht mal per Hand instal­lie­ren oder updaten. Aber auch die Mac-OS-X- und Win­dows-Ver­si­on ist in Win­des­ei­le instal­liert und updated sich auto­ma­tisch.

Bei der Erst­in­stal­la­ti­on wird gleich ein Benut­zer­kon­to bei Drop­box erstellt und das Sys­tem, auf dem man instal­liert wird mit dem eige­nen Account ver­knüpft. Der hier­bei ange­leg­te kos­ten­freie Account bie­tet 2 GB Spei­cher­platz und unli­mi­tier­ten Daten­trans­fer. Für 9,99 $ im Monat oder 99 $ im Jahr kann der Spei­cher­platz auf 50 GB auf­ge­rüs­tet wer­den.

Die Soft­ware erzeugt bei der Instal­la­ti­on einen Ord­ner “My Drop­box” im Home-Ver­zeich­nis des aktu­el­len Benut­zers. Die­ser Ort kann aber auch ver­än­dert wer­den, sowohl bei als auch nach der Instal­la­ti­on, letz­te­res soll aber laut Bug­tra­cker im aktu­el­len Beta-Sta­di­um noch Pro­ble­me machen. Daten, die man in die­sen Ord­ner legt, wer­den stän­dig syn­chron gehal­ten und laut Anbie­ter “intel­li­gent” syn­chro­ni­siert, es wird also nur der binä­re Diff tat­säch­lich kopiert, um Band­brei­te zu spa­ren. Vor der Über­mitt­lung der Daten an den Ser­ver wer­den die­se mit­tels AES ver­schlüs­selt.

Was aber, wenn man gera­de kei­nen Rech­ner parat hat, auf dem man den Cli­ent instal­lie­ren kann? Kein Pro­blem, sämt­li­che Daten las­sen sich über das Web­in­ter­face des Ser­vices ein­se­hen, her­un­ter­la­den, löschen, etc. Soll­te man, egal ob via Cli­ent oder Web­ba­ckend, Daten ver­se­hent­lich gelöscht oder modi­fi­ziert haben, kann man auf die Ver­sio­nie­rung des Diens­tes zurück­grei­fen, die gelösch­ten Daten sind nicht unwi­der­ruf­lich ver­lo­ren, sie las­sen sich dank die­ses Fea­tures wie­der her­stel­len.

Der­zeit befin­det sich der Ser­vice, wie bereits erwähnt, noch im Beta­sta­di­um. Umfang­rei­che Daten­samm­lun­gen wür­de ich also nicht unbe­dingt ohne Red­un­danz hier able­gen wol­len. Bis­her habe ich kei­ne Daten­ver­lus­te zu bekla­gen, ich nut­ze den Ser­vice aber auch nicht sehr inten­siv. Ins­ge­samt macht der Dienst aber einen schon sehr aus­ge­reif­ten Ein­druck. Neben den bereits erwähn­ten Tari­fen (2 GB für lau, 50 GB für 9,99 $ monat­lich oder 99 $ p.a.) sol­len in der nächs­ten Zeit wei­te­re Tari­fe ent­ste­hen, die auch die Ansprü­che ande­rer Benut­zer­grup­pen erfül­len.

Bleibt noch zu erwäh­nen, dass man mit­tels des Public-Ver­zeich­nis­ses der Drop­box Daten auch Fremd­be­nut­zern zur Ver­fü­gung stel­len kann.

Dau­men hoch für die­sen tol­len Ser­vice und viel Erfolg wei­ter­hin dem gesam­ten Team von Drop­box. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det ihr auf der Home­page des Pro­jekts. Ich habe test­hal­ber ins­ge­samt sechs ver­schie­de­ne Sys­te­me mit mei­nem Account ver­knüpft und konn­te bei ers­ten Tests kei­ner­lei Pro­ble­me fest­stel­len.

[UPDATE]

Mitt­ler­wei­le nut­ze ich die Sharing-Funk­ti­on tat­säch­lich pro­duk­tiv, eine wirk­li­che Erleich­te­rung zum Aus­tausch von Doku­men­ten, Quell­codes, etc. Ein­fach toll. Den Emp­feh­lungs­le­vel set­ze ich somit noch um einen nach oben ;-)

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Closed Source Open Source Technik

Windows und der Profi

Es war ein Mal… einer mei­ner Kom­mi­li­to­nen und ich nah­men uns vor, end­lich mal unse­re Sys­te­me für eines unse­rer Labo­re vor­zu­be­rei­ten. Mei­nen iMac hat­te ich nach rela­tiv kur­zer Zeit so weit. Ein Feh­ler hielt sich hart­nä­ckig, liess sich aber mit der Hil­fe eines wei­te­ren Kom­mi­li­to­nen, der schon län­ger mit JSF arbei­tet, schnell behe­ben. Aus irgend­ei­nem Grun­de woll­te eine Datei namens “catalina-ant.jar” aus dem Paket mei­nes Profs nicht unter Mac OS, die beim Tom­cat mit­ge­lie­fer­te Ver­si­on lief. Das war’s schon.

Der zuerst genann­te Kom­mi­li­to­ne muss­te lei­der unbe­dingt ver­su­chen, sein Sys­tem unter Win­dows Vis­ta vor­zu­be­rei­ten. Böser Feh­ler, wie sich her­aus­stell­te. Er steck­te sei­ner eige­nen Aus­sa­ge nach rund 30 Stun­den in die­se Ver­su­che, ohne Erfolg. Also fass­te ich mir ein Herz und instal­lier­te Ubun­tu in einer VM, um es damit zu pro­bie­ren. Mit Erfolg. Kei­ne 20 Minu­ten nach dem Abschluss der Sys­tem­in­stal­la­ti­on lief die Ent­wick­lungs­um­ge­bung Eclip­se samt Tom­cat und ein­ge­bun­de­nen Biblio­the­ken unse­res Profs. Das Deploy­en der Anwen­dung ver­lief erfolg­reich, sie star­te­te dann auch brav mit dem loka­len Tom­cat. Kom­mi­li­to­nen noch kurz die “Bau­an­lei­tung” tele­fo­nisch durch­ge­ge­ben, Erfolgs­mel­dung auch von sei­ner Sei­te.

Pin­gu­in gut, alles gut. :-D Wer arbei­ten will, soll­te wohl doch lie­ber kein Win­dows nut­zen… oder?

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Closed Source Gnome Mac Open Source Technik Ubuntu

Glaubenskriege

Es ist schon ulkig, zu wel­chen The­men man Glau­bens­krie­ge initi­ie­ren kann. Ob es nun um Reli­gio­nen geht, um Auto­her­stel­ler oder um (irgend­ein The­ma aus dem Bereich) Com­pu­ter.

Gera­de Com­pu­ter soll­ten eigent­lich ein recht sach­li­ches The­ma sein. Immer­hin ist Ratio­na­li­tät im Com­pu­ter­be­reich obers­tes Gebot. Soll­te man wenigs­tens mei­nen. Wenn man sich die Kom­men­ta­re eines Arti­kels von heu­te bei golem.de durch­liest, wird man aber eines bes­se­ren belehrt. Mitt­ler­wei­le, oder viel­leicht sogar schon seit lan­gem, ist es sogar so weit, dass sich die Anhän­ger der ver­schie­de­nen Desk­top Envi­ron­ments gegen­sei­tig bekrie­gen. Obwohl deren Dis­kus­si­on meist deut­lich weni­ger hit­zig aus­fällt, als es bei “Dis­kus­sio­nen” der Fall ist, in denen Win­dows­an­hän­ger gegen sol­che von Linux oder Mac OS “vor­ge­hen” oder in wel­cher Rei­hen­fol­ge auch immer. Ich per­sön­lich fin­de bei­spiels­wei­se Gno­me deut­lich schi­cker als KDE. Selbst in der Ver­si­on 4 fin­de ich KDE nach wie vor häss­lich und klo­big. Viel­leicht liegt es dar­an, dass es mich ein­fach zu sehr an Win­dows erin­nert. Win­dows gefällt mir näm­lich auch nicht. Wobei man viel­leicht hier eine ganz kla­re Tren­nung zwi­schen nicht-gefal­len und abstos­send-fin­den vor­neh­men soll­te.

Wenn ich mir die vier “gro­ßen” Desk­tops mal vor Augen hal­te, dann kann ich die­se wie folgt beur­tei­len:

Win­dows
Pro: es gibt Unmen­gen an Soft­ware, man ist das UI gewöhnt, man kennt jede Men­ge Mit­tel und Wege die all­täg­li­chen Pro­blem­chen zu behe­ben, man hat eine gro­ße Aus­wahl an Spie­len :-D
Con­tra: eine unzähl­ba­re Men­ge an All­tags­pro­ble­men, furcht­bar trä­ge, anfäl­lig für Viren, kei­ne brauch­ba­re Kon­so­le, Soft­ware­instal­la­ti­on und ‑deinstal­la­ti­on ist ein Krampf, Back­up von Pro­gramm­ein­stel­lun­gen fällt unheim­lich schwer auf­grund der Unfä­hig­keit vie­ler Ent­wick­ler sich an Stan­dards zu hal­ten, Wid­gets sind manch­mal im Weg

Mac OS X
Pro: eine gro­ße Men­ge an hoch­wer­ti­ger, hüb­scher Share­ware exis­tiert, über­sicht­li­ches und hüb­sches UI, kei­ne nen­nens­wer­ten Unge­reimt­hei­ten oder Pro­ble­me, kei­ne Viren­ge­fahr, sehr schnell, voll­wer­ti­ges UNIX (samt Shell) im Hin­ter­grund, Instal­la­ti­on und Deinstal­la­ti­on von Soft­ware mehr als sim­pel (Sym­bol in den Anwen­dungs­ord­ner zie­hen bzw. Anwen­dungs­sym­bol in den Papier­korb zie­hen), Back­up von Anwen­dungs­ein­stel­lun­gen sehr sim­pel, nati­ver Umgang mit ISO-Datei­en
Con­tra: kaum Spie­le ver­füg­bar, Aus­wahl an nativ ver­füg­ba­rer Open-Source-Soft­ware recht gering, Wid­gets nur auf dem Dash­board ver­füg­bar

Linux mit Gno­me
Pro: schi­cker, über­sicht­li­cher, mini­ma­lis­ti­scher Desk­top, weni­ge, aber gute Anwen­dun­gen in nati­ver Form für den Desk­top, Com­piz-Effek­te für Gno­me größ­ten­teils gedie­gen und nicht auf­dring­lich, flott, mäch­ti­ge und über­sicht­li­che Soft­ware­ver­wal­tung, nati­ver Umgang mit ISO-Datei­en
Con­tra: im Ver­gleich mit KDE rela­tiv weni­ge nati­ve Anwen­dun­gen, ver­al­te­te Sys­tem­schrift, kei­ne ver­nünf­ti­ge Wid­get-Engi­ne

Linux mit KDE (4)
Pro: wahn­sin­nig gro­ße Aus­wahl an tol­len Pro­gram­men, gerin­ge Umge­wöh­nung für Win­dows-Benut­zer, sehr sta­bil, Wid­gets sind unauf­dring­lich und las­sen sich wahl­wei­se kom­plett in den Hin­ter­grund schal­ten oder nach vorn holen, tol­le und mäch­ti­ge Soft­ware­ver­wal­tung, nati­ver Umgang mit ISO-Datei­en
Con­tra: klo­big, furcht­bar unüber­sicht­li­ches und unkom­for­ta­bles Start­me­nü, rela­tiv trä­ge

Den per­fek­ten Desk­top gibt es mei­ner Mei­nung nach nicht. Für mich den bes­ten Kom­pro­miss bie­tet ein­fach Mac OS X. Die­se Zei­len schrei­be ich unter Ubun­tu 8.04.1, mit schön kon­fi­gu­rier­tem Com­piz und Gno­me 2.22. Und ganz ehr­lich, hät­te ich kein Mac OS X, wäre die­ses Sys­tem mein Sys­tem der Wahl…

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Eigenes Technik

Statusbericht

Ich kom­me ein­fach nicht mehr dazu, irgend­was zu schrei­ben. Scha­de, aber ist lei­der so. Der­zeit ste­cke ich mit­ten in den Klau­su­ren­vor­be­rei­tun­gen. Die ers­ten bei­den Noten hab ich auch schon und bin eigent­lich ganz zufrie­den mit denen. Heu­te noch eine Klau­sur, nächs­te Woche vier Stück und die Woche drauf zwei Prä­sen­ta­tio­nen. Dann brauch ich mei­ne Semes­ter­fe­ri­en wirk­lich. Obwohl, die wer­den auch nicht ganz ohne. Die Kas­se muss auf­ge­bes­sert wer­den, außer­dem woll­te ich mich mal ein wenig mit den The­men Ruby on Rails, JPA, Hiber­na­te, JSF, JBoss Seam, SQL und Cocoa/Objective‑C beschäf­ti­gen. Dann muss der neue Ser­ver noch ein­satz­be­reit gemacht wer­den. Die Daten müs­sen auch noch irgend­wie auf die neue Maschi­ne, schie­be das schon zu lan­ge vor mir her und zwei Ser­ver im Monat zu bezah­len ist eher unspan­nend. Und all das in gera­de mal 2,5 Mona­ten. Ach ja, eine Urlaubs­rei­se ist auch noch ange­setzt. Oh, und nicht zu ver­ges­sen der geplan­te Umzug die­ses Blogs. Habe mir extra dafür eine neue Domain reser­viert. Bin nun am Über­le­gen, ob ich einen kom­plet­ten Neu­an­fang machen oder die alten Arti­kel über­neh­men soll. Und wel­ches Sys­tem ich ver­wen­den soll. Wei­ter­hin Seren­di­pi­ty? Oder lie­ber (wie­der) Word­Press? Oder das von Arne bevor­zug­te Chyrp? Und wie ver­knüp­fe ich mei­ne gan­zen Soci­al­Net­wor­king-Sites sinn­voll mit dem Blog?

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Open Source Technik

Ziemlich einseitig

sieht die Sta­tis­tik mei­ner Domain ulfklose.de aus. Seit eini­gen Wochen bin ich einer der Mir­ror-Ser­ver des Ulti­ma­te Boot CD-Pro­jekts und bie­te auf mei­nem Ser­ver die CD in der .exe und .zip-Ver­si­on an. Die .iso hat­te ich auch eine Wei­le dort lie­gen, teil­wei­se hat die aber über 300 GB Traf­fic am Tag (!) ver­bra­ten, was mein Frei­kon­tin­gent von 2 TB doch recht schnell gesprengt hät­te. Ulki­ger­wei­se wer­de ich über die ent­spre­chen­den Datei­na­men sogar bei findfiles.com gelis­tet. Seit­dem ich nur noch die .zip und .exe anbie­te ist der Ansturm aber rapi­de zurück­ge­gan­gen.

Gucke ich mir jetzt die Zugriffs­sta­tis­ti­ken auf die­ser Domain über Awstats an muss ich erschreckt fest­stel­len, dass der Inter­net Explo­rer wei­ter­hin mit gro­ßem Vor­sprung führt. Direkt, von den kor­rekt erfass­ten Besu­chern, auf der Domain ulfklose.de habe ich für die­sen Monat eine Gesamt­zahl von 3.095 Besu­chern (ins­ge­samt noch eini­ge mehr, die wur­den aber nicht kor­rekt vom Sta­tis­tik­sys­tem erfasst), die­se wie­der­um haben einen Gesamt­traf­fic von ~ 403 GB erzeugt (die nicht kor­rekt erfass­ten sogar ~ 1.281 GB, was unge­fähr wei­te­ren 9.000 Besu­chern ent­spre­chend dürf­te). Von die­sen 3.095 Besu­chern haben 38,2 % den Inter­net Explo­rer ver­wen­det, “nur” 34,2 % kamen mit dem Fire­fox. Dies wun­dert mich ins­be­son­de­re des­we­gen, weil sich die­ses Pro­jekt ja eher an den tech­nisch ver­sier­ten Benut­zer rich­tet.

Auf der Down­load­sei­te des Pro­jekts habe ich auf die­se Domain, also mein Blog, ver­lin­ken las­sen. Bis eben gera­de hat­te ich die­sen Monat 2.336 kor­rekt erfass­te Besu­cher (hin­zu kom­men noch etwa 500 nicht kor­rekt erfass­te, auf­grund des gene­rier­ten Traf­fics geschätzt). Hier führt der Inter­net Explo­rer mit 44,7 %, der Fire­fox macht einen Anteil von 37,8 % aus. Klar, es könn­te noch schlim­mer sein, wun­dern tut es mich aber trotz­dem.

Dass Win­dows-Benut­zer den Groß­teil der Besu­cher aus­ma­chen ist klar, Mac-Benut­zer brau­chen eine sol­che CD nicht, zumal sie mut­maß­lich gar nicht kor­rekt lau­fen wür­de. Linux-Nut­zer machen jeweils einen Anteil von unge­fähr 3 — 4 % aus. 74,7 % bei ulfklose.de respek­ti­ve 80,3 % bei ubacoma.de kamen mit einem Micro­softschen Sys­tem. Die Mac-Nut­zer auf mei­nem Blog füh­re ich größ­ten­teils auf die von mir ver­fass­ten Mac-nahen Arti­kel zurück.

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Technik

Batteriestatusidiotie

Geht es nur mir so oder spin­nen die Bat­te­rie­sta­tus­an­zei­gen eurer Gerä­te auch so rum? Bei mei­nem erst weni­gen Wochen alten Sam­sung SGH-G800 ist es zum Bei­spiel so. Nicht nur, dass die Akku­lauf­zeit deut­lich unter dem liegt, was der Her­stel­ler ver­spricht, nein… der Akku zeigt im Schnitt über einen Zeit­raum von drei bis vier Tagen einen vol­len Lade­sta­tus an, also drei von drei Bal­ken. Ges­tern erst wie­der war es so, dass nach einem Gespräch einer der Bal­ken weg war, was ja ansich nichts unge­wöhn­li­ches ist. Nach die­sem Gespräch habe ich noch zwei oder drei SMS erhal­ten und unge­fähr die glei­che Anzahl ver­schickt, außer­dem war ich noch kurz via UMTS im Inter­net. Heu­te mor­gen um ca. 9 Uhr war der Akku dann kom­plett leer. Nut­zung heu­te mor­gen: ein ca. 1,5‑minütiges Gespräch, Emp­fang und Ver­sand von jeweils einer SMS. Im Augen­blick hängt das Han­dy am Lade­ge­rät, die ers­ten bei­den Bal­ken waren qua­si augen­blick­lich wie­der voll, also nach 10 Minu­ten oder so, am drit­ten und ver­blei­ben­den Bal­ken lädt er nun seit mitt­ler­wei­le rund einer Stun­de ^^ Nor­mal ist das nicht, wür­de ich jetzt mal als Laie behaup­ten wol­len.

PS: Für sol­che Wort­kon­struk­tio­nen wie ich sie für den Titel die­ses Arti­kels gewählt habe lie­be ich die deut­sche Spra­che manch­mal :-D Das geht in kei­ner ande­ren, die mir bekannt ist.

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Technik

Eve?