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Und wieder mal war ich in Oschersleben

Die­ses Mal aber ohne Fotos, son­dern mit Video (fin­det ihr ganz unten im Arti­kel). Aus­ge­rüs­tet mit meh­re­ren Kame­ras (Xiao­mi Dash­cam, 2 x Xiao­mi Yi, 2 x Git­Up Git2 und einer Nikon D7000) und einem Freund im Gepäck, ging es zum Sai­son­auf­takt des Are­na Trai­nings am 28.03.2016 wie­der zur Motor­sport Are­na nach Oschers­le­ben. Mein Vor­ha­ben: einen span­nen­den Film zum Besuch dre­hen. Turn-Vide­os gibt es bei You­Tube zuhauf, ich woll­te was ande­res machen.

Planung ist alles

Ich plan­te zuerst mein Dreh­buch. Das beinhal­te­te auch Luft­auf­nah­men, die ich mit mei­ner frisch erwor­be­nen DJI Phan­tom 3 Stan­dard machen woll­te. Lei­der mach­ten mir da sowohl der Betrei­ber, der kei­ne Luft­auf­nah­men über sei­nem Gelän­de wünsch­te, als auch das Wet­ter, zu star­ker Wind, einen Strich durch die Rech­nung.

Der Saug­napf, den ich für das Dach vor­sah, mach­te lei­der bei der Ankunft einen so wenig ver­trau­ens­wür­di­gen Ein­druck, was die Halt­bar­keit anging, dass ich ihn dann doch ab gelas­sen habe. Die Helm­per­spek­ti­ve, die ich eigent­lich plan­te, ging lei­der voll­stän­dig in die Hose. Zu sehen war eigent­lich nur das Lenk­rad. Die Kame­ra hing am Kinn und konn­te nur wenig von der Außen­welt auf­neh­men.

Ansons­ten hat­te ich eine Ein­stel­lung auf der Start-/Ziel­ge­ra­den, eine in der Kur­ve an der Hass­eröder Tri­bü­ne, eine aus der Wind­schutz­schei­be, eine am Heck. Wenn es nach mir gegan­gen wäre, hät­te ich auch noch eine Kame­ra an der Fah­rer­tür, eine an der Stoß­stan­ge vor­ne und eine auf dem Dach gehabt. Aber da ging mir so lang­sam das Geld für Kame­ras aus ;-). Was nicht ist, kann ja noch wer­den. Zwei wei­te­re wer­den es wohl noch wer­den …

Der Ton macht die Musik

Bei mei­nen Vor­be­rei­tun­gen stell­te sich der Ton als ech­te Her­aus­for­de­rung her­aus. Von der Yi erwarb ich anfangs eine. Die fiel bei mei­nen Tests in Sachen Klang lei­der sang- und klang­los durch, so ein Auto ver­ur­sacht bei der Fahrt zu viel Pegel für die Kame­ra. Der Preis von unter 70 € lässt aber auch ver­mu­ten, dass es Nach­tei­le geben muss. Das Bild hin­ge­gen ist sehr gut. Zu einem spä­te­ren Zeit­punkt wer­de ich zu den ver­wen­de­ten Kame­ras einen sepa­ra­ten Arti­kel ver­fas­sen.

Lei­der lässt sich an der Yi kein exter­nes Mikro­fon betrei­ben. Also kauf­te ich eine Git2, die in den Tests ganz her­vor­ra­gend abschnitt. Das ent­spricht auch mei­nem Ein­druck. Die Kame­ra ist ein­fach nur geil. Das ein­ge­bau­te Mikro­fon ist auch kei­ne Offen­ba­rung, aber da man für wenig Geld exter­ne Mikro­fo­ne mit Mini-USB-Anschluss bekommt, ist das das klei­ne­re Übel. Im Gegen­satz zur Yi schluckt die Git2 auch Micro-SD-Kar­ten mit 128 GB, wo bei der Yi schon bei 64 GB Schluß ist. Der Ton in mei­nem Video stammt im ers­ten Teil vom ein­ge­bau­ten Mikro­fon der Dash­cam, man hört also das, was auch der Fah­rer hört. Im zwei­ten Teil hing die Git2 mit exter­nem Mikro­fon am Heck, dort ist also der Aus­puffsound zu hören. Dort sogar in Ste­reo.

Die Außen­auf­nah­men auf der Start-/Ziel­ge­ra­de sind mit dem glei­chen Mikro­fon an der glei­chen Kame­ra auf­ge­nom­men wor­den. Die Kur­ve hin­ge­gen habe ich mit der Nikon auf­ge­nom­men. Die macht lei­der nur 24 Bil­der pro Sekun­de, was man auch sieht. Der Ton stammt von einem Richt­mi­kro­fon, das ich auf den Kur­ven­ein­gang rich­te­te. Bei­des Ent­schei­dun­gen, die ich bereue. Der Klang ist recht laut, es exis­tie­ren aber zu vie­le Neben­ge­räu­sche. Und die Bild­ra­te ist für die schnel­len Bewe­gun­gen viel zu gering. Hier wer­de ich beim nächs­ten Anlauf sicher­lich eine wei­te­re Action­cam ver­wen­den. Die sind auch leich­ter zu trans­por­tie­ren und auf­zu­hän­gen.

Auf nach Oschersleben …

Geschnit­ten habe ich das Video im Übri­gen mit App­les iMo­vie. Nach anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten ging das Gan­ze recht gut von der Hand. Die Anwen­dung ist sicher­lich nicht das Opti­mum an Pro­fes­sio­na­li­tät, konn­te aber bis­her alles, was ich brauch­te.

Die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung ent­stammt übri­gens aus­schließ­lich der You­Tube Audio-Biblio­thek.

Genug geschwa­felt, hier ist mein ers­tes län­ge­res Video.

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Renntaxi in Oschersleben

Nach lan­gem Zögern habe ich es mir dann doch gegönnt und eine Renn­ta­xi — Motor­sport Are­na Oschers­le­ben gebucht. Ich hat­te mir den Z4 aus­ge­sucht, da mir der Mini mit sei­nen 200 PS dann doch etwas zu schwach moto­ri­siert war, der Por­sche aber war mir ein­fach zu teu­er. Also eben die Mit­tel­klas­se: ein Z4 GT3 mit rund 500 PS für 199 €. Kein Schnap­per, wenn man bedenkt, dass der Spaß nach nicht mal sechs Minu­ten vor­bei ist.

BMW Z4 GT3
BMW Z4 GT3

Aber so was macht man ja nicht alle Tage. Also will ich lie­ber über die posi­ti­ven Din­ge schrei­ben ;-). Denn das war es: abso­lu­ter Ober­ham­mer. In dem Auto ist es eng, warm und riecht nach Ben­zin. Ach ja, laut ist es auch noch. Und für die Scha­len­sit­ze bin ich ne Ecke zu breit. Aber egal. Es war ein­fach der Ham­mer. Wie mich mein Fah­rer (Nicky, wenn ich nicht irre) durch die Kur­ven gescheucht hat, das erlebt man nicht alle Tage. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit lag bei gera­de mal ca. 230 km/h, die Beschleu­ni­gung hat mich auch gar nicht so sehr beein­druckt. Aber mit wel­cher Prä­zi­si­on der Fah­rer die Kur­ven genom­men hat und die Ver­zö­ge­rung sowie die Flieh­kräf­te, denen man aus­ge­setzt war, das war ein­fach atem­be­rau­bend. Und das sage ich, obwohl ich beim Are­na Trai­ning in Oschers­le­ben immer wie­der selbst die Stre­cke befah­re und mein fahr­ba­rer Unter­satz eigent­lich auch recht gut geeig­net ist, um sich ein wenig den Flieh­kräf­ten aus­zu­set­zen.

Den Por­sche habe ich aus irgend­wel­chen Grün­den nur in der Box und dafür nicht auf der Stre­cke gefilmt, umge­kehr­tes gilt für Mini und Z4. Den 924, den es seit dem letz­ten Mal gibt, habe ich nur kurz von hin­ten foto­gra­fiert, da er laut Kenn­zei­chen aus mei­ner Stadt kommt.

Den­noch, hier ein paar Vide­os (in Full-HD, als klei­ner Hin­weis für die­je­ni­gen mit Dorf-DSL ;-)) und Fotos. Das gro­ße Video ist eigent­lich nur kurz sehens­wert, da es qua­si ein Stand­bild mit Ton ist, ich war aber zu faul, es wei­ter zu schnei­den. Ich hat­te ja die gan­ze Zeit gehofft, dass der Por­sche in der Gara­ge anfährt. Tat er aber lei­der nicht. Also klar, aber erst deut­lich spä­ter.

Viel Spaß!

Porsche 924
Por­sche 924
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Oschersleben, mal wieder

Am 07.08. war ich, mit Ver­stär­kung, wie­der in Oschers­le­ben. Jetzt zum ers­ten Mal mit mei­nem neu­en Fahr­zeug, einem Renault Méga­ne R.S.. Was für ein Unter­schied. Gar kein Ver­gleich zu mei­nem mäßig sport­li­chen Opel Astra, den ich vor­her gefah­ren bin. Mei­ne Beglei­tung kam im Seat Leon und VW Golf GTD ange­rückt. Auch wenn die Stre­cke echt kurz ist, macht sie doch unheim­lich Spaß. Die­sen Monat wer­de ich wohl gleich noch mal hin­fah­ren, im Okto­ber wird es noch einen Ter­min geben. Schnell noch alles mit­neh­men, bevor die Win­ter­pau­se beginnt. Genug der Wor­te, hier eini­ge Bil­der vom 07.08.:

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Fünf Jahre Opel Astra GTC

Am 13.05.2009 wur­de er zuge­las­sen, mein der­zeit zum Ver­kauf ste­hen­der Opel Astra GTC 1.8 Sport. Es war ein Neu­wa­gen mit ordent­lich Son­der­aus­stat­tung. Fahr­leis­tung etwa 12.000 km pro Jahr. Ich schrei­be die­sen Arti­kel, weil ich hof­fe, dass ihn viel­leicht eini­ge Men­schen lesen, die noch immer der Mei­nung sind, dass gute Autos nur von Volks­wa­gen, Audi, BMW oder Mer­ce­des kom­men kön­nen, und dass alle ande­ren Her­stel­ler nichts tau­gen.

Fol­gen­de Män­gel wur­den im Ver­lau­fe der letz­ten fünf Jah­re fest­ge­stellt:

  • Defek­te Bat­te­rie, ver­lor Flüs­sig­keit. Wur­de nach ca. einem Jahr fest­ge­stellt und von Opel kos­ten­frei beho­ben.
  • Kühl­mit­tel­stand­sen­sor defekt. Habe ich auf eige­ne Kos­ten (ca. 55 €) nach etwa vier Jah­ren behe­ben las­sen. Defekt ist nach ca. drei Jah­ren auf­ge­tre­ten, trat aber nur spo­ra­disch auf, wur­de aber lei­der nicht mehr von der Garan­tie gede­ckelt.

Mehr war nicht. An Ver­schleiß­tei­len kamen noch die vor­de­ren Brem­sen (ca. 500 €) hin­zu, was aber mut­maß­lich mei­nem Fahr­stil geschul­det ist, da ich die Brem­sen ger­ne benutzt habe.

Wei­te­re Ver­schleiß­erschei­nun­gen hat das Fahr­zeug eigent­lich kei­ne. Das Fens­ter auf der Fah­rer­sei­te quietscht manch­mal beim Öff­nen oder Schlie­ßen, aber auch nur bei feuch­tem Wet­ter. Könn­te man ver­mut­lich behe­ben, indem man die Füh­rung schmie­ren lässt. Da ich ein Frisch­luft­fa­na­ti­ker bin und die Fens­ter sehr häu­fig öff­ne und schlie­ße, auch nicht wei­ter ver­wun­der­lich.

Die Sit­ze (von Reca­ro) sind noch ein­wand­frei, nur an der lin­ken Außen­wan­ge der Leh­ne des Fah­rer­sit­zes sind ers­te Abnut­zungs­er­schei­nun­gen sicht­bar.

An eini­gen weni­gen Stel­len knarzt die Innen­ver­klei­dung des Autos, wenn ich über Boden­wel­len, Schlag­lö­cher und ähn­li­ches fah­re. Sport­fahr­werk sei dank, ver­mu­te ich. Das ist nicht toll, aber nach fünf Jah­ren und rund 60.000 km auch nor­mal, schät­ze ich.

Weder die regel­mä­ßig erfolg­ten Inspek­tio­nen, noch der TÜV konn­ten wei­te­re Män­gel fest­stel­len.

Ich habe also in die­sen fünf Jah­ren sage und schrei­be 55 € für die Behe­bung von Män­geln aus­ge­ben müs­sen. Dazu kamen rund 500 € für Ver­schleiß­tei­le. Und jetzt erzäh­le mir bit­te noch mal einer, dass Opel qua­li­ta­tiv min­der­wer­ti­ge Autos baue. Klar, dass eini­ge Tei­le des Innen­raums manch­mal knar­zen ist nicht schön, das wird aber bei ande­ren Fabri­ka­ten nach die­ser Zeit und Lauf­leis­tung auch nicht anders sein.

Frei nach Opels letz­ter Wer­be­kam­pa­gne: Umpar­ken im Kopf. Opel (und ande­re) kön­nen sehr gute Autos bau­en. Und zum Abschluss noch ein Ver­weis auf die letz­te Zufrie­den­heits­um­fra­ge des Online-Maga­zins MOTOR-TALK, in der VW eini­ge Plät­ze hin­ter Opel liegt.

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Opel Astra GTC Sport 1.8 zu verkaufen

Bei dem Fahr­zeug han­delt es sich um ein Gara­gen­fahr­zeug. Es ist Scheck­heft­ge­pflegt und wur­de immer ordent­lich behan­delt und sorg­fäl­tig gefah­ren. HU und AU sind nagel­neu (wer­den im Mai 2014 erfol­gen), Inspek­ti­on mit Flüs­sig­keits­wech­sel eben­so (auch für Mai 2014 geplant).

Erwäh­nens­wer­te Aus­stat­tungs­merk­ma­le:

- elek­trisch anklapp­ba­re Außen­spie­gel
— beheiz­ba­re Vor­der­sit­ze, Sport­sit­ze von Reca­ro, aus­zieh­ba­re Bein­ver­län­ge­rung, höhen­ver­stell­bar, ver­stell­ba­re Len­den­wir­bel­stüt­ze
OPC Line Paket 2 (Dach­spoi­ler, Front- und Heck­schür­ze, Sei­ten­schwel­ler, OPC-Schrift­zug)
— 17″-Felgen von Opel
— Licht- und Regen­sen­sor
— Kli­ma­au­to­ma­tik
— Blue­tooth-Frei­sprech­ein­rich­tung (werks­sei­tig ver­baut)
— Ein­park­hil­fe hin­ten
— Mul­ti­funk­ti­ons­lenk­rad zur Bedie­nung von Tele­fon und Radio, Sport­lenk­rad, Leder, mit Nop­pie­rung und Dau­men­auf­la­ge
— Bord­com­pu­ter mit Fahrt­zei­ten­stopp­uhr und Ver­brauchs­an­zei­ge
— MP3-fähi­ges CD-Radio mit AUX-Anschluss
— Sport­fahr­werk und ‑getrie­be
— Peda­le in Alu-Optik
— Brem­sen vor­ne (Klöt­ze und Schei­ben) wur­den im Janu­ar 2014 in einer Opel-Ver­trags­werk­statt kom­plett erneu­ert
— Som­mer­rei­fen wur­den im März 2014 erneu­ert (225 45 R17)
— Win­ter­rei­fen auf 15″-Leichtmetallfelgen (195 60 R15), vier Win­ter gefah­ren (weni­ger als 20.000 km), wer­den mit­ver­kauft, die Rei­fen waren immer sach­ge­mäß beim Händ­ler ein­ge­la­gert
— Schei­ben­wi­scher vor­ne und hin­ten wur­den Anfang 2014 aus­ge­tauscht

Die Höchst­ge­schwin­dig­keit beträgt laut Tacho rund 225 km/h. Für einen sport­li­chen Klang ist dank des Spor­taus­puffs (Ori­gi­nal Opel) eben­falls gesorgt. Mit dem Auto fällt man auf jeden Fall auf, nicht zuletzt auf­grund der kna­cki­gen roten Far­be.

Pro­be­fahrt in mei­ner Gegen­wart mög­lich, vor­zugs­wei­se am Wochen­en­de. Ver­kauf nur gegen Bar­zah­lung mit Kauf­ver­trag. Händ­ler­an­fra­gen wer­den igno­riert.

Das Fahr­zeug kann ab sofort begut­ach­tet wer­den, Ver­kauf dann ab Ende Mai, da ich erst dann mein neu­es Auto bekom­me.

VB: 9.900 €

Und, zu guter Letzt, eine paar Fotos des guten Stücks. Wer mehr wis­sen will, soll mich ein­fach kon­tak­tie­ren.

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Ihr wollt nichts verkaufen, oder?

Die­se Fra­ge stel­le ich mir mitt­ler­wei­le bei vie­len Auto­her­stel­lern und ‑händ­lern. Nach­dem die Fra­ge, wel­ches Fahr­zeug ich mir als nächs­tes kau­fen wer­de ziem­lich defi­ni­tiv beant­wor­tet ist, geht die Suche jetzt für mei­ne Freun­din wei­ter.

Es soll ein Klein­wa­gen wer­den und er soll Auto­ma­tik haben. Der Rest ist erst Mal rela­tiv egal. Also habe ich eine Rei­he von Pro­spek­ten ange­for­dert und sie aus­wäh­len las­sen. Die End­aus­wahl bestand aus die­sen Model­len:

  • Kia Rio
  • Renault Clio
  • Seat Ibi­za
  • Ford Fies­ta

Der Rück­ruf bei allen Her­stel­lern bzgl. der Pro­be­fahrt erfolg­te bin­nen weni­ger Tage. Soweit also alles pri­ma. Als ich dann aber die Son­der­an­for­de­rung bzgl. des Getrie­bes nann­te, stie­gen Kia, Seat und Ford gleich wie­der aus. Man kön­ne mir da nicht wei­ter­hel­fen. Seat erklär­te sich aber immer­hin bereit, sei­nen Händ­ler zu fra­gen, ob er ein ent­spre­chend aus­ge­stat­te­tes Modell zum Pro­be­fah­ren ein­satz­be­reit habe. Hat­te er sogar. Nun soll­te ein Rück­ruf vom Auto­haus erfol­gen. Der kam aber nicht. Seit drei Wochen nicht. In die­ser Zeit rief Seat Deutsch­land mich zwei Mal an und erkun­dig­te sich danach, wie mei­ne Pro­be­fahrt denn gelau­fen sei. Auch der Mit­ar­bei­ter war über­rascht, dass ich noch immer kei­nen Anruf erhal­ten habe. Man sei nicht wei­sungs­be­fugt, hieß es. Beim zwei­ten Anruf sag­te ich dem freund­li­chen Mit­ar­bei­ter dann aber auch, dass ich jetzt selbst anru­fen wol­len. Gesagt, getan und … es steht sogar ein Auto mit DSG-Getrie­be zur Pro­be­fahrt bereit. Pri­ma. Ein Mit­ar­bei­ter wol­le sich am kom­men­den Vor­mit­tag mit mir in Ver­bin­dung set­zen. Das war am Mitt­woch. Der Frei­tag ist nun rum und noch immer kein Anruf.

An Renault bin ich, nach mei­nen posi­ti­ven Erfah­run­gen, direkt her­an­ge­tre­ten. Die Pro­be­fahrt hat zwar noch nicht statt­ge­fun­den, das ist aber mei­ne Schuld, weil ich sie noch nicht orga­ni­siert habe.

Ford sag­te mir das Glei­che wie Seat: „kei­ne Ahnung, ob Ihr Händ­ler so was hat“. Also wer­de ich auch dort selbst anru­fen müs­sen. Nach mei­nen erfolg­lo­sen Anfra­gen bzgl. des Focus ST aber habe ich dar­auf wenig bis gar kei­ne Lust. Egal, ich wer­de es wohl trotz­dem machen. Ich bin gespannt, ob es die­ses Mal bes­ser läuft.

Nach­dem ich Dürkop in Braun­schweig sag­te, wie ent­täuscht ich von Opel bin, dass die nicht dafür sor­gen, dass aus­rei­chend Exem­pla­re des Astra GTC OPC zur Ver­fü­gung ste­hen, habe ich nie wie­der etwas von denen gehört. Auch nicht, nach­dem ich mei­nem Ansprech­part­ner schon zwei E‑Mails geschickt habe mit der Fra­ge nach einem DSG-getrie­be­nen Kia Rio. Ob ich bei einem sol­chen Ver­hal­ten mei­ner Freun­din emp­feh­len soll­te, dort ein Fahr­zeug zu kau­fen?

Fazit: Ich erwar­te nicht, dass die Auto­her­stel­ler immer voll­stän­dig über den Bestand an Pro­be­fahrt-Fahr­zeu­gen bei all ihren Händ­lern Bescheid wis­sen. Was ich aber erwar­ten wür­de wäre, wenn eine Anfra­ge über den Stan­dard hin­aus­geht, dass die Hot­lines der Her­stel­ler sich wenigs­tens mit den Händ­lern in Ver­bin­dung set­zen und dort für den Kun­den nach­fra­gen und dann mit die­ser Infor­ma­ti­on wie­der­um zum Anfra­gen­den zurück­keh­ren. Das scheint aber zu viel ver­langt zu sein. Sobald eine Anfra­ge nicht irgend­ei­ne Aus­stat­tung eines Modells angeht, stei­gen die meis­ten Hot­lines, bis auf die von Renault, aus. Der Ser­vice endet da. Scha­de, sehr scha­de …

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Motorsport Arena Oschersleben

Ich war da. Und es war toll. Von eini­gen Pla­nungs­män­geln mal abge­se­hen war ich mit dem Geleis­te­ten sehr zufrie­den. Etwas mehr Erklä­rungs­ar­beit hät­te ich mir aller­dings gewünscht. Um 9 Uhr mor­gens ist die so genann­te Fah­rer­vor­be­spre­chung, zu der jeder Teil­neh­mer muss. Wäh­rend die­ser Bespre­chung wird kurz erklärt, an wel­che Regeln man sich zu hal­ten hat, was das rote Licht bedeu­tet, etc. Danach wird man auch schon wie­der allein gelas­sen und kann sich vor­be­rei­ten. Wo man den Leih­helm her­be­kommt, wo man sich ein­rei­hen muss, um auf die Renn­stre­cke zu kom­men, wo es die Auf­kle­ber für das Fahr­zeug gibt, etc. war lei­der kein The­ma. So muss­te ich mir mit­hil­fe ande­rer Teil­neh­mer all die­se Infor­ma­tio­nen selbst zusam­men­su­chen. Die­ser Punkt ist defi­ni­tiv ver­bes­se­rungs­wür­dig. Ansons­ten hat alles geklappt und ich wer­de nächs­tes Jahr sicher­lich wie­der hin. Dann viel­leicht auch schon mit dem Méga­ne R.S..

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Die Probefahrt-Odyssee

Nächs­tes Jahr möch­te ich mir even­tu­ell ein neu­es Auto kau­fen. Dann wird mein jet­zi­ges Fahr­zeug fünf Jah­re alt. Kein Alter für ein Auto, aber trotz­dem wür­de ich ganz ger­ne so lang­sam ein neu­es Auto haben.

Der­zeit fah­re ich einen Opel Astra GTC Sport H, also die Genera­ti­on, die seit 2005 gebaut wird. Die Maschi­ne leis­tet mit 1,8 Liter Hub­raum rund 140 PS. Ganz nett, aber auch kein Renn­wa­gen. Der nächs­te soll min­des­tens 200 PS haben. Attrak­tiv fin­de ich ja die Sport­mo­del­le der Nicht-Pre­mi­um-Her­stel­ler. Also habe ich Pro­be­fahr­ten für ins­ge­samt vier Fahr­zeu­ge bean­tra­gen wol­len:

  • Opel Astra GTC OPC
  • Ford Focus ST
  • Renault Méga­ne Cou­pé R.S.
  • VW Golf bzw. Sci­roc­co R

Opel und Ford teil­ten mir mit, dass sie mir bei dem jewei­li­gen Modell nicht hel­fen kön­nen, da sie kei­nen Über­blick dar­über haben, wel­ches Modell wo steht. Ich sol­le doch selbst im Inter­net schau­en, ob ich einen Händ­ler fin­de, der so ein Fahr­zeug als Neu­wa­gen rum­ste­hen hat. Pri­ma Ser­vice.

Volks­wa­gen hielt es nicht mal für nötig mich zurück­zu­ru­fen. Hier­zu soll­te man sich ins Gedächt­nis rufen, dass VW für die R‑Modelle rund 37.000 € abruft. Ist viel­leicht zu bil­lig, sonst fällt mir kein Grund ein, wie­so VW einen hier mit Igno­ranz straft. Ich muss zuge­ben, dass ich VW noch nie moch­te. Weder deren Autos noch die Fir­ma selbst. Die­ses über­heb­li­che Ver­hal­ten passt lei­der ganz her­vor­ra­gend in mein Bild die­ses Unter­neh­mens.

Renault mach­te alles rich­tig: gleich am Fol­ge­tag nach mei­ner Anfra­ge erhielt ich einen Anruf von Renault Deutsch­land. Der Herr am ande­ren Ende der Lei­tung frag­te mich ein paar Sachen und ver­ein­bar­te mit mir dann sofort einen Ter­min für eine Pro­be­fahrt mit mei­nem Wunsch­fahr­zeug. Eine Stun­de nach unse­rem Tele­fo­nat hat­te ich dann schon eine schrift­li­che Bestä­ti­gung in mei­nem Post­fach mit allen Details zu mei­nem Ter­min. Ges­tern war es dann so weit und ich konn­te das Fahr­zeug fah­ren. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: die Pro­be­fahrt war beglei­tet. Laut Renault liegt das dar­an, dass in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der Fahr­zeu­ge von Pro­be­fahr­ten mit zer­kratz­ten Fel­gen und glü­hen­den Brems­schei­ben zurück kamen. Aber der Ver­käu­fer war ein ange­neh­mer Bei­fah­rer, ich konn­te dem Auto auch mal die Spo­ren geben, ohne dass er gleich geschimpft hat.

Alle mei­ne bis­he­ri­gen Fahr­zeu­ge, immer­hin schon vier Stück, waren von Opel. Nach den posi­ti­ven Erfah­run­gen könn­te es viel­leicht beim nächs­ten Mal ein Renault wer­den. Zumal hier auch der Preis stimmt, die Kon­kur­renz ist um eini­ges teu­rer … Also, Hut ab für Renault und deren tadel­lo­sen Ser­vice. Davon kann sich die Kon­kur­renz ein gro­ßes Scheib­chen abschnei­den.

Ach ja, hier ist noch ein Foto mei­nes pro­be­ge­fah­re­nen Autos. Lei­der nur ein iPho­ne-Foto gegen die Son­ne, aber es soll­te erkenn­bar sein ;-).

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Planloses Navi

Mein Navi­ga­ti­ons­sys­tem ist von der Fir­ma klick­Tel. Als ich mir vor etwa 1,5 Jah­ren mein ers­tes Navi­ga­ti­ons­sys­tem geholt habe, war mir eigent­lich nur wich­tig, dass es die Nach­bar­län­der abdeckt, eine Sprach­aus­ga­be besitzt und über TMC ver­fügt. Beim Stö­bern bei amazon.de bin ich dann auf das klick­Tel Navi­ga­tor K400 für damals rund 150,- EUR gestos­sen. Das Gerät scheint mitt­ler­wei­le, wie alle ande­ren die­ses Her­stel­lers, vom Markt ver­schwun­den zu sein. Es war ein “Kauf ins blaue”, ohne vor­her groß­ar­tig Rezen­sio­nen zu lesen, man hat ja schließ­lich Rück­ga­be­recht. Davon hab ich aller­dings kei­nen Gebrauch gemacht, das Gerät über­zeug­te mich in sei­nen Grund­funk­tio­nen, ich fand nur die Dau­er der Tri­an­gu­la­ti­on etwas zu lang, ansons­ten eigent­lich ein tol­les Gerät. Es ver­fügt über ein inte­grier­tes Tele­fon­buch, über das man direkt Ein­trä­ge aus­wäh­len und sich dort hin brin­gen las­sen kann und das TMC erwies sich als recht zuver­läs­sig. Als net­te Zusatz­funk­ti­on, wenn auch der Ein­satz eben­die­ser in Deutsch­land ille­gal ist, ist ein inte­grier­ter Blit­zer­war­ner, den ich selbst­ver­ständ­lich nicht ver­wen­de.

Nun zur Über­schrift: ich fah­re seit rund 1,5 Wochen täg­lich nach Hil­des­heim, um dort Excel zu unter­rich­ten. Da ich weiß, wie ich nach Hil­des­heim kom­me, aber kei­ne Ahnung habe, wo der Schu­lungs­ort in Hil­des­heim genau liegt, habe ich mich auf mein Navi­ga­ti­ons­sys­tem ver­las­sen. Die Stre­cke, die ich am ers­ten Tag gefah­ren bin, kam mir aber unnö­tig lang vor. Am nächs­ten Mor­gen tes­te­te ich also die Stre­cke, die ich bis Hil­des­heim ohne Navi gefah­ren wäre. Das Navi­ga­ti­ons­sys­tem hat natür­lich stän­dig ver­sucht, mich auf sei­ne Rou­te zurück­zu­brin­gen. Die freund­li­chen Hin­wei­se der net­ten Frau­en­stim­me habe ich geflis­sent­lich igno­riert und bin ein­fach wei­ter gefah­ren. Selbst bei der aller­letz­ten Mög­lich­keit, die von der Soft­ware bevor­zug­ten Stre­cke über die A395A39A2A7 zu fah­ren, woll­te das Gerät mich wie­der auf die Auto­bahn schie­ben. Aber ich ließ mich natür­lich nicht beir­ren und fuhr wei­ter. Kei­ne 15 Sekun­den, nach­dem ich die letz­te mög­li­che Auf­fahrt auf die A395 hin­ter mir gelas­sen habe, redu­zier­te sich auf ein­mal Fahr­zeit UND Stre­cke. Als Vor­ein­stel­lung nimmt die Soft­ware des Navi­ga­ti­ons­sys­tems immer die schnells­te Stre­cke. Kilo­me­ter sind also zweit­ran­gig, vor­aus­sicht­li­che Fahr­zeit ist das wich­tigs­te Kri­te­ri­um. Nun war es wit­zi­ger­wei­se so, dass sich bei­de Fak­to­ren redu­zier­ten und zwar nicht uner­heb­lich. Die Stre­cke ver­kürz­te sich um schlap­pe 13 km, die Fahr­zeit redu­zier­te sich um acht Minu­ten.

Ich wer­de in den nächs­ten Tagen eine E‑Mail an den Her­stel­ler schrei­ben und ein Update oder mein Geld zurück ver­lan­gen. Das Gerät “ver­arscht” den Besit­zer ja qua­si. Ich möch­te nicht wis­sen, wie vie­le Kilo­me­ter ich schon umsonst zurück­ge­legt habe, ohne dabei auch nur eine Minu­te Fahrt­zeit zu spa­ren. Dass die mich nicht dafür ent­schä­di­gen wer­den ist klar, aber ein wenig Ent­ge­gen­kom­men kann ich hof­fent­lich von den Jungs erwar­ten. Auch wenn ich nicht dar­an glau­be, aber die Hoff­nung stirbt ja bekannt­lich zuletzt 😉 Dass sämt­li­che Navis die­ses Her­stel­lers nicht mehr ver­füg­bar sind, wun­dert mich unter die­sen Aspek­ten aber ehr­lich gesagt kein Stück. Wird wohl Zeit für ein neu­es Gerät…