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Kurzreview der in den letzten Wochen konsumierten Medien

Was ist das Leben ohne Unter­hal­tung? Das habe ich mir in den letz­ten Wochen auch gedacht und habe lei­der viel zu viel Zeit dar­auf „ver­schwen­det“, Video­spie­le zu spie­len, Fil­me zu schau­en und Bücher zu lesen. Aber gut, nu ist‘s zu spät, soll aber nicht total ver­puf­fen ;-).

Fil­me

Pre­d­a­tors: Eine der bes­ten Fort­set­zun­gen, die ich jemals gese­hen habe. Klar, der Film hat kei­nen Oscar ver­dient, aber er macht wirk­lich Spaß. 106 Minu­ten Pop­corn­ki­no mit Intri­gen, Blut und jeder Men­ge Gebal­ler. Dass er ab 18 frei­ge­ge­ben wur­de, kann ich nur unter­schrei­ben ;-). Der Kampf gegen die Pre­d­a­tor geht hier wei­ter, die­ses Mal aber auf einem frem­den Pla­ne­ten, die Pre­d­a­tors haben also einen Heim­vor­teil. Trotz­dem, wie wir Men­schen nun mal sind, geben wir nicht auf und… den Rest seht ihr am Bes­ten selbst.

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Kara­te Kid: Vor­pre­mie­re im Cine­star Wol­fen­büt­tel. Um 17.30 Uhr ;-). Ziel­grup­pe war damit klar. Ich habe das Ori­gi­nal geliebt. Ich war vier, als der Film in die Kinos kam, hab ihn also erst Jah­re spä­ter auf VHS zum ers­ten Mal gese­hen. Egal, mit acht Jah­ren hab ich mich zum Judo­trai­ning ange­mel­det und das dann tat­säch­lich acht Jah­re lang betrie­ben. Ich war damit nicht der ein­zi­ge, das Erschei­nen des Films hat ins­be­son­de­re in den USA die Kampf­sport­stu­di­os zum Über­lau­fen gebracht. Die Neu­auf­la­ge hat nicht ver­sucht, mit dem stein­al­ten Namen Geld zu machen, son­dern hat tat­säch­lich etwas zu bie­ten. Mei­nen Freun­den und mir hat der Film wirk­lich sehr gut gefal­len. Jackie Chan hat sei­ne Rol­le sehr gut gespielt und hat tat­säch­lich nur einen Kampf im gan­zen Film gehabt. Jaden Smith, Spröss­ling von Will Smith, hat für sei­ne 12 Jah­re her­vor­ra­gend gespielt und den Kämp­fer wirk­lich sehr über­zeu­gen gemimt. Die Geschich­te hat sogar, ins­be­son­de­re bei den Frau­en, die eine oder ande­re Trä­ne über die Wan­gen kul­lern las­sen. Ins­ge­samt wirk­lich ein tol­ler Film, der nicht nur für Kin­der gedacht ist, son­dern auch Erwach­se­ne anspricht.

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Knight & Day: Wie­der eine Vor­pre­mie­re, die­ses Mal aber im Film­pa­last Wol­fen­büt­tel. Eigent­lich mag ich Tom Crui­se nicht son­der­lich, aber in der Rol­le hat er mich echt gefal­len. Tom Crui­se ist Geheim­agent und wird von sei­nen ehe­ma­li­gen Vor­ge­setz­ten gejagt und Came­ron Diaz gerät ver­se­hent­lich zwi­schen die Fron­ten. Tom Crui­ses Cha­rak­ter lässt sie aber nicht im Stich, son­dern will sie beschüt­zen und tut das auch ziem­lich effi­zi­ent. Der Film ist wirk­lich lus­tig und trotz­dem äußerst action­reich zugleich und den Besuch des hie­si­gen Licht­spiel­hau­ses defi­ni­tiv wert.

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Incep­ti­on: Tja, was soll ich sagen? Die­sen Film MUSS man gese­hen haben. Typisch für Chris­to­pher Nolan ist der Film kein Pop­corn­ki­no gewe­sen, man muss­te sei­ne grau­en Zel­len schon ein wenig anstren­gen, um nicht den Faden zu ver­lie­ren. Ich gebe zu, dass ich ein Fan die­ses Man­nes und sei­ner Fil­me bin. Ich habe alle zuhau­se und lie­be sie alle, der Mann ver­steht sein Hand­werk ein­fach. Ins­be­son­de­re die bei­den aktu­ells­ten Bat­man-Fil­me, Bat­man Begins und The Dark Knight, haben den Mann berühmt gemacht. Zurück zum Film. Den Trai­ler wird ja hof­fent­lich jeder gese­hen haben. Wenn nicht, hier ist er:

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Leo­nar­do spielt wie immer her­vor­ra­gend und man sieht vie­le bekann­te Gesich­ter aus vor­he­ri­gen Nolan-Fil­men wie­der. Leos Cha­rak­ter ist sozu­sa­gen ein Gedan­ken­dieb, des­sen aktu­el­ler Auf­trag aber genau das Gegen­teil von ihm ver­langt: er soll einen Gedan­ken ein­pflan­zen. Ein letz­ter Job. Aber natür­lich kommt alles anders, als es geplant wur­de. Über zwei Stun­den wirk­lich fes­seln­de Unter­hal­tung, die einen die Zeit ver­ges­sen lässt. Und für mich ein ein­deu­ti­ger Kan­di­dat für einen Zweit­be­such. Der Sound­track von Hans Zim­mer ist, wie gewohnt, abso­lut geni­al. 

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The Hurt Locker: ein Kriegs­dra­ma, wel­ches 2008 in den Kinos lief, an mir aber voll­stän­dig vor­bei ging. Ein gro­ßer Feh­ler, denn der Film ist wirk­lich super und hat nicht umsonst sechs Oskars mit nach Hau­se genom­men. Der Film spielt im Jah­re 2004 im Irak und beglei­tet eine Ein­heit der Spreng­mit­tel­be­sei­ti­gung der US Army. Viel mehr möch­te ich auch gar nicht erzäh­len, schaut euch die­sen Film an, es lohnt sich wirk­lich.

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Der blu­ti­ge Pfad Got­tes 2: Fort­set­zung des Kult­films. Kurz und knapp beschrie­ben ist er durch­aus sehens­wert, kommt aber nicht an die Klas­se sei­nes Vor­gän­gers ran. Die Gewalt wird hier wie schon im ers­ten Teil als Stil­mit­tel ein­ge­setzt, was sicher­lich Geschmacks­sa­che ist, mir per­sön­lich in die­sem Film aber wirk­lich gut gefal­len hat.

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Green Zone: Matt Damon in sei­nem Ele­ment. Seit der Bourne-Tri­lo­gie ist klar, wel­che Fil­me mit Matt Damon besetzt wer­den soll­ten. Und Green Zone geht in genau die­se Rich­tung. Er spielt, wie auch The Hurt Locker (s.o.) im Irak und besteht größ­ten­teils aus Kriegs­hand­lun­gen. Die Sto­ry ist viel­leicht kei­nen Oskar wert, aber der Film hat eine gewis­se Atem­lo­sig­keit und bringt auch noch ein paar Ver­schwö­rungs­ele­men­te mit. Äußerst sehens­wert, wenn auch er nicht an The Hurt Locker her­an­kommt.

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Wüs­ten­blu­me: Was für ein Film. Das Dreh­buch wur­de nach einem auto­bio­gra­fi­schen Roman erstellt, ent­spricht also einer wah­ren Bege­ben­heit. Das Mäd­chen Waris wächst in der soma­li­schen Wüs­te auf und flieht, als sie zwangs­ver­hei­ra­tet wer­den soll nach Moga­di­schu, zu ihrer Groß­mutter. Die­se ver­mit­telt sie an den soma­li­schen Bot­schaf­ter als Haus­mäd­chen, wodurch sie nach Lon­don kommt. Als es zu einem Putsch in Moga­di­schu kommt, wird der Bot­schaf­ter aus Lon­don abge­zo­gen, Waris aber bleibt. Sie lernt die quiet­schi­ge Mari­lyn ken­nen, wel­che sie bei sich ein­zie­hen lässt. Aus den bei­den wer­den gute Freun­din­nen und eines Tages wird Waris von einem Foto­gra­fen ent­deckt, infol­ge des­sen aus ihr eines der erfolg­reichs­ten Models der Welt wird. Und eines schö­nen Tages steht sie vor der UN und wird zur Bot­schaf­te­rin gegen die nicht nur in Afri­ka prak­ti­zier­te Tra­di­ti­on der Frau­en­be­schnei­dung. Ein wirk­lich grau­sa­mes Ritu­al, dem Waris den Kampf ange­sagt hat. Ergänzt wird das The­ma durch eine gan­ze Men­ge Bonus­ma­te­ri­al auf der Blu-Ray. Nicht nur der Film, die gan­ze Blu-Ray ist den Kauf mehr als Wert. Den Film soll­te wirk­lich jeder gese­hen haben. Er ist emo­tio­nal, lus­tig und mit­reis­send. Kauf­be­fehl!

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In the Electric Mist: John Good­man spielt wie­der, die Haupt­rol­le hat trotz­dem Tom­my Lee Jones bekom­men. Spaß bei­sei­te. Der Film spielt in Lou­sia­na, Tom­my ist ein Cop und sucht nach dem Mör­der an einer jun­gen Frau. Dabei muss er auch dem arro­gan­ten John Good­man immer wie­der auf die Füße tre­ten. Zu der Zeit wird ein Film über die Nord-Süd-Krie­ge der USA gedreht und Tom­my beginnt, komi­sche Sachen zu sehen. Der Film ist sicher­lich kei­ne Offen­ba­rung, Spaß hat­te ich trotz­dem. Wer auf Krimi­d­ra­men mit ein wenig Mys­te­ry steht, dürf­te mit dem Film gut bera­ten sein.

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Video­spie­le

Battle­field: Bad Com­pa­ny 2: Den Mul­ti­play­er-Modus spie­le ich schon eine gan­ze Wei­le, kürz­lich woll­te ich dann aber auch mal die Sin­gle­play­er-Sto­ry erfah­ren. Und es hat sich gelohnt. Der MP-Modus ist wirk­lich sehr spa­ßig, wenn auch, typisch DICE/EA, von gele­gent­li­chen Bugs immer wie­der getrübt. Gra­fisch und sound­tech­nisch ist das Spiel einer der bes­ten Shoo­ter, die ich auf der Xbox 360 gespielt habe. Die Sto­ry ist wit­zig, aber trotz­dem nicht albern und die Kämp­fe sind stre­cken­wei­se recht anspruchs­voll.

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Alan Wake: Lang genug hat es ja gedau­ert, bis Reme­dy Enter­tain­ment, die auch für die genia­len Spie­le Max Pay­ne 1 und 2 ver­ant­wort­lich zeich­nen, Alan Wake ver­öf­fent­lich hat. Bei dem Spiel han­delt es sich, so der Her­stel­ler, um einen Psy­cho-Action-Thril­ler. Das Gen­re passt auch ganz gut. Im Spiel schiesst man sich durch Geg­ner­hor­den, die aber alles ande­re als blöd oder ein­fach zu besie­gen sind. Selbst im ein­fachs­ten Schwie­rig­keits­grad hat­te ich mit eini­gen Sze­nen ordent­lich zu kämp­fen und vie­le Sze­nen sind beim ers­ten Anlauf aus mei­ner Sicht gar nicht lös­bar, was so man­ches Mal für Frust gesorgt hat. Das Spiel ist in meh­re­re Kapi­tel unter­teilt, also wie ein Buch, und Alan muss sich gegen die Dun­kel­heit zur Wehr set­zen. Die Dun­kel­heit ist omni­prä­sent und taucht in der Gestalt von Men­schen auf. Ein­fach abknal­len ist aber nicht, Alan muss zuvor die Dun­kel­heit mit einer Taschen­lam­pe oder ande­ren Licht­quel­len aus ihnen ver­trei­ben. Licht und Dun­kel sind also die grund­le­gen­den Ele­men­te der Sto­ry, der doch ein wenig Gru­sel­fak­tor anheim ist. Am 27.07. kam der ers­te Down­load-Con­tent raus, der für Neu­käu­fer des Titels kos­ten­los ist, gespielt habe ich ihn aber noch nicht. Ein wei­te­rer Teil ist ange­kün­digt, aller­dings ohne Erschei­nungs­da­tum. Ein wirk­lich tol­ler Titel und sein Geld wirk­lich wert.

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Prince of Per­sia: The For­got­ten Sands: Von den Machern des ers­ten Teils der zwei­ten PoP-Genera­ti­on. Glück­li­cher­wei­se nicht so über­mä­ßig schwer wie die­se ers­ten Tei­le, aber selbst im ein­fachs­ten Schwie­rig­keits­grad man­ches Mal doch recht for­dernd. Die Kämp­fe stel­len kein Pro­blem dar, aber die für die Serie typi­schen Geschick­lich­keits­ein­la­gen haben es in sich. Auch hier, wie schon bei Alan Wake erwähnt, tauch­ten immer wie­der Sze­nen auf, die man ohne Vor­be­rei­tung ein­fach nicht bewäl­ti­gen kann. Na gut, ich kann es nicht ;-). Mir hat das Spiel wirk­lich Spaß gemacht, es war nur lei­der viel zu schnell zu Ende.

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Splin­ter Cell Con­vic­tion: Ich habe die ers­ten Tei­le der Splin­ter-Cell-Rei­he abgöt­tisch geliebt. Nach den ers­ten drei Tei­len war aber irgend­wie die Luft raus. Den aktu­el­len Teil habe ich mir dann aber doch wie­der gekauft, nach­dem ich die Demo gespielt hat­te. Die Auf­ma­chung ist wirk­lich rich­tig cool, so steht das nächs­te Mis­si­ons­ziel als Text auf Gegen­stän­den wie Mau­ern, Autos und ähn­li­chem, anstel­le ein­fach auf dem Bild­schirm ein­ge­blen­det zu wer­den. Die Geg­ner sind anspruchs­voll und kein Kano­nen­fut­ter und die Sto­ry hält einen auf Trab, man möch­te unbe­dingt wis­sen, wie es wei­ter geht. Auch ein Kauf­tipp, trotz der viel zu kur­zen Spiel­zeit, in der man aber wirk­lich her­vor­ra­gend unter­hal­ten wird.

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Facebook- und VZ-Netzwerke-Chat im Messenger verwenden

Es geht schon eine gan­ze Wei­le, dass man den Face­book-Chat ohne merk­wür­di­ge Plugins für den favo­ri­sier­ten Mes­sen­ger über eben­die­sen ein­bin­den kann. Vor rund vier Wochen haben dann auch die VZ-Netz­wer­ke nach­ge­zo­gen, also, wie immer, mit gehö­ri­ger Ver­zö­ge­rung. Auch, wenn mein Unmut gegen­über bei­den Platt­for­men nach wie vor nicht ver­flo­gen ist, pfle­ge ich nach wie vor den Kon­takt zu vie­len über die­se bei­den Platt­for­men. Der inte­grier­te Chat bei­der eig­net sich her­vor­ra­gend für die­sen Zweck, bei­de Platt­for­men ohne Unter­bre­chung im Brow­ser geöff­net zu haben nervt aber nach wie vor. Außer­dem bekommt man kaum mit, wenn eine neue Nach­richt ein­ge­gan­gen ist. Die Ein­bin­dung in den bevor­zug­ten Instant-Messaging-Cli­ent bie­tet sich also an. Bei­de Platt­for­men nut­zen für die­sen Zweck das offe­ne Pro­to­koll XMPP.

Ich ver­wen­de den Mac-only-Mes­sen­ger Adi­um, aber auch ande­re Mul­ti­pro­to­koll-Mes­sen­ger wie iChat, Pidgin, Miran­da und wel­che es sonst noch so geben mag unter­stüt­zen XMPP.

Wer den Face­book-Chat ein­bin­den möch­te, soll­te die zu die­sem Zwe­cke erstell­te Hil­fe-Sei­te von Face­book besu­chen. In Kurz­form: legt einen neu­en Account in eurem Mes­sen­ger an und wählt XMPP als zu ver­wen­den­des Pro­to­koll. Der Benut­zer­na­me ist in euren Account-Ein­stel­lun­gen zu sehen, das Kenn­wort ist das, wel­ches ihr auch für den Log­in auf der Web­site ver­wen­det. Der Ser­ver­na­me lau­tet chat.facebook.com. Benut­zer- und Ser­ver­na­me las­sen sich auch kom­bi­niert in der Form [email protected] ein­ge­ben. Lei­der unter­stützt der Face­book-Ser­ver kei­ne ver­schlüs­sel­te Daten­über­tra­gung, was ich jetzt aber ein­fach mal als “typisch Face­book” abha­ke ;-).

Der Chat der VZ-Netz­wer­ke ist ähn­lich ein­fach ein­zu­bin­den. Das Log­in-Ver­fah­ren von Stu­diVZ und MeinVZ unter­schei­det sich aber von dem des Schü­lerVZ. In Kurz­form fin­det man die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen im Ent­wick­ler-Blog der VZ-Netz­wer­ke. Als Benut­zer­na­me ist hier die Log­in-E-Mail-Adres­se zu ver­wen­den, nur dass anstel­le des @ in der eige­nen E‑Mail-Adres­se die pas­sen­de Escape-Sequenz 40 ver­wen­det wird. An die eige­ne E‑Mail-Adres­se wird dann beim Stu­diVZ und MeinVZ noch @vz.net (die­ses Mal wird das @-Symbol aus­ge­schrie­ben) gehängt, beim Schü­lerVZ ist es @schulervz.net. Noch ver­wen­det der Ser­ver der VZ-Grup­pe kein gül­ti­ges Zer­ti­fi­kat, sodass man die Ver­bin­dung manu­ell bestä­ti­gen muss. Außer­dem gibt es wohl mit eini­gen Cli­ents wie bspw. Pidgin noch Pro­ble­me. Bei einem Test stell­te sich her­aus, dass die Pro­ble­me unter ande­rem so aus­sa­hen, dass die VZ-Kon­tak­te nicht in der Kon­takt­lis­te von Pidgin auf­tauch­ten, eine Kon­takt­auf­nah­me von der ande­ren Sei­te funk­tio­nier­te aber tadel­los. Mir ist außer­dem auf­ge­fal­len, dass, obwohl ich den Plau­der­kas­ten aus­ge­stellt habe, die Kon­takt­auf­nah­me über XMPP trotz­dem funk­tio­nier­te. Aber gut, es ist ja noch die Beta-Pha­se…

An und für sich fin­de ich es wirk­lich gut, dass man bei bei­den Netz­wer­ken nun auf die Web­site ver­zich­ten und den Chat trotz­dem nut­zen kann. Wer meh­re­re IM-Pro­to­kol­le ver­wen­det, wird ohne­hin auf einen Mes­sen­ger set­zen, der sich nicht auf ein Pro­to­koll beschränkt. Wer das bis­her noch nicht getan haben soll­te, dem emp­feh­le ich für Mac OS ein­deu­tig Adi­um (ja, iChat ist nicht schlecht, aber die Unter­tei­lung der Kon­takt­lis­ten nervt mich per­sön­lich), unter Win­dows wür­de ich ver­mut­lich zu Miran­da, obwohl es unsag­bar häss­lich ist, oder Pidgin grei­fen und unter Linux zu Empa­thy (oder eben auch Pidgin), mit dem es aber bei den VZ-Netz­wer­ken auch noch Pro­ble­me geben soll.

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GitHub — ein Social Network für Code

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Wer kennt Git nicht? Hand hoch. Nie­mand? Gut…

Git ist ein ver­teil­tes Ver­sio­nie­rungs­sys­tem. Vie­le von euch ken­nen viel­leicht Sub­ver­si­on, kurz SVN, was schein­bar noch immer als eine Art Syn­onym für der­ar­ti­ge Sys­te­me im Netz zu gel­ten scheint. Dabei bie­tet Git so vie­le Vor­tei­le gegen­über bspw. Sub­ver­si­on. Git ist näm­lich, im Gegen­satz zu SVN, ein ver­teil­tes Sys­tem. Man benö­tigt also nicht zwin­gend einen Ser­ver und kann auch sei­nen eige­nen Code auf sei­ner eige­nen Fest­plat­te ver­sio­nie­ren. Also selbst wenn ihr Soft­ware im Allein­gang ent­wi­ckelt, braucht ihr nicht auf die zahl­rei­chen Vor­tei­le eines Ver­sio­nie­rungs­sys­tems zu ver­zich­ten. Ach ja, Git ist übri­gens eine Erfin­dung von Linus Tor­valds, dem Begrün­der der Linux-Bewe­gung. Die Geschich­te von Git kann man im Wiki­pe­dia-Arti­kel zum The­ma nach­le­sen.

War­um man Ver­sio­nie­rung nut­zen soll­te? Der Grund ist recht sim­pel: ihr schreibt Code, oder Text, egal, wel­cher Art. Nach eini­gen Stun­den stellt ihr fest, dass die letz­ten Ände­run­gen voll­kom­me­ner Blöd­sinn gewe­sen sind. Die Rück­nah­me der Ände­run­gen wird aber ver­mut­lich ein Weil­chen dau­ern. Viel­leicht sogar län­ger als es gedau­ert hat, die­se Ände­run­gen zu imple­men­tie­ren. Und wer hat schon Lust, nach jeder Ände­rung per Hand eine Sicher­heits­ko­pie der alten Datei anzu­le­gen? Hät­tet ihr ein Sys­tem zur Ver­sio­nie­rung ver­wen­det, wür­de die Rück­nah­me der Ände­run­gen hin­ge­gen nur weni­ge Sekun­den dau­ern. Die Ein­ga­be des Befehls

git log

gibt eure letz­ten Com­mits aus. Jeder die­ser Com­mits hat einen SHA1-Hash als Iden­ti­fi­ka­tor, von dem man nur die ers­ten weni­gen Stel­len braucht. Bei­spiel­haft:

git checkout 67g4

wür­de die Revi­si­on eurer Daten wie­der­her­stel­len, deren SHA1-Hash mit 67g4 beginnt, ohne dabei neue­re Ver­sio­nen anzu­fas­sen. Git hält also immer meh­re­re, näm­lich alle, eurer erstell­ten Revi­sio­nen vor. Die­ser Arti­kel soll aber kei­ne Git-Bedie­nungs­an­lei­tung wer­den, von denen gibt’s genug im Web, zum Bei­spiel hier. Nein, ich möch­te viel­mehr den wirk­lich genia­len Git-Hostingser­vice Git­Hub vor­stel­len.

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Das Unter­neh­men hin­ter Git­Hub wur­de im Febru­ar 2008 gegrün­det und seit­dem erfreut sich die­ser Ser­vice einer immer grö­ßer wer­den­den Beliebt­heit. Ins­be­son­de­re die Tat­sa­che, dass Git­Hub für Open-Source-Pro­jek­te kos­ten­freie Accounts anbie­tet, hat dem Unter­neh­men einen gro­ßen Popu­la­ri­täts­schub ver­schafft. Vie­le äußerst popu­lä­re Open-Source-Pro­jek­te wie Perl, Ruby on Rails, PHP, jQue­ry und JUnit sind mitt­ler­wei­le zu Git und auch zu Git­Hub gewech­selt.

Und das aus gutem Grun­de. Git­Hub bie­tet eine Funk­ti­ons­viel­falt, die ihres­glei­chen sucht. Vie­le Fea­tures erschlie­ßen sich dem Benut­zer erst nach einer Wei­le, aber dann möch­te man sie nicht mehr mis­sen. So las­sen sich bspw. gra­fisch die Akti­vi­tä­ten der ein­zel­nen Ent­wick­ler dar­stel­len, die am jewei­li­gen Pro­jekt teil­neh­men. Sehr iPad- und iPho­ne-freund­lich ist der Groß­teil die­ser Gra­phen mitt­ler­wei­le nicht mehr als Flash‑, son­dern als Can­vas-Ele­ment ver­füg­bar. Eben­falls her­vor­zu­he­ben ist die Viel­falt der ver­füg­ba­ren Com­mit-Hooks. Dabei han­delt es sich um klei­ne Pro­gram­me, die eine bestimm­te Akti­on bspw. nach einem erfolg­ten Com­mit durch­füh­ren kön­nen. Ich habe die­se Hooks auf mei­nem eige­nen Ser­ver haupt­säch­lich dazu benutzt, alle betei­lig­ten Ent­wick­ler über neue Com­mits zu infor­mie­ren. Git­Hub bie­tet über die E‑Mail-Benach­rich­ti­gung hin­aus noch vie­le wei­te­re nütz­li­che Hooks an, wie bspw. einen Ser­vice-Hook, der den Com­mit an einen Base­camp-, Camp­fire- oder Light­house-Account über­mit­telt. Git­Hub befin­det sich kon­ti­nu­ier­lich im Aus­bau und man kann regel­recht zuse­hen, wie die Ent­wick­ler die Platt­form wei­ter aus­bau­en. Das Blog von Git­Hub ist in die­sem Zusam­men­hang eben­falls sehr lesens­wert. Die Trans­pa­renz die­ses Unter­neh­mens gegen­über ihren Kun­den fin­de ich bei­spiel­haft.

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Seit rund zwei Wochen ist Git­Hub auch in deut­scher Spra­che ver­füg­bar. Der Groß­teil der über­setz­ten Tex­te stammt im Übri­gen aus mei­ner Feder, da ich mich gemel­det habe, als Git­Hub per Twit­ter einen Auf­ruf star­te­te, und nach Frei­wil­li­gen für die Über­set­zung gesucht hat. Wer mich kennt, weiß, dass ich dafür ein Fai­ble hab. Die Arbeit hat Spaß gemacht, auch wenn eini­ge der Co-Über­set­zer wenig Ahnung von der deut­schen Orto­gra­phie haben. Das sorg­te dafür, dass ich qua­si alle Tex­te noch mal über­ar­bei­ten muss­te. Aber Ende gut, alles gut, die Über­set­zung ist online. Noch ist nicht die kom­plet­te Web­site über­setzt, aber wie ich vom Koor­di­na­tor Scott Cha­con, der im Übri­gen eine Kory­phäe im Git-Bereich ist, erfah­ren habe, folgt die rest­li­che Web­site im Ver­lau­fe der Zeit. Ich gehe eigent­lich davon aus, dass Soft­ware­ent­wick­ler im All­ge­mei­nen über über­durch­schnitt­lich gute Eng­lisch-Kennt­nis­se ver­fü­gen, für die­je­ni­gen aber, denen es nicht so geht, ist nun auch die­se Hür­de genom­men.

Zu Beginn des Arti­kels pre­dig­te ich noch die Vor­tei­le, die eine dezen­tra­le Lösung hat und nun wer­be ich für einen Ser­vice, der doch wie­der alles zen­tra­li­siert? Fehl­an­zei­ge. Git ist und bleibt dezen­tral. Loka­le Com­mits müsst ihr erst dann zum Ser­ver schi­cken (der sog. Push), wenn ihr euren Code ande­ren Ent­wick­lern zur Ver­fü­gung stel­len wollt. Sämt­li­che Com­mits lie­gen also sowohl bei allen betei­lig­ten Ent­wick­lern, als auch auf dem Ser­ver, was eine Situa­ti­on schafft, die an Aus­fall­si­cher­heit nicht mehr zu über­bie­ten ist.

Auch wenn die Funk­ti­on an sich ein alter Hut ist, Git­Hub bie­tet ein Pas­te­bin an. Aber nicht irgend­ein Pas­te­bin, son­dern eines, das auch ver­sio­niert, also mit Git im Hin­ter­grund läuft. Die­se Funk­ti­on nennt sich Gist und funk­tio­niert so, wie man es von ande­ren Pas­te­bins gewohnt ist, nur eben mit Ver­sio­nie­rung. Eine tol­le Idee, ich nut­ze die Gists recht häu­fig um bei­spiels­wei­se häu­fig genutz­ten Code immer griff­be­reit zu haben.

Mein Rat: schaut euch sowohl Git, als auch Git­Hub gut an, wenn ihr pro­gram­miert, Web­sei­ten baut, Doku­men­ta­tio­nen schreibt oder ander­wei­tig mit kom­ple­xen Daten­be­stän­den zu tun habt. Wie ich vor einer Wei­le schon beschrie­ben habe, könnt ihr auch einen eige­nen Git-Ser­ver mit jedem han­dels­üb­li­chen Linux auf­set­zen, der War­tungs­auf­wand liegt dann aber auf eurer Sei­te. Pro­gram­miert ihr gera­de an einem Open-Source-Pro­jekt kos­tet euch die
Nut­zung von Git­Hub kei­nen Cent, wollt ihr euren kom­mer­zi­ell aus­ge­rich­te­ten Code able­gen, bekommt ihr einen geschütz­ten Zugang ab 7 US-$ (ca. 5,50 €) monat­lich. Die Tarif-Über­sicht von Git­Hub bie­tet mehr Infor­ma­tio­nen zu den Prei­sen. Typisch für die USA sind die Prei­se etwas höher, als man es von Deutsch­land gewohnt ist, der Ser­vice ist sein Geld aber alle­mal Wert.

Ich lie­be Git­Hub und möch­te auf die­sen tol­len Ser­vice nicht mehr ver­zich­ten. Give it a try, wie der Eng­län­der jetzt sagen wür­de, und ihr wer­det ver­ste­hen, wie­so ich so begeis­tert bin.

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Port-Weiterleitung mittels SSH

Ich hat­te soeben das Pro­blem, dass ich gern auf einen Dienst zuge­grif­fen hät­te, der auf einer ent­fern­ten Maschi­ne auf Port 443 läuft. Außer­halb des eige­nen Net­zes, also für IP-Adres­sen, die nicht im glei­chen Netzs­seg­ment lie­gen, wur­de der Zugriff auf Port 443 aber gesperrt. Über eine SSH-Ver­bin­dung am Ter­mi­nal mit Lynx zu arbei­ten fiel auch aus, da der Web­ser­vice mas­si­ven Ein­satz von Java­Script macht und ohne die­ses qua­si nicht benutz­bar ist.

Also muss­te eine Mög­lich­keit her, trotz der Ein­schrän­kung auf die­sen Ser­vice zuzu­grei­fen. Eine loka­le Port­wei­ter­lei­tung mit­tels SSH erbrach­te den gewünsch­ten Effekt. Hier­für wird eine Art Daten­um­lei­tung ein­ge­rich­tet, mit deren Hil­fe man die Anfra­ge- und Ant­wort­pa­ke­te an den jeweils zustän­di­gen Port umlei­tet.

https://gist.github.com/481534

Der Befehl ssh soll­te bekannt sein. Die Opti­on -L bin­det einen loka­len Port an einen Remo­te-Port, wie auch im Bei­spiel zu sehen ist. Über [email protected] mel­det man sich dann mit gül­ti­gen Zugangs­da­ten an der Maschi­ne an, auf der der Ser­vice läuft.

Kon­kret habe ich in mei­nem Fal­le den loka­len Port durch 14500 ersetzt, den Remo­te-Port durch 443. SSH baut die Ver­bin­dung und damit auch den Tun­nel auf, et voi­là, schon kann man über den Brow­ser mit­tels

http(s)://localhost:14500

auf den Web­ser­vice zugrei­fen. Die Ein­schrän­kung im Ziel­netz, dass Port 443 nach außen nicht erreich­bar sein darf ist somit umgan­gen.

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Rufweiterleitung aktiviert — so wird man die Meldung unter iOS 4(.0.1) los

Lei­der funk­tio­niert die Cydia-App for­wardmsgfix unter iOS 4(.0.1) nicht mehr, was dar­in resul­tiert, dass Besit­zer eines jail­bro­ken iPho­nes bei jedem aus­ge­hen­den Anruf die furcht­bar läs­ti­ge Mel­dung “Ruf­wei­ter­lei­tung akti­viert” bekom­men und die­se weg­drü­cken müs­sen. Abhil­fe schafft die Anwen­dung iBlack­list, wel­che eigent­lich kos­ten­pflich­tig ist, aber in der kos­ten­lo­sen Vari­an­te die Abschal­tung die­ser ner­vi­gen Mel­dung erlaubt. Zu fin­den ist sie in den Stan­dard-Repo­si­to­rys von Cydia, ihr braucht also kei­ne zusätz­li­chen Quel­len anzu­ge­ben.

Im nach­fol­gen­den Screen­shot seht ihr die Ein­stel­lung, die ich gesetzt habe. Die ner­vi­ge Mel­dung ver­schwand aber erst nach einem Neu­start mei­nes iPho­nes.

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Ich habe außer­dem auf dem Haupt­bild­schirm “EIN” aus­ge­wählt und alle dar­un­ter lie­gen­den Optio­nen deak­ti­viert, weil ich ja eigent­lich kei­ne Anru­fe blo­cken möch­te.

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Wie gesagt, nach einem Neu­start war alles pri­ma.

Wenn doch das 3G jetzt nur etwas schnel­ler unter iOS 4 wäre…

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Kurztest Tamron AF70-300mm F/4–5.6 Di

Lan­ger Name, kur­zer Sinn: es han­delt sich bei die­sem Objek­tiv um ein Tele-Objek­tiv mit Makro-Funk­ti­on.

Die Vor­ge­schich­te: kurz nach­dem ich mir qua­si per Spon­tan­kauf mei­ne Nikon D40 gekauft habe wur­de mir klar, dass ich mit dem Kit-Objek­tiv (18–55mm) nicht glück­lich wer­den wür­de. Da ich aber schlau­er bin als die Indus­trie, soll­te es ein All­round-Objek­tiv wer­den, mit dem ich einen gro­ßen Brenn­wei­ten­be­reich abde­cken kann. Von sol­chen Neben­säch­lich­kei­ten wie Licht­stär­ke woll­te ich nichts hören, also wur­de es ein Sig­ma 18–200mm F/3.5–5.6. Und was war ich begeis­tert, kein Objek­tiv­wech­sel, drauf­hal­ten und glück­lich sein. Zumal die 200 mm ja für die meis­ten Anwen­dungs­zwe­cke auch genü­gen dürf­ten. Dach­te ich. Am hell­lich­ten Tage hat­te ich auch kei­ne Pro­ble­me, aber sobald es mal etwas dunk­ler wur­de oder auch nur das Motiv zu viel Licht absor­bier­te, gin­gen die Pro­ble­me los. Im Weit­win­kel­be­reich war die Licht­stär­ke ja noch in Ord­nung, aber im Tele­be­reich ein­fach nicht zu gebrau­chen. Wenn ich mich gera­de nicht ganz täu­sche, lag die 5.6er Blen­de schon bei 140 mm Brenn­wei­te an. Aber gut, ich will Sig­ma nicht schlecht machen, das gute Stück hat auch gera­de mal 160 € gekos­tet. Lei­der hat der Brenn­wei­ten­ring schon nach kur­zer Zeit an Fes­tig­keit ver­lo­ren, nach der Repa­ra­tur war er dann zu fest. Sehr scha­de. Trotz­dem muss­te ich ler­nen, dass Bil­lig­hei­mer eben lei­der auch im Bereich der Foto­gra­fie Bil­lig­hei­mer sind.

Mei­ne nächs­te Anschaf­fung war dann ein Por­trät-Makro von Tam­ron, ein SP AF 60mm F/2 Di II Macro 1:1. Und von dem Ding bin ich nach wie vor begeis­tert. Sicher­lich, 400 Tacken sind kein Schnäpp­chen, das Ding ist sein Geld aber mehr als nur wert. Die Licht­stär­ke von F/2 mag eini­ge viel­leicht kalt las­sen, ich bin aber hin und weg. Die mini­ma­le Tie­fen­schär­fe liegt im Macro-Bereich bei weni­gen Mil­li­me­tern, ein­fach himm­lisch. Dank der Fest­brenn­wei­te muss ich jetzt zwar ein paar Meter mehr lau­fen, aber jeder Gang macht schlank, also halb so schlimm. Nur kann man eini­ge Sze­nen mit einer Fest­brenn­wei­te, ins­be­son­de­re bei 60 mm, ein­fach nicht ein­fan­gen. Gera­de Innen­räu­me oder weit­läu­fi­ge Land­schaf­ten sind pro­ble­ma­tisch, aber auch weit ent­fern­te Objek­te blei­ben ein­fach zu weit ent­fernt.

Aus die­sem Grund bin ich nun zum Tam­ron AF70-300mm F/4–5.6 Di gekom­men. Für gera­de mal 140 € erhält der Käu­fer ein wirk­lich soli­de ver­ar­bei­te­tes, leich­tes, aber lei­der auch recht lau­tes und mit einem lang­sa­men Auto­fo­kus aus­ge­stat­te­tes Tele­ob­jek­tiv mit einer Maxi­mal­brenn­wei­te von 300 mm. Der Sprung von 200 auf 300 mm macht sich schon bemerk­bar, die maxi­ma­le Licht­stär­ke bei 200 mm von f/4.8 mag sich jetzt nicht wie ein Kauf­an­reiz anhö­ren, kann sich aber gera­de in kri­ti­schen Licht­si­tua­tio­nen bemerk­bar machen. Posi­tiv über­rascht bin ich von dem klei­nen Tie­fen­schär­fe­be­reich, ins­be­son­de­re im Tele-Makro-Bereich zwi­schen 180 und 300 mm. Trotz der recht klei­nen Maxi­malb­len­de von f/4.8 bis f/5.6 hat man hier einen Tie­fen­schär­fe­be­reich von wirk­lich nur weni­gen Mil­li­me­tern.

Jetzt fol­gen eini­ge Bei­spiel­bil­der, die ich auch in der vol­len Auf­lö­sung von 6 MP her­un­ter­lad­bar sein soll­ten (sofern Pos­te­rous hier mit­spielt). Auf­grund des star­ken Win­des heu­te war es echt nicht leicht, gesto­chen schar­fe Bil­der ins­be­son­de­re im Ultr­ate­le-Bereich zu pro­du­zie­ren, aber seht selbst.

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195 mm, f/4.8, Tele-Makro

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Bild 1 195 mm, f/4.8; Bild 2 mit 300 mm, f/5.6 auf­ge­nom­men.

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195 mm, f/4.8, Tele-Makro. Schön ist hier die Tie­fen­schär­fe zu begut­ach­ten. Eigent­lich soll­te die­se auf der Blü­te lie­gen, dank des Winds war es dann aber der Stiel.

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300 mm, f/5.6, Tele-Makro. Auch hier kann man den wirk­lich schö­nen Tie­fen­schär­fe­ver­lauf des Objek­tivs sehen. Der Schnul­ler lag am Geh­weg­rand um. Nur, dass hier kei­ne Fra­gen auf­kom­men ;-).

Ich hät­te gern noch mehr Bil­der gezeigt, der Groß­teil ist auf­grund des Win­des aber recht unscharf gewor­den, der Auto­fo­kus des Objek­tivs ist dafür lei­der ein­fach zu lang­sam.

Fazit: ein wirk­lich schö­nes Objek­tiv zu einem äußerst attrak­ti­ven Preis, das sogar gleich ein Tele-Makro, wenn auch nur ein 1:2, mit­bringt. Gut geeig­net um bspw. Insek­ten zu foto­gra­fie­ren, was mit mei­nem 60mm häu­fig nichts wird, weil ich zu nah ran muss. Der Brenn­wei­ten­be­reich von 70 — 300 mm bringt eini­ges an Fle­xi­bi­li­tät mit sich, ins­be­son­de­re wegen der für den Preis recht hohen Licht­stär­ke. Das gerin­ge Gewicht tut sein übri­ges, damit man das gute Stück immer bei sich haben kann. Für den glei­chen Preis bekommt man die­se Lin­se auch für Bajo­nett­ver­schlüs­se der Her­stel­ler Canon, Sony und Pen­tax. Tam­ron hat mich bis­her begeis­tert und auch in Zukunft, wer­de ich im Zwei­fels­fal­le wohl Tam­ron den Vor­zug vor Sig­ma geben, sofern Tests nichts voll­stän­dig ande­res aus­sa­gen.

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Kostenlose GTD-App hosted by Klose IT

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Ihr sucht nach einer guten, über­all ver­füg­ba­ren GTD (Get­ting Things Done)-Applikation? Hört auf zu suchen. Ich habe soeben auf mei­nem Ser­ver die sehr gute Web-Appli­ka­ti­on Tracks instal­liert und für die All­ge­mein­heit frei­ge­ge­ben. Der Log­in erfolgt über Ope­nID, es geht also kaum unkom­pli­zier­ter. Jeder, der bei­spiels­wei­se einen Goog­le- oder Yahoo-Account besitzt, hat auch eine Ope­nID. Der­zeit ist die Appli­ka­ti­on nur in eng­li­scher Spra­che ver­füg­bar, aber das Ent­wick­ler-Team arbei­tet an einer loka­li­sier­ten Fas­sung. Ich wer­de die deut­sche Fas­sung zur Ver­fü­gung stel­len, sobald sie fer­tig ist.

Gehos­ted wird die Appli­ka­ti­on mit Ubun­tu 10.04 x64, als App­li­ca­ti­on-Ser­ver für die­se Rails-Anwen­dung ver­wen­de ich Uni­corn.

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Und nun, viel Erfolg und Spaß beim Selbst-Manage­ment. Zur Start­sei­te geht es hier ent­lang. Die Mobil-Ver­si­on (bspw. für iPho­ne und iPod touch) gibt es hier.

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Die Krux mit den alten Browsern

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Wenn man eine neue Web­site erstel­len möch­te, wie ich es in den letz­ten Tagen mal wie­der getan habe, steht man immer wie­der vor der Ent­schei­dung, ob man auch älte­re Brow­ser­ver­sio­nen voll­stän­dig unter­stüt­zen möch­te. Dass der Inter­net Explo­rer 6 nicht mehr zu die­ser Rie­ge gehört, dar­über dürf­ten sich nahe­zu alle Web­de­si­gner einig sein, aber was ist mit den Ver­sio­nen 7 und 8 des Brow­sers aus Red­mond? Und wie steht es um die älte­ren Ver­sio­nen von Fire­fox, Ope­ra, Chro­me und Safa­ri?

Mei­nem Kennt­nis­stand nach ist bei vie­len opti­schen Schman­kerln, wie bspw. dem text-shadow, nur der Inter­net Explo­rer wirk­lich kri­tisch. Alle ande­ren Brow­ser, allen vor­an die Web­kit-Brow­ser Safa­ri und Chro­me, haben damit schon seit Ewig­kei­ten kei­ne Schwie­rig­kei­ten mehr. Ich weiß, der CSS3-Stan­dard ist noch gar kei­ner, da er offi­zi­ell noch nicht ver­ab­schie­det wur­de. Blöd ins­be­son­de­re des­we­gen, weil man für vie­le der CSS3-Attri­bu­te brow­ser­spe­zi­fi­sche Prä­fi­xe ver­ge­ben muss, was die erfolg­rei­che Vali­die­rung eines CSS3-Style­she­ets ver­hin­dert. Wenn ich mich recht ent­sin­ne, war bspw. der text-shadow mitt­ler­wei­le auch ohne Prä­fix unter den Web­kit-Brow­sern und Ope­ra nutz­bar, Fire­fox 3.6 besteht wei­ter­hin auf das Prä­fix. Mit der Beta des Fire­fox 4 habe ich es noch nicht getes­tet. Aber gut, wenn mal der eine oder ande­re Effekt nicht ange­zeigt wird, bricht einem das nicht gleich die Bei­ne, auch schlech­te und alte Brow­ser stel­len die Sei­te wenigs­tens dar.

Anders sieht es mit der Ver­wen­dung von HTML5 aus. Mei­ne Sei­te weist als DOCTYPE HTML5 auf. Ver­wen­den tue ich aber kei­nen der neu­en HTML5-spe­zi­fi­schen Tren­ner wie <arti­cle>, <sec­tion>, <hea­der> oder <foo­ter>, da, wenn der Brow­ser gar kein HTML5 ver­steht, die Sei­te schlicht und ergrei­fend gar nicht oder voll­stän­dig falsch ange­zeigt wird. Ich weiß, es gibt Java­Script-basie­ren­de Hacks, die das Pro­blem behe­ben, aber was ist, wenn der Benut­zer auch noch zusätz­lich Java­Script deak­ti­viert hat :-D? Wirk­lich scha­de, dass ich kein HTML5 ver­wen­den “durf­te”, ich hät­te es zu gern getan. Von den Java­Script-basie­ren­den Hacks hal­te ich aber nicht viel. Die rest­li­chen Scripts, die in mei­ner neu­en Sei­te ein­ge­bun­den sind, sind von eher unkri­ti­scher Natur. Das jQue­ry-Plugin Scroll­To erzeugt einen wei­che­ren Scroll­vor­gang als das nor­ma­le, Anchor-basie­ren­de Scrol­len und Fan­cy­box zeigt die Bil­der schick im Groß­for­mat an. Aber wenn die­se bei­den Scrip­te aus­ge­schal­tet sind, ist es auch egal.

Posi­tiv über­rascht war ich, dass das Ein­bet­ten von Fonts mitt­ler­wei­le (fast) tadel­los funk­tio­niert. Ein­zig und allein die Mobil­ge­rä­te zei­gen die ein­ge­bet­te­ten Fonts nicht an, so wenigs­tens gese­hen auf mei­nem iPho­ne und einem iPad. Der Inter­net Explo­rer kann das, oh Wun­der, schon seit Ewig­kei­ten, näm­lich seit der Ver­si­on 4, wenn auch mit einem spe­zi­el­len Font-For­mat, EOT (Embed­ded Open Type). Alle ande­ren Brow­ser mamp­fen brav mei­ne TTF- und OTF-Datei­en. Bis­her steht aber noch ein Test mit Alt-Brow­sern aus, getes­tet habe ich wirk­lich bis­her nur mit aktu­el­len Brow­sern auf mei­nem Mac. Wobei mir gera­de auf­fällt, dass ich die EOT-Ver­sio­nen mei­ner bei­den Fonts noch gar nicht erstellt und ein­ge­bun­den habe. Soll­te ich wohl mal flott nach­ho­len.

Da wir gera­de beim The­ma sind, hier ein klei­nes Bei­spiel für einen gül­ti­gen Ein­trag einer @font-face-Deklaration in einer CSS-Datei:

https://gist.github.com/468010

Die in die­sem Bei­spiel ver­wen­de­te Schrift, die ich dann doch nicht auf mei­ner Sei­te ver­wen­det habe, habe ich im Übri­gen bei The League of Mova­ble Type gefun­den. Eine wei­te­re sehr schö­ne Quel­le für offe­ne Fonts ist Font Squir­rel, die auch die Schrif­ten von The League of Mova­ble Type anzei­gen. Um die Schrif­ten von TTF in EOT zu bekom­men, habe ich den ttf2eot-Kon­ver­ter ver­wen­det. Die Kon­ver­tie­rung mei­ner OTF-Schrift ins EOT-For­mat hat der Online Font Con­ver­ter für mich über­nom­men. Ent­spre­chend der zuvor gezeig­ten Nota­ti­on kann die Schrift nun ganz regu­lär über eine font-fami­ly-Anwei­sung ver­wen­det wer­den.

Wie hal­tet ihr es mit der Ver­wen­dung von CSS3, HTML5 und sons­ti­gem neu­mo­di­schem Schnick­schnack? Ver­wen­den oder abwar­ten?

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Sie ist online

Die letz­ten zwei Tage habe ich nun damit ver­bracht, das längst über­fäl­li­ge Rede­sign mei­ner geschäft­li­chen Home­page zu gestal­ten. Unter www.klose-it.de dürft ihr das Design-Meis­ter­werk (*räus­per*) begut­ach­ten. Für Kri­tik und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge bin ich natür­lich zu haben. Im glei­chen Atem­zu­ge habe ich auch mei­nen Fir­men­na­men, da er offi­zi­ell ohne­hin nir­gend­wo ein­ge­tra­gen ist, von Klo­se IT-Ser­vice auf Klo­se IT ver­kürzt. Passt nun bes­ser zum Domain­na­men und liess sich irgend­wie auch bes­ser in ein neu­es Logo ver­bas­teln.