Ulfs Blog

Dies ist mein Blog || This is my blog

  • Versuch macht kluch, oder: Geht’s auch ohne Apple?

    • 26 Dec 2010
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    • MacBook Air ThinkPad Edge apple lenovo mac os ubuntu windows 7
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    Ich habe vor einiger Zeit eine Art Selbstversuch gestartet: mein iMac und mein MacBook waren jeweils drei Jahre alt, das Bedürfnis nach neuer Hardware war geweckt. Also wanderten beide Geräte zur eBucht und fanden dort auch für recht ordentliches Geld einen neuen Besitzer.

    Einen Nachfolger für den iMac hatte ich zu dem Zeitpunkt schon: ein iMac 27". Ein tolles Gerät, jeder Cent war wohlinvestiert.

    Beim MacBook wollte ich mir aber nicht so recht entscheiden. Ich habe das MacBook nicht sonderlich intensiv genutzt, streckenweise lag es wochenlang ungenutzt in seiner Hülle auf meinem Schreibtisch rum. Perlen vor die Säue also, immerhin kostete das Gerät etwas über 800 €. Zum Rumliegenlassen eigentlich zu viel Geld. Das MacBook Air 11" lacht mich seit seiner Veröffentlichung an, weil es eigentlich genau auf mein Nutzungsprofil zugeschnitten ist. Wäre da nicht der recht happige Preis von fast 1.000 €. Auch hier wieder, zum Rumliegenlassen viel zu viel Geld. Der Formfaktor reizt mich aber massiv, die Bildschirmauflösung genau so.

    Ich schaute mich also ein wenig bei der Konkurrenz um und wurde auf das Lenovo ThinkPad Edge aufmerksam, das es auch als Version mit 11"-Display gibt. Und das schon für recht schlanke 330 € ohne Betriebssystem. In der jetzt bei mir stehenden Version mit Dual-Core-AMD-CPU und 4 GB RAM hat mich das gute Stück gerade mal 380 Flocken gekostet, rund 500 € weniger, als ich im Apple-on-Campus-Store für das MacBook Air hätte zahlen müssen. Natürlich, es fehlt die SSD, die Lautlosigkeit, Mac OS X und vermutlich auch ein wenig Rechenpower, bis auf die Lautlosigkeit und Mac OS X aber durchaus Dinge, die mich nicht sonderlich stören, so selten, wie ich das Gerät einsetze. Witzige Anekdote am Rande: die Dual-Core-Version ist deutlich leiser als die Version mit der Single-Core-CPU. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich die kleine Variante zu kaufen, sollte zum Dual-Core-AMD greifen. Das Fehlen von Mac OS X zu Verschmerzen wiegt schon deutlich schwerer, aber Mark Shuttleworth sei Dank gibt es eigentlich ein System, das ähnlich toll funktioniert und auch fast so toll aussieht wie das OS aus Cupertino: Ubuntu.

    Aber eben auch nur fast. Auf der verbauten 320 GB großen Festplatte befinden sich nun Windows 7 Professional und Ubuntu 10.10. Aufgrund der recht hohen DPI-Zahl und der damit verbundenen Auflösung von 1.366x768 Pixel lässt sich mit beiden Systemen sogar arbeiten, im Gegensatz zu Netbooks, die aufgrund ihrer 1024x600 vollständig ausfallen. Beide Systeme laufen halbwegs annehmbar flott auf der Maschine, wobei Windows 7 deutlich träger zugange ist als dies bei Ubuntu der Fall ist. Aber arbeiten lässt sich damit trotzdem halbwegs. Die Akkulaufzeit nimmt sich unter beiden Systemen nichts, je nach Anwendungsart hält der Akku zwischen drei und vier Stunden. Für den Preis des Notebooks ein durchaus akzeptabler Wert.

    Nun aber zu den Punkten, die mich das Gerät schon fast wieder zurückschicken und ein MacBook Air bestellen lassen:

    1. Windows. Es ist und bleibt unbenutzbar. Die zugekaufte Bluetooth-Maus funktioniert nicht zuverlässig. Nach dem Anmelden bekomme ich eine Fehlermeldung, die mit einer fehlenden DLL zu tun hat, die zum Bluetooth-Stack zu gehören scheint. Ich muss also nach jeder Anmeldung die Maus erneut verbinden. Fehlerbehebung scheiterte bisher. Der Fehler tritt aber auch erst ein, seit Windows ein Update für den ThinkPad-Bluetooth-Stack eingespielt hat. Wohlgemerkt über das automatische Update, ich hab das Treiberupdate nicht selbst von Lenovo geholt, lief ja alles vorher. Es scheint nach wie vor zu viel verlangt zu sein, dass Standardhardware einfach funktioniert. Von Nicht-Vorhandensein meiner ganzen geliebten und erforderlichen CLI-Tools mal abgesehen, bleibt Windows für mich ein rotes Tuch.

    2. Ubuntu. Eigentlich toll. Wirklich. Mit ein wenig Handarbeit kann ich den von mir so geliebten Workflow, den ich unter OS X hab fast nachbauen. Exposé, Quicklook, Terminal (samt scp, curl, wget, tail, grep, cat und ssh), alle meine Freunde sind da, die ich tagtäglich für die Arbeit nutze. Von dem ganzen Schatz an freier Software mal abgesehen, die teilweise wirklich phänomenal ist. Und alles bleibt so schön einfach Up-To-Date, der integrierten Paketverwaltung sei Dank. Aber leider hat diese heile Welt in meinem Falle auch Schattenseiten: Suspend to RAM und Multitouch funktionieren nicht. Das Gerät geht zwar schlafen, wacht dann aber nicht wieder auf. Und Multitouch funktioniert einfach gar nicht. Für mich, als diesbzgl. wirklich verwöhnten Mac-User ein absolutes No-Go.

    Und nun stehe ich da. Ich habe 500 € gespart, muss mich aber mit zwei Betriebssystemen rumärgern, die zwar beide nicht wirklich schlecht sind, das eine aber für meine normalen Einsatzzwecke nicht zu gebrauchen ist und das zweite die Komfortfeatures, an die ich mich so gewöhnt hab, namentlich Multitouch und Suspend-to-RAM, auf meiner Hardware nicht bietet. Windows so umzubauen, dass es meinen Ansprüchen genügt würde den Rahmen eindeutig sprengen, bei Ubuntu bleibt mir noch zu hoffen, dass die Entwickler entsprechende Patches zeitnah veröffentlichen werden. Aber ob all der Ärger 500 € wert ist, frage ich mittlerweile wirklich…

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  • Kurztest des Samsung N130

    • 4 May 2010
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    • n130 netbook samsung ubuntu windows 7
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    _dsc5494

    Ich wollte auch endlich mal mitreden und nicht nur aus der Ferne ein Netbook betrachtet haben. Ich habe mir also ein Samsung N130 organisiert um beurteilen zu können, ob die vielen (Vor-)Urteile in Sachen Netbook wirklich zutreffend sind. Ich wollte prüfen, ob man mit einem Netbook tatsächlich arbeiten kann, oder ob es, wie meine bisherige Meinung lautet, wirklich nur dafür gut ist, mal eine Website aufzurufen oder eine E-Mail zu schreiben.

    Das Samsung N130 kostet derzeit rund 240,- €, gehört also zu den günstigeren Geräten dieser Klasse. Die Hardwareausstattung liegt im normalen Bereich mit 1 GB RAM, einer 160 GB großen Festplatte und einem Intel Atom N270 mit 1,6 GHz, Bluetooth ist leider nicht an Bord, dafür befindet sich aber eine Webcam im Displayrahmen. All dies verspricht natürlich keine Höchstleistung, aber dafür bekommt man ein äußerst transportables Gerät mit langer Akkulaufzeit und wenig Platzbedarf.

    Ich habe das Gerät also ausgepackt und den Akku erst mal durchgeladen. Dann ging es schon gut los: ich habe den Schalter zum Einschalten des Geräts nicht gefunden. Dieser befindet sich an der Vorderseite des Geräts und wird nicht ausgezeichnet durch farbliche Hervorhebung oder einen Sticker, der darauf hinweisen könnte. Es ist kein klassischer Taster, wie man ihn erwarten würde, sondern ein Schieber, wie man ihn von Notebookakkufächern oder WLAN-/Bluetooth-Schaltern an Notebooks kennt.

    Vorinstalliert ist Windows 7 Starter Edition, welches nach dem Erststart glatt, noch bevor irgendwelche Benutzereingaben stattfanden einen Neustart benötigte. Nach dem ersten Neustart, vier Minuten sind bis hierhin bereits vergangen, fragte das Windows-7-Setup einige Benutzerdaten wie Name und Kennwort ab und bat um einen WLAN-Schlüssel. Nachdem weitere drei Minuten vergangen waren (also mitterweile rund sieben davon) startete der sog. Chaininstaller, der eine Reihe von Setups durchführte. Dieser Vorgang dauerte weit über eine Stunde, während der das System keinerlei Rückmeldung über die verbleibende Restzeit ausgab. Aus meiner Sicht, und abgesehen von der Zeit, ein absolutes No-Go. Gerade deswegen, weil vielleicht nicht jeder Benutzer diese Anwendungen auch haben möchte. Negativ aufgefallen ist auch die Mischung der Sprachen beim Setup, hier sind englische und deutsche Texte auf meinem Bildschirm aufgetaucht. Nach über einer Stunde musste man dann noch einen Partitionierungsvorschlag abgeben (ich habe hier den Standardwert verwendet) und das Gerät erneut neu starten. Bis nach diesem Neustart sind satte 1:32 Stunden vergangen. Vorgefunden habe ich nach erfolgreicher Installation den bereits veralteten Adobe Reader 9.1 (aktuell ist 9.3), eine Versuchsversion des Microsoft Office 2007 Home and Student, die Samsung-eigene Software AnyPC, Cyberlink YouCam, McAfee-Virenscanner und noch einige Systempflegetools von Samsung. Fehlen durfte natürlich auch nicht ein Spielepaket namens "Samsung GamePack" mit einigen mehr oder minder witzigen Spielchen für zwischendurch. Nach nun also mittlerweile über 1,5 Stunden durfte erst mal das Samsung-Tool "Samsung Update Plus" gestartet werden, damit die wichtigsten Updates für das System heruntergeladen werden konnten. Nach dem Selbstupdate der Software (die auch wieder ohne Rückmeldung vom System ablief) dauerte es weitere 45 Minuten, bis auch die übrigen von Samsung angebotenen Updates installiert waren. Toll war auch, dass man immer nur ein Update zeitgleich installieren konnte. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn der Samsung-Updater die Installation in der richtigen Reihenfolge für einen vorgenommen hätte. Während ich diese fünf Updates also installierte, musste ich das System insgesamt zwei Mal neu starten. Dauer der ganzen Aktion, wie gesagt, rund eine Dreiviertelstunde. Hab ich schon erwähnt, dass das Windows Update noch nicht gelaufen ist? Nicht? Na ja, das wartete auch noch auf mich. Bis ich dann über die Browserwahl einen richtigen Browser (in diesem Falle Google Chrome) und alle erforderlichen Updates installiert hatte, sind dann weitere 60 Minuten ins Land gezogen. Der Download der Updates nahm davon keine fünf in Anspruch. Mittlerweile sind wir also bei über drei Stunden Vorbereitungszeit angelangt. Natürlich, die Updates hätte man auch weglassen können, aber wer geht freiwillig mit einem nicht aktualisierten Windows ins Internet? Also ich nicht.

    Zusammenfassend: der erste Eindruck ist vernichtend. Bis zur ersten Inbetriebnahme des Geräts vergingen weit über drei Stunden. Ich habe mich nach dieser Orgie ernsthaft gefragt, ob jemand aus dem Marketing oder von den Ingenieuren diesen Prozess mehr als ein Mal hat über sich ergehen lassen. Der angeblich so unhörbar leise Lüfter war während des ganzen Prozesses durchaus hörbar und am Schaufeln. Laut war das Gerät trotz allem nicht, mein MacBook mit einem Core2Duo ist unter Last aber kaum lauter und selbst mein billiges Zweitnotebook von Acer (330 € vor ca. zwei Jahren) ist nicht deutlich lauter als dieses Gerät.

    Von den mitgelieferten Anwendungen ist kaum etwas wirklich nutzbar. Der Großteil der Samsung-Tools benötigt administrative Rechte, was in nervigen UAC-Orgien ausartet. Vorinstalliert ist auch eine Software namens FailSafe, die einem das Remote-Löschen seiner Daten im Falle eines Diebstahls ermöglichen soll. Sehr gute Idee von Samsung, eine solche Software vorzuinstallieren, leider handelt es sich aber nur um eine 60-Tage-Version, was aufgrund des Gerätepreises aber durchaus nachvollziehbar ist. Doof an dieser Software ist nur, dass sie sich ständig in den Vordergrund drängt und gekauft werden möchte. Äußerst nervig, wenn man die Software nun wirklich nicht haben will. Das zeitaufwändig vorinstallierte Microsoft Office 2007 kommt ohne Seriennummer daher, obwohl die auf dem Desktop angelegte Verknüpfung erst gutes hoffen lässt: Microsoft Office 1-Jahr-Prepaidversion-Online. Wenn man diesen aber anklickt, kommt man auf die US-Downloadseite für die 30-Tage-Trial. Beim Start von Word wird man um einen Product Key gebeten. Auch verpatzt. Bevor ich nun mit der "Arbeit" beginne, wollte ich noch die Systemsoftware sichern. Umfang der Sicherung etwa 969 MB, Dauer des Kopiervorgangs auf meinen SafeStick Pro (Schreibrate an meinem iMac ca. 20 - 25 MB pro Sekunde) etwa eine Stunde bei einer Kopiergeschwindigkeit von 0,2 - 0,3 MB pro Sekunde. Ich verkneife mir weitere Kommentare.

    Die Anwendungsperformance: YouTube-Videos in Chrome laufen nach einigen Sekunden des Einpendelns mit Ausnahme von wenigen kurzen Aussetzern flüssig. Das habe ich gleich als erstes ausprobiert, weil dies in den Rezensionen bei amazon.de immer wieder bemängelt wurde. Mit Chrome konnte ich die Kritik allerdings nur teilweise nachvollziehen. Aufgrund der geringen Leistung eines Atom-Prozessors ist die Geschwindigkeit also durchaus nachvollziehbar und zeigt erneut, was für ein Ressourcenkiller Flash wirklich ist. Die installierte Version des MS Office 2007 ist halbwegs flüssig bedienbar, das Abspeichern und Öffnen von Dateien dauert aber auch eine gefühlte Ewigkeit. Viele Rezensenten bei amazon.de berichteten, dass ein Speicherupgrade auf 2 GB den Großteil dieser Symptome beheben konnte, viele Netbook-Kunden, so könnte ich mir vorstellen, wissen aber gar nicht um die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten. Die Kosten hierfür sind minimal, sofern man das selbst machen kann. Alle anderen müssen auf den Preis des RAM-Moduls (2 GB DDR2 PC667) noch ca. 30 Minuten an Arbeitswerten in der Computerwerkstatt ihres Vertrauens oben drauf schlagen.

    Screenshot_win7se

    Windows 7 Starter Edition: Ein vollständig zugemüllter Desktop

    Um es auf den Punkt zu bringen: wer mit der Maschine wirklich arbeiten möchte, sollte das Windows 7 Starter Edition, welches ohnehin in vielen Punkten gegenüber einer "Vollversion" kastriert ist, schnellstmöglich von der Festplatte werfen. Ob man dann hier zum hoffnungslos veralteten Windows XP greift oder lieber über den Tellerrand schaut und ein Betriebssystem nimmt, das besser auf den Einsatz auf dieser Geräteklasse angepasst ist, muss man natürlich selbst wissen. 

    Ich habe hier zum brandneuen Ubuntu 10.04 Netbook Edition gegriffen, welches vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Da das Samsung über kein optisches Laufwerk verfügt, musste ich zuerst ein startfähiges USB-Medium mit dem System erstellen, was aber von einem bereits installierten Ubuntu 10.04 aus ein Kinderspiel war. Im Menü System -> Systemverwaltung gibt es den Startmedienersteller. Den füttert man mit dem ISO, welches man unter anderem von meinem Server unter http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04-netbook-i386.iso herunterladen kann, und stöpselt einen ausreichend großen (mind. 2 GB) USB-Stick ein, auf den nun das Live-System, welches man auch auf den CDs findet, installiert wird. Dieser Vorgang dauert bei einem halbwegs flotten USB-Stick nur wenige Minuten. Danach kann man das Netbook von diesem USB-Stick starten, wenn man vorher im BIOS die Boot-Reihenfolge entsprechend geändert hat. Den Rezensionen auf amazon.de nach hat die Installation von Ubuntu auf dieser Maschine aber einen kleinen Haken: man verliert damit nicht nur die Systempartition mit Windows 7, sondern überflüssigerweise auch gleich seine Recovery-Partition. Dieser Schritt ist also ziemlich endgültig. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt schon dazu entschieden hatte, das Gerät zurückzusenden, habe ich darauf verzichtet, das System tatsächlich auf die Festplatte aufzuspielen. Das war aber glücklicherweise auch gar nicht nötig, denn das Live-System lief von meinem USB-Stick aus so dermaßen schnell, dass man die Festplatte auch hätte ausbauen können. Der Systemstart dauerte etwas länger als der von Windows 7 (zur Erinnerung: Windows 7 von Festplatte, Ubuntu vom USB-Stick), danach war das System aber so was von flott, dass dieser Ärger schnell vergessen war. Die Ubuntu Netbook Edition ist hervorragend auf die kleinen Displays der Netbooks angepasst, da hier kein reguläres System für die Verwaltung der Anwendungen und Daten verwendet wird, sondern eine Art Karteikartenreitersystem, die aber die gleichen Namen tragen wie die Menüs in einem frisch installierten regulären Ubuntu. YouTube-Videos liefen in 480p flüssig, die vorinstallierten Anwendungen starteten vom USB-Stick normalerweise binnen weniger Sekunden, die verbaute Hardware wurde vollständig erkannt. So kam ich sofort in den Genuss von WLAN und der Grafikchip wurde scheinbar auch vollständig korrekt erkannt. Und, ich wiederhole mich, die Performance war echt beeindruckend. Für mich steht fest: sollte ich jemals ein Netbook kaufen, wird die Ubuntu Netbook Edition installiert. Sie sieht nicht nur besser aus als Windows 7 sondern kommt auch mit dem Limitierungen dieser Geräteklasse deutlich besser zurecht als Windows. Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit sind bei Ubuntu Netbook Edition gegeben, von Windows 7 kann ich das nicht behaupten. Der Vollständigkeit halber habe ich dann noch mal ein reguläres Ubuntu 10.04 LTS vom Stick gestartet. Selbst vom Live-Stick war das System schneller als Windows 7 von der Festplatte. Ich wiederhole meine Empfehlung an die Besitzer dieses Geräts also noch mal: Windows 7 endgültig entfernen, Ubuntu (Netbook Edition oder nicht) drauf und schon kann man mit dem System im Auslieferungszustand einwandfrei arbeiten. Die prognostizierte Akkulaufzeit beträgt im Übrigen weit über sieben Stunden unter der Ubuntu Netbook Edition.

    Typisch für Netbooks ist die Tastatur, auch für einen Menschen wie mich, der Zehn-Finger blind schreibt, etwas gewöhnungsbedürftig, aber noch akzeptabel. Einzig nervig ist die Anordnung der Taste mit den <- und >-Symbolen, diese liegt auf der rechten Seite der Tastatur links neben der Umschalttaste. Wieso? Keine Ahnung. die Umschalttaste liegt dazu noch so weit rechts außen, dass ich als 10-Finger-Tipper damit meine liebe Mühe habe, diese auch zu treffen. Das Touchpad ist so dermaßen winzig, dass sich damit eigentlich nicht arbeiten lässt. Ohne es gemessen zu haben, würde ich sagen, dass die Maße ca. 5 cm x 2 cm betragen. Eine Maus ist also als ständiger Begleiter unverzichtbar, wodurch man schon wieder einen Teil der Mobilität einbüsst. Im Park oder auf dem Beifahrersitz eines Autos kann man nun mal keine Maus unterbringen. Immerhin aber hat das Touchpad Multitouch, scrollen, vergrößern und kippen ist mit zwei Fingern möglich. Darüber hinaus hat Samsung das Netbook mit so scharfen Kanten versehen, dass man die Handballen nicht sonderlich lange darauf liegen lassen kann. Vielschreiber werden also lieber zu einem anderen Gerät greifen.

    _dsc5493
    Ausschnittsbild der Tastatur mit der scharfkantigen Ecke

    Das Gerät ist für einen Preis von 240,- € ein absolutes Schnäppchen, gar keine Frage. Mit diesem recht günstigen Preis erkauft man sich aber ein an allen Ecken und Enden lahmendes Gerät, mit dem sich eigentlich nicht vernünftig arbeiten lässt. Sowohl Details der Hardwareverarbeitung als auch der gesamte Softwareinstallationsprozess sind eine Zumutung und sollten heutzutage in dieser Form einfach nicht mehr auftauchen. Wenn man allerdings Ubuntu oder Ubuntu Netbook Edition installiert, ist das Gerät ein durchaus attraktiver Begleiter für unterwegs. Mit einem passenden UMTS-Stick kommt man damit auch mobil ins Internet, was Ubuntu sei Dank auch ziemlich flott geht. An den scharfen Kanten und dem viel zu kleinen Touchpad sowie der etwas missgestalteten Tastatur kann das Betriebssystem aber leider auch nichts ändern.

    Die Tauglichkeit für richtiges Arbeiten möchte ich zum Abschluss auch noch bewertet haben. Aufgrund des kleinen Displays, der merkwürdig gestalteten Tastatur und der scharfen Kanten des Geräts eignet sich speziell dieses Netbook nicht für lange Arbeitssitzungen. Bei anderen Netbooks entfallen die letzten beiden Mankos im Allgemeinen, das kleine Display bleibt aber. Ich habe testhalber mit dem Gerät gesurft, einen kurzen Text verfasst, Musik gehört, YouTube-Videos geschaut, mit dem Terminal gearbeitet, Twitter genutzt und ein wenig Quellcode bearbeitet. Unter Windows 7 war das, weil ich natürlich vieles davon parallel laufen lies, unerträglich langsam. Die ersten zwei gestarteten Programme kamen noch halbwegs vernünftig miteinander aus, danach wurde es echt hakelig. Unter Ubuntu Netbook Edition hatte ich diese Probleme glücklicherweise nicht. Zum Surfen, E-Mailen, etc. würde mir das Gerät von der Displaygröße her sogar genügen, zum Bearbeiten von Quellcode eignet sich das kleine Display mit seinen 1024 x 600 Pixel leider nicht. Bearbeitet man den Quellcode in einem Texteditor wie Gedit, mag das noch halbwegs gut gehen, benötigt man eine IDE wie Eclipse wird es wirklich eng. In der Standardaufteilung habe ich vielleicht noch acht Zeilen Code sehen können, der Rest war von anderen Elementen der Anwendung belegt. Textverarbeitung geht bei kurzen Dokumenten noch gut, ein testhalber geladenes Dokument mit etwas über 30 Seiten Umfang lies sich natürlich bearbeiten, die Übersicht ging hierbei aber vollständig flöten, da man nur am Scrollen war. Als großes Smartphone eignet sich ein Netbook aus meiner Sicht durchaus, als Ersatz für ein Notebook hingegen scheint mir diese Geräteklasse vollständig ungeeignet.

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  • Ubuntu 10.04 ist da [UPDATE]

    • 29 Apr 2010
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    Cof_white-orange_hex
    Und ich spiele natürlich mal wieder Mirror. Alle Versionen, die offiziell angeboten werden, habe ich auch auf meinem Server liegen. Und hier die Links, viel Spaß beim Saugen:

    [UPDATE]

    Die folgenden Links sind aktualisiert und zeigen nun auf ISOs der Version 10.04.1 LTS, also auf die Version inklusive des „Service Packs“.

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04.1-desktop-i386.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04.1-desktop-amd64.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04.1-server-i386.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04.1-server-amd64.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04.1-alternate-i386.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04.1-alternate-amd64.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04-netbook-i386.iso

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04-netbook-armel+dove.img

    http://downloads.ulfklose.de/ubuntu-10.04-netbook-armel+imx51.img

     

    Da die Dateinamen selbstsprechend sind, verzichte ich auf weitere Erläuterungen. Falls diese doch gewünscht sein sollten, hinterlasst einfach einen Kommentar.

    Ach ja, die Images von Ubuntu 9.10 habe ich konsequenterweise mit Erscheinen dieses Posts von meinem Server gelöscht.

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  • Rails-Applikationen mit nginx und Thin

    • 7 Feb 2010
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    Wer Rails-Applikationen deployen möchte, wird vermutlich als erstes auf die Kombination Apache + Phusion Passenger stossen. So ging es auch mir. Praktisch insofern, da auf fast jedem Webserver ohnehin ein Apache läuft und der Passenger in Windeseile installiert ist. Beim Passenger handelt es sich um ein Apache-Modul (mod_rails), die Konfiguration in einem vHost ist ein Dreizeiler. Also eigentlich alles toll... wenn da nicht die Geschwindigkeit wäre. Wenn der Passenger erst mal läuft, ist die Geschwindigkeit durchaus als gut zu bewerten, aber wehe, wenn die fragliche Rails-Applikation eine Weile nicht mehr benutzt wurde. Dann werden die Passenger-Instanzen meiner Beobachtung nach nämlich vollständig abgeschossen und müssen neu gestartet werden, wenn doch wieder auf die Applikation zugegriffen wird. Auf meinem Server (AMD Athlon64 X2 5.600+, 4 GB RAM, 2 x 400 GB HDD im RAID-1; drei virtuelle Maschinen) dauert das mitunter ca. 20 - 30 Sekunden und macht in dieser Zeit die komplette VM unbenutzbar, andere Webseiten werden also nicht mehr ausgeliefert, der SSH-Daemon reagiert nicht.

    Seit ich angefangen habe, mich mit Rails zu beschäftigen, lese ich einige Blogs von Firmen, die sich "hauptberuflich" mit Rails auf die eine oder andere Art und Weise beschäftigen. Dazu gehören unter anderem amerikanische Unternehmen wie Engine Yard [1], Rackspace[2] und GitHub[3]. In Deutschland ist Rails leider noch immer nicht so recht angekommen, die Anzahl wirklich interessanter, innovativer Unternehmen in diesem Bereich hält sich also stark in Grenzen. Die soeben genannten Unternehmen betreiben entweder für sich selbst oder im Kundenauftrag große Rails-Installationen und können sich solche Probleme, wie die im vorherigen Absatz geschilderten, absolut nicht erlauben. Insbesondere Engine Yard und GitHub betreiben viel Social Networking und haben sehr aktive gepflegte Blogs. Und in diesen bin ich auf so einige interessante Informationen gestossen, unter anderem auch mein Problem betreffend.

    Wenn man eine Applikation in Rails entwickelt, verwendet man während der Entwicklungsphase der Einfachheit halber einen sehr rudimentären kleinen Webserver namens WEBrick. Er tut das, was er tun soll, startet schnell, eignet sich für den Produktbetrieb aufgrund fehlender Sicherheitsfeatures und ziemlich mauer Performance nur bedingt. Alternativ kann man Mongrel nutzen. Auch dieser ist fest mit Rails verbunden, bietet aber deutlich mehr Performance als WEBrick. Mongrel existiert auch in einer speziellen Cluster-Version. Mit Clustering ist hiermit gar nicht mal das verteilte Rechnen auf verschiedenen Systemen gemeint, sondern nur die Tatsache, dass mehrere Instanzen gestartet werden können. Dies ist ein im Rails-Bereich meinen Informationen nach ein übliches Setup. Es ist einfach aufzusetzen und Mongrel genügt für die meisten Zwecke. Aber Mongrel ist nun mal kein Apache und steht diesem in seinen Konfigurationsmöglichkeiten massiv nach. Einen reinen Mongrel-Cluster zu betreiben scheint also auch kein probates Mittel zu sein.

    Nach dem Studium einiger Blog-Artikel entschied ich mich dann für den Toolstack, um den es hier gehen soll: nginx und Thin. nginx[4] als voll-funktionalen Webserver mit wenig Ressourcenhunger und Thin[5] als Application Server. Thin beschreibt sich selbst als die optimale Kombination aus dem Mongrel parser, Event Machine (einer Netzwerk-I/O-Bibliothek) und Rack (Minimal-Interface zwischen Webserver und Ruby-Applikation). Dieser Toolstack begeistert mich noch immer, ob er das auch unter wirklicher Last tun würde, kann ich (noch) nicht sagen, ich werde dann berichten.

    Nun zur Installation.

    Der erste Schritt sollte die Installation des entsprechenden Gems (und eines zugehörigen) sein. Mittels

     
    sudo gem install thin; sudo gem install eventmachine --source http://code.macournoyer.com 
    

    installieren wir Thin. Um zu testen, ob alles in Ordnung ist, nehmen wir einen Verzeichniswechsel in zu unserer Rails-Applikation vor und tippen

     
    thin start 
    

    ein. Es sollten ein paar Statusmeldungen ausgegeben werden, danach könnt ihr über http://domain.tld:3000 eure Rails-Applikation aufrufen. Sollte Thin nicht starten, was bei mir der Fall war, müsst ihr Thin noch zu eurer PATH-Variable hinzufügen. Thin liegt auf meinem Server (Ubuntu 9.04 Server) im Verzeichnis

     
    /var/lib/gems/1.8/bin 
    

    Stellt sicher, dass dieser Eintrag als allererster in der PATH-Variable steht. Ich habe zu diesem Zweck meiner ~/.bashrc einfach am Ende folgende Zeile hinzugefügt:

     
    export PATH=/var/lib/gems/1.8/bin:$PATH 
    

    Da das aber nicht das ist, was wir wollen, installieren wir nun nginx. Ich habe mich dafür entschieden, die aktuelle Stable aus dem Source Code zu kompilieren. Ein Blick auf http://nginx.org/en/download.html zeigt uns alle verfügbaren Versionen. Ich arbeite aktuell mit Version 0.7.65. Nach dem Download mittels

     
    wget http://nginx.org/download/nginx-0.7.65.tar.gz 
    

    entpacken wir das Archiv mit

     
    tar xvfz nginx-0.7.65.tar.gz 
    

    in das aktuelle Verzeichnis. In dieses Verzeichnis wird nun gewechselt. Ich habe meinen nginx mit den folgenden Optionen kompiliert:

    Den abschließenden Build und die Installation erledigen wir so:

     
    make && make install 
    

    Damit wir den nginx nun auch automatisch starten lassen können, brauchen wir ein init script, den folgenden Code legen wir in /etc/init.d/nginx ab:

    Nun geben wir noch

     
    sudo thin install && sudo /usr/sbin/update-rc.d -f thin defaults && sudo /usr/sbin/update-rc.d -f nginx defaults
    

    ein, um Thin und nginx automatisch starten zu lassen.

    Weiter geht es mit der Konfiguration.

    Konfigurieren wir als erstes Thin für den Live-Betrieb:

     
    sudo thin config -C /etc/thin/railsapp.yml -c /var/www/railsapp --servers 2 --socket /var/run/thin/railsapp.sock -e production 
    

    Dieser Einzeiler legt im Verzeichnis /etc/thin/ eine Konfigurationsdatei im YAML-Format mit dem Namen railsapp.yml an. In dieser Datei wird festgehalten, wie Thin arbeiten soll. In diesem konkreten Falle wird, was sehr empfehlenswert ist, eine Socket- anstelle einer TCP/IP-Verbindung verwendet. Es werden zwei Serverinstanzen gestartet, die parallel laufen. ACHTUNG! Wer hier die Zahl zu hoch wählt, macht es seinem Server ganz schnell ganz schön schwer. Also vorsichtig erhöhen und nur, wenn es unbedingt nötig ist. Bemerkt man einen Flaschenhals, kann man hier natürlich rumschrauben. Das Hauptverzeichnis der Rails-Anwendung ist in diesem Falle /var/www/railsapp und die Sockets werden in /var/run/thin/ angelegt. Der letzte Schalter legt noch die Rails-Environment fest, hier wird also das Production Environment genutzt.

    Die Konfiguration von nginx ist recht simpel. Meine /etc/nginx/nginx.conf sieht wie folgt aus:

    Als Systembenutzer setzt dieses Setup einen Benutzer mit dem Namen www-data voraus. Außerdem werden zwei Worker-Prozesse gestartet. Wer in seiner Rails-Anwendung eine Benutzerverwaltung einsetzt, sollte natürlich auf https anstelle von http setzen. Wie man einen https-Container mit nginx einrichtet werde ich gesondert an dieser Stelle beschreiben.

    Im Verzeichnis /etc/nginx/sites-available legen wir nun einen vHost-Container für unsere Rails-Anwendung an. Dieser sollte einen sprechenden Namen als Dateinamen erhalten, also bspw. railsapp.domain.tld. Bei mir sieht der Inhalt wie folgt aus:

    Mittels

     
    ln -s /etc/nginx/sites-available/railsapp.domain.tld /etc/nginx/sites-enabled/railsapp.domain.tld 
    

    legen wir einen Symlink in das Verzeichnis sites-enabled an. In diesem befinden sich alle vHost-Container, die nginx bedienen soll.

    Nun starten wir noch nginx und Thin neu

     
    sudo /etc/init.d/nginx restart; sudo /etc/init.d/thin restart 
    

    Gebt Thin ein paar Sekunden, um wirklich antworten zu können. Danach sollte eure Rails-Anwendung über Port 80 ausgeliefert werden.

    Sollte ich beim Erstellen dieser Anleitung einen Fehler gemacht haben, lasst es mich bitte wissen, möchte ja keine falschen Informationen im Netz publizieren.

    [1] http://www.engineyard.com/
    [2] http://www.rackspace.com/
    [3] https://github.com/
    [4] http://wiki.nginx.org/Main
    [5] http://code.macournoyer.com/thin/

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  • Git: Installation eines eigenen Servers auf Basis von Ubuntu 9.10 (samt Trac)

    • 15 Nov 2009
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    Leider haben sowohl Posterous als auch Blogger mich dazu gezwungen, das Dokument nur im PDF-Format anbieten zu können, da sich beide System entweder an der Länge und/oder den Sonderzeichen im Text verschluckt haben.

    Fragen und Kommentare bitte trotzdem in die Kommentare.

    Click here to download:
    Git und Trac.pdf (78 KB)
    (download)
    Click here to download:
    Git und Trac.pdf (78 KB)

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  • Running trac-git on Ubuntu 9.04 Server

    • 12 Oct 2009
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    • git python trac ubuntu
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    It took me around two hours to figure out, why Trac was always throwing the following error, when launched using tracd:

    Warning: Can't synchronize with the repository (Unsupported version control system "git": Can't find an appropriate component, maybe the corresponding plugin was not enabled? ). Look in the Trac log for more information.

    The Ubuntu package trac-git was perfectly installed and seemed to work fine. The real reason was that the Ubuntu package trac-git depends on python2.6, which obviously doesn't work with trac-git.

    So I did an

    aptitude install python2.5 && rm /usr/bin/python && ln -s /usr/bin/python2.5 /usr/bin/python

    which did the trick. After that, tracd was able to use the trac plugin for Git.

    If it still doesn't work make sure that you have at least the following lines in your project's trac.ini:

    [components] # for plugin version 0.10 gitplugin.* = enabled  # for plugin version 0.11.0.1+ tracext.git.* = enabled  [git] cached_repository = true git_bin = /usr/bin/git persistent_cache = true shortrev_len = 7  [trac] repository_dir = /path/to/git/repository.git repository_type = git

    If everything above is set a

    tracd --port 8000 /var/trac/yourpath

    should start tracd and make it available via port 8000 on your machine.

     

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