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Auto Rennsport

Renntaxi in Oschersleben

Nach lan­gem Zögern habe ich es mir dann doch gegönnt und eine Renn­ta­xi — Motor­sport Are­na Oschers­le­ben gebucht. Ich hat­te mir den Z4 aus­ge­sucht, da mir der Mini mit sei­nen 200 PS dann doch etwas zu schwach moto­ri­siert war, der Por­sche aber war mir ein­fach zu teu­er. Also eben die Mit­tel­klas­se: ein Z4 GT3 mit rund 500 PS für 199 €. Kein Schnap­per, wenn man bedenkt, dass der Spaß nach nicht mal sechs Minu­ten vor­bei ist.

BMW Z4 GT3
BMW Z4 GT3

Aber so was macht man ja nicht alle Tage. Also will ich lie­ber über die posi­ti­ven Din­ge schrei­ben ;-). Denn das war es: abso­lu­ter Ober­ham­mer. In dem Auto ist es eng, warm und riecht nach Ben­zin. Ach ja, laut ist es auch noch. Und für die Scha­len­sit­ze bin ich ne Ecke zu breit. Aber egal. Es war ein­fach der Ham­mer. Wie mich mein Fah­rer (Nicky, wenn ich nicht irre) durch die Kur­ven gescheucht hat, das erlebt man nicht alle Tage. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit lag bei gera­de mal ca. 230 km/h, die Beschleu­ni­gung hat mich auch gar nicht so sehr beein­druckt. Aber mit wel­cher Prä­zi­si­on der Fah­rer die Kur­ven genom­men hat und die Ver­zö­ge­rung sowie die Flieh­kräf­te, denen man aus­ge­setzt war, das war ein­fach atem­be­rau­bend. Und das sage ich, obwohl ich beim Are­na Trai­ning in Oschers­le­ben immer wie­der selbst die Stre­cke befah­re und mein fahr­ba­rer Unter­satz eigent­lich auch recht gut geeig­net ist, um sich ein wenig den Flieh­kräf­ten aus­zu­set­zen.

Den Por­sche habe ich aus irgend­wel­chen Grün­den nur in der Box und dafür nicht auf der Stre­cke gefilmt, umge­kehr­tes gilt für Mini und Z4. Den 924, den es seit dem letz­ten Mal gibt, habe ich nur kurz von hin­ten foto­gra­fiert, da er laut Kenn­zei­chen aus mei­ner Stadt kommt.

Den­noch, hier ein paar Vide­os (in Full-HD, als klei­ner Hin­weis für die­je­ni­gen mit Dorf-DSL ;-)) und Fotos. Das gro­ße Video ist eigent­lich nur kurz sehens­wert, da es qua­si ein Stand­bild mit Ton ist, ich war aber zu faul, es wei­ter zu schnei­den. Ich hat­te ja die gan­ze Zeit gehofft, dass der Por­sche in der Gara­ge anfährt. Tat er aber lei­der nicht. Also klar, aber erst deut­lich spä­ter.

Viel Spaß!

Porsche 924
Por­sche 924
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Google Technologie

Das Update ist da

Ich kann es noch gar nicht glau­ben. Gera­de mal 3,5 Mona­te hat es gedau­ert, bis mein Moto­ro­la Moto G end­lich das Update auf Lol­li­pop bekom­men hat. Mona­te spä­ter als US-Gerä­te. Ich habe von Andro­id echt die Nase gestri­chen voll. Natür­lich nicht nur wegen der Update­po­li­tik, aber das hat dem Gan­zen noch die Kro­ne auf­ge­setzt. Mei­nen Rant kann man hier nach­le­sen.

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Google Open Source Software Technik

Ich wollte Android mal wirklich ausprobieren

Und das tat ich dann auch. Mir stand als Fir­men­te­le­fon ein Black­ber­ry Z10 zur Ver­fü­gung. Das Gerät ging mir eigent­lich den gan­zen Tag nur auf die Ner­ven. Die, aus mei­ner Sicht, umständ­li­che Bedie­nung war die Haupt­schul­di­ge Ursa­che. Tech­nisch war an dem Gerät sonst nichts aus­zu­set­zen, aber ich woll­te mit der Bedie­nung ein­fach nicht zurecht kom­men. Ich habe es rund neun Mona­te lang wirk­lich pro­biert, man kann mir also nicht vor­wer­fen, sofort die Flin­te ins Korn gewor­fen zu haben.

Da ich mich pri­vat mit der Andro­id-Ent­wick­lung befas­sen und sowie­so mal inten­siv ein Andro­id-Gerät aus­pro­bie­ren woll­te, kauf­te ich mir auf eige­ne Kap­pe einen Androi­den. Mei­ne Anfor­de­run­gen an das Gerät waren ein gerin­ger Preis, immer­hin ist das ja immer eines der Haupt­ar­gu­men­te pro Andro­id, und ein mög­lichst unver­än­der­tes Andro­id-Betriebs­sys­tem. Moto­ro­la bot mir bei­des in Kom­bi­na­ti­on in Form des Moto­ro­la Moto E an. Für gera­de mal 99 € soll­te ich ein aktu­el­les Smart­pho­ne mit 4,3″-Display und Andro­id 4.4.4 bekom­men. Gese­hen, bestellt. Auf den ers­ten Blick war ich mehr als posi­tiv über­rascht dar­über, was mir hier für 99 € gebo­ten wird. Im Ver­lau­fe der kom­men­den Wochen stell­te sich dann aber lei­der her­aus, dass 4 GB Mas­sen­spei­cher und 1 GB RAM für die täg­li­che Arbeit doch etwas knapp bemes­sen sind. Nach nicht mal einem Dut­zend instal­lier­ter Apps war der inter­ne Spei­cher voll, und dank der Anwen­dun­gen, die ich für den Fir­men­be­trieb brau­che, genüg­te auch der Arbeits­spei­cher (schein­bar) nicht. Das Sys­tem ruckel­te und zuckel­te an allen Ecken und Enden. Das frü­her viel gerühm­te Fea­ture von Andro­id, dass man Apps und Daten ein­fach auf eine güns­tig dazu gekauf­te Micro-SD kopie­ren konn­te, wur­de mei­nen Recher­chen nach mit Andro­id 4.0 ent­fernt. Nur mit ger­oo­te­ten, also „geknack­ten“ Tele­fo­nen ist dies nach wie vor mög­lich. Scha­de, so blieb mei­ne 16 GB gro­ße Micro-SD fast voll­stän­dig leer. Den­noch, für Ein­stei­ger hal­te ich das Tele­fon für sehr geeig­net, zumal Moto­ro­la auch ein Update auf Andro­id 5 Lol­li­pop ver­spro­chen hat. Das Release scheint aller­dings auf sich war­ten zu las­sen, vor über zwei Mona­ten hat Goog­le Ver­si­on 5.0 nun ver­öf­fent­licht. Auf dem Moto E ist lei­der nach wie vor kein Update in Sicht. Gebt mal bit­te Gas, Moto­ro­la ;-).

Da das Moto E also für mei­ne Ansprü­che etwas unter­di­men­sio­niert war, muss­te etwas grö­ße­res her. Hier bot sich das Moto­ro­la Moto G zwei­te Genera­ti­on an. Aus­ge­stat­tet mit einem 5″-Display, 8 GB inter­nem Spei­cher, aber lei­der eben­falls nur 1 GB RAM, erschien mir das schon eher nach dem Gerät, das ich such­te. Und für einen Kampf­preis von gera­de ein­mal 171 € über­leg­te ich nicht lan­ge. Der Ein­druck, den ich auf dem Moto E hat­te, dass 1 GB RAM nicht genügt, erwies sich als unwahr. Ich ver­mu­te mitt­ler­wei­le, dass die CPU in dem Moto E ein­fach zu schwach­brüs­tig war. Das Moto G kommt zwar gele­gent­lich auch mal ins Schwit­zen, ist aber ins­ge­samt deut­lich per­for­man­ter. Nur sel­ten bin ich von dem Gerät genervt, weil es mich meh­re­re Sekun­den war­ten lässt. Der inter­ne Spei­cher von 8 GB genügt eben­falls. Ein net­tes Zusatz­fea­ture: das Tele­fon ist Dual-SIM-fähig. Ich habe also neben mei­ner Fir­men­kar­te noch die Mög­lich­keit, eine wei­te­re SIM-Kar­te in das Gerät zu ste­cken. Ich per­sön­lich brau­che das bis­her nicht, aber viel­leicht kommt das ja noch … Auch für die­ses Gerät hat Moto­ro­la ein „zeit­na­hes“ Update auf Lol­li­pop ver­spro­chen. Angeb­lich wird der­zeit in Polen getes­tet, in Deutsch­land gibt es das Update lei­der immer noch nicht.

Die Akku­lauf­zeit bei­der Gerä­te war übri­gens über­ra­schend gut, in der Regel hat­te ich am Ende eines nor­ma­len Tages noch 40 % oder mehr Akku­la­dung übrig.

Nun zur Soft­ware: die viel­ge­rühm­ten Anpas­sungs­fä­hig­kei­ten von Andro­id schau­te ich mir zuerst an. Ich tes­te­te also diver­se Laun­cher, instal­lier­te Icon-Packs, Noti­fier, Lock­screens und wie sie nicht alle hei­ßen. Eine net­te Mög­lich­keit, sei­ne Frei­zeit zu ver­brin­gen. Nach geschätz­ten vier Stun­den hat­te ich mich dann auf eine Kom­bi­na­ti­on ein­ge­schos­sen: Yahoo Avia­te, die Moons­hi­ne-Icons, AcDis­play als Lock­screen (ein Deri­va­te von Moto­ro­las Moto-X-exklu­si­vem Active­Dis­play) sowie Heads-up noti­fi­ca­ti­ons. Als alter­na­ti­ve Tas­ta­tur hol­te ich mir die ziem­lich bekann­te Swift­Key-Tas­ta­tur. So macht die Bedie­nung von Andro­id tat­säch­lich Spaß, was ich vom Werks-Andro­id nur begrenzt behaup­ten konn­te. Der Goog­le-eige­ne Laun­cher war zwar auch nicht schlecht, der von Yahoo gefällt mir aber deut­lich bes­ser. Das voll­stän­di­ge Feh­len eines ver­nünf­ti­gen Lock-Screens und das Noti­fi­ca­ti­on-Ver­hal­ten von Andro­id 4.4 mach­ten auf mich als iOS-8-User einen ziem­lich merk­wür­di­gen Ein­druck. Auch die Goog­le-eige­ne Tas­ta­tur ist nicht son­der­lich kom­for­ta­bel. Aber so geht es. Ich bin trotz­dem schon unheim­lich auf Andro­id 5.0 gespannt, da ich eigent­lich lie­ber mit Bord­mit­teln von Betriebs­sys­te­men arbei­te, da „Mods“ erfah­rungs­ge­mäß auch Pro­ble­me mit sich brin­gen. Viel­leicht schafft Goog­le es ja, dass man auch im Aus­lie­fe­rungs­zu­stand ver­nünf­tig damit arbei­ten kann.

Es gibt trotz­dem noch eini­ge Din­ge, die mich echt stö­ren. Die für den Fir­men­be­trieb ein­ge­setz­te PIM-Lösung kann zwar Noti­fi­ca­ti­ons ver­sen­den, scheint aber kei­ne Bad­ges zu unter­stüt­zen. Ich sehe also an der E‑Mail-Kom­po­nen­te nie, wie vie­le unge­le­se­ne E‑Mails ich habe. Sel­bi­ges gilt für die Kalen­der­kom­po­nen­te. Viel­leicht nicht direkt die Schuld von Andro­id, ner­vig ist es trotz­dem. Auf iOS-Gerä­ten lässt sich die von uns ver­wen­de­te Lösung direkt in die nati­ven Apps (Mail, Kon­tak­te, etc.) inte­grie­ren. Das scheint mit dem ach-so-offe­nen Andro­id aus irgend­ei­nem Grun­de nicht zu gehen, ver­mu­te ich mal.

Dann ist es so, dass ich eini­ge Apps tat­säch­lich auf die SD-Kar­te ver­schie­ben konn­te. Ich glau­be, dass es aus­schließ­lich Apps aus dem Ama­zon-App-Store waren, kann es aber auch nicht beschwö­ren. Es geht aber defi­ni­tiv nicht mit allen Apps von Ama­zon. Die Logik dahin­ter erschließt sich mir nicht. Und das mir als IT-Pro­fi, der seit rund 16 Jah­ren in dem Bereich tätig ist. Ich fra­ge mich, was ein Laie davon hal­ten wür­de …

Als ich über die Unter­schie­de zwi­schen ART und Dal­vik las und erfuhr, wie man umschal­tet, woll­te ich das doch gleich mal aus­pro­bie­ren. Das funk­tio­nier­te auch pro­blem­frei. Läs­tig ist aber, dass das Opti­mie­ren der Apps jetzt bei jedem Neu­start erfolgt. Den Sinn dahin­ter ver­ste­he ich nicht.

Mei­ne Ver­su­che, Cal­DAV-Kalen­der und Card­DAV-Adress­bü­cher anzu­bin­den, schei­ter­ten. Dafür ist eine Zusatz­soft­ware erfor­der­lich. Das ach-so-offe­ne Andro­id erschwert einem hier den Weg, offe­ne Pro­to­kol­le für die­se Din­ge zu ver­wen­den. Mut­maß­lich, um die Goog­le-eige­nen Diens­te zu pushen. So muss­ten mei­ne own­Cloud-Anbin­dun­gen über Zusatz­soft­ware erle­digt wer­den.

Immer wie­der nach dem Ent­sper­ren oder auch einem Neu­start habe ich Absturz­mel­dun­gen auf dem Bild­schirm, bei denen ich mich fra­ge, wie­so mir die über­haupt ein­ge­blen­det wer­den. Wenn im Hin­ter­grund Diens­te lau­fen, die abstür­zen, wäh­rend ich das Tele­fon nicht ver­wen­de, dann sol­len die doch ein­fach neu­ge­star­tet wer­den. Das inter­es­siert mich nach dem Ent­sper­ren doch kein Stück.

Fazit: Andro­id ist nicht schlecht, aber das War­ten auf ein Update, das mitt­ler­wei­le zwei Mona­te am Markt ist, nervt mich jetzt schon. Ob ich 5.1 bekom­men wer­de, weiß ich jetzt noch nicht. Die Absturz­mel­dun­gen erge­ben kei­nen Sinn und das Ver­hal­ten bzgl. der SD-Kar­te ist ein­fach nur inkon­sis­tent. Ich wer­de die­ses Tele­fon nun noch eini­ge Mona­te im Ein­satz las­sen. Im Gro­ben und Gan­zen kann ich recht gut damit arbei­ten. Den­noch ver­ste­he ich nicht, wie sich eine so gro­ße Fan­ge­mein­de um das Betriebs­sys­tem her­um hat auf­bau­en kön­nen.

iOS mag zwar recht geschlos­sen sein, dafür aber funk­tio­niert es (in der Regel) ein­fach. Die Inkon­sis­ten­zen, die ich auf mei­nem Andro­id-Gerät erle­ben muss, habe ich auf mei­nem iPho­ne nicht. Wer ger­ne bas­telt, ist mit Andro­id recht gut bera­ten. Bei mir ebb­te der Bas­tel­trieb aber nach weni­gen Tagen ab. Ich habe jetzt eine Kom­bi­na­ti­on, mit der ich pro­duk­tiv arbei­ten kann. Bevor ich an die­ser wie­der etwas ändern wer­de, wer­den sicher­lich eini­ge Mona­te ins Land gehen. Ob das nötig ist, mag man sich jetzt fra­gen. Mei­ne Ant­wort dar­auf ist ein bestimm­tes Jein. Man kann es, also wird man es ver­mut­lich auch tun, aber ich wäre auch nicht böse, wenn es nicht gin­ge …

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Linux OS X Terminal

Dateien älter als n Tage löschen unter Linux

Das geht so:

find /pfad/zu/den/dateien/* -mtime +anzahl-tage -exec rm {} \;

Das Kom­man­do find sorgt erst mal dafür, dass die Datei­en nach dem gewünsch­ten Mus­ter (-mti­me) aus­fin­dig gemacht wer­den. Danach wird das Ergeb­nis an das Kom­man­do rm über­ge­ben. Die geschweif­ten Klam­mern beinhal­ten qua­si das Ergeb­nis, die Ergeb­nis­lis­te wird dann also von rm ver­ar­bei­tet. Getes­tet und für funk­tio­nie­rend befun­den.
Gefun­den auf: http://www.howtogeek.com/howto/ubuntu/delete-files-older-than-x-days-on-linux/

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Rennsport

Oschersleben, mal wieder

Am 07.08. war ich, mit Ver­stär­kung, wie­der in Oschers­le­ben. Jetzt zum ers­ten Mal mit mei­nem neu­en Fahr­zeug, einem Renault Méga­ne R.S.. Was für ein Unter­schied. Gar kein Ver­gleich zu mei­nem mäßig sport­li­chen Opel Astra, den ich vor­her gefah­ren bin. Mei­ne Beglei­tung kam im Seat Leon und VW Golf GTD ange­rückt. Auch wenn die Stre­cke echt kurz ist, macht sie doch unheim­lich Spaß. Die­sen Monat wer­de ich wohl gleich noch mal hin­fah­ren, im Okto­ber wird es noch einen Ter­min geben. Schnell noch alles mit­neh­men, bevor die Win­ter­pau­se beginnt. Genug der Wor­te, hier eini­ge Bil­der vom 07.08.:

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Technik

Von FYVE zu Congstar

Da ich in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit immer wie­der viel Zeit an Orten ver­bracht habe, an denen Voda­fone nur schlech­ten bis kei­nen Emp­fang hat­te, woll­te ich einen Netzwech­sel voll­zie­hen. Ich war bis­her mit FYVE immer sehr zufrie­den, der Ser­vice stimm­te meist. Aber die Netz­ab­de­ckung von Voda­fone war eben ein Pro­blem für mich.

Daher auch der Wech­sel zu Cong­star, die Dienst­leis­tun­gen im Netz der Deut­schen Tele­kom anbie­ten. Und das Netz ist tat­säch­lich auch deut­lich bes­ser. Das war es dann aber auch schon. Fol­gen­de Din­ge ner­ven ein­fach mas­siv:

  • Ant­wor­ten des Ser­vice las­sen teil­wei­se bis zu drei Tage auf sich war­ten
  • Es gibt kein Netz­be­trei­ber­lo­go (gut, das ist nichts gra­vie­ren­des, unschön fin­de ich es trotz­dem)
  • Visu­al Voice­mail wird nicht ange­bo­ten
  • 500 MB Cong­star-Traf­fic hal­ten ca. zwei Wochen, 500 MB FYVE-Traf­fic habe ich in einem Abrech­nungs­mo­nat nie auf­brau­chen kön­nen
  • Kün­di­gungs­fris­ten von Pre­paid-Optio­nen (so was gab es bei FYVE nicht, die Kün­di­gung wur­de immer zum Ende des Abrech­nungs­mo­nats gül­tig, auch, wenn ich einen Tag vor­her gekün­digt habe)
  • Das Netz scheint schlech­ter zu sein als bei Ver­trags­kun­den, die direkt bei der Tele­kom sind

Ich habe bei mei­ner Erst­be­stel­lung einen Feh­ler gemacht: ich woll­te mei­ne Ruf­num­mer über­neh­men, habe aber nicht lan­ge genug gewar­tet, bis FYVE sie frei­ge­ge­ben hat. Anstatt, dass Cong­star mir das mit­teilt und mich fragt, was ich nun tun möch­te, wur­de mir ein­fach eine SIM-Kar­te mit einer neu­en Num­mer zuge­schickt. Ich leg­te sofort bei Ver­sandan­kün­di­gung Veto ein, was auch als Ticket regis­triert wur­de. Eine per­sön­li­che Ant­wort blieb aus. Beim zwei­ten Ver­such hat­te ich die fal­sche Opti­on (sofort anstel­le Ende des Ver­trags­ver­hält­nis­ses) gewählt, wie­der das glei­che Spiel. Auch hier, Ticket ging auf, kei­ne Rück­mel­dung. Ein paar Tage spä­ter lagen mir dann zwei SIM-Kar­ten vor, die ich gar nicht haben woll­te. Als ich dann den Ser­vice kon­tak­tier­te und frag­te, wie­so ich trotz Inge­brauch­nah­me des Rück­tritts­rechts, den­noch die Kar­ten bekom­men habe, hieß es, dass kei­ne Mails von mir ein­ge­gan­gen sei­en. Ich ant­wor­te­te mit den Ticket­num­mern. Zwei Tage spä­ter teil­te man mir dann mit, dass die Auf­trä­ge natür­lich stor­niert sei­en und ich die jeweils 9,99 € nicht zu zah­len brau­che. Eine Ent­schul­di­gung für den Feh­ler gab es aber nicht. Die Über­nah­me der Ruf­num­mer hat dann aber glück­li­cher­wei­se noch funk­tio­niert.

Nach den ers­ten zwei Wochen bekam ich eine SMS, dass mein Inklu­siv-Traf­fic ver­braucht sei. Bei FYVE bin ich nie an die Gren­ze mei­nes 500 MB gro­ßen Volu­mens gera­ten, bei Cong­star schon nach zwei Wochen? Über den Data­pass buch­te ich sofort 200 MB nach, die­se sind neun Tage spä­ter eben­falls ver­braucht gewe­sen. Es scheint mir, als bräuch­te ich jetzt 1 GB, obwohl ich an mei­nem Nut­zungs­ver­hal­ten oder den Apps, die im Hin­ter­grund lau­fen, nichts ver­än­dert habe. Im Gegen­teil: um Akku zu spa­ren, habe ich das Abho­len mei­ner E‑Mails auf einen ein­stün­di­gen Inter­vall redu­ziert, zuvor wur­de alle 15 Minu­ten abge­holt. Ich wer­de wohl mal mei­nen Traf­fic­zäh­ler nach Beginn des kom­men­den Abrech­nungs­zeit­raums bemü­hen und schau­en, wie viel ich tat­säch­lich ver­brau­che. Der­zeit kann ich mir höchs­tens vor­stel­len, dass Cong­star kun­den­un­freund­li­cher tak­tet, als das FYVE der Fall gewe­sen ist.

Nun woll­te ich die 500-MB-Opti­on buchen, sie wür­de am 05.09. neu gebucht wer­den. Da Cong­star aber selbst bei Pre­paid-Optio­nen eine sie­ben­tä­gi­ge Kün­di­gungs­frist hat, wird mein Tarif jetzt erst zum 03.10. gekün­digt.

Es mag an mei­nem iPho­ne lie­gen, aber der Emp­fang im Cong­star-Netz ist deut­lich schlech­ter als der, den ich mit mei­nem Black­ber­ry Z10 und einer Ver­trags­kar­te von der Tele­kom habe. Lege ich bei­de Tele­fo­ne neben­ein­an­der, hat das Z10 in der Regel deut­lich bes­se­ren Emp­fang als das iPho­ne. Lei­der han­delt es sich bei der SIM im Z10 um kei­ne Nano-SIM, sonst hät­te ich schon mal getauscht, so bleibt mir nur die Ver­mu­tung, wor­an das lie­gen kann.

In nicht mal zwei Mona­ten Kon­takt mit der Fir­ma Cong­star haben sich jetzt so vie­le Ärger­nis­se erge­ben, dass ich kurz davor bin, den Anbie­ter erneut zu wech­seln. Mit dem Netz bin ich wei­test­ge­hend zufrie­den, aber Kun­den­freund­lich­keit scheint bei die­ser Fir­ma wirk­lich klein geschrie­ben zu wer­den. Kün­di­gungs­fris­ten sind bei einem Pre­paid-Tarif ein­fach nicht ange­bracht.

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Microsoft Technik

Logitech Rechargeable Touchpad T650

Ich habe mir von mei­nem Arbeit­ge­ber ein Touch­pad, das Logi­tech Rech­ar­ge­ab­le Touch­pad T650, für mei­nen Arbeits­platz kau­fen las­sen, da ich zuhau­se an mei­nem iMac schon seit Jah­ren nur noch mit dem Touch­pad arbei­te. Win­dows 8 soll ja auf die Bedie­nung mit Touch-Devices opti­miert sein, also woll­te ich so ein Ding haben. Auf mei­nem Arbeits­platz-Rech­ner, einem leno­vo Think­Pad T530 läuft näm­lich Win­dows 8.1. Ich hoff­te, durch die ver­meint­lich vor­han­de­ne Ges­ten­steue­rung die Arbeit mit Win­dows etwas kom­for­ta­bler gestal­ten zu kön­nen.

Die Rea­li­tät ent­spricht ja sel­ten den Wün­schen und Träu­men, so soll­te es auch die­ses Mal sein. Instal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on des Touch­pads waren recht sim­pel und intui­tiv, die Logi­tech-Soft­ware befand sich nach weni­gen Minu­ten auf der SSD mei­nes Note­books. Das Gerät selbst macht einen sehr hoch­wer­ti­gen Ein­druck, von der Fer­ti­gungs­qua­li­tät her ist es durch­aus mit dem Pen­dant von Apple ver­gleich­bar.

Hier ende­te der posi­ti­ve Erstein­druck aber auch schon. Gut funk­tio­nie­ren die Ges­ten für das Vor­wärts und Rück­wärts im Brow­ser (swi­pen mit drei Fin­gern) und das Scrol­len (hoch/runter bzw. links/rechts mit zwei Fin­gern). Manch­mal habe ich aber das Gefühl, dass das Touch­pad nicht so ganz ver­steht, was ich will. Sol­che Aus­set­zer ken­ne ich von Apple-Touch­pads nicht.

Der flie­ßen­de Bild­lauf, also qua­si das Nach­scrol­len, wie man es von iOS- und ande­ren Mobil­ge­rä­ten kennt, funk­tio­niert zwar, agiert aber nicht intel­li­gent. Schließt man näm­lich im Brow­ser (bei mir Chro­me) einen Tab, wäh­rend das Nach­scrol­len noch im Gan­ge ist, über­trägt er die­sen Rest­mo­ment auf den nächs­ten Tab. Da ich Tabs mit­tels Strg‑W schlie­ße, habe ich dadurch natür­lich noch die Strg-Tas­te gedrückt, was in Ver­bin­dung mit der Scroll­be­we­gung im nächs­ten Tab eine Ver­grö­ße­rung bzw. Ver­klei­ne­rung des Inhalts bewirkt. Sehr läs­tig.

Logi­tech hat außer­dem Ges­ten vor­ge­se­hen, die erfor­dern, dass man mit dem Fin­ger vom abso­lu­ten Rand des Touch­pads aus streicht. Die­se funk­tio­nie­ren weder intui­tiv noch zuver­läs­sig, sind aus mei­ner Sicht also voll­stän­dig über­flüs­sig. Nach eini­gen Tagen des Ver­su­chens habe ich sie frus­triert deak­ti­viert, denn manch­mal habe ich sie ver­se­hent­lich akti­viert, ohne dies zu wol­len. Woll­te ich es, funk­tio­nier­te es aber so gut wie nie.

Der Akku hält im Regel­fall gera­de mal zwei Wochen und wird per USB-Kabel auf­ge­la­den, was das Pro­blem etwas ent­schärft. Ver­bun­den wird das Touch­pad im Übri­gen über die von Logi­tech mitt­ler­wei­le sicher­lich bekann­ten Uni­fied-Emp­fän­ger, die ange­nehm klein sind und somit fast gar nicht mehr aus dem USB-Anschluss her­aus­schau­en.

Das mir ver­blei­ben­de Fazit ist, dass die­ses Touch­pad lei­der nicht mehr als ein net­tes Spiel­zeug ist. Es erschwert die Arbeit zwar nicht unbe­dingt, ver­hält sich aber von Zeit zu Zeit so, dass man es am liebs­ten gegen die Wand pfef­fern wür­de. Dafür sieht es schi­cker aus als eine Maus ;-).

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Auto

Fünf Jahre Opel Astra GTC

Am 13.05.2009 wur­de er zuge­las­sen, mein der­zeit zum Ver­kauf ste­hen­der Opel Astra GTC 1.8 Sport. Es war ein Neu­wa­gen mit ordent­lich Son­der­aus­stat­tung. Fahr­leis­tung etwa 12.000 km pro Jahr. Ich schrei­be die­sen Arti­kel, weil ich hof­fe, dass ihn viel­leicht eini­ge Men­schen lesen, die noch immer der Mei­nung sind, dass gute Autos nur von Volks­wa­gen, Audi, BMW oder Mer­ce­des kom­men kön­nen, und dass alle ande­ren Her­stel­ler nichts tau­gen.

Fol­gen­de Män­gel wur­den im Ver­lau­fe der letz­ten fünf Jah­re fest­ge­stellt:

  • Defek­te Bat­te­rie, ver­lor Flüs­sig­keit. Wur­de nach ca. einem Jahr fest­ge­stellt und von Opel kos­ten­frei beho­ben.
  • Kühl­mit­tel­stand­sen­sor defekt. Habe ich auf eige­ne Kos­ten (ca. 55 €) nach etwa vier Jah­ren behe­ben las­sen. Defekt ist nach ca. drei Jah­ren auf­ge­tre­ten, trat aber nur spo­ra­disch auf, wur­de aber lei­der nicht mehr von der Garan­tie gede­ckelt.

Mehr war nicht. An Ver­schleiß­tei­len kamen noch die vor­de­ren Brem­sen (ca. 500 €) hin­zu, was aber mut­maß­lich mei­nem Fahr­stil geschul­det ist, da ich die Brem­sen ger­ne benutzt habe.

Wei­te­re Ver­schleiß­erschei­nun­gen hat das Fahr­zeug eigent­lich kei­ne. Das Fens­ter auf der Fah­rer­sei­te quietscht manch­mal beim Öff­nen oder Schlie­ßen, aber auch nur bei feuch­tem Wet­ter. Könn­te man ver­mut­lich behe­ben, indem man die Füh­rung schmie­ren lässt. Da ich ein Frisch­luft­fa­na­ti­ker bin und die Fens­ter sehr häu­fig öff­ne und schlie­ße, auch nicht wei­ter ver­wun­der­lich.

Die Sit­ze (von Reca­ro) sind noch ein­wand­frei, nur an der lin­ken Außen­wan­ge der Leh­ne des Fah­rer­sit­zes sind ers­te Abnut­zungs­er­schei­nun­gen sicht­bar.

An eini­gen weni­gen Stel­len knarzt die Innen­ver­klei­dung des Autos, wenn ich über Boden­wel­len, Schlag­lö­cher und ähn­li­ches fah­re. Sport­fahr­werk sei dank, ver­mu­te ich. Das ist nicht toll, aber nach fünf Jah­ren und rund 60.000 km auch nor­mal, schät­ze ich.

Weder die regel­mä­ßig erfolg­ten Inspek­tio­nen, noch der TÜV konn­ten wei­te­re Män­gel fest­stel­len.

Ich habe also in die­sen fünf Jah­ren sage und schrei­be 55 € für die Behe­bung von Män­geln aus­ge­ben müs­sen. Dazu kamen rund 500 € für Ver­schleiß­tei­le. Und jetzt erzäh­le mir bit­te noch mal einer, dass Opel qua­li­ta­tiv min­der­wer­ti­ge Autos baue. Klar, dass eini­ge Tei­le des Innen­raums manch­mal knar­zen ist nicht schön, das wird aber bei ande­ren Fabri­ka­ten nach die­ser Zeit und Lauf­leis­tung auch nicht anders sein.

Frei nach Opels letz­ter Wer­be­kam­pa­gne: Umpar­ken im Kopf. Opel (und ande­re) kön­nen sehr gute Autos bau­en. Und zum Abschluss noch ein Ver­weis auf die letz­te Zufrie­den­heits­um­fra­ge des Online-Maga­zins MOTOR-TALK, in der VW eini­ge Plät­ze hin­ter Opel liegt.

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Auto

Opel Astra GTC Sport 1.8 zu verkaufen

Bei dem Fahr­zeug han­delt es sich um ein Gara­gen­fahr­zeug. Es ist Scheck­heft­ge­pflegt und wur­de immer ordent­lich behan­delt und sorg­fäl­tig gefah­ren. HU und AU sind nagel­neu (wer­den im Mai 2014 erfol­gen), Inspek­ti­on mit Flüs­sig­keits­wech­sel eben­so (auch für Mai 2014 geplant).

Erwäh­nens­wer­te Aus­stat­tungs­merk­ma­le:

- elek­trisch anklapp­ba­re Außen­spie­gel
— beheiz­ba­re Vor­der­sit­ze, Sport­sit­ze von Reca­ro, aus­zieh­ba­re Bein­ver­län­ge­rung, höhen­ver­stell­bar, ver­stell­ba­re Len­den­wir­bel­stüt­ze
OPC Line Paket 2 (Dach­spoi­ler, Front- und Heck­schür­ze, Sei­ten­schwel­ler, OPC-Schrift­zug)
— 17″-Felgen von Opel
— Licht- und Regen­sen­sor
— Kli­ma­au­to­ma­tik
— Blue­tooth-Frei­sprech­ein­rich­tung (werks­sei­tig ver­baut)
— Ein­park­hil­fe hin­ten
— Mul­ti­funk­ti­ons­lenk­rad zur Bedie­nung von Tele­fon und Radio, Sport­lenk­rad, Leder, mit Nop­pie­rung und Dau­men­auf­la­ge
— Bord­com­pu­ter mit Fahrt­zei­ten­stopp­uhr und Ver­brauchs­an­zei­ge
— MP3-fähi­ges CD-Radio mit AUX-Anschluss
— Sport­fahr­werk und ‑getrie­be
— Peda­le in Alu-Optik
— Brem­sen vor­ne (Klöt­ze und Schei­ben) wur­den im Janu­ar 2014 in einer Opel-Ver­trags­werk­statt kom­plett erneu­ert
— Som­mer­rei­fen wur­den im März 2014 erneu­ert (225 45 R17)
— Win­ter­rei­fen auf 15″-Leichtmetallfelgen (195 60 R15), vier Win­ter gefah­ren (weni­ger als 20.000 km), wer­den mit­ver­kauft, die Rei­fen waren immer sach­ge­mäß beim Händ­ler ein­ge­la­gert
— Schei­ben­wi­scher vor­ne und hin­ten wur­den Anfang 2014 aus­ge­tauscht

Die Höchst­ge­schwin­dig­keit beträgt laut Tacho rund 225 km/h. Für einen sport­li­chen Klang ist dank des Spor­taus­puffs (Ori­gi­nal Opel) eben­falls gesorgt. Mit dem Auto fällt man auf jeden Fall auf, nicht zuletzt auf­grund der kna­cki­gen roten Far­be.

Pro­be­fahrt in mei­ner Gegen­wart mög­lich, vor­zugs­wei­se am Wochen­en­de. Ver­kauf nur gegen Bar­zah­lung mit Kauf­ver­trag. Händ­ler­an­fra­gen wer­den igno­riert.

Das Fahr­zeug kann ab sofort begut­ach­tet wer­den, Ver­kauf dann ab Ende Mai, da ich erst dann mein neu­es Auto bekom­me.

VB: 9.900 €

Und, zu guter Letzt, eine paar Fotos des guten Stücks. Wer mehr wis­sen will, soll mich ein­fach kon­tak­tie­ren.

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Git GitHub Software

Eigenes GitHub für 4,49 € monatlich

OK, es ist natür­lich kein rich­tig Git­Hub, son­dern der Open-Source-Klon Git­Lab, den man kos­ten­frei auf eige­ner Hard­ware betrei­ben kann. Sofern man einen Ent­wick­lungs­ser­ver für ein klei­nes Team von Ent­wick­lern sucht, kann man sich mit wenig Auf­wand eine eige­ne Maschi­ne dafür her­rich­ten. Die Restrik­tio­nen, die Git­Hub bei den kos­ten­pflich­ti­gen Accounts auf­er­legt, gel­ten hier natür­lich nicht. Ein­zig und allein die ver­füg­ba­re Hard­ware, bzw. hier die vir­tua­li­sier­te Hard­ware, bil­det die Gren­ze nach oben. Wer aber mit einem klei­nen Team von sagen wir 10 Mann an Pro­jek­ten arbei­tet, dürf­te mit der von mir vor­ge­schla­ge­nen Lösung gut zurecht kom­men.

Wenn als das ange­spro­che­ne Team mit fünf pri­va­ten Repo­sito­rys aus­kommt, zahlt nur 7 US-$ monat­lich, also etwas über 5 € beim der­zei­ti­gen Wech­sel­kurs, für 10 Repo­sito­rys blät­ter man dann etwa 8,50 € hin, und so wei­ter. Arbei­tet man mit unter­schied­li­chen Teams an unter­schied­li­chen Pro­jek­ten, auf die unter­schied­li­che Zugriffs­rech­te ver­ge­ben wer­den sol­len, wird es aber schnell teu­er. Dafür bie­tet Git­Hub die Orga­ni­za­ti­on Plans an. Die star­ten bei 25 $ im Monat, also etwa 18 €. Brau­chen die­se Teams mehr als 10 Repo­sito­rys, lan­det man schon bei 50 $. Außer­dem lie­gen die Daten in den USA, was viel­leicht auch nicht immer erwünscht ist.  Ich möch­te Git­Hub jetzt aber auch nicht schlecht machen, die Platt­form selbst ist geni­al. Aber eben nicht für jeden geeig­net.

Zurück zu mei­nem Pro­jekt: ich habe ein Pro­dukt der Fir­ma net­cup GmbH ver­wen­det, um mei­nen eige­nen Ser­ver auf­zu­set­zen. Die bie­ten eine klei­ne Instanz für gera­de mal 4,49 € monat­lich an. Dabei han­delt es sich um einen auf KVM basie­ren­den vSer­ver, der zwar nur einen Atom-Kern und 1 GB RAM hat, dafür aber immer­hin 60 GB Fest­plat­ten­platz anbie­tet. Für eine nicht sehr inten­siv genutz­te Instanz von Git­Lab aus­rei­chend. Git­Lab selbst emp­fiehlt min­des­tens 768 MB RAM, wir lie­gen mit die­ser Maschi­ne also ober­halb der emp­foh­le­nen Min­dest­men­ge.

Bei mir hat es nur weni­ge Stun­den gedau­ert, bis ich Zugriff auf mei­nen vir­tu­el­len Ser­ver hat­te. Ach­tung: die Instanz wird jähr­lich im Vor­aus berech­net, es fal­len also rund 60 € auf einen Schlag an. Man kann trotz­dem monat­lich kün­di­gen und bekommt dann sein über­be­zahl­tes Geld zurück. Wer nach spä­tes­tens einem Monat sagt, dass er unzu­frie­den ist, bekommt sein Geld voll­stän­dig erstat­tet. Eine fai­re Sache, wie ich fin­de.

Mit den erhal­te­nen Zugangs­da­ten mel­det man sich nun im VCP-Web­in­ter­face an und instal­liert sei­ne nagel­neue VM am Bes­ten gleich frisch neu. Die vor­in­stal­lier­te Ver­si­on beinhal­tet vie­les, das wir gar nicht benö­ti­gen, also weg damit. Ich emp­feh­le, ein Debi­an 7.0 Whee­zy zu instal­lie­ren. Das Sys­tem ist sta­bil und rela­tiv schlank. Danach geht es an die Instal­la­ti­on.

Die Anlei­tung, die das Git­Lab-Pro­jekt geschrie­ben hat, ist sehr ein­fach und ver­ständ­lich, wenn man schon das eine oder ande­re Mal mit der Kon­so­le zu tun gehabt hat. Die Anlei­tung befin­det sich hier:

https://gitlab.com/gitlab-org/gitlab-ce/blob/master/doc/install/installation.md

Nach der Instal­la­ti­on kann man sich bereits mit dem ange­leg­ten Stan­dard-Admin anmel­den, des­sen Daten man natür­lich umge­hend ändern soll­te. Stan­dard­be­nut­zer­na­men und natür­lich erst recht ‑kenn­wör­ter soll­te nie­mals unver­än­dert blei­ben.

Dann ist die Git­Lab-Instanz bereits ein­satz­be­reit. Die Bedie­nung der Web-GUI ist intui­tiv, jeder Schritt wird recht gut erklärt. Updates erle­digt man am Bes­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Upgrade-Scripts. Sofern man die Stan­dard­in­stal­la­ti­on durch­führt und kei­ne Varia­blen anpasst, dürf­te das stress­frei durch­lau­fen.

Für Fra­gen dürft ihr natür­lich ger­ne die Kom­men­tar­funk­ti­on ver­wen­den.