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  • Kleinigkeiten, die die Apple-Plattform so liebenswert machen

    • 24 Dec 2011
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    Es sind die Kleinigkeiten, die mich keine Abkehr von der Apple-Plattform finden lassen. Seit Februar 2005 arbeite ich mehr oder minder ausschließlich auf Systemen aus Cupertino. Und ich kann mich noch lebhaft an die spöttischen Kommentare erinnern, als ich mir meinen ersten Mac, ein PowerBook G4, kaufte. Das war kurz vor dem Beginn meines Informatikstudiums. Der Grund war simpel: ich wollte mich nicht mehr mit den Unzulänglichkeiten von Windows rumschlagen, sondern einfach ein zuverlässiges System haben. Erfahrungsberichte im Netz bestätigten mich in meinem Vorhaben, einen Mac zu kaufen.

    Jetzt, fast sieben Jahre (die Zeit vergeht …) später, verwende ich nach wie vor einen Mac. Auf das PowerBook, dem ich nach ca. einem Jahr ein 23”-Display von Apple spendierte, folgte eine Kombination aus einem 24”-iMac und einem MacBook. Diese Geräte verkaufte ich dann nahezu zeitgleich, um sie durch einen 27”-iMac zu ersetzen. Auf dessen Nachfolger schreibe ich nun diese Zeilen.

    Aber genug des Vorgeplenkels. Wieso ich rund 1.500 € für mein Arbeitsgerät ausgegeben habe, werde ich immer wieder gefragt. Wo man doch einen halbwegs leistungsstarken PC mit einem 27”-Display mit etwas Glück schon für die Hälfte bekommt.

    Zum einen ist da auf jeden Fall die Optik zu nennen. Ich suche mir mittlerweile nahezu alles auch über das Design aus. Gefällt mir die Optik eines Gegenstands nicht, kann es technisch noch so toll sein, es wird nicht gekauft. Das schlichte Design des iMacs und die Tatsache, dass ich nur eine Einheit auf meinem Schreibtisch stehen habe, erfreut mich nahezu jeden Tag. Zwischen den Eingabegeräten und dem Computer liegen keine Kabel, nicht mal einen Adapter muss ich in den Rechner stecken, da beide über das integrierte Bluetooth-Modul des Macs angebunden sind. Die aus einem Aluminium-Stück gefräste Tastatur und das minimalistische Touchpad (ja, Windows-Benutzer kaufen sich Mäuse für ihre Notebooks, Mac-Nutzer kaufen sich Touchpads für ihre Arbeitsplatzrechner) machen auf dem Schreibtisch einen äußerst guten und dezenten Eindruck. Von der Verarbeitung will ich nicht mal reden, auf keiner Tastatur habe ich jemals so flüssig und ermüdungsfrei schreiben können wie auf der meines iMacs. Aber auch die Geräuschentwicklung ist ein wichtiger Faktor. Der iMac operiert sehr nah an der Wahrnehmungsgrenze. Es muss wirklich äußerst still in meiner Wohnung sein, damit ich das Gerät überhaupt höre.

    Dieser Trend setzt sich bei der Software fort: irgendwie schafft Apple es, dass ich nicht ungeduldig oder gar wütend werde, wenn das System mich mal eine Weile warten lässt, was natürlich auch auf dem Mac von Zeit zu Zeit mal vorkommt. Passiert mir das unter Windows oder auch Linux, werde ich leicht ungehalten. Die meisten für OS X geschriebenen Anwendungen wirken wie aus einem Guss, als ob sie direkt von Apple kämen. Der Grund ist die strikte Einhaltung der GUI-Guidelines, die Apple herausgibt. Gibt’s auch für Windows, nur scheint sie dort niemand zu lesen. Und durch diese konsistenten Benutzerschnittstellen entsteht extrem wenig „Noise“, alle Anwendungen nerven den Benutzer nur dann, wenn es unabdingbar ist.

    Die gesamte Oberfläche des Systems ist minimalistisch und nur von wenigen Farben geprägt. Keine bunten, blinkenden Flächen, die den Benutzer vom eigentlichen Zweck des Computers ablenken: der Erfüllung seiner Arbeit. Keine automatischen Neustarts, die sich nicht unterbinden lassen. Keine sprechenden Virenscanner oder Druckertreiber. Keine Update-Orgien, die sich über zwei oder mehr Neustarts hinziehen. Nahezu problemlose Upgrades von einer Betriebssystemversion auf die nächste.

    Eine äußerst konsequente Tastaturbelegung, die sich zwar nicht an die „Standards“ hält, aber so logisch ist, dass man sie sich binnen weniger Tage problemlos einprägen kann. Dazu zählt auch die problemlose Eingabemöglichkeit korrekter Anführungszeichen („ und “ anstelle von ” und “) oder von Auslassungszeichen (…). Oder auch die intelligente Löschfunktion, die beim Markieren eines Einzelworts per Doppelklick das nach dem Löschen überflüssige Leerzeichen entfernt. Die seit Lion vorhandene Autokorrektur mag ich nach wie vor ziemlich gern. Sie macht zwar nicht immer alles richtig, verbessert aber mehr als sie „verschlimmbessert“.

    Oder die integrierte Datensicherungsfunktion, Time Machine, deren Einrichtungsprozess mitunter nur einige Sekunden benötigt und danach einfach vom Benutzer vergessen werden kann (natürlich nur, sofern der Backupdatenträger permanent am Computer hängt). Die dazu auch noch die Wiederherstellung von Daten aus dem Backup zum Kinderspiel macht.

    Auch erwähnenswert ist das mittlerweile fast perfekt funktionierende iCloud, das unter anderem zentrale Datenbestände auf allen Macs und iOS-Geräten verteilt sowie eine Trackingfunktion zur Verfügung stellt, mit deren Hilfe man gestohlene Geräte unter Umständen wieder finden kann. Oder Photostream, in dem automatisch alle aufgenommenen oder importierten Fotos landen, damit man sie auf allen angemeldeten Geräten immer und überall betrachten kann. Leider unterstützen noch nicht alle meine Anwendungen iCloud, aber zumindest die Apple-eigenen Anwendungen machen das problemlos mit. Die integrierte Festplattenverschlüsselungssoftware FileVault, deren Anwendung mittlerweile ebenfalls super simpel ist, ist ebenfalls erwähnenswert und insbesondere für Benutzer mobiler Macs hochgradig interessant.

    Und dann gibt es da noch haufenweise wirklich innovative Tools, die einem die Arbeit deutlich erleichtern und zu denen man ähnlich gut funktionierende Pendants unter anderen Betriebssystemen verzweifelt und häufig auch vergeblich sucht. Exemplarisch seien Anwendungen wie Alfred (ein Anwendungsschnellstarter), Pixelmator (eine äußerst potente Bildbearbeitung, die gerade mal 23,99 € kostet), CloudApp (oder für die Dropbox-Fans GrabBox), TextMate (ein Texteditor für Programmierer), ByWord (ein minimaler Markdowneditor, womit diese Zeilen entstehen), Reeder (ein auf Google Reader optimierter RSS-Reader) und DaisyDisk (ein Programm zur Analyse der Festplattenbelegung) genannt.

    Für Webentwickler und Administratoren von Linux- und UNIX-Servern hochgradig interessant ist der UNIX-Unterbau von OS X, der dafür sorgt, dass man eine vollständige Bash jederzeit zur Verfügung hat und alle bekannten UNIX-CLI-Tools verwenden kann, ohne sich mit Bastellösungen wie unter Windows behelfen zu müssen. Im Gegensatz zu Linux ist außerdem die Unterstützung kommerzieller Software gewährleistet, die dafür sorgt, dass es Produkte wie das Microsoft Office oder das Adobe-Produkt-Lineup ebenfalls für die Apple-Plattform verfügbar ist. Man bekommt also das beste aus beiden Welten, gepaart mit dem elegantesten und rauschfreiesten User-Interface, das der Markt derzeit zu bieten hat.

    Auch wenn Apple mehr und mehr vom professionellen Markt abzurücken scheint, werde ich der Plattform die Treue halten, bis es nicht mehr anders geht. Jeder Versuch, auf einem PC ein Windows oder Linux so herzurichten, dass es mir ansatzweise einen Workflow, wie ich ihn von OS X gewohnt bin, ist bisher kläglich gescheitert. Es fehlen Tools, das Interface ist inkonsistent und nervt mich mit überflüssigen Meldungen. Komfortable Funktionen wie iCloud, Time Machine, Photostream oder FileVault suche ich vergeblich. Wenn eine ähnliche Funktionalität überhaupt irgendwie herzustellen ist, dann nur mit viel Handarbeit.

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  • Versuch macht kluch, oder: Geht’s auch ohne Apple?

    • 26 Dec 2010
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    • MacBook Air ThinkPad Edge apple lenovo mac os ubuntu windows 7
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    Ich habe vor einiger Zeit eine Art Selbstversuch gestartet: mein iMac und mein MacBook waren jeweils drei Jahre alt, das Bedürfnis nach neuer Hardware war geweckt. Also wanderten beide Geräte zur eBucht und fanden dort auch für recht ordentliches Geld einen neuen Besitzer.

    Einen Nachfolger für den iMac hatte ich zu dem Zeitpunkt schon: ein iMac 27". Ein tolles Gerät, jeder Cent war wohlinvestiert.

    Beim MacBook wollte ich mir aber nicht so recht entscheiden. Ich habe das MacBook nicht sonderlich intensiv genutzt, streckenweise lag es wochenlang ungenutzt in seiner Hülle auf meinem Schreibtisch rum. Perlen vor die Säue also, immerhin kostete das Gerät etwas über 800 €. Zum Rumliegenlassen eigentlich zu viel Geld. Das MacBook Air 11" lacht mich seit seiner Veröffentlichung an, weil es eigentlich genau auf mein Nutzungsprofil zugeschnitten ist. Wäre da nicht der recht happige Preis von fast 1.000 €. Auch hier wieder, zum Rumliegenlassen viel zu viel Geld. Der Formfaktor reizt mich aber massiv, die Bildschirmauflösung genau so.

    Ich schaute mich also ein wenig bei der Konkurrenz um und wurde auf das Lenovo ThinkPad Edge aufmerksam, das es auch als Version mit 11"-Display gibt. Und das schon für recht schlanke 330 € ohne Betriebssystem. In der jetzt bei mir stehenden Version mit Dual-Core-AMD-CPU und 4 GB RAM hat mich das gute Stück gerade mal 380 Flocken gekostet, rund 500 € weniger, als ich im Apple-on-Campus-Store für das MacBook Air hätte zahlen müssen. Natürlich, es fehlt die SSD, die Lautlosigkeit, Mac OS X und vermutlich auch ein wenig Rechenpower, bis auf die Lautlosigkeit und Mac OS X aber durchaus Dinge, die mich nicht sonderlich stören, so selten, wie ich das Gerät einsetze. Witzige Anekdote am Rande: die Dual-Core-Version ist deutlich leiser als die Version mit der Single-Core-CPU. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich die kleine Variante zu kaufen, sollte zum Dual-Core-AMD greifen. Das Fehlen von Mac OS X zu Verschmerzen wiegt schon deutlich schwerer, aber Mark Shuttleworth sei Dank gibt es eigentlich ein System, das ähnlich toll funktioniert und auch fast so toll aussieht wie das OS aus Cupertino: Ubuntu.

    Aber eben auch nur fast. Auf der verbauten 320 GB großen Festplatte befinden sich nun Windows 7 Professional und Ubuntu 10.10. Aufgrund der recht hohen DPI-Zahl und der damit verbundenen Auflösung von 1.366x768 Pixel lässt sich mit beiden Systemen sogar arbeiten, im Gegensatz zu Netbooks, die aufgrund ihrer 1024x600 vollständig ausfallen. Beide Systeme laufen halbwegs annehmbar flott auf der Maschine, wobei Windows 7 deutlich träger zugange ist als dies bei Ubuntu der Fall ist. Aber arbeiten lässt sich damit trotzdem halbwegs. Die Akkulaufzeit nimmt sich unter beiden Systemen nichts, je nach Anwendungsart hält der Akku zwischen drei und vier Stunden. Für den Preis des Notebooks ein durchaus akzeptabler Wert.

    Nun aber zu den Punkten, die mich das Gerät schon fast wieder zurückschicken und ein MacBook Air bestellen lassen:

    1. Windows. Es ist und bleibt unbenutzbar. Die zugekaufte Bluetooth-Maus funktioniert nicht zuverlässig. Nach dem Anmelden bekomme ich eine Fehlermeldung, die mit einer fehlenden DLL zu tun hat, die zum Bluetooth-Stack zu gehören scheint. Ich muss also nach jeder Anmeldung die Maus erneut verbinden. Fehlerbehebung scheiterte bisher. Der Fehler tritt aber auch erst ein, seit Windows ein Update für den ThinkPad-Bluetooth-Stack eingespielt hat. Wohlgemerkt über das automatische Update, ich hab das Treiberupdate nicht selbst von Lenovo geholt, lief ja alles vorher. Es scheint nach wie vor zu viel verlangt zu sein, dass Standardhardware einfach funktioniert. Von Nicht-Vorhandensein meiner ganzen geliebten und erforderlichen CLI-Tools mal abgesehen, bleibt Windows für mich ein rotes Tuch.

    2. Ubuntu. Eigentlich toll. Wirklich. Mit ein wenig Handarbeit kann ich den von mir so geliebten Workflow, den ich unter OS X hab fast nachbauen. Exposé, Quicklook, Terminal (samt scp, curl, wget, tail, grep, cat und ssh), alle meine Freunde sind da, die ich tagtäglich für die Arbeit nutze. Von dem ganzen Schatz an freier Software mal abgesehen, die teilweise wirklich phänomenal ist. Und alles bleibt so schön einfach Up-To-Date, der integrierten Paketverwaltung sei Dank. Aber leider hat diese heile Welt in meinem Falle auch Schattenseiten: Suspend to RAM und Multitouch funktionieren nicht. Das Gerät geht zwar schlafen, wacht dann aber nicht wieder auf. Und Multitouch funktioniert einfach gar nicht. Für mich, als diesbzgl. wirklich verwöhnten Mac-User ein absolutes No-Go.

    Und nun stehe ich da. Ich habe 500 € gespart, muss mich aber mit zwei Betriebssystemen rumärgern, die zwar beide nicht wirklich schlecht sind, das eine aber für meine normalen Einsatzzwecke nicht zu gebrauchen ist und das zweite die Komfortfeatures, an die ich mich so gewöhnt hab, namentlich Multitouch und Suspend-to-RAM, auf meiner Hardware nicht bietet. Windows so umzubauen, dass es meinen Ansprüchen genügt würde den Rahmen eindeutig sprengen, bei Ubuntu bleibt mir noch zu hoffen, dass die Entwickler entsprechende Patches zeitnah veröffentlichen werden. Aber ob all der Ärger 500 € wert ist, frage ich mittlerweile wirklich…

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  • Facebook- und VZ-Netzwerke-Chat im Messenger verwenden

    • 24 Jul 2010
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    • IM Instant Messenger Linux Windows XMPP facebook mac os vz
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    Es geht schon eine ganze Weile, dass man den Facebook-Chat ohne merkwürdige Plugins für den favorisierten Messenger über ebendiesen einbinden kann. Vor rund vier Wochen haben dann auch die VZ-Netzwerke nachgezogen, also, wie immer, mit gehöriger Verzögerung. Auch, wenn mein Unmut gegenüber beiden Plattformen nach wie vor nicht verflogen ist, pflege ich nach wie vor den Kontakt zu vielen über diese beiden Plattformen. Der integrierte Chat beider eignet sich hervorragend für diesen Zweck, beide Plattformen ohne Unterbrechung im Browser geöffnet zu haben nervt aber nach wie vor. Außerdem bekommt man kaum mit, wenn eine neue Nachricht eingegangen ist. Die Einbindung in den bevorzugten Instant-Messaging-Client bietet sich also an. Beide Plattformen nutzen für diesen Zweck das offene Protokoll XMPP.

    Ich verwende den Mac-only-Messenger Adium, aber auch andere Multiprotokoll-Messenger wie iChat, Pidgin, Miranda und welche es sonst noch so geben mag unterstützen XMPP.

    Wer den Facebook-Chat einbinden möchte, sollte die zu diesem Zwecke erstellte Hilfe-Seite von Facebook besuchen. In Kurzform: legt einen neuen Account in eurem Messenger an und wählt XMPP als zu verwendendes Protokoll. Der Benutzername ist in euren Account-Einstellungen zu sehen, das Kennwort ist das, welches ihr auch für den Login auf der Website verwendet. Der Servername lautet chat.facebook.com. Benutzer- und Servername lassen sich auch kombiniert in der Form benutzername@chat.facebook.com eingeben. Leider unterstützt der Facebook-Server keine verschlüsselte Datenübertragung, was ich jetzt aber einfach mal als "typisch Facebook" abhake ;-).

    Der Chat der VZ-Netzwerke ist ähnlich einfach einzubinden. Das Login-Verfahren von StudiVZ und MeinVZ unterscheidet sich aber von dem des SchülerVZ. In Kurzform findet man die notwendigen Informationen im Entwickler-Blog der VZ-Netzwerke. Als Benutzername ist hier die Login-E-Mail-Adresse zu verwenden, nur dass anstelle des @ in der eigenen E-Mail-Adresse die passende Escape-Sequenz \40 verwendet wird. An die eigene E-Mail-Adresse wird dann beim StudiVZ und MeinVZ noch @vz.net (dieses Mal wird das @-Symbol ausgeschrieben) gehängt, beim SchülerVZ ist es @schulervz.net. Noch verwendet der Server der VZ-Gruppe kein gültiges Zertifikat, sodass man die Verbindung manuell bestätigen muss. Außerdem gibt es wohl mit einigen Clients wie bspw. Pidgin noch Probleme. Bei einem Test stellte sich heraus, dass die Probleme unter anderem so aussahen, dass die VZ-Kontakte nicht in der Kontaktliste von Pidgin auftauchten, eine Kontaktaufnahme von der anderen Seite funktionierte aber tadellos. Mir ist außerdem aufgefallen, dass, obwohl ich den Plauderkasten ausgestellt habe, die Kontaktaufnahme über XMPP trotzdem funktionierte. Aber gut, es ist ja noch die Beta-Phase…

    An und für sich finde ich es wirklich gut, dass man bei beiden Netzwerken nun auf die Website verzichten und den Chat trotzdem nutzen kann. Wer mehrere IM-Protokolle verwendet, wird ohnehin auf einen Messenger setzen, der sich nicht auf ein Protokoll beschränkt. Wer das bisher noch nicht getan haben sollte, dem empfehle ich für Mac OS eindeutig Adium (ja, iChat ist nicht schlecht, aber die Unterteilung der Kontaktlisten nervt mich persönlich), unter Windows würde ich vermutlich zu Miranda, obwohl es unsagbar hässlich ist, oder Pidgin greifen und unter Linux zu Empathy (oder eben auch Pidgin), mit dem es aber bei den VZ-Netzwerken auch noch Probleme geben soll.

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  • Git und der Mac

    • 3 Feb 2010
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    • apple git github mac os textmate
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    Ich arbeite nun schon geraume Zeit, ungefähr ein halbes Jahr, mit Git. Wissen vielleicht einige schon, da ich, ebenfalls vor einer Weile, eine Installationsanleitung für den eigenen Git-Server publiziert habe.

    Nun möchte ich aber ein paar Worte der Client-Seite widmen, in meinem Falle also der Verwendung von Git unter Mac OS X. Wirkliche Probleme gibt es dabei nicht, nur einige "nice-to-knows", die ich an dieser Stelle kurz zusammenfassen möchte. Sollte einem meiner Leser noch etwas fehlen, so möge er es über die Kommentare hinzufügen ;-). Danke schon mal.

    1. Installation

    Den Installer habe ich bei Google code gefunden: http://code.google.com/p/git-osx-installer/. Damit ist die Installation ein Klacks. Auf meinem System mit Mac OS 10.6 Snow Leopard musste ich aber noch einen kleinen Hack anwenden, damit auch tatsächlich die aktuelle Version aus diesem Installer verwendet wird. Das liegt daran, dass Mac OS, wie jedes andere UNIX auch, die PATH-Variable linear durchsucht und den ersten Treffer verwendet. Auf meinem System war es nun leider so, dass ich eine alte Version von Git unter /usr/local/bin liegen hatte, die neue Version aber unter /usr/local/git/bin liegt. Verwendet hat Mac OS immer die alte Version, da die PATH-Variable den Pfad zur neueren Git-Version als erstes auflistete.

    Um das Problem zu beheben, habe ich die Datei

     
    /etc/profiles 
    

    editiert (sudo nano /etc/profiles), die die globale PATH-Variable beinhaltet. Bei mir sieht die entsprechende Zeile wie folgt aus:

     
    export PATH=/usr/bin:/bin:/usr/sbin:/sbin:/usr/local/git/bin:/usr/local/bin:/usr/texbin:/usr/X11/bin 
    

    Somit sucht Mac OS nun zuerst nach der aktuellen Version. Andere Mac-OS-Installer von Git mögen die Binarys von Git woanders ablegen, der korrespondierende Pfad müsste dann entsprechend angepasst werden.

    2. Konfiguration

    Eine weitergehende Konfiguration von Git ist eigentlich nicht erforderlich, als sinnvoll haben sich aber einige Variablen herausgestellt. Folgende Kommandos habe ich für meine Git-Konfiguration verwendet:

    2.1 Benutzerkonfiguration

     
     git config --global user.name "Vorname Nachname" 
     git config --global user.email "user@domain.tld"  
    

    Diese Kommandos setzen die entsprechenden Git-Einstellungen global für den Systembenutzer. Diese sind somit für alle Repositorys eures Systembenutzers gültig. Abgelegt werden die Einstellungen in der Datei ~/.gitconfig. Um die Einstellungen spezifisch für ein Repository zu überschreiben, könnt ihr folgende Befehle verwenden:

     
     git config user.name "Vorname Nachname" 
     git config user.email "user@domain.tld"  
    

    Diese Einstellungen werden in der Datei .git/config in eurem Repository-Verzeichnis abgelegt und sind somit auch nur für das jeweilige Repository gültig.

    Es ist durchaus sinnvoll, diese Variablen zu setzen, da nur so gewährleistet ist, dass eure Commits eindeutig euch zugeordnet werden können. Diese Einstellungen können im Übrigen unabhängig von eventuellen Benutzern auf eurem Git-Server gesetzt werden.

    2.2 Konfiguration der Ausgabe

    Um die Ausgaben von Git farbig zu gestalten, müsst ihr folgendes eintippen:

     
    git config --global color.ui "auto" 
    

    Auch hier gilt wieder, dass der Schalter --global die Einstellungen global setzt.

    2.3 Weitere Einstellungen

    Um Git für die Verwendung von Multi-Core-CPUs zu konfigurieren, folgenden Befehl eingeben:

     
    git config --global pack.threads "0" 
    

    Um Apples opendiff für die Anzeige von diffs zu verwenden:

     
     git config --global merge.tool opendiff 
     git config --global merge.summary true 
    

    .DS_Store-Dateien vom Repository ausschliessen:

     
     git config --global core.excludesfile ~/.gitignore 
     echo ".DS_Store" >>~/.gitignore 
    

    Textmate als Standard-Editor setzen:

     
     git config --global core.editor "mate -w" 
    

    2.4 Github-spezifische Einstellungen

    Damit die geniale Social-Coding-Plattform GitHub (https://github.com) euren Benutzer korrekt erkennt, müssen zwei weitere Einstellungen gesetzt werden:

     
     git config --global github.user 
     git config --global github.token 
    

    Eure entsprechenden Daten findet ihr unter https://github.com/account.

    2.5 Textmate-Bundle

    Für die Textmate-User unter euch gibt es im Übrigen ein Git-Bundle, welches wie folgt installiert werden kann:

     
     mkdir -p ~/Library/Application\ Support/TextMate/Bundles 
     cd !$ 
     git clone git://github.com/jcf/git-tmbundle Git.tmbundle 
     osascript -e 'tell app "TextMate" to reload bundles' 
    

    In Textmate müsst ihr nun noch die Shell-Variable TM_GIT erstellen. Diese muss (in meinem Falle) auf /usr/local/git/bin zeigen.

    Wie gesagt, sollte irgendwo noch etwas wichtiges fehlen, lasst es mich bitte über die Kommentare wissen.

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