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Apple Eigenes Mac

PowerBook steht zum Verkauf

Viel­leicht benö­tigt ja hier jemand ein Power­Book G4 15″. Falls ja, die pas­sen­de eBay-Auk­ti­on gibt’s hier:

Apple Power­Book G4 15″ 2 GB RAM 100 GB HDD

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Apple Mac Ubuntu

Mac statt Vista?

So titel­te die c’t in ihrer letz­ten Aus­ga­be. Ich fand den Arti­kel sogar gar nicht mal so schlecht, bin aber, wie vie­le ande­re Leser auch, der Mei­nung, dass zu wenig auf die bis­her “unko­pier­ten” Sei­ten ein­ge­gan­gen wur­de, näm­lich die­se ein­heit­li­che Benut­zung, die find ich weder bei Vis­ta noch bei Linux.

Gut, die nega­ti­ve Pres­se, die Apple bereits kurz nach Ver­öf­fent­li­chung von Leo­pard erhal­ten hat ist unschön. Sol­che Sachen wie eine aus­ge­schal­te­te Fire­wall und dann noch eine undich­te, wenn sie aktiv ist, das darf heut­zu­ta­ge ein­fach nicht mehr pas­sie­ren. Für den Büro­ar­beits­platz spielt es kaum eine Rol­le, ist man doch im All­ge­mei­nen über einen Rou­ter samt Fire­wall mit dem Inter­net ver­bun­den. Wer aber mobil über UMTS/GRPS sur­fen möch­te, ist offen wie ein Scheu­nen­tor. Als Ver­gleich wur­de hier gern der net­te Win32Blaster her­an­ge­zo­gen, der mir damals so den einen oder ande­ren Euro mei­ner Kun­den in die Tasche gebracht hat, weil die infi­zier­ten Rech­ner stän­dig von selbst neu star­te­ten. Dan­ke ;-) Bis­her gibt es aber bis auf eini­ge weni­ge Pro­of-Of-Con­cept-Viren nix für Mac OS X. Die Gefahr also, dass Macs das glei­che wider­fährt ist latent gering. Was kei­ne Ent­schul­di­gung sein soll, aber Apple hat ja glück­li­cher­wei­se kei­ne drei Wochen spä­ter mit dem Update auf Mac OS X 10.5.1 reagiert und die­se Lücke (hof­fent­lich) gestopft. Wie­so die Fire­wall trotz­dem wei­ter­hin aus­bleibt, kein Ver­ständ­nis…

Ein c’t-Leser sprach in der Fol­ge­aus­ga­be das kom­plet­te Feh­len eines Hin­wei­ses auf das mobi­le Arbei­ten mit Mac OS X und des­sen Vor­zü­ge gegen­über Win­dows Vis­ta an. Mir fehl­te das ehr­lich gesagt auch. Wenn ich beden­ke, wie ange­nehm es sich mit mei­nem Power­Book G4 gear­bei­tet hat. Akku­be­schä­di­gung, nur weil das Teil bei lan­gem sta­tio­nä­ren Betrieb gesteckt war? Fehl­an­zei­ge. Ewig lan­ge Ein­schlaf-/Auf­wach­vor­gän­ge? Nö!

Ein wei­te­rer Leser kom­men­tier­te die Titel­sei­te “Mac statt Vis­ta? — War­um so vie­le umstei­gen” mit Rea­li­täts­fer­ne, da die Red­mon­der noch immer mit wei­tem Abstand Markt­füh­rer sein. Damit hat der gute Mann natür­lich voll­kom­men recht, umstei­gen tun trotz­dem ziem­lich vie­le der letz­ten Tage…

Der nächs­te Leser dank­te Apple für die “Ent­schleu­ni­gung” sei­nes Ver­hält­nis­ses zur Com­pu­ter­bran­che. Herr Mey­er bemän­gel­te das Fazit des Arti­kels, dass Mac-Usern eine eher sub­jek­ti­ve Blick­wei­se auf Win­dows zu eigen sei. Und genau die­sem The­ma möch­te ich mich nun wid­men.

Gera­de mein geschätz­ter Nach­bar, der Herr Bach­stein, wirft mir am lau­fen Ban­de vor, dass ich genau das sei, näm­lich sub­jek­tiv. Ich wür­de alles, was Apple macht gut­hei­ßen und gene­rell bei allem was aus Red­mond kommt laut “Buh” rufen. Zuge­ge­ben: ich find die Kla­mot­ten aus Cup­er­ti­no ein­fach geil, gar kei­ne Fra­ge. Ich steh auf das Design, ich steh auf die Soft­ware, den Work­flow. Und? Schlimm? Wor­auf ich nicht ste­he, sind lah­men­de Sys­te­me, unüber­sicht­li­che Anwen­dun­gen und Abstür­ze. Ups, das war ne ziem­lich kur­ze Über­lei­tung zu Win­dows. Na ja, wie ja bereits vor kur­zem geschrie­ben, habe ich mir einen fast kom­plett neu­en PC gekauft und auf die­sem Vis­ta 64 instal­liert. Anfangs war ich ja noch rela­tiv posi­tiv über­rascht von dem Sys­tem, die­ses Gefühl hat lei­der nach­ge­las­sen. Nach nicht mal fünf Wochen bin ich kurz davor, das Sys­tem neu auf­zu­set­zen. Der Betriebs­sys­tem­start dau­ert rund drei Minu­ten (mein iMac braucht nicht mal 30 Sekun­den), bis ich halb­wegs flüs­sig arbei­ten kann. Obwohl ich schon seit län­ge­rer Zeit nichts mehr instal­liert habe, beginnt Vis­ta mit­ten in mei­ner Arbeit oder bei einem Spiel wie ver­rückt auf der Fest­plat­te rum­zu­rö­deln. Voll­stän­dig uner­find­lich, ich wüss­te echt zu gern, was das Sys­tem da tut. Aber das soll ja alles mit dem Ser­vice Pack 1 abge­schal­tet wer­den. Oder doch nicht? Sieht nicht danach aus… Ich bin natür­lich nicht umhin gekom­men, mir auch mal die Kom­men­ta­re zu dem Arti­kel anzu­schau­en. Da bezich­ti­ge noch mal jemand die armen Mac-User der sub­jek­ti­ven Sicht­wei­se. Kom­men­ta­re wie “man kann Betriebs­sys­te­me nicht bench­mar­ken” oder “das ist ja nur ne Beta, das ist bestimmt in der Final nicht so” zeu­gen doch ein­deu­tig von einer nicht ganz objek­ti­ven Sicht­wei­se, oder?

Ich habe natür­lich auch mal ein wenig die Kom­men­ta­re zu Arti­keln, die die Schwach­stel­len in Mac OS X 10.5 behan­delt haben, beob­ach­tet und hier ein sehr sehr ähn­li­ches Ver­hal­ten fest­ge­stellt. Hier wird Apple vor­ge­wor­fen, schon nach drei Wochen das ers­te Updatepack her­aus­ge­bracht haben zu müs­sen. Oh mein Gott, wie kön­nen die nur? Das ist viel zu schnell, wir kön­nen nicht mehr auf dem Feh­ler rum­rei­ten. Scheis­se… Und die Feh­ler, die bis­her in Vis­ta auf­ge­taucht sind, waren sowie­so alle harm­los und Micro­soft hat fleis­sig nach­ge­bes­sert. Ja, unge­fähr 180 MB lang oder so, ne?

Na gut, ana­log hier­zu kann man sich auch Berich­te anschau­en, die Feh­ler in Linux behan­deln. Hier kom­men gleich die gan­zen Micro­soft-Freun­de an und hacken auf dem armen frei­en Sys­tem her­um. Wenn Berich­te über Feh­ler in Micro­soft-Sys­te­men auf­tau­chen, was ja nun auch nicht ganz sel­ten der Fall ist, kom­men die Pin­gu­in-Lieb­ha­ber aus ihren (laut Kli­schee) Kel­lern her­vor und hacken auf den Jungs aus Red­mond rum.

War­um ich das auf­füh­re? Weil es wit­zi­ger­wei­se gera­de die Mac-User sind, die sich hier in Zurück­hal­tung üben. Klar, auch von denen gibt es eini­ge, die gleich Amok lau­fen, wenn die heiß­ge­lieb­ten Fein­de ihre Keh­le dar­bie­ten, aber so mal im gro­ben und gan­zen sind es doch deut­lich weni­ger. OK, OK, natür­lich gibt es weni­ger Mac-User als Linux- oder Win­dows-Benut­zer. Dar­an liegt das…

Ich hab nun seit fünf Tagen mei­nen neu­en iMac, die­ses mal auch mit Leo­pard ;-) Und ich bin mehr als zufrie­den. Pro­ble­me hat­te ich bis­her gar kei­ne. Die­ser komi­sche Datei­über­tra­gungs­feh­ler wur­de ja wohl auch mit dem letz­ten Update beho­ben. Ich habe das Sys­tem in Rekord­zeit auf­ge­setzt (Betriebs­sys­tem­in­stal­la­ti­on hat nach Abwahl der gan­zen zusätz­li­chen Betriebs­sys­tem­spra­chen viel­leicht 25 Minu­ten gedau­ert) und mei­ne Daten rück­ge­si­chert. Womit ich zu einem wei­te­ren Vor­teil von Mac OS X (aber auch Linux/UNIX) kom­me. Alle (!) Daten, die ich brauch­te lagen in mei­nem selb­st­ei­ge­nen Benut­zer­ver­zeich­nis. Ich muss­te also nur das sichern. Und wie hab ich das gemacht? Ganz ein­fach, ich hab beim Start mei­nes Power­Book ein­fach die Tas­te T auf der Tas­ta­tur gedrückt gehal­ten, um in den Fire­wire-Modus des Geräts zu wech­seln. Sekun­den spä­ter hat mein iMac einen Fire­wire-Daten­trä­ger erkannt und ich konn­te mit dem Kopie­ren begin­nen. Mit 800 MBit (100 MByte) pro Sekun­de, wohl­ge­merkt. Gut, so viel hat die Plat­te mei­nes Power­Book dann wohl nicht her­ge­ge­ben, aber die rund 40 GB Nutz­da­ten waren in unter einer hal­ben Stun­de auf der Fest­plat­te mei­nes iMac. Und jetzt kommt das tolls­te: alle Pro­gram­me konn­ten sofort (!) auf die Daten, die vom Power­Book kamen, sofort zugrei­fen. Mei­ne Medi­en­bi­blio­thek in iTu­nes war sofort da, mei­ne Mail­kon­ten inklu­si­ve Ein­stel­lun­gen, alles da, die Lese­zei­chen von Safa­ri (trotz Ver­si­ons­sprung von 2.0 auf 3.0), auch die waren da. Text­Edit kann mitt­ler­wei­le sogar das ODT-For­mat lesen. Ich habe somit kaum über eine Stun­de gebraucht, um das Gerät kom­plett neu zu instal­lie­ren und mei­ne gesam­ten Daten von dem ande­ren Mac auf den neu­en zu kopie­ren. Wohl­ge­merkt habe ich dafür nicht den Assis­ten­ten von Apple benutzt. Per Hand… Hab ich schon erwähnt, dass ich die Pro­gram­me, die ich behal­ten woll­te, nicht instal­lie­ren muss­te? Drag’n’Drop, fer­tig… noch gege­be­nen­falls die Anwen­dungs­ein­stel­lun­gen aus dem Ver­zeich­nis ~/Library/Application Sup­port kopiert, Pro­gramm läuft, wie vor­her…

Bleibt noch zu erwäh­nen, dass trotz “gera­de mal” 2 GB RAM die Maschi­ne wirk­lich rennt. Sol­che Fest­plat­ten­herz­at­ta­cken wie unter Vis­ta habe ich bis­her noch nicht erlebt. Das Sys­tem bleibt immer äußerst respon­si­ble. Selbst, wenn ich in Par­al­lels Vis­ta in einer vir­tu­el­len Maschi­ne mit 1 GB RAM (also der Hälf­te des Gesamt-RAMs) lau­fen las­se, kann ich noch ver­nünf­tig mit dem Sys­tem arbei­ten. Wenn ich dage­gen mal an mei­nen PC mit stol­zen 4 GB RAM den­ke. Gut, das ist eher hard­ware­be­zo­gen, aber der Rech­ner ist flüs­ter­lei­se, trotz nicht ganz schwa­cher Kom­po­nen­ten. Einen direk­ten Per­for­mance­ver­gleich kann ich auf­grund des Vis­ta-Ratings zie­hen. Der Spei­cher mei­nes iMac ist lang­sa­mer ange­bun­den als der des PC, dafür ist die Fest­plat­te um 0,1 schnel­ler. Na gut, also die Sys­te­me sind unge­fähr gleich­wer­tig (der Athlon64 X2 4.600+ wird ja auch mit 2,4 GHz je Kern getak­tet) und trotz­dem “flutscht” Mac OS X ein­fach deut­lich mehr. Auf­grund der der­zeit äußerst gerin­gen RAM-Prei­se könn­te man sicher­lich argu­men­tie­ren, dass der RAM-Bedarf von Vis­ta nicht so das Pro­blem sei, aber hat der Argu­men­tie­ren­de auch an die Note­book-Benut­zer gedacht? Note­book­spei­cher ist bei 2 GB-Modu­len eine gan­ze Ecke teu­rer. Ich woll­te ja mei­nem iMac zuerst auch 4 GB spen­die­ren, als ich dann aber sehen muss­te, dass 2 GB-Modu­le rund das Vier­fa­che von 1 GB-Modu­len (DDRII, 667/800 MHz) kos­ten, hab ich mich erst mal ument­schie­den. Um fest­zu­stel­len, dass ich mit 2 GB unter Leo­pard voll­kom­men ver­sorgt bin.

Na ja, Tenor die­ses Arti­kels soll eigent­lich sein, dass jedes Betriebs­sys­tem sei­ne Vor- und Nach­tei­le mit sich bringt. Win­dows hat den ganz ein­deu­ti­gen Vor­teil, dass es nun mal wirk­lich jeden Sch**** an Soft­ware gibt. Und natür­lich, nicht zu ver­ges­sen, die Spie­le. Wer spie­len möch­te hat gar kei­ne Wahl, er braucht Win­dows ein­fach. Linux (hab mir vor weni­gen Tagen erst Ubun­tu 7.10 ange­se­hen und war begeis­tert) ist toll, weil es so modu­lar ist, man kann es, die ent­spre­chen­den Kennt­nis­se, sehr sehr gut an sei­ne eige­nen Bedürf­nis­se anpas­sen, dafür gibt’s lei­der vie­le kom­mer­zi­el­le Soft­ware nicht. Wor­aus die­se Tat­sa­che resul­tiert soll hier aber nicht dis­ku­tiert wer­den. Ja, und Mac OS? Ich mag das Sys­tem ein­fach. Es fühlt sich so zusam­men­ge­hö­rig an. Man merkt, dass sich die Inge­nieu­re bei Apple wirk­lich Gedan­ken gemacht haben. Die Anwen­dun­gen grei­fen ein­fach total toll inein­an­der über. Neu bei­spiels­wei­se ist, wenn ich in Mail eine Notiz oder Auf­ga­be hin­ter­le­ge und in die­ser ein Datum zu fin­den ist, wird die­se in iCal über­nom­men. Es ist also qua­si ein kom­plet­ter PIM, der ein­fach nur aus meh­re­ren Kom­po­nen­ten besteht. Adress­buch, Kalen­der, Mail­cli­ent, aber alle kom­mu­ni­zie­ren mit­ein­an­der. Na ja, egal. Ich per­sön­lich möch­te auf jeden Fall nie wie­der mit Win­dows wirk­lich pro­duk­tiv arbei­ten müs­sen. Mac OS X fühlt sich ein­fach so viel bes­ser an als Win­dows. Auch wenn ich zuge­ben muss, dass ich mich noch immer unter Win­dows zuhau­se füh­le. Aber rich­tig gemüt­lich find ich es eigent­lich wirk­lich nur unter OS X. Und wenn auch Leo­pard kei­ne so rie­sen­gro­ßen Ver­bes­se­run­gen mit sich gebracht hat (sie­he Apple-Wer­bung: 300 neue Fea­tures. Wo?), das was geän­dert wur­de emp­fin­de ich per­sön­lich als sinn­voll. Vie­le sinn­vol­le Klei­nig­kei­ten halt.

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Leopard

Das als bes­te Ver­si­on von Mac OS X geprie­se­ne Leo­pard hal­te ich lei­der noch immer nicht in mei­nen Hän­den. Da sich der sau­be­re Ver­käu­fer bei Apple nicht wie­der bei mir gemel­det hat, habe ich das Gerät nun zurück­ge­hen las­sen. Ich wer­de nun also dar­auf war­ten müs­sen, dass der Betrag mei­ner Kre­dit­kar­te gut­ge­schrie­ben wur­de, bis ich ein neu­es bestel­len kann. Egal, mein Power­Book wird bis dahin wohl gera­de noch so durch­hal­ten ;-) Scha­de ist es trotz­dem, ich hat­te mich gera­de so an die zusätz­li­che Bild­flä­che und Geschwin­dig­keit des iMac gewöhnt. Der Unter­schied zwi­schen mei­nem Power­PC G4 1,67 GHz und dem Intel Core2Duo “San­ta Rosa” 2,4 GHz ist schon gewal­tig, dazu noch eine Desk­top­fest­plat­te mit 7.200 rpm anstel­le der Note­book­plat­te mit 5.400 rpm… wobei ich ein wenig ver­wun­dert war, dass Apple die 8 MB Cache-Vari­an­te der Plat­te ver­baut hat, kos­tet die 16 MB-Vari­an­te bei ein­schlä­gi­gen Händ­lern doch gera­de mal 2,- EUR brut­to mehr.

Drückt mir mal die Dau­men, dass das Gerät auch ankommt und nicht unter­wegs “ver­schwin­det”, damit ich mei­ne Gut­schrift so schnell wie mög­lich erhal­te und mir dann recht bald end­lich ein neu­es Gerät samt dem Leo­par­den bestel­len kann…

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Haufenweise

Sym­pa­thie ver­spielt Apple der­zeit mit dem Ver­hal­ten rund ums iPho­ne. Ich per­sön­lich fin­de das Gerät optisch und, was ich aus Vide­os erse­hen konn­te, von der Benut­zer­füh­rung her wirk­lich toll, wenn nicht sogar revo­lu­tio­nell. Aber das Geschäfts­ge­bah­ren von Apple sowie eini­ge feh­len­de Fea­tures trü­gen das Ver­gnü­gen an die­sem Stück Hard­ware mas­siv.

Ich stel­le mir bei fol­gen­den Aspek­ten des iPho­nes die Fra­ge, was Apple sich dabei eigent­lich gedacht hat:

- Pro­vi­der­bin­dung: Wie­so um alles in der Welt kann man das iPho­ne nicht über den Apple Store kau­fen und wie­so ver­dammt noch mal darf das Gerät in jedem Land nur von einem ein­zi­gen Anbie­ter ver­trie­ben wer­den? Damit ver­baut sich Apple doch selbst einen ziem­lich gro­ßen Teil der poten­ti­el­len Kun­den.

- Preis­ge­stal­tung: 399,- EUR in Ver­bin­dung mit einem Ver­trag sind durch­aus akzep­ta­bel, berück­sich­tigt man, dass man für Apple-Gerä­te nun mal immer einen klei­nen Desi­gnauf­preis inkauf neh­men muss und das Gerät tech­nisch nun wirk­lich auf dem aktu­el­len Stand der Tech­nik ist (bis auf viel­leicht die 2 MP-Kame­ra). Wenn ich dann aber rund 50,- EUR pro Monat für einen Lauf­zeit­ver­trag mit einem ziem­lich lächer­li­chen Vor­rat an Inklu­siv­mi­nu­ten und ‑SMS ble­chen muss, wird mir ganz anders. Hoch­ge­rech­net sind das auf einen Ver­trags­zeit­raum von 24 Mona­ten ver­teilt ca. 1.200 €, die das Gerät zusätz­lich (!) kos­tet, macht also einen Gesamt­preis von 1.600 €. Klar, ich kann von die­sem Geld tele­fo­nie­ren, SMS schi­cken und sur­fen, aber 100 Frei­mi­nu­ten, 40 Frei-SMS und eine Daten­flat­rate via EDGE, die gar kei­ne ist… Was soll das? Wen will T‑Online/Apple damit locken? Kei­nen Men­schen, der rech­nen kann auf jeden Fall.

- Feh­len­de Fea­tures: Auf der Pro­dukt­web­site von Mac OS X wird mit den über­ra­gen­den Java-Fähig­kei­ten des Sys­tems gewor­ben. In der Tat, auf einem Mac muss kein JRE instal­liert wer­den, um Java-Anwen­dun­gen aus­zu­füh­ren. Aber wie­so hat das iPho­ne, was ja nun auch unter Mac OS X läuft, kei­ne Mög­lich­keit, Java-Anwen­dun­gen aus­zu­füh­ren? Und wie­so fehlt Flash? Wie vie­le Web­sites basie­ren auf Flash? Wie­so kann ich mit der inte­grier­ten Kame­ra trotz meh­re­ren GB Fest­plat­ten­ka­pa­zi­tät kei­ne Video­clips dre­hen? Apple hat doch einen tol­len eige­nen Video­co­dec, es wür­den ja nicht mal Lizenz­ge­büh­ren anfal­len. Dann das Feh­len einer UMTS-Unter­stüt­zung in Euro­pa, einer Regi­on, die mitt­ler­wei­le ziem­lich stark von UMTS durch­setzt ist und somit auf Daten­trans­fer­ra­ten von 7,2 MBit anstel­le von lächer­li­chen 384 KBit (brut­to; EDGE) zurück­grei­fen kann. Wer bit­te möch­te denn Songs aus dem iTu­nes-Store mit sagen­haf­ten 40 kByte pro Sekun­de her­un­ter­la­den? Also ich nicht… Es gibt noch eini­ge wei­te­re Klei­nig­kei­ten, die ich per­sön­lich ein­fach nicht begrei­fen will und die die Benut­zer­füh­rung des iPho­ne mas­siv abwer­ten.

Die Soft­ware­man­kos könn(t)en natür­lich pro­blem­los von Apple über ein Soft­ware­up­date beho­ben wer­den, die Pro­vi­der­bin­dung, die Preis­ge­stal­tung und das Feh­len von UMTS hin­ge­gen müss­ten ander­wei­tig ange­gan­gen wer­den, wor­an Apple aber offen­sicht­lich kein Inter­es­se hat. Scha­de eigent­lich, wür­de ich mir das Gerät ansons­ten sicher­lich zule­gen. Aber unter die­sen Bedin­gun­gen kommt das für mich nicht in Fra­ge. Selbst Schuld, Apple, bin ich sicher­lich nicht der ein­zi­ge, der so denkt.

Und nun mei­ne gut und ernst gemein­te Fra­ge, die sicher­lich nicht nur mir, als Apple-Freund, auf der Zun­ge liegt: Ste­ve, wie­so tust du das? Musst du dich an Micro­soft ori­en­tie­ren und dei­ne Markt­macht aus­nut­zen? Ich find’s ja schon ganz schön dreist, die Mobil­funk­an­bie­ter zu zwin­gen, Apple an den Umsät­zen zu betei­li­gen. Apple geht es der­zeit sehr gut, wie­so sol­che Maß­nah­men? Für mich klingt das nach einer Art Erpres­sung und Geld­ma­che­rei. Schön aber für Frank­reich, dass dort die Bin­dung des Geräts an einen Anbie­ter per Gesetz unzu­läs­sig ist… Wie­so darf man das in Deutsch­land?

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Schnell…

ging es ja mit der Lie­fe­rung, schnell ist auch der Rech­ner, aber… ent­ge­gen der Zusa­ge mei­nes Ver­käu­fers bei Apple liegt mei­nem schö­nen neu­en iMac 24″ Mac OS X Tiger bei. Na hof­fent­lich klappt die kos­ten­lo­se Nach­sen­dung von Leo­po­ard, wie mir zuge­sagt wur­de, soll­te wider Erwar­ten doch Tiger bei­lie­gen. Drückt mir mal die Dau­men. Jetzt muss ich wohl doch noch bis Sams­tag mit dem Power­Book arbei­ten, scha­de…

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Jeeeeehaaa…

I did it :-) Ich hab soeben tele­fo­nisch mei­nen iMac 24″ (2,4 GHz Core2Duo, 320 GB SATA HDD, DVD-Bren­ner, 1 GB RAM, 256 MB Rade­on 2600 Pro) bestellt :-) Laut Ver­käu­fer liegt Leo­po­ard dem Gerät defi­ni­tiv bei. Hof­fent­lich klappt das auch. Dank Bil­dungs­ra­batt hab ich mal schlan­ke 140,- € gegen­über dem regu­lä­ren Preis gespart. Für mein Power­Book G4 hab ich so wie es aus­sieht auch schon einen Käu­fer, es wird also alles gut :-)

Jetzt darf ich noch einen mei­ner Kun­den dem­nächst mit Macs aus­stat­ten, zwei nied­li­che Mac minis soll der gute Mann bekom­men. Der­zeit ste­hen bei dem zwei iMacs Bau­jahr 2000, die sogar noch mit Mac OS 9 lau­fen, es wird also Zeit… ;-) Man kann zwar noch mit den Kis­ten arbei­ten, aber wit­zi­ger­wei­se sprengt sein E‑Mail-Auf­kom­men mitt­ler­wei­le die Ver­wal­tungs­gren­zen von Micro­soft Entou­ra­ge (Pen­dant zu Out­look unter Mac OS), es wird also wirk­lich Zeit…

Ach ja, wer sich die neu­en Fea­tures in Mac OS X “Leo­po­ard” 10.5 mal “live” anschau­en will, soll­te mal einen Blick auf die durch­aus sehens­wer­te Gui­ded Tour auf den Sei­ten von Apple wer­fen.

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Logitech ist doof :(

War­um? Ganz ein­fach, weil Logi­tech kei­ne Trei­ber mehr für Mac OS X ver­öf­fent­licht. Bis dato hab ich mich immer für Logi­tech-Gerä­te ent­schie­den, weil es sehr gute Trei­ber für Mac OS X für die Gerä­te des Her­stel­lers gab. Mein vor gar nicht so lan­ger Zeit erwor­be­nes Logi­tech Cord­less Desk­top Com­fort Laser kam ohne Trei­ber für OS X, auf der Home­page gibt es auch kei­ne. Natür­lich kann ich die Gerä­te trotz­dem nut­zen. Mei­ne neu­es­te Anschaf­fung, die Logi­tech Quick­Cam for Note­books Delu­xe, ver­fügt eben­falls über kei­ne Trei­ber für Mac OS X. Glück­li­cher­wei­se unter­stützt das Gerät UVC, sodass ich die Kame­ra trotz­dem ein­wand­frei unter OS X nut­zen kann. Obwohl “ein­wand­frei” hier rela­tiv ist. Sky­pe fin­det die Kame­ra und nutzt sie auch sofort, iChat hin­ge­gen sagt mir, dass kei­ne Kame­ra gefun­den wer­den konn­te.

War­um Logi­tech nun wei­ter­hin doof ist, obwohl ich alle Gerä­te nut­zen kann? Ganz ein­fach, weil ich die Gerä­te nicht kon­fi­gu­rie­ren kann. Sie funk­tio­nie­ren zwar, aber die Zusatz­tas­ten mei­ner Maus tun nicht das, was sie sol­len und die Tas­ten für Play/Pause auf der Tas­ta­tur las­sen sich eben­falls nicht ver­wen­den, glei­ches gilt für die Vor­wärts-/Rück­wärts-Tas­ten. Die Auf­lö­sung der Web­cam lässt sich nicht steu­ern, es wird immer die Stan­dard­auf­lö­sung und der stan­dard­mä­ßi­ge Weiß­ab­gleich ver­wen­det. Die Qua­li­tät ist trotz­dem toll, aber sie lies­se sich sicher­lich opti­mie­ren, hät­te ich ein Kon­fi­gu­ra­ti­ons­tool zur Ver­fü­gung.

Auf­fäl­lig war auch schon, dass auf mei­ner Tas­ta­tur nur noch das Win­dows-Sym­bol auf den Zusatz­tas­ten prang­te, nicht aber mehr der Apfel, wie das bei frü­he­ren Genera­tio­nen der Fall gewe­sen ist.

Tja, sehr scha­de Logi­tech. Selbst Micro­soft bringt Trei­ber für Mac OS X, wenigs­tens für Ein­ga­be­ge­rä­te, wie das bei Web­cams aus Red­mond aus­sieht, ver­mag ich nicht zu sagen, hab noch nicht nach­ge­schaut ;-) Also Logi­tech, legt euch ins Zeug und bedient auch wie­der die Kun­den mit Apple-Com­pu­tern. Hat doch frü­her auch geklappt und immer mehr Leu­te kau­fen mitt­ler­wei­le Com­pu­ter aus Cup­er­ti­no. Was soll das also? Dan­ke! :-)

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Apple Mail zu PlainText-Mails überreden

Schon län­ger bin ich leicht genervt davon, dass Apple Mail zwar brav neue Mails im rei­nen Text­for­mat ver­fasst (nach Set­zen der ent­spre­chen­den Ein­stel­lung via Mail (aus Drop­down-Menü) -> Ein­stel­lun­gen -> Ver­fas­sen -> For­mat der E‑Mail: Rei­ner Text), auf HTML-Mails aber auch immer in HTML ant­wor­tet. Selbst schuld, ich war ein­fach ein wenig blind. Im sel­ben Unter­punkt, näm­lich Ver­fas­sen, gibt es eine wei­te­re Ein­stel­lung, die da lau­tet “Das­sel­be For­mat ver­wen­den wir in der Ori­gi­nal-E-Mail”. Schon klappts ;-)

Wer nun aber auch noch Mail dazu über­re­den möch­te, HTML-Mails, sofern sinn­voll, im rei­nen Text­for­mat anzu­zei­gen, soll­te mal nach­fol­gen­den Befehl an der bash ein­ge­ben:

defaults wri­te com.apple.mail Pre­fer­P­lain­Text ‑bool TRUE

Vor­her brav Mail schlie­ßen und danach neu star­ten. Sofern HTML in der Mail nur für den Text ver­wen­det wur­de, igno­riert Mail das ein­fach. Wenn aber Bil­der ein­ge­bun­den wur­den, wer­den die Mails wei­ter­hin im HTML-For­mat ange­zeigt.

Ein

defaults wri­te com.apple.mail Pre­fer­P­lain­Text ‑bool FALSE

macht die Ände­rung wie­der rück­gän­gig.