Kategorien
Linux Uncategorized

Da ist es: Ubuntu 11.04

Ubun­tu 11.04, das schein­bar umstrit­tens­te Release seit lan­gem ist nun da. Umstrit­ten, weil nicht mehr Gno­me, son­dern Unity der neue Desk­top-Mana­ger ist. Ich per­sön­lich mag ihn eigent­lich. Liegt aber viel­leicht dar­an, dass ich gene­rell Ver­än­de­run­gen ger­ne mag.

Was sich aber nicht ändert ist die Tat­sa­che, dass ich mal wie­der einen Mir­ror für alle ver­füg­ba­ren Ver­sio­nen von Ubun­tu anbie­te:

ubuntu-11.04-desktop-amd64.iso

ubuntu-11.04-desktop-i386.iso

ubuntu-11.04-server-amd64.iso

ubuntu-11.04-server-i386.iso

ubuntu-11.04-alternate-amd64.iso

ubuntu-11.04-alternate-i386.iso

Die letz­te Beta habe ich schon ein wenig ange­tes­tet und ich mag Unity. Nur scha­de, dass es ohne 3D-Hard­ware nicht läuft. Dafür gibt es aber einen Fork namens Unity2D. Eine klei­ne Goog­le-Suche dürf­te euch bei der Instal­la­ti­on behilf­lich sein. Und nun, fro­hes Sau­gen.

Kategorien
Uncategorized

iOS 4 sammelt Daten und was man dagegen tun kann

Für alle, die das ges­tern nicht mit­be­kom­men haben: App­les iOS-Gerä­te (iPho­ne, iPad 3G, also nur die mit Mobil­funk-Chip) sam­meln seit iOS 4 (also seit unge­fähr 10 Mona­ten) die Posi­ti­ons­da­ten des Geräts. Die­se befin­den sich in einer lei­der viel zu leicht zugäng­li­chen Datei und wer­den bei jedem Back­up gesi­chert. Bekommt man ein neu­es iPho­ne und spielt das Back­up auf die­sem wie­der ein, wer­den die Daten eben­falls über­nom­men. Ent­deckt haben das zwei Sicher­heits­ex­per­ten, die frü­her mal für Apple gear­bei­tet haben. Mac-Benut­zer kön­nen sich unter http://petewarden.github.com/iPhoneTracker/ ein klei­nes Pro­gramm her­un­ter laden, das die­se Daten visua­li­siert (was ich selbst ja eigent­lich ziem­lich cool fin­de :-D). Vor­aus­set­zung dafür ist, dass das Back­up nicht ver­schlüs­selt ist.

Wer sein Back­up also ver­schlüs­selt, ist auf der siche­ren Sei­te. Die Exper­ten konn­ten kei­ner­lei Hin­wei­se dar­auf fin­den, dass Apple die­se Posi­ti­ons­da­ten aus­ge­le­sen oder ver­schickt hat. Sie lie­gen ein­fach nur auf dem Gerät und auf eurem Com­pu­ter.

Mitt­ler­wei­le scheint sich her­aus­kris­tal­li­siert zu haben, wofür Apple die­se Daten sam­melt: iAds. Das mit iOS4 ein­ge­führ­te Wer­be­netz­werk von Apple. Wer das Sam­meln die­ser Daten für die Zukunft ver­hin­dern möch­te, ruft in sei­nem iOS-Gerät ein­fach die Adres­se http://oo.apple.com auf. Das ist für jedes iOS-4-Gerät zu wie­der­ho­len. Damit hat die Sam­me­lei ein Ende.

Um dem Gan­zen ein wenig die Dra­ma­tik zu neh­men: die Datei liegt stüm­per­haft unsi­cher auf eurem Gerät und der Fest­plat­te eures Com­pu­ters. Aber nie­mand, außer euch, hat Zugriff auf die­se Datei. Außer, es hat jemand Zugriff auf euer Tele­fon oder euren Com­pu­ter. Nur dann kön­nen Drit­te an die­se Daten. Der Daten­be­stand wur­de bis­her in kei­ner Form an Apple oder Drit­te ver­schickt oder für die­se geöff­net. Es ist also alles halb so schlimm, als uns die Regen­bo­gen­pres­se es gera­de weis machen möch­te. Das Tele­fon oder Tablet spio­niert euch nicht aus und schickt auch kei­ne Bewe­gungs­re­ports an das CIA.

Die Tat­sa­che, dass Apple die­se Daten ohne Ein­wil­li­gung und Infor­ma­ti­on des Gerä­te­be­sit­zers ein­holt, ist eine Frech­heit, kei­ne Fra­ge, aber eure Daten sind (bis­her) sicher und nie­mand kann die­se ein­se­hen. Trotz­dem hat Apple die­ses Jahr wohl gute Chan­cen auf den Big-Bro­ther-Award ;–).

Sofort­maß­nah­men: oo.apple.com im Brow­ser eures Geräts auf­ru­fen und das Back­up ver­schlüs­seln. Die Ver­schlüs­se­lung eines Back­ups könnt ihr direkt in iTu­nes kon­fi­gu­rie­ren, indem ihr den ent­spre­chen­den Haken bei eurem iOS-Gerät setzt und ein Kenn­wort ver­gebt. Damit ist zwar die Datei auf dem Gerät wei­ter­hin unver­schlüs­selt, aber wenigs­tens die Kopie auf dem Rech­ner ist gegen Fremd­zu­grif­fe wir­kungs­voll geschützt.

Ohne die Times­tamps fin­de ich das eigent­lich ziem­lich wit­zig und ver­öf­fent­li­che des­we­gen auch einen Screen­shot mit den Orten, an denen ich mich seit Juni 2010 auf­ge­hal­ten habe ;–).

Screen­shot ent­fernt, sor­ry” alt=“Mein Bewe­gungs­pro­fil” />

Kategorien
Uncategorized

Aus und vorbei mit der Ordnerwirtschaft

Die Zei­ten der Ord­ner sind gezählt. Immer mehr ver­lie­ren star­re Ord­ner­struk­tu­ren an Rele­vanz und auch an Sinn.

Goog­le hat das schon vor Jah­ren erkannt und das klas­si­sche Ord­ner­kon­zept bei ihrem E‑Mail-Dienst Goog­le Mail über den Hau­fen gewor­fen. Dort gibt es kei­ne Ord­ner mehr. Deren Nach­fol­ger hei­ßen Labels und sind uni­ver­sel­ler ein­setz­bar. Muss­te man im Zeit­al­ter der Ord­ner eine E‑Mail einem ein­zi­gen, ein­deu­ti­gen Ord­ner zuord­nen, kann man dank des Label-Kon­zepts eine E‑Mail (oder einen gan­zen Kon­ver­sa­ti­ons­ver­lauf) meh­re­ren The­men, Labels, zuord­nen. Denn nicht immer kann man den Sach­ver­halt einer E‑Mail oder einer gan­zen Kon­ver­sa­ti­on einem ein­zi­gen The­ma zuord­nen. Nicht zuletzt dank der inte­grier­ten Archiv-Funk­ti­on kann man das Inbox-Zero-Kon­zept ver­fol­gen, ohne jemals wie­der eine E‑Mail löschen zu müs­sen. E‑Mails las­sen sich aber auch ohne die Ver­wen­dung von Labels blitz­schnell wie­der­fin­den, Goog­le ist nicht umsonst Exper­te im Fin­den von Din­gen. Eine Suche nach einer bestimm­ten E‑Mail dürf­te im Zwei­fels­fal­le also schnel­ler gehen, als in vier Dut­zend Ord­nern hän­disch nach einer E‑Mail zu suchen.

Aber die feh­len­de Not­wen­dig­keit, peni­bel Ord­nung hal­ten zu müs­sen hat sich mitt­ler­wei­le auch außer­halb des E‑Mail-Post­fachs mani­fes­tiert. Zu ver­dan­ken hat der Com­pu­ter­be­nut­zer das den sys­tem­weit funk­tio­nie­ren­den Meta­su­chen, die alle moder­nen Betriebs­sys­te­me mitt­ler­wei­le imple­men­tiert haben. Begon­nen hat damit Apple anno 2005, als sie ihrem Betriebs­sys­tem Mac OS 10.4 Tiger die sys­tem­wei­te Suche Spot­light spen­dier­ten. Spot­light funk­tio­niert wie eine Such­ma­schi­ne für den eige­nen Com­pu­ter und weiß immer bescheid, wo wel­che Datei­en mit wel­chen Inhal­ten (sofern sie nicht ver­schlüs­selt sind) lie­gen. Anstatt also auf­wän­dig nach einer Datei unter dut­zen­den oder gar hun­der­ten zu fahn­den, rufe ich ein­fach Spot­light auf und las­se für mich fin­den. Win­dows hat seit Vis­ta eine ähn­li­che Metho­dik imple­men­tiert, Linux kann das auch schon eine gan­ze Wei­le. Die­se ein­ge­bau­ten Such­in­di­zes las­sen sich aber nicht nur für das Auf­fin­den von Datei­en nut­zen, Pro­gram­me las­sen sich auf die­se Art und Wei­se auch schnel­ler star­ten. Anstatt auf mei­nem iMac ein Pro­gramm auf­wän­dig im Pro­gram­me-Ver­zeich­nis zu suchen oder mei­nen Schreib­tisch bzw. mein Dock mit Ver­knüp­fun­gen zu ver­schan­deln, drü­cke ich ein­fach Alt-Space und gebe die ers­ten zwei, drei Buch­sta­ben des zu star­ten­den Pro­gramms ein. Im Regel­fall genügt ein Druck auf die Enter­tas­te, das gewünsch­te Pro­gramm star­tet. Für Linux gibt es ähn­li­che Lösun­gen, unter Win­dows kann man die ein­ge­bau­te Such­box im Start­me­nü nut­zen (Druck auf die Win­dows-Tas­te, tip­pen, Enter drü­cken).

Der Bereich der Medi­en­ver­wal­tung ver­zeich­net ähn­li­che Ten­den­zen. Wenn ich Musik auf mei­nen Rech­ner kopie­re, küm­me­re ich mich nicht um die Abla­ge, son­dern schie­be das Ver­zeich­nis ein­fach in iTu­nes. Möch­te ich dann mal Musik eines bestimm­ten Inter­pre­ten hören, gebe ich des­sen Namen ein­fach in die Such­box ein. Wenn ich von einer Foto­tour wie­der kom­me, klem­me ich mei­ne Kame­ra nur an und über­las­se Aper­tu­re die Ver­wal­tung mei­ner Bild­da­ten. Bin ich der Mei­nung, dass eini­ge Fotos meh­re­ren Alben zuge­ord­net wer­den soll­ten, ist das kein Pro­blem, dop­pel­te Daten­men­gen habe ich dadurch nicht.

Natür­lich gibt es nach wie vor wei­ter­hin gute Anwen­dungs­fäl­le für Ord­ner, im Bereich der eige­nen Daten­ver­wal­tung kann ich aber kei­nen mehr ent­de­cken. Mir ist es herz­lich egal, wo mei­ne Daten lie­gen. Ich brau­che mei­nen Kopf für ande­re Din­ge, mein Com­pu­ter kann das deut­lich bes­ser.

Kategorien
Uncategorized

Apple-Starterkit-Gewinnspiel bei testbericht.de

Ein wenig Wer­bung wird schon nicht scha­den, den­ke ich mir mal.

Der­zeit gibt es bei testbericht.de ein Gewinn­spiel, bei dem man ein kom­plet­tes Mobil­pa­ket gewin­nen kann. Die­ses besteht stan­dard­mä­ßig aus einem iPad 2, einem iPho­ne 4 und einem Mac­Book. Wer Apple nicht mag, kann die Ein­zel­kom­po­nen­ten aber auch aus­tau­schen und Gerä­te ande­rer Her­stel­ler neh­men. Der Gesamt­wert des Pakets beträgt ca. 2.500 EUR.

Wer mich kennt wird wis­sen, dass ich den Teu­fel tun wer­de und irgend­ei­ne Kom­po­nen­te durch die eines ande­ren Her­stel­lers aus­tau­schen wer­de. Ein mal Apple, immer Apple. Ergo wird genau die oben erwähn­te Kom­bi­na­ti­on gewählt, soll­te ich der Gewin­ner sein.

Wer auch gewin­nen möch­te, muss bis zum 25.04.2011 auf sei­nem Blog/seiner Web­site einen klei­nen Arti­kel über die­ses Gewinn­spiel ver­fasst haben und eine E‑Mail an [email protected] geschickt haben. Wei­te­re Infos gibt’s auf der Web­site unter <a href=“http://www.testbericht.de/magazin/ipad-2-iphone-4-und-macbook-gewinnspiel-1103140.

http://www.testbericht.de/magazin/ipad-2-iphone-4-und-macbook-gewinnspiel-110…>