Bedrückend


fin­de ich es in Alters­hei­men. Mei­ne Groß­mutter, 93 Jah­re alt, muss­te vor etwa neun Mona­ten da hin, es ging ein­fach nicht mehr anders. Mei­ne gan­ze Fami­lie besucht sie dort regel­mä­ßig, nur ich nicht… Nicht, dass mir nichts an ihr lie­gen wür­de, aber… ich fühl mich dort ein­fach furcht­bar unwohl. Kennt ihr das? Die­se vie­len, alten, gebrech­li­chen Men­schen, die dort vor sich hin­ve­ge­tie­ren. Das Heim, um das es sich hier im Spe­zi­el­len dreht, ist wirk­lich schön, die Pfle­ger sind laut Aus­sa­ge mei­ner Oma lie­be­voll und küm­mern sich wirk­lich gut, aber trotz­dem. Noch schlim­mer wird es, wenn eine Per­son, mit der man sein gesam­tes Leben irgend­wie ver­bracht hat die gan­ze Zeit davon redet, dass sie am liebs­ten ster­ben wür­de. Ich kann das schon irgend­wie ver­ste­hen, ich per­sön­lich möch­te nicht so alt wer­den, aber hören möch­te ich das trotz­dem nicht. Traurig…


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