Kategorien
Closed Source

Chance vertan

Ich hab’s ja nun wirk­lich ver­sucht, nach­dem ich end­lich alles schön ver­ka­belt habe, habe ich mich auf einen net­ten Spie­le­abend mit Battle­field 2 bzw. 2142 gefreut. Unter Win­dows Vis­ta natür­lich. Als aller­ers­tes deak­ti­vier­te ich das UAC, dann habe ich dem Win­dows-Defen­der ver­bo­ten, Archi­ve zu über­prü­fen (die meis­ten Daten von Battle­field lie­gen in ZIP-Archi­ven). Zu guter­letzt stell­te ich das Indi­zie­rungs­ni­veau von Vis­ta auf die mini­ma­le Ein­stel­lung. Nun soll­te ja alles klap­pen.

Rechtsklick auf das Battle­field 2‑Symbol, “Als Admi­nis­tra­tor aus­füh­ren” ange­klickt und los kann’s gehen. Wenn man das näm­lich nicht tut, wirft einen der Punk­bus­ter gleich wie­der vom Ser­ver, “Ina­de­quea­te O/S pri­vi­le­ges”. Battle­field 2 star­te­te, und star­te­te… nach unge­fähr der dop­pel­ten War­te­zeit wie unter XP sah ich das Haupt­me­nü. Neben­her habe ich mich noch per Team­speak unter­hal­ten, was wäh­rend der War­te­pha­sen bei­na­he unmög­lich gewe­sen ist. Die Aus­las­tung war so stark, dass ich mein gegen­über kaum ver­ste­hen konn­te. Da ich direkt vor dem Spiel­start (natür­lich gefolgt von einem Neu­start) neue Trei­ber für mei­ne Gra­fik­kar­te (Force­wa­re 100.65) sowie für mei­ne X‑Fi instal­liert habe, kam ich natür­lich nicht um die Shader­op­ti­mie­rung her­um. Und die dau­er­te geschätz­te 10 Minu­ten. Egal, so lan­ge konn­te ich dann auch noch war­ten. End­lich kam der Spiel­ein­stieg, gefolgt von ca. 10 — 15 Sekun­den ges­wap­pe. Den glei­chen Effekt hat­te ich unter XP mit 1 GB RAM, nur dass ich jetzt über 2 GB RAM ver­fü­ge. Gan­ze zwei Run­den auf Wake Island 2007 habe ich mir ange­tan, dann war mei­ne Geduld erschöpft, 15 — 20 fps sind dann doch etwas mau, im Ver­gleich zu den sonst 25 — 30 fps (unter XP). BF2 been­det und rund eine Minu­te gewar­tet, bis sich das Sys­tem wie­der beru­higt. Auch die­sen Effekt ken­ne ich von XP, aber eben­falls mit 1 GB RAM

Nun stand die Ent­schei­dung fest, Vis­ta muss wei­chen, XP soll wie­der her. Und genau das pas­siert just in die­sem Augen­blick. Soeben sind die ers­ten Schrit­te der XP-Instal­la­ti­on im Gan­ge. Mir reichts ein­fach. Auch wenn sicher­lich nVi­dia nicht ganz unschul­dig an die­ser Mise­re ist, was habe ich davon, wenn ich die Schuld an der mie­sen Per­for­mance auf den Hard­ware­rie­sen schie­be? Schnel­ler wird das Sys­tem dadurch nicht. Und ich will ver­dam­mich-noch-eins jetzt spie­len und nicht erst in weni­gen Tagen bis Wochen, wenn neue Trei­ber raus­kom­men. Und selbst wenn sie das tun, glau­be ich nicht an einen Per­for­mance­schub. Vis­ta ist also defi­ni­tiv abge­hakt, bis ich das Klein­geld für einen neu­en Rech­ner übrig habe.

Wird auf jeden Fall noch ne lan­ge Nacht, dafür kann ich viel­leicht end­lich wie­der spie­len, und zwar flüs­sig…

Kategorien
Closed Source

Vista bekommt noch ’ne Chance

Nach­dem ich ja erst kürz­lich so tie­risch über Vis­ta gewet­tert habe, wer­de ich dem Sys­tem noch eine Chan­ce geben. Bis vor drei Stun­den war ich noch dabei, die schon längst aus­ste­hen­de Neu­ver­ka­be­lung des Hau­ses in Sachen ISDN und Netz­werk durch­zu­füh­ren. Seit nun­mehr drei Stun­den also steht die Ver­ka­be­lung, wobei wir rund eine Stun­de ver­geu­det haben, weil wir einen Feh­ler in der Netz­werk­ver­ka­be­lung an der fal­schen Stel­le gesucht haben. Schuld war näm­lich der OnBoard-Ether­net-Con­trol­ler mei­nes Boards bzw. der inte­grier­te Gerä­te­trei­ber in Win­dows Vis­ta. Kaum schlie­ße ich näm­lich mein Power­Book an die frisch auf­ge­leg­te Dose an, läuft wie­der alles ein­wand­frei.

Was tut nVi­dia? Wol­len die Vis­ta ein­fach igno­rie­ren? Wis­sen die etwa mehr als wir? Plant Micro­soft etwa, in weni­gen Tagen ein neu­es Win­dows zu releasen? Falls dem nicht so sein soll­te, wäre es viel­leicht nicht schlecht sei­tens nVi­dia end­lich VERDAMMTNOCHEINS ver­nünf­ti­ge Trei­ber für Win­dows Vis­ta zu releasen. Sowohl mein Board als auch mei­ne Gra­fik­kar­te ver­fü­gen näm­lich zufäl­lig über einen Chip­satz aus die­sem Saft­la­den und lau­fen des­we­gen unter Vis­ta eher schlecht als recht. Aber wie­so denn die Eile? Vis­ta ist doch erst seit einem Monat auf dem Markt, die RCs gabs ja auch nicht schon fast ein Jahr vor­her. War­um drän­geln denn immer alle so?

Also nVi­dia, es ist an euch, kommt aus dem Arsch und lie­fert end­lich ver­nünf­ti­ge Trei­ber, damit auch ich wie­der Spaß an mei­nem Sys­tem habe…

Kategorien
Closed Source

Wer will denn hier lästern…

ohne Kom­men­tar…

UAC nicht ver­trau­ens­wür­dig

Office 2007 flüs­tert

Kategorien
Closed Source

Wow?

Na ich weiß ja nicht. Arne schwärmt ja seit sei­nem Erwerb der Win­dows Vis­ta Busi­ness Edi­ti­on in einer Tour von dem neu­en Streich von Micro­soft. Zeit wur­de es ja, ist es doch mitt­ler­wei­le über fünf Jah­re her, dass Micro­soft die Welt mit Win­dows XP geseg­net hat. Seit Ende Dezem­ber flie­gen nun auch die ISOs der Busi­ness Edi­ti­on im MSDN mei­ner Fach­hoch­schu­le rum, lei­der nur in eng­li­scher Spra­che, was auch der Grund war, wie­so ich bis jetzt mit der Instal­la­ti­on gewar­tet habe. Nun, die deut­sche Fas­sung ist noch immer nicht ver­füg­bar, aber wie sich her­aus­ge­stellt hat, funk­tio­niert mein Key auch mit der deut­schen Retail-Fas­sung ein­wand­frei, Akti­vie­rung wur­de auch erfolg­reich abge­schlos­sen. Scheint also ganz so, als ob unse­re FH die deut­sche Fas­sung mitt­ler­wei­le rum­flie­gen hat, das Rechen­zen­trum nur zu faul war, die­se auch in unser MSDN-AA ein­zu­pfle­gen ;-)

Bill Gates ein­zi­ger Aus­spruch zum neu­en Betriebs­sys­tem aus dem eige­nen Hau­se war bei sei­ner Prä­sen­ta­ti­on in New York “Wow.”. Viel mehr fiel mir beim ers­ten Blick auf das neue Sys­tem auch nicht ein, degra­diert es mein Sys­tem doch zu einer Krü­cke. Weder die Gra­fik­ef­fek­te noch die neu­en Funk­tio­nen haben mich bis­her vom Hocker geris­sen, was viel­leicht aber auch dar­an liegt, dass ich all das schon von Mac OS X ken­ne… scnr

Die neu­en Anwen­dun­gen wie Win­dows Mail, die Win­dows-Foto­ga­le­rie, der Win­dows-Kalen­der und Win­dows-Kon­tak­te machen auf den ers­ten Blick schon mal einen ganz brauch­ba­ren Ein­druck, wenn sie auch unschwer erkenn­bar an die Pen­dants unter OS X ange­lehnt aus­se­hen. Etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig ist am Anfang die Tat­sa­che, dass Win­dows Vis­ta bei sicher­heits- und sys­tem­re­le­van­ten Ope­ra­tio­nen, wie bspw. Soft­ware­instal­la­tio­nen, einen Abfra­ge-Bild­schirm ein­blen­det, der fragt, ob das auch tat­säch­lich gewünscht ist. Gut so, unter OS X ver­schär­fe ich das Gan­ze ja noch mit einer Pass­wort­ab­fra­ge… bei Instal­la­ti­ons­or­gi­en aber eher ner­vig, hier wäre eine gene­rel­le Frei­ga­be für eini­ge Minu­ten wün­schens­wert. Ver­mut­lich lies­se sich soet­was aber wie­der zu Unguns­ten des Ver­fah­rens aus­nut­zen, von daher will ich mal nicht meckern.

In Sachen Bedie­nung müs­sen sich Win­dows-Benut­zer etwas umstel­len, eini­ge Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten lie­gen nun kom­plett anders­wo, die Sys­tem­steue­rung beinhal­tet selbst in der Klas­si­schen Ansicht nicht die Ele­men­te, die man dort erwar­tet. Aber man ist ja noch jung. Sich umzu­ge­wöh­nen, soll­te eigent­lich kein Pro­blem dar­stel­len.

Zurück aber zum eigent­li­chen Kri­tik­punkt: die Per­for­mance. Wie bereits in eini­gen ande­ren Arti­keln erwähnt, setzt sich mein der­zei­ti­ger Win­dows-Rech­ner aus einem Ath­lon XP 2.800+ Bar­ton mit 2 GB RAM, einem Asus A7N8X‑X (nVi­dia nForce2), einer 160 GB Sea­gate SATA-Fest­plat­te mit 7.200 rpm und 8 MB Cache sowie einer Gain­ward GeForce 7800 GS 512 MB (umge­la­bel­ter GeForce 7900 GT) zusam­men. Ansich also ein gar nicht so schwa­ches Sys­tem, vor allem für ein Betriebs­sys­tem soll­te das mei­ner Mei­nung nach voll­kom­men genü­gen, oder? Aber Pus­te­ku­chen, das Sys­tem ist lahm, also wirk­lich lahm. Von einem flüs­si­gen Arbei­ten kann ich hier nicht reden. Ich wer­de heu­te noch mal den aktu­el­len Trei­ber von der nVi­dia-Home­page her­un­ter­la­den und instal­lie­ren, die deut­sche Sei­te scheint aber gera­de tot zu sein. Auf der .com habe ich einen Vis­ta-Trei­ber für mei­ne Gra­fik­kar­te, nicht aber für mei­nen Chip­satz gefun­den. Hof­fent­lich steigt die Dar­stel­lungs­ge­schwin­dig­keit mas­siv an, wenn der neue Trei­ber instal­liert ist. Für mei­nen D‑Link-WLAN-Stick habe ich glück­li­cher­wei­se sofort einen Vis­ta-Trei­ber gefun­den, der am 31.01.07 ver­öf­fent­licht wur­de. Also so ziem­lich genau einen Tag vor mei­nem Expe­ri­ment. Die Trei­ber­su­che für mei­ne Sound­kar­te (X‑Fi Extre­me Music) gestal­te­te sich schon etwas schwe­rer: das Auto­Up­date von Crea­ti­ve Labs brach immer wie­der mit der Mel­dung ab, dass der Ser­ver über­las­tet sei. In den Down­loads habe ich kei­nen spe­zi­fi­schen Trei­ber für die Kar­te gefun­den, der Fatal1­ty-Trei­ber funk­tio­niert aber auch. Scha­de nur, dass er aus­schließ­lich auf Eng­lisch und in einer Beta-Ver­si­on vor­liegt. Na gut, der Fair­ness hal­ber muss man ja auch dazu sagen, dass das fina­le Pro­dukt erst seit zwei Tagen offi­zi­ell auf dem Markt erhält­lich ist. Dass Trei­ber trotz­dem erst so zeit­nah ver­öf­fent­licht wer­den, fin­de ich hin­ge­gen schon komisch, wis­sen doch auch Hard­ware­her­stel­ler, dass MSDN-Abon­nen­ten deut­lich frü­her an das fina­le Pro­dukt kom­men. Außer­dem arbei­tet das Power Manage­ment nicht kor­rekt, beim Auf­wa­chen aus dem Stand­by funk­tio­nie­ren weder mei­ne USB-Tas­ta­tur noch ‑Maus, da hilft nur ein Reset. Auch äußerst unschön…

Was jetzt genau so lah­mar­schig ist? Eigent­lich alles. Der Sys­tem­start dau­ert län­ger als bei XP, obwohl es eigent­lich hieß, wenigs­tens mei­ne ich mich dar­an zu erin­nern, dass die­ser schnel­ler als bei XP von­stat­ten gehen sol­le. Wenn die Sicher­heits­ab­fra­ge ein­ge­blen­det wird, steht für etwa eine hal­be Sekun­de das gan­ze Sys­tem. Hier wird näm­lich nicht nur ein Fens­ter ein­ge­blen­det, son­dern, zuguns­ten einer höhe­ren Auf­merk­sam­keit des Benut­zers ver­mut­lich, der gesam­te Hin­ter­grund ver­dun­kelt. Und das scheint mei­ner klei­nen Gra­fik­kar­te zu viel abzu­ver­lan­gen… ;-) Zwei Auf­ga­ben par­al­lel ablau­fen zu las­sen, was unter XP gar kein Pro­blem war, über­for­dert mein Sys­tem unter Vis­ta. Die “respon­si­veness” neigt sich gen extrem ner­vig. Hof­fent­lich wird da noch nach­ge­bes­sert…

Posi­tiv fin­de ich, dass ab sofort anschei­nend wirk­lich alle Ein­stel­lun­gen im Ord­ner “Users” auf der Sys­tem­par­ti­ti­on befin­den. Dort fin­de ich nicht nur mei­ne eige­nen Daten son­dern auch die Ein­stel­lun­gen der von mir instal­lier­ten Anwen­dun­gen. So soll es sein. Unter Mac OS X und Linux schon seit Ewig­kei­ten gang und gäbe. Schön, dass M$ auch hier end­lich mal den Kopie­rer ange­wor­fen hat. Apro­pos Ord­ner: die Ord­ner, die auf der Ober­flä­che Benut­zer und Pro­gram­me hei­ßen, hei­ßen unter der Hau­be Users und Pro­gram Files. Kenn ich irgend­wie auch von OS X… na ja, so lan­ge die Sachen wirk­lich gut kopiert wer­den, kann mich das ja nur freu­en. Lei­der fällt mir hier auch gleich wie­der ein nega­ti­ver Punkt ein: wie­so um alles in der Welt kann ich die­sen däm­li­chen Ord­ner Users nicht ein­fach, wie unter XP mit dem Ord­ner Eige­ne Datei­en, auf eine ande­re Par­ti­ti­on ver­schie­ben? Mei­ne Nut­zer­da­ten hab ich immer ganz gern auf einer ande­ren Par­ti­ti­on als der Sys­tem­par­ti­ti­on. Bei Vis­ta müss­te ich aber hier doch tat­säch­lich sämt­li­che vom Sys­tem erstell­ten Nutz­da­ten-Ord­ner wie Bil­der, Musik, etc. ein­zeln in ein ande­res Ver­zeich­nis ver­schie­ben. Da es sich um Sys­tem­ord­ner han­delt, wür­de ein Auf­ruf eines die­ser Ord­ner über das, im Übri­gen recht ansehn­li­che und gut auf­ge­bau­te, Start­me­nü eine Feh­ler­mel­dung pro­du­zie­ren, da der Ord­ner nicht an der erwar­te­ten Stel­le liegt. Ich müss­te dem Sys­tem also irgend­wie mit­tei­len, dass mei­ne Nut­zer­da­ten nun bspw. auf Par­ti­ti­on D und nicht mehr C lie­gen. Nach ein wenig Recher­che habe ich auch einen Weg gefun­den, der (angeb­lich) funk­tio­nie­ren soll:

———-

- Als Admi­nis­tra­tor ein­log­gen
- Aus­füh­ren -> rege­dit -> [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList]
- Unter­schlüs­sel für den eige­nen Benut­zer suchen
- Den Ein­trag Pro­fi­leIm­age­Path auf den gewünsch­ten Pfad ändern
- Im Explo­rer die Datei­en von C:\Users in den gewünsch­ten Ord­ner ver­schie­ben

———-

Im ach-so-ein­fa­chen und intui­tiv zu bedie­nen­den Vis­ta muss ich also an der Regis­try (wie­so exis­tiert die immer noch? *heul*) rum­schrau­ben, um mei­ne Nut­zer­da­ten zu ver­schie­ben? Um etwas zu tun, was ansatz­wei­se unter XP schon mit weni­gen Maus­klicks funk­tio­niert hat?

Gut, eigent­lich nut­ze ich die­se Kis­te ja wirk­lich aus­schließ­lich zum Spie­len und wenn mal eine Anwen­dung nicht für mei­nen Mac exis­tiert. Schö­ne Über­lei­tung, just in die­sem Augen­blick instal­lie­re ich näm­lich mal eini­ge Spie­le auf dem Sys­tem. Im Ein­zel­nen wären das Battle­field 2 inkl. aller Add-Ons, Battle­field 2142, Dark Mes­siah, Advan­ced War­figh­ter und Splin­ter Cell 4. Sobald die drauf sind, wer­de ich mir die aktu­ells­ten Updates holen und alle fünf Titel mal antes­ten. Bin echt mal gespannt, ob ich wenigs­tens in etwa die gewohn­te Per­for­mance erhal­te oder nicht. Auf­ge­fal­len ist mir aber, dass trotz einer in kei­ner Hin­sicht ver­än­der­ten Kon­fi­gu­ra­ti­on die Instal­la­ti­on der Spie­le deut­lich län­ger dau­ert. Wor­an liegt das? Er tut doch in etwa das sel­be wie unter XP auch, oder etwa nicht?

Nun ja, ich hal­te auch auf dem Lau­fen­den. Viel­leicht ändert sich ja doch noch etwas zum posi­ti­ven. Ich ver­su­che dem Sys­tem so unvor­ein­ge­nom­men gegen­über zu ste­hen, wie nur irgend mög­lich. Möch­te ja nicht, dass mir wie­der “Fan­boy­is­mus” vor­ge­wor­fen wird ;-)

Wer Tipps für mich hat, die Per­for­mance von ganz-schön-mau auf flüs­sig zu stei­gern, ohne die neue Aero-Ober­flä­che zu kil­len, möge mich infor­mie­ren. Dan­ke schon mal!

[UPDATE]

Mein Rech­ner hat im Übri­gen eine Basis­be­wer­tung von 3,5, was durch den rela­tiv lah­men Pro­zes­sor zustan­de kommt. Der Spei­cher hat 4,1, auch ein Fla­schen­hals, wohin­ge­gen Gra­fik­kar­te (bei­de Teil­be­wer­tun­gen) und Fest­plat­te mit einem Wert von 5,9 respek­ti­ve 5,3 daher kom­men. Laut Online­hil­fe sagt eine Basis­be­wer­tung von 3 aber aus, dass Aero pro­blem­frei lau­fen soll. Sehe ich anders… :/

[UPDATE 2]

Habe mitt­ler­wei­le alle Pro­gram­me, die ich gele­gent­lich unter Win­dows benut­ze, wenn ich mal nicht mit der Kis­te zocke, instal­liert. Und alle lau­fen, wenn auch deut­lich lang­sa­mer als unter XP. Nur der PDFCrea­tor will nicht, was wohl am zu instal­lie­ren­den Trei­ber liegt, der scheint noch nicht Vis­ta-kom­pa­ti­bel zu sein.

Was nun aber wirk­lich nervt: stän­di­ger Fest­plat­ten­zu­griff. Ich ver­mu­te ja mal, dass das ins Sys­tem inte­grier­te Desk­top-Search die neu hin­zu­ge­kom­me­nen Daten indi­ziert. Aber wie­so stoppt die­ser Vor­gang nicht, wenn ich was am Rech­ner mache? Wer­de wohl noch ein oder zwei Stünd­chen war­ten müs­sen, bis der Indi­zie­rungs­vor­gang abge­schlos­sen ist…

[UPDATE 3]

Nächs­te Stu­fe des Expe­ri­ments: Instal­la­ti­on von Win­dows Vis­ta Busi­ness auf dem Rech­ner mei­ner Freun­din. Da sie eben­falls Stu­den­tin ist, habe ich die Tat­sa­che genutzt, dass sie genau wie ich einen kos­ten­lo­sen Key bekom­men hat und Vis­ta auch auf ihrem Rech­ner instal­liert. Ihr Rech­ner setzt sich aus einem Pen­ti­um IV 2,66 GHz mit 1,5 GB RAM, einen Asus P4PE‑X, einer 160 GB Sea­gate PATA 7.200 rpm, einer 160 GB Sam­sung PATA 7.200 rpm mit jeweils 8 MB Cache und einer GeForce 7600GT 256 MB von Xpert­vi­si­on sowie einer Crea­ti­ve Sound Blas­ter Audi­gy 2ZS zusam­men. Das Ergeb­nis: ähn­lich kata­stro­phal wie auf mei­nem Rech­ner. Die Arbeit gestal­tet sich äußerst zäh­flüs­sig, Gra­fik- und Sound­kar­ten­trei­ber arbei­ten insta­bil bzw. sind im Fal­le des Sound­kar­ten­trei­bers eben­falls nur in einer Beta ver­füg­bar (die Audi­gy 2ZS ist schon eini­ge Zeit auf dem Markt, trotz­dem bringt Vis­ta kei­nen Trei­ber mit). Das Stand­by-Spiel­chen habe ich gar nicht erst aus­pro­biert, da auch ihre Tas­ta­tur und Maus über die USB-Schnitt­stel­le mit dem Rech­ner ver­bun­den sind. Wie Arne mir mit­teil­te, muss man sich laut einem Arti­kel auf WinFuture.de mit dem Micro­soft-Sup­port in Ver­bin­dung set­zen, um den ent­spre­chen­den Patch zu bezie­hen.

Da die Gute sowohl in ihrer Frei­zeit als auch für ihr Stu­di­um Anwen­dun­gen wie Pho­to­shop ein­set­zen muss, wer­de ich Vis­ta wohl wie­der von der Fest­plat­te ent­fer­nen müs­sen. Allein das Betriebs­sys­tem mit Viren­scan­ner belegt laut der bei­geleg­ten Mini­an­wen­dung für die Side­bar bereits 48 % des vor­han­de­nen Arbeits­spei­chers. Wo soll Pho­to­shop noch Platz fin­den?

Sie spielt auch gele­gent­lich, der­zeit befin­den sich Sacred Gold Edi­ti­on, Spell­force Pla­ti­num Edi­ti­on und Spell­force 2 auf ihrem Rech­ner. Sacred star­tet, läuft aber deut­lich lang­sa­mer als noch unter XP. Spell­force Pla­ti­num Edi­ti­on ist gar nicht zum Star­ten zu bewe­gen und Spell­force 2 star­tet nur, wenn man es über das Kon­text­me­nü expli­zit als Admi­nis­tra­tor star­tet. Viel wei­ter geht’s aber auch nicht, ein Direc­tX-Feh­ler been­det das Ver­gnü­gen, bevor es begon­nen hat. Schnell (*hüs­tel*) Direc­tX 9 nach­in­stal­liert, schon star­tet das Spiel. Aber auch hier ist die Per­for­mance deut­lich nied­ri­ger als unter XP.

Ihr Rech­ner hat eine Basis­be­wer­tung von 3,8 bekom­men (wie­der ist die CPU der Fla­schen­hals), der Spei­cher erhielt 4,3, Fest­plat­te und Gra­fik­kar­te lagen jeweils zwi­schen 5,3 und 5,8.

Fazit: Expe­ri­ment wird abge­bro­chen. Ich wer­de im Ver­lau­fe des Tages wie­der Win­dows XP auf dem Rech­ner auf­spie­len müs­sen. Viel Zeit ver­geu­det für nichts.

Fazit 2: Auch auf mei­nem Rech­ner wird Vis­ta nur noch eini­ge Tage zwecks nähe­rem anschau­en instal­liert blei­ben. Sobald ich wie­der spie­len möch­te, muss Vis­ta wei­chen. Battle­field 2142 bspw. läuft mit exakt den glei­chen Ein­stel­lun­gen rund 40 % lang­sa­mer als unter XP. Beim Start von Splin­ter Cell 4, Ghost Recon und Dark Mes­siah ruckelt allein schon das Ubi­Soft-Video. Ghost Recon läuft unspiel­bar trä­ge, auf mehr als 10 fps kom­me ich nicht, wo vor­her bei­na­he 30 (!) drin gewe­sen sind.

Vor­erst end­gül­ti­ges Fazit: Den ges­tern per ICQ erhal­te­nen Aus­spruch “Future needs power” (Zitat von Bill Gates?) scheint Micro­soft etwas zu wört­lich genom­men zu haben. Soll ich mir ernst­haft für den Betrieb von Vis­ta Busi­ness (!), was ja nun für den geschäft­li­chen Ein­satz geschaf­fen wur­de, einen Quad­core-Pro­zes­sor nebst 4 GB RAM und einer GeForce 8xxx holen? Das ist kein Busi­ness-Rech­ner, son­dern eine Spie­le-Maschi­ne. Ich sehe vor­aus, dass auf die­se Aus­sa­ge Reak­tio­nen kom­men wer­den wie “Aero kann man ja deak­ti­vie­ren” oder ähn­li­ches. Mei­ne Ant­wort wür­de dann in etwa lau­ten, dass man das sicher­lich kann, aber ich wür­de doch schon gern alles nut­zen, was ein Betriebs­sys­tem leis­ten kann, wenn ich dafür so viel Geld aus­ge­ben muss. Na gut, ich muss nicht, aber Otto-Nor­mal-Mensch muss. Wäre ja qua­si so, als wenn ich mir einen Por­sche kau­fe und dann die gan­ze Zeit nur 100 km/h fah­ren kann, weil ansons­ten viel­leicht irgend­was lei­den muss. Dass das “Wow jetzt kommt” kann ich nicht bestä­ti­gen, sor­ry Bil­ly… In einem hal­ben Jahr gebe ich dei­nem tol­len Betriebs­sys­tem viel­leicht erneut eine Chan­ce, vor­her wird das ver­mut­lich nix… Wie ich gera­de ent­deckt habe, hat­te die c’t vor kur­zem einen Arti­kel zu genau die­sem The­ma. Den wer­de ich mir im Ver­lau­fe des Tages mal zu Gemü­te füh­ren.

Posi­tiv zu erwäh­nen bleibt im End­ef­fekt nur das Aus­se­hen der neu­en GUI, wobei ich die­se per­sön­lich etwas über­la­den fin­de, die neu­en Sicher­heits­me­cha­nis­men und die neu­en bei­geleg­ten Anwen­dun­gen. Aber all das wiegt den schier unglaub­li­chen Res­sour­cen­hun­ger des neu­en Betriebs­sys­tems nicht auf. Ein Betriebs­sys­tem benö­ti­ge ich zum Arbei­ten und evtl. zum Spie­len. Für genau das lässt Vis­ta aber nicht mehr vie­le Res­sour­cen übrig, wenn man einen nur mit­tel­mä­ßig aus­ge­stat­te­ten Rech­ner wie mei­ne Freun­din und ich hat. Vor­erst also: Adieu, Vis­ta… (Has­ta la Vis­ta wäre hier natür­lich lus­ti­ger gewe­sen, passt nur vom Sinn her lei­der nicht ;-))

Kategorien
Closed Source Eigenes

Flickr ändert Begrenzungen

Vor kur­zem hab ich noch drü­ber geme­ckert, dass Flickr bei den Free Accounts nur 20 MB pro Monat an Uploads zulässt. Etwas rea­li­täts­fern, da ja mitt­ler­wei­le sogar Con­su­mer­ka­me­ras schon über sechs und mehr Mega­pi­xel ver­fü­gen. Seit heu­te (?) hat sich das geän­dert: neu­er­dings darf man 100 MB monat­lich hoch­la­den, genau das Limit, das ich “gefor­dert” habe. So kann man, nutzt man kei­ne all­zu hohe Auf­lö­sung, locker 50 Bil­der im Monat hoch­la­den. 2 MB pro Bild dürf­te in etwa einer (JPEG-kom­pri­mier­ten) Daten­men­ge von 4 — 5 Mega­pi­xel ent­spre­chen, oder? Lei­der wur­de die Begren­zung von Pho­to­sets nicht nach oben kor­ri­giert, sie liegt noch immer bei mage­ren drei. Trotz­dem hole ich mir kei­nen Pro Account ;-)

Der Pro Account wur­de sogar noch wei­ter auf­ge­stockt: von 2 GB Upload im Monat auf unbe­grenz­ten Upload. Ein fei­ner Zug. Wo die Begren­zung bei den Pho­to­sets vor­her lag, weiß ich lei­der nicht. Die neue Gren­ze liegt aber bei unend­lich, sie ist also nicht vor­han­den ;-)

Zu guter­letzt ver­sucht Flickr gera­de, den Pro Account als opti­ma­les (Weih­nachts-)Geschenk zu prä­sen­tie­ren. Gut, ob nun wirk­lich jeder in der Lage sein muss, unend­lich vie­le Fotos im Netz zu prä­sen­tie­ren, sei mal dahin­ge­stellt ;-)

Nun gut, genug infor­miert, ich durch­fors­te mal mei­ne Fest­plat­te nach wei­te­ren hoch­la­dens­wer­ten Bil­dern :-D

Kategorien
Closed Source Mac Open Source

Geht ja doch, USB-Webcam unter OS X

Vor rund einem Jahr habe ich das ers­te Mal danach gesucht: eine Mög­lich­keit, mei­ne Bil­lig-Web­cam Mar­ke Lab­tec unter Mac OS X zum Lau­fen zu bewe­gen, damit ich iChat AV und (mitt­ler­wei­le) Sky­pe für Video­te­le­fo­nie nut­zen kann. Heu­te hat es mich wie­der gerit­ten, ich woll­te eine Web­cam an mein Power­Book anschlies­sen. Zur Not hät­te ich mir auch eine neue gekauft, aber bei der Suche­rei nach kom­pa­ti­blen Cams bin ich auf eine sehr viel güns­ti­ge­re Lösung gestos­sen.

Es gibt einen Trei­ber namens macam, der eine gan­ze Lis­te an Web­cams OS X‑tauglich macht. Vor allem bil­li­ge Web­cams brin­gen zumeist nur einen Trei­ber für Win­dows mit, Mac OS X oder gar Linux wer­den eher stief­müt­ter­lich behan­delt. Die erst kürz­lich aus dem Pro­gramm genom­me­ne iSight von Apple ist zwar eine tol­le Kame­ra, mit rund 150,- ? aber auch nicht ganz bil­lig. Mit macam ist aber alles gar kein Pro­blem mehr. Der Trei­ber unter­liegt der GPL, ist also Open Source und kos­ten­frei erhält­lich. Aktu­ell ist die Ver­si­on 0.9.0, die auf mei­nem Power­Book G4 1,67 GHz pro­blem­frei mit mei­ner Lab­tec Web­Cam Pro funk­tio­niert.

Nun noch eini­ge Hin­wei­se zur Nut­zung die­ses Trei­bers:

- um wirk­lich (bei­na­he) alle OS X Anwen­dun­gen (getes­tet mit Sky­pe und Comic­Li­fe) zur Zusam­men­ar­beit mit die­sem Trei­ber zu bewe­gen, muss die Datei ‘macam.component’ aus dem DMG nach ‘/Library/QuickTime’ kopiert wer­den
- der Trei­ber bringt ein klei­nes Front­end mit, mit dem man Schnapp­schüs­se neh­men und Ein­stel­lun­gen an der Kame­ra vor­neh­men kann
- iChat AV läuft nicht ohne wei­te­res nur mit die­sem Trei­ber

Um iChat AV zur Zusam­men­ar­beit zu bewe­gen, benö­tigt man ein wei­te­res klei­nes Pro­gramm namens iCha­tUSBCam. Die Anwen­dung ist Share­ware und kos­tet recht ver­träg­li­che 9,95 US-$. Das 3er Pack gibt es für 24,95 US-$. Die Share­ware-Fas­sung läuft nach 7 Tagen ab, danach wird eine Regis­trie­rung erfor­der­lich, möch­te man sei­ne Web­cam in iChat AV wei­ter­hin nut­zen. Die Soft­ware fügt ein klei­nes Menü zu iChat AV hin­zu, mit dem man zwi­schen meh­re­ren Video­quel­len umschal­ten kann. Beim ers­ten Start von iChat AV wird eine Erken­nung der Kame­ra durch­ge­führt, die bei mir auch erfolg­reich ver­lief. Wäh­rend des­sen soll­te aber das Front­end von macam nicht offen sein, das kann zu Sys­tem­ab­stür­zen füh­ren.

So denn, viel Spaß beim Aus­pro­bie­ren ;-)

Kategorien
Closed Source Eigenes Mac

Schöne neue Welt

So gern ich Apple auch mag… ich hab zu mei­nem Geburts­tag vor rund zwei Mona­ten einen Gut­schein für den iTu­nes Store im Wert von 50,- EUR geschenkt bekom­men. Bis­her war ich aber zu faul, bezie­hungs­wei­se bin ein­fach nicht dazu gekom­men, mich nach inter­es­san­ten Alben umzu­schau­en. Das hab ich vor rund einer Woche nach­ge­holt und hab erst mal rund 70,- EUR dort gelas­sen, hab mir also eini­ge schö­ne Alben gekauft. Dar­un­ter waren auch die Neu­erschei­nun­gen von Ekto­morf, Def­to­nes, Crad­le of Filth, Muse, Amon Amarth und DevilD­ri­ver. Alles sehr schö­ne Alben, hab den Kauf nicht bereut. Wenigs­tens nicht, was den Inhalt angeht. Ein Vor­teil der Bands, die “mei­ne” Musik spie­len ist näm­lich der, dass die ihre CDs nicht mit einem Kopier­schutz ver­se­hen. So kann ich also wun­der­bar die CDs ins MP3-For­mat kon­ver­tie­ren und dann mit mei­nem MP3-fähi­gen Auto­ra­dio abspie­len. Die Lie­der aus dem iTu­nes Store hin­ge­gen, wie im Übri­gen auch die Lie­der aus “alter­na­ti­ven” Online­mu­sik­ge­schäf­ten wie bei­spiels­wei­se musi­cload, die das von Micro­soft stam­men­de WMA-For­mat ver­wen­den, lies­sen sich nicht aus iTu­nes her­aus auf eine MP3-CD bren­nen. Eine Kon­ver­tie­rung vom von Apple ver­wen­de­ten AAC- ins MP3-For­mat ist gene­rell nicht mög­lich, da MP3 kein DRM unter­stützt, womit der Schutz, den die Musik­in­dus­trie nun mal for­dert, vor “uner­laub­ter Ver­viel­fäl­ti­gung” dahin wäre. Ich kann also mei­ne teu­er bezahl­ten Titel nur auf mei­nem Mac und mei­nem iPod abspie­len. Was soll denn das bit­te? Natür­lich gibt es Mög­lich­kei­ten den Kopier­schutz zu umge­hen, aber damit wür­de ich mich ja qua­si straf­bar machen, denn genau das ist ver­bo­ten. Wären die Titel nicht geschützt, dürf­te ich für den pri­va­ten Ein­satz Kopi­en anfer­ti­gen, aber ein Umge­hen eines Kopier­schut­zes egal wel­cher Art ist ille­gal.

Der iTu­nes Store ist schon ne coo­le Sache. Musik in lega­ler Form liegt in weni­gen Sekun­den auf mei­nem Rech­ner. Aber ich bin in der Ver­wen­dung so der­ma­ßen ein­ge­schränkt, dass ich auf kurz oder lang wahr­schein­lich doch wie­der CDs kau­fen wer­de. Jetzt mal ehr­lich, MP3-fähi­ge Auto­ra­di­os gehö­ren doch mitt­ler­wei­le schon fast zur Stan­dard­aus­stat­tung eines jeden Neu­wa­gens. Aber alle online legal erwor­be­nen Lie­der kön­nen nicht abge­spielt wer­den, weil dort kei­ne Soft­ware läuft, die den Schutz­me­cha­nis­mus ver­wal­tet

Was mich in die­sem Kon­text auch noch auf­regt ist, dass es anschei­nend nicht mög­lich ist, sich auf einen ein­heit­li­chen Stan­dard zu eini­gen. Ich wür­de gern Lie­der von musi­cload (als Bei­spiel) auf mei­nem iPod und Lie­der aus dem iTu­nes Store auf einem Play­er von bei­spiels­wei­se Crea­ti­ve Labs oder gar dem neu­en Zune-Play­er von Micro­soft abspie­len kön­nen. Aber das geht natür­lich wie­der nicht. Auch wenn der­zeit alle Zei­chen deu­ten, dass die CD auf kurz oder lang zuguns­ten von Online-Musik­down­loads aus­ster­ben wird… wenn die Teil­neh­mer die­ses Markts sich nicht auf ein­heit­li­che Ver­fah­ren und mehr Kun­den­freund­lich­keit eini­gen kön­nen, wer­de ich wei­ter­hin CDs kau­fen und nichts mehr down­loa­den. Ich hät­te doch ganz gern wei­ter­hin die Frei­heit, mei­ne erwor­be­ne Musik legal ins MP3-For­mat zu brin­gen, damit ich sie in mei­nem Auto abspie­len kann.

Mei­ne Bit­te also an Apple, Micro­soft und die Musik­in­dus­trie: einigt euch auf kun­den­freund­li­che­re Lösun­gen. Da ich kei­ne ande­re Wahl hat­te, hab ich die gekauf­ten Alben auf eine Audio-CD gebrannt, da hier­mit der Kopier­schutz auf­ge­ho­ben wird, und nach­träg­lich wie­der ins MP3-For­mat kon­ver­tiert, damit ich mei­ne Musik auch in mei­nem Auto abspie­len kann. Ich weiß, nicht ganz legal, aber die erlaub­te Anzahl von Abspiel­ge­rä­ten bei Fair­Play habe nicht über­schrit­ten… bis­her sinds somit drei von fünf erlaub­ten Gerä­ten. Mein Power­Book, mein iPod und mein Auto­ra­dio…

Kategorien
Closed Source Open Source

Fernwartung für lau

Ich such­te kürz­lich nach einer Mög­lich­keit, bei mei­nen Kun­den Fern­war­tung durch­zu­füh­ren, damit ich nicht wegen jeder klei­nen Feh­ler­mel­dung raus­fah­ren muss. Der Win­dows Remo­te Desk­top fiel gleich von vorn­her­ein aus, da ich will, dass mei­ne Kun­den sehen kön­nen, was ich auf ihren Kis­ten mache. Außer­dem ist mir das “Ein­la­dungs­ver­fah­ren” unter XP Home Edi­ti­on etwas zu doof. Das Pro­blem des Remo­te Desk­top ist ja, dass der aktu­el­le Benut­zer abge­mel­det wer­den muss, damit ich mich anmel­den darf. Eine Über­nah­me der Tas­ta­tur und Maus des zu war­ten­den Rech­ners ist lei­der nicht mög­lich.

Als nächs­tes dach­te ich an VNC. Nur da hier eine recht gro­ße Anzahl an Ser­vern exis­tiert, muss­te ich mich erst ein­mal durch die ver­schie­de­nen Vor- und Nach­tei­le der Vari­an­ten wüh­len. Hän­gen geblie­ben bin ich im End­ef­fekt bei UltraVNC. Es ist zwar “Win­dows-only”, ansons­ten aber ziem­lich gut. Und da all mei­ne Kun­den nur Win­dows XP ein­set­zen, stell­te das auch kei­ne Hür­de dar. Erst plan­te ich, jedem der ent­spre­chen­den Kun­den einen Besuch abzu­stat­ten, auf den Rech­nern den UltraVNC-Ser­ver zu instal­lie­ren und die ent­spre­chen­den Ports im Rou­ter wei­ter­zu­lei­ten. Außer­dem muss­te natür­lich, da alle dyna­mi­sche IP-Adres­sen ein­set­zen, ein Dienst à la DynDNS zum Ein­satz kom­men, um das Pro­blem der täg­lich wech­seln­den IP-Adres­se des Kun­den zu eli­mi­nie­ren. Die­ser Dienst ver­knüpft näm­lich über eine ent­spre­chen­de Soft­ware auf den Kun­den­rech­nern bezie­hungs­wei­se im Rou­ter jeweils die aktu­el­le IP-Adres­se des DSL-Anschlus­ses mit einem DNS-Ein­trag à la “wunschname.dyndns.org”, wobei hier noch vie­le ande­re Domains zur Ver­fü­gung ste­hen. Der Dienst ist im Übri­gen kos­ten­frei.

Bei genaue­rem Stu­di­um der Home­page des UltraVNC-Pro­jekts bin ich dann aber auf UltraVNC SC gestos­sen. Und das ist genau das, was ich brau­che. Man lädt sich für den Ein­satz die­ser Soft­ware ein 2,8 KByte gro­ßes ZIP-Archiv run­ter, in dem sich eini­ge Text- und Bild­da­tei­en befin­den. Eben die­se Daten passt man an sei­ne eige­nen Bedürf­nis­se an. So ist es bei­spiels­wei­se mög­lich, die Tex­te in der Anwen­dung anzu­pas­sen sowie sein eige­nes Fir­men­lo­go ein­zu­bin­den. Fer­ner müs­sen noch Para­me­ter wie die als Ser­ver fun­gie­ren­de IP-Adres­se (in mei­nem Fal­le wie­der eine Domain bei DynDNS) ein­ge­ge­ben wer­den. Die­ses Paket lädt man nun auf einer Unter­sei­te des Pro­jekts hoch, nach­dem man sich mit den pas­sen­den Zugangs­da­ten (steht alles auf der Pro­jekt­sei­te) ange­mel­det hat. Danach erstellt einem “die Site” eine aus­führ­ba­re Datei, die man sei­nen Kun­den zur Ver­fü­gung stel­len kann. In die­sem Pro­gramm befin­den sich die per­so­na­li­sier­ten Tex­te, eine Gra­fik sowie die Para­me­ter, wohin die­ser UltraVNC-Cli­ent ver­bin­den soll. Der Trick bei der gan­zen Geschich­te ist: da der Kun­de die Fern­war­tungs­ver­bin­dung erstellt, braucht man in sei­nem Rou­ter kei­ner­lei Port­for­war­dings ein­zu­rich­ten. Der Kun­de öff­net die Ver­bin­dung auf dem ent­spre­chen­den Port und macht sei­ne Fire­wall somit an die­ser Stel­le für ein­ge­hen­de Ver­bin­dun­gen auf. Also ist es jedem Kun­den mög­lich, die­se Lösung zu nut­zen, ohne dass vor­her irgend­wel­che Umkon­fi­gu­ra­tio­nen an dem Rou­ter oder ähn­li­chem vor­ge­nom­men wer­den müs­sen. Selbst eine Ver­schlüs­se­lung des Daten­stroms ist mög­lich, wor­auf ich aber ver­zich­tet habe, da das die Ver­bin­dungs­ge­schwin­dig­keit doch deut­lich redu­ziert. Auf der Ser­ver­sei­te, also im kon­kre­ten Fal­le auf mei­ner Win­dow­skis­te, muss im End­ef­fekt nur der UltraVNC-Cli­ent lau­fen und so ein­ge­stellt sein, dass er exter­ne Anfra­gen anneh­men kann.

Mit­hil­fe die­ser Lösung kann man, ohne den Kun­den vor­her mit einem Besuch zu beeh­ren, eine Fern­war­tung durch­füh­ren, die der Kun­de beob­ach­ten kann. Außer­dem ist der Kun­de für die Erstel­lung und Been­di­gung der Ver­bin­dung ver­ant­wort­lich. Ich bin begeis­tert ;-)

Und hier noch mal ein Screen­shot mei­nes “per­sön­li­chen” Remo­te­tools:

Kategorien
Closed Source Open Source

Projekt: Heimserver

Vor ca. 2 Jah­ren habe ich mir den Luxus eines wei­te­ren Rech­ners gegönnt, der unter Linux lau­fend als File­ser­ver für mei­ne ande­ren Rech­ner die­nen soll­te. Gut, damals war es nur ein wei­te­rer Rech­ner. Aber mit­ter­wei­le (seit April letz­ten Jah­res) steht ja hier noch ein Power­Book, und da bekann­ter­ma­ßen die Fest­plat­ten in Note­books rela­tiv klein sind, kann auch der etwas Aus­la­ge­rungs­platz gebrau­chen. Zu der Zeit war Debi­an die ein­zi­ge Dis­tri­bu­ti­on, mit der ich mich eini­ger­ma­ßen aus­kann­te. Die Wahl des Betriebs­sys­tems für den Ser­ver fiel also auf Debi­an GNU/Linux. Din­ge wie einen Ker­nel neu zu kom­pi­lie­ren war für mich damals noch ein rotes Tuch, ich kam aber nicht drum­her­um, da der 2.4er Ker­nel kei­ne umfas­sen­de Unter­stüt­zung des Power Manage­ment mit­brach­te und der Ser­ver somit nach einem Shut­down nicht etwa aus­ging, son­dern nur die Fest­plat­te her­un­ter­fuhr. Der Rest lief wei­ter. Nach­dem ich die­se Hür­de genom­men hat­te, gab es aber kei­ne wei­te­ren groß­ar­ti­gen Schwie­rig­kei­ten. Die Paket­ver­wal­tung apt ist mehr als geni­al (Bei­spiel: ‘apt-get install sam­ba’ instal­liert das Sam­ba-Paket), das kom­plet­te Sys­tem ist mehr auf Sta­bi­li­tät aus­ge­legt als dar­auf, immer den neus­ten Schnick-Schnack zu unter­stüt­zen, es ist recht ein­fach zu war­ten (‘apt-get update && apt-get upgrade’ bezieht die neu­en Paket­lis­ten von den Debi­an-Ser­vern und lädt gleich even­tu­el­le Updates her­un­ter und instal­liert die­se), ein rund­um schö­nes Sys­tem eigent­lich.

Dann kam irgend­wann ubun­tu. Eigent­lich eher ein Desk­top-Sys­tem, trotz­dem woll­te ich es auf dem Ser­ver haben ;-) Debi­an flog also run­ter und wur­de gegen Ubun­tu aus­ge­wech­selt. Einer der Grün­de für die­sen Wech­sel war, dass ich unter Mac OS X ums Ver­re­cken nicht auf die SMB-Sha­res auf dem Ser­ver zugrei­fen konn­te. Gese­hen wur­de der Ser­ver, die Frei­ga­ben wur­den auch ange­zeigt, aber ein Zugriff war nicht mög­lich. Da ich den Feh­ler nicht besei­ti­gen konn­te, habe ich gehofft, ein Sys­tem­wech­sel wür­de Bes­se­rung brin­gen. Lei­der weit gefehlt: es wur­de schlim­mer. Ich konn­te nun selbst von der Win­dows-Kis­te aus auf eini­ge der Frei­ga­ben nicht mehr zugrei­fen… Die ent­spre­chen­den Rech­te habe ich repa­riert und ver­än­dert, kei­ne Bes­se­rung. Mit ein wenig Gebas­tel konn­te ich zwar arbei­ten, bequem war das aber nicht.

Zugu­ter­letzt habe ich mir open­SU­SE 10.1 her­un­ter­ge­la­den und auf dem Ser­ver instal­liert. Die Sys­tem­plat­te hat mir das Sys­tem ein­fach mit Rei­serFS ver­se­hen, Debi­an und ubun­tu setz­ten hier auf ext3. Anfangs lief SUSE ein­fach super, es war ein­fach zu instal­lie­ren, dank YaST2 auch super­ein­fach zu war­ten, aber… Sam­ba hat wei­ter­hin Ärger gemacht. Die Frei­ga­ben waren da, aber ich konn­te gar nicht dar­auf zugrei­fen. Benut­zer­na­me und Pass­wort hat er nicht akzep­tiert, obwohl ich mei­nen Linu­xuser zu den Sam­ba-Usern hin­zu­ge­fügt hat­te. Und SUSE nimmt es einem extrem übel, wenn man auf die fre­che Idee kommt, hän­disch die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en zu modi­fi­zie­ren. Gar kei­ne gute Idee. Das Sys­tem lief von Tag zu Tag schlech­ter. Eines Tages hat­te ich die Nase voll…

Ich bin zum Händ­ler mei­nes Ver­trau­ens gelau­fen und habe mir zwei 250 GB Fest­plat­ten gekauft, da ich mitt­ler­wei­le wirk­lich unter Platz­not litt. Die Plat­ten schnell in den Ser­ver geschraubt und das Sys­tem kom­plett neu auf­ge­setzt. Die­ses Mal aber mit einem rich­ti­gen Sys­tem: gen­too linux. Bei die­ser Dis­tri­bu­ti­on han­delt es sich um ein so genann­tes “Linux from the scratch”. Eine Gen­too-Instal­la­ti­on erfolgt über den Quell­code, man muss also jedes Paket, das man instal­lie­ren möch­te kom­pi­lie­ren, was den Vor­teil hat, dass bei der Instal­la­ti­on die binä­re Datei, also der Maschi­nen­code, an die jewei­li­ge Pro­zes­sor­ar­chi­tek­tur anpasst. Nach­teil, ganz klar: es dau­ert eine klei­ne Ewig­keit, allein nur das Basis­sys­tem auf die Fest­plat­te zu krie­gen. Die Basis­in­stal­la­ti­on hat auf mei­nem Ser­ver (Ath­lon XP 2.400+, 1 GB RAM) schon fast vier Stun­den gedau­ert. Und das war wirk­lich nur das Basis­sys­tem.

Mein Ser­ver soll fol­gen­de “Fähig­kei­ten” auf­wei­sen:

  • File­ser­ver via SMB (Sam­ba)
  • Ice­cast-Ser­ver (“Inter­net­ra­dio”)
  • Bit­tor­rent-Cli­ent
  • VNC-Ser­ver

Der Sam­ba-Ser­ver läuft bereits und die­ses Mal auch so, wie es sein soll­te. Ich kann auch von mei­nem Mac aus auf die Frei­ga­ben zugrei­fen, die Rech­te pas­sen alle. So habe ich bei­spiels­wei­se eine “public”-Freigabe ein­ge­rich­tet, auf die alle Nut­zer im Netz­werk lesend und schrei­bend zugrei­fen dür­fen, dann wie­der­um eine Frei­ga­be mit der Musik, auf die eben­falls alle Nut­zer zugrei­fen kön­nen, aber eben “read-only”. Und eine Frei­ga­be, die mei­ne “pri­va­ten” Daten beinhal­tet. Die­se ist nur nach Ein­ga­be von Benut­zer­na­men und Pass­wort ver­füg­bar. Und es funk­tio­niert, ein­fach nur herr­lich. Ich muss­te nicht mal ein Sam­ba-Tuto­ri­al lesen, um die Frei­ga­ben ein­zu­rich­ten: die bei­lie­gen­de smb.conf war so detail­liert mit Kom­men­ta­ren ver­se­hen, dass ich bin­nen einer Vier­tel­stun­de alle Frei­ga­ben mei­nen Vor­stel­lun­gen nach ein­ge­rich­tet hat­te. Ein­fach herr­lich. Ein Pro­blem hat­te ich aber schon, auch wenn dies nicht auf Sam­ba zurück­zu­füh­ren war: die Plat­ten­per­for­mance war eine Kata­stro­phe. Auf dem Main­board im Ser­ver wer­kelt ein KM400A von VIA. Dum­mer­wei­se habe ich bei der Grund­in­stal­la­ti­on ver­ges­sen, die Unter­stüt­zung für die­sen Chip­satz in den Ker­nel zu inte­grie­ren. Die Plat­ten­per­for­mance war laut ‘hdparm’ so der­ma­ßen gering, dass das Kopie­ren von ca. 1 GB über das Netz­werk auf den Ser­ver rund eine Stun­de gedau­ert hat. Voll­kom­men inak­zep­ta­bel. Nach der Inte­gra­ti­on des Chip­satz-Trei­bers in den Ker­nel und der Akti­vie­rung des DMA-Modus für die Fest­plat­ten waren die Plat­ten auf ein­mal ers­tens fast 20 Mal so schnell und zwei­tens sank die CPU-Last bei Schreib­vor­gän­gen um das x‑fache. Ohne den Trei­ber hat bei­spiels­wei­se der ‘kjour­nald’ fast 100 % der ver­füg­ba­ren CPU-Zeit gefres­sen. Nun sind es gera­de noch mal 0,5 %, unter Voll­last g

Der Ice­cast-Ser­ver war auch bin­nen kür­zes­ter Zeit ein­ge­rich­tet, muss ihn jetzt nur noch mit Musik füt­tern. Ein Win­dow-Mana­ger (flux­box, ein so genann­ter light­weight-win­dow­ma­na­ger) ist eben­falls bereits lauf­fä­hig instal­liert. Die­ser ist zwin­gend erfor­der­lich, da ich Azu­re­us als Bit­tor­rent-Cli­ent ein­set­zen möch­te. Und Azu­re­us läuft nun mal ohne Win­dow­ma­na­ger nicht. Lei­der macht Azu­re­us mir gera­de noch ein wenig Ärger: ich woll­te die JRE 1.5 von Sun instal­lie­ren (Azu­re­us ist in Java geschrie­ben und benö­tigt des­we­gen die so genann­te Java Run­ti­me Envi­ron­ment), was aber noch nicht so recht klappt. Durch die Lizenz­be­stim­mun­gen von Sun muss man die Instal­la­ti­ons­da­ten hän­disch her­un­ter­la­den, emer­ge (Paket­ma­na­ger von gen­too) küm­mert sich um die Instal­la­ti­on. Oder pro­biert es wenigs­tens. Irgend­wo hakt es da noch, aber auch das krie­ge ich noch hin ;-) In den nächs­ten Tagen wer­de ich noch den VNC-Ser­ver kon­fi­gu­rie­ren und den SSH-ver­schlüs­sel­ten Zugriff von außen ermög­li­chen.

Auch wenn Gen­too den Ruf weg hat nur etwas für abso­lu­te Voll­pro­fis zu sein: nach einer gewis­sen “Ein­ge­wöh­nungs­pha­se” kön­nen auch “bes­se­re Anfän­ger” (wie ich ;-)) mit die­sem Sys­tem umge­hen. Man muss wirk­lich nur lesen kön­nen. Im Gen­too Linux Wiki fin­det man ein­fach alle Infos, die man als Ein­stei­ger, Fort­ge­schrit­te­ner und Pro­fi benö­tigt. Die Doku­men­ta­ti­on bei Gen­too ist wirk­lich vor­bild­lich. Des­we­gen kann die­ses Sys­tem wirk­lich jeder mit etwas gutem Wil­len und Geduld ein­set­zen.

Fazit: ich bin bis­her schwer­auf begeis­tert von die­sem Sys­tem. Jeder, der sich ger­ne etwas ein­ge­hen­der mit dem The­ma Linux beschäf­ti­gen möch­te, soll­te über die Instal­la­ti­on von Gen­too nach­den­ken.

In den nächs­ten Tagen wer­de ich hier noch ein paar Screen­shots von Arnes Gen­too-Sys­tem nach­rei­chen. Er hat näm­lich wirk­lich “super-pim­ping” betrie­ben und ein rich­tig hüb­sches Sys­tem zusam­men­ge­bas­telt. Auf der Home­page von Gen­too fin­det man eben­falls eini­ge sehr schi­cke Screen­shots von Gen­too-Nut­zern. Nicht so schick wie Mac OS X, aber immer­hin ;-)

Kategorien
Closed Source Mac

Eyecandy à la OS X für Windows Nutzer

Nach­dem ich erst kürz­lich was zur “opti­schen Umwand­lung” von Ubun­tu (oder jeder ande­ren mit Gno­me lau­fen­den Dis­tri­bu­ti­on) geschrie­ben habe, möch­te ich an die­ser Stel­le ein Kom­plett­pa­ket ähn­li­cher Art für Win­dows vor­stel­len: Flyaki­teO­SX.

Vie­le Nut­zer ande­rer Sys­te­me lieb­äu­geln ja mit der schi­cken Optik des Betriebs­sys­tems von Apple, scheu­en aber den Umstieg. An die­ser Stel­le möch­te ich aber jedem, der auch nur erwägt, einen Apple zu kau­fen: tu es ;-) Es lohnt sich wirk­lich. Mac OS X ist ein wirk­lich genia­les Betriebs­sys­tem. Sicher­lich, auch die­ses Sys­tem hat Macken, aber wie ich fin­de deut­lich weni­ger als die Kon­kur­renz.

Zumin­dest aber was die Optik angeht, kann Win­dows-Nut­zern gehol­fen wer­den, end­lich ein gut aus­se­hen­des Betriebs­sys­tem zu nut­zen.

Nach dem Down­load und der Instal­la­ti­on des rund 30 MB gro­ßen Pakets sieht Win­dows bereits fast so aus wie Mac OS X: der Groß­teil der Sym­bo­le wur­de aus­ge­tauscht, die aus OS X bekann­ten Hin­ter­grund­bil­der sind ver­füg­bar, Skins für vie­le popu­lä­re Anwen­dun­gen sind dabei. Der Autor des Pakets hat ein kom­plet­tes Tuto­ri­al ver­öf­fent­licht, in dem man den kom­plet­ten Umfang der Soft­ware nach­le­sen kann. Außer­dem fin­det man hier wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Anpas­sen ande­rer Anwen­dun­gen, die durch das Paket nicht abge­deckt sind. (Tuto­ri­al ist nur auf Eng­lisch ver­füg­bar)

Direkt auf der, im Übri­gen sehr schön gemach­ten, Home­page des Pro­jekts fin­det man auch noch Screen­shots zu qua­si jedem Bereich von Win­dows, der durch das Paket ange­passt wird.

Jedem, der immer neid­voll auf die schi­cke Ober­flä­che von OS X geschielt hat, kann ich die Instal­la­ti­on die­ses Pakets nur emp­feh­len.