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  • Microsoft

    • 18 Aug 2011
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    • Age of Empires Online Back to the Mac fail windows 7 Ärger
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    Ich habe mich in den letzten Monaten echt zurück gehalten und wollte damit aufhören, über Windows oder Microsoft herzuziehen. Aber heute ist das Fass einfach übergelaufen, ich kann nicht mehr anders.

    Vor einigen Tagen habe ich das Notebook meiner Mutter zur Behandlung in meine vier Wände geholt. Symptome: Updateinstallation bei jedem Neustart, die aber unendlich laufen und auch nach mehreren Stunden Wartezeit nicht fertig werden. Einzig und allein ein komplettes Ausschalten des Notebooks half noch. Das Ding kam also in meine Praxis und auf der Liege hat sich dann nach mehreren Operationsversuchen (ein Hotfix von MS, der speziell dieses Problem beheben soll) Microsofts Hilfeseite mit der vielsagenden Aussage dazwischen gedrückt, dass die Installation des SP1 nicht erfolgreich war und man doch bitte... Windows 7 neu installieren möge. Ja, richtig, NEU INSTALLIEREN. So komplett und so. Die Jungs verstehen es echt, einem die Freude an der Computerbenutzung zu vermasseln. Ich habe noch nie, noch nie ein Linux oder Mac OS wegen eines fehlgeschlagenen Updates neu installieren müssen.

    Nächste Lachnummer: Vor einigen Tagen erschien das Spiel "Age of Empires Online". Ich habe seinerzeit dessen Vorgänger geliebt und wollte mir nun anschauen, was Microsoft mit dieser Online-Version genau verzapft hat. Gesagt, getan. Download angeworfen, keine 60 MB später war der Grundstein des Spiels auf meiner Festplatte. Super, Client starten und spielen... Jaha, da hab ich die Rechnung aber ohne Microsoft gemacht. Nach dem Start des Starters (welch Wortkombination), bekam ich nur ein mehr oder minder hübsches Fensterchen mit einem Start-Button und... der vielsagenden Aussage, dass das Spiel bereits gestartet wurde. Was macht der erfahrene Windows-BenutzerGeplagte? Richtig, er durchsucht den Task-Manager nach dem Probanden und schiesst ihn ab. Es gab aber keinen Task. Das Spiel war also nicht gestartet. Als zweites versucht man dann ja unter Windows einfach einen Neustart, soll ja auch gelegentlich mal geholfen haben. Fehlanzeige. Nach wie vor kein Erfolg. Erfolg hat man erst, wenn... ja, wenn man den Spiel-Starter ALS ADMINISTRATOR STARTET. Ich dachte, ich les nicht recht. Kann dieses dämliche Programm nicht selbst feststellen, dass es Updates braucht und die Administratorrechte temporär für genau diesen Prozess anfordern? Rein rhetorische Frage, kann es nämlich nicht. Aber glaubt man das? Das Spiel ist niegelnagelneu und nicht in der Lage, die UAC zu triggern? Es stammt immerhin direkt von Microsoft. Ein Armutszeugnis sondergleichen. So was passiert einem wirklich nur im Hause Microsoft.

    Ich habe mich ja in den letzten Tagen immer wieder ein wenig über Lion, Apples neuestem Wurf geärgert, aber verglichen mit dem, was ich in der Microsoft-Welt vor die Nase gesetzt bekomme, sind das alles absolute Lapalien und ich erinnere mich wieder daran, wieso ich seit 2005 nichts anderes mehr auf meinen Schreibtisch lasse als Computer aus dem Hause Apple... die kochen zwar auch nur mit Wasser, aber immerhin ist deren Wasser (meistens) sauber.

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  • Meine Gedanken zum Apple-Event vom 20.10.2010

    • 22 Oct 2010
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    • Back to the Mac apple
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    Back-to-the-mac
    Mit viel Spannung habe ich es erwartet, das gestrige Apple Event. Enttäuscht wurde ich nicht wirklich, überrascht aber auch nicht.

    Das neue iLife, welches sich mittlerweile auf dem postalischen Wege zu mir befindet, macht einen guten, aber auch nicht sonderlich aufregenden Eindruck. Die Neuerungen gefallen mir gut, ob ich 50 € dafür ausgeben würde, weiß ich aber nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich Aperture für die Verwaltung meiner Fotos nutze, keine Videos schneide und Garage Band bisher auch nicht nutze. Da ich mir erst vor drei Wochen einen neuen iMac gekauft habe, hatte ich glücklicherweise Anspruch auf das Upgrade für 7,95 €, was ich natürlich angenommen habe. Die 25 € im Education Store hätte ich vielleicht auch noch gezahlt.

    Mac OS X Lion. Natürlich freue ich mich auf die neue Version, wie ich mich über jede neue Version eines Betriebssystems freue. Die Idee mit dem Mac App Store finde ich gut, wenn auch ich die Konditionen, die für den Mobile App Store gelten, nicht passend sind für den Desktop-Markt, empfinde ich wenigstens so. Aber sonst eine gute Idee, welche sich mittlerweile auch in Ubuntu (seit Version 10.10) findet, hier war also die Konkurrenz tatsächlich etwas schneller ;-). Die Zentrierung auf den neuen Fullscreen-Mode finde ich zwar verständlich, aber auch nicht sonderlich spannend. Einen randlosen Fullscreen-Mode können schon jetzt viele Anwendungen, bei anderen wiederum ist der Modus auch kompletter Quatsch. Ich wüsste bspw. nicht, wieso ich Safari auf meinem 27"-Bildschirm im Vollbild-Modus betreiben sollte. Aber darum geht es Apple ja auch gar nicht, wenn ich mir die Präsentation mal so anschaue. Wie sich die neue Schaltzentrale nachher in der Praxis bewähren wird, muss sich erst noch zeigen. Die Idee ist nicht blöd, gleiches gilt für die Gesten für den Wechsel zwischen den Fullscreen-Anwendungen. Wie ich Apple kenne, wird es tadellos funktionieren, vorher bilde ich mir keine Meinung dazu.

    Das neue MacBook Air. Kein Kracher, aber eine konsequente Weiterentwicklung. Die Anti-Apple-Menschen unken natürlich gleich, dass es sich einfach nur um ein teures Netbook handelt. Wenn diese Menschen sich aber mal die Mühe machen und sich die Ausstattungsmerkmale anschauen würden, würden sie wohl feststellen müssen, dass sie hier komplett falsch liegen. Netbooks haben (man schaue sich nur den aktuellen Markt an) per Definition ein Display mit 7 bis 10" Diagonale, eine Auflösung von max. 1.024x600 (?) Pixeln, 1 GB RAM und eine stinknormale Festplatte. Das MacBook Air hat wahlweise ein Display mit 11,6" oder 13,3" Diagonale, 2 bis 4 GB RAM und eine SSD. Es gehört also ganz klar in die Klasse der Subnotebooks, welche nach wie vor mit den Netbooks rein gar nichts zu tun hat. Davon abgesehen finde ich das Gerät ziemlich attraktiv. Das Gewicht von mindestens 1 kg ist sehr attraktiv, die Displaygröße ist mit 11,6" genau das, was ich haben wollte und dank SSD ist das Gerät wirklich lautlos und stoßunempfindlich. Insgesamt ein gelungener Wurf für Apple aus meiner Sicht. Der Einstiegspreis von rund 1.000 € ist angemessen (Subnotebooks waren noch nie wirklich billig). Ja, ich weiß, es gab einige wenige Netbookhersteller, die der Meinung waren, mit einigen Ausstattungsmerkmalen in den Bereich der Subnotebooks vordringen zu müssen, was aus ihnen aber keine Subnotebooks macht. Genau so wenig aber macht dies aus dem MacBook Air auf einmal ein Netbook. Oder hätte jemand das PowerBook G4 12" als Netbook bezeichnet? Es gibt von keinem anderen Hersteller exakt vergleichbare Geräte (wenigstens habe ich keine finden können), aber auch Acer wildert im Subnotebook-Bereich, verbaut aber in diesen Geräten dann keine Schnarch-CPUs wie den Atom mehr sondern nimmt gleich Core-i-CPUs, verlangt dafür dann aber auch 800 € aufwärts. Die SSD fehlt weiterhin. Mal wieder also Äpfel und Birnen.

    Insgesamt hat Apple eine schöne Vorstellung abgeliefert, Revolutionen blieben aber aus. Evolution ist aber auch was tolles.

     

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