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Open Source Ubuntu

Der Countdown läuft

und der RC macht schon einen guten Ein­druck, obwohl ent­ge­gen anders lau­ten­der Infor­ma­tio­nen noch immer Pidgin der Stan­dard-Mes­sen­ger ist, eigent­lich soll­te es Empa­thy sein, Gno­me 2.24 ist auf jeden Fall schon von der Par­tie.

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Open Source Ubuntu

PDF-Dokument: Einführung in Ubuntu

Soeben bei ubuntuusers.de gefun­den:

Ein­füh­rung in Ubun­tu von Phil­ipp Gass­mann

Also Leu­te, gleich mal nen Satz CDs bren­nen, Doku­ment mehr­fach aus­dru­cken und im Bekann­ten­kreis ver­tei­len ;-)

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Open Source Ubuntu

RC von Ubuntu 8.10 erhältlich

Soeben gele­sen. Da ich selbst auch unter der lang­sa­men Down­load­ge­schwin­dig­keit von unter 600 KB/Sek “lei­de”, bie­te ich bis zum Final Release einen Mir­ror für mei­ne wer­ten Leser an.

Ubun­tu 8.10 RC AMD64
Ubun­tu 8.10 RC i386

Viel Spaß beim Sau­gen und Aus­pro­bie­ren.

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Closed Source Open Source Technik

Windows und der Profi

Es war ein Mal… einer mei­ner Kom­mi­li­to­nen und ich nah­men uns vor, end­lich mal unse­re Sys­te­me für eines unse­rer Labo­re vor­zu­be­rei­ten. Mei­nen iMac hat­te ich nach rela­tiv kur­zer Zeit so weit. Ein Feh­ler hielt sich hart­nä­ckig, liess sich aber mit der Hil­fe eines wei­te­ren Kom­mi­li­to­nen, der schon län­ger mit JSF arbei­tet, schnell behe­ben. Aus irgend­ei­nem Grun­de woll­te eine Datei namens “catalina-ant.jar” aus dem Paket mei­nes Profs nicht unter Mac OS, die beim Tom­cat mit­ge­lie­fer­te Ver­si­on lief. Das war’s schon.

Der zuerst genann­te Kom­mi­li­to­ne muss­te lei­der unbe­dingt ver­su­chen, sein Sys­tem unter Win­dows Vis­ta vor­zu­be­rei­ten. Böser Feh­ler, wie sich her­aus­stell­te. Er steck­te sei­ner eige­nen Aus­sa­ge nach rund 30 Stun­den in die­se Ver­su­che, ohne Erfolg. Also fass­te ich mir ein Herz und instal­lier­te Ubun­tu in einer VM, um es damit zu pro­bie­ren. Mit Erfolg. Kei­ne 20 Minu­ten nach dem Abschluss der Sys­tem­in­stal­la­ti­on lief die Ent­wick­lungs­um­ge­bung Eclip­se samt Tom­cat und ein­ge­bun­de­nen Biblio­the­ken unse­res Profs. Das Deploy­en der Anwen­dung ver­lief erfolg­reich, sie star­te­te dann auch brav mit dem loka­len Tom­cat. Kom­mi­li­to­nen noch kurz die “Bau­an­lei­tung” tele­fo­nisch durch­ge­ge­ben, Erfolgs­mel­dung auch von sei­ner Sei­te.

Pin­gu­in gut, alles gut. :-D Wer arbei­ten will, soll­te wohl doch lie­ber kein Win­dows nut­zen… oder?

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Open Source Ubuntu

Linux != Desktop-System?

Hal­te ich für ein gro­ßes Gerücht. Denn ich habe eini­ge “Prä­ze­denz­fäl­le”, die genau das Gegen­teil bestä­ti­gen.

Fall 1:

Mei­ne Mut­ter “erb­te” vori­ges Weih­nach­ten das alte Note­book mei­nes jün­ge­ren Bru­ders, der zu Weih­nach­ten ein neu­es Gerät bekam. Das Note­book, das mei­ne Mut­ter vor­her im Ein­satz hat­te, hat­te sei­ne bes­ten Tage schon lan­ge gese­hen und muss­te drin­gend aus­ge­tauscht wer­den. Dem Note­book mei­nes Bru­ders, ein Asus aus der A6000-Serie mit Pen­ti­um Mobi­le CPU mit 1,73 GHz und 1 GB RAM, lag beim Kauf, wie lei­der üblich, eine Lizenz für Win­dows XP bei. Nach dem Tausch instal­lier­te ich Win­dows XP kom­plett neu und ver­sah das Sys­tem auch gleich mit den not­wen­di­gen Zusatz­an­wen­dun­gen, also dem OpenOffice.org, einem PDF-Wri­ter (PDFCrea­tor), dem Acro­bat Reader, Fire­fox und Thun­der­bird fan­den eben­falls ihren Weg auf die Fest­plat­te des Geräts. Damit waren die not­wen­di­gen Anwen­dun­gen für mei­ne Mut­ter auch schon voll­stän­dig. Das Sys­tem lief dann eini­ge Mona­te, ohne groß­ar­ti­ge Sup­port­an­ru­fe aus dem Hau­se mei­ner Eltern. Bis eines schö­nen Tages der Anruf kam: “Sohn, mein Note­book geht nicht mehr”. Typi­sche Aus­sa­ge eines DAU. Ich set­ze mich also ins Auto und schaue mir das Gerät an: Win­dows XP star­tet nicht mehr, moniert feh­len­de Sys­tem­da­tei­en. Kein Pro­blem, Win­dows-XP-Repa­ra­tur­in­stal­la­ti­on ange­schubst, Sys­tem­da­tei­en aus­ge­tauscht, kur­zer Funk­ti­ons­test, Abflug. Zwei Wochen spä­ter wie­der das Glei­che. Gut, dach­te ich mir, instal­lie­re ich ein­fach mal Win­dows Vis­ta. Test­hal­ber habe ich dafür eine mei­ner MSDN-AA-Lizen­zen ver­wen­det. Sicher­heits­hal­ber habe ich noch ein klei­nes RAM-Upgrade auf 2 GB vor­ge­nom­men und gut soll­te sein. Das Sys­tem lief dann wie­der weni­ge Mona­te, bis der Gau ein­trat. Der sah die­ses Mal so aus, dass das Bild nur noch aus Strei­fen bestand. Ursa­che war ein defek­ter Trei­ber für die ver­bau­te ATI Rade­on Mobi­li­ty x700, der über das Win­dows Update her­ein kam. Über einen Wie­der­her­stel­lungs­punkt konn­te ich das Sys­tem wie­der zum Leben erwe­cken. Dum­mer­wei­se, bezie­hungs­wei­se eigent­lich auch nicht, führ­te mei­ne Mut­ter das fol­gen­de Update wie­der aus, mit dem glei­chen Ergeb­nis: ein dezent strei­fi­ges Bild. Lei­der gibt es kei­ne Mög­lich­keit, Win­dows Update zu sagen, dass es gewis­se Updates aus­las­sen soll. Nach ein paar Über­le­gun­gen ent­schloss ich mich dazu, mei­ner Mut­ter Ubun­tu 8.04 zu instal­lie­ren. Die Instal­la­ti­on ver­lief abso­lut rei­bungs­los, sämt­li­che Hard­ware, bis auf die ohne­hin von mei­ner Mut­ter nicht benö­tig­te im Note­book ver­bau­te Web­cam, wur­de auf der Stel­le erkannt. Kurz noch ihre eige­nen Datei­en, Fire­fox-Lese­zei­chen und Thun­der­bird-Daten migriert. Fer­tig. Und ratet mal… genau, seit dem läuft das Note­book sta­bil (Instal­la­ti­ons­da­tum: ca. April die­sen Jah­res, also kurz nach Erschei­nen der 8.04) und mei­ne Mut­ter hat mich kein ein­zi­ges Mal ange­ru­fen, weil sie irgend­was nicht fin­den konn­te oder irgend­was nicht lief.

Fall 2:

Eine sehr gute Freun­din war auf ein­mal in der Situa­ti­on, kei­nen Rech­ner mehr in der Woh­nung zu haben, da ihr Ex-Freund den Rech­ner beim Aus­zug mit­ge­nom­men hat. Es muss­te also schnell ein neu­er her. Mei­nen Rat, den Rech­ner bei Dell zu bestel­len, schlug sie lei­der aus, es soll­te einer von Kosa­tec wer­den. Also habe ich ihr einen güns­ti­gen Mit­tel­klas­se­rech­ner mit Zwei­kern-CPU von AMD, 2 GB RAM und Desk­top-Gra­fik­kar­te (Rade­on 3850, wenn ich mich nicht ganz irre) zusam­men­ge­stellt, ohne Betriebs­sys­tem. Nach den posi­ti­ven Erfah­run­gen bei mei­ner Mut­ter schlug ich ihr vor, doch die Lizenz­kos­ten für Win­dows zu spa­ren, da sie auf­grund der vie­len nega­ti­ven Erfah­run­gen im Bekann­ten­kreis kein Win­dows Vis­ta haben woll­te, ich es aber als blöd­sin­nig ansah noch Geld für das total ver­al­te­te Win­dows XP aus­zu­ge­ben. Sie hat sich dazu über­re­den las­sen. Wenn ich nicht ganz irre, hat sie ihren Rech­ner Mit­te Juni die­sen Jah­res bekom­men, seit dem läuft Ubun­tu 8.04 auf der Maschi­ne, ohne Pro­ble­me. Das ein­zi­ge Pro­blem war das feh­len­de Java-Plugin für den Fire­fox, da ich dum­mer­wei­se unbe­dingt die 64-Bit-Ver­si­on von Ubun­tu instal­lie­ren muss­te. Und für eben­die­se gibt es weder Flash noch Java für den Fire­fox. Aber es gibt genü­gend Mög­lich­kei­ten, die 32-Bit-Ver­sio­nen der genann­ten Plugins zu instal­lie­ren. Also war auch die­ses Pro­blem recht schnell beho­ben. Seit­dem läuft das Sys­tem sta­bil. Ihr etwas betag­ter HP-Dru­cker lief nach Anschluss sofort, wur­de also ohne mein Zutun sofort erkannt und lief out-of-the-box. Und der 3D-beschleu­nig­te Trei­ber konn­te ohne Pro­ble­me über die Hard­ware­ver­wal­tung instal­liert wer­den, aus lizenz­recht­li­chen Grün­den muss dem aber expli­zit zuge­stimmt wer­den.

Fall 3:

Eine wei­te­re Freun­din ruft mich an, dass sie gern mit ihrem etwas älte­ren Acer-Note­book ins Inter­net möch­te, aber nicht genau weiß wie, war­um und über­haupt ;-) Ich habe mir dann bei ihr vor Ort ange­schaut, was die Infra­struk­tur so sagt und fest­ge­stellt, dass gar kein Access Point vor­han­den ist. Das Pro­blem wur­de flugs beho­ben, das Note­book bekam eine vor­her orga­ni­sier­te PCMCIA-Kar­te spen­diert und alles soll­te gut wer­den. Soll­te… denn als ich ihre Win­dows-XP-Instal­la­ti­on auf den neu­es­ten Stand brin­gen woll­te, fror das Note­book mehr­fach uner­klär­bar ein. Ein geschul­tes Ohr hör­te dann irgend­wann ein unan­ge­neh­mes Kla­cken von der ver­bau­ten Fest­plat­te. Dia­gno­se: Fest­plat­ten­to­tal­scha­den. Alle Ret­tungs­ver­su­che schei­ter­ten lei­der. Ich nahm das Note­book mit, bestell­te für rund 50,- EUR eine 120 GB gro­ße Note­book­fest­plat­te von Wes­tern Digi­tal und ver­bau­te die­se. Eigent­lich woll­te ich wie­der Win­dows XP instal­lie­ren, da zu dem Note­book eine ent­spre­chen­de Lizenz gehör­te. Da ich Dus­sel aber stän­dig mei­ne Win­dows-CDs ver­le­ge, kam es nicht dazu. Ich instal­lier­te eigen­mäch­tig, ange­spornt von zwei posi­ti­ven Erfah­run­gen, Ubun­tu auf dem Note­book. Auch hier wur­de wie­der alles an Hard­ware ein­wand­frei erkannt. Bis auf die neu erwor­be­ne PCMCIA-WLAN-Kar­te. Aber auch hier war schnell Ret­tung in Sicht: der ndis­wrap­per, den ich bin­nen Sekun­den über die Paket­ver­wal­tung von Ubun­tu instal­lie­ren konn­te. Mit des­sen Hil­fe konn­te ich den Win­dows-Trei­ber der Kar­te unter Linux benut­zen, da es bis­her anschei­nend noch nie­mand geschafft hat, einen funk­tio­nie­ren­den Trei­ber für die Kar­te zu schrei­ben. Für den Fall, dass jemand das Pro­blem auch hat­te, es han­del­te sich dabei um eine All­net ALL0262R, die ich für sagen­haf­te 13,- EUR erstan­den habe. Mit­tels des ndis­wrap­pers war auch die­ses Gerät koope­ra­tiv. Seit der Aus­hän­di­gung des Geräts vor weni­gen Wochen habe ich kei­nen ein­zi­gen Hil­fe­ruf erhal­ten.

Fall 4:

Auch wenn es viel­leicht nicht ganz reprä­sen­ta­tiv ist, auch ich nut­ze Ubun­tu pro­duk­tiv auf mei­nem Zweit­note­book, einem Acer Exten­sa 5220, auf­ge­rüs­tet auf 2 GB RAM. Dadurch, dass ich die­ses Gerät u.a. auch für Schu­lun­gen nut­ze, habe ich natür­lich das eine oder ande­re Mal auch einen Bea­mer anschlies­sen müs­sen: tadel­los. Ubun­tu 8.04.1 erkann­te sämt­li­che ver­bau­te Hard­ware, bis auf die WLAN-Kar­te, die stand aber nach dem ers­ten Update der ker­nel-modu­les eben­falls zur Ver­fü­gung. Die 3D-Effek­te lau­fen auf dem schwach­brüs­ti­gen inte­grier­ten Gra­fik­chip tadel­los. Bei der täg­li­chen Arbeit man­gel­te es mir an nichts, im Gegen­satz zu den drei zuvor genann­ten Fäl­len beschränk­te ich mich aber nicht auf die nor­ma­le Office-Arbeit. Für alle Anwen­dungs­zwe­cke fand ich adäqua­te Anwen­dun­gen.

Fall 5:

Ein Bekann­ter, der auf sei­nem ca. zwei Jah­re alten Sam­sung-Note­book Ubun­tu 8.04 instal­lier­te. Bis auf den Kar­ten­le­ser lief alles sofort. Lei­der habe ich den Kar­ten­le­ser bis heu­te nicht ans Lau­fen bekom­men. Vor weni­gen Tagen habe ich mir aber ein Herz gefasst und einen Ein­trag im Forum der Ubun­tu-User erstellt. Viel­leicht wird uns ja da noch gehol­fen. Im Übri­gen ein rie­sen­gro­ßer Vor­teil von Linux: eine gigan­ti­sche Com­mu­ni­ty. Und gera­de bei Ubun­tu ist die­se auch sehr aktiv und hilfs­be­reit. Aber auch die­ser Bekann­te hat sich bis­her äußerst sel­ten an mich gewandt. Wit­zi­ger­wei­se häu­fi­ger als die Frau­en… aber dazu gleich mehr.

Fall 6, etc.:

Auch im Kreis mei­ner Kom­mi­li­to­nen (ja, ihr erin­nert euch rich­tig, ich stu­die­re Infor­ma­tik) habe ich es end­lich geschafft, eini­ge von den Vor­zü­gen von Linux zu über­zeu­gen. Eini­ge von denen leg­ten eine gewis­se Selbst­stän­dig­keit an den Tag und stell­ten nur vor der Instal­la­ti­on eini­ge grund­le­gen­de Fra­gen. Ande­re hin­ge­gen waren nicht ganz so eigen­stän­dig, aber man hilft ja gern. In einem die­ser Fäl­le erkann­te Ubun­tu lei­der den Bild­schirm nicht kor­rekt und konn­te nicht über eine Auf­lö­sung von mehr als 800x600 hin­aus gehen. Nach ein wenig geha­cke in der xorg.conf war aber auch das Pro­blem ver­schwun­den. Als dann eini­ge Wochen spä­ter sein Inter­net­zu­gang nicht mehr lief, mach­te er fälsch­li­cher­wei­se Linux dafür ver­ant­wort­lich und instal­lier­te Win­dows XP… mit dem Ergeb­nis, dass sein Inter­net­zu­gang dadurch auch nicht wie­der aktiv wur­de ;-) Im End­ef­fekt hat­te die Netz­werk­kar­te Schuld. Aber man will ja nicht auf mich hören. Bei einem ande­ren habe ich Stun­den inves­tiert, Ubun­tu mit einem ver­schlüs­sel­ten LVM auf einem etwas älte­ren Think­pad zu instal­lie­ren. Da der jun­ge Mann mit dem Sys­tem nicht zurecht kam, tausch­te er es aber kur­zer­hand wie­der gegen XP aus. Ohne Wor­te…

Fazit:

Das Vor­ur­teil, Linux eig­ne sich nicht für den Desk­top, soll­te man ganz schnell bei­sei­te legen. Sicher­lich, geht es um Spie­le oder Spe­zi­al­an­wen­dun­gen, kommt man wei­ter­hin nicht um (zumin­dest ein vir­tua­li­sier­tes) Win­dows her­um, aber für (nicht-Microsoft-)Software- und Web­ent­wick­ler und Büro­hengs­te ist wenigs­tens Ubun­tu eine kos­ten­lo­se und pro­ba­te Alter­na­ti­ve zu Win­dows, zumal XP total ver­al­tet und Vis­ta ein res­sour­cen­fres­sen­des Schwein ist. Jeder, der mehr weiß als nur, wie man einen Com­pu­ter anschal­tet und wo der Unter­schied zwi­schen der lin­ken und rech­ten Maus­tas­te liegt, soll­te sich Ubun­tu wenigs­tens mal anse­hen. Wie man in letz­ter Zeit immer wie­der sehen kann, eig­net sich Linux aber mitt­ler­wei­le auch her­vor­ra­gend für Audio- und Video­schnitt und pro­fes­sio­nel­le 3D-Pro­duk­tio­nen.

Iro­ni­scher­wei­se kom­men gera­de die Men­schen, die sich nur ober­fläch­lich mit Com­pu­tern befasst haben, also das Gerät nur als Mit­tel zum Zweck sehen, sur­fen und Brie­fe schrei­ben wol­len, deut­lich bes­ser mit Ubun­tu klar als die­je­ni­gen, die etwas inten­si­ver mit dem The­ma Com­pu­ter ver­ban­delt sind. Ich fin­de die Benut­zer­füh­rung von Gno­me deut­lich bes­ser als die von Win­dows, sehr viel intui­ti­ver, was sich genau bei den Men­schen bemerk­bar macht, die mit Win­dows total über­for­dert sind. Soll­te einer mei­ner Leser also pla­nen, sei­ner Mut­ter, dem Groß­va­ter oder sonst wem einen Com­pu­ter hin­zu­stel­len, der vor­her qua­si nichts mit der Mate­rie zu tun hat­te, soll­te er Ubun­tu ernst­haft ins Auge fas­sen. Gera­de für Ein­stei­ger scheint das Sys­tem prä­de­sti­niert zu sein.

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Glaubenskriege

Es ist schon ulkig, zu wel­chen The­men man Glau­bens­krie­ge initi­ie­ren kann. Ob es nun um Reli­gio­nen geht, um Auto­her­stel­ler oder um (irgend­ein The­ma aus dem Bereich) Com­pu­ter.

Gera­de Com­pu­ter soll­ten eigent­lich ein recht sach­li­ches The­ma sein. Immer­hin ist Ratio­na­li­tät im Com­pu­ter­be­reich obers­tes Gebot. Soll­te man wenigs­tens mei­nen. Wenn man sich die Kom­men­ta­re eines Arti­kels von heu­te bei golem.de durch­liest, wird man aber eines bes­se­ren belehrt. Mitt­ler­wei­le, oder viel­leicht sogar schon seit lan­gem, ist es sogar so weit, dass sich die Anhän­ger der ver­schie­de­nen Desk­top Envi­ron­ments gegen­sei­tig bekrie­gen. Obwohl deren Dis­kus­si­on meist deut­lich weni­ger hit­zig aus­fällt, als es bei “Dis­kus­sio­nen” der Fall ist, in denen Win­dows­an­hän­ger gegen sol­che von Linux oder Mac OS “vor­ge­hen” oder in wel­cher Rei­hen­fol­ge auch immer. Ich per­sön­lich fin­de bei­spiels­wei­se Gno­me deut­lich schi­cker als KDE. Selbst in der Ver­si­on 4 fin­de ich KDE nach wie vor häss­lich und klo­big. Viel­leicht liegt es dar­an, dass es mich ein­fach zu sehr an Win­dows erin­nert. Win­dows gefällt mir näm­lich auch nicht. Wobei man viel­leicht hier eine ganz kla­re Tren­nung zwi­schen nicht-gefal­len und abstos­send-fin­den vor­neh­men soll­te.

Wenn ich mir die vier “gro­ßen” Desk­tops mal vor Augen hal­te, dann kann ich die­se wie folgt beur­tei­len:

Win­dows
Pro: es gibt Unmen­gen an Soft­ware, man ist das UI gewöhnt, man kennt jede Men­ge Mit­tel und Wege die all­täg­li­chen Pro­blem­chen zu behe­ben, man hat eine gro­ße Aus­wahl an Spie­len :-D
Con­tra: eine unzähl­ba­re Men­ge an All­tags­pro­ble­men, furcht­bar trä­ge, anfäl­lig für Viren, kei­ne brauch­ba­re Kon­so­le, Soft­ware­instal­la­ti­on und ‑deinstal­la­ti­on ist ein Krampf, Back­up von Pro­gramm­ein­stel­lun­gen fällt unheim­lich schwer auf­grund der Unfä­hig­keit vie­ler Ent­wick­ler sich an Stan­dards zu hal­ten, Wid­gets sind manch­mal im Weg

Mac OS X
Pro: eine gro­ße Men­ge an hoch­wer­ti­ger, hüb­scher Share­ware exis­tiert, über­sicht­li­ches und hüb­sches UI, kei­ne nen­nens­wer­ten Unge­reimt­hei­ten oder Pro­ble­me, kei­ne Viren­ge­fahr, sehr schnell, voll­wer­ti­ges UNIX (samt Shell) im Hin­ter­grund, Instal­la­ti­on und Deinstal­la­ti­on von Soft­ware mehr als sim­pel (Sym­bol in den Anwen­dungs­ord­ner zie­hen bzw. Anwen­dungs­sym­bol in den Papier­korb zie­hen), Back­up von Anwen­dungs­ein­stel­lun­gen sehr sim­pel, nati­ver Umgang mit ISO-Datei­en
Con­tra: kaum Spie­le ver­füg­bar, Aus­wahl an nativ ver­füg­ba­rer Open-Source-Soft­ware recht gering, Wid­gets nur auf dem Dash­board ver­füg­bar

Linux mit Gno­me
Pro: schi­cker, über­sicht­li­cher, mini­ma­lis­ti­scher Desk­top, weni­ge, aber gute Anwen­dun­gen in nati­ver Form für den Desk­top, Com­piz-Effek­te für Gno­me größ­ten­teils gedie­gen und nicht auf­dring­lich, flott, mäch­ti­ge und über­sicht­li­che Soft­ware­ver­wal­tung, nati­ver Umgang mit ISO-Datei­en
Con­tra: im Ver­gleich mit KDE rela­tiv weni­ge nati­ve Anwen­dun­gen, ver­al­te­te Sys­tem­schrift, kei­ne ver­nünf­ti­ge Wid­get-Engi­ne

Linux mit KDE (4)
Pro: wahn­sin­nig gro­ße Aus­wahl an tol­len Pro­gram­men, gerin­ge Umge­wöh­nung für Win­dows-Benut­zer, sehr sta­bil, Wid­gets sind unauf­dring­lich und las­sen sich wahl­wei­se kom­plett in den Hin­ter­grund schal­ten oder nach vorn holen, tol­le und mäch­ti­ge Soft­ware­ver­wal­tung, nati­ver Umgang mit ISO-Datei­en
Con­tra: klo­big, furcht­bar unüber­sicht­li­ches und unkom­for­ta­bles Start­me­nü, rela­tiv trä­ge

Den per­fek­ten Desk­top gibt es mei­ner Mei­nung nach nicht. Für mich den bes­ten Kom­pro­miss bie­tet ein­fach Mac OS X. Die­se Zei­len schrei­be ich unter Ubun­tu 8.04.1, mit schön kon­fi­gu­rier­tem Com­piz und Gno­me 2.22. Und ganz ehr­lich, hät­te ich kein Mac OS X, wäre die­ses Sys­tem mein Sys­tem der Wahl…

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Open Source

Linux == Begeisterung

Den the­ma­tisch recht bunt gemisch­ten (Word, Excel, Linux… wtf?) Kurs, den ich gera­de gebe, habe ich heu­te mit einem lau­ten Applaus recht­zei­tig zur Mit­tags­pau­se für heu­te been­det. Dabei ist eigent­lich gar nichts so span­nen­des pas­siert, und die eine oder ande­re Pan­ne kam auch vor. Auf den Rech­nern mei­ner Teil­neh­mer soll­te Ubun­tu 8.04.1 instal­liert wer­den und zwar neben ein bereits instal­lier­tes Win­dows XP Pro­fes­sio­nal. Glück­li­cher­wei­se bie­tet der Ubun­tu-Instal­ler die Mög­lich­keit, bereits vor­han­de­ne NTFS-Par­ti­tio­nen zu ver­klei­nern um so Platz für Linux zu schaf­fen. Dum­mer­wei­se führ­te das bei drei mei­ner Teil­neh­mer dazu, dass die Win­dows-Par­ti­tio­nen nach einem fehl­ge­schla­ge­nen Resi­ze-Ver­such leer waren :-( Beschwert hat sich aber irgend­wie trotz­dem kei­ner :-D Also wur­de in Kon­se­quenz die kom­plet­te Fest­plat­te ver­wen­det. Nach der erfolg­rei­chen Instal­la­ti­on kam ich zeit­lich nur doch dazu, die “Hinzufügen/Entfernen”-Anwendung und den Paket­ma­na­ger Syn­ap­tic vor­zu­stel­len. Allein davon waren mei­ne Teil­neh­mer aber so begeis­tert, dass sämt­li­cher Unmut über zerd­ü­bel­te Win­dows-Par­ti­tio­nen schnell wie­der ver­flog. Als ich dann bin­nen vier Minu­ten (inklu­si­ve Down­load) einen voll funk­ti­ons­tüch­ti­gen LAMP-Ser­ver instal­lier­te, fand die Begeis­te­rung kaum noch Abbruch. Mei­ne anschlies­sen­de Bemer­kung, dass der “Admi­nis­tra­tor” eines sol­chen Sys­tems sich nicht mal mehr eigen­stän­dig um die Updates der soeben instal­lier­ten Ser­ver-Anwen­dun­gen Apa­che und MyS­QL küm­mern müs­se, war es um die Teil­neh­mer gesche­hen. Ich hör­te am lau­fen­den Ban­de Aus­ru­fe wie “Ham­mer”, “ist ja geni­al” und “unglaub­lich”. Schön, wenn man Men­schen so ein­fach begeis­tern kann :-)… Wenn dann noch die Dozen­tin im Raum sitzt, die nach­mit­tags das Word-Trai­ning über­nimmt und nur nei­disch bemerkt, dass bei ihr nie jemand applau­diert, macht das doch gleich noch mehr Spaß :-) So kann das gern wei­ter gehen. Sel­bi­ge Dozen­tin war von der Optik von Ubun­tu im Übri­gen so begeis­tert, dass sie sich am liebs­ten gleich ab mor­gen mit in den Kurs set­zen wür­de ;-)

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Mac Open Source

MySQL 5.0.xx unter Mac OS X Leopard installieren

Ich habe eini­ge Tage damit ver­bracht, MyS­QL auf mei­nem iMac mit Mac OS X Leo­pard 10.5.2 zu instal­lie­ren. Ver­wen­den woll­te ich die offi­zi­el­le Bina­ry-Ver­si­on von dev.mysql.com, die der­zeit aber lei­der nur in einer Tiger-kom­pa­ti­blen Ver­si­on vor­liegt. Da es aber auch eine Ver­si­on für x86-Pro­zes­so­ren gibt, soll­te einer erfolg­reich Inbe­trieb­nah­me nicht viel im Wege ste­hen.

Lei­der sah es in der Pra­xis so aus, dass ich mich nicht an der Daten­bank nach einem erfolg­rei­chen Start des MyS­QL-Ser­vers (via mys­qld) anmel­den konn­te. Weder mit gesetz­tem noch mit lee­rem (was eigent­lich stan­dard­mä­ßig nach einer fri­schen Instal­la­ti­on von MyS­QL der Fall ist) Pass­wort liess der Ser­ver kei­nen Log­in zu.

Regu­lär wird das initia­le Root-Pass­wort wie folgt fest­ge­legt:

mys­ql­ad­min ‑u root pass­word neue­spass­wort­da­sich­miraus­den­ke

Quit­tiert wur­de mir die­ser Ver­such mit fol­gen­der Feh­ler­mel­dung:

/usr/local/mysql/bin/mysqladmin: con­nect to ser­ver at ‘local­host’ fai­led
error: ‘Access denied for user ‘root’@‘localhost’ (using pass­word: NO)’

Grund dafür war der so genann­te host­na­me, über den jedes UNIX-Sys­tem ver­fügt. Die­ser stand bei mir stan­dard­mä­ßig auf “local­host”, obwohl ich ihn in den Sharing-Ein­stel­lun­gen ver­än­dert hat­te. War­um das so ist, habe ich bis dato nicht raus­fin­den kön­nen. Den Host­na­men kann man an der bash (Fin­der -> Pro­gram­me -> Dienst­pro­gram­me -> Ter­mi­nal) mit Ein­ga­be des Befehls “host­na­me” abru­fen. Ändern lässt er sich auch über die­sen. Dazu muss man aber Super­user, also root, sein. Die Ein­ga­be der fol­gen­den Befehls­se­quenz gibt den Host­na­men aus, führt einen Benut­zer­wech­sel zu root durch und setzt den Host­na­men neu:

host­na­me
su ‑s
host­na­me mein­neu­er­toll­er­host­na­me

Erst nach dem kor­rek­ten Set­zen des Host­na­mens soll­te die MyS­QL-Instal­la­ti­on durch­ge­führt wer­den. Soll­te es dafür bereits zu spät sein, muss das Ver­zeich­nis /usr/local/mysql voll­stän­dig gelöscht wer­den. Danach kann man MyS­QL neu instal­lie­ren. Das Instal­la­ti­ons­skript führt direkt nach der Instal­la­ti­on ein klei­nes Skript aus, das die initia­le Daten­bank instal­liert. Soll­te der Host­na­me beim Beginn die­ses Pro­zes­ses noch auf local­host ste­hen, wird bei der Initi­al­in­stal­la­ti­on ein dop­pel­ter Ein­trag für den Host “local­host” ange­legt, was danach zu dem beschrie­be­nen Feh­ler führt.

Wer jetzt noch das Pre­fe­rence Panel in den Sys­tem­ein­stel­lun­gen zum Lau­fen bekom­men möch­te, soll­te das Ver­zeich­nis data (/usr/local/mysql/data/) mit nach­fol­gen­dem Befehl behan­deln:

sudo ‑s
chmod ‑R 777 data/

Die­se Befeh­le sind im Ter­mi­nal im Ver­zeich­nis /usr/local/mysql/ ein­zu­ge­ben. Nach die­ser “Behand­lung” soll­te das Pre­fe­rence Panel eben­falls funk­tio­nie­ren, man kann nun also den MyS­QL-Ser­ver über den neu­en Punkt in den Sys­tem­ein­stel­lun­gen star­ten und been­den. Alter­na­tiv gibt es im Ver­zeich­nis /us­r/­lo­cal/­mys­ql/­sup­port-files das Script mysql.server, das die Para­me­ter stop und start ent­ge­gen­nimmt. Dar­über lässt sich der Ser­ver auch über die bash been­den und star­ten.

Soll­ten eini­ge Aus­füh­run­gen zu knapp sein und einer aus­führ­li­che­ren Beschrei­bung bedür­fen, lasst es mich bit­te über die Kom­men­tar­funk­ti­on wis­sen. Ich erwei­te­re die­se Anlei­tung dann ent­spre­chend.

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Open Source Technik

Ziemlich einseitig

sieht die Sta­tis­tik mei­ner Domain ulfklose.de aus. Seit eini­gen Wochen bin ich einer der Mir­ror-Ser­ver des Ulti­ma­te Boot CD-Pro­jekts und bie­te auf mei­nem Ser­ver die CD in der .exe und .zip-Ver­si­on an. Die .iso hat­te ich auch eine Wei­le dort lie­gen, teil­wei­se hat die aber über 300 GB Traf­fic am Tag (!) ver­bra­ten, was mein Frei­kon­tin­gent von 2 TB doch recht schnell gesprengt hät­te. Ulki­ger­wei­se wer­de ich über die ent­spre­chen­den Datei­na­men sogar bei findfiles.com gelis­tet. Seit­dem ich nur noch die .zip und .exe anbie­te ist der Ansturm aber rapi­de zurück­ge­gan­gen.

Gucke ich mir jetzt die Zugriffs­sta­tis­ti­ken auf die­ser Domain über Awstats an muss ich erschreckt fest­stel­len, dass der Inter­net Explo­rer wei­ter­hin mit gro­ßem Vor­sprung führt. Direkt, von den kor­rekt erfass­ten Besu­chern, auf der Domain ulfklose.de habe ich für die­sen Monat eine Gesamt­zahl von 3.095 Besu­chern (ins­ge­samt noch eini­ge mehr, die wur­den aber nicht kor­rekt vom Sta­tis­tik­sys­tem erfasst), die­se wie­der­um haben einen Gesamt­traf­fic von ~ 403 GB erzeugt (die nicht kor­rekt erfass­ten sogar ~ 1.281 GB, was unge­fähr wei­te­ren 9.000 Besu­chern ent­spre­chend dürf­te). Von die­sen 3.095 Besu­chern haben 38,2 % den Inter­net Explo­rer ver­wen­det, “nur” 34,2 % kamen mit dem Fire­fox. Dies wun­dert mich ins­be­son­de­re des­we­gen, weil sich die­ses Pro­jekt ja eher an den tech­nisch ver­sier­ten Benut­zer rich­tet.

Auf der Down­load­sei­te des Pro­jekts habe ich auf die­se Domain, also mein Blog, ver­lin­ken las­sen. Bis eben gera­de hat­te ich die­sen Monat 2.336 kor­rekt erfass­te Besu­cher (hin­zu kom­men noch etwa 500 nicht kor­rekt erfass­te, auf­grund des gene­rier­ten Traf­fics geschätzt). Hier führt der Inter­net Explo­rer mit 44,7 %, der Fire­fox macht einen Anteil von 37,8 % aus. Klar, es könn­te noch schlim­mer sein, wun­dern tut es mich aber trotz­dem.

Dass Win­dows-Benut­zer den Groß­teil der Besu­cher aus­ma­chen ist klar, Mac-Benut­zer brau­chen eine sol­che CD nicht, zumal sie mut­maß­lich gar nicht kor­rekt lau­fen wür­de. Linux-Nut­zer machen jeweils einen Anteil von unge­fähr 3 — 4 % aus. 74,7 % bei ulfklose.de respek­ti­ve 80,3 % bei ubacoma.de kamen mit einem Micro­softschen Sys­tem. Die Mac-Nut­zer auf mei­nem Blog füh­re ich größ­ten­teils auf die von mir ver­fass­ten Mac-nahen Arti­kel zurück.

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Apple Mac Open Source

Adium 1.2 und ejabberd

End­lich ist es so weit. Der Open Source Mul­ti­pro­to­col Mes­sen­ger Adi­um für Mac OS X kann aus dem Cli­ent her­aus Regis­trie­run­gen auf ejabberd-Ser­vern (dazu gehört u.a. auch jabber.org) vor­neh­men. Bei den vor­he­ri­gen Ver­si­on schlug dies fehl. Der auf mei­nem Ser­ver instal­lier­te ejabberd nahm brav Regis­trie­run­gen aus allen mög­li­chen Cli­ents ent­ge­gen, nur Adi­um woll­te nicht. Zuerst gab es eine Erfolgs­mel­dung, ein Blick in die Benut­zer­da­ten­bank mei­nes ejabberd-Ser­vers hin­ge­gen teil­te mir das Gegen­teil mit. Seit Ver­si­on 1.2 funk­tio­niert dies nun aber end­lich.

Du kennst Adi­um noch nicht? Du ver­wen­dest Mac OS X? Wo lebst du? :-D Schau gleich mal hier.

Und falls es jeman­den inter­es­siert, ich kann es mit 25 fünf­jäh­ri­gen Kin­dern gleich­zei­tig auf­neh­men :-D

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