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DoS-Attacke auf die Posterous-Server

Sowohl die­ses als auch mein pri­va­tes Blog lie­gen beim Blog-Anbie­ter Pos­te­rous. Pos­te­rous ist toll, weil es sehr unkom­pli­ziert ist, Bei­trä­ge samt Medi­en zu pos­ten.

Wie auch immer, in der ver­gan­ge­nen Nacht kam es gegen 22:30 Uhr deut­scher Orts­zeit zu einem mas­si­ven DoS-Angriff auf Pos­te­rous. Heu­te mor­gen um 6 Uhr erhielt ich eine E‑Mail vom Pos­te­rous-Team, in der der Vor­fall erläu­tert wur­de. Die Daten­flut ist bis dahin noch immer nicht abge­ris­sen, des­we­gen haben die Jungs einen neu­en Ser­ver mit einer neu­en IP-Adres­se zur Ver­fü­gung gestellt. Vor ca. 30 Minu­ten habe ich die DNS-Ein­trä­ge ent­spre­chend auf die IP-Adres­se 209.20.70.130 abge­än­dert, was allen Leu­ten, die eine Custom-Domain mit ihrem Pos­te­rous-Blog ver­wen­den nun bevor­steht.

Also, ent­schul­digt bit­te die Aus­zeit, so was pas­siert lei­der.

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Und mal wieder zwei Empfehlungen

Ein Buch und einen Film habe ich die­ses Mal auf mei­ner Emp­feh­lungs­lis­te.

Der Afgha­ne: Fre­de­rick For­syths Roman hat mich von der ers­ten bis zur letz­ten Sei­te begeis­tert. Die detail­rei­chen Beschrei­bun­gen sau­gen einen so rich­tig in die Sto­ry rein und man kann sich leb­haft in das Auge einer Pre­d­a­tor-Dro­ne ver­set­zen, wenn For­syth beschreibt, wie sie in meh­re­ren Mei­len Abstand über der Erd­ober­flä­che kreist und ihre Fotos macht. Seit län­ge­rer Zeit ist Der Afgha­ne mein ers­ter Roman und hat mich doch just wie­der dar­an erin­nert, wie viel Spaß es machen kann, Bücher zu lesen.

Der_afghane

Invic­tus: Matt Damon spielt hier eine eher unge­wohn­te Rol­le und Mor­gan Free­man sieht bei­na­he aus wie das Ori­gi­nal. Der Film spielt in Süd­afri­ka in den Neun­zi­gern des letz­ten Jahr­hun­derts und beginnt mit dem Tag, an dem Nel­son Man­de­la aus dem Gefäng­nis ent­las­sen wird. Matt Damon ist der Cap­tain der natio­na­len Rug­by­mann­schaft und lebt mit sei­nen Eltern und deren schwar­zer Haus­häl­te­rin unter einem Dach. Free­man spielt wie gewohnt bril­li­ant und sieht Man­de­la wirk­lich wie aus dem Gesicht geschnit­ten. Im Ver­lau­fe des Films kann man sehr gut den Wech­sel der Gefüh­le zwi­schen den bei­den Par­tei­en, schwarz und weiß, erken­nen, der immer mehr vom Haß in Ver­trau­en über­geht. Größ­ten­teils ist die­ser Wech­sel wohl dem wei­sen Füh­rungs­stil Man­de­las zu ver­dan­ken, der nicht ein­fach stur gegen sämt­li­chen Ras­sen­hass vor­geht, indem er Ver­bo­te auf­stellt, son­dern Groß­her­zig­keit beweist und aus den ehe­ma­li­gen Fein­den kei­ne neu­en machen will. Ein wirk­lich tol­ler Film, der einem wie­der ein­mal ver­deut­licht, wie gut wir es eigent­lich haben.

200px-humanfactorinvictus
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EtherPad unter Ubuntu 10.04 meint beim Starten Java nicht zu finden

Ich muss­te eben zwecks Rekon­fi­gu­ra­ti­on eine der vir­tu­el­len Maschi­nen auf mei­nem Ser­ver neu star­ten und wun­der­te mich, wie­so mei­ne instal­lier­te Ether­Pad-Instanz nicht mehr star­ten woll­te. Ein manu­el­ler Start­ver­such über das Init-Script erzeug­te die­se Feh­ler­mel­dung:

start-stop-daemon: stat java: No such file or directory (No such file or directory)   ...fail!

Java kann also nicht gefun­den wer­den. Nur wie­so? Die Ein­ga­be von

java -version

brach­te eine kor­rek­te Aus­ga­be her­vor. Aus irgend­ei­nem Grun­de woll­te nach dem Neu­start der Sym­link aus /usr/bin zu /etc/alternatives nicht mehr. Vor­han­den war er, aber Ether­Pad woll­te ihn beim Start schein­bar nicht auf­lö­sen.

Also habe ich das Init-Script von Ether­Pad unter

/etc/init.d/etherpad

ange­passt und den Pfad /etc/alternatives zur PATH-Varia­ble hin­zu­ge­fügt. Die Zei­le lau­tet bei mir also nun

PATH=/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/etc/alternatives

Schon star­tet und funk­tio­niert Ether­Pad wie­der. Die von mir gehos­te­te Instanz fin­det ihr übri­gens unter www.openpad.de. Der Pro-Modus funk­tio­niert lei­der noch nicht, der Rest soll­te funk­tio­nie­ren.