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Und mal wieder zwei Empfehlungen

Ein Buch und einen Film habe ich die­ses Mal auf mei­ner Empfehlungsliste.

Der Afghane: Fre­de­rick For­syths Roman hat mich von der ers­ten bis zur letz­ten Seite begeis­tert. Die detail­rei­chen Beschrei­bun­gen sau­gen einen so rich­tig in die Story rein und man kann sich leb­haft in das Auge einer Predator-Drone ver­set­zen, wenn For­syth beschreibt, wie sie in meh­re­ren Mei­len Abstand über der Erd­ober­flä­che kreist und ihre Fotos macht. Seit län­ge­rer Zeit ist Der Afghane mein ers­ter Roman und hat mich doch just wie­der daran erin­nert, wie viel Spaß es machen kann, Bücher zu lesen.

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Invic­tus: Matt Damon spielt hier eine eher unge­wohnte Rolle und Mor­gan Free­man sieht bei­nahe aus wie das Ori­gi­nal. Der Film spielt in Süd­afrika in den Neun­zi­gern des letz­ten Jahr­hun­derts und beginnt mit dem Tag, an dem Nel­son Man­dela aus dem Gefäng­nis ent­las­sen wird. Matt Damon ist der Cap­tain der natio­na­len Rug­by­mann­schaft und lebt mit sei­nen Eltern und deren schwar­zer Haus­häl­te­rin unter einem Dach. Free­man spielt wie gewohnt bril­li­ant und sieht Man­dela wirk­lich wie aus dem Gesicht geschnit­ten. Im Ver­laufe des Films kann man sehr gut den Wech­sel der Gefühle zwi­schen den bei­den Par­teien, schwarz und weiß, erken­nen, der immer mehr vom Haß in Ver­trauen über­geht. Größ­ten­teils ist die­ser Wech­sel wohl dem wei­sen Füh­rungs­stil Man­de­las zu ver­dan­ken, der nicht ein­fach stur gegen sämt­li­chen Ras­sen­hass vor­geht, indem er Ver­bote auf­stellt, son­dern Groß­her­zig­keit beweist und aus den ehe­ma­li­gen Fein­den keine neuen machen will. Ein wirk­lich tol­ler Film, der einem wie­der ein­mal ver­deut­licht, wie gut wir es eigent­lich haben.

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Kurzreview der in den letzten Wochen konsumierten Medien

Was ist das Leben ohne Unter­hal­tung? Das habe ich mir in den letz­ten Wochen auch gedacht und habe lei­der viel zu viel Zeit dar­auf „ver­schwen­det“, Video­spiele zu spie­len, Filme zu schauen und Bücher zu lesen. Aber gut, nu ist‘s zu spät, soll aber nicht total ver­puf­fen ;-) .

Filme

Pre­da­tors: Eine der bes­ten Fort­set­zun­gen, die ich jemals gese­hen habe. Klar, der Film hat kei­nen Oscar ver­dient, aber er macht wirk­lich Spaß. 106 Minu­ten Pop­corn­kino mit Intri­gen, Blut und jeder Menge Gebal­ler. Dass er ab 18 frei­ge­ge­ben wurde, kann ich nur unter­schrei­ben ;-) . Der Kampf gegen die Pre­da­tor geht hier wei­ter, die­ses Mal aber auf einem frem­den Pla­ne­ten, die Pre­da­tors haben also einen Heim­vor­teil. Trotz­dem, wie wir Men­schen nun mal sind, geben wir nicht auf und… den Rest seht ihr am Bes­ten selbst.

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Karate Kid: Vor­pre­miere im Cine­star Wol­fen­büt­tel. Um 17.30 Uhr ;-) . Ziel­gruppe war damit klar. Ich habe das Ori­gi­nal geliebt. Ich war vier, als der Film in die Kinos kam, hab ihn also erst Jahre spä­ter auf VHS zum ers­ten Mal gese­hen. Egal, mit acht Jah­ren hab ich mich zum Judo­trai­ning ange­mel­det und das dann tat­säch­lich acht Jahre lang betrie­ben. Ich war damit nicht der ein­zige, das Erschei­nen des Films hat ins­be­son­dere in den USA die Kampf­sport­stu­dios zum Über­lau­fen gebracht. Die Neu­auf­lage hat nicht ver­sucht, mit dem stein­al­ten Namen Geld zu machen, son­dern hat tat­säch­lich etwas zu bie­ten. Mei­nen Freun­den und mir hat der Film wirk­lich sehr gut gefal­len. Jackie Chan hat seine Rolle sehr gut gespielt und hat tat­säch­lich nur einen Kampf im gan­zen Film gehabt. Jaden Smith, Spröss­ling von Will Smith, hat für seine 12 Jahre her­vor­ra­gend gespielt und den Kämp­fer wirk­lich sehr über­zeu­gen gemimt. Die Geschichte hat sogar, ins­be­son­dere bei den Frauen, die eine oder andere Träne über die Wan­gen kul­lern las­sen. Ins­ge­samt wirk­lich ein tol­ler Film, der nicht nur für Kin­der gedacht ist, son­dern auch Erwach­sene anspricht.

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Knight & Day: Wie­der eine Vor­pre­miere, die­ses Mal aber im Film­pa­last Wol­fen­büt­tel. Eigent­lich mag ich Tom Cruise nicht son­der­lich, aber in der Rolle hat er mich echt gefal­len. Tom Cruise ist Geheim­agent und wird von sei­nen ehe­ma­li­gen Vor­ge­setz­ten gejagt und Came­ron Diaz gerät ver­se­hent­lich zwi­schen die Fron­ten. Tom Crui­ses Cha­rak­ter lässt sie aber nicht im Stich, son­dern will sie beschüt­zen und tut das auch ziem­lich effi­zi­ent. Der Film ist wirk­lich lus­tig und trotz­dem äußerst actionreich zugleich und den Besuch des hie­si­gen Licht­spiel­hau­ses defi­ni­tiv wert.

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Incep­tion: Tja, was soll ich sagen? Die­sen Film MUSS man gese­hen haben. Typisch für Chris­to­pher Nolan ist der Film kein Pop­corn­kino gewe­sen, man musste seine grauen Zel­len schon ein wenig anstren­gen, um nicht den Faden zu ver­lie­ren. Ich gebe zu, dass ich ein Fan die­ses Man­nes und sei­ner Filme bin. Ich habe alle zuhause und liebe sie alle, der Mann ver­steht sein Hand­werk ein­fach. Ins­be­son­dere die bei­den aktu­ells­ten Batman-Filme, Bat­man Begins und The Dark Knight, haben den Mann berühmt gemacht. Zurück zum Film. Den Trai­ler wird ja hof­fent­lich jeder gese­hen haben. Wenn nicht, hier ist er:

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Leo­nardo spielt wie immer her­vor­ra­gend und man sieht viele bekannte Gesich­ter aus vor­he­ri­gen Nolan-Filmen wie­der. Leos Cha­rak­ter ist sozu­sa­gen ein Gedan­ken­dieb, des­sen aktu­el­ler Auf­trag aber genau das Gegen­teil von ihm ver­langt: er soll einen Gedan­ken ein­pflan­zen. Ein letz­ter Job. Aber natür­lich kommt alles anders, als es geplant wurde. Über zwei Stun­den wirk­lich fes­selnde Unter­hal­tung, die einen die Zeit ver­ges­sen lässt. Und für mich ein ein­deu­ti­ger Kan­di­dat für einen Zweit­be­such. Der Sound­track von Hans Zim­mer ist, wie gewohnt, abso­lut genial. 

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The Hurt Locker: ein Kriegs­drama, wel­ches 2008 in den Kinos lief, an mir aber voll­stän­dig vor­bei ging. Ein gro­ßer Feh­ler, denn der Film ist wirk­lich super und hat nicht umsonst sechs Oskars mit nach Hause genom­men. Der Film spielt im Jahre 2004 im Irak und beglei­tet eine Ein­heit der Spreng­mit­tel­be­sei­ti­gung der US Army. Viel mehr möchte ich auch gar nicht erzäh­len, schaut euch die­sen Film an, es lohnt sich wirklich.

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Der blu­tige Pfad Got­tes 2: Fort­set­zung des Kult­films. Kurz und knapp beschrie­ben ist er durch­aus sehens­wert, kommt aber nicht an die Klasse sei­nes Vor­gän­gers ran. Die Gewalt wird hier wie schon im ers­ten Teil als Stil­mit­tel ein­ge­setzt, was sicher­lich Geschmacks­sa­che ist, mir per­sön­lich in die­sem Film aber wirk­lich gut gefal­len hat.

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Green Zone: Matt Damon in sei­nem Ele­ment. Seit der Bourne-Trilogie ist klar, wel­che Filme mit Matt Damon besetzt wer­den soll­ten. Und Green Zone geht in genau diese Rich­tung. Er spielt, wie auch The Hurt Locker (s.o.) im Irak und besteht größ­ten­teils aus Kriegs­hand­lun­gen. Die Story ist viel­leicht kei­nen Oskar wert, aber der Film hat eine gewisse Atem­lo­sig­keit und bringt auch noch ein paar Ver­schwö­rungs­ele­mente mit. Äußerst sehens­wert, wenn auch er nicht an The Hurt Locker herankommt.

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Wüs­ten­blume: Was für ein Film. Das Dreh­buch wurde nach einem auto­bio­gra­fi­schen Roman erstellt, ent­spricht also einer wah­ren Bege­ben­heit. Das Mäd­chen Waris wächst in der soma­li­schen Wüste auf und flieht, als sie zwangs­ver­hei­ra­tet wer­den soll nach Moga­di­schu, zu ihrer Groß­mut­ter. Diese ver­mit­telt sie an den soma­li­schen Bot­schaf­ter als Haus­mäd­chen, wodurch sie nach Lon­don kommt. Als es zu einem Putsch in Moga­di­schu kommt, wird der Bot­schaf­ter aus Lon­don abge­zo­gen, Waris aber bleibt. Sie lernt die quiet­schige Mari­lyn ken­nen, wel­che sie bei sich ein­zie­hen lässt. Aus den bei­den wer­den gute Freun­din­nen und eines Tages wird Waris von einem Foto­gra­fen ent­deckt, infolge des­sen aus ihr eines der erfolg­reichs­ten Models der Welt wird. Und eines schö­nen Tages steht sie vor der UN und wird zur Bot­schaf­te­rin gegen die nicht nur in Afrika prak­ti­zierte Tra­di­tion der Frau­en­be­schnei­dung. Ein wirk­lich grau­sa­mes Ritual, dem Waris den Kampf ange­sagt hat. Ergänzt wird das Thema durch eine ganze Menge Bonus­ma­te­rial auf der Blu-Ray. Nicht nur der Film, die ganze Blu-Ray ist den Kauf mehr als Wert. Den Film sollte wirk­lich jeder gese­hen haben. Er ist emo­tio­nal, lus­tig und mit­reis­send. Kaufbefehl!

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In the Elec­tric Mist: John Good­man spielt wie­der, die Haupt­rolle hat trotz­dem Tommy Lee Jones bekom­men. Spaß bei­seite. Der Film spielt in Lou­siana, Tommy ist ein Cop und sucht nach dem Mör­der an einer jun­gen Frau. Dabei muss er auch dem arro­gan­ten John Good­man immer wie­der auf die Füße tre­ten. Zu der Zeit wird ein Film über die Nord-Süd-Kriege der USA gedreht und Tommy beginnt, komi­sche Sachen zu sehen. Der Film ist sicher­lich keine Offen­ba­rung, Spaß hatte ich trotz­dem. Wer auf Kri­mi­dra­men mit ein wenig Mys­tery steht, dürfte mit dem Film gut bera­ten sein.

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Video­spiele

Batt­le­field: Bad Com­pany 2: Den Multiplayer-Modus spiele ich schon eine ganze Weile, kürz­lich wollte ich dann aber auch mal die Singleplayer-Story erfah­ren. Und es hat sich gelohnt. Der MP-Modus ist wirk­lich sehr spa­ßig, wenn auch, typisch DICE/EA, von gele­gent­li­chen Bugs immer wie­der getrübt. Gra­fisch und sound­tech­nisch ist das Spiel einer der bes­ten Shoo­ter, die ich auf der Xbox 360 gespielt habe. Die Story ist wit­zig, aber trotz­dem nicht albern und die Kämpfe sind stre­cken­weise recht anspruchsvoll.

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Alan Wake: Lang genug hat es ja gedau­ert, bis Remedy Enter­tain­ment, die auch für die genia­len Spiele Max Payne 1 und 2 ver­ant­wort­lich zeich­nen, Alan Wake ver­öf­fent­lich hat. Bei dem Spiel han­delt es sich, so der Her­stel­ler, um einen Psycho-Action-Thriller. Das Genre passt auch ganz gut. Im Spiel schiesst man sich durch Gegner­hor­den, die aber alles andere als blöd oder ein­fach zu besie­gen sind. Selbst im ein­fachs­ten Schwie­rig­keits­grad hatte ich mit eini­gen Sze­nen ordent­lich zu kämp­fen und viele Sze­nen sind beim ers­ten Anlauf aus mei­ner Sicht gar nicht lös­bar, was so man­ches Mal für Frust gesorgt hat. Das Spiel ist in meh­rere Kapi­tel unter­teilt, also wie ein Buch, und Alan muss sich gegen die Dun­kel­heit zur Wehr set­zen. Die Dun­kel­heit ist omni­prä­sent und taucht in der Gestalt von Men­schen auf. Ein­fach abknal­len ist aber nicht, Alan muss zuvor die Dun­kel­heit mit einer Taschen­lampe oder ande­ren Licht­quel­len aus ihnen ver­trei­ben. Licht und Dun­kel sind also die grund­le­gen­den Ele­mente der Story, der doch ein wenig Gru­sel­fak­tor anheim ist. Am 27.07. kam der erste Download-Content raus, der für Neu­käu­fer des Titels kos­ten­los ist, gespielt habe ich ihn aber noch nicht. Ein wei­te­rer Teil ist ange­kün­digt, aller­dings ohne Erschei­nungs­da­tum. Ein wirk­lich tol­ler Titel und sein Geld wirk­lich wert.

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Prince of Per­sia: The For­got­ten Sands: Von den Machern des ers­ten Teils der zwei­ten PoP-Generation. Glück­li­cher­weise nicht so über­mä­ßig schwer wie diese ers­ten Teile, aber selbst im ein­fachs­ten Schwie­rig­keits­grad man­ches Mal doch recht for­dernd. Die Kämpfe stel­len kein Pro­blem dar, aber die für die Serie typi­schen Geschick­lich­keits­ein­la­gen haben es in sich. Auch hier, wie schon bei Alan Wake erwähnt, tauch­ten immer wie­der Sze­nen auf, die man ohne Vor­be­rei­tung ein­fach nicht bewäl­ti­gen kann. Na gut, ich kann es nicht ;-) . Mir hat das Spiel wirk­lich Spaß gemacht, es war nur lei­der viel zu schnell zu Ende.

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Splin­ter Cell Con­vic­tion: Ich habe die ers­ten Teile der Splinter-Cell-Reihe abgöt­tisch geliebt. Nach den ers­ten drei Tei­len war aber irgend­wie die Luft raus. Den aktu­el­len Teil habe ich mir dann aber doch wie­der gekauft, nach­dem ich die Demo gespielt hatte. Die Auf­ma­chung ist wirk­lich rich­tig cool, so steht das nächste Mis­si­ons­ziel als Text auf Gegen­stän­den wie Mau­ern, Autos und ähn­li­chem, anstelle ein­fach auf dem Bild­schirm ein­ge­blen­det zu wer­den. Die Geg­ner sind anspruchs­voll und kein Kano­nen­fut­ter und die Story hält einen auf Trab, man möchte unbe­dingt wis­sen, wie es wei­ter geht. Auch ein Kauf­tipp, trotz der viel zu kur­zen Spiel­zeit, in der man aber wirk­lich her­vor­ra­gend unter­hal­ten wird.

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