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Zugriff auf versteckte Funktionen von Mac OS X

Ich wer­de wahr­schein­lich nicht der ein­zi­ge Mac-User sein, der sich mit der Tat­sa­che her­um­är­gern muss, dass mit einem Punkt begin­nen­de Datei­en, die somit unter UNI­Xen ver­steckt sind, unter OS X nicht ange­zeigt wer­den. Beson­ders ärger­lich, wenn man mit Web­sei­ten arbei­tet und bspw. eine .htac­cess auf einen Web­ser­ver hoch­la­den möch­te. Die­se wird näm­lich unter OS X nicht ange­zeigt. Aus einem mir voll­kom­men unver­ständ­li­chen Grun­de kann man die­ses Ver­hal­ten unter OS X auch nicht aus­schal­ten. Wenigs­tens nicht, wenn man sich an die Board­mit­tel von Apple hält.

Die genia­len Tin­ker­Tools sor­gen hier für Abhil­fe. Mit­hil­fe die­ser Soft­ware kann man unter OS X nicht nur ver­steck­te Datei­en ein­blen­den, das Pro­gramm gibt einem auch noch diver­se ande­re Hilfs­mit­tel an die Hand. So ist es bspw. mög­lich, die Schreib­tisch­funk­tio­nen abzu­schal­ten (kei­ne Ele­men­te mehr auf dem Schreib­tisch), die Sys­tem­schrift­ar­ten zu ver­än­dern, einen Aus­wurf­knopf zur Menü­leis­te hin­zu­zu­fü­gen, das Stan­dard­da­tei­for­mat für Bild­schirm­fo­tos zu ändern und noch vie­les wei­te­re mehr.

Die Soft­ware ist Free­ware, kann also von jedem kos­ten­los genutzt wer­den.

Wer die­se genia­le Soft­ware noch nicht hat, soll­te sofort zuschla­gen.

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Backup-Software für Mac OS X

Ich weiß, ich als wer­den­der Infor­ma­ti­ker (dürf­te ja in ca. 10 Jah­ren mit dem Stu­di­um fer­tig sein *lol*) soll­te es eigent­lich bes­ser wis­sen: eine Daten­si­che­rung ist zwin­gend not­wen­dig. Ich bin dann ja auch noch der­je­ni­ge, der sei­nen Kun­den immer wie­der pre­digt: Leu­te, sichert eure Daten. Und, was ist? Wer macht es nicht? Genau, der Pre­di­ger…

Vor kur­zem muss­te ich fest­stel­len, dass sich eini­ge doch recht wich­ti­ge Daten auf der Fest­plat­te mei­nes Power­Books ange­sam­melt habe. Und zwar so vie­le, dass sie ein­fach nicht mehr auf eine DVD pas­sen. Da ich auf einen Neben­job als Pri­vat-Disc­jo­ckey ver­zich­ten kann, hab ich mich auf die Suche nach einer pas­sen­den (preis­wer­ten) Back­u­p­an­wen­dung für Mac OS X gemacht. Bei mei­ner Goo­ge­lei bin ich auf einen Arti­kel bei meta­mac gestos­sen, in dem es um Back­u­p­an­wen­dun­gen für den Mac geht. Test­sie­ger war die Anwen­dung Super­Du­per. Neben einer kos­ten­frei­en Fas­sung, die ein­fa­che Siche­run­gen (kom­plet­te Clo­nes) auf bspw. eine exter­ne USB- oder Fire­wire-Fest­plat­te zulässt, wird auch eine kos­ten­pflich­ti­ge Fas­sung ange­bo­ten, die außer­dem noch inkre­men­tel­le Back­ups ermög­licht. Außer­dem ist es mög­lich, die kom­plet­te Fest­plat­te des Macs zu sichern und sogar von die­sem Back­up im Fal­le eines Fest­plat­ten­crashs zu star­ten. Außer­dem bie­tet die kos­ten­pflich­ti­ge Fas­sung einen Sche­du­ler, über den es mög­lich ist, zeit­ge­steu­er­te Back­ups aus­ge­wähl­ter Ord­ner oder der gesam­ten Fest­plat­te zu erstel­len. Die inkre­men­tel­len Back­ups spa­ren natür­lich eine Men­ge Zeit, dau­ert doch die Gesamt­si­che­rung einer 100 GB Fest­plat­te rund 45 — 60 Minu­ten. Das inkre­men­tel­le Back­up ist deut­lich schnel­ler erle­digt, bei mir dau­ert das im Schnitt (jeden Tag ein Back­up) 5 — 8 Minu­ten.

Auf­grund des güns­ti­gen Prei­ses habe ich mir die Soft­ware dann auch gekauft. Der Dol­lar-Preis beträgt US $ 27,95. Am Tag mei­nes Kaufs wur­de mei­ne Kre­dit­kar­te mit etwas über 23 ? belas­tet. Für die­ses genia­le Stück Soft­ware ein mehr als fai­rer Preis, wie ich fin­de… Super­Du­per ist im Übri­gen die ein­zi­ge Back­up-Soft­ware im genann­ten Test gewe­sen, die auch die Res­sour­ce-Forks des Datei­sys­tems von OS X kor­rekt und voll­stän­dig sichert.

23 ? soll­ten jedem sei­ne Daten wert sein. Prä­di­kat: Kauf­emp­feh­lung

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Nachfolger für JPEG in Sicht? [Update]

Unser aller Lieb­lings­fir­ma Micro­soft hat auf der Win­HEC bekannt gege­ben, ein neu­es Gra­fik­for­mat auf den Markt zu wer­fen. Die­ses soll, an die Namens­ge­bung von Win­dows Media Video und Win­dows Media Audio ange­lehnt, Win­dows Media Pho­to heis­sen und wird wohl von dem glei­chen Team ent­wi­ckelt, wie auch die bei­den ande­ren genann­ten Codecs. Da sowohl WMA als auch WMV sich durch sehr gute Kom­pres­si­on bei hoch blei­ben­der Qua­li­tät aus­zeich­nen, kann man ruhig eini­ge Hoff­nun­gen in die­ses For­mat set­zen. Auf der Prä­sen­ta­ti­on wur­den mit einem Fak­tor von 24:1 kom­pri­mier­te Bil­der gezeigt, die eine deut­lich höhe­re Qua­li­tät auf­wie­sen als ver­gleich­bar kom­pri­mier­te JPEG-Bil­der.

Von der rein tech­ni­schen Sei­te aus gese­hen scheint also alles in bes­ter Ord­nung zu sein. Aber was wird Micro­soft mit den Lizen­zen tun? Möch­te Micro­soft wirk­lich dafür sor­gen, dass JPEG (end­lich) abge­löst wird, dürf­ten mei­ner beschei­de­nen Mei­nung nach kei­ner­lei Lizenz­ge­büh­ren fäl­lig wer­den. Außer­dem ist Micro­soft hier stark von Bran­chen­grö­ßen im Krea­tiv­be­reich (also bspw. Apple und Ado­be) abhän­gig, die sicher­lich auch kei­ne Mil­lio­nen­be­trä­ge hin­le­gen möch­ten, wenn es um die Lizen­zie­rung geht. Noch schlim­mer wird im Open­So­ur­ce-Bereich: die Com­mu­ni­ty kann und wird wohl kaum in der Lage sein, Lizenz­ge­büh­ren für die­ses Gra­fik­for­mat abzu­drü­cken. Wenn Micro­soft als aus­nahms­wei­se mal freund­lich sein möch­te, geben die den Algo­rith­mus frei, damit ihn wirk­lich jeder benut­zen kann. Soll­te MS tat­säch­lich soet­was tun, neh­me ich (fast) alles zurück, was ich jemals über die­ses Unter­neh­men gesagt habe ;-)

Dan­ke schon mal im Vor­aus, Bill… ich lass mich gern über­ra­schen.

[Update]
Die c’t hat mitt­ler­wei­le auch ihren Senf dazu abge­ge­ben. Die Stim­men hier lesen sich aber deut­lich kri­ti­scher in Bezug auf die Vor­zü­ge des neu­en For­mats. War­ten wir’s ab…

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wie sollte eine windows-installation aussehen?

dieser artikel bedarf noch einer überarbeitung. bitte habt ein wenig geduld.

tja, nu schreib ich also doch mal was über das betriebs­sys­tem von micro­soft. ich per­sön­lich nut­ze das sys­tem zwar nur noch auf mei­nem spie­le-rech­ner, habe aber aus beruf­li­chen und auch aus pri­va­ten grün­den immer wie­der damit zu tun. da ich sehr häu­fig die haar­sträu­bends­ten instal­la­tio­nen sehe, dach­te ich mir, mal einen klei­nen füh­rer durch die instal­la­ti­on von win­dows xp zu schrei­ben. die­ser lässt sich aller­dings auch bei­na­he ohne groß­ar­ti­ge ände­run­gen auf win­dows 2000 anwen­den. soll­te bei euch noch eine älte­re ver­si­on im betrieb sein, tauscht sie schleu­nigst aus…

zu aller­erst möch­te ich bemer­ken, dass die par­ti­tio­nie­rung einer fest­plat­te irgend­wo natür­lich auch geschmacks­sa­che ist, im ver­lau­fe der letz­ten jah­re hat sich aber eine art und wei­se der par­ti­tio­nie­rung in der pra­xis als am sinn­volls­ten her­aus­ge­stellt. das spie­gelt mei­ne mei­nung wie­der, jeder kann dar­über natür­lich anders den­ken.

aber fan­gen wir von vor­ne an:

soll­te sich bereits ein ande­res betriebs­sys­tem inklu­si­ve nut­zer­da­ten auf der fest­plat­te befin­den, soll­ten die­se natür­lich zuerst gesi­chert wer­den. pro­gramm­ver­zeich­nis­se zu sichern macht nur in den aller­we­nigs­ten fäl­len sinn, denn im nor­mal­fall müs­sen anwen­dun­gen unter win­dows mit­hil­fe einer instal­la­ti­ons­rou­ti­ne instal­liert wer­den. ein ein­fa­ches kopie­ren der pro­gramm­da­ten reicht in den meis­ten fäl­len ein­fach nicht aus.

bei halb­wegs aktu­el­len win­dows-ver­sio­nen und halb­wegs aktu­el­ler anwen­dungs­soft­ware lan­den die nut­zer­da­ten auto­ma­tisch im ord­ner ‘eige­ne datei­en’. bei den nt-sys­te­men win­dows 2000 pro­fes­sio­nal und win­dows xp home edi­ti­on respek­ti­ve pro­fes­sio­nal liegt die­ser ord­ner stan­dard­mä­ßig in einem unter­ord­ner auf dem sys­tem­lauf­werk, also zumeist lauf­werk c:. dort gibt es einen ord­ner mit dem namen ‘doku­men­te und ein­stel­lun­gen’. in die­sem wie­der­um befin­den sich ord­ner, die als bezeich­nung benut­zer­na­men tra­gen. dort soll­te sich am bei­spiel win­dows xp pro­fes­sio­nal also zumin­dest ein ord­ner ‘all users’ befin­den. fer­ner gibt es dann noch einen, oder meh­re­re, ord­ner mit dem/den benut­zer­na­men. in die­sem befin­det sich auch der ord­ner ‘eige­ne datei­en’. wie wir den dort raus­be­kom­men, erklä­re ich spä­ter. im nor­mal­fall (win­dows 2000 und unter umstän­den auch xp) befin­det sich aber auch ein sys­tem­sym­bol, das direkt auf die­sen ord­ner ver­weist, auf dem desk­top. zu aller­erst soll­te also der kom­plet­te inhalt die­ses ord­ners gesi­chert wer­den. ob das nun auf cd, dvd oder eine wei­te­re fest­plat­te geschieht, ist dabei uner­heb­lich. bei­na­he wenigs­tens… dazu spä­ter mehr.

in dem ver­zeich­nis ‘doku­men­te und einstellungen\benutzername’ befin­den sich noch sehr vie­le wei­te­re ord­ner, die eben­falls wich­ti­ge daten beinhal­ten kön­nen. hier legen näm­lich vie­le pro­gram­me ihre nut­zer­ab­hän­gi­gen daten ab. dazu kön­nen zum bei­spiel vor­la­gen des micro­soft office gehö­ren, aber auch e‑mails aus out­look, out­look express, thun­der­bird, etc. die­se soll­ten natür­lich auch gesi­chert wer­den.

anbei ein klei­ner aus­zug von daten und deren ord­nern, die sich dort befin­den kön­nen. natür­lich ohne anspruch auf ansatz­wei­se voll­stän­dig­keit:

|desktop|inhalt des desk­tops|
|favoriten|internet-favoriten des micro­soft inter­net explo­rer|
|anwendungsdaten\thunderbird|profil-daten von mozil­la thun­der­bird|
|anwendungsdaten\mozilla\firefox|profil-daten von mozil­la fire­fox|
|anwendungsdaten\fritz!|alle daten der fritz!-anwendungen von avm|
|anwendungsdaten\microsoft\address book|windows-adressbuch|
|anwendungsdaten\microsoft\vorlagen|vorlagen von micro­soft word|
|loka­le einstellungen\anwendungsdaten\microsoft\outlook|datendateien (.pst) von micro­soft out­look|
|loka­le einstellungen\anwendungsdaten\fritz!|weitere daten von avm fritz!|
|loka­le einstellungen\anwendungsdaten\identities\code\microsoft\outlook express|daten von micro­soft out­look express|

soll­tet ihr den ord­ner ‘loka­le ein­stel­lun­gen’ und auch eini­ge unter­ord­ner von ‘anwen­dungs­da­ten’ nicht sehen kön­nen, müsst ihr zuerst win­dows sagen, dass ver­steck­te ord­ner und datei­en ange­zeigt wer­den dür­fen. das geht wie folgt:

extras -> ord­ner­op­tio­nen — > ansicht

hier nun den radio­but­ton bei “ver­steck­te datei­en und ord­ner” auf die obe­re opti­on “alle datei­en und ord­ner anzei­gen” set­zen. nach einem klick auf ok soll­ten nun alle ord­ner und datei­en ange­zeigt wer­den.

vie­le wei­te­re anwen­dun­gen (und auch spie­le) spei­chern ihre daten in den genann­ten ord­nern ‘anwen­dungs­da­ten’ und ‘loka­le einstellungen\anwendungsdaten’. schaut euch mal ein wenig um, bestimmt fin­det ihr die nut­zer­da­ten (und ein­stel­lun­gen) eurer anwen­dun­gen hier wie­der. soll­ten sie hier nicht lie­gen, wer­den sie ver­mut­lich eben­falls unter ‘eige­ne datei­en’ oder direkt im pro­gramm­ver­zeich­nis abge­legt wer­den. soet­was soll­te dann aber im hand­buch der soft­ware ver­merkt sein.

nach dem ihr auch die­se daten auf einem ande­ren daten­trä­ger gesi­chert habt, seid ihr zur neu­in­stal­la­ti­on von win­dows bereit. veri­fi­ziert am bes­ten noch mal, ob auch wirk­lich alle daten, die ihr noch braucht, gesi­chert sind. die­se nach einer neu­in­stal­la­ti­on wie­der­her­zu­stel­len ist näm­lich alles ande­re als tri­vi­al.

neu­in­stal­la­ti­on

zual­ler­erst müsst ihr zuse­hen, dass euer rech­ner von eurem cd-/dvd-lauf­werk auch star­ten kann. dazu müsst ihr ins bios gehen und dort die ent­spre­chen­de ein­stel­lung suchen. da das immer unter­schied­lich ist, kann ich euch nur anhalts­punk­te geben. sucht mal nach stich­wör­tern wie “boot sequen­cy”, “boot prio­ri­ty” und ähn­li­chem. zur not dürf­te ein blick ins hand­buch eures pcs respek­ti­ve main­boards wei­ter­hel­fen.

nach­dem ihr die­se ein­stel­lung vor­ge­nom­men habt, könnt ihr von eurer win­dows-cd den rech­ner star­ten. win­dows 2000 und xp bemer­ken, dass bereits ein betriebs­sys­tem auf der fest­plat­te vor­han­den ist und bit­ten um einen tas­ten­druck, falls ihr das set­up wirk­lich star­ten wollt. da das euer wunsch ist, drückt ein­fach eine belie­bi­ge tas­te auf eurer tas­ta­tur. das win­dows-set­up soll­te nun gela­den wer­den.

gleich zuerst soll­tet ihr, sofern ihr über einen raid- und/oder sata-con­trol­ler ver­fügt, über einen druck auf die tas­te f6 auf eurer tas­ta­tur dafür sor­gen, dass das win­dows-set­up des­sen trei­ber in die instal­la­ti­on ein­bin­det. sonst seht ihr nach­her eure fest­plat­te nicht. dum­mer­wei­se muss der trei­ber auf einer dis­ket­te vor­lie­gen. soll­tet ihr also kei­nen trei­ber auf dis­ket­te haben, star­tet euren rech­ner neu und ladet euch den trei­ber von der her­stel­l­er­home­page run­ter, kopiert ihn auf eine dis­ket­te und wie­der­holt die bis­her getä­tig­ten schrit­te.

nun lau­fen erst mal eini­ge sys­tem­mel­dun­gen durch und es wird ein wenig was von der win­dows-cd kopiert, was uns aber in die­sem kon­text herz­lich wenig inter­es­siert. soll­tet ihr einen trei­ber ein­bin­den wol­len, wird die­ser noch im text-teil der instal­la­ti­on abge­fragt.

inner­halb die­ses text-teils müsst ihr unter ande­rem die lizenz­be­din­gun­gen mit einem druck auf die tas­te f8 abni­cken. soll­tet ihr das nicht tun, kann win­dows nicht instal­liert wer­den. nach der bestä­ti­gung der bedin­gun­gen wird das win­dows-set­up ver­su­chen, die im sys­tem instal­lier­ten fest­plat­ten zu fin­den. soll­te alles glatt gehen, müss­te das set­up nun eine vor­han­de­ne win­dows-instal­la­ti­on bemer­ken und möch­te die­se repa­rie­ren. da das nicht gewünscht ist, könnt ihr hier mit esc abbre­chen, die instal­la­ti­on wird fort­ge­setzt und euch wird eine über­sicht über die im sys­tem vor­han­de­nen fest­plat­ten prä­sen­tiert. nun soll­tet ihr alle vor­han­de­nen par­ti­tio­nen auf der fest­plat­te ent­fer­nen. dies macht ihr, indem ihr mit den pfeil­tas­ten auf eurer tas­ta­tur die jewei­li­ge par­ti­ti­on mar­kiert und sie dann mit einem druck auf die tas­te l löscht. ach­tung!!! dies löscht alle daten unwi­der­ruf­lich. das set­up fragt natür­lich noch mal, bevor es wirk­lich löscht. bestä­tigt die abfra­gen ein­fach. nun sind wirk­lich alle daten weg!

nun könnt ihr eure fest­plat­te neu par­ti­tio­nie­ren. wie gesagt, dies ist ein the­ma, bei dem sich die geis­ter strei­ten. ich schrei­be hier die metho­de nie­der, mit der ich die bes­ten erfah­run­gen gemacht habe und die mei­ner mei­nung nach am prak­tischs­ten ist.

bei fest­plat­ten klei­ner 40 gb:

50 % für die sys­tem­par­ti­ti­on c:
50 % für die daten­par­ti­ti­on d:

bei fest­plat­ten grö­ßer 40 gb:

33 % für die sys­tem­par­ti­ti­on
67 % für die daten­par­ti­ti­on

bei fest­plat­ten grö­ßer 200 gb:

20 % für die sys­tem­par­ti­ti­on
80 % für die daten­par­ti­ti­on

bei fest­plat­ten grö­ßer 400 gb

10 % für die sys­tem­par­ti­ti­on
90 % für die daten­par­ti­ti­on

war­um über­haupt meh­re­re par­ti­tio­nen? und war­um aus­ge­rech­net zwei und war­um vor allem aus­ge­rech­net die­se grö­ßen­ver­hält­nis­se?

die begrün­dung ist recht ein­fach und logisch: auf lauf­werk c: wer­den alle anwen­dun­gen, spie­le, was auch immer instal­liert. auf lauf­werk d: wan­dert das ver­zeich­nis ‘eige­ne datei­en’ (dazu spä­ter mehr) und somit alle nut­zer­da­ten. da die­se zumeist deut­lich mehr platz in anspruch neh­men als die instal­lier­ten anwen­dun­gen, wäh­le ich bei der par­ti­tio­nie­rung die­se grö­ßen­ver­hält­nis­se.

und war­um nicht mehr als zwei par­ti­tio­nen?

auch das ist schnell begrün­det: wenn man mit meh­re­ren par­ti­tio­nen arbei­tet, ist der ver­schwen­de­te spei­cher­platz noch grö­ßer als schon mit zwei par­ti­tio­nen. möch­te man näm­lich die sys­tem- von den benut­zer­da­ten tren­nen, bleibt mit ziem­li­cher sicher­heit platz auf einer der bei­den par­ti­tio­nen unbe­nutzt. nun kann man natür­lich pro­gram­me auf der daten­par­ti­ti­on instal­lie­ren oder daten auf der sys­tem­par­ti­ti­on able­gen, das wür­de aber das gesam­te kon­zept wie­der durch­ein­an­der wür­feln, ist also nicht emp­feh­lens­wert. dazu gleich mehr…

ich habe tat­säch­lich schon leu­te gese­hen, die ihre 80 gb fest­plat­te in sechs par­ti­tio­nen unter­teilt haben. eine par­ti­ti­on für das sys­tem (mit 8 gb viel zu klein), eine für musik, eine für vide­os, eine für pro­gram­me, eine für spie­le… was soll das? eini­ge par­ti­tio­nen waren total über­füllt (20 mb frei und sol­che geschich­ten), auf ande­ren war wie­der­um noch eine men­ge platz. ergo: kam nun bei­spiels­wei­se neue musik hin­zu, auf der ent­spre­chen­den par­ti­ti­on waren nur noch 20 mb frei, muss­te man ent­we­der was löschen oder das selbst “erdach­te” kon­zept bre­chen. mei­ner mei­nung nach total untaug­lich, eine so kom­pli­zier­te par­ti­tio­nie­rung zu nut­zen. eklig wird es näm­lich spä­tes­tens dann, wenn eine wei­te­re fest­plat­te hin­zu kommt. dann hat man jede men­ge freie par­ti­tio­nen, die viel­leicht für den neu­en anwen­dungs­zweck unbrauch­ba­re grö­ßen haben…

eine par­ti­ti­on hin­ge­gen ist des­we­gen unprak­tisch, da sich somit alle daten auf einer par­ti­ti­on befin­den. soll­te nun win­dows mal den abgang machen (was ja lei­der rela­tiv häu­fig vor­kommt), darf man ohne lau­fen­des win­dows ver­su­chen, eine daten­si­che­rung zu machen. kramp­fig. lie­gen die nut­zer­da­ten nun auf einer ande­ren par­ti­ti­on, wird das alles viel ein­fa­cher. ers­tens ist der platz ohne­hin reser­viert und zwei­tens muss man die daten nicht mal mehr ver­schie­ben. anders sieht es natür­lich mit den daten aus ‘doku­men­te und ein­stel­lun­gen’ aus. aber immer­hin ist der rie­sen­bat­zen an daten aus ‘eige­ne datei­en’ in “sicher­heit”. so kann man näm­lich rela­tiv bequem ein­fach die ers­te par­ti­ti­on kom­plett löschen, ohne dabei die “eige­nen datei­en” zu kom­pro­mit­tie­ren.

soll­tet ihr über zwei fest­plat­ten ver­fü­gen, hat sich das pro­blem von allein erschla­gen…

nach­dem ihr nun eure par­ti­tio­nie­rung abge­schlos­sen habt, muss zumin­dest die ers­te par­ti­ti­on for­ma­tiert wer­den. wählt also die zu for­ma­tie­ren­de par­ti­ti­on aus und ent­schei­det, ob ihr mit ntfs oder fat arbei­ten wollt. gene­rell ist es emp­feh­lens­wert, ntfs anstel­le von fat zu wäh­len. die zuord­nungs­ein­hei­ten bei ntfs sind deut­lich klei­ner, außer­dem beherrscht ntfs eini­ge sicher­heits­tech­ni­sche fea­tures, die fat unbe­kannt sind. zur not lässt sich die kon­ver­tie­rung aber auch noch spä­ter durch­füh­ren. zu beach­ten ist bei fat nur die gren­ze von 32 gb pro par­ti­ti­on. mehr ver­mag das datei­sys­tem nicht zu ver­wal­ten. ob ihr die fest­plat­te nun schnell oder lang­sam for­ma­tiert, ist kom­plett euch über­las­sen. die lang­sa­me for­ma­tie­rung hat eigent­lich nur den vor­teil, dass sie gründ­li­cher vor­geht und außer­dem gleich even­tu­ell vor­han­de­ne defek­te sek­to­ren auf­spürt. die nor­ma­le for­ma­tie­rung kann bei sehr gro­ßen fest­plat­ten aber eini­ge zeit in anspruch neh­men…

nach abge­schlos­se­ner for­ma­tie­rung wer­den nun die für die instal­la­ti­on erfor­der­li­chen daten auf eure fest­plat­te kopiert. die­ser vor­gang dau­ert eini­ge minu­ten, danach wird das gra­fi­sche set­up gestar­tet. die­ses läuft mehr oder weni­ger voll auto­ma­tisch ab. grob zusam­men­ge­fasst, müsst ihr nur euren namen, euren lizenz­schlüs­sel ein­ge­ben, eure netz­werk­kon­fi­gu­ra­ti­on (sofern ein netz­werk vor­han­den ist) vor­neh­men und noch eure lan­des­einstel­lun­gen bestä­ti­gen. der rest läuft auto­ma­tisch ab.

nach erfolg­ter instal­la­ti­on wer­det ihr (sofern das ser­vice pack 2 für win­dows xp in die set­up-cd inte­griert ist) gefragt, ob ihr die auto­ma­ti­schen updates instal­lie­ren wollt und ob euer sys­tem gleich akti­viert und auch noch regis­triert wer­den soll. akti­vie­ren müsst ihr win­dows xp in jedem fal­le, eine regis­trie­rung hin­ge­gen ist aus tech­ni­scher sicht kei­nes­falls erfor­der­lich. also lasst es ;-) die akti­vie­rung kann übri­gens nur bei einer akti­ven inter­net­ver­bin­dung erfol­gen. soll­te euch die­se opti­on also gera­de nicht ange­bo­ten wer­den, ver­fügt ihr über kei­ne akti­ve inter­net­ver­bin­dung oder win­dows-set­up erkennt die­se nicht (bspw. bei einer wlan-ver­bin­dung). dann müsst ihr die akti­vie­rung (wpa = win­dows pro­duct activa­ti­on) nach­ho­len.

nun, nach dem die win­dows-instal­la­ti­on abge­schlos­sen ist, soll­ten noch eini­ge opti­mie­ren­de ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men wer­den.

opti­mie­rung

soll­tet ihr euch an mei­ne “par­ti­tio­nie­rungs­kon­ven­tio­nen” gehal­ten haben, soll­tet ihr nun zu aller­erst eure aus­la­ge­rungs­da­ten auf die daten­par­ti­ti­on ver­schie­ben und die­ser eine fes­te grö­ße geben. in die aus­la­ge­rungs­da­tei wer­den all die daten geschrie­ben, die nicht in den arbeits­spei­cher pas­sen, ent­spre­chen­de geschwin­dig­keits­ein­bus­sen ver­ste­hen sich dabei von selbst. die aus­la­ge­rungs­da­tei ver­schiebt ihr wie folgt:

start -> rech­te maus­tas­te auf ‘arbeits­platz’ -> eigen­schaf­ten -> erwei­tert -> ’sys­tem­leis­tung’ ein­stel­lun­gen -> erwei­tert -> ändern

lauf­werk c: soll­te hier mar­kiert sein. setzt hier den radio­but­ton auf “kei­ne aus­la­ge­rungs­da­tei” und klickt auf fest­le­gen. nun mar­kiert ihr lauf­werk d: und akti­viert den radio­but­ton “benut­zer­de­fi­nier­te grö­ße”. bei “anfangs­grö­ße” und “maxi­ma­le grö­ße” soll­te nun jeweils der glei­che wert ein­ge­ge­ben wer­den, damit win­dows die datei nicht im betrieb dyna­misch ver­grö­ßert oder ver­klei­nert. das kos­tet näm­lich jedes mal zeit und aktu­el­le fest­plat­ten sind so groß, dass man locker ein paar giga­byte ver­schmer­zen kann. die aus­la­ge­rungs­da­tei soll­te immer vier mal so groß sein, wie der phy­si­ka­lisch vor­han­de­ne arbeits­spei­cher. im fal­le von 512 mb tat­säch­lich vor­han­de­nem ram soll­tet ihr die datei also auf 2.048 mb set­zen. gebt die­sen wert in bei­den fel­dern ein und klickt auf “fest­le­gen”. ein abschlie­ßen­der klick auf “ok” sorgt dafür, dass win­dows einen neu­start vor­schlägt. gebt die­sem vor­schlag ruhig statt, star­tet euer sys­tem also neu.

nach dem neu­start ver­schie­ben wir nun den ord­ner ‘eige­ne datei­en’ auf lauf­werk d:. das ist ein­fach:

start -> rech­te maus­tas­te auf ‘eige­ne datei­en’ — > eigen­schaf­ten

im nun auf­tau­chen­den dia­log gebt ihr ein­fach fol­gen­des ein:

d:\eigene datei­en (groß- und klein­schrei­bung bit­te anpas­sen ;-))

ein klick auf ok sorgt dafür, dass win­dows, nach einer abfra­ge, den kom­plet­ten ord­ner ‘eige­ne datei­en’ nach lauf­werk d: ver­schiebt. wenn ihr nun also auf ‘eige­ne datei­en’ auf dem desk­top oder im start­me­nü klickt, lan­det ihr auf eurem lauf­werk d:. schmiert euch euer win­dows nun also irgend­wann mal kom­plett ab, müsst ihr euch wenigs­tens um die­se daten kei­ne sor­gen mehr machen.

apro­pos sym­bo­le auf dem desk­top: stan­dard­mä­ßig sind bei einem frisch instal­lier­ten win­dows xp kei­ner­lei sym­bo­le, bis auf den papier­korb, auf dem desk­top zu sehen. rich­tig so, mei­ner mei­nung nach. wer aber nun unbe­dingt den arbeits­platz, eige­ne datei­en und viel­leicht sogar den inter­net explo­rer (bib­ber) auf dem desk­top haben will, kann dafür sor­gen indem er auf dem desk­top einen rechtsklick macht und hier den punkt “eigen­schaf­ten” anwählt. dann gehen wir auf “desk­top” und hier auf den punkt “desk­top anpas­sen”. hier kann man nun fröh­lich aus­wäh­len, wel­che sys­tem­sym­bo­le auf dem desk­top ange­zeigt wer­den sol­len und wel­che nicht…

eben­falls im “anzei­ge von eigenschaften”-dialog fin­den wir die regis­ter­kar­te “dar­stel­lung”. nach der aus­wahl die­ses punk­tes soll­ten wir einen punkt namens “effek­te” sehen. die­ser ist für besit­zer eines flach­bild­schirms inter­es­sant, kann man doch hier ‘clear­ty­pe’ als kan­ten­glät­tungs­me­tho­de aus­wäh­len, was die les­bar­keit und das aus­se­hen von tex­ten deut­lich ver­bes­sert. aber wirk­lich nur auf flach­bild­schir­men…

soll­te einen das bun­te aus­se­hen von win­dows xp stö­ren, kann man unter dem punkt “designs” unter ande­rem ein design aus­wäh­len, das win­dows xp in etwas so wie sei­nen direk­ten vor­gän­ger win­dows 2000 aus­se­hen lässt. “win­dows — klas­sisch” ist die gesuch­te ein­stel­lung…

zu guter­letzt möch­te ich noch die mei­ner mei­nung nach über­flüs­si­gen anwen­dun­gen inter­net explo­rer, out­look express, msn explo­rer und den mes­sen­ger ent­fer­nen. dazu gehen wir in die sys­tem­steue­rung:

start -> sys­tem­steue­rung

und wäh­len hier den punkt “soft­ware”. im rech­ten bereich des sich nun öff­nen­den fens­ters befin­det sich ein punkt namens “win­dows-kom­po­nen­ten hinzufügen/entfernen”. den wäh­len wir an und ent­fer­nen nun die haken vor den uner­wünsch­ten pro­gram­men bezie­hungs­wei­se set­zen ihn, soll­te eine wei­te­re kom­po­nen­ten nach­in­stal­liert wer­den müs­sen. ein klick auf “wei­ter >” über­nimmt die gewünsch­ten ände­run­gen.

fer­tig!

trei­ber­instal­la­ti­on

zunächst soll­tet ihr nun die trei­ber für die in eurem sys­tem vor­han­de­nen gerä­te instal­lie­ren. dabei emp­fiehlt es sich, fol­gen­de rei­hen­fol­ge ein­zu­hal­ten:

1. sys­tem-/chip­satz­trei­ber
2. gra­fik­kar­ten­trei­ber
3. der rest

nach mög­lich­keit soll­te man immer die aktu­ells­ten trei­ber von der her­stel­l­er­home­page ver­wen­den. die­se sind zumeist sta­bi­ler, schnel­ler oder was auch immer als die, die dem gerät bei­la­gen. eine recht voll­stän­di­ge über­sicht über die trei­ber-sei­ten sehr vie­ler her­stel­ler fin­det ihr auf den sei­ten des hei­se ver­lags, han­no­ver.

vor allem bei usb-gerä­ten kann es sein, dass ihr die­se vor der instal­la­ti­on vom com­pu­ter tren­nen müsst, damit die instal­la­ti­ons­rou­ti­ne durch­lau­fen kann. noch bes­ser ist es sogar, wenn man das noch vor der neu­in­stal­la­ti­on des sys­tems macht.

daten­rück­si­che­rung

im end­ef­fekt müsst ihr nun nur noch eure gesi­cher­ten daten wie­der in die ver­zeich­nis­se zurück kopie­ren, aus denen sie ursprüng­lich mal kamen. bei win­dows 2000 ist aber bei einer daten­si­che­rung auf cd respek­ti­ve dvd zu beach­ten, dass hier auto­ma­tisch, auch nach dem kopie­ren auf die fest­plat­te, das attri­but “schreib­ge­schützt” gesetzt ist. die­ses muss unbe­dingt ent­fernt wer­den, sonst kön­nen die pro­gram­me nach­her nicht in ihre eige­nen datei­en schrei­ben, was fatal wäre. das attri­but ent­fernt man, indem man den ent­spre­chen­den ordner/die ent­spre­chen­de datei rechts anklickt und dann über eigen­schaf­ten einen dia­log auf­ruft, in dem man nun den haken bei “schreib­ge­schützt” ent­fer­nen muss. soll­ten sich unter­ver­zeich­nis­se unter­halb des gewähl­ten ord­ners befin­den, fragt win­dows nach, ob die­se glei­cher­ma­ßen behan­delt wer­den sol­len. dies soll­te natür­lich bestä­tigt wer­den…

bei den meis­ten anwen­dun­gen, wie zum bei­spiel out­look, out­look express, thun­der­bird, fire­fox und dem micro­soft office ist es erfor­der­lich, die anwen­dung zumin­dest 1 x zu star­ten, damit die anwen­dung die erfor­der­li­chen ord­ner an der rich­ti­gen stel­le selbst anlegt. die­se könnt ihr nun aber zumeist stress­frei mit euren eige­nen daten über­schrei­ben. beach­tet dabei aber auf jeden fall, dass die ent­spre­chen­de anwen­dung geschlos­sen ist. wenn nicht, gibts feh­ler­mel­dun­gen…

anwen­dungs­soft­ware

nun, da ihr euer sys­tem frisch auf­ge­setzt habt, könnt ihr damit begin­nen, eure pro­gram­me (und spie­le) zu instal­lie­ren. den einen oder ande­ren tipp könnt ihr euch viel­leicht aus mei­nem arti­kel über kos­ten­lo­se soft­ware für win­dows-sys­te­me zie­hen. auch ein kos­ten­lo­ses spiel hab ich im ange­bot ;-).

anti­vi­ren-soft­ware/­fire­wall

soll­tet ihr eure inter­net­ver­bin­dung nicht über einen dsl-/ka­bel-rou­ter her­stel­len, son­dern über eine netz­werk­ver­bin­dung zu einem dsl-modem oder gar über isdn/analoges modem, soll­tet ihr vor dem ers­ten ver­bin­dungs­auf­bau auf jeden fall dafür sor­gen, dass euer sys­tem gegen schäd­lin­ge aus dem netz geschützt ist. in win­dows xp ist bereits eine fire­wall inte­griert, die zumin­dest angrif­fe aus dem netz abhält. win­dows 2000 ver­fügt lei­der nicht dar­über. auch hier­zu habe ich ein paar tipps zu kos­ten­lo­sen vari­an­ten in mei­nem ent­spre­chen­den arti­kel. freie anti­vi­ren-soft­ware wird in die­sem arti­kel eben­falls genannt.

nun wün­sche ich euch viel spaß bei der arbeit mit eurem frisch instal­lier­ten win­dows-sys­tem ;-).

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google desktop search 3

vor kur­zem ist die goog­le desk­top search 3 in einer eng­li­schen beta-ver­si­on erschie­nen. die­se unter­schei­det sich zu den vor­gän­gern ins­be­son­de­re dadurch, dass sie auch in der lage ist, “benach­bar­te” rech­ner zu durch­su­chen, also rech­ner, die per netz­werk an den eige­nen pc ange­schlos­sen sind und über frei­ga­ben ver­fü­gen.

die eff (elec­tro­nic fron­tier foun­da­ti­on) rät in der heu­te erschie­nen pres­se­mit­tei­lung aller­dings davon ab, die­se ver­si­on zu nut­zen. begrün­det wird dies damit, dass die goog­le desk­top search 3 word-doku­men­te, excel-arbeits­blät­ter, pdf-datei­en und ande­re text­ba­sier­te doku­men­te in einer kopie auf den goog­le-eige­nen ser­vern ablegt, damit die­se von ande­ren rech­nern aus durch­such­bar sind, was ein rie­sen­gro­ßes daten­schutz­pro­blem dar­stellt.

mein tipp: nutzt coper­nic desk­top search. das unter­stützt, mei­nes wis­sens nach, zwar kein durch­su­chen von netz­werk­rech­nern, ist aber sub­jek­tiv beur­teilt schnel­ler als die soft­ware von goog­le und hat auf­grund des feh­lens einer netz­werk­su­che die­se erwähn­ten daten­schutz­tech­ni­schen pro­ble­me nicht.

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kostenlose (und freie) software für windows [update]

dieser artikel bedarf noch einer überarbeitung. bitte habt ein wenig geduld.

vie­le anwen­der sind sich gar nicht bewusst, dass sie dieb­stahl bege­hen, wenn sie nicht-gekauf­te soft­ware auf ihrem heim­rech­ner instal­lie­ren. vie­le den­ken, dass etwas, was man nicht anfas­sen kann, im end­ef­fekt ja auch nichts kos­tet. dass für die erstel­lung moder­ner soft­ware aber unter umstän­den meh­re­re mann­jah­re “ver­bra­ten” wer­den, ist vie­len nicht bewusst. auch sind vie­le nicht über die recht­li­chen kon­se­quen­zen des ein­sat­zes von raub­ko­pi­en infor­miert. noch erschre­cken­der fin­de ich, dass selbst in fir­men nicht immer alle anwen­dun­gen ordent­lich lizen­ziert sind. in die­sem arti­kel möch­te ich eini­ge sehr gute und kos­ten­lo­se anwen­dun­gen für die ver­schie­dens­ten ein­satz­zwe­cke unter win­dows vor­stel­len.

h3. office-anwen­dun­gen

die kil­ler­an­wen­dung schlecht­hin, sowohl im büro als auch daheim, ist wohl die “textverarbeitung”:http://de.wikipedia.org/wiki/Textverarbeitung. aber auch “tabellenkalkulationsprogramme”:http://de.wikipedia.org/wiki/Tabellenkalkulation wer­den von vie­len benutzt und sei es nur, um die pri­va­te haus­halts­kas­se im über­blick zu haben. die bekann­tes­ten anwen­dun­gen in die­sem bereich sind wohl micro­soft “word”:http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Word und micro­soft “excel”:http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Excel. der nach­teil an bei­den anwen­dun­gen: sie kos­ten geld. und das nicht gera­de wenig. gera­de des­we­gen fin­det man wohl auf vie­len rech­nern “raubkopien”:http://de.wikipedia.org/wiki/Raubkopie die­ser anwen­dun­gen, da die prei­se für den rein pri­va­ten ein­satz doch etwas hoch­ge­grif­fen sind. nichts­des­to­trotz ist es ille­gal, die­se pro­gram­me zu nut­zen, wenn man sie nicht ordent­lich erwor­ben hat. für haus­hal­te, in denen es schü­ler, stu­den­ten oder leh­rer gibt, gibt es einen recht güns­ti­gen aus­weg, näm­lich die so genann­te “ssl-version”:http://www.microsoft.com/germany/homeoffice/office2003/officessl_license.mspx des office-pakets von micro­soft. die­se ver­si­on kos­tet, lizen­zen für bis zu drei pcs inbe­grif­fen, rund 130 ?. kau­fen kann man sie bei­spiels­wei­se “hier”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0000C0XN3/ulfklosede-21/028–8170168-4499732?%5Fencoding=UTF8&camp=1638&link%5Fcode=xm2.

noch güns­ti­ger geht es, wenn man micro­soft den rücken kehrt und das “openoffice.org”:http://de.openoffice.org/product/index.html benutzt. auf basis des eben­falls recht weit ver­brei­te­ten “staroffice”:http://de.sun.com/products/software/star/staroffice/index.jsp ent­stand ein durch­aus voll­stän­di­ges, voll­stän­dig kos­ten­lo­ses office-paket, das der “gpl”:http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License unter­liegt. einen eigen­stän­di­gen “artikel”:http://ulfklose.de/artikel/29/openofficeorg-201-fertiggestellt fin­det ihr bereits auf mei­ner sei­te, über den ihr das office-paket auch gleich “herunterladen”:http://ulfklose.de/file_download/20 könnt. das openoffice.org besteht aus einer text­ver­ar­bei­tung, einer tabel­len­kal­ku­la­ti­on, einer “datenbankanwendung”:http://de.wikipedia.org/wiki/Datenbank, einer “präsentationssoftware”:http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sentationsprogramm und einem “zeichenprogramm”:http://de.wikipedia.org/wiki/Zeichnung. äqui­va­len­te zu anwen­dun­gen wie out­look und front­pa­ge feh­len, alter­na­ti­ve hier­für gibt es aber auch. die­se stel­le ich wei­ter unten vor. zuletzt möch­te ich noch die sehr prak­ti­sche funk­ti­on erwäh­nen, direkt aus den anwen­dun­gen des pakets her­aus pdf-datei­en erstel­len zu kön­nen.

eine “übersicht”:http://de.wikipedia.org/wiki/Office-Paket über wei­te­re office-pake­te bie­tet die deutsch­spra­chi­ge aus­ga­be der “wikipedia”:http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite an.

h3. e‑mail-pro­gramm

bei einem “e‑mail-programm”:http://de.wikipedia.org/wiki/E‑Mail-Programm han­delt es sich um eine soft­ware, mit deren hil­fe man sei­ne e‑mails abru­fen und ver­schi­cken kann. fer­ner hält sie zumeist ein adress­buch für die eige­nen e‑mail-kon­tak­te bereit. das bekann­tes­te und, so fürch­te ich, auch am wei­tes­ten ver­brei­te­te pro­gramm die­ser art ist micro­soft “out­look express”:http://de.wikipedia.org/wiki/Outlook_Express. sofern man über eine gül­ti­ge win­dows-lizenz ver­fügt, ist der ein­satz die­ser soft­ware nicht ille­gal. lei­der ist sie aber auch rela­tiv unsi­cher und lang­sam, sodass auch hier ein blick auf alter­na­ti­ven lohnt. besit­zer des micro­soft office haben sicher­lich schon mal “outlook”:http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Outlook (ohne express) getes­tet. aber auch die­se anwen­dung ist ver­hält­nis­mä­ßig trä­ge und lei­det unter ähn­li­chen sicher­heits­pro­ble­men wie der klei­ne bru­der out­look express.

ich per­sön­lich nut­ze seit jah­ren den mozil­la “thunderbird”:http://www.thunderbird-mail.de. beson­ders beim arbei­ten mit “imap”:http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Message_Access_Protocol — kon­ten ist die­ses pro­gramm deut­lich schnel­ler als die kon­kur­renz aus red­mond. auch die­se soft­ware unter­liegt der gpl und ist sowohl für den pri­va­ten als auch für den kom­mer­zi­el­len ein­satz kos­ten­frei. die aktu­ells­te sta­bi­le ver­si­on fin­det man immer auf der deut­schen “homepage”:http://www.thunderbird-mail.de/ des pro­jekts. in den nächs­ten tagen wird die ver­si­on 1.5 erwar­tet, in der bereits vie­le wei­te­re ver­bes­se­run­gen vor­ge­nom­men wur­den. die soft­ware ist, im nor­mal­fall, auch ohne wei­te­res in der lage, den kom­plet­ten daten­be­stand aus ande­ren e‑mail-pro­gram­men, wie bei­spiels­wei­se out­look (express) zu impor­tie­ren. hier­zu zäh­len sowohl die e‑mails als auch das adress­buch. mei­ner erfah­rung nach funk­tio­niert das im nor­mal­fall kom­pli­ka­ti­ons­frei.

zuletzt sei noch zu erwäh­nen, dass thun­der­bird für bei­na­he jede platt­form exis­tiert. wer also abwech­selnd mit win­dows, mac os x und linux arbei­tet, braucht sich so für sei­ne täg­li­che arbeit mit e‑mails nicht umzu­ge­wöh­nen.

h3. web­brow­ser

mit­hil­fe eines “webbrowsers”:http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser kann man im inter­net “sur­fen”, sich also inter­net­sei­ten über das http-pro­to­koll anzei­gen las­sen. als win­dows-benut­zer bekommt man gleich eine sol­che anwen­dung mit­ge­lie­fert: den “inter­net explorer”:http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Explorer, der­zeit aktu­ell in der ver­si­on 6. die­se ver­si­on hat mitt­ler­wei­le schon rund 4,5 jah­re auf dem buckel und ist allein schon aus die­sem grun­de nur noch begrenzt zu emp­feh­len. micro­soft hat sei­ne markt­macht, die sie auf­grund der inte­gra­ti­on des inter­net explo­rers in das betriebs­sys­tem win­dows erreicht haben, aus­ge­nutzt und dadurch “proprietäre”:http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4r ele­men­te zur sei­ten­be­schrei­bungs­spra­che “html”:http://de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Markup_Language hin­zu­ge­fügt, was zur fol­ge hat, dass sich auch heu­te noch eini­ge inter­net­sei­ten mit ande­ren brow­sern nicht oder nicht kor­rekt anzei­gen las­sen. da die anzahl solch feh­ler­haft pro­gram­mier­ter inter­net­sei­ten aber mitt­ler­wei­le stark zurück­ge­gan­gen ist, steht der benut­zung eines alter­na­ti­ven brow­sers nichts mehr im wege.

auch für die­sen anwen­dungs­zweck hält die “open source”:http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source — com­mu­ni­ty respek­ti­ve die “mozil­la foundation”:http://www.mozilla-europe.org/de/ eine sehr schö­ne anwen­dung bereit: den “firefox”:http://www.firefox-browser.de/. auch die­se anwen­dung gibt es für die drei platt­for­men win­dows, mac os x und linux. wer also häu­fig mit wech­seln­den sys­te­men arbei­tet, braucht sich nicht stän­dig umzu­ge­wöh­nen. aktu­ell ist die ver­si­on 1.5, die aktu­el­le ver­si­on gibt es in deut­scher spra­che auf der “homepage”:http://www.firefox-browser.de/ des deutsch­spra­chi­gen teils des pro­jekts.

da mitt­ler­wei­le auch der nor­we­gi­sche brow­ser “opera”:http://www.opera.com/lang/de/ kos­ten­frei ist, möch­te ich auch die­sen hier kurz erwäh­nen. in eini­gen belan­gen ist er sogar noch bes­ser als der ohne­hin sehr gute fire­fox. ich habe auf mei­nem sys­tem bei­de brow­ser instal­liert, benut­ze aber als pri­mä­ren brow­ser den fire­fox. allen unter euch, die mit dem fire­fox nichts anfan­gen kön­nen, kann ich ope­ra aber wärms­tens emp­feh­len. dass ich den fire­fox als pri­mär­brow­ser ver­wen­de ist vor allem eine sache der gewohn­heit ;-). zum down­load der deut­schen ver­si­on geht es “hier”:http://www.opera.com/download/. neben ver­sio­nen für die diver­sen desk­top-betriebs­sys­te­me gibt es die soft­ware auch in einer ver­si­on für mobil­ge­rä­te.

h3. meta-suche für den desk­top

jeder win­dows-benut­zer hat sicher­lich schon mal die inte­grier­te such­funk­ti­on des betriebs­sys­tems genutzt. und fest­stel­len müs­sen, dass die­se nur leid­lich funk­tio­niert, muss man mit­un­ter doch eini­ge minu­ten auf das kom­plet­te such­ergeb­nis war­ten. das liegt dar­an, dass win­dows bei einer datei­su­che tat­säch­lich das kom­plet­te datei­sys­tem nach den ein­ge­ge­be­nen stich­wör­tern durch­sucht. eine meta­su­che, also eine suche nach datei­in­hal­ten, ist mei­nes wis­sens nach über die inte­grier­te suche über­haupt nicht mög­lich.

abhil­fe schaf­fen pro­gram­me, die ähn­lich wie eine web-such­ma­schi­ne funk­tio­nie­ren. sie legen näm­lich einen index des gesam­ten datei­sys­tems an und durch­su­chen bei ein­ga­be eines such­be­griffs nur noch die­sen index. in mac os x ist die­se funk­ti­on bereits imple­men­tiert, sie heißt hier “spotlight”:http://www.apple.com/de/macosx/features/spotlight/. ganz so umfang­reich wie die mög­lich­kei­ten von spot­light ist lei­der kei­ne bis­her von mir getes­te­te desk­top-suche für win­dows. aber die vor­han­de­nen pro­gram­me beschleu­ni­gen den such­vor­gang unter win­dows wirk­lich erheb­lich. micro­soft will im übri­gen in die nächs­te win­dows-genera­ti­on “vista”:http://www.microsoft.com/windowsvista/default.aspx eine funk­ti­on die­ser art ein­bau­en. bis es so weit ist, muss man sich aller­dings mit tools von drit­ther­stel­lern behel­fen. die arbeit unter win­dows wird durch die­se pro­gram­me deut­lich kom­for­ta­bler, muss man datei­en doch somit qua­si gar nicht mehr suchen, in dem man die ein­zel­nen ord­ner auf der fest­plat­te durch­geht. such­be­griff ein­ge­ben, gewünsch­te datei aus den ergeb­nis­sen wäh­len, fer­tig. neben der recht bekann­ten “goog­le desk­top suche”:http://desktop.google.de/de/, die mitt­ler­wei­le in ver­si­on 2 vor­liegt, gibt es aber noch eini­ge wei­te­re pro­gram­me die­ser art. beson­ders gut gefal­len hat mir hier­bei das pro­gramm “coper­nic desk­top search”:http://www.copernic.com/en/products/desktop-search/index.html. im gegen­satz zur soft­ware von goog­le belas­tet coper­nic das sys­tem deut­lich weni­ger, die such­ergeb­nis­se schei­nen einen tick schnel­ler da zu sein und vom umfang der zum durch­su­chen unter­stütz­ten “dateitypen”:http://www.copernic.com/en/products/desktop-search/faq.html unter­schei­den sich bei­de pro­dukt nicht signi­fi­kant. zum down­load der deut­schen ver­si­on geht es “hier”:http://download3.copernic.com/copernicdesktopsearchde.exe.

h3. bild­be­trach­ter/-kon­ver­tie­rer

wer viel mit sei­ner digi­tal­ka­me­ra unter­wegs ist und einen win­dows-pc ein­setzt, wird ver­mut­lich schon mit den bild­be­trach­tungs­funk­tio­nen von win­dows in berüh­rung gekom­men sein. und er wird ver­mut­lich genau so schnell wie ich nach einer alter­na­ti­ve gesucht haben. die win­dows-funk­tio­nen zeich­nen sich näm­lich nicht gera­de durch hohe geschwin­dig­keit oder hohen benut­zer­kom­fort aus. wer also mehr möch­te, als sich sei­ne bil­der nur anzu­schau­en, soll­te ein ande­res pro­gramm nut­zen. es gibt der­lei vie­le für die win­dows-platt­form, aber auch hier kos­tet der groß­teil geld. wenn auch die­se anwen­dun­gen nicht exor­bi­tant teu­er sind, kön­nen den­noch rund 50 ? den besit­zer wech­seln, erwirbt man ein sol­ches pro­gramm.

xnview”:http://www.xnview.com/xnview/de_home.html ist hier die anwen­dung mei­ner wahl. die­ses net­te stück soft­ware ist für den pri­va­ten ein­satz kos­ten­frei, kos­tet aber auch für die kom­mer­zi­el­le anwen­dung nicht die welt. 26 ? möch­te der autor für sei­ne arbeit sehen. mit­hil­fe die­ses pro­gramms kann man bei­spiels­wei­se rote augen ent­fer­nen, sei­ne fotos nach diver­sen kri­te­ri­en umbe­nen­nen (so las­sen sich zum bei­spiel daten aus den exif-daten von digi­tal­fo­tos aus­le­sen und in den datei­na­men schrei­ben, wie bei­spiels­wei­se das erstel­lungs­da­tum und die ‑uhr­zeit). auch kann man hun­der­te von fotos via batch-funk­ti­on in ein ande­res for­mat kon­ver­tie­ren, ihre auf­lö­sung ändern (sehr prak­tisch für eine online-ver­öf­fent­li­chung der eige­nen bil­der) und noch vie­les mehr. xnview ist eines der pro­gram­me, die qua­si jedes ver­füg­ba­re gra­fik-datei­for­mat öff­nen kön­nen. eine lis­te mit allen funk­tio­nen gibt es “hier”:http://perso.wanadoo.fr/pierre.g/xnview/de_features.html.

eine alter­na­ti­ve zu xnview ist “irfanview”:http://www.irfanview.de/. auch die­se soft­ware ist kos­ten­los und unter­stützt eine viel­zahl an gra­fik­for­ma­ten. mir per­sön­lich gefällt aller­dings xnview bes­ser. mehr als einen blick ist die soft­ware trotz­dem wert. eine wit­zi­ge funk­ti­on ist zum bei­spiel die mög­lich­keit, bil­der in eine dia­show zu ver­pa­cken, die man als aus­führ­ba­re datei (.exe) spei­chern kann. somit ist kei­ne ent­spre­chen­de anwen­dung auf dem pc erfor­der­lich, der die dia­show anzei­gen soll.

wem es nur um die kom­for­ta­ble betrach­tung und ein wenig nach­be­ar­bei­tung sei­ner digi­tal­bil­der geht, dem möch­te ich den “download”:http://dl.google.com/picasa/picasa2-current.exe der goog­le-soft­ware “picasa”:http://picasa.google.de/ ans herz legen. die soft­ware ist kos­ten­frei, recht schick auf­ge­macht und beher­bergt ein paar wit­zi­ge “funktionen”:http://picasa.google.de/features/index.html. ein­fach anschau­en…

h3. viren­scan­ner

in der heu­ti­gen zeit mit einem unge­schütz­ten win­dows-pc ins netz zu gehen ist schon bei­na­he fahr­läs­sig. im gegen­satz zu mac os x und linux wim­melt es im netz nur so von viren für das betriebs­sys­tem von micro­soft. auch noch so vor­sich­ti­ge anwen­der kön­nen sich schnel­ler einen virus ein­han­deln, als sie gucken kön­nen. des­we­gen ist es für jeden anwen­der unum­gäng­lich, einen aktu­el­len viren­scan­ner zu instal­lie­ren.

dem pri­vat­an­wen­der möch­te ich die “free edition”:http://www.grisoft.com/doc/289/lng/de/tpl/tpl01 des “avg anti-virus”:http://www.grisoft.de/doc/1 emp­feh­len. des­sen scan­leis­tung ist unter den kos­ten­frei­en scan­nern der­zeit die bes­te und auch der res­sour­cen­hun­ger hält sich stark in gren­zen, man merkt dem rech­ner kaum an, dass ein viren­scan­ner läuft.

als alter­na­ti­ve zur free edi­ti­on des avg anti-virus möch­te ich noch die deut­sche ent­wick­lung “anti­vir per­so­nal edi­ti­on classic”:http://www.free-av.de/ des her­stel­lers “h+bedv”:http://www.hbedv.de/ erwäh­nen. die­se unter­stützt seit der just fer­tig gestell­ten ver­si­on 7 end­lich auto­ma­ti­sche und “inkrementelle”:http://de.wikipedia.org/wiki/Inkrementelles_Vorgehensmodell updates, sodass der anwen­der nicht jeden tag eine über 5 mb gro­ße datei her­un­ter laden muss, son­dern nur noch die kon­troll­da­tei­en mit den viren­de­fi­ni­tio­nen aus­tau­schen muss. vor­teil gegen­über avg ist die deut­sche ober­flä­che, kla­rer nach­teil der feh­len­de e‑mail-scan­ner.

der kom­mer­zi­el­le anwen­der soll­te einen blick auf “kas­pers­ky anti-virus personal”:http://www.kaspersky.com/de/kavpersonal wer­fen. wer gleich zwei pcs gegen die seu­che aus dem inter­net schüt­zen möch­te, soll­te zur “kas­pers­ky anti-virus per­so­nal pro”:http://www.kaspersky.com/de/kavpersonalpro grei­fen. hier sind gleich lizen­zen für zwei rech­ner inklu­si­ve. aber auch für ser­ver-umge­bun­gen bie­tet der her­stel­ler “kaspersky”:http://www.kaspersky.com/de/index.html lösun­gen an. es emp­fiehlt sich übri­gens, die kas­pers­ky-lizen­zen bei amazon.de zu erwer­ben, da sie hier eini­ge euro weni­ger kos­ten, als beim her­stel­ler selbst. außer­dem kriegt man hier gleich noch einen daten­trä­ger nebst umver­pa­ckung dazu.

kas­pers­ky anti-virus per­so­nal bei amazon.de kaufen”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00027NWP6/ulfklosede-21/028–8170168-4499732?%5Fencoding=UTF8&camp=1638&link%5Fcode=xm2

kas­pers­ky anti-virus per­so­nal pro bei amazon.de kaufen”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0006H310I/ulfklosede-21/028–8170168-4499732?%5Fencoding=UTF8&camp=1638&link%5Fcode=xm2

h3. mes­sen­ger

wer sich schon immer über die wer­be­ver­seuch­ten mes­sen­ger der anbie­ter icq, msn, yahoo und aol geär­gert hat, wird viel­leicht schon ver­sucht haben, brauch­ba­re alter­na­ti­ven zu fin­den. aber auch für die­je­ni­gen unter euch, die meh­re­re pro­to­kol­le nut­zen, lohnt es sich, einen so genann­ten mul­ti­pro­to­coll-mes­sen­ger zu benut­zen. auch für die­se gat­tung von soft­ware fin­det man diver­se vari­an­ten. die von mir vor mei­nem umstieg auf mac os x genutz­te soft­ware war “miranda”:http://www.miranda-im.de/wiki/doku.php. die soft­ware ist open source und sehr gut anpass­bar. ich selbst habe damals nicht viel zeit dar­auf ver­wen­det, den mes­sen­ger zu einem opti­schen high­light zu machen, “arne”:http://mfkne.de/ hat da schon mehr zeit und mühe inves­tiert. fragt ihn ein­fach mal nach ein paar screen­shots. er stellt sie sicher­lich ger­ne zur ver­fü­gung ;-) durch mas­sig vor­han­de­ne plug-ins kann man dem mes­sen­ger noch vie­le wei­te­re pro­to­kol­le und fähig­kei­ten (wie bei­spiels­wei­se voice- und video­chat) ver­pas­sen.

eine wei­te­re open­so­ur­ce-alter­na­ti­ve ist “gaim”:http://gaim.sourceforge.net/, ein wei­te­rer mul­ti­pro­to­col-mes­sen­ger, der für diver­se linux-dis­tri­bu­tio­nen sowie win­dows zur ver­fü­gung steht. bei mei­nem test mit icq, msn, aim und yim hat­te ich kei­ne pro­ble­me. das log­in ver­lief ein­wand­frei. der mes­sen­ger unter­stützt tab­bed-chat­ting (was bei miran­da bspw. erst nach­ge­rüs­tet wer­den muss) und sieht auch gar nicht mal übel aus. wei­te­re infos zur win­dows-ver­si­on fin­det ihr “hier”:http://gaim.sourceforge.net/win32/index.php, den down­load gibts “hier”:http://prdownloads.sourceforge.net/gaim/gaim‑1.5.0.exe?download.

eben­falls kos­ten­frei, aber nicht open source, ist das pro­gramm “trillian”:http://www.trillian.cc/. neben dem kos­ten­frei zum “download”:http://www.download.com/Trillian/3000–2150-10047473.html?part=dl-trillian&subj=dl&tag=button ste­hen­den tril­li­an basic bie­tet das unter­neh­men auch noch eine kos­ten­pflich­ti­ge vari­an­te an, die sich durch einen grö­ße­ren leis­tungs­um­fang aus­zeich­net. ob man die­se funk­tio­nen benö­tigt, muss jeder für sich selbst ent­schei­den.

h3. brenn­pro­gramm

heut­zu­ta­ge gehört ja wenigs­tens ein cd-bren­ner zur grund­aus­stat­tung eines jeden com­pu­ters. und dvd-bren­ner fin­den auch eine immer grö­ße­re ver­brei­tung. da man mit einem sol­chen gerät nicht nur kopi­en von daten­trä­gern her­stel­len, son­dern auch daten­si­che­run­gen anfer­ti­gen kann, soll­te heut­zu­ta­ge jeder einen bren­ner in sei­nem rech­ner haben. der markt­füh­rer im bereich brenn­soft­ware möch­te aber für sein “nero”:http://www.nero.com/nero7/deu/index.html rund 50 ? sehen. ein hau­fen geld. auch wenn der lie­fer­um­fang der soft­ware recht groß ist. wer die gan­ze zusätz­li­che soft­ware nicht benö­tigt, gibt viel geld umsonst aus. jedem, der nur gele­gent­lich daten auf cd oder dvd sichern muss und nicht bereits über nero ver­fügt, kann ich die soft­ware “deepburner”:http://www.deepburner.com/ ans herz legen. sie unter­stützt zwar kei­ne direkt­ko­pie, kann aber trotz­dem zuver­läs­sig daten auf cds oder dvds sichern. wer aller­dings mehr will, dem kann ich nero unein­ge­schränkt emp­feh­len. kau­fen kann man nero, unter ande­rem, bei “amazon.de”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000BFHYDU/ulfklosede-21/028–8170168-4499732?%5Fencoding=UTF8&camp=1638&link%5Fcode=xm2.

der voll­stän­dig­keit hal­ber möch­te ich noch die anwen­dung “cdbur­nerxp pro”:http://www.cdburnerxp.se/ erwäh­nen. auch wenn mir die­se per­sön­lich nicht so gut gefal­len hat, geschmä­cker sind ja nun ver­schie­den, kos­tet auch die­ses pro­gramm kein geld. ein blick lohnt also. zum down­load der aktu­el­len ver­si­on geht es “hier”:http://www.cdburnerxp.se/download.php?latest.

h3. bild­be­ar­bei­tung

pro­fi-anwen­dun­gen wie “photoshop”:http://www.adobe.de/products/photoshop/main.html von “adobe”:http://www.adobe.de/ kos­ten eine men­ge geld. aber auch die abge­speck­ten vari­an­ten wie zum bei­spiel “pho­to­shop elements”:http://www.adobe.de/products/photoshopelwin/main.html bekommt man nicht geschenkt. die “gro­ße” vari­an­te kos­tet mal locker 900 ?, aber auch die “klei­ne” schlägt mit rund 90 ? zubu­che. kos­ten­los geht es mit der pro­fi­an­wen­dung “gimp”:http://www.gimp.org/, die eben­falls der gpl unter­liegt. die soft­ware gibt es wie­der für alle drei wich­ti­gen platt­for­men, also win­dows, mac os x und linux. wer häu­fig wech­selt, braucht sich nicht immer wie­der umzu­stel­len. her­un­ter­la­den kann man sowohl das haupt­pro­gramm als auch die erfor­der­li­che gtk+ “hier”:http://gimp-win.sourceforge.net/stable.html.

paint.net”:http://www.eecs.wsu.edu/paint.net/ aus dem hau­se micro­soft soll­te ursprüng­lich als alter­na­ti­ve zu paint, das jeder win­dows-ver­si­on seit 95 bei­liegt, zum ein­satz kom­men. scha­de, dass es nicht so weit gekom­men ist. das pro­gramm bie­tet eine men­ge mög­lich­kei­ten und kann sogar mit ebe­nen umge­hen. lei­der ist die anzahl und viel­falt der vor­han­de­nen fil­ter recht ein­ge­schränkt. dafür fällt der “download”:http://www.eecs.wsu.edu/paint.net/redirect/mirror_25_coral.html mit 3,39 mb ange­nehm klein aus. vor­aus­set­zung ist übri­gens, wie der name schon ver­mu­ten lässt, ein instal­lier­tes “.net frame­work 1.1”:http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=262d25e3-f589-4842–8157-034d1e7cf3a3&displaylang=de.

als wei­te­re alter­na­ti­ve möch­te ich noch “photofiltre”:http://www.photofiltre.com/ erwäh­nen. im gegen­satz zu paint.net kann pho­to­filt­re (wenigs­tens fin­de ich die opti­on nicht) kei­ne ebe­nen ver­wal­ten, dafür ist die aus­wahl an fil­tern deut­lich grö­ßer. das pro­gramm bear­bei­te­te in mei­nem test selbst gro­ße bild­da­tei­en ange­nehm schnell, die qua­li­tät der fil­ter befin­det sich auf durch­schnitt­li­chem bis hohem niveau. stan­dard­mä­ßig beein­halt der “download”:http://photofiltre.free.fr/download_en.htm nur die eng­li­sche ver­si­on der soft­ware. ein “deut­sches sprachpaket”:http://photofiltre.free.fr/utils/TranslationDE.zip behebt die­ses pro­blem aber recht zügig.

h3. packer/entpacker

hier habe ich wirk­lich lan­ge suchen müs­sen, bis ich eine gut lau­fen­de, kos­ten­lo­se ver­si­on die­ser pro­gramm­ka­te­go­rie gefun­den habe. geblie­ben bin ich dann bei “izarc”:http://www.izarc.de.vu/. die soft­ware unter­stützt der­zeit 37 archiv-for­ma­te und wird stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt, auch wenn die aktu­el­le ver­si­on schon fast zwei jah­re alt ist. die soft­ware unter­liegt nicht der gpl, ist aber den­noch kos­ten­los. den down­load fin­det ihr “hier”:http://home.arcor.de/izarc/download.htm.

auf­grund von “arnes”:http://mfkne.de kom­men­tar habe ich mir “7‑zip”:http://7‑zip.org/ noch ein mal genau­er ange­schaut. da hat sich wirk­lich was getan. das pro­gramm ist deutsch, unter­liegt der gpl und exis­tiert in ver­sio­nen für win­dows, 64-bit win­dows und linux. die ober­flä­che ist recht über­sicht­lich gewor­den und die geschwin­dig­keit ist 1a. die soft­ware gefällt mir per­sön­lich sogar noch ein stück­chen bes­ser als izarc, weil sie noch schlan­ker ist und außer­dem hüb­sche­re sym­bo­le ver­wen­det ;-). zum down­load gehts “hier”:http://7‑zip.org/download.html.

wer die wahl hat, hat die qual. ich kann mich mitt­ler­wei­le auch nicht mehr so recht ent­schei­den. neben 7‑zip und izarc habe ich noch zwei wei­te­re pro­gram­me die­ser kate­go­rie getes­tet. die­se wur­den mir emp­foh­len, was ich mitt­ler­wei­le nach­voll­zie­hen kann ;-)

als ers­tes möch­te ich hier das pro­gramm “tugzip”:http://www.tugzip.com/ erwäh­nen. auch die­ses pro­gramm kann einen gan­zen hau­fen an archiv­for­ma­ten ver­ar­bei­ten, bin­det auf wunsch sogar einen vor­han­de­nen rar — oder ace-kom­pri­mie­rer mit ein (die­se codecs sind kom­mer­zi­ell), ist kom­plett in deutsch gehal­ten und hat eben­falls sehr schi­cke sym­bo­le ;-) auch die­se anwen­dung inte­griert sich sehr schön in das kon­text­me­nü von win­dows. prä­di­kat: sehr emp­feh­lens­wert!

die nächs­te emp­feh­lung heißt mit namen “filzip”:http://www.filzip.com/de/ und ist eben­falls auf deutsch erhält­lich. die aus­wahl an unter­stütz­ten archiv-for­ma­ten fällt hier etwas gerin­ger aus, nähe­re infos gibts auf der “features-seite”:http://www.filzip.com/de/features.html der anwen­dung. die ver­ar­bei­tungs­ge­schwin­dig­keit hin­ge­gen ist wie­der gut bis sehr gut. prä­di­kat: emp­feh­lens­wert!

h3. pdf-view­er

sicher­lich, der acro­bat reader von ado­be ist kos­ten­los, aber lei­der gehört er nicht zu den schnells­ten anwen­dun­gen. aber es gibt alter­na­ti­ven. da ich hier­zu erst kürz­lich auch etwas “geschrieben”:http://ulfklose.de/artikel/37/foxit-pdf-reader-fuer-windows habe, ver­wei­se ich euch ein­fach auf den ent­spre­chen­den arti­kel ;-).

h3. pdf-erstel­lung

ist eine sol­che funk­ti­on bei mac os x und linux gleich nach der instal­la­ti­on ver­füg­bar, muss man win­dows etwas unter die arme grei­fen, damit man aus jeder belie­bi­gen anwen­dung her­aus “pdf”:http://de.wikipedia.org/wiki/PDF — datei­en erstel­len kann. auch hier habe ich ein weil­chen suchen müs­sen, dann aber das pro­gramm “freepdf xp”:http://freepdfxp.de/fpxp.htm ent­deckt. die­se anwen­dung erstellt via “ghostscript”:http://de.wikipedia.org/wiki/Ghostscript und einem vir­tu­el­len dru­cker unter win­dows aus jeder anwen­dung mit druck-funk­ti­on her­aus pdf-datei­en. das gan­ze geht sehr flott von­stat­ten und funk­tio­niert tadel­los. die anwen­dung bie­tet aber sehr viel mehr mög­lich­kei­ten, so kann man bei­spiels­wei­se meh­re­re pdf-datei­en zu einer ver­ei­nen. mehr infos zu den imple­men­tier­ten funk­tio­nen gibt es “hier”:http://freepdfxp.de/fpxphistory.htm, her­un­ter­la­den kann man die soft­ware “hier”:http://freepdfxp.de/fpx732.htm. ghost­script muss vor freepdf xp instal­liert sein. danach kann’s auch schon los­ge­hen.

h3. media-codecs

wer sich nicht den wer­be­ver­seuch­ten real­play­er oder das unter win­dows recht trä­ge quick­time instal­lie­ren möch­te, dem kann gehol­fen wer­den. heut­zu­ta­ge muss man schon bei­de codecs instal­liert haben, da man immer häu­fi­ger auf inter­net­sei­ten stößt, die wenigs­tens auf einen der codecs setzt. die alter­na­ti­ven sind open source und wer­be­frei, außer­dem sind sie deut­lich flin­ker als die vari­an­ten der ori­gi­nal­her­stel­ler.

hier gehts zum down­load von “quick­time alternative”:http://www.free-codecs.com/download/QuickTime_Alternative.htm

und hier zum down­load von “real alternative”:http://www.free-codecs.com/download/Real_Alternative.htm

divx”:http://www.divx.com/ war eine zeit lang in aller mun­de, heut­zu­ta­ge spricht man kaum noch davon. trotz­dem fin­det man noch eine men­ge vide­os im netz, die mit divx codiert wur­den. möch­te man die­se anse­hen, benö­tigt man den ent­spre­chen­den codec. solan­ge es nur ums abspie­len der divx-vide­os geht, braucht man kei­nen cent zu inves­tie­ren. die aktu­el­le ver­si­on des sog. play-bund­les von divx gibt es “hier”:http://www.divx.com/divx/play/download/?hp3playdl.

als alter­na­ti­ve zu divx hat sich “xvid”:http://www.xvid.org/ gemau­sert. wel­cher codec nun der­zeit die bes­se­re qua­li­tät lie­fert, weiß ich ehr­lich gesagt nicht. fakt ist aber, dass xvid kos­ten­los ist, auch dann, wenn man eige­ne vide­os damit kom­pri­mie­ren möch­te. die win­dows-ver­si­on des codecs kann man u.a. “hier”:http://www.koepi.org/xvid.shtml her­un­ter­la­den.

h3. media play­er

wer kei­nen bock auf den trä­gen und geschwät­zi­gen media play­er von micro­soft hat, dem sei die instal­la­ti­on des “vlc media player”:http://www.videolan.org/vlc/ emp­foh­len. die soft­ware kann, die ent­spre­chen­den codecs vor­aus­ge­setzt, qua­si alle gän­gi­gen video- und audio­for­ma­te wie­der­ge­ben. eine lis­te aller funk­tio­nen befin­det sich “hier”:http://www.videolan.org/vlc/features.html.

h3. voice over ip / video over ip

just am 05.01.2006 ist die neue ver­si­on von “skype”:http://www.skype.com/intl/de/products/skype/windows/, lei­der bis­her nur für win­dows, erschie­nen. in der nun vor­lie­gen­den ver­si­on 2.0 beherrscht sky­pe neben “voice over ip”:http://de.wikipedia.org/wiki/IP-Telefonie näm­lich auch noch “video over ip”:http://de.wikipedia.org/wiki/Video_over_IP, man kann also sei­nen gesprächs­part­ner, web­cam vor­aus­ge­setzt auch wäh­rend des gesprächs sehen. hier­bei ist sowohl die sprach- als auch die video­qua­li­tät her­vor­ra­gend. soft­ware und benut­zung sind und blei­ben wohl auch kos­ten­los. nur gesprä­che ins fest­netz kos­ten geld, gesprä­che mit ande­ren sky­pe-nut­zern kos­ten nichts.

h3. ftp-cli­ent

mit hil­fe des “ftp”:http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol — pro­to­kolls kann man daten auf ser­ver hoch­la­den und die­se auch wie­der her­un­ter­la­den. neben den dut­zen­den kos­ten­pflich­ti­gen pro­gram­men die­ser kate­go­rie gibt es auch wie­der diver­se kos­ten­freie. das mei­ner mei­nung nach bes­te pro­gramm die­ser art ist “filezilla”:http://www.filezilla.de/. die­ses pro­gramm bie­tet alle funk­tio­nen, die ein aus­ge­wach­se­ner ftp-cli­ent benö­tigt. dazu gehört unter ande­rem eine site-ver­wal­tung, die mög­lich­keit, sftp- und ssl-ver­bin­dun­gen auf­zu­bau­en, datei­en per drag&drop hoch- und run­ter­zu­la­den und noch vie­les mehr. außer­dem ist die ober­flä­che so ein­fach gehal­ten, dass wirk­lich jeder mit dem pro­gramm klar kommt. mir ist kein bes­se­rer cli­ent bekannt, auch nicht unter den kos­ten­pflich­ti­gen. also: holt ihn euch! ;-)

h3. ssh-cli­ent

der mei­ner mei­nung nach bes­te ssh-cli­ent der­zeit ist put­ty. es gibt ihn in einer “direkt aus­führ­ba­ren variante”:http://ulfklose.de/file_download/41 und in einer “installationsversion”:http://ulfklose.de/file_download/40 für win­dows. das pro­gramm kann pro­fi­le anle­gen, sodass man nicht jedes mal die daten des unix-ser­vers ein­ge­ben muss, mit dem man sich ver­bin­den möch­te.

h3. scp-cli­ent

mit­hil­fe eines “scp”:http://de.wikipedia.org/wiki/Secure_Copy — cli­ents kann rela­tiv bequem auf “unix”:http://de.wikipedia.org/wiki/Unix — ser­ver zugrei­fen und auf die­sen arbei­ten, ohne sich mit den shell-befeh­len aus­zu­ken­nen. der gesam­te daten­ver­kehr erfolgt hier­bei ver­schlüs­selt. als recht emp­feh­lens­wert emp­fin­de ich “winscp”:http://winscp.net/de/. eine wei­ter­ent­wick­lung von scp ist “sftp”:http://de.wikipedia.org/wiki/SSH_File_Transfer_Protocol, das auch von file­zil­la unter­stützt wird.

h3. text-edi­tor

es soll vor­kom­men, dass man an rei­nen text­da­tei­en arbei­ten muss. auch unter win­dows kommt das von zeit zu zeit mal vor. bei­spiels­wei­se kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en sind zumeist plain text, also rei­ner text, was einen text­edi­tor vor­aus­setzt. aber auch csv-datei­en bear­bei­tet man im nor­mal­fall opti­ma­ler­wei­se mit einem text­edi­tor. neben einem gan­zen sta­pel kom­mer­zi­el­ler anwen­dun­gen und dem win­dows bei­gefüg­ten “note­pad”, gibt es aber auch in die­ser soft­ware­ka­te­go­rie natür­lich freie alter­na­ti­ven, die den funk­ti­ons­um­fang des note­pads deut­lich spren­gen.

als sehr emp­feh­lens­wert emp­fin­de ich die anwen­dung “notepad++”:http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm. die­se unter­liegt der gpl und ist somit kos­ten­los und frei. sie unter­stützt so prak­ti­sche funk­tio­nen wie syn­tax-high­ligh­t­ing, drag&dop, suche über “regu­lä­re ausdrücke”:http://de.wikipedia.org/wiki/Regul%C3%A4rer_Ausdruck und noch vie­les mehr. zum down­load der win­dows-ver­si­on geht es “hier”:http://prdownloads.sourceforge.net/notepad-plus/npp.3.4.Installer.exe?download. neben diver­sen ande­ren spra­chen, ist auch die­se anwen­dung auf deutsch erhält­lich.

h3. soft­ware-ent­wick­lung

wer sich an die kon­zep­tio­nie­rung und ent­wick­lung eige­ner pro­gram­me traut, wird fast erschla­gen von der viel­falt an ver­füg­ba­ren ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen (ide = inte­gra­ted deve­lop­ment envi­ron­ment). die meis­ten von ihnen kos­ten rich­tig geld, aller­dings gibt es auch ein paar kos­ten­lo­se. die imho bes­te unter­liegt eben­falls der gpl und hört auf den schö­nen namen “eclipse”:http://www.eclipse.org/. die soft­ware gibt es für die ver­schie­dens­ten platt­for­men, unter ande­rem auch für win­dows. sie wur­de in der pro­gram­mier­spra­che “java”:http://java.sun.com/ geschrie­ben und unter­stützt meh­re­re pro­gram­mier­spra­chen, sodass man mit ver­schie­de­nen pro­gram­mier­spra­chen in einer ein­zi­gen “ide”:http://de.wikipedia.org/wiki/Integrierte_Entwicklungsumgebung arbei­ten kann. sehr prak­tisch. zum down­load der aktu­el­len ver­si­on geht es “hier”:http://www.eclipse.org/downloads/.

direkt vom “java”:http://www.java.com/de/ — her­stel­ler “sun microsystems”:http://www.sun.com/ kommt die ent­wick­lungs­um­ge­bung “netbeans”:http://www.netbeans.org/. anders als java ist net­be­ans open source. auch die­se soft­ware gibt es lei­der nicht auf deutsch, aber einen pro­gram­mie­rer soll­ten die gefor­der­ten eng­lisch­kennt­nis­se nicht über­for­dern. in den ers­ten tests mach­te die anwen­dung einen sehr aus­ge­reif­ten ein­druck. neben der win­dows-ver­si­on exis­tie­ren auch noch fas­sun­gen für diver­se linux- und unix-ver­sio­nen, zu denen auch mac os x zählt. zur down­load-über­sicht geht es “hier”:http://www.netbeans.org/downloads/index.html, die ent­wick­lungs­um­ge­bung (ide) kann man in der der­zeit aktu­el­len ver­si­on “hier”:http://www.netbeans.info/downloads/download.php?type=4.1 her­un­ter­la­den.

h3. dia­gno­se­tool

lei­der hat “lavalys”:http://www.lavalys.com/ die wei­ter­ent­wick­lung des kos­ten­lo­sen sys­tem­dia­gno­se­tools ever­est home edi­ti­on ein­ge­stellt. da mit der ein­stel­lung der wei­ter­ent­wick­lung auch der down­load von der home­page ver­schwun­den ist, bie­te ich die datei hier zum “download”:http://ulfklose.de/file_download/42 an. das tool kann direkt ohne instal­la­ti­on aus­ge­führt wer­den und eig­net sich somit sehr gut für den ein­satz von einem usb-stick. prak­tisch ist das tool vor allem des­we­gen, weil es auch ohne instal­lier­te trei­ber die im rech­ner vor­han­de­ne hard­ware anzeigt. wenn man also mal nicht weiß, wel­che sound­kar­te im sys­tem steckt, ein­fach ever­est home edi­ti­on star­ten und schon ist man schlau­er ;-) da das tool seit ende dezem­ber 2005 nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wird, ist man mit ganz aktu­el­ler hard­ware unter umstän­den auf­ge­schmis­sen.

h3. web­ser­ver

wer gele­gent­lich kom­plet­te bil­der­ga­le­ri­en oder ähn­li­ches sei­nen freun­den zur ver­fü­gung stel­len möch­te, aber nicht über genü­gend webspace ver­fügt, kann sei­nen win­dows-rech­ner in einen “webserver”:http://de.wikipedia.org/wiki/Webserver ver­wan­deln. win­dows xp bringt hier­für bereits eine soft­ware mit, den so genann­ten “inter­net infor­ma­ti­on server”:http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Internet_Information_Server. die­ser lässt aller­dings unter einer xp-lizenz nicht mehr als fünf ver­bin­dun­gen gleich­zei­tig zu. außer­dem feh­len ihm von haus aus die unter­stüt­zung für “php”:http://de.wikipedia.org/wiki/PHP und “mysql”:http://de.wikipedia.org/wiki/MySQL, wenn auch sich die­se nach­rüs­ten las­sen. wer sich damit nicht zufrie­den geben möch­te, kann sich ein paket aus kom­plett frei­er soft­ware instal­lie­ren. die­ses paket hört auf den namen “xampp”:http://www.apachefriends.org/de/xampp-windows.html und ist selbst für com­pu­ter­lai­en ein­fach zu instal­lie­ren. das x steht für die platt­form, denn es gibt das paket auch für ande­re betriebs­sys­te­me. das a steht für “apache”:http://de.wikipedia.org/wiki/Apache, den hier ver­wen­de­ten web­ser­ver. das m steht für mys­ql, das ers­te p für php und das zwei­te p für “perl”:http://de.wikipedia.org/wiki/Perl. nach der instal­la­ti­on die­ser soft­ware ist jeder win­dows nt, 2000 oder xp aus­ge­stat­te­te rech­ner ein voll­wer­ti­ger web­ser­ver. zum down­load geht es “hier”:http://www.apachefriends.org/de/xampp-windows.html#628.

wer den recht gro­ßen funk­ti­ons­um­fang von xampp nicht benö­tigt, kann auf “tinyweb”:http://www.ritlabs.com/de/products/tinyweb/ zurück­grei­fen. die­ser web­ser­ver ist wirk­lich sehr klein und recht ein­fach zu instal­lie­ren. wei­te­re infos gibts auf der “homepage”:http://www.ritlabs.com/de/products/tinyweb/.

wenn euch noch wei­te­re pro­gramm­ka­te­go­ri­en ein­fal­len, die man erwäh­nen soll­te, nehmt doch bit­te “kontakt”:http://ulfklose.de/kontakt/ zu mir auf und teilt mir eure ide­en inklu­si­ve pro­gramm­vor­schlä­ge mit. vie­len dank im vor­aus dafür.

bit­te nehmt zur kennt­nis, dass ich nicht für even­tu­ell durch den ein­satz der genann­ten pro­gram­me ent­ste­hen­de schä­den auf­kom­men wer­de. es han­delt sich bei den genann­ten pro­gram­men nur um unver­bind­li­che emp­feh­lun­gen. jeder muss selbst ent­schei­den, ob ihm die jewei­li­ge soft­ware zusagt.

tabel­la­ri­sche auf­lis­tung aller erwähn­ten pro­gram­me:

|name|typ|link|
| | |
|openoffice.org|office-paket|“http://de.openoffice.org”:de.openoffice.org|
|thunderbird|e‑mail-client|“http://www.thunderbird-mail.de”:thunderbird-mail.de|
|firefox|webbrowser|“http://www.firefox-browser.de”:firefox-browser.de|
|opera|webbrowser/e‑mail-client|“http://www.opera.com/download/”:opera.com/download/|
|copernic|meta-suche|“http://www.copernic.com/en/products/desktop-search/index.html”:copernic.com/en/products/desktop-search/index.html|
|xnview|bildbetrachter|“http://www.xnview.com/xnview/de_home.html”:http://www.xnview.com/xnview/de_home.html|
|irfanview|bildbetrachter|“http://www.irfanview.info/”:http://www.irfanview.info/|
|picasa|bildbetrachter|“http://picasa.google.com/”:http://picasa.google.com/|
|avg free edition|virenscanner|“:http://free.grisoft.com/doc/2/lng/us/tpl/v5”:http://free.grisoft.com/doc/2/lng/us/tpl/v5|
|anti­vir xp|virenscanner|”:http://www.free-av.de/antivirus/allinoned.html”:http://www.free-av.de/antivirus/allinoned.html|
|avast! home edition|virenscanner|“http://www.avast.com/eng/download-avast-home.html”:http://www.avast.com/eng/download-avast-home.html|
|miranda|multimessenger|“http://www.miranda-im.de/wiki/doku.php?id=navigation:download”:http://www.miranda-im.de/wiki/doku.php?id=navigation:download|
|gaim|multimessenger|“http://gaim.sourceforge.net/”:http://gaim.sourceforge.net/|
|tril­li­an basic|multimessenger|“http://www.trillian.cc/”:http://www.trillian.cc/|
|deepbur­ner free|brennprogramm|“http://www.deepburner.com/?r=download”:http://www.deepburner.com/?r=download|
|cdbur­ner xp|brennprogramm|“http://www.cdburnerxp.se/download.php”:http://www.cdburnerxp.se/download.php|
|gimp|bildbearbeitung|“http://www.gimp.org/downloads/”:http://www.gimp.org/downloads/|
|paint.net|bildbearbeitung|“http://www.eecs.wsu.edu/paint.net/download.html”:http://www.eecs.wsu.edu/paint.net/download.html|
|photofiltre|bildbearbeitung|“http://photofiltre.free.fr/download_en.htm”:http://photofiltre.free.fr/download_en.htm|
|izarc|packprogramm|“http://home.arcor.de/izarc/download.htm”:http://home.arcor.de/izarc/download.htm|
|7‑zip|packprogramm|“http://www.7‑zip.org/download.html”:http://www.7‑zip.org/download.html|
|tugzip|packprogramm|“http://www.tugzip.de/download.html”:http://www.tugzip.de/download.html|
|filzip|packprogramm|“http://www.filzip.com/de/download.html”:http://www.filzip.com/de/download.html|
|foxit pdf-reader|pdf-betrachter|“http://www.foxitsoftware.com/pdf/rd_intro.php”:http://www.foxitsoftware.com/pdf/rd_intro.php|
|freepdf xp|pdf-drucker|“http://www.freepdfxp.de/fpx732.htm”:http://www.freepdfxp.de/fpx732.htm|
|quick­time alternative|media-codec|“http://www.free-codecs.com/download/QuickTime_Alternative.htm”:http://www.free-codecs.com/download/QuickTime_Alternative.htm|
|real alternative|media-codec|“http://www.free-codecs.com/download/Real_Alternative.htm”:http://www.free-codecs.com/download/Real_Alternative.htm|
|divx|media-codec|“http://www.divx.com/divx/play/download/”:http://www.divx.com/divx/play/download/|
|xvid|media-codec|“http://www.koepi.org/xvid.shtml”:http://www.koepi.org/xvid.shtml|

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foxit pdf reader für windows

zum abschluß des ver­gan­ge­nen jah­res 2005 bescher­te uns die fir­ma foxit soft­ware eine neue ver­si­on ihres kos­ten­frei­en pdf readers namens “foxit pdf reader”.

natür­lich stellt auch ado­be sei­nen eige­nen pdf reader acro­bat reader zum kos­ten­frei­en down­load zur ver­fü­gung. die soft­ware von foxit zeich­net sich aber dadurch aus, dass es sie auch in einer ver­si­on gibt, die nicht mal instal­liert wer­den muss. außer­dem ist das kom­plet­te paket gera­de mal etwas über 1 mb groß und star­tet auch auf rech­nern älte­ren bau­jahrs bin­nen sekun­den. der acro­bat reader, wenn auch er in der ver­si­on 7 gegen­über der ver­si­on 6 deut­lich an geschwin­dig­keit zuge­legt hat, ist ja doch ein ganz schö­ner bro­cken, der vor allem auf älte­ren rech­nern den nut­zer vor eine gedulds­pro­be stellt, möch­te er sich ein pdf-doku­ment anschau­en.

die soft­ware soll unter allen gän­gi­gen win­dows-ver­sio­nen (98, me, nt, 2000, xp, 2003) lauf­fä­hig sein, wei­te­re sys­tem­an­for­de­run­gen gibt der her­stel­ler nicht an.

um den foxit-ser­ver etwas vor dem auf­grund mei­nes arti­kels zu erwar­ten­den ansturm zu ver­scho­nen ;-), habe ich sowohl die set­up-freie, als auch die ver­si­on mit set­up-rou­ti­ne auf mei­nem ser­ver abge­legt. viel spaß beim down­loa­den.

set­up-vari­an­te (1,1 mb)
zip-packa­ge (1,2 mb)