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  • Kleinigkeiten, die die Apple-Plattform so liebenswert machen

    • 24 Dec 2011
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    • Linux Windows apple mac os
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    Es sind die Kleinigkeiten, die mich keine Abkehr von der Apple-Plattform finden lassen. Seit Februar 2005 arbeite ich mehr oder minder ausschließlich auf Systemen aus Cupertino. Und ich kann mich noch lebhaft an die spöttischen Kommentare erinnern, als ich mir meinen ersten Mac, ein PowerBook G4, kaufte. Das war kurz vor dem Beginn meines Informatikstudiums. Der Grund war simpel: ich wollte mich nicht mehr mit den Unzulänglichkeiten von Windows rumschlagen, sondern einfach ein zuverlässiges System haben. Erfahrungsberichte im Netz bestätigten mich in meinem Vorhaben, einen Mac zu kaufen.

    Jetzt, fast sieben Jahre (die Zeit vergeht …) später, verwende ich nach wie vor einen Mac. Auf das PowerBook, dem ich nach ca. einem Jahr ein 23”-Display von Apple spendierte, folgte eine Kombination aus einem 24”-iMac und einem MacBook. Diese Geräte verkaufte ich dann nahezu zeitgleich, um sie durch einen 27”-iMac zu ersetzen. Auf dessen Nachfolger schreibe ich nun diese Zeilen.

    Aber genug des Vorgeplenkels. Wieso ich rund 1.500 € für mein Arbeitsgerät ausgegeben habe, werde ich immer wieder gefragt. Wo man doch einen halbwegs leistungsstarken PC mit einem 27”-Display mit etwas Glück schon für die Hälfte bekommt.

    Zum einen ist da auf jeden Fall die Optik zu nennen. Ich suche mir mittlerweile nahezu alles auch über das Design aus. Gefällt mir die Optik eines Gegenstands nicht, kann es technisch noch so toll sein, es wird nicht gekauft. Das schlichte Design des iMacs und die Tatsache, dass ich nur eine Einheit auf meinem Schreibtisch stehen habe, erfreut mich nahezu jeden Tag. Zwischen den Eingabegeräten und dem Computer liegen keine Kabel, nicht mal einen Adapter muss ich in den Rechner stecken, da beide über das integrierte Bluetooth-Modul des Macs angebunden sind. Die aus einem Aluminium-Stück gefräste Tastatur und das minimalistische Touchpad (ja, Windows-Benutzer kaufen sich Mäuse für ihre Notebooks, Mac-Nutzer kaufen sich Touchpads für ihre Arbeitsplatzrechner) machen auf dem Schreibtisch einen äußerst guten und dezenten Eindruck. Von der Verarbeitung will ich nicht mal reden, auf keiner Tastatur habe ich jemals so flüssig und ermüdungsfrei schreiben können wie auf der meines iMacs. Aber auch die Geräuschentwicklung ist ein wichtiger Faktor. Der iMac operiert sehr nah an der Wahrnehmungsgrenze. Es muss wirklich äußerst still in meiner Wohnung sein, damit ich das Gerät überhaupt höre.

    Dieser Trend setzt sich bei der Software fort: irgendwie schafft Apple es, dass ich nicht ungeduldig oder gar wütend werde, wenn das System mich mal eine Weile warten lässt, was natürlich auch auf dem Mac von Zeit zu Zeit mal vorkommt. Passiert mir das unter Windows oder auch Linux, werde ich leicht ungehalten. Die meisten für OS X geschriebenen Anwendungen wirken wie aus einem Guss, als ob sie direkt von Apple kämen. Der Grund ist die strikte Einhaltung der GUI-Guidelines, die Apple herausgibt. Gibt’s auch für Windows, nur scheint sie dort niemand zu lesen. Und durch diese konsistenten Benutzerschnittstellen entsteht extrem wenig „Noise“, alle Anwendungen nerven den Benutzer nur dann, wenn es unabdingbar ist.

    Die gesamte Oberfläche des Systems ist minimalistisch und nur von wenigen Farben geprägt. Keine bunten, blinkenden Flächen, die den Benutzer vom eigentlichen Zweck des Computers ablenken: der Erfüllung seiner Arbeit. Keine automatischen Neustarts, die sich nicht unterbinden lassen. Keine sprechenden Virenscanner oder Druckertreiber. Keine Update-Orgien, die sich über zwei oder mehr Neustarts hinziehen. Nahezu problemlose Upgrades von einer Betriebssystemversion auf die nächste.

    Eine äußerst konsequente Tastaturbelegung, die sich zwar nicht an die „Standards“ hält, aber so logisch ist, dass man sie sich binnen weniger Tage problemlos einprägen kann. Dazu zählt auch die problemlose Eingabemöglichkeit korrekter Anführungszeichen („ und “ anstelle von ” und “) oder von Auslassungszeichen (…). Oder auch die intelligente Löschfunktion, die beim Markieren eines Einzelworts per Doppelklick das nach dem Löschen überflüssige Leerzeichen entfernt. Die seit Lion vorhandene Autokorrektur mag ich nach wie vor ziemlich gern. Sie macht zwar nicht immer alles richtig, verbessert aber mehr als sie „verschlimmbessert“.

    Oder die integrierte Datensicherungsfunktion, Time Machine, deren Einrichtungsprozess mitunter nur einige Sekunden benötigt und danach einfach vom Benutzer vergessen werden kann (natürlich nur, sofern der Backupdatenträger permanent am Computer hängt). Die dazu auch noch die Wiederherstellung von Daten aus dem Backup zum Kinderspiel macht.

    Auch erwähnenswert ist das mittlerweile fast perfekt funktionierende iCloud, das unter anderem zentrale Datenbestände auf allen Macs und iOS-Geräten verteilt sowie eine Trackingfunktion zur Verfügung stellt, mit deren Hilfe man gestohlene Geräte unter Umständen wieder finden kann. Oder Photostream, in dem automatisch alle aufgenommenen oder importierten Fotos landen, damit man sie auf allen angemeldeten Geräten immer und überall betrachten kann. Leider unterstützen noch nicht alle meine Anwendungen iCloud, aber zumindest die Apple-eigenen Anwendungen machen das problemlos mit. Die integrierte Festplattenverschlüsselungssoftware FileVault, deren Anwendung mittlerweile ebenfalls super simpel ist, ist ebenfalls erwähnenswert und insbesondere für Benutzer mobiler Macs hochgradig interessant.

    Und dann gibt es da noch haufenweise wirklich innovative Tools, die einem die Arbeit deutlich erleichtern und zu denen man ähnlich gut funktionierende Pendants unter anderen Betriebssystemen verzweifelt und häufig auch vergeblich sucht. Exemplarisch seien Anwendungen wie Alfred (ein Anwendungsschnellstarter), Pixelmator (eine äußerst potente Bildbearbeitung, die gerade mal 23,99 € kostet), CloudApp (oder für die Dropbox-Fans GrabBox), TextMate (ein Texteditor für Programmierer), ByWord (ein minimaler Markdowneditor, womit diese Zeilen entstehen), Reeder (ein auf Google Reader optimierter RSS-Reader) und DaisyDisk (ein Programm zur Analyse der Festplattenbelegung) genannt.

    Für Webentwickler und Administratoren von Linux- und UNIX-Servern hochgradig interessant ist der UNIX-Unterbau von OS X, der dafür sorgt, dass man eine vollständige Bash jederzeit zur Verfügung hat und alle bekannten UNIX-CLI-Tools verwenden kann, ohne sich mit Bastellösungen wie unter Windows behelfen zu müssen. Im Gegensatz zu Linux ist außerdem die Unterstützung kommerzieller Software gewährleistet, die dafür sorgt, dass es Produkte wie das Microsoft Office oder das Adobe-Produkt-Lineup ebenfalls für die Apple-Plattform verfügbar ist. Man bekommt also das beste aus beiden Welten, gepaart mit dem elegantesten und rauschfreiesten User-Interface, das der Markt derzeit zu bieten hat.

    Auch wenn Apple mehr und mehr vom professionellen Markt abzurücken scheint, werde ich der Plattform die Treue halten, bis es nicht mehr anders geht. Jeder Versuch, auf einem PC ein Windows oder Linux so herzurichten, dass es mir ansatzweise einen Workflow, wie ich ihn von OS X gewohnt bin, ist bisher kläglich gescheitert. Es fehlen Tools, das Interface ist inkonsistent und nervt mich mit überflüssigen Meldungen. Komfortable Funktionen wie iCloud, Time Machine, Photostream oder FileVault suche ich vergeblich. Wenn eine ähnliche Funktionalität überhaupt irgendwie herzustellen ist, dann nur mit viel Handarbeit.

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  • iOS 4 sammelt Daten und was man dagegen tun kann

    • 21 Apr 2011
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    • apple datenschutz iOS iPad iphone
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    Für alle, die das gestern nicht mitbekommen haben: Apples iOS-Geräte (iPhone, iPad 3G, also nur die mit Mobilfunk-Chip) sammeln seit iOS 4 (also seit ungefähr 10 Monaten) die Positionsdaten des Geräts. Diese befinden sich in einer leider viel zu leicht zugänglichen Datei und werden bei jedem Backup gesichert. Bekommt man ein neues iPhone und spielt das Backup auf diesem wieder ein, werden die Daten ebenfalls übernommen. Entdeckt haben das zwei Sicherheitsexperten, die früher mal für Apple gearbeitet haben. Mac-Benutzer können sich unter http://petewarden.github.com/iPhoneTracker/ ein kleines Programm herunter laden, das diese Daten visualisiert (was ich selbst ja eigentlich ziemlich cool finde :-D). Voraussetzung dafür ist, dass das Backup nicht verschlüsselt ist.

    Wer sein Backup also verschlüsselt, ist auf der sicheren Seite. Die Experten konnten keinerlei Hinweise darauf finden, dass Apple diese Positionsdaten ausgelesen oder verschickt hat. Sie liegen einfach nur auf dem Gerät und auf eurem Computer.

    Mittlerweile scheint sich herauskristallisiert zu haben, wofür Apple diese Daten sammelt: iAds. Das mit iOS4 eingeführte Werbenetzwerk von Apple. Wer das Sammeln dieser Daten für die Zukunft verhindern möchte, ruft in seinem iOS-Gerät einfach die Adresse http://oo.apple.com auf. Das ist für jedes iOS-4-Gerät zu wiederholen. Damit hat die Sammelei ein Ende.

    Um dem Ganzen ein wenig die Dramatik zu nehmen: die Datei liegt stümperhaft unsicher auf eurem Gerät und der Festplatte eures Computers. Aber niemand, außer euch, hat Zugriff auf diese Datei. Außer, es hat jemand Zugriff auf euer Telefon oder euren Computer. Nur dann können Dritte an diese Daten. Der Datenbestand wurde bisher in keiner Form an Apple oder Dritte verschickt oder für diese geöffnet. Es ist also alles halb so schlimm, als uns die Regenbogenpresse es gerade weis machen möchte. Das Telefon oder Tablet spioniert euch nicht aus und schickt auch keine Bewegungsreports an das CIA.

    Die Tatsache, dass Apple diese Daten ohne Einwilligung und Information des Gerätebesitzers einholt, ist eine Frechheit, keine Frage, aber eure Daten sind (bisher) sicher und niemand kann diese einsehen. Trotzdem hat Apple dieses Jahr wohl gute Chancen auf den Big-Brother-Award ;–).

    Sofortmaßnahmen: oo.apple.com im Browser eures Geräts aufrufen und das Backup verschlüsseln. Die Verschlüsselung eines Backups könnt ihr direkt in iTunes konfigurieren, indem ihr den entsprechenden Haken bei eurem iOS-Gerät setzt und ein Kennwort vergebt. Damit ist zwar die Datei auf dem Gerät weiterhin unverschlüsselt, aber wenigstens die Kopie auf dem Rechner ist gegen Fremdzugriffe wirkungsvoll geschützt.

    Ohne die Timestamps finde ich das eigentlich ziemlich witzig und veröffentliche deswegen auch einen Screenshot mit den Orten, an denen ich mich seit Juni 2010 aufgehalten habe ;–).

    Mein Bewegungsprofil

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  • Apple-Starterkit-Gewinnspiel bei testbericht.de

    • 5 Apr 2011
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    • Gewinnspiel MacBook Werbung apple iPad iPhone 4
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    Ein wenig Werbung wird schon nicht schaden, denke ich mir mal.

    Derzeit gibt es bei testbericht.de ein Gewinnspiel, bei dem man ein komplettes Mobilpaket gewinnen kann. Dieses besteht standardmäßig aus einem iPad 2, einem iPhone 4 und einem MacBook. Wer Apple nicht mag, kann die Einzelkomponenten aber auch austauschen und Geräte anderer Hersteller nehmen. Der Gesamtwert des Pakets beträgt ca. 2.500 EUR.

    Wer mich kennt wird wissen, dass ich den Teufel tun werde und irgendeine Komponente durch die eines anderen Herstellers austauschen werde. Ein mal Apple, immer Apple. Ergo wird genau die oben erwähnte Kombination gewählt, sollte ich der Gewinner sein.

    Wer auch gewinnen möchte, muss bis zum 25.04.2011 auf seinem Blog/seiner Website einen kleinen Artikel über dieses Gewinnspiel verfasst haben und eine E-Mail an gewinnspiel@testbericht.de geschickt haben. Weitere Infos gibt’s auf der Website unter http://www.testbericht.de/magazin/ipad-2-iphone-4-und-macbook-gewinnspiel-110...>

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  • Versuch macht kluch, oder: Geht’s auch ohne Apple?

    • 26 Dec 2010
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    • MacBook Air ThinkPad Edge apple lenovo mac os ubuntu windows 7
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    Ich habe vor einiger Zeit eine Art Selbstversuch gestartet: mein iMac und mein MacBook waren jeweils drei Jahre alt, das Bedürfnis nach neuer Hardware war geweckt. Also wanderten beide Geräte zur eBucht und fanden dort auch für recht ordentliches Geld einen neuen Besitzer.

    Einen Nachfolger für den iMac hatte ich zu dem Zeitpunkt schon: ein iMac 27". Ein tolles Gerät, jeder Cent war wohlinvestiert.

    Beim MacBook wollte ich mir aber nicht so recht entscheiden. Ich habe das MacBook nicht sonderlich intensiv genutzt, streckenweise lag es wochenlang ungenutzt in seiner Hülle auf meinem Schreibtisch rum. Perlen vor die Säue also, immerhin kostete das Gerät etwas über 800 €. Zum Rumliegenlassen eigentlich zu viel Geld. Das MacBook Air 11" lacht mich seit seiner Veröffentlichung an, weil es eigentlich genau auf mein Nutzungsprofil zugeschnitten ist. Wäre da nicht der recht happige Preis von fast 1.000 €. Auch hier wieder, zum Rumliegenlassen viel zu viel Geld. Der Formfaktor reizt mich aber massiv, die Bildschirmauflösung genau so.

    Ich schaute mich also ein wenig bei der Konkurrenz um und wurde auf das Lenovo ThinkPad Edge aufmerksam, das es auch als Version mit 11"-Display gibt. Und das schon für recht schlanke 330 € ohne Betriebssystem. In der jetzt bei mir stehenden Version mit Dual-Core-AMD-CPU und 4 GB RAM hat mich das gute Stück gerade mal 380 Flocken gekostet, rund 500 € weniger, als ich im Apple-on-Campus-Store für das MacBook Air hätte zahlen müssen. Natürlich, es fehlt die SSD, die Lautlosigkeit, Mac OS X und vermutlich auch ein wenig Rechenpower, bis auf die Lautlosigkeit und Mac OS X aber durchaus Dinge, die mich nicht sonderlich stören, so selten, wie ich das Gerät einsetze. Witzige Anekdote am Rande: die Dual-Core-Version ist deutlich leiser als die Version mit der Single-Core-CPU. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich die kleine Variante zu kaufen, sollte zum Dual-Core-AMD greifen. Das Fehlen von Mac OS X zu Verschmerzen wiegt schon deutlich schwerer, aber Mark Shuttleworth sei Dank gibt es eigentlich ein System, das ähnlich toll funktioniert und auch fast so toll aussieht wie das OS aus Cupertino: Ubuntu.

    Aber eben auch nur fast. Auf der verbauten 320 GB großen Festplatte befinden sich nun Windows 7 Professional und Ubuntu 10.10. Aufgrund der recht hohen DPI-Zahl und der damit verbundenen Auflösung von 1.366x768 Pixel lässt sich mit beiden Systemen sogar arbeiten, im Gegensatz zu Netbooks, die aufgrund ihrer 1024x600 vollständig ausfallen. Beide Systeme laufen halbwegs annehmbar flott auf der Maschine, wobei Windows 7 deutlich träger zugange ist als dies bei Ubuntu der Fall ist. Aber arbeiten lässt sich damit trotzdem halbwegs. Die Akkulaufzeit nimmt sich unter beiden Systemen nichts, je nach Anwendungsart hält der Akku zwischen drei und vier Stunden. Für den Preis des Notebooks ein durchaus akzeptabler Wert.

    Nun aber zu den Punkten, die mich das Gerät schon fast wieder zurückschicken und ein MacBook Air bestellen lassen:

    1. Windows. Es ist und bleibt unbenutzbar. Die zugekaufte Bluetooth-Maus funktioniert nicht zuverlässig. Nach dem Anmelden bekomme ich eine Fehlermeldung, die mit einer fehlenden DLL zu tun hat, die zum Bluetooth-Stack zu gehören scheint. Ich muss also nach jeder Anmeldung die Maus erneut verbinden. Fehlerbehebung scheiterte bisher. Der Fehler tritt aber auch erst ein, seit Windows ein Update für den ThinkPad-Bluetooth-Stack eingespielt hat. Wohlgemerkt über das automatische Update, ich hab das Treiberupdate nicht selbst von Lenovo geholt, lief ja alles vorher. Es scheint nach wie vor zu viel verlangt zu sein, dass Standardhardware einfach funktioniert. Von Nicht-Vorhandensein meiner ganzen geliebten und erforderlichen CLI-Tools mal abgesehen, bleibt Windows für mich ein rotes Tuch.

    2. Ubuntu. Eigentlich toll. Wirklich. Mit ein wenig Handarbeit kann ich den von mir so geliebten Workflow, den ich unter OS X hab fast nachbauen. Exposé, Quicklook, Terminal (samt scp, curl, wget, tail, grep, cat und ssh), alle meine Freunde sind da, die ich tagtäglich für die Arbeit nutze. Von dem ganzen Schatz an freier Software mal abgesehen, die teilweise wirklich phänomenal ist. Und alles bleibt so schön einfach Up-To-Date, der integrierten Paketverwaltung sei Dank. Aber leider hat diese heile Welt in meinem Falle auch Schattenseiten: Suspend to RAM und Multitouch funktionieren nicht. Das Gerät geht zwar schlafen, wacht dann aber nicht wieder auf. Und Multitouch funktioniert einfach gar nicht. Für mich, als diesbzgl. wirklich verwöhnten Mac-User ein absolutes No-Go.

    Und nun stehe ich da. Ich habe 500 € gespart, muss mich aber mit zwei Betriebssystemen rumärgern, die zwar beide nicht wirklich schlecht sind, das eine aber für meine normalen Einsatzzwecke nicht zu gebrauchen ist und das zweite die Komfortfeatures, an die ich mich so gewöhnt hab, namentlich Multitouch und Suspend-to-RAM, auf meiner Hardware nicht bietet. Windows so umzubauen, dass es meinen Ansprüchen genügt würde den Rahmen eindeutig sprengen, bei Ubuntu bleibt mir noch zu hoffen, dass die Entwickler entsprechende Patches zeitnah veröffentlichen werden. Aber ob all der Ärger 500 € wert ist, frage ich mittlerweile wirklich…

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  • Gebrauchtpreise - ein weiterer Grund pro Apple

    • 11 Dec 2010
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    • Gebrauchtpreise Werterhalt apple
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    Werterhalt, sicherlich ein Faktor, den viele bei einem Computerkauf außer Acht lassen. Wer aber so wie ich spätestens nach drei Jahren einen Rechner ausrangiert, sollte sich darüber schon ein paar Gedanken machen.

    Im November 2007 kaufte ich meinen letzten iMac, ein 24"-Modell mit Core2Duo 2,4 GHz für rund 1.400 €. Nachträgliche Investitionen waren eine Speichererweiterung von 2 auf 4 GB, die mich seinerzeit um die 50 € gekostet haben, wenn ich mich nicht täusche und vor rund neun Monaten eine größere Festplatte zum Preis von 75 €. Ach ja, ein Upgrade auf Snow Leopard für 29 € habe ich auch noch gekauft. Rund 150 € habe ich als nach dem Kauf noch mal in das Gerät und seine Softwareausstattung gesteckt. Nun, das Gerät ging vorige Woche bei eBay für fast 800 € über die Theke. Nach drei Jahren Nutzung habe ich also keine 50 % des Anschaffungspreises eingebüsst. Gemittelt auf die drei Nutzungsjahre habe ich nun also 250 € pro Jahr für das Gerät ausgegeben, oder umgerechnet ca. 20 € monatlich.

    Im Februar 2008 kam dann ein MacBook 13" white nach. Auch hier rüstete ich den Arbeitsspeicher auf 4 GB auf, Kostenpunkt ebenfalls um die 50 €, und kaufte das Upgrade auf Snow Leopard für 29 €. Bezahlt habe ich ursprünglich mal 820 € für das Notebook. Verkauft habe ich es jetzt für knapp 550 €. Von den rund 900 €, die ich ursprünglich mal in das Gerät gesteckt habe, sind also 550 € übrig geblieben. Das Gerät hat mich in den drei Jahren also 350 € gekostet, pro Jahr sind das rund 120 € oder monatlich 10 €.

    Mein fünf Jahre altes Cinema Display habe ich auch verkauft. Hier ist der Verlust dezent höher, aber auch noch im akzeptablen Rahmen, rechnet man es prozentual aus. Bezahlt habe ich seinerzeit fast 1.200 € (ja, für einen 23"-Bildschirm, das war aber auch 2005 ;-)), verkauft habe ich das Display für rund 375 €. 30 % also nach fünf Jahren Nutzung. Durchaus akzeptabel meiner Meinung nach. 900 € gemittelt auf fünf Jahre macht 180 € pro Jahr, 15 € im Monat.

    Diese allesamt recht erfreulichen Werte sind einer der Gründe, wieso ich weiterhin bei Apple einkaufen werde. 

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  • Meine Gedanken zum Apple-Event vom 20.10.2010

    • 22 Oct 2010
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    • Back to the Mac apple
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    Back-to-the-mac
    Mit viel Spannung habe ich es erwartet, das gestrige Apple Event. Enttäuscht wurde ich nicht wirklich, überrascht aber auch nicht.

    Das neue iLife, welches sich mittlerweile auf dem postalischen Wege zu mir befindet, macht einen guten, aber auch nicht sonderlich aufregenden Eindruck. Die Neuerungen gefallen mir gut, ob ich 50 € dafür ausgeben würde, weiß ich aber nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich Aperture für die Verwaltung meiner Fotos nutze, keine Videos schneide und Garage Band bisher auch nicht nutze. Da ich mir erst vor drei Wochen einen neuen iMac gekauft habe, hatte ich glücklicherweise Anspruch auf das Upgrade für 7,95 €, was ich natürlich angenommen habe. Die 25 € im Education Store hätte ich vielleicht auch noch gezahlt.

    Mac OS X Lion. Natürlich freue ich mich auf die neue Version, wie ich mich über jede neue Version eines Betriebssystems freue. Die Idee mit dem Mac App Store finde ich gut, wenn auch ich die Konditionen, die für den Mobile App Store gelten, nicht passend sind für den Desktop-Markt, empfinde ich wenigstens so. Aber sonst eine gute Idee, welche sich mittlerweile auch in Ubuntu (seit Version 10.10) findet, hier war also die Konkurrenz tatsächlich etwas schneller ;-). Die Zentrierung auf den neuen Fullscreen-Mode finde ich zwar verständlich, aber auch nicht sonderlich spannend. Einen randlosen Fullscreen-Mode können schon jetzt viele Anwendungen, bei anderen wiederum ist der Modus auch kompletter Quatsch. Ich wüsste bspw. nicht, wieso ich Safari auf meinem 27"-Bildschirm im Vollbild-Modus betreiben sollte. Aber darum geht es Apple ja auch gar nicht, wenn ich mir die Präsentation mal so anschaue. Wie sich die neue Schaltzentrale nachher in der Praxis bewähren wird, muss sich erst noch zeigen. Die Idee ist nicht blöd, gleiches gilt für die Gesten für den Wechsel zwischen den Fullscreen-Anwendungen. Wie ich Apple kenne, wird es tadellos funktionieren, vorher bilde ich mir keine Meinung dazu.

    Das neue MacBook Air. Kein Kracher, aber eine konsequente Weiterentwicklung. Die Anti-Apple-Menschen unken natürlich gleich, dass es sich einfach nur um ein teures Netbook handelt. Wenn diese Menschen sich aber mal die Mühe machen und sich die Ausstattungsmerkmale anschauen würden, würden sie wohl feststellen müssen, dass sie hier komplett falsch liegen. Netbooks haben (man schaue sich nur den aktuellen Markt an) per Definition ein Display mit 7 bis 10" Diagonale, eine Auflösung von max. 1.024x600 (?) Pixeln, 1 GB RAM und eine stinknormale Festplatte. Das MacBook Air hat wahlweise ein Display mit 11,6" oder 13,3" Diagonale, 2 bis 4 GB RAM und eine SSD. Es gehört also ganz klar in die Klasse der Subnotebooks, welche nach wie vor mit den Netbooks rein gar nichts zu tun hat. Davon abgesehen finde ich das Gerät ziemlich attraktiv. Das Gewicht von mindestens 1 kg ist sehr attraktiv, die Displaygröße ist mit 11,6" genau das, was ich haben wollte und dank SSD ist das Gerät wirklich lautlos und stoßunempfindlich. Insgesamt ein gelungener Wurf für Apple aus meiner Sicht. Der Einstiegspreis von rund 1.000 € ist angemessen (Subnotebooks waren noch nie wirklich billig). Ja, ich weiß, es gab einige wenige Netbookhersteller, die der Meinung waren, mit einigen Ausstattungsmerkmalen in den Bereich der Subnotebooks vordringen zu müssen, was aus ihnen aber keine Subnotebooks macht. Genau so wenig aber macht dies aus dem MacBook Air auf einmal ein Netbook. Oder hätte jemand das PowerBook G4 12" als Netbook bezeichnet? Es gibt von keinem anderen Hersteller exakt vergleichbare Geräte (wenigstens habe ich keine finden können), aber auch Acer wildert im Subnotebook-Bereich, verbaut aber in diesen Geräten dann keine Schnarch-CPUs wie den Atom mehr sondern nimmt gleich Core-i-CPUs, verlangt dafür dann aber auch 800 € aufwärts. Die SSD fehlt weiterhin. Mal wieder also Äpfel und Birnen.

    Insgesamt hat Apple eine schöne Vorstellung abgeliefert, Revolutionen blieben aber aus. Evolution ist aber auch was tolles.

     

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  • Jetzt weiß ich wieder, wieso ich keine PCs mehr kaufe

    • 3 Oct 2010
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    • apple gemecker lenovo notebook toshiba
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    Ich habe in der letzten Woche zwei Notebooks im Familienkreis bespaßen dürfen. Das eine Gerät ist ein Toshiba Qosmio X500-121 Gamer, ein Monster von einem Notebook mit 18,9"-Display und zwei Festplatten für rund 1.600 €. Das zweite Gerät ist ein Lenovo G560 für schlappe 500 €. Ein Büro-Notebook mit 15"-Display, 4 GB RAM und einem Core i5, also auch verhältnismäßig viel Power.

    (download)
    Click here to download:
    jetzt-wei-ich-wieder-wieso-ich-keine-pcs-mehr-kaufe-DBlomAghpksBczcFmpDc.zip (54 KB)

    Im direkten Vergleich mit meinem bevorzugten Hersteller Apple bekommt man hier sowohl von Lenovo als auch Toshiba ziemlich viel Power, Displaydiagonale und Plattenplatz geboten, gar keine Frage. Im direkten Bare-Metal-Vergleich würde Apple mit der Produktpalette ganz klar verlieren. Aber jetzt kommen wir dazu, wie ich auf die Überschrift dieses Artikels gekommen bin.

    Das Toshiba war aufgrund der miserablen Vorinstallation von Toshiba quasi nicht nutzbar. Windows 7 brauchte etwas über zwei Minuten zum Hochfahren. Zwei Minuten. In diesem Monstrum von einem Notebook stecken 8 GB DDR3-Speicher und ein Core i7 720QM von Intel. Das Ding hat vier Kerne und Hyperthreading, macht also theoretisch acht Prozesse parallel. Das Öffnen der Systemsteuerung dauerte etwas über 30 Sekunden, bis das System nach der Anmeldung endlich aufgehört hat, auf der Festplatte rumzurödeln vergingen nach der Anmeldung rund fünf Minuten. Muss ich noch mehr erzählen? Das Betriebssystem musste also dringend neu installiert werden. Und wie das nun mal so ist, liefert Toshiba bei einem Gerät für 1.600 € keine physikalischen Datenträger mit, nein, man muss sich seine Recovery-Datenträger selbst erstellen. Und das sind dann natürlich keine regulären Installations-Datenträger, mit denen man ein nacktes Windows installieren kann. Nein, das sind reine Recovery-Geschichten, ich hätte damit also nur die verhunzte Vorinstallation wiederholen können. Also musste ich mir noch eine DVD mit Windows 7 Home Premium 64 Bit organisieren. Nach der recht aufwändigen (viele Treiber, einzeln unter teilweise merkwürdigen Namen auf der Homepage von Toshiba herunterladbar) Installation schnurrt das Baby wie ein Kätzchen. Bis auf eine Sache, die Bluetooth-Maus will noch nicht. Morgen werd ich versuchen herauszufinden, woran das liegen mag.

    Das Lenovo kam wohlweislich gleich ohne Betriebssystem, es sollte ohnehin ein Ubuntu auf die Maschine. Der neue Besitzer ist Computerneuling, hat vorher noch nie was mit der Materie am Hut gehabt und ist entsprechend unvorbelastet, wird also mit Ubuntu hervorragend zurecht kommen. Ubuntu läuft auch einwandfrei auf der Maschine, wenn man vom ziemlich wackelig erscheinenden Support des Energiemanagements mal absieht, das Suspend to RAM dauert mir etwas zu lange mit ca. 30 Sekunden. Aber gut, es funktioniert prinzipiell. Eigentlich bin ich von dem Gerät wirklich angetan, den schlechten Einblickwinkel des Displays blende ich jetzt mal aus. Aber wieso klappern die Tasten des Touchpads? Das Gerät ist nagelneu und die Tasten scheppern regelrecht. Ich habe den Händler nun kontaktiert und ihn gefragt, ob das so gedacht ist oder nicht. Ich hoffe ja nicht, sonst geht das ansonsten recht schöne Gerät zurück. Denn selbst von einem Gerät in der 500-€-Klasse kann man hoffentlich eine einwandfreie Verarbeitung erwarten.

    Das waren die beiden Fälle, die mich schon wieder deutlich daran erinnert haben, wieso ich sonst bei Apple kaufe. Ich habe einfach keine Lust, ein nagelneues System erst mal von Grund auf neu aufsetzen zu müssen, Recovery-Datenträger zu brennen und mir Fremd-DVDs leihen zu müssen, um überhaupt ein Betriebssystem auf meine Kiste zu bekommen. Mit klappernden Tasten ärgere ich mich noch weniger gern rum. Und dafür zahle ich auch gern ein paar Euro mehr, wenn es denn nötig ist.

    Meinen neuen iMac, den ich letzte Woche käuflich erwarb, konnte ich sofort nutzen, ohne ihn neu installieren zu müssen. Ich habe das Gerät angeschlossen, eingeschaltet, mein Benutzerkonto angelegt und angefangen, meine Daten zu migrieren. Keine Neuinstallation, kein Brennen komischer Datenträger. Deswegen Apple, deswegen nichts anderes mehr.

     

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  • iOS 4 und das iPhone 3G

    • 23 Jun 2010
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    • apple ios 4 iphone iphone 3g jailbreak
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    Ich besitze mein treues iPhone 3G seit nunmehr fast genau zwei Jahren. Ausgeliefert bekam ich dieses Gerät mit iPhone OS 2.1, wenn ich mich nicht ganz täusche. Angeblich "unlocked" sollte das Gerät sein, das ich nicht auf dem regulären Wege erstanden habe, sondern über einen eBay-Händler, da ich meinen Vertrag bei o2 erst drei Monate vorher um zwei Jahre verlängert hatte. Außerdem, und das sage ich nach wie vor, fand ich die Preisstruktur von T-Mobile eine Frechheit. Leider, wenn man mal wirklich rechnet, kommt man in Deutschland nirgendwo in Verbindung mit dem iPhone deutlich billiger weg. Aber das soll nicht Thema dieses Artikels sein.

    Entgegen der Aussage des eBay-Händlers handelte es sich aber nicht um ein entsperrtes Gerät. Vielmehr lag ein SIM-Karten-Adapter bei, der die Baseband-Sperre des iPhones ausheben sollte. Die Konsequenz daraus war, dass ich meine SIM-Karte zurechtschneiden musste und, was noch schwerwiegender war, mit jedem Update des iPhone OS musste ich einen neuen Adapter kaufen. Anfangs konnte das 3G nämlich, im Gegensatz zum First-Generation-iPhone, nicht geknackt werden. Nach einigen Monaten, ich weiß nicht mehr genau wann, behob das Dev-Team dieses Problem. Endlich konnte ich das iPhone im vollen Umfang verwenden. Diese tollen Adapterkarten hatten nämlich den Nachteil, dass, von dem erforderlichen Neukauf zu jedem OS-Update mal abgesehen, einiges nicht funktionierte. Bei dem einen durfte man den Flugmodus nicht anschalten, beim nächsten wurden keine Anrufe durchgestellt, wenn 3G aktiviert war, etc. Wirklich, kein Spaß.

    Apple ist recht gewitzt, was den Schutz der iDevices angeht. So war die letzten ca. 1,5 Jahre das sog. Baseband immer ein schwieriger Punkt. Bei jedem Betriebssystemupgrade meines iPhones musste ich beim Jailbreaken darauf achten, dass ich das Baseband nicht überschreibe, da das Dev-Team für dessen Sperre keine Möglichkeit zum Unlock gefunden hat. Von den ca. sechs (?) herausgebrachten Baseband-Versionen konnte das Dev-Team gerade mal zwei (?) knacken. Wenn ich mich mit den Zahlen gerade vertue, sei es mir verziehen. Dank der tollen Tools des Dev-Teams war das keine große Hürde, aber es nervte schon. Immer musste ich darauf warten, dass das Dev-Team mir eine Möglichkeit bietet, die neue OS-Version auf meinem Gerät zu installieren, während alle anderen iPhone-Besitzer, die ihr Gerät entweder über T-Mobile oder aus einem Land mit besseren gesetzlichen Regelungen bezogen habe, bereits die neue Version verwenden konnten.

    Worauf ich hinaus will? Nie wieder! Nie wieder jailbreaken, nie wieder unlocken, nie wieder iPhones aus komischen Quellen kaufen. Ehrlich, ich brauche den Jailbreak nicht, habe ihn nie gebraucht. Ich musste ihn benutzen. Wäre die Notwendigkeit nicht da gewesen, hätte ich den Jailbreak nach einmaligem Versuch nie wieder verwendet. Das Jailbreaken selbst empfinde ich als nicht-angenehmen Prozess, was der erste Grund gewesen wäre. Und die Apps, die ich dank des Jailbreaks testen konnte, waren allesamt entweder hässlich, langsam, instabil oder überteuert. Viele sogar einiges davon auf einmal. Die Begeisterung, die viele meiner Twitter-Follower für Jailbreak-Apps übrig haben, kann ich also leider absolut gar nicht teilen. Dabei wäre es so schön gewesen, einen informativeren Lockscreen zu haben als den, den Apple uns gönnt. Vier Applikationen durchprobiert, alle waren Mist. Langsam waren sie schon mal alle, instabil waren drei der vier und die stabile App war a) zu teuer (20 US-$ oder so was) und b) hässlich. Fragt mich bitte nicht nach Namen, ich habe mir seinerzeit Empfehlungen geben lassen. Und dann sind da noch nervige Kleinigkeiten wie fehlendes Push, dank eines fehlenden Zertifikats, und die ständige Meldung, wenn man einen Anruf tätigt, "Anrufweiterleitung aktiv". Für beides gibt es Fixes, aber muss das sein? Der Push Doctor und der ForwardMsgFix haben mir gute Dienste geleistet, letzteren gibt es aber ärgerlicherweise noch nicht für iOS 4.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema. Vor zwei Tagen beglückte Apple uns mit iOS 4, dem Nachfolger des iPhone OS 3.1.3. Gerade mal einen Tag später veröffentlichte das Dev-Team ein Tool namens redsn0w, mit dem man iPhone 3G und den iPod touch 2G jailbreaken konnte. Ein Unlock für das iPhone 3G war praktischerweise auch gleich mit dabei. Die Bedienung des Tools ist supersimpel und selbst die von Apple auf dem iPhone 3G regulär ausgeschalteten Features Multitasking und Homescreen-Wallpaper kann man dank des Jailbreaks aktivieren.

    Bildschirmfoto_2010-06-23_um_10
    Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Nach einer Stunde habe ich den Jailbreak dann wiederholt, weil die Bedienung meines iPhones unerträglich langsam geworden ist. Glücklicherweise ist der Jailbreak (und der Unlock) mit redsn0w so simpel, dass das kein Problem dargestellt hat. Ich habe mittlerweile alle Kombinationen durch. Der erste Versuch war sowohl mit Multitasking als auch Wallpaper, der zweite nur mit Wallpaper, der dritte nur mit Multitasking. Nur Multitasking ist halbwegs erträglich, Wallpaper sollte man sich gleich an die Backe schmieren und beides in Kombination… nun, reden wir nicht drüber. Apple hat diese Funktionen aus gutem Grunde deaktiviert. Bis auf GPS und 3G-Datenfunk entspricht das iPhone 3G der Hardware des allerersten iPhones. Und dieses ist mittlerweile drei Jahre alt. So sehr mich die maue Performance auch ärgert, verständlich ist es doch. Und wie gesagt, ich verstehe jetzt, wieso Apple die Funktionen auf dem 3G ausgeschaltet hat. Jetzt kommen sicherlich wieder einige Schlauberger daher, die sich beschweren, dass Apple einem doch die Entscheidungsfreiheit hätte lassen können. Ich sehe bei dieser Entscheidungsfreiheit aber das Problem, dass gerade technisch unversiertere Benutzer die maue Performance direkt Apple in die Schuhe schieben würden. Computer BILD und ähnliche Schundblätter würden dann über Apple herziehen und sich darüber beschweren, dass das nagelneue Betriebssystem auf drei Jahre alter Hardware nicht perfekt läuft. Dass es bei anderen Smartphones keinen Deut anders ist, weiß eben nicht jeder. Und insbesondere nicht die Leser solcher Desinformationsmedien wie derer aus dem Axel-Springer-Verlag.

    Nachdem ich mein iPhone nun also vier mal gejailbreakt habe, läuft iOS 4 ohne Multitasking und Homescreen-Wallpaper. An neuen Features bleiben mir also hauptsächlich die Homescreen-Folder, iBooks (was noch immer nicht funktioniert, mutmaßlich wegen des Jailbreaks) und einige Kleinigkeiten, die ich noch gar nicht weiter bemerkt habe. Was, wieso auch immer, nicht mehr funktioniert, direkt nach dem Jailbreak ging es noch, ist die Einstellung für die automatische Sperre des Displays (sperrt jetzt immer nach einer Minute, unveränderbar) und die Zeitspanne, die vergehen soll, bis das iPhone den Code für die Bildschirmfreigabe anfordern soll. Diese hatte ich auf fünf Minuten stehen, jetzt steht sie unveränderbar auf Sofort, was sehr nervig ist. Geschwindigkeitstechnisch nimmt sich, mit deaktiviertem Multitasking und Homescreen-Wallpaper, iOS 4 gegenüber dem vorher installierten iPhone OS 3.1.2 nicht viel. Etwas träger ist es schon geworden, aber nicht dramatisch. Wenn ich aber im großen weiten Internet Stimmen lese, die tatsächlich behaupten, dass Multitasking und Homescreen-Wallpaper auf ihrem 3G perfekt laufen würde, stelle ich sie als Scharlatane hin. Auf einem frisch installierten iPhone 3G war bei mir auch alles super, auch wenn die Animation auf dem Homescreen schon etwas ruckelte. Nachdem ich aber meine ganzen Daten zurückgespielt habe, konnte ich mit dem Gerät wirklich nicht mehr arbeiten. Jetzt, da ich das Featureset auf das von Apple vorgesehene reduziert habe, kann ich mit dem iPhone wieder arbeiten. Im Endeffekt habe ich gestern ungefähr eine Arbeitstaglänge damit verbracht, das Gerät auf iOS 4 upzugraden.

    Deswegen auch mein Fazit: nie wieder Jailbreaks. Entweder, ich hole mir das iPhone 4 ganz regulär über T-Mobile, oder ich hoffe, dass o2, mein derzeitiger Anbieter, mir so ein Ding besorgen kann oder ich kaufe es in Frankreich oder Belgien, wo die Dinger ohnehin ohne Lock verkauft werden müssen, besserer gesetzlicher Regelungen sei Dank.

    [UPDATE]

    Dank der soeben veröffentlichten Version von redsn0w funktionieren nun auch die iBooks. Das Sperr-Problem besteht nach wie vor.

    [UPDATE 2]

    Das Sperr-Problem wurde tatsächlich von meinen Exchange-Konten verursacht, also nicht vom Jailbreak. Entschuldigt bitte die Verwirrung. Nun läuft mein iPhone 3G, von der Geschwindigkeit mal abgesehen, tadellos. Ich habe mittlerweile ein wenig aufgeräumt und Apps gelöscht, was ein wenig Speed gebracht hat. Schnell ist es nach wie vor aber nicht. Wird wohl doch Zeit für das iPhone 4…

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  • Spielen mit Pixelmator

    • 15 Jun 2010
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    • apple bokeh hintergrundbild pixelmator quartz wallpaper
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    Die Quartz-Composer-Effekte, die man mit Pixelmator erstellen kann, sind wirklich atemberaubend. Und das alles ohne großartige Kenntnisse in dieser Anwendung. Für das angehängte, sich als Desktophintergrund ganz gut eignende Bild habe ich gerade mal 15 Minuten gebraucht. Alle Leser, die einen Mac haben, sollten sich die Anwendung mal ganz dringend anschauen. Kostenpunkt dieser schicken kleinen Anwendung: 59,- $.

    Bokeh

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  • Update auf Aperture 3.0.1 funktioniert nicht? / Update to Aperture 3.0.1 doesn't work?

    • 26 Feb 2010
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    • aperture apple error fehler update
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    Wenn das Update (http://support.apple.com/kb/DL1006) auf Aperture 3.0.1 mit der 30-Tage-Trial nicht will, hilft es, die Datei

     
    /Library/Preferences/com.apple.AECT.plist 
    

    zu löschen. Die Release Notes gibt's hier: http://support.apple.com/kb/TS2518


    If the update (http://support.apple.com/kb/DL1006) for Aperture 3.0.1 with the 30 day trial doesn't work, try deleting

     
    /Library/Preferences/com.apple.AECT.plist 
    

    which shall fix the problem. Click the link for the release notes: http://support.apple.com/kb/TS2518

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